Wester Mineralien GmbH

Heerstraße 41, 53347 Alfter, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bonn HRB 5190
Eingetragen
22.5.1990
Branche
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit FlachglasGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Gegenstand
Großhandel mit Mineralien und Regeneraten

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nicola Wester
seit 7.2.2022
Geschäftsführer
Max Wester
seit 7.2.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
46.90%
46.90%
5.00%

Gesellschafter
Beta

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Nicola Wester
Bonn
447.850 €
46.90%
Max Wester
Bonn
447.850 €
46.90%
G******* W*****
47.750 €
5.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wester Mineralien GmbH

Alfter

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

ANHANG

I. ALLGEMEINE ANGABEN

Die Wester Mineralien GmbH hat ihren Sitz in Alfter. Sie ist im Handelsregister beim Amtsgericht Bonn unter der Nr. HRB 5190 eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Wertansätze in der Bilanz der Gesellschaft zum 31.12.2022 wurden unverändert übernommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Zugänge wurden zeitanteilig abgeschrieben.

Die Vorräte wurden mit ihren Anschaffungs-/Herstellungskosten bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nominalwert bilanziert. Wie in Vorjahren wurden Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen vorgenommen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nominalwert angesetzt.

Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet.

Die Pensionsrückstellung zum 31.12.2023 wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Dabei wurde das modifizierte Teilwertverfahren auf Grundlage der "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck mit einem Zinssatz von 1,74 % angewandt. Bezüglich des Zuführungsbetrags wurde gemäß Artikel 67 EGHGB von dem Wahlrecht einer Verteilung der Zuführung auf 15 Jahre Gebrauch gemacht. Zudem haben wir von dem Wahlrecht zur gesetzlichen Neuregelung des HGB-Rechnungszinssatzes Gebrauch gemacht. Die Berechnung erfolgte auf Basis eines 10-Jahre-Durchschnittzinssatzes mit Berücksichtigung eines Rententrends von 2,0 %. Für den Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von € 14.054,00 (Vorjahr: € 39.714,00).

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag erfasst.

III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagespiegel (Blatt 3) zu entnehmen.

Restlaufzeiten und sonstige Einzelheiten zu den Forderungen und Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem Forderungen- und Verbindlichkeitenspiegel (Blatt 4). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden gesichert.

IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Umsatzerlöse enthalten Handelserlöse abzüglich Erlösschmälerungen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten u.a. Erträge aus privater Kfz-Nutzung in Höhe von T€ 14 (Vorjahr: T€ 29) und aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 46 (Vorjahr: T€ 88) sowie Versicherungsentschädigungen von T€ 2 (Vorjahr: T€ 19).

Die Aufwendungen für Altersversorgung beliefen sich in 2023 auf € 34.999,98 (Vorjahr: € 0,00; in G+V-Pos. 5 b enthalten). Im Zinsaufwand (G+V-Pos. 9) ist die Aufzinsung der Pensionsrückstellung mit € 12.461,00 (Vorjahr: € 25.599,00) enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen u.a. Nebenkosten des Geldverkehrs (T€ 51; Vorjahr: T€ 49), Kfz-Kosten (T€ 50; Vorjahr: T€ 75), Rechts- und Beratungskosten (T€ 43; Vorjahr: T€ 46) sowie Werbe- und Reisekosten (T€ 79; Vorjahr: T€ 75).

V. HAFTUNGSVERHÄLTNISSE UND SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN

Zum 31.12.2023 bestanden nicht zu bilanzierende finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von T€ 56 (Vorjahr: T€ 84; Beträge bis zum Ende der jeweiligen Laufzeit).

VI. SONSTIGE ANGABEN

Geschäftsführer zum 31.12.2023 waren

Frau Nicola Wester, Bonn,

Herr Max Wester, Bonn.

Außerdem waren im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich vierzehn Mitarbeiter (Vorjahr: elf Mitarbeiter) beschäftigt.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.

 

Alfter-Witterschlick, den 28. Juni 2024

Wester Mineralien GmbH

Geschäftsleitung

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 178.765,04 0,00 0,00 178.765,04
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 190.707,83 115.861,48 20.000,01 286.569,30
369.472,87 115.861,48 20.000,01 465.334,34
Kumulierte Abschreibungen
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 170.486,04 6.889,00 0,00 177.375,04
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 83.282,83 35.704,48 19.997,01 98.990,30
253.768,87 42.593,48 19.997,01 276.365,34
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 1.390,00 8.279,00
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 187.579,00 107.425,00
188.969,00 115.704,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Wir haben den Jahresabschluss der Wester Mineralien GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wester Mineralien GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während der Prüfung feststellen.

