Stahlbau Wegscheid GmbH
Kasberger Straße 25, 94110 Wegscheid, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Franz-Josef Gottinger seit 24.2.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Stahlbau Wegscheid GmbHWegscheidJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 20231. Einführung Die Stahlbau Wegscheid GmbH mit Sitz in Wegscheid plant, fertigt und montiert Konstruktionen in den Bereichen Stahlbau, Stahlbrückenbau, Maschinenbau, Behälter- und Rohrleitungsbau sowie im Dach- und Fassadenbau. Wir erledigen Einzelaufträge bis zu Großaufträgen mit bis zu 15 Mio. € Auftragsvolumen. Unsere Kunden kommen überwiegend aus der Bau-, Automobil- und der Maschinenbauindustrie im süddeutschen Raum und in Österreich. 2. Darstellung des Geschäftsverlaufes 2.1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Zu den Folgen der Covid-Pandemie ist ab Februar 2022 der Krieg in der Ukraine-Krieg dazugekommen. Die Folgen waren anfangs stark gestiegene Energiepreise und ein rückläufiger Handel als Folge der westlichen Sanktionen gegen Russland. Auch die deutsche Wirtschaft wird von den Folgen der Pandemie und dem Ukraine-Krieg belastet. Das reale Bruttoinlandsprodukt konnte sich nach dem Einbruch im Jahr 2020 (- 4,1%) in den Jahren 2021 (+ 3,7%) und 2022 (+1,4%) wieder leicht erholen. Für das Jahr 2023 wurde aber ein Rückgang um 0,3 % festgestellt. Als Ausblick für die Jahre 2024 bis 2026 wird für 2024 eine Minderung von 0,2% und geringfügige Steigerungen für 2025 um 1,1% und für 2026 um 1,6% erwartet. Die deutsche Bundesbank sieht wesentlich für den Rückgang die Flaute in der Industrie und im Bau als ausschlaggebend an. Vorhandene Auftragspolster bei den Unternehmen puffern dies zunehmend weniger ab; die Industrieproduktion wird zudem durch die Energiekosten stark beeinflusst. Im verarbeitenden Gewerbe ist nach dem IFO Institut beim Geschäftsklima, der Geschäftslage, der Geschäftserwartung und der Auftragsstandsbeurteilung ein Rückgang zu erwarten. Die Verbraucherpreise verzeichnen nach den Auswertungen des Statistischen Bundesamts im Berichtsjahr eine Steigerung im Dezember 2023 um 8,1% gegenüber dem Dezember 2022. Im Oktober 2024 ergibt sich bei den Verbraucherpreisen gegenüber dem Dezember 2023 noch immer eine Steigerung um 2%. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahresdurchschnitt 2023 von 46,0 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Gegenüber dem Vorjahr ergibt sich hier eine Steigerung um 0,7%. 2.2 Umsatzentwicklung und Lage Trotz dieser negativen Rahmendaten betrachten wir die Lage unseres Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr noch als positiv. Unsere Geschäftspolitik sehen wir erfolgreich an, wenngleich derzeit die Auswirkungen der Corona-Krise und dem Krieg in der Ukraine wie auch die negative wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland nicht absehbar sind. 2.3 Beschaffung Die Gesellschaft unterhält seit vielen Jahren gute und enge Beziehungen zum überwiegenden Großteil ihrer Lieferanten sowie zu Subunternehmern. Dadurch können wir stets eine qualitativ hochwertige und termingerechte Auftragsausführungen sicherstellen. Die Preisentwicklung auf der Lieferanten- und der Nachunternehmerseite hat sich bereits zum Ende des Vorjahres wieder weitestgehend normalisiert. Wir haben bei Neuverträgen teilweise auch Preisgleitklauseln einführen können, um die wirtschaftlichen Risiken zu minimieren. Der durchschnittliche Personalbestand betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 132 (i. Vj. 131) Arbeitnehmer. 2.4 Umwelt Der verantwortungsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen, die Schonung der Umwelt und die Vermeidung von Abfällen sind Kernbestandteil unserer unternehmerischen Verantwortung. Deshalb haben wir die Grundsätze nachhaltigen Handelns in unserem Unternehmensleitbild aufgenommen. Dieses ist für uns Maßstab einer langfristig orientierten Unternehmenspolitik, die sich nicht nur ökonomischen, sondern zugleich auch ökologischen Herausforderungen stellt. Alle unseren Mitarbeiter sind sensibilisiert, dass das Unternehmen bestrebt ist, alle Ressourcen stets bewusst und sorgsam einzusetzen. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 3.1 Vermögenslage Zum Stichtag betrug die Bilanzsumme TEUR 40.793 und lag damit um TEUR 6.115 über dem Vorjahreswert. Die Bilanzsumme hat sich somit um 17,6 % erhöht. Der Bestandserhöhung bei den unfertigen Leistungen von TEUR 7.770 stehen infolge der Bautätigkeit im Berichtszeitraum höhere Anzahlung von TEUR 9.182 gegenüber: Die Anzahlungsquote beträgt 91,6 % (i.Vj. 86,5%). Bei den flüssigen Mitteln ergibt sich eine Erhöhung um TEUR 7.967 (= 53,1%). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 748 (= 27,1%) vermindert. Beim Anlagevermögen stehen den Zugängen von TEUR 539 planmäßige Abschreibungen von TEUR 1.009 gegenüber. Die Zugänge wurden damit vollständig aus dem Cash-Flow finanziert. Auf der Passivseite haben sich die Rückstellungen insgesamt um TEUR 991 (= 80,3%), die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 337 (= 18,9%) und die sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 596 (= 154,3%) erhöht. erhöht. Die Erhöhung der Rückstellungen resultiert im Wesentlichen aus höheren Einkommens- und Ertragsteuern um TEUR 696. Bei den sonstigen Verbindlichkeiten beruht die Erhöhung auf Steuerzahlungen, die im Folgejahr ausgeglichen wurden. Das Eigenkapital hat sich trotz des thesaurierten Jahresüberschusses 2023 (TEUR 4.190) relativ auf 88,7 % (i.Vj. 90,2 %) der Bilanzsumme leicht vermindert. 3.2 Finanzlage Die Finanzlage unserer Gesellschaft kann als grundsolide angesehen werden. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen, um Skontovorteile zu realisieren und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Der Bestand an flüssigen Mitteln erhöhte sich im Vorjahresvergleich um TEUR 7.967 (= 53,1 %) auf TEUR 22.965.. Wie im Vorjahr bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Dem spürbar verbesserten Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (8.105; i. Vj. TEUR 4.822) steht ein negativer Cashflow aus der Investitionstätigkeit von TEUR -110 (i.Vj. TEUR -1.836 sowie ein ebenfalls negativer Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit von TEUR -28 (i.Vj. TEUR -17) gegenüber. Im Ergebnis ergibt sich eine Erhöhung des Finanzmittelfonds um TEUR 7.967 (i.Vj TEUR 2.969). Die Liquidität 1. Ordnung (Verhältnis der liquiden Mittel zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten) beträgt 430,8 % (i.Vj. 440,2 %); die Liquidität 2. Ordnung (Verhältnis der liquiden Mittel und der kurzfristigen Forderungen zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten) beträgt 438,0 % (i.Vj. 451,1 %) 3.3 Ertragslage Beim Rohergebnis, bestehend aus den Umsatzerlösen, der Bestandsveränderung, den sonstigen betrieblichen Erträgen und dem Materialaufwand) ist gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um TEUR 3.117 (= 24,4 %) zu verzeichnen. Wesentlich hierfür ist einer Steigerung der Umsatzerlöse und der Bestandsveränderungen der unfertigen Leistungen (Gesamtleistung) um 29,3 % gegenüber dem Vorjahr. Dieser Leistungssteigerung steht eine Erhöhung des Materialaufwands von 22,4 % gegenüber. Ergebnisbelastend wirkten sich auch die höheren Personalkosten (+ TEUR 646) und bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (+ TEUR 407) aus. Der Steueraufwand erhöhte sich infolge der Ergebnisverbesserung um TEUR 864 (= 99,5%) gegenüber dem Vorjahr). Die Gesamtkostenrendite (Verhältnis des Jahresergebnisses und der Fremdkapitalzinsen zum durchschnittlichen Gesamtkapital) beträgt 11,2 % (i.Vj. 7,8 %). 3.4 Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Das Geschäftsjahr 2023 kann wieder als zufriedenstellend beurteilt werden. 4. Darstellung wesentlicher finanzieller und nicht finanzieller Indikatoren Sowohl das operative als auch das nicht operative Geschäft steuern wir durch finanzielle und nicht finanzielle Kennzahlen. Insbesondere die Verkaufs- und Deckungsbeitragsentwicklung dienen hierfür als Steuerungsgrößen. Weitere wesentliche Kennzahlen für uns sind die Vertriebs- und Verwaltungskosten. Der Verwaltungsbereich verfolgt kontinuierlich das Ziel, die Betriebs- und Prozesskosten zu optimieren. Auch für das nicht operative Geschäft sind Steuerungsgrößen definiert. Der Erfolg lässt sich hier an Kenngrößen wie dem Finanzergebnis ablesen. Als wesentlicher nicht finanzieller Leistungsindikator ist die Qualifikation und Motivation der Mitarbeiter zu beurteilen. Die Identifikation mit dem Unternehmen und das Engagement der Mitarbeiter für dessen Ziele leisten den entscheidenden Beitrag für den Unternehmenserfolg. Mit Konzepten und Maßnahmen zur Personalentwicklung bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit, sich stets weiterzuentwickeln. 5. Chancen- und Risikobericht 5.1 Gesamtwirtschaftliches Risiko Seit Anfang 2020 beeinträchtigt die COVID-19-Pandemie die Weltwirtschaft sowie die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland. Hinzu kam im vergangenen Jahr der Ukraine Krieg mit in der Folge erheblich steigenden Energie- und Rohstoffpreisen, was zu einem insgesamt volatileren wirtschaftlichen Umfeld geführt hat. Steigende Inflationsraten sowie ein damit einhergehendes steigendes Zinsniveau sind ebenfalls die Folge davon. Im laufenden Geschäftsjahr wird sich das Wachstum in Deutschland zunehmend abschwächen. Weiterhin verhältnismäßig hohe Inflationsraten sowie anhaltend straffe Fiskalpolitik sollen das Wirtschaftswachstum in Deutschland nach aktueller Einschätzung schrumpfen lassen. Das IFO Institut prognostiziert einen Rückgang bei der Produktion und bei der Geschäftsentwicklung. 