Carl Bernh. Hoffmann GmbHLiquidiert

Hüngert 1, 41564 Kaarst, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Neuss HRB 4023
Eingetragen
19.11.2002
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
die Produktion, Bearbeitung sowie der Großhandelsvertrieb von Verpackungsmaterialien aller Art. Die Gesellschaft ist berechtigt, weitere gleichartige oder ähnliche Unternehmen neu zu errichten oder bestehende zu erwerben oder sich an diesen zu beteiligen und sämtliche Geschäfte zu betreiben, die geeignet sind, die Unternehmungen der Gesellschaft zu fördern. Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen oder auswärtige Betriebsstätten zu errichten.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Karl Gerd Coenen
seit 19.11.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

25.00% identifiziert75.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
A***** M*****
20.00%
H******** W********* C*****
5.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
75.00%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Karl Gerd Coenen GmbH
Germany
195.000 €
75.00%
A***** M*****
52.000 €
20.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

Carl Bernh. Hoffmann GmbH

Kaarst

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2006 bis zum 30.09.2007

Inhaltsverzeichnis

Bilanz zum 30. September 2007

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Oktober 2006 bis 30. September 2007

Anhang für das Geschäftsjahr 2006/2007 (Anlage zum Anhang)

Bestätigungsvermerk

Anlage

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2006/2007

BILANZ zum 30. September 2007

Carl Bernh. Hoffmann GmbH, Kaarst

AKTIVA

  Euro Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. übrige immaterielle Vermögensgegenstände   3.287,50 3.029,50
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.438.186,05   4.617.419,05
2. technische Anlagen und Maschinen 10.099,00   17.224,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 643.743,61 5.092,028,66 719.102,61
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 191.137,56   191.137,56
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 372.477,29   366.109,51
3. Beteiligungen 99.129,29 662.744,14 99.129,29
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte   1.496.288,92 1.473.328,92
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 30.655,31   63.680,77
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 18.333,56   24,904,38
3. übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.845.256,64 2.894.255,51 1.852.884,34
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 577.003,86 (Euro 0,00)      
III. Wertpapiere      
1. sonstige Wertpapiere   837.500,70 840.257,15
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   3.736.978,10 2.414.820,61
C. Rechnungsabgrenzungsposten   22.711,00 19.836,01
    14.745.794,53 12.702.864,20

PASSIVA

     
  Euro Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital   255.645,94 255.645,94
II. Gewinnvortrag   9.630.469,02 8.585.727,03
III. Jahresüberschuss   1.788.304,08 1.044.741,99
B. Rückstellungen   1.112.112,84 1.024.582,02
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 204.147,85   280.033,95
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 114.656,92 (Euro 115.352,44)      
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 23.790,52   0,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 23.790,52 (Euro 0,00)      
3. übrige Verbindlichkeiten 1.731.324,28 1.959.262,65 1.512.133,27
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 825.271,61 (Euro 606.080,60)      
    14.745.794,53 12.702.864,20

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.10.2006 bis 30.09.2007

Carl Bernh. Hoffmann GmbH, Kaarst

  Euro Geschäftsjahr
Euro
% Vorjahr
Euro
1. Rohergebnis   4.671.312,23 100,00 4.505.097,23
2. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter 1.395.357,75     1.275.580,70
b) soziale Abgaben und        
Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 313.977,98 1.709.335,73 36,59 244.857,03
- davon für Altersversorgung Euro 82.922,00 (Euro 23.744,46)        
3. Abschreibungen        
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs   390.438,82 8,36 368.122,30
4. sonstige betriebliche Aufwendungen   1.093.317,16 23,40 954.642,81
5. Erträge aus Beteiligungen   240.416,70 5,15 121.900,00
- davon aus verbundenen Unternehmen Euro 40.000,00 (Euro 118.000,00)        
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens   24.886,79 0,53 24.895,96
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   123.338,44 2,64 110.540,65
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens   7.756,42 0,17 2.866,91
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   205.011,21 4,39 161.727,94
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   1.654.094,82 35,41 1.754.636,15
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -164.191,68     688.021,07
12. sonstige Steuern 29.982,42 -134.209,26 2,87 21.873,09
13. Jahresüberschuss   1.788.304,08 38,28 1.044.741,99

Anhang für das Geschäftsjahr 2006/2007

Carl Bernh. Hoffmann GmbH, Kaarst

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2006/2007 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB sowie den einschlägigen Bestimmungen des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 Abs. 2 HGB auf.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (EDV-Software) wurden mit den Anschaffungskosten, abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung auf der Grundlage einer Nutzungsdauer von drei bzw. vier Jahren bewertet.

Das Grundstück "Hans-Martin-Schleyer-Str." (Hüngert 5), Kaarst" wurde mit den Anschaffungskosten bewertet.

