VDB GmbH
33mVerlegen von Büchern
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tobias Schaible seit 16.3.2012 | Geschäftsführer |
Manfred Josef Beuse seit 16.3.2012 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bütfering Schleiftechnik GmbHBeckumJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010LageberichtI. Darstellung des Geschäftsverlaufs Im Geschäftsjahr 2010 war es dem Unternehmen möglich, nach dem dramatischen Einbruch im Jahr 2009 in Folge der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise, das Umsatzvolumen wieder um TEUR 2.589 (+17,5%) zu steigern. Ebenso war es der Bütfering Schleiftechnik GmbH möglich, aufgrund eines gegenüber dem Geschäftsjahr 2009 um 18,8% höheren Auftragseingangs auch den Auftragsbestand auf 4,173 TEUR zum Ende des Berichtszeitraumes zu erhöhen. Allerdings muss angemerkt werden, dass die Märkte in Westeuropa, Osteuropa sowie der traditionell starke Markt Nordamerika noch sehr weit von ihrem ehemaligen Marktvolumen entfernt sind. Der Binnenmarkt sowie die Nachbarländer Österreich, Schweiz waren auch im Berichtszeitraum wieder als stabil zu bezeichnen. Die Anzahl der ausgelieferten Maschinen betrug insgesamt 337 gegenüber 305 im Vorjahreszeitraum. Nach den uns vorliegenden Informationen konnte die Bütfering Schleiftechnik GmbH im Berichtsjahr ihren Marktanteil halten bzw. im Industriebereich sogar ausbauen. Die Bütfering Schleiftechnik GmbH zählt somit weiterhin zu einem der größten Anbieter am Markt. Leider war es dem Unternehmen im Berichtsjahr nicht möglich, den Materialaufwand wie geplant zu reduzieren. Dies hängt hauptsächlich damit zusammen, das die geplanten Reduzierungen aufgrund technischer Probleme eines Zulieferers im Geschäftsjahr 2010 nicht umgesetzt werden konnten. Die anderen Kostenblöcke entsprechen im Wesentlichen der Planung. Im gesamten Berichtszeitraum wurde das Instrument der Kurzarbeit weiterhin voll genutzt. Mitarbeiter, die das Unternehmen durch Eigenkündigung verlassen haben, wurden nicht ersetzt. Bedingt durch die weiter anhaltende Verlustsituation und dem damit einhergehenden Verbrauch von Eigenkapital und Liquidität, hat der Hauptgesellschafter weitere Kapital- und Liquiditätsmaßnahmen durchgeführt. Aus dieser Maßnahme ist noch ein Teilbetrag offen und einzuzahlen. Die Umweltrisiken lagen im branchentypischen Ausmaß. Umweltrechtliche Auflagen wurden durch das Unternehmen in vollem Maß Rechnung getragen. II. Darstellung der Lage Gegenüber dem Geschäftsjahr 2009 hat sich die Situation des Unternehmens hinsichtlich der Kennzahlen im Laufe des Jahres 2010 zwar verbessert. Grundsätzlich muss allerdings festgehalten werden, dass die Volumensteigerung und die Kostendisziplin bei weitem nicht ausreichend sind, um das Unternehmen profitabel führen zu können. Die Ertragslage ist weiterhin unter vorstehenden Umständen und einem ausgewiesenen Verlust als völlig ungenügend zu bezeichnen. Das ausgewiesene Eigenkapital der Gesellschaft ist trotz erheblicher Kapitalzuführungen des Hauptgesellschafters im Geschäftsjahr 2010 verbraucht. Die Gesellschaft weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag aus. Unter Einbeziehung einer vom Aufsichtsrat des Hauptgesellschafters genehmigten Kapitalerhöhung von bis zu T€ 1.895, kann das Eigenkapital positiv dargestellt werden. Die Gesellschaft ist hauptsächlich durch Abzweiglinien von Konsortialkrediten im Konzern und durch Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Konzernverbund sowie im übrigen ausschließlich kurzfristig finanziert. Die Liquiditätslage ist nach der Durchführung der oben genannten Kapitalmaßnahme als ausreichend zu bezeichnen. III. Hinweise auf die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Hinweise auf eine mögliche Bestandsgefährdung Die