Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 48580
Vorher
AMEC Earth & Environmental GmbHAMEC Environment & Infrastructure GmbHAmec Foster Wheeler E & I GmbHWood E & IS GmbH
Eingetragen
12.10.2004
Branche
Wärme- und KältehandelIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungIngenieurbüros für Fachplanung von sonstigen technischen Anlagen
Gegenstand
jegliche Handelsaktivitäten der Gruppe von Gesellschaften, der die Gesellschaft angehört, insbesondere die Analyse und Planung von Umwelt- und Energiesystemen sowie die Beratung industrieller Unternehmen, Behörden, Vereinigungen und Organisationen hinsichtlich umweltund energiebezogener Angelegenheiten sowie Beratung, Design, Verwaltung, Qualitätsmanagement, Inbetriebnahmeund Qualifizierungsleistungen, Betriebsund Bauleitung, Projektabwicklung und Bereitstellung von Spezialgeräten zur energetischen Ausrüstung

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sergio Settanni
seit 1.9.2023
Geschäftsführer
Marco Dalle Grave
seit 1.9.2023
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
WSP Europe ABSWE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

WSP Europe AB
Sweden
25.600 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

WSP E&IS GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Bilanz zum 31.12.2020

Wood E&IS GmbH, Frankfurt am Main

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 22.086,95 28.219,04
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 1,00
22.086,95 28.220,04
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.957.819,85 3.477.028,37
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.227.820,59 2.912.013,39
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.062.235,57 847.491,44
3. sonstige Vermögensgegenstände 312.061,13 184.782,45
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 109.153,61 (EUR 107.986,88) 3.602.117,29 3.944.287,28
III. Guthaben bei Kreditinstituten 3.512.848,63 1.386.175,37
C. Rechnungsabgrenzungsposten 50.087,44 38.507,22
9.144.960,16 8.874.218,28

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.600,00 25.600,00
II. Kapitalrücklage 4.897.313,27 4.897.313,27
III. Verlustvortrag -3.282.702,59 -3.289.933,32
III. Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss -1.216.887,87 7.230,73
423.322,81 1.640.210,68
B. Rückstellungen
1. sonstige Rückstellungen 901.679,05 759.140,00
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen 2.455.153,92 870.004,57
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.253.964,74 2.349.461,09
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 2.253.964,74 (EUR 2.349.461,09)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.008.427,22 2.027.806,45
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 2.008.427,22 (EUR 970.634,42)
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.102.412,42 1.226.979,01
- davon aus Steuern EUR 151793,60 (EUR 190.681,05)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 108.723,24 (EUR 106.805,68)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.102.412,42 (EUR 1.226.979,01)
7.819.958,30 6.474.251,12
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 616,48
9.144.960,16 8.874.218,28

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2020 bis 31.12.2020

Wood E&IS GmbH, Frankfurt am Main

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 20.460.964,89 14.418.349,96
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes in Arbeit befindlicher Aufträge -1.519.208,52 2.649.788,19
3. Sonstige betriebliche Erträge 129.137,16 206.662,27
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 1.235,07 (EUR 17.526,65)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 10.560.181,73 8.338.378,26
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.036.043,23 5.333.807,36
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.256.141,64 7.292.184,87 1.259.809,93
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 12.222,87 23.340,20
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.346.892,16 2.117.424,79
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 63.537,45 (EUR 0,00)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 144,80
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 71.984,80 194.664,35
10. Ergebnis nach Steuern -1.212.572,90 7.230,73
11. sonstige Steuern 4.314,97 0,00
12. Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss -1.216.887,87 7.230,73

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2020

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2020 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2020
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (inkl. GWG's) 307.246,87 6.090,78 0,00 325.947,26
307.246,87 6.090,78 0,00 325.947,26
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 175.500,00 0,00 175.500,00 0,00
175.500,00 0,00 175.500,00 0,00
482.746,87 6.090,78 175.500,00 325.947,26
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2020 Zugänge Zuschreibung Abgänge Stand 31.12.2020
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (inkl. GWG's) 279.027,83 12.222,87 12.609,61 0,00 303.860,31
279.027,83 12.222,87 12.609,61 0,00 303.860,31
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 175.499,00 0,00 0,00 175.499,00 0,00
175.499,00 0,00 0,00 175.499,00 0,00
454.526,83 12.222,87 12.609,61 175.499,00 303.860,31
Restbuchwerte
Stand 31.12.2020 Stand 31.12.2019
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (inkl. GWG's) 22.086,95 28.219,04
22.086,95 28.219,04
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 1,00
0,00 1,00
22.086,95 28.220,04

Anhang zum 31. Dezember 2020

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Firma: Wood E&IS GmbH (zwischenzeitlich: WSP E&IS GmbH)
Sitz: Frankfurt am Main
Registergericht: Amtsgericht Frankfurt am Main, HRB 48580

2. Allgemeine Grundlagen

Der Abschluss der Wood E&IS GmbH (zwischenzeitlich: WSP E&IS GmbH), Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr 2020 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Vorschriften der § 266 Abs. 2 und 3 und § 275 HGB. Mögliche Zusammenfassungen nach § 265 Abs. 7 HGB wurden nicht vorgenommen.

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB.

Von den Aufstellungserleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde Gebrauch gemacht. Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen sowie nach geographisch bestimmten Märkten gemäß § 285 Nr. 4 HGB, die Angaben der Honorare des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB und die Angaben bezüglich der Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen gemäß § 285 Nr. 21 HGB wurde aufgrund des § 288 Abs. 2 HGB verzichtet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Angaben, die in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Sachanlagen und Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 1 HGB bewertet. Leistungsbedingter Werteverzehr wird durch planmäßige Abschreibungen erfasst, die auf der Grundlage steuerlich anerkannter Nutzungsdauern und der linearen Methode bemessen werden. Die Anschaffungskosten für Geringwertige Wirtschaftsgüter werden gemäß den steuerlichen Regelungen im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Die unfertigen Leistungen werden mit ihren Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen geleistete Zahlungen für Aufwendungen, die erst im Geschäftsjahr 2021 anfallen werden.

Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage wurden zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen, die Ertrag für künftige Geschäftsjahre darstellen.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls erfasst. Die Umrechnung der Fremdwährungsposten zum Bilanzstichtag erfolgt entsprechend den Regelungen des § 256a HGB.

4. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem als Anlage beigefügten Anlagespiegel ersichtlich.

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Vergütungen für Lieferungen und Leistungen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen TEUR 109 (Vorjahr: TEUR 108).

Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen mit TEUR 709 (Vorjahr: TEUR 596) personalbezogen und betreffen außerdem mit TEUR 114 (Vorjahr: TEUR 101) ausstehende Rechnungen, mit TEUR 40 (Vorjahr: TEUR 44) Mietaufwendungen und mit TEUR 39 (Vorjahr: TEUR 18) Kosten für Jahresabschlussarbeiten, Jahresabschlussprüfung und die laufende Buchhaltung.

Sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.102 (Vorjahr: TEUR 1.227) sowie alle Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden Darlehen ausgewiesen, die nach Aufforderung durch den Darlehensgeber fällig sind. Somit weisen diese ebenfalls eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr aus.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 508,07 (Vorjahr: EUR 17.526,65) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 63.702,47 (Vorjahr: EUR 0,00) enthalten.

5. Sonstige Angaben

Geschäftsführung und Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung wird bzw. wurde im Geschäftsjahr 2020 bis jetzt von

a)

Herrn Robert Philip Brown, West Lothian, Großbritannien (bis 01.10.2021) und

b)

Herrn Rudi Ruggeri, Mailand, Italien (seit 01.10.2021)

wahrgenommen.

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

Die Offenlegung der Gesamtbezüge der Geschäftsführung für das Jahr 2020 unterbleibt unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB.

Anzahl der Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt hat die Gesellschaft 122 Angestellte (Vorjahr: 109) beschäftigt. Diese verteilen sich auf die Länder Deutschland, Belgien, Niederlande, Italien und Taiwan wie folgt.

Deutschland 74
Belgien 3
Niederlande 8
Italien 37
Taiwan 0
Summe 122

Angaben zu sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:

Art des Geschäfts bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR
Miete 342 410 0
Kfz Leasing 91 63 0
Büromaschinen 12 37 0
Gesamt 445 510 0

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft wird im Geschäftsjahr 2020 in den Konzernabschluss der AMEC Foster Wheeler Property and Overseas Investments Ltd. einbezogen. Diese stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis auf, welcher erhältlich ist in Cheshire, Großbritannien.

Diese Gesellschaft wird im Geschäftsjahr 2020 in den Konzernabschluss der John Wood Group PLC einbezogen. Diese stellt den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis auf. Dieser ist erhältlich am Firmensitz von John Wood Group in Aberdeen, Schottland.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Zum 1. Oktober 2021 ist Herr Robert Philip Brown als Geschäftsführer der Gesellschaft abberufen worden und Herr Rudi Ruggeri, Mailand, Italien, als Geschäftsführer der Gesellschaft bestellt.

Mit Wirkung zum 21. September 2022 wurden 100% der Anteile der Wood E&IS GmbH (zwischenzeitlich: WSP E&IS GmbH) an die WSP Global Inc., Montreal, Kanada verkauft. Die Gesellschaft wurde mit Handelsregistereintragung vom 11. Oktober 2022 in WSP E&IS GmbH umbenannt.

Der Geschäftsbereich "Renewable Business" wurde auf die Wood E&IS (Renewables) GmbH, München, übertragen.

Die Bereiche "Environmental Consulting" und "Engineering Services" verbleiben in der Gesellschaft.

Darüber hinaus sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres keine wesentlichen Vorgänge eingetreten, die für die Beurteilung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2020 und der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung sind.

 

Frankfurt am Main, 30. November 2022

Wood E&IS GmbH

Rudi Ruggeri

Lagebericht 2020

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die Wood E&IS GmbH (zwischenzeitlich: WSP E&IS GmbH), Frankfurt am Main, (im Folgenden kurz "Wood", "Gesellschaft" oder "Unternehmen") war im Geschäftsjahr 2020 eine Tochtergesellschaft der Amec Foster Wheeler Property and Overseas Investments Ltd., Knutsford, Cheshire, Großbritannien (99,9 %) und der Amec Foster Wheeler Finance Asia Ltd., Knutsford, Cheshire, Großbritannien (0,1%).

Unser Unternehmen gehörte im Berichtsjahr zur John Wood Group PLC (Aberdeen, Schottland) und wird in den Konzernabschluss mit einbezogen (größter Konsolidierungskreis). Ferner wird der Jahresabschluss unseres Unternehmens in den Konzernabschluss der Amec Foster Wheeler Property and Overseas Investments Ltd. (Cheshire, Großbritannien; kleinster Konsolidierungskreis) einbezogen.

Der Gesellschafter Amec Foster Wheeler Finance Asia Ltd. berücksichtigt weder diesen Jahresabschluss (2020) unserer Gesellschaft noch erhält er vom Mehrheitsaktionär "Amec Foster Wheeler Property and Overseas Investments Ltd." eine Ausgleichszahlung (im Falle eines Gewinnes). Die "Amec Foster Wheeler Finance Asia Ltd." leistet keine Ausgleichszahlung (im Falle eines Verlustes) an den Mehrheitsaktionär "Amec Foster Wheeler Property and Overseas Investments Ltd".

Unsere Gesellschaft wurde mit Gesellschaftvertrag vom 12. Dezember 1991 unter dem Namen Amec Forster Wheeler E&IS GmbH gegründet. Die Haupttätigkeit besteht in der Erbringung von Umwelt- und Ingenieur-, Beratungs- und Dienstleistungen in Deutschland. Unser Sitz befindet sich in angemieteten Räumlichkeiten in der Weserstraße 4, in 60329 Frankfurt am Main (Hauptniederlassung).

In Deutschland haben wir unsere Betriebsstätten in: Hamburg, München, Nürnberg, Kaiserslautern und Ostfildern bei Stuttgart. Im Ausland haben wir Zweigniederlassungen in Italien (seit 2005 in Mailand, eingetragen im Handelsregister unter der Nummer 1782093), den Niederlanden (seit 2007 in Arnheim, eingetragen im Handelsregister unter der Nummer 27295944), in Belgien (seit 2019 in Brüssel, eingetragen im Handelsregister unter der Nummer 0721.868.654), in Taiwan (seit November 2020 in Taipeh, eingetragen im Handelsregister unter der Nummer 83636133) und Spanien (seit 2009 in Sevilla, eingetragen im Handelsregister unter der Nummer N-0044825-H, im Berichtsjahr inaktiv, abgemeldet im Jahr 2021).

