Oil Control GmbH. Hydraulik-KomponentenLiquidiert
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Harald Dr. Wissel seit 7.3.2007 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Bosch Rexroth AG | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Oil Control GmbHBobingenJahresabschluss zum 31. Dezember 2006Bilanz zum 31. Dezember 2006AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2006 bis 31. Dezember 2006
Anhang für das Geschäftsjahr 2006A. Allgemeine Angaben und ErläuterungenDer Jahresabschluss Oil Control GmbH Hydraulik-Komponenten wurde gemäß den §§ 242 ff., 264 ff HGB geltenden Vorschriften sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH- Gesetzes (GmbHG) und nach den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gem. § 267 Absatz 2 HGB. Auf die Gewinn- und Verlustrechnung findet das Gesamtkostenverfahren Anwendung. B. Angaben und Erläuterungen zu Positionen der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den in den § § 246 bis 256 HGB niedergelegten Grundsätzen und den sie ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften. Im Einzelnen werden auf die Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung verwiesen. Die Sachanlagen wurden grundsätzlich zu Anschaffungskosten nach Abzug der planmäßigen Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen sind unter Berücksichtigung der vertraglichen bzw. betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen. Die Laufzeit beträgt zwischen 3 und 10 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter sind im Jahr des Zugangs als Abgang behandelt worden. Per 30. September 2006 ist das gesamte Anlagevermögen im Rahmen des Kauf- und Übertragungsvertrages vom 23./25. September 2006 an die Seal Concept GmbH, Bobingen für € 1,00 verkauft worden. Der zum Übernahmestichtag bestehende Restbuchwert in Höhe von T€ 187 ist als Buchverlust aus Anlagenabgängen unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen worden. Die fertigen Erzeugnisse und Waren sind mit den Anschaffungskosten bewertet worden. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden nominell zu den Anschaffungskosten bewertet. Die Pensionsrückstellungen sind nach dem steuerlichen Teilwertverfahren gemäß § 6a EStG mit einem Rechnungszins von 6,0 % berechnet. Die sonstigen Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe der mutmaßlichen Inanspruchnahme der Gesellschaft gebildet. Die Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag passiviert. Abweichungen gegenüber den im Vorjahr angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden nicht vorgenommen. 2. Angaben zu Positionen der Bilanz 2.1 Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel (Seite 3 dieses Anhangs). 2.2 Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte etc. gesichert sind, bestehen nicht. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr. 2.3 Abschreibungen im Sinne der §§ 254 HGB und 280 Absatz 2 HGB wurden nicht vorgenommen. 3. Sonstige Pflichtangaben 3.1 Arbeitnehmer, § 285 Nr. 7 HGB Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres 2006 betrug 23,5, davon 2 Auszubildende. Zum 31. Dezember 2006 waren 3 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 1 Geschäftsführer. 3.2 Geschäftsführung, § 285 Nr. 9a und Nr. 10 HGB Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch den alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer Herrn Walter Kron (Kaufmann), Großaitingen geführt. Eine Angabe der gewährten Gesamtbezüge nach § 285 Nr.9a HGB kann aufgrund § 286 abs.4 HGB unterbleiben. 3.3 Sonstige Rückstellungen, § 285 Nr. 12 HGB Die sonstigen Rückstellungen i.H.v. T€ 131,1 beinhalten Rückstellungen für Gewährleistungen i.H.v. T€ 77,6, Abschluss- und Prüfungskosten i.H.v. € 25,0 sowie sonstige Rückstellungen i.H.v. T€ 28,5. Diese gliedern sich auf in T€ 4,5 für Archivierungskosten, T€ 7,8 ausstehende Rechnungen, T€ 8,7 für Berufsgenossenschaft sowie T€ 7,5 für Urlaubsrückstellugen. 3.4. Mutterunternehmen, § 285 Nr. 14 HGB Übergeordnetes Konzernunternehmen ist die Bosch Rexroth S.p.A. Italien, Nonantola. Gesellschafterin der Oil Control GmbH in Höhe von Euro 25.564,59 ist die Oil Control S.p.A., Mailand/Italien. Weitere Gesellschafterin ist die Oil Control International Holding B.V., Rotterdam/Niederlande mit einem weiteren Anteil in Höhe von Euro 25.564,59. 4. Ergänzende Angaben Zum Bilanzstichtag bestanden keine nach § 268 Absatz 7 i. V. m. § 251 HGB vermerkpflichtigen Eventualverbindlichkeiten.