5.2 IT-Risiken Beinahe die gesamte Geschäftstätigkeit des Unternehmens ist maßgeblich von einer leistungsfähigen Informationstechnologie (IT) abhängig. Die ständige Aufrechterhaltung und Optimierung der IT-Systeme erfolgten durch hochqualifizierte interne und externe Experten. Unberechtigtem Datenzugriff, Datenmissbrauch und Datenverlust wird durch Einsatz entsprechender aktueller Virensoftware, Firewalls, adäquater Zugangs- und Zugriffskonzepte und vorhandener Back-up-Systeme vorgebeugt. 5.3 Personalrisiken Der Einsatz hochmotivierter und -qualifizierter Mitarbeiter ist eine der Grundlagen für unseren Erfolg. Eine überhöhte Fluktuation, die Abwanderung leistungsstarken Fachpersonals sowie eine fehlgeschlagene Bindung von Nachwuchskräften an das Unternehmen könnten sich negativ auf die Geschäftsentwicklung auswirken. Diesen Risiken begegnen wir, indem wir unseren Mitarbeitern eine übertarifliche Vergütung, individuelle Arbeitszeiten und auch Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten anbieten, um die Fachkompetenz zu gewährleisten. 5.4 Gesamtbewertung und Einschätzung der zukünftigen Entwicklung Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine Einzelrisiken festgestellt, die allein oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand des Unternehmens gefährdet hätten. Auch im Jahr 2023 erkennen wir keine Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. 6. Voraussichtliche Entwicklung und Chancen Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine Einzelrisiken festgestellt, die allein oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand des Unternehmens gefährdet hätten. Auch im Jahr 2024 erkennen wir keine Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden können. Durch die negativen Perspektiven erwarten wir langfristig auch bei uns einen Rückgang des Ergebnisses.
Stahlbau Wegscheid GmbH Die Geschäftsführung im Dezember 2024Bilanz zum 31. Dezember 2023unter Gegenüberstellung der VorjahreszahlenAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023unter Gegenüberstellung der Vorjahreszahlen
Anhang 20231. Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 1.1 Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma Stahlbau Wegscheid GmbH mit Sitz in Wegscheid im Handelsregister des Amtsgerichts Passau unter der Nummer HRB 3698 eingetragen. 1.2 Vergleichbarkeit zum Vorjahr Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. HGB). 1.3 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von € 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war. Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 2. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung 2.1 Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich wie folgt:
Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital beträgt TDM 150 (TEUR 77). Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Gewährleistungsverpflichtungen (TEUR 509), Personal (TEUR 809) und Jahresabschlusskosten (TEUR 56). Verbindlichkeiten Neben üblichen Eigentumsvorbehalten bestanden keine weiteren Sicherheiten für Dritte. 2.2 Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. 3. Sonstige Angaben 3.1 Mitglieder der Geschäftsführung im Geschäftsjahr Die Geschäftsführung im Geschäftsjahr wurde durch die einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer Franz Gottinger, Kfz-Mechaniker in Wegscheid und Dipl.-Ing. (FH) Franz-Josef Gottinger, Bauingenieur in Wegscheid wahrgenommen. Die Angabe der Bezüge unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. 3.2 Mitarbeiter Im Berichtszeitraum wurden durchschnittlich 132 Mitarbeiter, davon 28 Angestellte und 92 Arbeiter sowie 12 geringfügig entlohnte Mitarbeiter beschäftigt. 4. Nachtragsbericht Nicht einschätzbar sind die Auswirkungen des Coronavirus sowie die Ukraine-Krieg. Mögliche Auswirkungen aus diesen Sachverhalten werden fortlaufend analysiert.
Wegscheid, den 20. Dezember 2024 Stahlbau
Wegscheid GmbH
Gez. Franz Gottinger Gez. Dipl.-Ing. (FH) Franz-Josef Gottinger Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Stahlbau Wegscheid GmbH, Wegscheid Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Stahlbau Wegscheid GmbH, Wegscheid --bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden-- geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Stahlbau Wegscheid GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen --beabsichtigten oder unbeabsichtigten-- falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
München, den 20. Dezember 2024 Gez. Gerber, Wirtschaftsprüfer |
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