1.1. Geschäftstätigkeit

Gegenstand unseres Unternehmens ist die Analyse und Planung von Umwelt- und Energiesystemen sowie die Beratung industrieller Unternehmen, Behörden, Vereinigungen und Organisationen hinsichtlich umwelt- und energiebezogener Angelegenheiten. Des Weiteren werden Dienstleistungen in Gestalt von Überwachungsleistungen unter der Zuhilfenahme von Subunternehmern im Bereich Planung, Bau, Beschaffung und Anlagenbau angeboten.

Die Geschäftstätigkeit unseres Unternehmens besteht seit dem 22. März 2017, in der Beratung von Kunden im öffentlichen Sektor, sowie in den Marktsektoren Industrie, Öl und Gas, Energie, Transportwesen und Wasserwirtschaft. Die angebotenen Dienstleistungen erfolgen in den Bereichen Ingenieurwesen & Untersuchungen, Umwelt, Projektmanagement, Programmunterstützung und Geotechnik.

1.2. Wettbewerbsposition

Unser Unternehmen bedient weiterhin eine Vielzahl von Sektoren mit einem breit angelegten, multidisziplinären Angebot an Umwelt- und Ingenieurberatung. Unser Kundenstamm setzt sich überwiegend aus Großkunden zusammen und ist spezialisiert auf Großprojekte. Unsere Auftragslage wird zu einem wesentlichen Anteil durch die öffentliche Hand abgedeckt, gefolgt von der Öl-, Gas und Energiebranche. Wir stehen im Wettbewerb mit fünf weiteren Anbietern in dieser Sparte.

1.3. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

In Europa verzeichnete der Markt für Beratungsdienstleistungen, insbesondere aufgrund der Corona-Pandemie, einen erheblichen Rückgang des Marktvolumens um 22 % im Jahr 2020, die Aussichten für Europa scheinen sich jedoch verbessert zu haben, da die Zahl der Corona-Fälle zurückgeht.

Der globale Beratungsdienstleistungssektor ist in den vergangenen 12 Jahren gewachsen. Im Laufe des Jahres 2020 wurden in unserem Unternehmen eine Reihe von Kundenprojekten gestrichen oder auf Eis gelegt, da die Märkte die Auswirkungen von Covid-19 spürten. Die Beratungsmärkte in Deutschland und Asien scheinen weniger betroffen zu sein, da die Regierungen Maßnahmen ergriffen haben, um die Auswirkungen der Pandemie zu verringern.

Seit den 90er Jahren unterliegt der Sektor der Umwelt und Energiesysteme einem stetigen Wachstum (Quelle: Umweltbundesamt). Unser Unternehmen ist in diesem Segment hauptsächlich im Bereich der erneuerbaren Energien (Stromgewinnung durch Windkraftanlagen) tätig. Von 1990 bis 2019/2020 konnte ein Wachstum von rund 45 % verzeichnet werden. Die gesamte wirtschaftliche Entwicklung in diesem Segment wird durchweg positiv gewertet. Diese Tendenz wird sich weiter steigern unter dem wachsenden Bewusstsein des Klimawandels und des Drucks auf Regierungen.

Neben den oben genannten Tätigkeiten erbringen wir Überwachungsleistungen im Bereich Planung, Bau, Beschaffung und Anlagenbau. Unsere Leistungen setzten sich zu 23 % aus neuen Projektrealisierungen sowie zu 77 % aus Überwachungsleistungen solcher Projekte zusammen.

Trotz der globalen Pandemie waren wir in der Lage unser geplantes Ziel der Gesamtleistung (2020 Plan: TEUR 18.200) um TEUR 741 zu übertreffen.

Durch die Pandemie waren wir jedoch gezwungen unser eigenes Personal in Kurzarbeit zu senden, da durch die pandemiebedingten Restriktionen die Tätigkeiten vor Ort teilweise nicht ausgeführt werden konnte. Dies führte zu einen Auslastungsrückgang der Mitarbeiter.

Diese Situation haben wir abgefangen, indem die Aufträge an Subunternehmer vor Ort erhöht haben.

Mit Wegfall der pandemiebedingten Restriktionen wird die Auslastung der Mitarbeiter wieder hochgefahren und im Gegenzug wird die Inanspruchnahme von Subunternehmern reduziert.

Für die Umsetzung dieser Tätigkeiten sind die nachfolgenden Rahmenbedingungen einzuhalten: Grundsätzlich finden im nationalen Bereich (Deutschland) die gängigen Bundes- & Landesgesetze, Verordnungen, DIN-Normen sowie die einschlägigen EU-Verordnungen und Richtlinien ebenso wie ISO-Normen Anwendung. Als international tätiges Unternehmen haben wir darüber hinaus die nationalen Regelungen der jeweiligen Länder, in denen wir unsere Leistung erbringen, zu berücksichtigen. Hinzu kommen die untergeordneten Regelwerke zu den oben genannten Gesetzen sowie die Rechtsprechung und die einzelnen Verordnungen sowie EU-Richtlinien.

Die wichtigsten branchenspezifischen normierten Regelungen wären: Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG), Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG), Wasserhaushaltsgesetz (WHG); Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG), Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG), Chemikaliengesetz (ChemG), sowie die internationale Umweltmanagementnorm (UMN, ISO 14001) sowie die Arbeitsschutzmanagementsystem (AMS, ISO 45001).

Die Einhaltung dieser Rahmenbedingungen erfolgt intern grundsätzlich über den Geschäftsführer und wird auf Landesebene durch die "Operation Manager" sowie durch die jeweilige "Service Line Manager" oder "Senior Technical Experten" unterstützt. Darüber hinaus muss bei der Ausarbeitung von Vorschlägen eine Risikobewertung durchgeführt werden, bei der auch die Gesundheit und Sicherheit sowie das Konzept für die Projektdurchführung im Einklang mit den geltenden Vorschriften geprüft und bewertet werden.