Bobingen, 08.01.2007 Walter Kron, Geschäftsführer ANLAGENSPIEGEL
Lagebericht zum Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2006AllgemeinesWie bereits im Lagebericht 2005 vermerkt wurde die Oil Control Group Italien zu Ende 2004 von der Rexroth Bosch Gruppe übernommen. Die Oil Control GmbH beschäftigte am 31.12.2006 nur noch drei fest angestellte Mitarbeiter, da zum 01.10.2006 alle Aktivitäten von der Firma Seal Concept GmbH einschließlich des verbliebenen Restpersonals von 22 Mitarbeitern übernommen wurden. Schwerpunkt der Firma Oil Control GmbH ist die Entwicklung und der Vertrieb von Hydraulikventilen für die Mobilhydraulik. Es bestanden keine Niederlassungen. RückblickIm Jahr 2006 hat die GmbH das geplante Umsatzziel leicht mit EUR 12,300 Millionen überschritten. Dies entspricht einer Umsatzsteigerung von 26 % gegenüber 2005. Im Lagebericht 2005 wurde bereits auf einen möglichen weiteren konjunkturellen Aufschwung hingewiesen. Wichtig erscheint hier zu erwähnen, dass der größte Anteil des Zuwachses bei allen Mobilherstellern aus Exportgeschäften erfolgt ist. Ein nicht unwichtiger Beitrag, der zur Umsatzerhöhung beigetragen hat, sind die Qualitätskriterien, die in der Produktion trotz aller Steigerungsraten verfeinert und beibehalten wurden. Bei fast allen Mobilherstellern sind wir als A-Lieferanten eingestuft. Um in der Entwicklung und im Servicebereich noch effektiver und kundenorientierter arbeiten zu können, wurden viele Abläufe intern rationalisiert und neu organisiert. Die dadurch entstandene Kostenreduzierung hatte erheblichen Einfluss auf das entsprechend positive Ergebnis. Lage der KapitalgesellschaftDie Fortführung des Vertriebs bei den großen OEMs entwickelt sich auch im Jahr 2007 aufgrund der Kundenaussagen und der bereits erteilten Abrufplanungen weiter positiv. Diese Kunden werden in 2007 vom Vertriebsnetz der Bosch Rexroth AG Lohr übernommen und weitergeführt. Das Jahresergebnis 2006 ist zufrieden stellend ausgefallen, die finanziellen Verpflichtungen wurden pünktlich und wo vereinbart mit Skonto ausgeglichen. Die Gesellschaft nimmt keine Bankkredite in Anspruch und hat auf Kreditlinien durch die Banken verzichtet. RisikomanagementUm allen Gesetzgebungen und Richtlinien gerecht zu werden, wurde die seit vielen Jahren bestehende Produktenhaftpflicht den erreichten Umsatzgrößen angepasst und die notwendigen Schadenssummen erhöht. Durch die immensen Exportanteile beim Kundenumsatz haben wir auch Länder wie die USA und Kanada eingeschlossen. Im Jahr 2006 wurde die Produktenhaftpflicht nicht in Anspruch genommen. Es besteht auch eine den Kosten angemessene Produktionsausfallversicherung. Eine Kreditversicherung besteht nicht, da die Zahlungsausfälle wesentlich niedriger sind als die Versicherungsprämien. Für die EDV Systeme Kreditoren und Debitoren wurden die Risikomanagementziele zur Zufriedenheit integriert. VorausschauFür die Planung der Umsatzzahlen der Oil Control GmbH bzw. die Fortführung durch die Bosch Rexroth AG, Lohr, sind wir der Überzeugung, dass im Jahr 2007 ein Zuwachs von 10 % in jedem Fall zu erreichen ist. Voraussetzung hierfür sind Kriterien wie Liefertreue, Beibehaltung des hohen Qualitätsstandards, permanente technische Beratung und Entwicklung auf Kundenwunsch. Forschung und EntwicklungDie Sicherheitsphilosophie für mobile Arbeitsmaschinen hat sich in den letzten zehn Jahren wesentlich weiter entwickelt und wird in den nächsten Jahren als wichtige Aufgabe innerhalb der Gesamtentwicklung zu sehen sein. Ein weiterer Aspekt, der bei zukünftigen Entwicklungen noch stärker als bisher zu berücksichtigen ist, wird der Umweltschutz sein. Dieser hat bereits große Beachtung gefunden, vor allem bei Entwicklung und Verkauf von Geräten für Kommunalfahrzeuge, wie z.B. Stadtreinigungsgeräte, Müllfahrzeuge, Wintergeräte u.s.w. Eine vordringliche Entwicklungsrichtung werden Versuche über die Verträglichkeit der verschiedensten Metallmaterialien bei der Verwendung von Bioölen und anderen Alternativen als Ersatz für Hydrauliköl sein. All diese Entwicklungsrichtungen sind in der mittelfristigen Planung vorgesehen. Vorgänge mit besonderer BedeutungAlle Hersteller von Baumaschinen und Ladekranen werden bis spätestens 30.07.2007 an den Bosch Rexroth Vertrieb übergeben und von dort betreut. Zu diesem Zeitpunkt wird die Oil Control GmbH Bobingen mit der Bosch Rexroth AG in Lohr verschmolzen. Die Seal Concept GmbH ist seit 01.10.2006 Bosch Rexroth Vertragshändler und betreut den größten Teil der Oil Control Kunden der mittleren und kleinen Umsätze.
Bobingen, den 08.01.2007 Walter Kron Bestätigungsvermerk für das Geschäftsjahr 2006"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Oil Control GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen vorhandenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise über die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Oil Control GmbH. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Hannover, den 16. Januar 2007 ADMINISTRATOR
Dr. Horst Meyer, Wirtschaftsprüfer |
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