him leasing GmbHLiquidiert

Beim Dorfgraben 24, 22559 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 89445
Vorher
himleasing GmbH
Eingetragen
15.1.2004
Branche
Vermietung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungenVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVermittlungstätigkeiten für die Vermietung und das Leasing von sonstigen beweglichen Sachen und nichtfinanziellen immateriellen Vermögensgütern
Gegenstand
der Abschluß sowie die Durchführung von Leasinggeschäften aller Art, insbesondere An- und Verkauf von Wirtschaftsgütern aller Art, die der gewerblichen, industriellen oder privaten Nutzung dienen, sowie deren Vermietung an Dritte, die Durchführung von Beratungs- und Verwaltungstätigkeiten für Leasinggeschäfte sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Gutte
seit 21.3.2024
Liquidator
Julia Steppat
seit 6.9.2012
Prokura
Prokura

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

him leasing GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht zum Jahresabschluss 2022

der him leasing GmbH

Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodel des Unternehmens

Die him leasing GmbH ist eine Inhaber geführte Leasinggesellschaft für mobile Wirtschaftsgüter, insbesondere Kraftfahrzeuge, Anlagen und Maschinen sowie EDV an gewerbliche Leasingnehmer. Die Gesellschaft unterliegt dem Kreditwesengesetz (KWG) und ist bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) unter der BAK-Nummer 122163 registriert. Inhaber und Mitarbeiter sind langjährig in der Branche tätig und beschränken sich auf Geschäfte mit langjährigen Kunden. Vorrang haben individuelle Kundenbetreuung, Bonität von Kunden und Lieferanten sowie Ertrag vor Marktpräsenz oder Umsatz. Auch bei der Refinanzierung geht Unabhängigkeit durch Eigenfinanzierung möglichen Hebelwirkungen durch Fremdfinanzierung vor.

Steuerungssysteme

Die Steuerung und Geschäftstätigkeit des Unternehmens erfolgen operativ, taktisch und strategisch unmittelbar durch die Geschäftsleitung und die Prokuristen; die Rechts- und Steuerberatung sowie die EDV-Betreuung werden extern gewährleistet. Die Gesellschaft nutzt und unterhält aktuelle EDV-Hard- und Software für Kommunikation, Vertragsverwaltung sowie Finanz- und Rechnungswesen mit bedarfsorientierten Auswertungs- und Informationsmöglichkeiten.

Forschung und Entwicklung

Die him leasing GmbH betreibt keine Forschung und Entwicklung.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine sowie von den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, teilweise massiv steigende Preise sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten; die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen verlief jedoch sehr unterschiedlich: einerseits litt das Verarbeitende Gewerbe vor allem in der ersten Jahreshälfte 2022 wie schon im Jahr 2021 unter gestörten internationalen Lieferketten; andererseits wurde 2022 in Ausrüstungen (Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge) preisbereinigt 2,5 Prozent mehr investiert als im Vorjahr. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung 020/23 v. 13.01.2023).

In diesem schwierigen Umfeld stieg das Neugeschäft der Leasing-Wirtschaft 2022 um 3,8 Prozent. Nach den Zahlen des Instituts der deutschen Wirtschaft, Köln, finanzierten die Leasing-Gesellschaften für 72,2 Mrd. Euro Investitionen in Maschinen, Fahrzeuge, IT-Equipment, Immobilien und andere Wirtschaftsgüter in Deutschland. Den größten Anteil am Leasing-Markt hält das Pkw-Leasing, das Neugeschäftsvolumen stieg im vergangenen Jahr um 2 Prozent, dabei ging die Anzahl der Leasing-Verträge allerdings um 5,5 Prozent bei moderat wachsenden Gesamtneuzulassungen (von rund 1 Prozent) zurück: das ist auch auf inflationsbedingt gestiegene Listenpreise und deutlich geringere Herstellerrabatte zurückzuführen; vor allem Elektroautos sind zudem im Durchschnitt teurer als Modelle mit konventionellem Antrieb. Das Neugeschäft in den Objektgruppen Maschinen für die Produktion, Nutzfahrzeuge, Baumaschinen und Agrartechnik stieg zusammen um 7 Prozent. Mit einem Plus von 14 Prozent entwickelte sich das Segment IT-Ausstattung sehr positiv, nachdem sein Neugeschäft seit einigen Jahren eher stagnierte oder rückläufig war.