Auf Projektebene erstellt der Projekt Manager (PM) eine Risikobewertung, die von einem Gesundheits- und Sicherheitsexperten überprüft wird, um sicherzustellen, dass alle Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen während der Projektdurchführung eingehalten werden.

Außerdem erstellt der PM während der Projektdurchführung einen Arbeitsplan, der von einem technischen Experten überprüft wird. Dadurch wird sichergestellt, dass die Methodik mit den geltenden Gesetzen und Vorschriften in Einklang steht. Vor Beginn eines jeden Projekts wird eine interne Auftaktsitzung abgehalten, bei der auch das Thema Sicherheit und Gesundheitsschutz sowie die Einhaltung von Vorschriften behandelt wird.

Bei der Auftragsvergabe an unsere Subunternehmer werden im Vorfeld Informationen über deren Gesundheits- und Sicherheitsprogramme eingeholt und z. B. die bestehenden Betriebsverfahren überprüft.

Jeder Mitarbeiter erhält vor Beginn der Arbeiten vor Ort eine Sicherheitsunterweisung durch den PM und unterschreibt eine entsprechende Bestätigung.

Bei internen und externen QM-Audits wird regelmäßig überprüft, ob die Einhaltung von Umwelt- und Arbeitsschutzgesetzen bei allen Projekten berücksichtigt wird, da sie Teil der internen Verfahren sind. So wird z. B. geprüft, ob eine Risikobewertung für Sicherheit und Gesundheitsschutz oder ein Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan vorhanden ist. Darüber hinaus prüft HSE, ob bei der Auftragsvergabe an Subunternehmer die entsprechenden Dokumente angefordert wurden und ob die Erstunterweisung der Mitarbeiter/Subunternehmer vor der Arbeit vor Ort dokumentiert wurde.

1.4. Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses

Mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2020 sind wir generell zufrieden, insbesondere unter Berücksichtigung der zusätzlichen Herausforderung durch die weltweite Pandemie.

Die Gesamtleistung belief sich im Geschäftsjahr 2020 auf TEUR 18.941. Wir verzeichnen einen Anstieg um TEUR 1.873 im Vergleich zum Vorjahr 2019 mit einer Gesamtleistung in Höhe von TEUR 17.068 und erzielten somit eine Wachstumsrate von 11 %.

Um dieses Ergebnis zu erreichen waren wir gezwungen, auf zusätzliche Auftragsvergaben an Subunternehmer zurückzugreifen, bei gleichzeitiger Reduktion der eigenen Arbeitsleistung durch die eigenen Mitarbeiter. Grund hierfür waren pandemiebedingte Restriktionen. Dadurch ist unsere Gewinnmarge gesunken.

Die Personalkosten gegenüber dem Vorjahr sind darüber hinaus insbesondere aus zwei Gründen angestiegen: ganzjährige Personalkosten in Belgien (eröffnet in 2019) sowie Aufstockung der Mitarbeiterzahl in den Niederlanden (zusätzlich 31 %).

Die meisten Projekte und daraus stammenden Einnahmequellen begannen im Jahr 2019 und wurden im Jahr 2020 erfolgreich abgeschlossen. Einige auslaufende Projekte konnten schneller abgeschlossen werden als geplant.

Im Jahr 2020 erzielten wir einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 1.217. Im Vorjahr wurde ein Gewinn von TEUR 7 erzielt. Die Pandemie im Jahr 2020 hat unser Ergebnis in der Gewinn- und Verlustrechnung stark belastet. Auf Grund unserer Struktur sowie der Abwicklung der Projekte mit Tätigkeiten vor Ort war es uns nicht möglich kurzfristig und kostendeckend unser Kerngeschäft den neuen pandemiebedingten Begebenheiten anzupassen. Der zusätzliche Aufwand hat unser Ergebnis stark belastet.

1.5. Mitarbeiter/Umweltangelegenheiten

Unser Unternehmen verpflichtet sich seit der Gründung zu den höchsten Standards in den Bereichen Gesundheit, Sicherheit und Umwelt. In Ermangelung gesetzlicher Regelungen setzen wir eigene interne Regelungen unsere "HSSE Policy" ("HSSE"; Health, Safety and Health, Safety Environment Protection) fest. Unser Mitarbeiterprogramm "HSSE" schützt unsere Mitarbeiter durch Arbeitssicherheitsmaßnahmen, fördert die interne und externe Weiterbildung und gewährleistet eine leistungsbasierte Mitarbeitervergütung. Wir setzen auf aktiven Austausch und Schulung sowie Förderung sicherer Arbeitsgewohnheiten, Verhaltensweisen und leben die "Open-Door-Policy".

1.5.1 Mitarbeiter

Im Jahr 2020 beschäftigte unser Unternehmen im Jahresdurchschnitt 122 Mitarbeiter (2019: Jahresdurschnitt: 109).

1.5.2 Umweltangelegenheiten

Unser Ziel ist es, alle geltenden Gesetze und relevanten Industriestandards einzuhalten.

Wir sind ein sozial verantwortlicher Arbeitgeber. Wir arbeiten mit unseren Kunden, Auftragnehmern, Partnern und Lieferanten zusammen, um die Effizienz unserer Abläufe zu verbessern, indem wir Ressourcen schonen, Abfall und Emissionen reduzieren und Umweltverschmutzung vermeiden.

Wir entwickeln nachhaltigen Lösungen für geschäftliche Anforderungen und bringen ökologische und wirtschaftliche Erwägungen in Einklang, indem wir mit Mitarbeitern, Kunden, Partnern, Auftragnehmern, Lieferanten und den Gemeinden, in denen wir arbeiten, zusammenarbeiten.

Unser Unternehmen ist langjähriges aktives Mitglied im Trägerverein Umwelttechnologie-Cluster Bayern e.V. und einer der Ansprechpartner für den Bereich Luftreinigung, alternative Energiegewinnung sowie Boden und Altlastsanierung. Ferner sind wir aktives Mitglied im Arbeitskreis Microverunreinigungen.