Das Gebäude "Hans-Martin-Schleyerstr. (Hüngert 5), Kaarst" wurde mit den Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibung des Gebäudes erfolgt mit den steuerlichen Sätzen von 4% der Herstellungskosten.

Eine auf dem Mietgrundstück Neersener Str. 33, Kaarst, errichtete Zelthalle (Lagerhalle), wurde mit den Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen unter Zugrundelegung einer betrieblichen Nutzungsdauer von zehn Jahren bewertet.

Außenanlagen wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich linearer Abschreibungen von 6,67% bzw. 10% auf eine Nutzungsdauer von 10 bis 15 Jahren bewertet.

Die "Technischen Anlagen und Maschinen" wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Dabei wurde eine betriebliche Nutzungsdauer von acht bis zehn Jahren zugrunde gelegt.

Die zu Anschaffungskosten erfassten Gegenstände des Postens "Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung" wurden analog der steuerrechtlichen AfA-Tabellen mit den dort gültigen Sätzen abgeschrieben. Dabei wurde eine betriebliche Nutzungsdauer von drei bis dreizehn Jahren zugrunde gelegt.

Die in den vorangegangenen Geschäftsjahren angeschafften Gegenstände wurden linear, die im Geschäftsjahr 2005/2006 sowie 2006/2007 erfassten Zugänge wurden geometrisch-degressiv mit Abschreibungssätzen von bis zu 30% abgeschrieben soweit nicht die lineare Abschreibung zu höheren Abschreibungsbeträgen führte.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten von jeweils bis zu EUR 410,00 wurden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Die Bewertung von Anteilen an verbundenen Unternehmen erfolgte mit den Anschaffungskosten.

Ausleihungen an verbundene Unternehmen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet.

Die Beteiligungen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Der Bestand an Waren wurde höchstens zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Anschaffungspreisminderungen wurden berücksichtigt. Für Lagerrisiken wurde ein Abschlag von 3% berücksichtigt. Für den geringen, seit mehreren Geschäftsjahren relativ gleich bleibenden Bestand an Werbematerialien wurde ein auf Basis des durchschnittlichen Einkaufspreises ermittelter Festwert von TEUR 5,1 angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit den Nominalwerten bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 6,4 vorgenommen. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,5% auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Das Körperschaftsteuerguthaben gemäß § 37 KStG wurde mit den Barwert unter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 4,02% bewertet.

Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag. Im Berichtsjahr wurden Wertberichtigungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 1 HGB in Höhe von TEUR 7,8 vorgenommen.

Flüssige Mittel valutieren ausschließlich in EURO und wurden mit dem Nominalwert angesetzt.

Das gezeichnete Kapital wurde mit dem Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen wurden gemäß § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für ungewisse Verbindlichkeiten mit den Beträgen der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Pensionsverpflichtungen wurden mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwert auf der Basis eines Rechnungszinsfußes von 4,5% sowie der "Richttafeln 2005 G" von Dr. Klaus Heubeck angesetzt.

Die Verbindlichkeiten wurden mit den jeweiligen Rückzahlungsbeträgen passiviert.

III. Angaben zur Bilanz

1.

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände im Geschäftsjahr 2006/2007 ist in der Anlage 3.1 zum Anhang dargestellt.

2.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen i.H.v. EUR 30.665,31 und gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht i.H.v. EUR 18.333,56 betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

3.

Die Forderungen haben insgesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

4.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten von EUR 22.711,00 beinhaltet in Höhe von EUR 1.176,71 ein das Investitionsdarlehen der Deutschen Bank AG betreffendes Disagio.

5.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich zum 30.09.2007 wie folgt zusammen:

Rückstellungsgrund EUR
Rechts- u. Beratungskosten/Dienstleistungen 6.691,14
Beiträge Berufsgenossenschaft 4.613,00
Gewährleistungsansprüche 19.564,00
Urlaubsrückstände 13.582,00
Weihnachtsgeld 25.112,00
Jahresabschlusskosten/Steuererklärungen 17.972,00
Aufbewahrungskosten von Geschäftsunterlagen 14.100,00
Gesamt 101.634,14
6.

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:

Gläubiger Gesamt
EUR
bis zu 1 Jahr
EUR
1 bis 5 Jahre
EUR
mehr als 5 Jahre
EUR
Art der Sicherheit
• Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 204.147,85 114.656,92 89.490,93 0,00 1)
• Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 381.811,91 381.811,91 0,00 0,00 -
• Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 23.790,52 23.790,52 0,00 0,00 -
• Sonstige Verbindlichkeiten 1.349.512,37 443.459,70 906.052,67 0,00 -
Gesamt 1.959.262,65 963.719,05 995.543,60 0,00  

1) Erstrangige Grundschuld auf dem Objekt 41564 Kaarst-Holzbüttgen über EUR 2.556.459,41

7.

