Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Kreuznach HRB 1675
Eingetragen
13.2.1979
Branche
Großhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehörGroßhandel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehörGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Gegenstand
Der Großhandel mit Autozubehör jeglicher Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Gilles
seit 3.12.2024
Geschäftsführer
Daniel Gilles
seit 29.11.2019
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Renate Bechtoldt
seit 24.10.2005
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

70.00% identifiziert30.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
70.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Erbengemeinschaft Pohle, Carla Dorothea; Gilles, Manuela; Gilles, Michael; Gilles, Daniel; Hohl, Rilana Rebekka
30.00%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Manuela Gilles
55545 Bad Kreuznach
20000
40.00%
Karl Bechtoldt
55546 Hackenheim
15000
30.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autoteile Bechtoldt GmbH

Bad Kreuznach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Autoteile Bechtoldt GmbH ist ein seit 1968 inhabergeführtes mittelständisches Großhandelsunternehmen mit 6 Niederlassungen in Rheinland-Pfalz.

Das Unternehmen handelt mit Ersatzteilen für PKW, NKW und Anhängern sowie mit allen Produkten rund um die Kraftfahrzeugreparatur und dem Industriebedarf. Abnehmer sind überwiegend inländische private und gewerbliche Kunden.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmendaten

1.1 Gesamtwirtschaftliche Situation

Die Dynamik der deutschen Wirtschaft hat sich zum Jahresende 2022 deutlich abgeschwächt. Das 1. Quartal verzeichnete einen spürbaren Zuwachs von +0,8 %, gefolgt von einer niedrigeren Steigerung um +0,1% im 2. Quartal. Das 3. Quartal setzte den positiven Trend fort und zeigte einen einen etwas stärkeren Anstieg um +0,5%, während das vierte Quartal einen leichten Rückgang um -0,2% verzeichnete. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist insofern dadurch um insgesamt 1,8% gewachsen. Die Inflation stieg 2022 auf 7,9% (Vorjahr: 3,1%), Inflationstreiber waren insbesondere gestiegene Lebensmittel und Energiepreise. Die vorübergehend gesenkte Umsatzsteuer, sowie staatliche Entlastungsmaßnahmen bei Energieprodukten hatten einen gegenläufigen Effekt. Die negative wirtschaftliche Entwicklung schlug sich nicht weiter dramatisch auf dem Arbeitsmarkt nieder: Die durchschnittliche Arbeitslosigkeit lag in 2022 mit 5,3% etwas unter dem Niveau des Vorjahres (5,7%).

1.2 Branchenentwicklung Automotive

Die allgemeine Abkühlung der Konjunktur in Deutschland, infolge der Corona-Krise, schlägt weiterhin auf die wirtschaftliche Lage im Kfz-Ersatzteil- und Servicemarkt durch. Daten des deutschen Kraftfahrzeuggewerbes belegen, dass die Stimmung in den Servicebetrieben, die die größte Kundengruppe für Produkte und Dienstleistungen der Unternehmen des freien Kfz-Teilegroßhandels bilden, bezüglich Reparatur und Wartung aufgrund der inflationsgetrieben Kaufkraftminderung weiter eher verhalten ist. Die noch zu Jahresbeginn bestehende Stimmungseintrübung in Folge von Corona-Pandemie und Ukraine-Krieg hat sich gegen Ende 2022 leicht verbessert. Der durchschnittliche ifo-Geschäftsklimaindex 2022 ist allerdings im Vergleich zum Vorjahr von 97,1% auf einen Wert von 90,4% gefallen.