2. Wirtschaftliche Entwicklung

2.1 Bilanz

31.12.2020 31.12.2019 Veränderung in
Aktiva: TEUR TEUR %
Langfristige Vermögenswerte
Sachanlagen 22 28 -21 %
Sonstige Vermögensgegenstände 109 108 1 %
Kurzfristige Vermögenswerte
Unfertige Leistungen 1.958 3.477 -44 %
Forderung aus Lieferung & Leistung 2.228 2.912 -23 %
Forderungen verbundene Unternehmen 1.062 847 25 %
Sonstige Vermögensgegenstände 203 77 164 %
Flüssige Mittel 3.513 1.386 153 %
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 50 39 28 %
9.145 8.874 3 %

Unser Anlagevermögen setzt sich überwiegend aus Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung zusammen.

Pandemiebedingt haben wir uns darauf fokussiert, einen Großteil der unfertigen Projekte / Leistungen abzuschließen und konnten dadurch unseren Bestand zum Jahresende auf TEUR 1.958 reduzieren, was einer Minderung von 44 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Unsere ausstehenden offenen Forderungen gegenüber unseren Kunden konnten wir um 23 % reduzieren (2020: TEUR 2.228) und sind mittels unserer Zielanalyse und unseres verbesserten internen Ablaufs der Ausgangsrechnungsstellung anhand der Resultate aus dem Vorjahr (2019: TEUR 2.912) sehr zufrieden.

Gegenüber unseren verbundenen Unternehmen wurden die ausstehenden offenen Forderungen in Höhe von 25 % (2020: TEUR 1.062) gegenüber dem Vorjahr (2019: TEUR 847) erhöht.

Dies resultiert unter anderem daraus, dass eine Überlassung von Mitarbeiter an die Niederlassung Italien erfolgte, um deren Projekt in Ulm durchzuführen.

Unsere kurzfristigen sonstigen Vermögensgegenstände haben sich deutlich erhöht (2020: TEUR 203; 2019: TEUR 77). Der Anstieg verteilt sich über mehrere Positionen, wovon die größte Position eine niederländische USt-Forderung darstellt.

Unser Guthaben bei Banken hat sich mehr als verzweieinhalbfacht (2020: TEUR 3.513) gegenüber dem Vorjahr (2019: TEUR 1.386). Zur Veränderung der liquiden Mittel verweisen wir auf die Kapitalflussrechnung.

31.12.2020 31.12.2019 Veränderung in
Passiva: TEUR TEUR %
Eigenkapital 423 1.640 -75 %
Rückstellungen 902 759 19 %
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Erhaltene Anzahlungen 2.455 870 182 %
Verbindlichkeiten 5.365 5.605 -4 %
9.145 8.874 3 %

Unser gezeichnetes Kapital (TEUR 25,6) sowie unsere Kapitalrücklage (TEUR 4.897) sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Im laufenden Geschäftsjahr spürte unser Unternehmen die Auswirkungen der Pandemie, welche sich in unserem aktuellen Jahresfehlbetrag (2020: TEUR 1.217) widerspiegelt. Dadurch bedingt ist unser Eigenkapital um 75 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Eigenkapitalquote beläuft sich im Jahr 2020 auf 5 % (Vorjahr: 18 %).

Unsere Rückstellungen haben sich um 19 % erhöht. Die größte darin enthaltene Position ist ein Betrag in Höhe von TEUR 563, welcher auf die italienische Niederlassung entfällt und die gesetzlich geforderte Rückstellung für Abfindungen beinhaltet. In Italien erhalten Mitarbeiter bei Beendigung eines Arbeitsverhältnisses Abfindungszahlungen, die zuvor über die Zeit des Arbeitsverhältnisses angesammelt wurden.

Trotz der Pandemie waren wir in der Lage weitere Akquisen zu betreiben, unsere Kunden leisteten auf diese Verträge Anzahlungen (2020: TEUR 2.455), so dass sich diese mehr als das verdoppelt haben (2019: TEUR 870).

In der Summe sind unsere Verbindlichkeiten um 4 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Unsere Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten (2020: TEUR 2.254) haben wir gegenüber dem Vorjahr (2019: TEUR 2.349) trotz Pandemie um 5 % verringert. Gegenüber unseren verbundenen Unternehmen sind unsere Verbindlichkeiten (2020: TEUR 2.008) geringfügig um 1 % gegenüber dem Vorjahr (2019: TEUR 2.028) gesunken. Wir können hinsichtlich der sonstigen Verbindlichkeiten (2020: TEUR 1.102) einen Rückgang von 11 % gegenüber dem Vorjahr (2019: TEUR 1.227) verzeichnen.

2.2 Betriebswirtschaftliche Gewinn- und Verlustrechnung

31.12.2020 31.12.2019 Veränderung
TEUR TEUR in %
Umsatzerlöse 20.461 14.418 42 %
Bestandsveränderungen -1.520 2.649 -157 %
Fremdleistungen -10.560 -8.338 -27 %
Rohertrag 8.381 8.729 -4 %
Personalaufwand -7.292 -6.594 -11 %
Sonstige betriebliche Erträge 129 207 -38 %
Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.347 -2.117 11 %
EBITDA -1.129 225 -602 %
Abschreibungen -12 -23 48 %
EBIT -1.141 202 -665 %
Ergebnis vor Steuern (PBT - Profit before Tax) -1.141 202 -665 %
Steuern vom Einkommen und Ertrag -72. -195 63 %
Sonstige Steuern und Abgaben -4 0 -
Ergebnis nach Steuern - insgesamt -1.217 7

Das Unternehmen hatte zunächst eine Gesamtumsatzsteigerung für 2020 (auf EUR 18,2 Mio) prognostiziert.

Die plötzlichen und unerwartenden Einschränkungen durch die Pandemie konnten nur in einem geringen Umfang aufgefangen werden. Erschwert wurde dies durch die unterschiedlichen Regelungen, welche sowohl auf europäischer Ebene als auch auf nationaler Ebene eingeführt wurden. Ferner mussten wir uns dem Preisdruck von Subunternehmern beugen, auf die wir pandemiebedingt vermehrt angewiesen waren.