Zum 30. September 2007 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen von insgesamt EUR 322.494,00. Davon entfallen auf das Geschäftsjahr 2007/2008 EUR 155.498,00.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

2.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen in voller Höhe auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

V. Sonstige Angaben

1.

Im Jahresdurchschnitt 2006/2007 wurden 44,0 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer) beschäftigt, davon 29,5 Vollzeit- und 12,5 Teilzeitkräfte sowie 2,0 Auszubildende.

2.
Im Geschäftsjahr 2006/2007 erfolgte die Geschäftsführung durch:

Herr Karl-Gerd Coenen, Kaufmann, Korschenbroich

Frau Andrea Müller, Kauffrau, Kaarst

Die Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

3.

Die im Berichtsjahr bezahlten Gesamtbezüge der tätigen Geschäftsführer betrugen EUR 213.081,78.

4.

Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die Gesellschaft Anteile von mehr als 20% hat:

Name Sitz Beteiligungsquote Eigenkapital Letztes Jahresergebnis
% EUR EUR
Carl Bernh. Hoffmann Sachsen GmbH Leipzig 100,0 117.906,26 52.936,78
Moderne Verpackung Carl Bernh. Hoffmann GmbH Wetter 60,0 1.939.904,59 (1) 610.139,80 (1)
Moderne Verpackung Carl Bernh. Hoffmann Bayern GmbH Feldkirchen 25,0 (2) 239.852,58 (1) 158.485,83 (1)
Carl Bernh. Hoffmann Gesellschaft mbH Jeging/ Österreich 38,33 1.438.594,29 (1) 686.355,12 (1)

(1) = Die Angaben wurden den Jahresabschlüssen 2007 entnommen.
(2) = Weitere 30% der Anteile werden mittelbar gehalten,
(3) = Es lagen keine aktuellen Angaben vor.

5.

Zum Abschlussstichtag belaufen sich die von der Carl Bernh. Hoffmann GmbH an die Geschäftsführerin Andrea Müller ausgereichten Darlehen auf EUR 202.830,08. Die Darlehen wurden mit 5% p.a. verzinst. Eine bestimmte Laufzeit sehen die Verträge nicht vor. Darlehensrückzahlungen sind im Geschäftsjahr 2006/2007 nicht erfolgt.

6.

Zum Bilanzstichtag bestanden gegenüber Gesellschaftern Forderungen von EUR 1.293.836,46 (Vorjahr: EUR 1.076.914,82) sowie Verbindlichkeiten von EUR 906.052,67 (Vorjahr: EUR 906.052,67). Die Forderungen bzw. Verbindlichkeiten resultieren aus gewährten Darlehen.

7. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführer schlagen vor, den Jahresüberschuss 2006/2007 von EUR 1.788.304,08 gemeinsam mit dem Gewinnvortrag von EUR 9.630.469,02 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Kaarst, den 18. August 2008

Karl-Gerd Coenen, Geschäftsführer

Andrea Müller, Geschäftsführerin

ANLAGENSPIEGEL zum 30. September 2007

Carl. Bernh. Hoffmann GmbH, Kaarst

  Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.10.2006
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 30.09.2007
Euro
A. Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an Weben Rechten und Weden 44.147,49 2.345,32 0,00 0,00 46.492,81
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 44.147,49 2.345,32 0,00 0,00 46.492,81
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Beulen einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.822.823,33 2.549,00 0,00 0,00 5.825.472,33
2. technische Anlagen und Maschinen 237.114,93 0,00 0,00 0,00 237.114,93
3, andere Anlegen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.627.029,10 123.085,00 7.508,02 0,00 1.743.508,08
Summe Sachanlagen 7.686.967,36 126.634,00 7.508,02 0,00 7.806,093,34
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 191.137,56 0,00 0,00 0,00 151.137,56
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 356.109,51 24.886,79 18.519,01 0,00 372.477,29
3. Beteiligungen 99.129,29 0,00 0,00 0,00 99.129,29
Summe Finanzanlagen 656.379,36 24.885,79 18.519.01 0,00 662.744,14
Summe Anlagevermögen 8.387.491,21 153.866,11 26.027,03 0,00 8.515.330,29
  kumulierte Abschreibungen 01.10,2006
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibungen 30.09.2007
Euro
A. Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an Weben Rechten und Weden 41.177.99 2.087,32 0,00 0,00 43.205,31
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 41.117,99 2.087,32 0,00 0,00 43.205,31
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Beulen einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.205.404,28 187.882,00 0,00 0,00 1.387.286,28
2. technische Anlagen und Maschinen 219.890,43 7.125,50 0,00 0,00 227.015,93
3, andere Anlegen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 907,925,49 199.344,00 7.508,02 0,00 1.099.762,47
Summe Sachanlagen 2.333.221,20 388.351,50 7.508,02 0,00 2.714.064,68
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.374.339,19 390.438,82 7.508,02 0,00 2.757.269,99
  Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 30.09.2007
Euro
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an Weben Rechten und Weden 0,00 3.287,50
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 3.287,50
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Beulen einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9,00 4.438.785,05
2. technische Anlagen und Maschinen 13 10.099,00
3, andere Anlegen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 643.743,57
Summe Sachanlagen 0,00 5.092.028,06
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 191.137,56
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 372.477,29
3. Beteiligungen 0,00 99.129,29
Summe Finanzanlagen 0,05 662.744,14
Summe Anlagevermögen 0,00 5758.060,30

