CBH Neersener Straße GmbH & Co.KG
Selbe AdresseGroßhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andrea, geb. Coenen Müller seit 22.4.2005 | Geschäftsführer |
Karl Gerd Coenen seit 19.11.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
A***** M***** | 20.00% |
H******** W********* C***** | 5.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 75.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Carl Bernh. Hoffmann GmbHKaarstJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2006 bis zum 30.09.2007Inhaltsverzeichnis Bilanz zum 30. September 2007 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Oktober 2006 bis 30. September 2007 Anhang für das Geschäftsjahr 2006/2007 (Anlage zum Anhang) Bestätigungsvermerk Anlage Lagebericht für das Geschäftsjahr 2006/2007 BILANZ zum 30. September 2007Carl Bernh. Hoffmann GmbH, KaarstAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.10.2006 bis 30.09.2007Carl Bernh. Hoffmann GmbH, Kaarst
Anhang für das Geschäftsjahr 2006/2007Carl Bernh. Hoffmann GmbH, KaarstI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2006/2007 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB sowie den einschlägigen Bestimmungen des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 Abs. 2 HGB auf. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (EDV-Software) wurden mit den Anschaffungskosten, abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung auf der Grundlage einer Nutzungsdauer von drei bzw. vier Jahren bewertet. Das Grundstück "Hans-Martin-Schleyer-Str." (Hüngert 5), Kaarst" wurde mit den Anschaffungskosten bewertet. Das Gebäude "Hans-Martin-Schleyerstr. (Hüngert 5), Kaarst" wurde mit den Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibung des Gebäudes erfolgt mit den steuerlichen Sätzen von 4% der Herstellungskosten. Eine auf dem Mietgrundstück Neersener Str. 33, Kaarst, errichtete Zelthalle (Lagerhalle), wurde mit den Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen unter Zugrundelegung einer betrieblichen Nutzungsdauer von zehn Jahren bewertet. Außenanlagen wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich linearer Abschreibungen von 6,67% bzw. 10% auf eine Nutzungsdauer von 10 bis 15 Jahren bewertet. Die "Technischen Anlagen und Maschinen" wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Dabei wurde eine betriebliche Nutzungsdauer von acht bis zehn Jahren zugrunde gelegt. Die zu Anschaffungskosten erfassten Gegenstände des Postens "Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung" wurden analog der steuerrechtlichen AfA-Tabellen mit den dort gültigen Sätzen abgeschrieben. Dabei wurde eine betriebliche Nutzungsdauer von drei bis dreizehn Jahren zugrunde gelegt. Die in den vorangegangenen Geschäftsjahren angeschafften Gegenstände wurden linear, die im Geschäftsjahr 2005/2006 sowie 2006/2007 erfassten Zugänge wurden geometrisch-degressiv mit Abschreibungssätzen von bis zu 30% abgeschrieben soweit nicht die lineare Abschreibung zu höheren Abschreibungsbeträgen führte. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten von jeweils bis zu EUR 410,00 wurden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die Bewertung von Anteilen an verbundenen Unternehmen erfolgte mit den Anschaffungskosten. Ausleihungen an verbundene Unternehmen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Die Beteiligungen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Der Bestand an Waren wurde höchstens zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Anschaffungspreisminderungen wurden berücksichtigt. Für Lagerrisiken wurde ein Abschlag von 3% berücksichtigt. Für den geringen, seit mehreren Geschäftsjahren relativ gleich bleibenden Bestand an Werbematerialien wurde ein auf Basis des durchschnittlichen Einkaufspreises ermittelter Festwert von TEUR 5,1 angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit den Nominalwerten bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 6,4 vorgenommen. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,5% auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Das Körperschaftsteuerguthaben gemäß § 37 KStG wurde mit den Barwert unter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 4,02% bewertet. Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag. Im Berichtsjahr wurden Wertberichtigungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 1 HGB in Höhe von TEUR 7,8 vorgenommen. Flüssige Mittel valutieren ausschließlich in EURO und wurden mit dem Nominalwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital wurde mit dem Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen wurden gemäß § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für ungewisse Verbindlichkeiten mit den Beträgen der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Pensionsverpflichtungen wurden mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwert auf der Basis eines Rechnungszinsfußes von 4,5% sowie der "Richttafeln 2005 G" von Dr. Klaus Heubeck angesetzt. Die Verbindlichkeiten wurden mit den jeweiligen Rückzahlungsbeträgen passiviert. III. Angaben zur Bilanz
1) Erstrangige Grundschuld auf dem Objekt 41564
Kaarst-Holzbüttgen über EUR 2.556.459,41
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
V. Sonstige Angaben
(1) = Die Angaben wurden den
Jahresabschlüssen 2007 entnommen.
7. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführer schlagen vor, den Jahresüberschuss 2006/2007 von EUR 1.788.304,08 gemeinsam mit dem Gewinnvortrag von EUR 9.630.469,02 auf neue Rechnung vorzutragen.
Kaarst, den 18. August 2008 Karl-Gerd Coenen, Geschäftsführer Andrea Müller, Geschäftsführerin ANLAGENSPIEGEL zum 30. September 2007Carl. Bernh. Hoffmann GmbH, Kaarst
BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Carl Bernh. Hoffmann GmbH, Kaarst, für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2006 bis zum 30. September 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Mit Ausnahme des im folgenden Absatz dargestellten Prüfungshemmnisses haben wir unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung mit der im nachfolgenden Absatz dargestellten Ausnahme eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt: Das Vorhandensein der ausgewiesenen Vorräte in Höhe von EUR 1.496.288,92 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir nicht an der Inventur teilnehmen und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über den Bestand der Vorräte gewinnen konnten. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass der Jahresabschluss insoweit fehlerhaft ist. Mit dieser Einschränkung entspricht der Jahresabschluss nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Mit der genannten Einschränkung steht der Lagebericht in Einklang mit einem den gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, den 19. Mai 2009 RCR
Revision und Treuhand GmbH
Michael Rudnik, Vereidigter Buchprüfer Lagebericht 2006/2007der Carl Bernh. Hoffmann GmbH, KaarstA. WirtschaftsberichtI. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2006/2007 1. Gesamtwirtschaftliche Situation Im Jahr 2007 lag das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der bundesdeutschen Wirtschaft um real 2,5% über dem Vorjahresniveau. Der Export konnte weitere Marktanteile am Welthandel gewinnen. Preisbereinigt nahm der Export von Waren und Dienstleistungen um 8,3% zu. Bei der Binnenkonjunktur war im Vergleich hierzu jedoch ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Die im Jahr 2006 zu beobachtende Belebung der privaten Konsumausgaben kam in 2007 wieder ins Stocken. Der Realeinkommenseffekt durch die Preissteigerungen führte dazu, dass sich trotz einer sehr positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt für das Gesamtjahr ein leichter Rückgang der privaten Konsumausgaben um 0,1% ergab. Die geringere Konsumbereitschaft der Verbraucher machte sich entsprechend in einem Anstieg der Sparquote um 0,4-Prozentpunkte auf 10,9% bemerkbar. Die Investitionen in Ausrüstungen stiegen deutlich um 10,7% und die Bauinvestitionen erhöhten sich um 2,6%. Am Arbeitsmarkt setzte sich die bereits in 2006 begonnene Belebung deutlich fort. Die Zahl der Erwerbstätigen nahm im Jahresdurchschnitt um 1,7% zu. Die Zahl der registrierten Arbeitslosen sank im Jahr 2007 weiter um 15,7% auf jahresdurchschnittlich 3,8 Mio. Dies entspricht einer Verringerung der Arbeitslosenquote von 10,8% im Jahr 2006 auf 9,0% in 2007. Anhaltende geopolitische Spannungen sowie ein verstärktes Interesse finanzieller Investoren an Kapitalanlagen in den Rohstoffmärkten als Reaktion auf die Subprime-Krise haben im Herbst 2007 dazu geführt, dass der Ölpreis zum Geschäftsjahresende auf ein Rekordniveau gestiegen ist. Der hohe Energiepreis hat sowohl die Budget der Unternehmen als auch der privaten Haushalte deutlich belastet. 