Agrar GmbH GatzenLiquidiert

04539 Groitzsch, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Leipzig HRB 3939
Eingetragen
5.11.1991
Branche
BeteiligungsgesellschaftenErbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für den PflanzenbauAnbau von sonstigen ein- und zweijährigen Pflanzen a. n. g.
Gegenstand
ist die Geschäftsführung sowie die Übernahme der Komplementäreigenschaft in der "Agrar-GmbH Auligk & Co KG" Gatzen. Gegenstand des Unternehmens kann auch die Durchführung landwirtschaftlicher Produktion sein, sofern dies nicht den Interessen der "Agrar-GmbH Auligk & Co KG" Gatzen zuwiderläuft.

Historie

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Management

NameRolle
Janet Elß
seit 27.1.2009
Prokura
Bernd Barfuß
seit 30.5.2002
Geschäftsführer
Ulrich Finke
seit 30.5.2002
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Agrar GmbH Gatzen

Gatzen

Jahresabschluss zum 31.12.2010

Bilanz zum 31.12.2010

Aktiva
31.12.2010 31.12.2009
Euro Euro
A. Anlagevermögen
I.  Finanzanlagen 37.822,83 37.822,83
37.822,83 37.822,83
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände 26.637,75 57.227,95
II. Kassenbestand,
Guthaben bei Kreditinstituten 26.819,70 35.047,44
53.457,45 92.275,39
C. Aktive latente Steuern 588,83 0,00
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der 
Vermögensverrechnung 16.509,00 0,00
108.378,11 130.098,22
Passiva
31.12.2010 31.12.2009
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
II. Gewinnvortrag 1.015,44 -2.369,85
III. Jahresüberschuss 10.618,10 11.385,29
62.762,73 60.144,63
B. Rückstellungen 2.957,10 17.910,00
C. Verbindlichkeiten 42.658,28 52.043,59
108.378,11 130.098,22

Anhang

A.     Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs.1, 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 HGB bzw. § 327 HGB) des Jahresabschlusses werden in Anspruch genommen.

I.              Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr.

Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit denen des Vorjahres vergleichbar.

II.           Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

III.        Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

1.       Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

2.       Sachanlagen

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 410,00 wurden sofort abgeschrieben.

3.       Finanzanlagen

Beteiligungen wurden zu den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Ausleihungen wurden mit dem Nennwert angesetzt.

4.       Ford. aus Lieferungen u. Leistungen u. sonst. Vermögensgegenstände

Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt.

Wertberichtigungen fielen im zu betrachtenden Zeitraum nicht an.

5.       Latente Steuern

Die ausgewiesenen Aktive latente Steuern bilden, auf Grund der abweichenden Ertragsteuerberechnungen der Steuerbilanz, zukünftige Steuervorteile ab.

6.       Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Ausgewiesen werden hier Vermögensgegenstände, die dazu dienen, Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen zu decken und die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind. Die Vermögensgegenstände sind mit den Rückstellungen für die Altersvorsorgeverpflichtungen saldiert worden. Wenn der beizulegende Zeitwert dieser Vermögensgegenstände den Wertansatz der Rückstellungen übersteigt, erfolgt der Ausweis des Überhang im Posten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" auf der Aktivseite der Bilanz.

7.       Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

8.       Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

B.     Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischer Methode nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt.

Die Berechnung erfolgte unter folgenden Annahmen:

Zinssatz 5,15 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafel 2005 G
Rententrend 1,50 %

Lohn- und Gehaltssteigerungen sind nicht berücksichtigt worden, da der auszuzahlende Rentenbetrag festgeschrieben ist.

Das Anwartschaftsbarwertverfahren wurde gewählt. Die hier angewandte PUC-Bewertungsmethode nach BilMoG entspricht grundsätzlich den Methodiken nach IFRS und US-GAAP. Die "Projekt Unit Credit" Methode ist innerhalb der internationalen Rechnungslegung anerkannt - es erfolgt hierbei die Bewertung der am Bilanzstichtag erdienten Leistungen.

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Erfüllungsbetrag der Schulden 19.817,00    Euro
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 36.326,00    Euro
verrechnete Aufwendungen 4.307,00    Euro
verrechnete Erträge 17.718,00    Euro

In den verrechneten Aufwendungen sind zinsähnliche Aufwendungen in Höhe von EUR 918,00 enthalten. In den verrechneten Erträgen sind zinsähnliche Erträge in Höhe in EUR 340,00 enthalten.

Da der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherung den Wertansatz der Rückstellungen übersteigt, erfolgt der Ausweis des Überhang im Posten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" auf der Aktivseite der Bilanz.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen  EUR              25.088,98
davon entfallen auf:
a) Steuern  EUR              14.330,31
b) im Rahmen der sozialen Sicherheit   EUR                     95,95

Die Aufgliederung sowie die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten sind aus dem Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind, bestanden am Abschlussstichtag nicht.

C.     Sonstige Angaben

 Das Unternehmen ist mit mindestens 1/5 an folgenden Unternehmen beteiligt:

Name Sitz   Anteil     Eigenkapital     Ergebnis
LTZ Auligk GmbH Groitzsch, OT Gatzen 100,00     EUR 90.346,33     EUR 21.393,61

D.         Ergänzende Angaben

(1) Geschäftsführer

Familienname Vorname Berufsbezeichnung Vertretungsbefugnis
Barfuß Bernd Diplomagraringenieur einzelvertretungsberechtigt

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge und der Bezüge des Aufsichtsrates wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

E.      Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Ergebnis

Jahresüberschuss        10.618,10 EUR

wie folgt zu verwenden:

Vorabausschüttung an die Gesellschafter EUR 8.000,00
Vortrag auf neue Rechnungen EUR 2.618,10

Die Vorabausschüttung erfolgte bereits am 22.12.2010. Die Gesellschafterversammlung fasste am 16.12.2010 den entsprechenden Beschluss.

Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der von der Geschäftsführung vorgeschlagenen Gewinnverwendung aufgestellt.

F.         Haftungsverhältnisse

Am Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse

Leipzig, im Mai 2011

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