Aufgrund der großen Bedeutung des Pkw-Marktes wirkt sich die schwache Entwicklung in diesem Leasing-Sektor auch auf den Anteil an den gesamtwirtschaftlichen Ausrüstungsinvestitionen aus. Fast ein Viertel der Ausrüstungsinvestitionen (23,8 Prozent) wurde im vergangenen Jahr mittels Leasing realisiert. 2021 waren es 25,9 Prozent.

Bei allen Unwägbarkeiten sieht der Bundesverbandes Deutscher Leasingunternehmen die Entwicklung für 2023 aufgrund derzeit moderat positiver Investitionsprognosen verhalten optimistisch: eine wachsende Zuversicht in der Gesamtwirtschaft, dass ein starker Einbruch der Konjunktur vermieden werden kann, führe zu vorausschauenden Investitionsentscheidungen der Unternehmen. (Quelle: Kai Ostermann, Pressegespräch des BDL v. 02.03.2023).

Geschäftsverlauf

Wie erwartet und durch den Verlauf des Jahres 2022 bestätigt, generierte die Gesellschaft aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und ihrer Ausrichtung auf ihren etablierten Kundenstamm kein Neugeschäft und nur geringes Geschäft aus Vertragsverlängerungen, insbesondere da ein bereits in 2020 zurückgezogener Großkunde nach dem Neugeschäft nunmehr auch keine Vertragsverlängerungen mehr abschließt. Andererseits kam es zu keinerlei Beeinträchtigungen im bestehenden Leasingbestand bzw. zu Störungen bei Bestandskunden. Bei Fahrzeugen reduzierte sich das (nominale) Anlagevolumen um 26,3%, bei Maschinen auf Null, bei Anlagen um 12,4. Diese per Saldo Verminderung des Leasingbestandes schlug sich mit TEUR 797,8 (-27,6%) auf den Gesamtumsatz nieder.

Lage

Ertragslage

Das Jahresergebnis hat sich mit einem Verlust von TEUR 430,7 gegenüber dem Vorjahr (Gewinn TEUR 405,9) um -206,1% verschlechtert. Diese extreme Verwerfung liegt ausschließlich im Fortfall von Vertragsverlängerungen begründet: zum einen ergaben sich aus der Beendigung von Leasingverträgen über Anlagen und Maschinen vor Ende der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern nennenswerte Buchverluste in Höhe von TEUR 261,5; zum anderen machte die Absage künftiger Vertragsverlängerungen angesichts ernsthaft zu erwartender voraussichtlich dauerhafter Verluste beim Abgang der Leasinggüter am Vertragsende erhebliche Absetzungen für außergewöhnliche Abnutzungen / Teilwertabschreibungen bei Anlagen in Höhe von TEUR 757,0 erforderlich. Diese Sonderfaktoren konnten nicht durch das im Übrigen gewohnt positive Ergebnis aus dem Bestandsgeschäft kompensiert werden; diese Ergebnisentwicklung spiegelt damit trotz alledem Dank nach wie vor solider Bonitäten und auskömmlichen Geschäftsvolumens eine stabile Entwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr wider.

Finanzlage (Kapitalstruktur, Investitionen, Liquidität)

Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 63,6 % auf 68,5 %. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten für darlehensfinanzierte Leasingverträge bestehen nicht mehr, Rechnungsabgrenzungsposten für verkaufte künftige Leasingraten in Höhe von TEUR 768,8 (27,7 %). In das Leasingvermögen wurden (außer geringfügiger Vertragsverlängerungen) keine Investitionen vorgenommen. Das Leasingvermögen wird neben den Forfaitierungen aus Eigenmitteln finanziert. Neben Rahmenvereinbarungen für Darlehensrefinanzierungen und Forfaitierungen besteht eine Kontokorrentlinie. Bedingt durch den überwiegenden Anteil an Eigenfinanzierungen fließen der Gesellschaft kontinuierlich entsprechende liquide Eigenmitteln zu.