2. Branchenentwicklung Die Geschäftsentwicklung der Verpackungsindustrie (Herstellung und Handel) ist im Jahr 2007 positiv verlaufen. Von der Gesamterzeugung der deutschen Papierindustrie in Höhe von 22,6 Mio. Tonnen entfielen rd. 47% auf grafische Papiere, auf Papier, Karton und Pappe für Verpackungszwecke 41%, auf Papier und Pappe für technische und spezielle Zwecke 7% und auf Hygiene-Papiere 5,5%. Der Konzentrationsgrad in der deutschen Papierindustrie ist sehr hoch. Die 16 größten Unternehmen verfügen über einen Marktanteil von rd. 52%. Der Umsatzanteil dieser Unternehmen (Umsatzgrößenklasse größer als EUR 250 Mio.) beträgt rd. 45%. Die kleineren Unternehmen mit Jahresumsätzen von unter EUR 10,0 Mio. verfügen über einen Umsatzanteil von rd. 4%. Bei den sogenannten Verpackungspapieren ist der Eigentümerkreis im Vergleich zu den sogenannten grafischen Papieren breiter gestreut. Die Stärke der deutschen Papierunternehmen liegt in Nischenmärkten bei Spezialpapieren bzw. Spezialverpackungen. Durch Kostensenkungsmaßnahmen und damit verbundenen Produktivitätsfortschritten hat sich die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Papier-, Karton- und Pappehersteller deutlich verbessert. Diese Maßnahmen haben ebenfalls zu positiven Entwicklungen für den Verpackungshandel beigetragen. Die in 2007 eingetretenen und teilweise deutlichen Erhöhungen der Rohstoffpreise haben allerdings die Rohergebnisse belastet. Der Trend zu kleineren, aber dafür mehr Verpackungen sowie die Ausweitung des Internet gestützten Versandhandels haben zu zusätzlichen Wachstumsimpulsen geführt. II. Lage des Unternehmens 1. Vermögenslage Die Vermögenslage stellt sich wie folgt dar:
Das langfristig gebundene Vermögen hat sich um TEUR 255,0 vermindert. Den Zugängen von insgesamt TEUR 153,9 stehen Abschreibungen von TEUR 390,4 gegenüber. Bei den Finanzanlagen erfolgten im Bereich der Ausleihungen tilgungsbedingte Abgänge von TEUR 18,5. Das kurzfristig gebundene Vermögen ist um TEUR 2.295,1 stark erhöht und beträgt nunmehr TEUR 8.965,0. Hierbei haben sich die Vorräte um TEUR 23,0 auf TEUR 1.496,3 erhöht und machen nunmehr rd. 10,2% (Vorjahr = 11,6%) der Bilanzsumme aus. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 108,1 auf TEUR 817,7 gestiegen. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 884,2 auf TEUR 2.027,5 erhöht. Die Erhöhung ist mit TEUR 654,7 auf die erstmalige Aktivierung des Körperschaftsteuerguthabens gemäß § 37 KStG in Höhe des Barwertes zurückzuführen. Die von uns als Liquiditätsreserve gehaltenen Wertpapiere sowie die liquiden Mittel machen rd. 31,0% (Vorjahr = 25,6%) der Bilanzsumme aus. 2. Kapitalstruktur Die Kapitalstruktur stellt sich wie folgt dar:
Wir verfügen über eine sehr stabile Finanzlage. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Skontofristen zu begleichen. Durch unser Debitorenmanagement stellen wir sicher, dass ausfallgefährdete Forderungen schnell erkannt werden und betroffene Kunden von weiteren Belieferungen ausgeschlossen werden. Die Eigenkapitalrendite von 15,3% (Vorjahr = 10,6%) liegt deutlich über dem Kapitalmarktzins für langfristige Anlagen. Mit einer Eigenkapitalquote von rd. 79,2% (Vorjahr = 77,8%) liegen wir deutlich über dem Branchendurchschnitt. Das Fremdkapital gliedert sich in lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten. Die langfristigen Verbindlichkeiten aus Pensionsrückstellungen machen rd. 5,5% und die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ( Restlaufzeit