größten Risiken sehen wir darin, dass die geplanten Volumensteigerungen durch Umstände, die nicht in unserem direkten Einflussbereich liegen, nicht realisiert werden können. Da wir aber sowohl am weiteren Ausbau unseres Vertriebsnetzes als auch an der Verbreiterung und Erneuerung unserer Produkte arbeiten, sehen wir darin allerdings auch unsere große Chance. Risiken für den Bestand des Unternehmens können wir - nach Durchführung der geplanten Kapitalerhöhung - aus heutiger Sicht nicht erkennen. Zwar liegt ein konkreter Gesellschafterbeschluss für die Kapitalerhöhung bis heute nicht vor. Aufgrund unserer Erfahrungen in der Vergangenheit sind wir überzeugt, dass unsere Hauptgesellschafterin nach bereits erfolgter Genehmigung durch deren Aufsichtsrat ihre Ankündigung der Durchführung der Kapitalerhöhung realisiert. Risiken für den Bestand des Unternehmens könnten aber auch dann eintreten, wenn sich nicht ab 2011 wieder die von der Geschäftsleitung erwartete, signifikant nachhaltige Volumensteigerung einstellt. IV. Voraussichtliche Entwicklung Aktuell ist festzustellen, dass sich der Auftragseingang weiter auf dem für 2011 höher geplanten Niveau stabilisiert. Ob sich eine generelle positive Trendwende am Markt durchsetzen kann wird die Leitmesse Ligna Ende Mai/Anfang Juni 2011 zeigen. Die Bütfering Schleiftechnik GmbH wird auf dieser Messe eine Produktoffensive starten um im Wettbewerb mit unseren Marktbegleitern weitere Akzente setzen zu können. Der nordamerikanische Markt wird auch 2011 noch keine größere Impulse liefern, da der Markt noch immer mit einem Überangebot von relativ gut erhaltenen gebrauchten Maschinen aus Geschäftsaufgaben bzw. Insolvenzen überschwemmt wird. Positive Impulse können sowohl aus Asien als auch aus Osteuropa verzeichnet werden. Die Restrukturierungsmaßnahmen mit den eingeleiteten Kostensenkungen gehen 2011 weiter. In unserer mittelfristigen Planung werden wir auch 2011 nochmals einen Verlust ausweisen. Den Turn Around erwarten wir nach dieser Planung dann in 2012. V. Forschung und Entwicklung Alle für das Jahr 2010 geplanten Entwicklungen konnten überwiegend fertig gestellt werden. Die für das Jahr 2010 gebildeten Schwerpunkte lagen im Bereich der Maschinen für das Einstiegssegment sowohl für den Bereich Metall wie auch Maschinen speziell für Wachstumsmärkte der sogenannten BRIC Staaten. Des Weiteren wurden das Thema Powercontroll zur Bedienung unserer Industrieschleifmaschinen weiter forciert. Für den Einstiegbereich unserer Metallmaschinen wurde eine Erweiterung der bewährten 100er Baureihe durchgeführt, um die Produkttreppe für das Metallschleifen zu erweitern. Somit stehen dem Vertrieb Metall entsprechende Einstiegsmaschinen vom Produktionsstandort HM - Shanghai zur Verfügung um unseren Kunden früher abzuholen. Im Bereich Holz wurden für die BRIC Staaten entsprechend Modelle aus der 300er Baureihe konzipiert, um diese Einstiegsmärkte entsprechend bedienen zu können. Hier wurden 6 Typen zur Verfügung gestellt, die ebenfalls an dem Standort HM - Shanghai produziert werden. Durch den weiteren Ausbau des Industriesegmentes wurde auch die Steuerungsgeneration für diese Maschinen weiter optimiert und somit konnten Lösungen zur Steigerung der Produktivität in diesem Kundenkreis zur Verfügung gestellt werden. Des Weiteren wurde das Thema Energie Ressourcen Effizienz in allen Baureihen weiter forciert, so wurden hier eine Reihe an Baureihen spezifische Lösungen geschaffen, die über entsprechende Schutzrechtsanmeldungen abgesichert wurden. Auch für das Jahr 2011 wurden weitere Optimierungen unseres Produktportfolios über die Entwicklungspläne eingeleitet. Hier sind der Ausbau des Werkstoffes Sorbtech auf weitere Baureihen geplant wie auch eine Erweiterung des Aggregate - Baukastens.