Vermögenslage

Das Vermögen der Gesellschaft umfaßt neben dem Leasingvermögen von TEUR 2.530,4 (91,3%) Betriebs- und Geschäftsausstattung von TEUR 43,8 (1,6 %), Sonstige Vermögensgegenstände (Steuerrückforderungen) von TEUR 194,0 (7,0 %), liquide Mittel von TEUR 1,1 (0,04 %) und Aktive Rechnungsabgrenzungsposten von TEUR 2,5 (0,1 %). Das Sachanlagevermögen verminderte sich von TEUR 4.598,8 in 2021 um 44,0 % auf TEUR 2.574,5 in 2022; wesentliche Position im Sachanlagevermögen ist mit TEUR 2.530,4 das Leasingvermögen, das mit TEUR 935,8 (37,0 %) Fahrzeuge und mit TEUR 1.594,6 (63,0 %) Anlagen beinhaltet.

Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Umsatzerlöse von TEUR 2.093,4 beinhalten im wesentlichen Leasingraten von TEUR 1.725,0 (82,4 %) und Erträge aus dem Abgang von Leasingobjekten von TEUR 365,0 (17,4 %). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern beträgt TEUR -429,3; daraus ergibt sich eine Umsatzrentabilität von -20,5 %. Die Eigenkapitalrentabilität (bezogen auf das Kapital zum Anfang des Geschäftsjahres) beträgt -14,7 %, die Gesamtkapitalrentabilität (bezogen auf das Kapital zum Anfang des Geschäftsjahres) beträgt -9,3 %; diese negativen Rentabilitäten ergeben sich jedoch einzig aufgrund singulärer Absetzungen für außergewöhnliche Abnutzung / Teilwertabschreibungen in Höhe von TEUR 757,0. Eine Nettoverschuldung ist nicht gegeben. Die Leistungsfähigkeit der Gesellschaft zeigt sich nach wie vor in der kontinuierlichen Orientierung auf definierte Marktsegmente und die individuelle Kundenbetreuung mit leistungsfähigen langjährigen Mitarbeitern sowie auf hohe Bonitätsanforderungen.

Nachtragsbericht

Es ergaben sich nachträglich keine bedeutsamen Ereignisse bzw. Entwicklungen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2022.

Prognosen-, Risiko- und Chancenbericht

Prognosebericht

Die Gesellschaft erwartet nach der Entwicklung in 2022 auch im Jahr 2023 nur geringe Abschlüsse von Neu- und Verlängerungsgeschäft. Für die Jahre 2023 und 2024 erwartet die Gesellschaft bei schwer zu prognostizierbarer gesamtwirtschaftlicher Entwicklung und inflationsbedingt gestiegener Zinsen eine auch wegen zunehmender Vertragsausläufe ohne Verlängerungen eher uneinheitliche Entwicklung des Geschäftsvolumens bei Bestandskunden. Aufgrund des nach wie vor sehr soliden und ertragreichen Vertragsbestandes, sehr guter Bonitäten der Bestandskunden sowie Unabhängigkeit von Fremdfinanzierung einerseits und sich abzeichnender wiederkehrenden Investitionsbereitschaft und spürbaren Fachkräftemangels andererseits sieht die Gesellschaft keine Veranlassung, die personelle und geschäftliche Ausstattung zu vermindern; vielmehr wird der Geschäftsbetrieb für alle sich ergebenden Marktchancen uneingeschränkt aufrecht erhalten. Eingetretene Kostensteigerungen bis zur Vertragserstellung und im Berichtswesen aufgrund des aufsichtsrechtlichen Pflichtprogramms der Finanzmarktaufsicht wirken sich nach wie vor belastend aus. Die Gesellschaft wird auch weiterhin keine Ausweitung des Geschäfts zu Lasten befriedigender Margen oder geringer Risiken betreiben. Unter diesen Prämissen wird eine selektive Geschäftsentwicklung auch durch adäquate Refinanzierungsmöglichkeiten und -konditionen bedingt sein.