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Carl Bernh. Hoffmann GmbH, Kaarst, für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2006 bis zum 30. September 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Mit Ausnahme des im folgenden Absatz dargestellten Prüfungshemmnisses haben wir unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung mit der im nachfolgenden Absatz dargestellten Ausnahme eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt:

Das Vorhandensein der ausgewiesenen Vorräte in Höhe von EUR 1.496.288,92 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir nicht an der Inventur teilnehmen und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über den Bestand der Vorräte gewinnen konnten. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass der Jahresabschluss insoweit fehlerhaft ist.

Mit dieser Einschränkung entspricht der Jahresabschluss nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Mit der genannten Einschränkung steht der Lagebericht in Einklang mit einem den gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Köln, den 19. Mai 2009

RCR Revision und Treuhand GmbH
Buchprüfungsgesellschaft

Michael Rudnik, Vereidigter Buchprüfer

Lagebericht 2006/2007

der Carl Bernh. Hoffmann GmbH, Kaarst

A. Wirtschaftsbericht

I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2006/2007

1. Gesamtwirtschaftliche Situation

Im Jahr 2007 lag das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der bundesdeutschen Wirtschaft um real 2,5% über dem Vorjahresniveau. Der Export konnte weitere Marktanteile am Welthandel gewinnen. Preisbereinigt nahm der Export von Waren und Dienstleistungen um 8,3% zu. Bei der Binnenkonjunktur war im Vergleich hierzu jedoch ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Die im Jahr 2006 zu beobachtende Belebung der privaten Konsumausgaben kam in 2007 wieder ins Stocken. Der Realeinkommenseffekt durch die Preissteigerungen führte dazu, dass sich trotz einer sehr positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt für das Gesamtjahr ein leichter Rückgang der privaten Konsumausgaben um 0,1% ergab. Die geringere Konsumbereitschaft der Verbraucher machte sich entsprechend in einem Anstieg der Sparquote um 0,4-Prozentpunkte auf 10,9% bemerkbar. Die Investitionen in Ausrüstungen stiegen deutlich um 10,7% und die Bauinvestitionen erhöhten sich um 2,6%. Am Arbeitsmarkt setzte sich die bereits in 2006 begonnene Belebung deutlich fort. Die Zahl der Erwerbstätigen nahm im Jahresdurchschnitt um 1,7% zu. Die Zahl der registrierten Arbeitslosen sank im Jahr 2007 weiter um 15,7% auf jahresdurchschnittlich 3,8 Mio. Dies entspricht einer Verringerung der Arbeitslosenquote von 10,8% im Jahr 2006 auf 9,0% in 2007.

Anhaltende geopolitische Spannungen sowie ein verstärktes Interesse finanzieller Investoren an Kapitalanlagen in den Rohstoffmärkten als Reaktion auf die Subprime-Krise haben im Herbst 2007 dazu geführt, dass der Ölpreis zum Geschäftsjahresende auf ein Rekordniveau gestiegen ist. Der hohe Energiepreis hat sowohl die Budget der Unternehmen als auch der privaten Haushalte deutlich belastet.

2. Branchenentwicklung

Die Geschäftsentwicklung der Verpackungsindustrie (Herstellung und Handel) ist im Jahr 2007 positiv verlaufen. Von der Gesamterzeugung der deutschen Papierindustrie in Höhe von 22,6 Mio. Tonnen entfielen rd. 47% auf grafische Papiere, auf Papier, Karton und Pappe für Verpackungszwecke 41%, auf Papier und Pappe für technische und spezielle Zwecke 7% und auf Hygiene-Papiere 5,5%.

Der Konzentrationsgrad in der deutschen Papierindustrie ist sehr hoch. Die 16 größten Unternehmen verfügen über einen Marktanteil von rd. 52%. Der Umsatzanteil dieser Unternehmen (Umsatzgrößenklasse größer als EUR 250 Mio.) beträgt rd. 45%. Die kleineren Unternehmen mit Jahresumsätzen von unter EUR 10,0 Mio. verfügen über einen Umsatzanteil von rd. 4%.