Unsere Projektgebühren setzen sich aus kalkulierten Kosten sowie einer Gewinnmarge zusammen. Unsere Rechnungen stellen wir je nach Abschluss der einzelnen Leistungsphasen, wobei die Projekte sich in der Regel über mehrere Jahre erstrecken. Die Pandemie hat unsere Gewinnmarge stark belastet.

Der Umsatz des Unternehmens, aufgeteilt nach Betriebsstandorten (vor Konsolidierungsbuchungen), konzentriert sich auf Deutschland mit 62 %, gefolgt von Italien mit 28 %, den Niederlanden mit 6 % sowie Belgien mit 4 %.

Sowohl Deutschland als auch Italien konzentrieren sich auf die Projekte des US-Verteidigungsministeriums und unterstützen eine Reihe weiterer Kunden in den Industrie-, Öl- und Gas- sowie den Eneregiemärkten.

Die Niederlande sind überwiegend im Öl und Gasmarkt beschäftigt. Belgien unterstützt die Europäische Kommission bei der Politikgestaltung im Zusammenhang mit den Auswirkungen auf die Umwelt in Europa.

Ende 2020 gründete das Unternehmen eine Niederlassung in Taiwan, um den vom Hamburger Büro unterstützten Markt für die Erbringung von Windparkdienstleistungen zu erweitern.

Während der Pandemie konnten zwar neue Aufträge akquiriert werden, allerdings verzögerte sich der Start dieser Projekte aufgrund der ausgesprochenen (weltweiten) Lockdown-Regelungen. Dies schlägt sich in einem Anstieg der Umsatzerlöse von lediglich 42 % nieder, welche bei einer normalen Geschäftslage deutlich höher ausgefallen wären.

Ein weiteres Ergebnis aus den Lockdowns im Jahr 2020 ist, dass wir vermehrt auf örtliche Subunternehmen zurückgreifen mussten. Dies spiegelt sich im Anstieg der Fremdleistungen um 27 % gegenüber dem Vorjahr wider. Ein weiterer Umstand daraus war, dass die Preise der Subunternehmer angestiegen sind, wodurch unsere Gewinnmarge, bei der Weiterbelastung dieser Kosten, gesunken ist.

Vor diesem Hintergrund ist der Rohertrag des Unternehmens ist im Geschäftsjahr 2020 um 4 % gegenüber dem Vorjahr gesunken.

Ausgesprochene Gehaltsanpassungen basierend auf dem Vorjahresergebnis konnten trotz der Pandemiesituation nicht mehr zurückgenommen werden. Gesetzliche Regelungen im Bereich der Abfindungen (insbesondere in Italien) belasteten zusätzlich unsere Personalkosten. Unsere Personalsituation in Deutschland musste pandemiebedingt aufgestockt werden, um den administrativen sowie benötigen Bedarf zur Koordinierung zu decken. Insgesamt stiegen unsere Kosten in diesem Bereich um 11 %.

Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge um 38 % resultiert überwiegend aus der Reduzierung von Währungserträgen, welche wir nur geringfügig beeinflussen können.

Die Kostensteigerungen um 11 % der sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen in einem moderaten zu erwartenden Bereich. Wesentliche Ursachen hierfür waren eine größere Reparatur in Italien mit TEUR 236 sowie ein Forderungsverlust TEUR 101. Pandemiebedingt sind die Reisekosten um TEUR 160 (40%) gesunken.

Unser EBITDA für das laufende Geschäftsjahr spiegelt die starke Belastung wider, welche unser Unternehmen im Jahr 2020 ausgesetzt war und betrug TEUR -1.128 (Vorjahr 2019: TEUR 225).

Aufgrund unserer ausländischen Betriebsstätten wird unser Ergebnis im Jahr 2020 noch mit Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 72 belastet.

Der Jahresverlust nach Steuern belief sich 2020 auf TEUR 1.217. Dies ist ein größerer Rückgang als erwartet im Vergleich zum Gewinn im Jahr 2019 von TEUR 7.

Unser Unternehmen kann alle seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen, sowohl im Jahr 2020 als auch im folgenden Jahr 2021.

Das Unternehmen geht in das Jahr 2021 mit einer gesunden Auftragslage, welche von den Mitarbeitern unter den Covid-19 Bedingungen bearbeitet werden muss.

Das Unternehmen freut sich auf ein besseres Jahr 2021. Durch den Rückgang der pandemiebedingten Einschränkungen sind unsere Mitarbeiter wieder in der Lage auf Kundenstandorte zu gelangen. Dies wird zu einem Rückgang in der Beauftragung von Subunternehmern führen, was langfristig unsere Gewinnmarge wieder steigen lassen wird. Ebenso können jetzt Projekte gestartet werden, welche zuvor durch die Restriktionen unmöglich waren. Auch dies wird unseren Umsatz im Jahr 2021 und den Folgejahren ansteigen lassen.

2.3 Cashflow des Unternehmens.

31.12.2020
EUR
JÜ - Jahresüberschuss (+) / JFB - Jahresfehlbetrag (-) -1.216.888
+ Abschreiben auf Gegenstände des Anlagevermögens (AV) 12.223
- Zunahme der kurzfristigen Rückstellungen 142.539
-/+ Gewinn/Verlust a. d. Abgang von Gegenständen d. AV 1
-/+ Zu-/Abnahme der Vorräte 1.519.208
-/+ Zu-/Abnahme der Forderungen a. L&L & anderer Aktiva 330.590
+/- Zu-/Abnahme der kurzfristigen Verbindlichkeiten a. L&L -95.496
+/- Zu-/Abnahme der Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 0
+/- Zu-/Abnahme der Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen sowie andere Passiva 1.040.587
Operativer Cash Flow (OCF) 1.732.764
- Auszahlungen für Investitionen in das AV -6.091
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit (CFI) -6.091
+ Zunahme der Darlehen von verbundenen Unternehmen 400.000
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit (CFF) 400.000
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes 2.126.673
+ Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 1.386.176
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 3.512.849

Im Geschäftsjahr 2020 erzielten wir einen operativen Cashflow von TEUR 1.733, somit beträgt unserer Free Cash Flow (=Veränderung der liquiden Mittel) TEUR 2.126. Unsere liquiden Mittel betrugen zum Jahresende TEUR 3.513.