Risikobericht (Risikomanagementsystem, Risiken)

Risikosteuerung und -controlling erfolgen auf Geschäftsführungsebene. Risiken werden durch ständige Überwachung frühzeitig erkannt, um gegebenenfalls entgegen steuern zu können. Das ohnehin geringe Mißbrauchspotential im Leasinggeschäft minimiert die Gesellschaft zudem durch den Ausschluß von Bartransaktionen und den Einzug der Leasingraten zu Lasten von Konten bei in Deutschland ansässigen Kreditinstituten. Die Gesellschaft unterhält keine Auslandsbeziehungen. Alle Überweisungs- und sonstigen Zahlungseingänge werden manuell von geschulten Mitarbeitern bearbeitet, bei etwaigen Auffälligkeiten würde sofort der Geldwäschebeauftragte hinzugezogen.

Dem Adressausfall- und Restwertrisiko sowie folgenden Risiken werden besondere Bedeutung beigemessen:

Im Kreditbereich (Adressausfallrisiko) wird der Bestand durch regelmäßige Bonitätskontrollen und Marktbeobachtungen überwacht.

Da keine Leasingverträge mit offenen Restwerten abgeschlossen und Restwerte konservativ kalkuliert werden, entfällt ein implizites Restwertrisiko.

Das Risiko von finanziellen Verlusten aufgrund von Preisänderungen, insbesondere der Zinsen (Zinsänderungsrisiko) entfällt für die Laufzeit von Leasingverträgen, da diese ausschließlich laufzeitkongruent oder aus Eigenmitteln refinanziert werden.

Die Liquidität der Gesellschaft (Liquiditätsrisiko) wird sicherheitsorientiert und langfristig geplant; für Leasingverträge, die nicht aus Eigenmitteln finanziert werden, wird vor Abschluß eine Refinanzierung sichergestellt.

Sämtlichen sonstigen betrieblichen Risiken, die typischer Weise in einem Unternehmen einen Schaden verursachen könnten (operationelle Risiken), wird durch Versicherungen entgegen gewirkt.

Im Einzelfall werden für Teilamortisationsverträge Rückkaufvereinbarungen mit Lieferanten geschlossen, die neben die Vollamortisationsverpflichtung des Leasingnehmers treten (Risikostreuung).

Besondere, über das normale Maß hinausgehende Risiken sind weder erkennbar, noch zu erwarten.

Die Gesellschaft generiert ihr Geschäft ausschließlich mit ausgesuchten Kunden, überwiegend aus langjährigen Geschäftsverbindungen; Zahlungsverzögerungen kamen im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht vor, alle Forderungen waren zu keinem Zeitpunkt gefährdet.

Chancenbericht

Die größten Chancen, die Stellung der Gesellschaft zu sichern und zu behaupten sind auch weiterhin:

die zuvor erläuterten Strategien,

die kontinuierliche Qualifizierung der Beschäftigten sowie kurz- und mittelfristig geplante Weiterbildung,

die Zuversicht, daß auch für kleine Leasinggesellschaften noch Marktpotentiale vorhanden sind, die behauptet werden können.

 

Hamburg, 07.03.2023

Stefan Gutte

Bilanz

Aktiva

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 215,08 215,08 148,48
II. Sachanlagen 43.806,49 43.806,49 60.947,27
III. Leasingvermögen 2.530.432,94 2.530.432,94 4.598.796,61
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 194.050,61 194.050,61 12,76
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten uns Schecks 1.067,66 1.067,66 10.269,96
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.460,32 2.460,32 2.383,37
2.772.033,10 4.611.462,70

Passiva

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Gewinnvortrag/Verlustvortrag 2.080.583,82 2.274.693,10
III. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag -430.665,18 405.890,72
B. Rückstellungen 61.950,00 155.313,00
C. Verbindlichkeiten 41.342,92 182.448,80
D. Rechnungsabgrenzungsposten 768.821,56 1.343.117,08
2.772.033,10 4.611.462,70

Gewinn- und Verlustrechnung

01.01.2022 - 31.12.2022 01.01.2021 - 31.12.2021
1. Umsatzerlöse 2.891.228,96 2.891.228,96
2. Materialaufwand -869.023 -869.023,00
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -441.732,00 -473.232,00
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -16.853,51 -458.585,51 -17.295,09 -490.527,09
4. Abschreibungen -1.445.100,95 -899.664,90
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen -86.961,45 -141.749,54
6. Zinsen und ähnliche Erträge 316,75 22.513,79
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.251,12 -5.879,05
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -430.250,38 600.356,42
9. Steuern -414,82 -194.465,70
10. Jahresüberschuss -430.665,20 405.890,72