Bei den sogenannten Verpackungspapieren ist der Eigentümerkreis im Vergleich zu den sogenannten grafischen Papieren breiter gestreut. Die Stärke der deutschen Papierunternehmen liegt in Nischenmärkten bei Spezialpapieren bzw. Spezialverpackungen. Durch Kostensenkungsmaßnahmen und damit verbundenen Produktivitätsfortschritten hat sich die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Papier-, Karton- und Pappehersteller deutlich verbessert. Diese Maßnahmen haben ebenfalls zu positiven Entwicklungen für den Verpackungshandel beigetragen. Die in 2007 eingetretenen und teilweise deutlichen Erhöhungen der Rohstoffpreise haben allerdings die Rohergebnisse belastet.

Der Trend zu kleineren, aber dafür mehr Verpackungen sowie die Ausweitung des Internet gestützten Versandhandels haben zu zusätzlichen Wachstumsimpulsen geführt.

II. Lage des Unternehmens

1. Vermögenslage

Die Vermögenslage stellt sich wie folgt dar:

  30.09.2007 30.09.2006 Veränderung
  TEUR % TEUR % TEUR
Anlagevermögen          
Immaterielle Vermögensgegenstände 3,3 0,0 3,0 0,0 0,3
Sachanlagen 5.092,0 34,5 5.353,8 42,2 -261,8
Finanzanlagen 662,8 4,5 656,3 5,2 6,5
  5.758,1 39,0 6.013,1 47,4 -2550
Umlaufvermögen          
Vorräte 1.496,3 10,2 1.473,3 11,6 23,0
Forderungen u, sonstige Vermögensgegenstände 2694,2 19,6 1.941,5 15,3 952,7
Wertpapiere 837,5 5,7 840,3 6,6 -2,8
Liquide Mittel 3.737,0 25,3 2.414,8 19,0 1.322,2
  8.965,0 60,8 6.669,9 52,5 2.295,1
Rechnungsabgrenzungsposten 22,7 0,2 19,9 0,1 2,8
  14.745,8 100,0 12.702,9 100,0 2.042,9

Das langfristig gebundene Vermögen hat sich um TEUR 255,0 vermindert. Den Zugängen von insgesamt TEUR 153,9 stehen Abschreibungen von TEUR 390,4 gegenüber. Bei den Finanzanlagen erfolgten im Bereich der Ausleihungen tilgungsbedingte Abgänge von TEUR 18,5. Das kurzfristig gebundene Vermögen ist um TEUR 2.295,1 stark erhöht und beträgt nunmehr TEUR 8.965,0. Hierbei haben sich die Vorräte um TEUR 23,0 auf TEUR 1.496,3 erhöht und machen nunmehr rd. 10,2% (Vorjahr = 11,6%) der Bilanzsumme aus. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 108,1 auf TEUR 817,7 gestiegen. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 884,2 auf TEUR 2.027,5 erhöht. Die Erhöhung ist mit TEUR 654,7 auf die erstmalige Aktivierung des Körperschaftsteuerguthabens gemäß § 37 KStG in Höhe des Barwertes zurückzuführen. Die von uns als Liquiditätsreserve gehaltenen Wertpapiere sowie die liquiden Mittel machen rd. 31,0% (Vorjahr = 25,6%) der Bilanzsumme aus.

2. Kapitalstruktur

Die Kapitalstruktur stellt sich wie folgt dar:

  30.09.2007 30.09.2006 Veränderung
  TEUR % TEUR % TEUR
Eigenkapital 11.674,4 79,2 9.886,1 77,8 1.788,3
Rückstellungen          
Pensionsrückstellungen 810,1 5,5 748,0 5,9 62,1
Steuerrückstellungen 200,4 1,3 178,5 1,4 21,9
Sonstige Rückstellungen 101,6 0,7 98,0 0,8 3,6
  1.112,1 7,5 1.024,5 8,1 87,6
Verbindlichkeiten          
Gegenüber Kreditinstituten 204,2 1,4 280,1 2,2 -75,9
Aus Lieferungen und Leistungen 381,8 2,6 244,7 1,9 137,1
Verbindlichkeiten gegenüber Verbundenen Unternehmen 23,8 0,2 0,0 0,0 23,8
Sonstige Verbindlichkeiten 1.349,5 9,1 1.267,5 10,0 82,0
  1.959,3 13,3 1.792,3 14,1 167,0
Gesamtkapital 14.745,8 100,0 12.702,9 100,0 2.042,9

Wir verfügen über eine sehr stabile Finanzlage. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Skontofristen zu begleichen. Durch unser Debitorenmanagement stellen wir sicher, dass ausfallgefährdete Forderungen schnell erkannt werden und betroffene Kunden von weiteren Belieferungen ausgeschlossen werden.

Die Eigenkapitalrendite von 15,3% (Vorjahr = 10,6%) liegt deutlich über dem Kapitalmarktzins für langfristige Anlagen.