Die Werkstattauslastung lag bei etwa 85% und damit um fünf Prozentpunkt über dem Niveau von 2021. Die leichte Eintrübung der Lage im Kfz-Ersatzteilmarkt ändert nichts daran, dass die "branchennahen" Rahmendaten weiterhin grundsätzlich positiv sind: Der Bestand an PKW, Bussen, LKW, Sattelzugmaschinen und Anhängern in Deutschland lag laut KBA zum 1. Januar 2022 bei 67,7 Millionen Einheiten (davon 59,6 Millionen Kraftfahrzeuge und knapp 8,1 Millionen Kfz-Anhänger) und damit 1,3% höher als im Vorjahr. Mit rund 48,5 Millionen Einheiten und einem Plus von 0,6% bildeten die Personenkraftwagen (Pkw) dabei erneut die anteilsstärkste Fahrzeugklasse. Das Durchschnittsalter der PKW ist mit 10,1 Jahren ebenfalls erneut um 0,3 Jahre gegenüber dem Vorjahr gestiegen, davon profitieren vor allem die freien Servicebetriebe, da die Halter eines Fahrzeugs mit dessen steigendem Alter bei Wartung und Reparatur tendenziell stärker zu den Mehrmarkenwerkstätten tendieren.

Auch die Anzahl der reparierenden Betriebe ist mit 36.420 (-0,4%) nahezu konstant geblieben. Die Auswirkungen der Pandemie zeigen sich gleichwohl weiterhin in der durchschnittlichen PKW-Jahresfahrleistung, die im Jahr 2022 aufgrund großzügiger Home-Office-Regelungen auf ein Negativrekord sank. Der Wettbewerb um die Kunden aus dem Werkstattbereich und um die Autofahrer hat sich mit der damit einhergehenden Zurückhaltung bei Wartungen und Reparaturen bei den Verbrauchern noch einmal verschärft. Neu hinzugekommene Akteure wie Intermediäre oder finanzkräftige Marktteilnehmer aus dem Ausland erhöhen den Wettbewerbsdruck zusätzlich.

2. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2022 konnte der Umsatz des Vorjahres übertroffen werden (+10,9%) und liegt damit leicht über dem Branchendurchschnitt. Zurückzuführen ist dies im Wesentlichen auf eine ansteigende Nachfrage und eine anhaltende Teuerungsrate für KFZ-Ersatzteile. Der Rohertrag (ohne sonstige betriebliche Erträge) konnte um 3,5% gesteigert werden. Die anhaltende Corona-Pandemie sowie der Russland-Ukraine-Krieg haben im Jahr 2022 das Wirtschaftsklima beeinflusst, wodurch die Planbarkeit der Geschäftsentwicklung erschwert wurde.

Die vorgenommenen Investitionen im Sachanlagebereich (TEUR 275) dienen primär dem Ersatz von bestehendem Anlagevermögen. Die im Vorjahr begonnenen Investitionen in die Entwicklung des Warenwirtschaftsystems partX (TEUR 113) wurden im ersten Halbjahr 2022 im Rahmen von Schnittstellenprogrammierungen fortgesetzt (TEUR 26), wobei das System bereits seit Ende 2021 im Einsatz ist. Durch diesen Digitalisierungsschritt versprechen wir uns eine Optimierung unserer Prozesse in Richtung Kunde wie auch in Richtung Lieferant.

Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2022 liegt mit TEUR 622 etwas unter dem Vorjahresniveau (TEUR -176).

Insgesamt beurteilen wir die Entwicklung unseres Unternehmens positiv. Durch zusätzliche Investitionen in neue Mitarbeiter konnten Zusatzgeschäfte realisiert werden. Zum 31. Dezember 2022 beschäftigt die Gesellschaft neben den beiden Geschäftsführern 70 Mitarbeiter inklusive 4 Auszubildende.

3. Lage der Gesellschaft

3.1 Vermögenslage

Unsere Bilanz weist zum Ende des Geschäftsjahres folgende Struktur auf:

31.12.2022 31.12.2021 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR
Anlagevermögen 703 9,3 647 9,7 56
Umlaufvermögen 6.822 90,4 5.963 89,4 859
Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 22 0,3 63 0,9 -41
Bilanzsumme 7.547 100,0 6.673 100,0 874
Eigenkapital 5.103 67,6 4.981 74,6 122
Rückstellungen
- langfristig 137 1,8 144 2,2 -7
- kurzfristig 310 4,1 315 4,7 -5
Kurzfristige Verbindlichkeiten 1.997 26,5 1.233 18,5 764
Bilanzsumme 7.547 100,0 6.673 100,0 874

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 874 (13,1%) erhöht. Auf der Aktivseite hat die Erhöhung primär im Umlaufvermögen stattgefunden (TEUR +859). Am stärksten betroffen sind dabei die Vorräte (TEUR +174), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR +360), sowie die liquiden Mittel (TEUR +241).