Beckum, den 28. Februar 2011 Michael Mrachacz, Geschäftsführer Wolfgang Augsten, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangI. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bütfering Schleiftechnik GmbH, Beckum, ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die dem Jahresabschluss zum 31.12.2010 zu Grunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich unverändert zum Vorjahr beibehalten. Die neuen Vorschriften des BilMoG wurden erstmalig für das Geschäftsjahr 2010 angewandt. Damit ist die Darstellungs- und Methodenstetigkeit teilweise durchbrochen. Die Vorjahresbeträge wurden gemäß Art. 67 Abs. VIII Nr. 2 EGHGB nicht angepasst. Im Übrigen wurden die Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeitverhältnissen im Geschäftsjahr nach IDW RS HFA3 unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 3,9 % mit ihrem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt (im Vorjahr wurde entsprechend der Auffassung des Bundesfinanzhofes (BFH), d.h. eine ratierliche Rückstellungsbildung bis zum Beginn der Freistellungsphase, vorgenommen). Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens aufgestellt. Im Einzelnen wurden folgende wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze angewandt: Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgt zu den handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt, sofern keine außerplanmäßigen Abschreibungen wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung erforderlich sind. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten oder, soweit erforderlich, mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt grundsätzlich auf der Grundlage der letzten Anschaffungspreise. Bestandsrisiken wurde ausreichend Rechnung getragen. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse (Maschinen) werden mit den Herstellungskosten oder, soweit erforderlich, dem niedrigeren, am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten werden neben direkten Fertigungs- und Materialkosten anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten angesetzt. Dieses gilt auch für selbst erstellte Maschinenteile (Fertigungsteile). Die Bewertung der Waren (Handelsmaschinen und Gebrauchtmaschinen) erfolgt zu Anschaffungskosten oder, soweit erforderlich, mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert. Die Bewertung der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung auf den nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand gebildet. Die Bewertung der Kassenbestände, Schecks und Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennwert. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB n.F. wurden Rückdeckungsversicherungen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen dienen, mit der Pensionsrückstellung verrechnet (sog. Planvermögen). Entsprechend wurde auch mit den dazugehörigen Aufwendungen und Erträgen aus der Abzinsung und aus dem zu verrechnenden Vermögen verfahren. Die zu verrechnenden Vermögensgegenstände wurden mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Die Rückstellungen für Altersvorsorgeverpflichtungen wurden pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die im Jahresabschluss enthaltenen Posten, denen Beträge zugrunde liegen, welche auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Als verbundene Unternehmen werden alle Unternehmen bezeichnet, die in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft einzubeziehen sind. II. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Unternehmen der Homag-Gruppe T€ 1.274 (Vorjahr: T€ 1.289), davon ggü. der Gesellschafterin Homag Holzbearbeitungssysteme GmbH, Schopfloch, T€ 491 (Vorjahr: T€ 373). Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich innerhalb eines Jahres fällig. Allerdings sind in den sonstigen Forderungen Ansprüche aus einer Rückdeckungsversicherung T€ 5 enthalten, bei denen die Restlaufzeit mehr als ein Jahr beträgt. Des Weiteren hat das eingestellte abgezinste Körperschaftsteuerguthaben T€ 13 eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von T€ 2.381 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, davon gegenüber Gesellschaftern T€ 223 (Vj.: T€ 757). Im Übrigen sind Verbindlichkeiten aus gewährten Darlehen von mittelbaren und unmittelbaren Gesellschaftern i.H.v. T€ 4.750 (Vj.: T€ 650) enthalten.Die Darlehen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und deren Besicherung sind wie folgt:
Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt unter Berücksichtigung des Anwartschaftsbarwertverfahrens (PUC). Es wurden die folgenden Bewertungsparameter zugrunde gelegt:
Die Pensionsrückstellungen betragen T€ 213 und bestehen aus dem Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden T€ 530 saldiert mit dem beizulegenden Zeitwert des Planvermögens (Rückdeckungsversicherung) T€ 317. Aus der erstmaligen Umstellung auf das BilMoG resultieren außerordentliche Aufwendungen in Höhe von T€ 57. Aus der Zuführung der Pensionsrückstellung betragen die Zinsaufwendungen T€ 19 und der Personalaufwand verrechnet mit dem Ertrag aus der Rückdeckungsversicherung - T€ 23. Von der Möglichkeit der ratierlichen Ansammlung der Pensionsrückstellung aufgrund der erstmaligen Anwendung des BilMoG zum 1.1.2010 wurde gemäß Artikel 67 Abs. I EGHGB Gebrauch gemacht. Die sich daraus ergebende Unterdeckung beträgt T€ 229. Das außerordentliche Ergebnis hat sich im Geschäftsjahr wie folgt ermittelt:
Von der Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen sowie nach geographisch bestimmten Märkten gemäß § 285 Nr. 4 HGB wird nach § 288 Satz 2 HGB abgesehen. III. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse Es bestehen nicht zwingend ausweispflichtige Haftungsverhältnisse aus etwaigen Regressansprüchen von Versicherungen ggü. der Gesellschaft aus Avalen für erhaltene Anzahlungen mit T€ 290 und zur Absicherung von Wertguthaben aus Altersteilzeit und Zeitkonten mit T€ 1.045. Die abgesicherten Ansprüche sind bereits passiviert. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3a HGB, die nicht in der Bilanz erscheinen und auch nicht nach § 251 HGB anzugeben sind, betragen jahresdurchschnittlich insgesamt T€ 430. Mit Sanierungstarifvertrag, wirksam ab 01.07.2003, haben die Mitarbeiter auf Urlaubsansprüche und Arbeitszeitguthaben sowie Weihnachtsgeld verzichtet, mit der Maßgabe, dass diese Ansprüche wieder aufleben, wenn sich das Jahrsergebnis der Gesellschaft nachhaltig verbessert. Zwischenzeitlich wurde die Besserungsabrede hinsichtlich der Urlaubsansprüche aufgehoben. Die finanzielle Verpflichtung aus den erteilten Besserungsversprechen belaufen sich auf ca. T€ 85. Mit Sanierungstarifvertrag vom 01.07.2004 wurde vereinbart, dass ein Teil des Vergütungsanspruchs für geleistete Mehrarbeit im Rahmen der Integration Sendenhorst entfällt. Bei verbesserter wirtschaftlicher Situation der Gesellschaft erklärt sich das Unternehmen zu einer Gewinnbeteiligung bereit. Die finanzielle Verpflichtung aus den erteilten Gewinnbeteiligungsversprechen beläuft sich insgesamt auf ca. T€ 275. Soweit die finanziellen Verpflichtungen gegenüber den Mitarbeitern für die Jahre 2003 und 2004 von den Anhangsangaben früherer Jahresabschlüsse abweichen, beruht dies insoweit auf einer inzwischen veränderten Belegschaftsstruktur und andererseits auf von der Belegschaft ausgesprochene weitergehende Verzichte. Mit Gesellschafterbeschluss vom 27.07.2004 haben die Gesellschafter auf einen Teil ihrer Darlehensforderungen mit gesonderter Besserungsabrede verzichtet. Die finanziellen Verpflichtungen hieraus betragen unverändert T€ 690. Mit Gesellschafterbeschluss vom 20.12.2006 haben die Gesellschafter auf einen Teil ihrer Darlehensforderungen mit gesonderter Besserungsabrede verzichtet. Die finanziellen Verpflichtungen hieraus betragen T€ 255. Mit Gesellschafterbeschluss vom 20.11.2007 haben die Gesellschafter auf einen Teil ihrer Darlehensforderungen mit gesonderter Besserungsabrede verzichtet. Die finanziellen Verpflichtungen hieraus betragen T€ 750. Mit Gesellschafterbeschluss vom 28.11.2008 haben die Gesellschafter auf ihre verbleibenden Darlehensforderungen mit gesonderter Besserungsabrede verzichtet. Die finanziellen Verpflichtungen hieraus betragen T€ 479. Aus dem Sozialplan vom 23.03.2009 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Besserungsabreden gegenüber Mitarbeitern für die Jahre 2009 und 2010 in Höhe von insgesamt T€ 663. Zu Beschaffung liquider Mittel zur Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit und zur Reduzierung des Forderungsausfallrisikos werden laufend Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen eines Factoring-Vertrages verkauft. Dadurch entstehen für die Gesellschaft keine Risiken. Vorteile des Factoring sind die verbesserte Liquiditätsplanung und das reduzierte Forderungsausfallrisiko. 3. Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten
4. Mitglieder der Geschäftsführung und Aufwendungen für Organe Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an: Herr Dipl.- Betriebswirt Franz-Josef Bütfering, Beckum (bis 10.06.2010) Herr Michael Mrachacz, Detmold Herr Wolfgang Augsten, Dettingen (ab 10.06.2010) Die Geschäftsführer Wolfgang Augsten und Michael Mrachacz vertreten die Gesellschaft gemeinsam mit einem anderen Geschäftsführer oder einem Prokuristen. Die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und der Gesamtbezüge früherer Mitglieder der Geschäftsführung und derer Hinterbliebener unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Absatz 4 HGB. Vorschüsse und Kredite wurden der Geschäftsführung nicht gewährt. 5. Angaben zum Anteilsbesitz Zum Bilanzstichtag wurden Anteile an folgenden Unternehmen im Sinne des § 285 Nr. 11 HGB gehalten:
Die Fremdwährungen sind auf der Grundlage des jeweiligen Umrechnungskurses zum 31. Dezember 2010 umgerechnet worden. *) China: 1€ = 8,822 chinesische REM **) Nennkapital per 31.12.2009 6. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der Bütfering Schleiftechnik GmbH wird in den Konzernabschluss der Homag Group AG, Homagstraße 3-5, 72296 Schopfloch einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz des Mutterunternehmens erhältlich.
Beckum, den 28. Januar 2011 Michael Mrachacz, Geschäftsführer Wolfgang Augsten, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 06.05.2011 festgestellt. BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Bütfering Schleiftechnik GmbH, Beckum, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise über die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort wird u.a. im Abschnitt II. 'Darstellung der Lage', im Abschnitt III. 'Hinweise auf eine mögliche Bestandsgefährdung' und im Abschnitt IV. 'Voraussichtliche Entwicklung' ausgeführt, dass
Warendorf, den 04. März 2011 HEINZ
& HEINZ TREUHAND MÜNSTERLAND GMBH
Matthias Heinz, Wirtschaftsprüfer Ute Rehbaum, Wirtschaftsprüferin |
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