Mit einer Eigenkapitalquote von rd. 79,2% (Vorjahr = 77,8%) liegen wir deutlich über dem Branchendurchschnitt.

Das Fremdkapital gliedert sich in lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten. Die langfristigen Verbindlichkeiten aus Pensionsrückstellungen machen rd. 5,5% und die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ( Restlaufzeit mehr als ein Jahr ) machen rd. 0,6% der Bilanzsumme aus. Die Pensionsrückstellung enthält eine laufende Anwartschaft, die in rd. 2 Jahren fällig wird. Die Zinsbindung des Bankkredites läuft in ca. 1,5 Jahren aus.

Bezogen auf das Jahresergebnis beträgt die fiktive Schuldentilgungsdauer der langfristigen Verbindlichkeiten weniger als ein Jahr.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen rd. 2,6% der Bilanzsumme. Diese Verbindlichkeiten werden von uns regelmäßig innerhalb der Zahlungsfristen beglichen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten mit TEUR 906,1 solche gegenüber Gesellschaftern.

Das Anlagevermögen ist zu rd. 3,6% durch langfristige Kredite und im übrigen durch Eigenkapital finanziert. Aufgrund unseres hohen Innenfinanzierungsanteils konnten wir in der Vergangenheit entsprechend hohe Sondertilgungen leisten.

Durch die fortgeschrittene Tilgung bestehen auf den Immobilien entsprechende Beleihungsreserven zur Aufnahme eventuell benötigter Kredite. Die kurzfristigen Forderungen und liquiden Mittel übersteigen deutlich die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Finanzmittel stehen uns uneingeschränkt zur Verfügung.

Bezüglich der Entwicklung der Liquidität verweisen wir auf die nachfolgende Kapitalflussrechnung.

Kapitalflussrechnung

KAPITALFLUSSRECHNUNG 2006/2007
TEUR
2005/2006
TEUR
Veränderung
TEUR
Laufende Geschäftstätigkeit      
Jahresüberschuss 1.788,30 1.044,70 743,60
+ Abschreibungen auf das Anlagevermögen 390,40 368,10 22,30
+ Zunahme / - Abnahme der Rückstellungen 87,50 5,30 82,20
- Sonstige zahlungsunwirksame Erträge -4,70 0,00 -4,70
+ Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen 0,00 15,20 -15,20
- Gewinn aus Anlagenabgängen 0,00 -12,60 12,60
+ Verlust aus Anlagenabgängen 0,00 0,40 -0,40
- Zunahme / + Abnahme der übrigen Aktiva:      
> Vorräte -23,00 -206,30 183,30
> Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -108,10 -116,40 8,30
> Forderungen gegen verbundene Unternehmen 33,00 -25,40 58,40
> Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 6,50 -9,70 16,20
> Sonstige Vermögensgegenstände -884,30 216,30 -1.100,60
> Aktive Rechnungsabgrenzungsposten -2,90 -17,10 14,20
+ Zunahme / - Abnahme der übrigen Passiva:      
> Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 137,10 -30,40 167,50
> Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen 23,80 0,00 23,80
> Sonstige Verbindlichkeiten 82,10 -446,40 528,50
Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit 1.525,70 785,70 740,00
Investitionstätigkeit      
+ Einzahlungen aus Abgängen von Anlagegenständen 0,00 12,60 -12,60
- Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen -129,00 -342,60 213,60
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 18,50 65,00 -46,50
- Auszahlungen für Investitionen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens -24,90 0,00 -24,90
Cash-flow aus der Investitionstätigkeit -135,40 -265,00 129,60
Finanzierungstätigkeit      
- Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten -75,90 -735,10 659,20
Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit -75,90 -735,10 659,20
Zahlungswirksame Veränderungen der Finanzmittelfonds      
Bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 4,90 2,90 2,00
Finanzmittelfonds 01. Oktober 3.255,10 3.466,60 -211,50
Finanzmittelfonds 30. September 4.574,40 3.255,10 1.319,30

3. Ertragslage

Die Ertragslage stellt sich wie folgt dar:

  30.09.2007 30.09.2006 Veränderung
  TEUR % TEUR % TEUR
Gesamtleistung 13.042,5 100,0 11.361,60 100,0 1.680,9
Sonstige betriebl. Erträge 102,5 0,8 230,60 2,0 -128,1
Materialaufwand -8.473,7 -65,0 -7.087,20 -62,4 1.386,5
Rohergebnis 4.671,3 35,8 4.505,00 39,6 166,3
Personalaufwand -1.709,3 -13,1 -1.520,40 -13,4 188,9
Abschreibungen -390,4 -3,0 -368,10 -3,2 22,3
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.123,3 -8,6 -976,50 -8,6 146,8
Betriebsergebnis 1.448,3 11,1 1.640,00 14,4 -191,7
Finanzergebnis 175,8 1,4 92,70 0,9 83,1
Ergebnis vor Steuern 1.624,1 12,5 1.732,70 15,3 -108,6
Ertragsteuern 164,2 1,2 -688,0 -6,1 852,2
Jahresüberschuss 1.788,3 13,7 1.044,70 9,2 743,6

Die Gesamtleistung hat sich im Geschäftsjahr 2006/2007 gegenüber dem Vorjahr um rund 14,8% = TEUR 1.680,9 auf rund TEUR 13.042,5 erhöht.