2.4 Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Das Unternehmen hat auf die Pandemiekrise durch zwei größere Maßnahmen reagiert. Zum einen wurden offene Projekte konzentriert abgearbeitet, um die daraus resultierenden vertraglichen Verpflichtungen frühzeitig zu erfüllen und entsprechende Umsätze zu generieren.

Ferner wurden durch die getätigten Akquisen die Auftragslage gesichert. Auf Grund dessen, dass unser Unternehmen zu einen wesentlichen Teil seiner Aufträge durch die öffentliche Hand deckt, sind Forderungsausfälle in diesem Bereich nahezu auszuschließen. Unsere weiteren Marktanteile mit Kunden im Bereich der Öl- und Gas- und Energiebranche stellen ebenfalls Kunden dar, welche in der Krise große Profite einfahren konnten. Insgesamt verfügen wir damit über einen potenziellen sicheren Kundenstamm von 82 %, welcher uns unsere zukünftigen Einnahmen sichert.

Im Jahr 2020 wurden zahlreiche Aufträge gewonnen, vor allem in Deutschland (7,3 Mio. Euro) und Italien (6,8 Mio. Euro), mit weiteren Aufträgen in den Niederlanden (1,3 Mio. Euro), Belgien (0,6 Mio. Euro) und Taiwan (0,2 Mio. Euro).

3. Chancen- und Risikobericht

Die Umsätze des Unternehmens konzentrieren sich in erster Linie auf die Unterstützung des US Army Engineer District Europe, wobei über 50 % des Umsatzes und der Aufträge des Unternehmens an diesen Kunden geliefert werden.

Das Unternehmen ist sich bewusst, dass die Abhängigkeit von einem Hauptkunden, wenn auch an verschiedenen Standorten in Europa, besteht. Es besteht das Risiko, dass der Kunde einen anderen Anbieter für die Erbringung dieser Dienstleistungen sucht.

Die Fokussierung auf die Unterstützung der breiteren Wood- bzw. zwischenzeitlich WSP-Gruppe wird zu einer Veränderung der Marktbasis des Unternehmens führen. Das Unternehmen ist sich bewusst, dass der US Army Engineer District Europe auch in Zukunft sein Hauptauftraggeber sein wird. Das Unternehmen ist jedoch bestrebt, seinen Kundenstamm durch die Zusammenarbeit mit seinen neuen Eigentümern, WSP Global Inc., die die Expansion des Unternehmens in Europa und darüber hinaus unterstützen, zu erweitern.

Im Jahr 2021 wurden die Entwicklung neuer Möglichkeiten bei Windparkprojekten wie Nordergrinde Offshore und Chang-Fang & Xidao-Projekten vom Hamburger Büro aus unterstützt, und Ölindustrieprojekte wie das Syndial-Projekt in Italien und Genehmigungsunterstützung aus den Niederlanden sowie die Ausweitung der Unterstützung der Europäischen Kommission durch die belgische Niederlassung. Der US Army Engineer District Europe wird jedoch weiterhin der Hauptkunde des Unternehmens bleiben.

Während die von Hamburg und Taiwan gelieferten Windparkprojekte aufgrund der Umstrukturierung des Geschäfts Mitte 2022 vor der Übertragung an WSP nicht mehr weiterverfolgt werden, ist das verbleibende Geschäft weiterhin in der Lage, bestehende Windparkprojekte mit bestehenden Kunden fortzusetzen, unterstützt von anderen Gesellschaften.

Weitere vom Unternehmen identifizierte Risiken bestehen darin, dass das Geschäft nur so gut ist wie sein Beratungspersonal und der funktionale Support. Die Beratungsmitarbeiter des Unternehmens werden ermutigt, sich kontinuierlich beruflich weiterzubilden und dadurch ihr Wissen zu erweitern sowie das zuvor globale "Wood"-Tool zur Überprüfung des Karrierewegs zu nutzen. Die Maßnahmen zielen darauf ab, die Anzahl der Mitarbeiter zu reduzieren, die das Unternehmen verlassen und die Karrieren der Mitarbeiter innerhalb des Wood- bzw. WSP-Konzerns zu entwickeln. Der Personalbestand für den funktionalen Support hat sich im Laufe des Jahres 2020 reduziert und während die Gesellschaft Unterstützung von der Wood-Gruppe bereitgestellt wurde, besteht für die Zukunft ein Bedarf an mehr lokalem Wissen und Unterstützung.

Angesichts der kürzlich erfolgten Übernahme des "Wood built environment business" durch WSP Global Inc" das bereits in den Ländern tätig ist, in denen auch Wood E&IS GmbH tätig ist, besteht die Möglichkeit, die fachliche Unterstützung der Gesellschaft zu verstärken. Dieser jüngste Eigentümerwechsel wird es den Beratungsmitarbeitern auch ermöglichen, mit einer erhöhten Anzahl von Projekten zur Unterstützung und Entwicklung ihrer Karrieren innerhalb des WSP-Geschäfts erweiterte Möglichkeiten zu sehen.

4. Prognosebericht

Die Beziehungen zu den Gesellschaftern sind von strategischer Bedeutung für unser Unternehmen. In Krisenzeiten erfahren wir durch den Konzernverbund entsprechende Unterstützungen.

Die Geschäftsführung erwartet kurz- bis mittelfristig wesentliche Veränderungen für das Unternehmen, entsprechend den Ausführungen im Strategiebericht. Wesentliches Ziel des Strategieberichts ist der Fokus auf den Ausbau der Services in den Bereichen Energiewende und nachhaltige Infrastruktur.

Die Umsatzerwartung für 2021 lag bei TEUR 19.000. Der Lockdown zu Beginn des Jahres 2021 hat unser Ergebnis verschlechtert und den Wiederanlauf der Tätigkeiten vor Ort verzögert.

Im Folgenden werden die vorläufigen Zahlen für 2021 dargestellt.