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2022 Zugänge Abgänge 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensg.
1. Software 7.239,74 852,33 873,89 7.218,18
II. Sachanlagen
1. Leasingvermögen 6.298.174,91 0,00 1.570.235,47 4.727.939,44
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 162.071,84 4.817,52 1.792,92 165.096,44
Summe Sachanlagen 6.460.246,75 4.817,52 1.572.028,39 4.893.035,88
Gesamt 6.467.486,49 5.669,85 1.572.902,28 4.900.254,06
Abschreibungen
01.01.2022 Zugänge Abgänge 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensg.
1. Software 7.091,26 784,73 872,89 7.003,10
II. Sachanlagen
1. Leasingvermögen 1.760.474,05 1.422.361,92 985.329,47 2.197.506,50
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 101.124,57 21.954,30 1.788,92 121.289,95
Summe Sachanlagen 1.861.598,62 1.444.316,22 987.118,39 2.318.796,45
Gesamt 1.868.689,88 1.445.100,95 987.991,28 2.325.799,55
Buchwerte
31.12.2022 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensg.
1. Software 215,08 148,48
II. Sachanlagen
1. Leasingvermögen 2530.432,94 4537.700,86
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 43.806,49 60.947,27
Summe Sachanlagen 2574.239,43 4598.648,13
Gesamt 2574.454,51 4598.796,61

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

I. Allgemeine Angaben zum Abschluss

Der Jahresabschluss der him leasing GmbH für das Geschäftsjahr 2022 wurde nach den Vorschriften des HGB und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Vorschriften für Kreditinstitute nach den §§ 340 ff. HGB i.V.m. RechKredV wurden angewandt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB und dem BilRUG aufgestellt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt und entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer gemäß amtlichen AfA-Tabellen linear abgeschrieben. Daneben werden erforderlichenfalls außerplanmäßige Abschreibungen zur Anpassung an einen niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Forderungen werden zu Nennwerten angesetzt. Auf zweifelhafte Forderungen werden gegebenenfalls Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Die Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt auf Basis einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung.

Die Verbindlichkeiten werden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Die passivisch abgegrenzten forfaitierten Leasingraten werden im Verkaufszeitpunkt mit dem erlösten Barwert angesetzt. Die abgegrenzten Posten werden linear über die Laufzeit der Verträge ertragswirksam aufgelöst.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist gesondert dargestellt.

2. Forderungen

Es bestehen Rückforderungen für Körperschaftsteuer- (TEUR 90,2), Solidaritätszuschlag- (TEUR 5,0) und Gewerbesteuervorauszahlungen 2022 (TEUR 98,9).

3. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Tantiemen (TEUR 53,4) sowie Kosten für die Erstellung von Steuererklärungen und die Prüfung des Jahresabschlusses (TEUR 8,5).

4. Verbindlichkeiten

Von den Verbindlichkeiten sind fällig:

innerhalb eines Jahres nach einem bis zu fünf Jahren später als fünf Jahre
TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0
Erhaltene Anzahlungen 0 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 31 0 0

IV. Sonstige Angaben

1. Steuerbelastungen

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (Verlust) ist nicht mit Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag (TEUR 0) sowie mit Gewerbesteuer (TEUR 0) belastet.

2. Durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter

Die Gesellschaft hatte im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich zwei Mitarbeiter (ohne Geschäftsleitung; Vorjahr: zwei).

3. Mitglieder der Geschäftsführung und Geschäftsführerbezüge

Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2022 war Stefan Gutte, Kaufmann. Gemäß Beschluss der Gesellschafterversammlung unterbleiben Angaben zu den für die Tätigkeit des Geschäftsführers im Geschäftsjahr gewährten Bezügen.

4. Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für das Berichtsjahr maximal EUR 5.800,00 (Abschlussprüfungsleistungen).

 

Hamburg, 07.03.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss der him leasing GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der him leasing GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Neubrandenburg, den 14.03.2023

Dr. Behrens, Wirtschaftsprüfer

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