Durch eine ständige Aktualisierung und Erweiterung unseres Verkaufssortiments konnten wir den Absatz unserer Produkte steigern und zusätzliche Neukunden gewinnen.

Die Umsatzerlöse setzen sich im Wesentlichen aus dem Handel mit Verpackungsmaterialien sowie in geringem Umfang mit Verpackungsmaschinen zusammen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 128,1 auf TEUR 102,5 vermindert. Wesentliche Ursache hierfür war der Rückgang der Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen um TEUR 153,9.

Die Materialkostenquote hat sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund gestiegener Einkaufskonditionen um 2,6%-Punkte auf nunmehr 65,0% erhöht. Der Anstieg der Einkaufspreise ist im Wesentlichen durch eine Erhöhung der Rohstoffpreise bedingt.

Das Rohergebnis ist mit TEUR 4.671,3 um TEUR 166,3 ( = 3,7% ) gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert.

Der Personalaufwand ist mit TEUR 1.709,3 gegenüber dem Vorjahr ( = TEUR 1.520,4 ) um TEUR 188,9 (= 12,4%) angestiegen. Die Personalkostenquote hat sich mit 13,1% gegenüber dem Vorjahr ( = 13,4% ) um 0,3%-Punkte leicht verringert. Die Abschreibungen haben sich um TEUR 22,3 ( = 6,1% ) auf TEUR 390,4 erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit TEUR 1.123,3 um TEUR 146,8 ebenfalls erhöht. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen ein Anstieg der Raumkosten um TEUR 42,4, der Kosten der Warenabgabe um TEUR 61,4 sowie der übrigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 30,3.

Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 83,1 auf TEUR 175,8 verbessert. Ursächlich hierfür ist eine Erhöhung der Erträge aus Beteiligungen um TEUR 118,5 sowie der Zinserträge um TEUR 12,8 während sich die Zinsaufwendungen um TEUR 43,3 erhöhten.

Der Steueraufwand ist mit - TEUR 164,2 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 852,2 verringert.

Dem Steueraufwand des Geschäftsjahres 2006/2007 von TEUR 621,9 steht der Steuerertrag aus der erstmaligen Aktivierung des Körperschaftsteuerguthabens gemäß § 37 KStG von TEUR 808,0 gegenüber. Ferner berücksichtigt der Steueraufwand 2006/2007 mit TEUR 21,9 Mehrsteuern aus einer Betriebsprüfung.

Der Jahresüberschuss hat sich im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der vorgenannten Sachverhalte um TEUR 743,6 ( 71,2% ) auf TEUR 1.788,3 erhöht.

Der Auftragsbestand hat sich in 2006/2007 positiv entwickelt.

Unsere wirtschaftliche Lage kann sowohl zum Bilanzstichtag als auch zum heutigen Tage insgesamt als gut bezeichnet werden.

B. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres 2006/2007 sind nicht eingetreten.

C. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

In der Geschäftspolitik sind keine wesentlichen Änderungen geplant. Unsere Marktposition betrachten wir aufgrund unserer langjährigen Geschäftstätigkeit als gefestigt. Bezüglich der weiteren Darstellung verweisen wir auf unsere unter nachfolgend III. "Prognosebericht" gemachten Ausführungen.

II. Risikobericht

1. Allgemeiner Risikobericht

Unsere Gesellschaft ist keinem Währungsrisiko ausgesetzt. Die einzelnen Verpackungsmärkte sind durch unterschiedliche Konzentrationsgrade gekennzeichnet. Während in den Bereichen Dosen- und Behälterglas große Konzerne dominieren, sind die Märkte für Kunststoff- und Papier-/Pappeverpackungen dagegen noch stark fragmentiert.

Bei Handelsmarken stehen im Gegensatz zur Marke der Preis und die Produktfunktionalität im Vordergrund. Damit muss die Verpackung neben ansprechendem Design und Verpackungsfunktionalität vor allem preisgünstig sein. Durch unser gutes Qualitäts- und Produktmanagement sowie der teilweise langjährigen Kundenbeziehungen verfügen wir über eine gefestigte Auftrags- und Abnehmerstruktur.

Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Produktionsfirmen zurück. Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten bestehen nicht.