Zwar sind unsere deutschen Umsätze im Jahr 2021 auf vorläufig TEUR 11.494 (im Geschäftsjahr 2020 TEUR 13.033) gesunken, was zum einen den Abschluss von unfertigen Leistungen im Jahr 2020 sowie zum anderen erst den pandemiebedingten verzögerten Anlauf von neuen Projekten widerspiegelt. Zum anderen konnten wir aber unsere vorläufigen Fremdleistungen auf TEUR 5.272 (im Geschäftsjahr 2020 TEUR 6.956) fast um ein Viertel reduzieren. Dies führt im Jahr 2021 zu einem vorläufigen Rohertrag in Höhe von TEUR 6.222 (im Geschäftsjahr 2020 TEUR 4.365).

Ein weiter positiver Aspekt, der im Jahr 2020 gestarteten Gegenmaßnahmen, um der Pandemie entgegenzuwirken, ist die Senkung der Gesamtkosten, so dass innerhalb Deutschlands ein vorläufiges positives Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 206 für 2021 erzielt wurde.

Der italienische Umsatz stieg im Jahr 2021 vorläufig auf TEUR 7.176 (im Geschäftsjahr 2020 TEUR 5.778). Die Fremdleistungen konnte allerdings nicht im erwarteten Maß reduziert werden, so dass der vorläufige Rohertrag lediglich auf TEUR 3.930 (im Geschäftsjahr 2020 TEUR 3.190) gesteigert werden konnte. In Italien wird ein vorläufig positives Ergebnis vor Steuern von TEUR 107 erzielt, was eine deutliche Steigerung gegenüber dem vorläufigen Ergebnis für 2020 (TEUR - 7) entspricht.

Die Umsatzerlöse der Niederlande reduzierten sich deutlich auf vorläufig TEUR 926 im Jahr 2021 (TEUR 1.311 im Geschäftsjahr 2020). Durch Reduktion der Fremdleistungen fällt der vorläufige Rohertrag von TEUR 618 (TEUR 764 im Geschäftsjahr 2020) nur geringfügig schlechter aus. Auf Grund von zusätzlichen Kosten fällt das vorläufige Ergebnis vor Steuern um TEUR 39 insgesamt niedriger aus gegenüber dem Vorjahr (TEUR -16).

Der belgische Umsatz stieg im Jahr 2021 deutlich auf vorläufig TEUR 1.945 (im Geschäftsjahr 2020 TEUR 845). Die Reduktion der Fremdleistungen konnten noch nicht in dem Maße zurückgeführt werden, so dass ein vorläufiger Rohertrag von TEUR 437 (im Geschäftsjahr 2020 TEUR 196) verbleibt. Innerhalb Belgiens gab es einige zusätzliche Kosten, die zu einem insgesamt vorläufigen Ergebnis vor Steuern von TEUR -66 führten.

Im Jahr 2021 hatte die taiwanesische Niederlassung Ihr erstes volles Geschäftsjahr. Der Umsatz stieg deshalb deutlich auf vorläufig TEUR 652 (im Geschäftsjahr 2020 TEUR 9) und führt zu einem vorläufigen Rohertrag von TEUR 323 (im Geschäftsjahr 2020 TEUR -7). Innerhalb Taiwans gab es laufende Unterstützungskosten, die zu einem insgesamt vorläufigen Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 146 führten.

Es ergibt sich ein vorläufiger Gesamtumsatz der von TEUR 22.193, das kumulierte vorläufige Jahresergebnis vor Steuern beläuft sich auf rund TEUR 300.

In unserem Unternehmen sind einige wesentlichen Änderungen nach Ende des Geschäftsjahres 2020 eingetreten. Innerhalb der John Wood Group PLC. wurde eine strategische Überprüfung des gesamten Unternehmens auch unter Einbeziehung unseres Unternehmens durchgeführt.

Dies hat im November 2021 zu einer Ankündigung geführt, dass die Abteilung "Umwelt" als eigener neuer Sektor innerhalb unseres Unternehmens ausgebaut wird. Ende März 2022 wurde die neue Gesellschaft Wood E&IS (Renewables) GmbH gegründet. Darin wurden unsere Niederlassungen Hamburg und Taiwan überführt. Diese haben das Windparkgeschäft in Europa und Asien übernommen. Der Anteil im Jahr 2020 betrug bereits 11,4 % und im Jahr 2021 waren es 10 % sowie 11,5 % bis zur Übertragung im Jahr 2022.

In unserer Unternehmensstrategie konzentrieren wir uns weiter auf die Unterstützung der Abteilungen des Verteidigungsministeriums der Vereinigten Staaten, die in Europa, besonders in Deutschland und Italien tätig sind und die 45 % des Geschäfts ausmachen. Die übrigen Geschäftsbereiche unterstützen Öffentliche Verwaltung, Öl- und Gasindustrie sowie Industriekunden in Italien, den Niederlanden und Deutschland. Die belgische Niederlassung unterstützt vor allem die Europäische Kommission und im Jahr 2020 betrugen unsere Umsatzerlöse daraus bereits 4 % und konnten im Jahr 2021 auf 6 % und bisher im Jahr 2022 auf 4 % gesunken, da die belgische Niederlassung bestrebt ist Ihre Kundenbasis zu verändern.

Mit Wirkung zum 21. September 2022 wurden 100% der Anteile der Wood E&IS GmbH (zwischenzeitlich: WSP E&IS GmbH) an die WSP Global Inc., Montreal, Kanada verkauft. Die Gesellschaft wurde mit Handelsregistereintragung vom 11. Oktober 2022 in WSP E&IS GmbH umbenannt.

Der Geschäftsbereich "Renewable Business" wurde auf die Wood E&IS (Renewables) GmbH, München, übertragen.

Die Bereiche "Environmental Consulting" und "Engineering Services" verbleiben in der Gesellschaft.

 

Frankfurt am Main, 30. November 2022

Wood E&IS GmbH (zwischenzeitlich: WSP E&IS GmbH)

Rudi Ruggeri, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Wood E&IS GmbH (zwischenzeitlich: WSP E&IS GmbH), Frankfurt am Main

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Wood E&IS GmbH (zwischenzeitlich: WSP E&IS GmbH), Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wood E&IS GmbH (zwischenzeitlich: WSP E&IS GmbH), Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kronberg, 30. November 2022

Spall & Kölsch GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Spall, Wirtschaftsprüfer

Becker, Wirtschaftsprüfer

Sonstiger Berichtsbestandteil:

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12. Dezember 2022 festgestellt.

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