Die liquiden Mittel betragen insgesamt TEUR 2.274 und machen damit ca. ein Drittel des Umlaufvermögens aus.

Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital infolge des Jahresüberschusses 2022 und unter Berücksichtigung einer Gewinnausschüttung um TEUR 122 erhöht. Die Eigenkapitalquote von 67,6% hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht verschlechtert und ist neben der Gewinnausschüttung auf die gestiegene Bilanzsumme zurückzuführen.

Spiegelbildlich zum Umlaufvermögen haben sich bei den Verbindlichkeiten die kurzfristigen Verbindlichkeiten erhöht (TEUR +764). Innerhalb dieser Position sind neben den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR +252) insbesondere die sonstigen Verbindlichkeiten angestiegen (TEUR +397) und betreffen im Wesentlichen Steuerverbindlichkeiten.

3.2 Finanzlage

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2022 einen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 636 erzielt. Dies hat zu einer weiteren Erhöhung der liquiden Mittel zum Bilanzstichtag geführt (TEUR +241).

Aufgrund der hohen Eigenmittel ist die Liquiditätslage der Gesellschaft jederzeit geordnet. Allein die liquiden Mittel decken die kurzfristigen Rückstellungen und kurzfristigen Verbindlichkeiten zu 98,8% ab. Zum Bilanzstichtag existieren keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die liquiden Mittel sowie die vorhandenen Kreditlinien reichten jederzeit aus, um alle anfallenden Verpflichtungen pünktlich zu erfüllen. Auch für die Zukunft erwarten wir keine Liquiditätsengpässe.

3.3 Ertragslage

Die Ertragslage der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:

2022 2021 Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Rohertrag 4.557 4.416 141
Betriebsaufwendungen -4.007 -3.745 -262
Finanzergebnis 332 363 -31
Ertragsteuern -260 -237 -23
Jahresüberschuss 622 797 -175

Der Rohertrag konnte gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert werden (+3,5%). Der Anstieg bei den Betriebsaufwendungen (TEUR +262) resultiert in erster Linie aus gestiegenen Personalkosten (TEUR +187) als Folge eines Personalaufbaus und Fahrzeugkosten (TEUR +73). Für das Geschäftsjahr 2023 ist ein weiterer Personalaufbau geplant.

Das Finanzergebnis enthält, wie auch im Vorjahr, Beteiligungserträge in Höhe von TEUR 342 (Vj.: TEUR 361). In 2022 kam es zu einer außerplanmäßigen Abschreibung auf Finanzanlagen von TEUR 20 (Vj.: TEUR 0), die ebenfalls in der Position enthalten ist.

3.4 Finanzielle Leistungsindikatoren und Gesamtbeurteilung

Für die interne Unternehmenssteuerung werden primär die Kennzahlen Umsatz, Rohertrag und EBITDA herangezogen. Das EBITDA berechnet sich als Gewinn vor Finanzergebnis (ohne Beteiligungsertrag), Ertragsteuern und Abschreibungen. Die Umsatz- und Ergebnisprognose aus dem Vorjahr wurde im Wesentlichen auf Grund des stetigen Rückgangs der Pandemie und einer steigenden Nachfrage erreicht, sowie durch Anstrengungen bei der Kapitalversorgung und einer effizienteren Liquiditätssteuerung. Insgesamt betrachtet ist die wirtschaftliche Lage weiterhin als gut zu bezeichnen.