Aufgrund der allgemeinen Rohstoffknappheit und Ölpreiserhöhung hat sich bereits im Geschäftsjahr 2006/2007 eine deutliche Preissteigerung ergeben, die auch zukünftig zu Steigerungen im Materialaufwand führen können. Da dies die gesamte Branche betrifft, gehen wir davon aus, dass durch eine Erhöhung der Verkaufspreise diese Kostensteigerungen wenigstens teilweise aufgefangen werden können. Durch von uns regelmäßig durchgeführte Vergleiche der Einkaufspreise ist ein Wechsel zu preisgünstigeren Lieferanten gewährleistet.

Durch den weiteren Ausbau unserer Vertriebsaktivitäten versuchen wir ferner Neukunden zu gewinnen und Umsatzzuwächse zu erzielen, was sich aufgrund der höheren Abnahmemengen günstig auf die Einkaufskonditionen auswirken wird.

Wir verfügen über ein gut ausgebildetes Personal. Durch die von uns betriebenen Schulungs- und Ausbildungsmaßnahmen sowie der von uns geförderten Fortbildungen wird ein hoher Qualitätsstandard erreicht und beibehalten. Engpässe in der Personalbeschaffung bestehen nicht.

Sonstige Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Beteiligung hinausgehen, sind nicht erkennbar.

2. Spezieller Risikobericht

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgen wir eine konservative Risikopolitik.

Wir verfügen über eine sehr gute Liquiditätslage. Engpässe sind hier nicht zu erwarten.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im wesentlichen Wertpapiere, Beteiligungen, Ausleihungen, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über ein gutes Debitorenmanagement sowie ein angemessenes Mahnwesen, wodurch Forderungsausfälle bislang nur in geringem Umfang aufgetreten sind. Es besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Inkassobüro.

Verbindlichkeiten werden insgesamt innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen und soweit zulässig unter Skontoabzug reguliert.

Die Entwicklung unserer Beteiligungen verfolgen wir durch eine regelmäßige Überprüfung der Quartalsergebnisse sowie in Gesprächen mit der jeweiligen Geschäftsführung.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit, erstellen wir kurzfristige Liquiditätspläne und überprüfen laufend die Entwicklung des Auftragsbestands sowie die Bearbeitungsstände.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Die Risikopolitik unserer Gesellschaft orientiert sich an dem Ziel, den Wert des Unternehmens kontinuierlich und nachhaltig zu steigern sowie die mittelfristigen finanziellen Ziele zu erreichen und den Fortbestand des Unternehmens langfristig zu sichern.

III. Prognosebericht

Aufgrund des Trends zu kleinteiligen Verpackungen, der Ausweitung des Internethandels sowie der Nachfrage der internationalen Märkte gehen wir davon aus, dass sich die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2007/2008 gegenüber dem Geschäftsjahr 2006/2007 um ca. 15% erhöhen werden. Aktuell verfügen wir über einen guten Auftragsbestand. Allerdings werden sich Kostenerhöhungen im Einkaufs- und Personalbereich ergeben. Insgesamt erwarten wir gegenüber dem Geschäftsjahr 2006/2007 ein leicht verbessertes Betriebsergebnis. Für das Geschäftsjahr 2008/2009 gehen wir aufgrund der verschlechterten gesamtwirtschaftlichen Situation von einem leichten Umsatz- und Gewinnrückgang aus.

Über eine konsequente und qualitätsorientierte Betreuung versuchen wir, bestehende Kunden zu halten und neue Kunden zu gewinnen. Durch eine stärkere Fokussierung unserer Beteiligungsgesellschaften auf hauseigene Produkte sollen weitere Ertragssteigerungen erzielt werden.

Im Geschäftsjahr 2007/2008 ist die Erweiterung der bestehenden Lagerhalle um ca. 4.600 m² geplant. Die Herstellungskosten hierfür, einschl. des Grundstückserwerbs, werden ca. TEUR 3.000,00 betragen. Die Finanzierung soll durch Eigenkapital sowie die Aufnahme langfristiger Kredite erfolgen. Die Fertigstellung ist für Ende 2008 geplant.

Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen, so dass keine Liquiditätsengpässe zu erwarten sind.

Dieser Lagebericht enthält Aussagen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Carl Bernh. Hoffmann GmbH beziehen. Diese Prognosen stellen Einschätzungen dar, die auf Basis aller zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sollten die den Prognosen zugrunde liegenden Annahmen nicht eintreffen oder Risiken - wie sie beispielsweise im Risikobericht genannt werden - eintreten, so können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen.

Bezüglich der Risiken verweisen wir auf die Darstellungen unter vorstehend II..

D. Bericht über die Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft tätigt nur in branchenüblichem Umfang eigene Forschungen und Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie der Neueinführung.

E. Bericht über Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft verfügt über keine Zweigniederlassungen.

 

Kaarst, den 18. August 2008

Karl-Gerd Coenen, Geschäftsführer

Andrea Müller, Geschäftsführerin

Nachrichten & Medien

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