mehr als ein Jahr ) machen rd. 0,6% der Bilanzsumme aus. Die Pensionsrückstellung enthält eine laufende Anwartschaft, die in rd. 2 Jahren fällig wird. Die Zinsbindung des Bankkredites läuft in ca. 1,5 Jahren aus. Bezogen auf das Jahresergebnis beträgt die fiktive Schuldentilgungsdauer der langfristigen Verbindlichkeiten weniger als ein Jahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen rd. 2,6% der Bilanzsumme. Diese Verbindlichkeiten werden von uns regelmäßig innerhalb der Zahlungsfristen beglichen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten mit TEUR 906,1 solche gegenüber Gesellschaftern. Das Anlagevermögen ist zu rd. 3,6% durch langfristige Kredite und im übrigen durch Eigenkapital finanziert. Aufgrund unseres hohen Innenfinanzierungsanteils konnten wir in der Vergangenheit entsprechend hohe Sondertilgungen leisten. Durch die fortgeschrittene Tilgung bestehen auf den Immobilien entsprechende Beleihungsreserven zur Aufnahme eventuell benötigter Kredite. Die kurzfristigen Forderungen und liquiden Mittel übersteigen deutlich die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Finanzmittel stehen uns uneingeschränkt zur Verfügung. Bezüglich der Entwicklung der Liquidität verweisen wir auf die nachfolgende Kapitalflussrechnung. Kapitalflussrechnung
3. Ertragslage Die Ertragslage stellt sich wie folgt dar:
Die Gesamtleistung hat sich im Geschäftsjahr 2006/2007 gegenüber dem Vorjahr um rund 14,8% = TEUR 1.680,9 auf rund TEUR 13.042,5 erhöht. Durch eine ständige Aktualisierung und Erweiterung unseres Verkaufssortiments konnten wir den Absatz unserer Produkte steigern und zusätzliche Neukunden gewinnen. Die Umsatzerlöse setzen sich im Wesentlichen aus dem Handel mit Verpackungsmaterialien sowie in geringem Umfang mit Verpackungsmaschinen zusammen. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 128,1 auf TEUR 102,5 vermindert. Wesentliche Ursache hierfür war der Rückgang der Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen um TEUR 153,9. Die Materialkostenquote hat sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund gestiegener Einkaufskonditionen um 2,6%-Punkte auf nunmehr 65,0% erhöht. Der Anstieg der Einkaufspreise ist im Wesentlichen durch eine Erhöhung der Rohstoffpreise bedingt. Das Rohergebnis ist mit TEUR 4.671,3 um TEUR 166,3 ( = 3,7% ) gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert. Der Personalaufwand ist mit TEUR 1.709,3 gegenüber dem Vorjahr ( = TEUR 1.520,4 ) um TEUR 188,9 (= 12,4%) angestiegen. Die Personalkostenquote hat sich mit 13,1% gegenüber dem Vorjahr ( = 13,4% ) um 0,3%-Punkte leicht verringert. Die Abschreibungen haben sich um TEUR 22,3 ( = 6,1% ) auf TEUR 390,4 erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit TEUR 1.123,3 um TEUR 146,8 ebenfalls erhöht. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen ein Anstieg der Raumkosten um TEUR 42,4, der Kosten der Warenabgabe um TEUR 61,4 sowie der übrigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 30,3. Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 83,1 auf TEUR 175,8 verbessert. Ursächlich hierfür ist eine Erhöhung der Erträge aus Beteiligungen um TEUR 118,5 sowie der Zinserträge um TEUR 12,8 während sich die Zinsaufwendungen um TEUR 43,3 erhöhten. Der Steueraufwand ist mit - TEUR 164,2 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 852,2 verringert. Dem Steueraufwand des Geschäftsjahres 2006/2007 von TEUR 621,9 steht der Steuerertrag aus der erstmaligen Aktivierung des Körperschaftsteuerguthabens gemäß § 37 KStG von TEUR 808,0 gegenüber. Ferner berücksichtigt der Steueraufwand 2006/2007 mit TEUR 21,9 Mehrsteuern aus einer Betriebsprüfung. Der Jahresüberschuss hat sich im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der vorgenannten Sachverhalte um TEUR 743,6 ( 71,2% ) auf TEUR 1.788,3 erhöht. Der Auftragsbestand hat sich in 2006/2007 positiv entwickelt. Unsere wirtschaftliche Lage kann sowohl zum Bilanzstichtag als auch zum heutigen Tage insgesamt als gut bezeichnet werden. B. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres 2006/2007 sind nicht eingetreten. C. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des UnternehmensI. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens In der Geschäftspolitik sind keine wesentlichen Änderungen geplant. Unsere Marktposition betrachten wir aufgrund unserer langjährigen Geschäftstätigkeit als gefestigt. Bezüglich der weiteren Darstellung verweisen wir auf unsere unter nachfolgend III. "Prognosebericht" gemachten Ausführungen. II. Risikobericht 1. Allgemeiner Risikobericht Unsere Gesellschaft ist keinem Währungsrisiko ausgesetzt. Die einzelnen Verpackungsmärkte sind durch unterschiedliche Konzentrationsgrade gekennzeichnet. Während in den Bereichen Dosen- und Behälterglas große Konzerne dominieren, sind die Märkte für Kunststoff- und Papier-/Pappeverpackungen dagegen noch stark fragmentiert. Bei Handelsmarken stehen im Gegensatz zur Marke der Preis und die Produktfunktionalität im Vordergrund. Damit muss die Verpackung neben ansprechendem Design und Verpackungsfunktionalität vor allem preisgünstig sein. Durch unser gutes Qualitäts- und Produktmanagement sowie der teilweise langjährigen Kundenbeziehungen verfügen wir über eine gefestigte Auftrags- und Abnehmerstruktur. Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Produktionsfirmen zurück. Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten bestehen nicht. Aufgrund der allgemeinen Rohstoffknappheit und Ölpreiserhöhung hat sich bereits im Geschäftsjahr 2006/2007 eine deutliche Preissteigerung ergeben, die auch zukünftig zu Steigerungen im Materialaufwand führen können. Da dies die gesamte Branche betrifft, gehen wir davon aus, dass durch eine Erhöhung der Verkaufspreise diese Kostensteigerungen wenigstens teilweise aufgefangen werden können. Durch von uns regelmäßig durchgeführte Vergleiche der Einkaufspreise ist ein Wechsel zu preisgünstigeren Lieferanten gewährleistet. Durch den weiteren Ausbau unserer Vertriebsaktivitäten versuchen wir ferner Neukunden zu gewinnen und Umsatzzuwächse zu erzielen, was sich aufgrund der höheren Abnahmemengen günstig auf die Einkaufskonditionen auswirken wird. Wir verfügen über ein gut ausgebildetes Personal. Durch die von uns betriebenen Schulungs- und Ausbildungsmaßnahmen sowie der von uns geförderten Fortbildungen wird ein hoher Qualitätsstandard erreicht und beibehalten. Engpässe in der Personalbeschaffung bestehen nicht. Sonstige Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Beteiligung hinausgehen, sind nicht erkennbar. 2. Spezieller Risikobericht Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgen wir eine konservative Risikopolitik. Wir verfügen über eine sehr gute Liquiditätslage. Engpässe sind hier nicht zu erwarten. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im wesentlichen Wertpapiere, Beteiligungen, Ausleihungen, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über ein gutes Debitorenmanagement sowie ein angemessenes Mahnwesen, wodurch Forderungsausfälle bislang nur in geringem Umfang aufgetreten sind. Es besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Inkassobüro. Verbindlichkeiten werden insgesamt innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen und soweit zulässig unter Skontoabzug reguliert. Die Entwicklung unserer Beteiligungen verfolgen wir durch eine regelmäßige Überprüfung der Quartalsergebnisse sowie in Gesprächen mit der jeweiligen Geschäftsführung. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit, erstellen wir kurzfristige Liquiditätspläne und überprüfen laufend die Entwicklung des Auftragsbestands sowie die Bearbeitungsstände. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Die Risikopolitik unserer Gesellschaft orientiert sich an dem Ziel, den Wert des Unternehmens kontinuierlich und nachhaltig zu steigern sowie die mittelfristigen finanziellen Ziele zu erreichen und den Fortbestand des Unternehmens langfristig zu sichern. III. Prognosebericht Aufgrund des Trends zu kleinteiligen Verpackungen, der Ausweitung des Internethandels sowie der Nachfrage der internationalen Märkte gehen wir davon aus, dass sich die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2007/2008 gegenüber dem Geschäftsjahr 2006/2007 um ca. 15% erhöhen werden. Aktuell verfügen wir über einen guten Auftragsbestand. Allerdings werden sich Kostenerhöhungen im Einkaufs- und Personalbereich ergeben. Insgesamt erwarten wir gegenüber dem Geschäftsjahr 2006/2007 ein leicht verbessertes Betriebsergebnis. Für das Geschäftsjahr 2008/2009 gehen wir aufgrund der verschlechterten gesamtwirtschaftlichen Situation von einem leichten Umsatz- und Gewinnrückgang aus. Über eine konsequente und qualitätsorientierte Betreuung versuchen wir, bestehende Kunden zu halten und neue Kunden zu gewinnen. Durch eine stärkere Fokussierung unserer Beteiligungsgesellschaften auf hauseigene Produkte sollen weitere Ertragssteigerungen erzielt werden. Im Geschäftsjahr 2007/2008 ist die Erweiterung der bestehenden Lagerhalle um ca. 4.600 m² geplant. Die Herstellungskosten hierfür, einschl. des Grundstückserwerbs, werden ca. TEUR 3.000,00 betragen. Die Finanzierung soll durch Eigenkapital sowie die Aufnahme langfristiger Kredite erfolgen. Die Fertigstellung ist für Ende 2008 geplant. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen, so dass keine Liquiditätsengpässe zu erwarten sind. Dieser Lagebericht enthält Aussagen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Carl Bernh. Hoffmann GmbH beziehen. Diese Prognosen stellen Einschätzungen dar, die auf Basis aller zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sollten die den Prognosen zugrunde liegenden Annahmen nicht eintreffen oder Risiken - wie sie beispielsweise im Risikobericht genannt werden - eintreten, so können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen. Bezüglich der Risiken verweisen wir auf die Darstellungen unter vorstehend II.. D. Bericht über die Forschung und EntwicklungDie Gesellschaft tätigt nur in branchenüblichem Umfang eigene Forschungen und Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie der Neueinführung. E. Bericht über ZweigniederlassungenDie Gesellschaft verfügt über keine Zweigniederlassungen.
Kaarst, den 18. August 2008 Karl-Gerd Coenen, Geschäftsführer Andrea Müller, Geschäftsführerin |
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