III. Risiko-/Chancenbericht

Auf den Beschaffungsmärkten erfahren wir zum Teil massive Preissteigerungen. Zudem bestehen aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie im Hauptzulieferland China und des aktuellen Ukraine-Kriegs auch auf den Beschaffungsmärkten nicht unerhebliche Risiken, da die Lieferketten im Kfz-Ersatzteilbereich komplex und grenzüberschreitend sind. Der daraus entstehende zusätzliche administrative, finanzielle und planerische Aufwand zur Beschaffung benötigter Teile, auch von alternativen Herstellern und Märkten, muss erfolgreich umgesetzt werden.

Die Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit ist eine der wesentlichen Aufgaben des Finanzmanagements. Die Gesellschaft verfügt über einen hohen Bestand an liquiden Mitteln und einen ausreichenden Finanzierungsrahmen, verankert bei mehreren Geschäftsbanken. Liquiditätsrisiken sind daher nicht zu erkennen.

Unsicherheiten bestehen hinsichtlich der konkreten Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die gesamtwirtschaftliche und schlussendlich auch die Unternehmensentwicklung. Auszugehen ist wohl von einer Stagflation infolge des Krieges, also einer Kombination aus schwachem Wachstum und hoher Inflation. Es wird die Aufgabe sein, diesen neuen Herausforderungen adäquat zu begegnen und in dieser erneuten Krisensituation die eigenen Chancen zu suchen.

Insgesamt werden die beschriebenen Risiken einschließlich der von der Geschäftsführung getroffenen Risikovorsorge als nicht bestandsgefährdend angesehen. Weitere, in der Gesellschaft begründete, über die üblichen Marktunsicherheiten hinausgehende, Risiken bestehen nicht. Latente Risiken für die Autoteile Bechtoldt GmbH werden permanent beobachtet, analysiert und im Bedarfsfall zeitnah geeignete Gegenmaßnahmen getroffen.

Chancen und Optimierungspotentiale sehen wir insbesondere in einem noch konsequenteren Bestandsmanagement und in einer Effizienzsteigerung im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung unserer innerbetrieblichen Prozesse, die zu erheblichen Kostenersparnissen führen wird.

Der durchschnittliche Fahrzeugbestand blieb auch im Berichtszeitraum annähernd konstant, das Alter der Fahrzeuge hingegen steigt kontinuierlich an. Die daraus folgende Reparaturanfälligkeit ist eine Chance für den freien Ersatzteilemarkt im Vergleich zur Automobilindustrie.

Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Situation und den bereits getroffenen Maßnahmen und Investitionen in die Zukunft des Unternehmens, ist die Geschäftsleitung davon überzeugt, die Chancen, die der freie Ersatzteilemarkt bietet, entsprechend nutzen zu können.

Bei Abwägung der Chancen und Risiken gehen wir weiterhin von einer positiven Entwicklung der Gesellschaft aus.

IV. Bericht über Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft betreibt 6 Niederlassungen in Alzey, Bad Kreuznach, Bingen, Rheinböllen, Rockenhausen und Worms. Im Jahr 2022 begann ein Prozess der Optimierung und Konsolidierung der internen Vertriebsprozesse und des Bestandmanagements im Hinblick auf die Zweigniederlassungen. So werden Standorte "zusammengeschaltet", der Außendienst ist nunmehr nicht nur für eine Niederlassung tätig, sondern wo möglich übergreifend. Auch die Logistik wurde und wird in diesem Zusammenhang laufend umgestaltet und angepasst. Das Ziel dieser Maßnahmen ist es, gemeinsame Synergieeffekte zu erschließen bzw. zu optimieren sowie die Organisation als Ganzes schmaler und gleichzeitig schneller und effizienter aufzustellen.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über eine effiziente Liquiditätssteuerung und Bankenkommunikation sowie ein etabliertes Mahnwesen und Debitorenmanagement; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt, i.d.R. unter Ausnutzung von Skonto. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein Liquiditätsplan erstellt, der laufend an aktuelle Veränderungen angepasst wird und als Basis für die kurz-, mittel- und langfristige Geldmitteldisposition dient.