 

Oberhausen, den 5. Juli 2024

Dr. Schulte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Schulte, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Ök. Strozyk als Prüfungsleiter

BILANZ

AKTIVA

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
T€ T€
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 1.390,00 8
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 187.579,00 188.969,00 107 115
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 62.021,20 85
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.809.290,52 1.595
3. Geleistete Anzahlungen 5.331,01 1.876.642,73 0 1.680
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 350.306,44 760
2. Forderungen gegen ver- bundene Unternehmen 4.945.201,34 5.478
3. Forderungen gegen Gesellschafter 15.994,84 17
4. Sonstige Vermögensgegenstände 67.785,48 5.379.288,10 0 6.255
III. Guthaben bei Kreditinstituten 132.767,18 33
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 2.000,00 2
7.579.667,01 8.085

PASSIVA

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
T€ T€
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 955.000,00 955
II. Gewinnvortrag 1.823.541,95 1.212
III. Jahresüberschuss 78.822,74 611
2.857.364,69 2.778
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen 1.334.009,00 840
2. Steuerrückstellungen 81.598,41 78
3. Sonstige Rückstellungen 66.131,77 1.481.739,18 18 936
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.009.372,44 2.154
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 874.760,57 440
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 17
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 259.978,68 256
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.096.451,45 3.240.563,14 1.504 4.371
7.579.667,01 8.085

FORDERUNGEN- UND VERBINDLICHKEITENSPIEGEL

FORDERUNGEN Restlaufzeit davon Wechsel
unter 1 Jahr über 1 Jahr insgesamt insgesamt bundesbankfähig
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 350.306,44 0,00 350.306,44 0,00 0,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.945.201,34 0,00 4.945.201,34 0,00 0,00
3. Forderungen gegen Gesellschafter 15.994,84 0,00 15.994,84 0,00 0,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 67.785,48 0,00 67.785,48 0,00 0,00
5.379.288,10 0,00 5.379.288,10 0,00 0,00
VERBINDLICHKEITEN Restlaufzeit
unter 1 Jahr von 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre insgesamt gesicherte Beträge
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 285.761,74 695.833,30 27.777,40 1.009.372,44 598.242,66
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 874.760,57 0,00 0,00 874.760,57 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.491,69 0,00 257.486,99 259.978,68 0,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.096.451,45 0,00 0,00 1.096.451,45 0,00
davon: - aus Steuern (178.068,41) (178.068,41)
- im Rahmen der Sicherheit sozialen Sicherheit (0,00) (0,00)
2.259.465,45 695.833,30 285.264,39 3.240.563,14 598.242,66

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
T€ T€
1. Umsatzerlöse 23.784.254,03 35.403
2. Erhöhung des Bestands an fertigen Erzeugnissen und Waren 213.958,37 1.454
3. Sonstige betriebliche Erträge 71.727,11 157
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 18.112.972,81 30.686
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.333.441,53 21.446.414,34 3.739 34.425
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.463.963,58 744
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 171.321,24 1.635.284,82 111 855
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögens- gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 42.593,48 54
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 433.561,61 437
8. Zinsen und ähnliche Erträge 25,09 0
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 253.458,60 253.433,51 276 276
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 179.337,01 355
11. Ergebnis nach Steuern 79.314,74 612
12. Sonstige Steuern 492,00 1
13. Jahresüberschuss 78.822,74 611

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

I. Geschäftsverlauf und Lage

Das Jahresergebnis nach Steuern beträgt im Geschäftsjahr 2023 79 T€ (Vorjahr: 611 T€). Der Umsatz von 24 Mio. € lag im Jahr 2023 um 11 Mio. € unter dem Vorjahr (35 Mio. €).

Im Alter von 74 Jahren ist im Mai 2023 der langjährige Inhaber und Geschäftsführer der Gesellschaft Herr Harald Wester verstorben.

Die Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr 2023 waren wie auch in den Vorjahren von einer Vielzahl von Herausforderungen geprägt, darunter der fortdauernde Krieg Russlands gegen die Ukraine und andere geopolitischen Spannungen, der anhaltende Inflationsdruck sowie die im Verhältnis zu den Vorjahren hohen Zinsen.