VI. Prognosebericht

Trotz eines Rückgangs des Bruttoinlandsproduktes in 2023 von 0,3% gegenüber 2022 konnte unsere Branche ein durchschnittliches Umsatzwachstum von ca. 8,9% erzielen.

Diese Entwicklung hat sich auch bei unserer Gesellschaft abgebildet bzw. wurde übertroffen. In Bezug auf die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Rohertrag wurde im Geschäftsjahr 2023 eine deutliche Verbesserung gegenüber Geschäftsjahr 2022 erzielt.

Wir erwarten eine weiter steigende Nachfrage bei mindestens gleichbleibenden Deckungsbeiträgen.

Laut Prognosen wird die deutsche Volkswirtschaft in 2024 wieder leicht wachsen bei einem weiteren Rückgang der Inflation.

Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir von einem weiteren Wachstum aus. Unsere Verstärkung im Personalbereich sowie die getätigten Investitionen stellen sicher, dass wir für ein weiteres Wachstum gut aufgestellt sind.

Insgesamt betrachtet erwarten wir ein Ergebnis für das Geschäftsjahr 2023, was mindestens dem Niveau des Jahres 2022 entspricht.

 

Bad Kreuznach, 20. Februar 2024

Manuela Gilles

Daniel Gilles

Bilanz zum 31. Dezember 2022

AKTIVA

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 69.762,00 111.484,00
2. Geschäfts-oder Firmenwert 19.622,00 21.293,00
89.384,00 132.777,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.091,00 8.226,50
2. technische Anlagen und Maschinen 1,00 1,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 606.240,50 473.363,00
608.332,50 481.590,50
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 5.101,00 25.100,00
2. sonstige Ausleihungen 0,00 7.500,00
5.101,00 32.600,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Fertige Erzeugnisse und Waren 2.270.136,00 2.095.896,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.125.017,50 765.556,71
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 393.737,54 294.585,18
3. Forderungen gegen Gesellschafter 16.962,28 261.381,10
4. sonstige Vermögensgegenstände 743.229,12 513.199,67
2.278.946,44 1.834.722,66
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.273.190,16 2.032.144,23
C. Rechnungsabgrenzungsposten 21.587,85 63.533,55
7.546.677,95 6.673.263,94

PASSIVA

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR EUR
Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 4.455.728,51 0,00
III. Jahresüberschuss 621.560,66 0,00
IV. Bilanzgewinn 0,00 4.955.728,51
- davon Gewinnvortrag EUR 0,00 (i.Vj.: EUR 4.158.655,87)
5.102.853,76 4.981.293,10
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 137.331,00 144.417,00
2. Steuerrückstellungen 10.828,00 114.100,17
3. sonstige Rückstellungen 298.715,02 200.801,63
446.874,02 459.318,80
C. Verbindlichkeiten
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.216,25 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.277.512,36 1.025.508,13
3. sonstige Verbindlichkeiten 714.221,56 207.143,91
- davon aus Steuern: EUR 546.590,23 (i.Vj.: EUR 99.947,07)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 12.110,93 (i.Vj.: EUR 9.547,43) 1.996.950,17 1.232.652,04
7.546.677,95 6.673.263,94

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022

2022 2021
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 4.556.901,60 4.415.901,63
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.083.964,47 1.941.325,71
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 411.886,80 367.412,89
- davon für Altersversorgung EUR 36.701,79 (i. Vj.: EUR 10.992,05) 2.495.851,27 2.308.738,60
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 164.588,55 128.887,02
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.333.853,11 1.296.307,56
5. Erträge aus Beteiligungen 342.497,65 361.199,54
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15.500,21 7.304,08
- davon Zinsertrag aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 329,23 (i. Vj.: EUR 0,00)
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 19.999,00 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 6.070,81 5.717,96
- davon Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen EUR 2.700,00 (i. Vj.: EUR 3.714,46)
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 260.130,82 236.887,37
10. Ergebnis nach Steuern 634.405,90 807.866,74
11. sonstige Steuern 12.845,24 10.794,10
12. Jahresüberschuss 621.560,66 797.072,64
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.158.655,87
14. Bilanzgewinn 4.955.728,51

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Autoteile Bechtoldt GmbH (kurz: ATB GmbH oder die Gesellschaft) hat ihren Sitz in Bad Kreuznach. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bad Kreuznach unter HRB 1675 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag 31.12.2022 die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt, wobei die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften erstmals anzuwenden waren. Entsprechend ergeben sich gegenüber dem Vorjahr die gesetzlich vorgeschriebenen Erweiterungen in Gliederung und Anhangangaben. Die größenabhängigen Erleichterungen gem. §§ 266 I, 276, 288 II HGB werden teilweise in Anspruch genommen.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

Abweichend zum Vorjahr wurde die Bilanz nicht unter teilweise Ergebnisverwendung gemäß § 268 Abs. 1 HGB aufgestellt. Im Eigenkapital werden die Positionen A. II. Gewinnvortrag und A. III. Jahresüberschuss ausgewiesen. Die Position A. IV. zeigt den Bilanzgewinn des Vorjahres.

Abweichend zum Vorjahr werden die Beteiligungserträge nicht in Höhe des steuerlich zuzurechnenden Anteils ausgewiesen. Die steuerlich zuzurechnenden Korrekturen wurden im Vorjahr im sonstigen betrieblichen Aufwand verrechnet. Durch diese Darstellung wurde der Ergebnisanteil und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen jeweils um TEUR 70 höher ausgewiesen, der Vorjahresausweis wurde beibehalten.

Für Zwecke der Offenlegung wird von der Erleichterungsvorschrift des § 276 Abs.1 HGB Gebrauch gemacht, wonach die Posten § 275 Abs. 2 Nr. 1-5 HGB zu einem Posten unter der Bezeichnung "Rohergebnis" zusammengefasst werden.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen fünf und fünfzehn Jahren abgeschrieben.

Die Abschreibungen auf Sachanlagen erfolgen linear. Den Abschreibungen liegt die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zugrunde. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800 werden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert aktiviert. Mangelnder Gängigkeit wird durch angemessene Abschläge Rechnung getragen.

Forderungen gegenüber Kunden sowie sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bewertet. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch die Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten die Zahlungen, die aufwandsmäßig nachfolgenden Geschäftsjahren zuzuordnen sind.

Die Bilanzierung der Pensionsrückstellungen basiert auf den versicherungsmathematischen Gutachten der Provinzial Rheinland LV AG. Die Bewertung erfolgt nach den Vorschriften des § 253 Abs. 1 und 2 HGB unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Heubeck und einem Zinssatz von 1,78%. Für die laufenden Renten wurde keine Dynamik (Rententrend) berücksichtigt. Nach den Vorschriften des § 253 Abs. 1 und 2 HGB in der Fassung vom 17. März 2016 wurde bei der Berechnung der Pensionsrückstellungen der Rechnungszins auf Basis eines Durchschnitts von zehn Jahren zugrunde gelegt.

Die sonstigen Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen bewertet. Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen ungewissen Verbindlichkeiten, Verluste und erkennbare Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt (Anlagenspiegel).

Die in der Vergangenheit entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte wurden aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurden 15 Jahre festgelegt.

Die Abschreibung erfolgte länger als fünf Jahre, da es sich bei dem aktivierten Wert im Wesentlichen um einen Kundenstamm handelt, für den wir auf Basis unserer langjährigen Erfahrung von einer Nutzungsdauer von 15 Jahren ausgehen.

Unter den Finanzanlagen wird folgender Anteilsbesitz ausgewiesen:

Anteil am Kapital Eigenkapital Ergebnis
% TEUR TEUR
CAR GmbH & Co. KG 5.100/351.900 352 6.650
Youngtimer Autoteile GmbH i.L. 33.333 -2 -2

Aufgrund von dauernden Wertminderungen wurden im Geschäftsjahr Abschreibungen auf die Beteiligung an der Youngtimer Autoteile GmbH i.L. aufgrund der eingeleiteten Liquidation der Gesellschaft in Höhe von TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 0) vorgenommen.