Die im Herbst 2022 deutlich gewordene Krise im Bausektor verfestigte sich und verschärfte schließlich die sinkende Nachfrage in den Kernmärkten.

Das Absatzvolumen befand sich im ersten Quartal noch auf dem Niveau des Vorjahres. Beginnend mit dem zweiten Quartal waren sowohl die Nachfrage geringer als auch das Preisniveau.

Die Entwicklung des Handelsgeschäfts konnte verstärkt werden. Die Umsätze aus dem Hauptmarkt machten prozentual ca. 72 % der Umsatzerlöse aus.

Die zum Vorjahr zuvor bereits deutlich niedriger eingeschätzten Umsätze wurden trotz der vorsichtigen Einschätzung nicht erreicht.

Rohstoff- und Frachtkosten verringerten sich im Geschäftsjahr im gleichen Verhältnis zum Preisdruck auf Kundenseite, sodass trotz des kleineren Volumens die Effektivität gehalten werden konnte. Auf diese Weise konnte ein Rohertrag von 3 Mio. € erreicht werden.

Die weiteren Planprämissen der Aufwendungen wurden weitestgehend eingehalten.

Löhne und Gehälter wurden im Jahr 2023 nicht angehoben. Um die Situation der Angestellten zu verbessern, wurde das Instrument der Inflationsausgleichsprämie in Höhe von 2 T€ pro Mitarbeiter genutzt.

Das Jahresergebnis wurde von den Veränderungen der Pensionsrückstellungen auf die Witwe, Frau Gabriela Wester, maßgeblich beeinträchtigt.

Per Jahresende 2023 konnte die Liquidität weiter gestärkt und Kredite sowie Verbindlichkeiten weiter zurückgeführt werden.

II. Risikobericht

Neben den oben angeführten aktuellen Risiken aus den geopolitischen Spannungen zum Beispiel im Nahen Osten existieren zahlreiche Risiken, deren Eintritt die konjunkturelle Entwicklung negativ beeinflussen könnten. Dazu gehören unter anderem eskalierende Handelskonflikte zwischen den USA und China. Versorgungsengpässe können mit der Umsetzung vorrausschauender Maßnahmen, zum Beispiel mit der Qualifizierung weiterer Lieferanten, eingegrenzt werden.

Übergangsrisiken entstehen durch den Übergang zu einer CO 2 -armen, klimaresistenten Wirtschaft. Hier wird an einer Zertifizierung im Bereich Nachhaltigkeit gearbeitet.

Die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung von Anlagen und Maschinen erfordern Lösungen und schlussendlich die Aufnahme von Versicherungsschutz zur Wahrung der Datensicherheit.

III. Prognosebericht und Risiken der künftigen Entwicklung

2024 ist geprägt von einer schwachen wirtschaftlichen Lage in Europa. Zahlreiche Marktteilnehmer verlagern die Produktion ins Ausland. Manche stellen die Produktion in Europa ein. Die Entwicklungen in der deutschen und europäischen Politik, die Turbulenzen der Ampel-Regierung, die Bürokratisierung und Überlastung der genehmigenden und prüfenden Behörden setzen sich weiter fort.

Das erste Halbjahr zeichnet weitere Umsatzrückgänge auf dem Europäischen Markt ab. Im zweiten Halbjahr deutet sich eine Erholung an. Nachfragezuwächse von je nach Produkt bis hin zu 30% werden beobachtet. Für 2024 wird mit einem positiven Ergebnis gerechnet.

Die Prognose ist trotz einiger Erholungen eine dauerhaft niedrige Nachfrage bis Ende 2024 in allen Bereichen, die die Bauindustrie betreffen.

Die Weiterentwicklung hin zu anderen Akquise-Bereichen und Märkten wird weiter vorangetrieben. Positive Ergebnisse für die Entwicklung neuer Geschäftsfelder kommen aus der hausinternen F&E.

Aufgrund der weiterhin angespannten geopolitischen Lage werden Entscheidungen im Hinblick auf Investitionen und einen stärkeren Lageraufbau getroffen. Das Unternehmen betreibt Kurssicherungsgeschäfte, um die Auswirkungen im Bereich der Wechselkursrisiken abzumildern.

Weitere Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bestehen nach derzeitiger Kenntnis nicht.

 

Alfter-Witterschlick, im Juni 2024

Wester Mineralien GmbH

- Geschäftsleitung -

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