Die Beteiligung an der CAR GmbH & Co. KG ist dazu bestimmt, unserem Geschäftsbetrieb durch Herstellung einer dauernden Verbindung zu dienen (§ 271 Abs. 1 HGB).

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen und gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren im Wesentlichen aus der Ergebnisgutschrift 2022.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten, diese betragen EUR 400.000,00 (Vorjahr: EUR 300.000,00). Alle übrigen Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen an Gesellschafter werden in der Bilanz gesondert ausgewiesen, im Übrigen sind in den sonstigen Vermögengegenständen Forderungen an Gesellschafter in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten.

In den sonstigen Vermögensgegenständen des Vorjahres waren EUR 35.463,47 Forderungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten.

Zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Rückstellungen und ihren steuerlichen Wertansätzen bestehen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich auflösen. Von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde kein Gebrauch gemacht.

3. Eigenkapital

Im Vorjahr wurde ein Bilanzgewinn in Höhe von EUR 4.955.728,51 ausgewiesen, hierin enthalten war ein Gewinnvortrag in Höhe von EUR 4.158.655,87.

4. Rückstellungen

4.1 Pensionsrückstellungen

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre beträgt TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 5). In dieser Höhe besteht eine gesetzliche Ausschüttungssperre.

4.2 Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden hauptsächlich für Urlaubsansprüche und Überstunden (TEUR 145), Jahresabschluss-, Beratungs- und Prüfungskosten (TEUR 35), ausstehende Rechnungen und Instandhaltungen (TEUR 16) und Aufbewahrungskosten (TEUR 33) gebildet.

5. Verbindlichkeiten

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 125 (Vorjahr: TEUR 15) enthalten.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entfallen TEUR 10 auf Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht.

6. Haftungsverhältnisse

Gemäß § 251 HGB besteht eine betragsmäßig beschränkte Mithaftung aus zwei Bürgschaften für Immobiliendarlehen des nahestehenden Unternehmens Bechtoldt GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 250 (im Vorjahr: TEUR 250). Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. Die Bechtoldt GmbH & Co. KG ist ihren Zahlungsverpflichtungen stets fristgerecht nachgekommen und deren Vermögens- und Finanzlage ist geordnet.

7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die zukünftigen Verpflichtungen aus Leasing-, Miet- und Dienstleistungsverträgen stellen sich wie folgt dar:

< 1 Jahr 1-5 Jahre > 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR
Leasingaufwendungen 53 21 0
Mietaufwendungen 201 0 0
- davon gegenüber nahestehenden Personen 193 0 0
Dienstleistungsverträge 15 0 0
462 21 0

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgrund von dauernden Wertminderungen wurden Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von TEUR 28 (Vorjahr: TEUR 0) vorgenommen.

Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung sind im Geschäftsjahr wie im Vorjahr nicht angefallen.

Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung sind im Geschäftsjahr nicht angefallen.

VI. Sonstige Pflichtangaben

1. Geschäfte mit nahestehenden Personen

Geschäfte mit nahestehenden Personen werden zu marktüblichen Bedingungen abgeschlossen.

2. Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt:

Leitende Arbeitnehmer Vollzeit 1 (ohne Geschäftsführung)
Angestellte Vollzeit 58
Angestellte Teilzeit 5
Summe 64

Daneben waren 2 Geschäftsführer und 4 Auszubildende beschäftigt.

3. Leitungsorgane und Gesamtbezüge

Zu Geschäftsführern waren im Geschäftsjahr bestellt:

Manuela Gilles, Bad Kreuznach, Kauffrau

Daniel Gilles, Bad Kreuznach, Kaufmann

Hinsichtlich der Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB wird die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Unter den Forderungen gegen Gesellschafter sind solche an die Geschäftsführung in Höhe von TEUR 17 (Vorjahr: TEUR 261) aus einem Verrechnungskonto enthalten. Dem vereinbarten Zinssatz entsprechen externe Laufzeit- und risikokongruenten Finanzierungen.

In den Vermögensgegenständen sind Forderungen an die Geschäftsführung in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 4) aus Gehaltsverrechnung enthalten.

4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Es sind keine berichtspflichtigen Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten.

Im Lagebericht des Geschäftsjahres haben wir unsere derzeitigen Erwartungen und Annahmen für das Geschäftsjahr 2023 dargestellt.

VII. Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 5.077.289,17, der sich aus dem Gewinnvortrag von EUR 4.455.728,51 und dem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 621.560,66 zusammensetzt, auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Bad Kreuznach, den 20. Februar 2024

Manuela Gilles

Daniel Gilles

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2022

Autoteile Bechtoldt GmbH

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2022 Zugänge Umbuchung Abgänge Stand 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 113.374,18 26.091,00 0,00 50.000,00 89.465,18
2. Geschäfts- oder Firmenwert 25.053,11 0,00 0,00 0,00 25.053,11
138.427,29 26.091,00 0,00 50.000,00 114.518,29
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 80.947,79 0,00 0,00 3.477,00 77.470,79
2. technische Anlagen und Maschinen 8.092,80 0,00 0,00 0,00 8.092,80
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.262.977,22 275.323,55 0,00 63.843,58 1.474.457,19
1.352.017,81 275.323,55 0,00 67.320,58 1.560.020,78
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 25.100,00 0,00 0,00 0,00 25.100,00
2. sonstige Ausleihungen 7.500,00 0,00 0,00 7.500,00 0,00
32.600,00 0,00 0,00 7.500,00 25.100,00
Anlagevermögen gesamt 1.523.045,10 301.414,55 0,00 124.820,58 1.699.639,07
kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2022 Zugänge Zuschreibunge Abgänge Stand 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.890,18 17.813,00 0,00 0,00 19.703,18
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.760,11 1.671,00 0,00 0,00 5.431,11
5.650,29 19.484,00 0,00 0,00 25.134,29
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 72.721,29 2.658,50 0,00 0,00 75.379,79
2. technische Anlagen und Maschinen 8.091,80 0,00 0,00 0,00 8.091,80
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 789.614,22 142.446,05 0,00 63.843,58 868.216,69
870.427,31 145.104,55 0,00 63.843,58 951.688,28
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 19.999,00 0,00 0,00 19.999,00
2. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 19.999,00 0,00 0,00 19.999,00
Anlagevermögen gesamt 876.077,60 184.587,55 0,00 63.843,58 996.821,57
Buchwerte
Stand 31.12.2022 Stand 31.12.2021
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 69.762,00 111.484,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 19.622,00 21.293,00
89.384,00 132.777,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.091,00 8.226,50
2. technische Anlagen und Maschinen 1,00 1,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 606.240,50 473.363,00
608.332,50 481.590,50
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 5.101,00 25.100,00
2. sonstige Ausleihungen 0,00 7.500,00
5.101,00 32.600,00
Anlagevermögen gesamt 702.817,50 646.967,50

In dem vorstehend zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss werden größenabhängige Erleichterungen in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Autoteile Bechtoldt GmbH, Bad Kreuznach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autoteile Bechtoldt GmbH, Bad Kreuznach - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autoteile Bechtoldt GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften und Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften und Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ingelheim am Rhein, den 20. Februar 2024

RNT Rhein-Nahe Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Patrick Britz, Wirtschaftsprüfer

Feststellung und Ergebnisverwendung:

Die Gesellschafterversammlung vom 28. März 2024 hat den Jahresabschluss festgestellt.

Entsprechend dem Ergebnisverwendungsvorschlag der Geschäftsführung wurde beschlossen, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 5.077.289,17, der sich zusammensetzt aus dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 4.455.728,51 und dem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 621.560,66 auf neue Rechnung vorzutragen.

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