Kreuzblock GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marco Hinz seit 6.4.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 95.70% | |
CrossLend GmbHEigenbeteiligung | 4.30% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
21 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 21 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CrossLend GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht zum Jahresabschluss für den Berichtszeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 20221. Grundlagen des Unternehmens Die CrossLend GmbH (im Folgenden auch "Gesellschaft" oder "Unternehmen" genannt) ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) nach deutschem Recht. Sie ist im Handelsregister beim Amtsgericht Berlin unter der Nummer HRB 160198 B eingetragen. Zum 31.12.2022 liegt die Geschäftsadresse der Hauptverwaltung in Französische Straße 20, 10117, Berlin, sowie die Gesellschaft wurde im Berichtszeitraum durch ihren alleinigen Geschäftsführer, Herrn Oliver Schimek, vertreten. Derzeit wird die Gesellschaft von Ihrem alleinigen Geschäftsführer, Herrn Marco Hinz, vertreten. Im Berichtszeitraum verfügte das Unternehmen bis zum vierten Quartal über die Lizenz für das Erbringen von Finanzdienstleistungen gemäß § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 KWG. Unternehmensgegenstand war der Betrieb eines Finanzdienstleistungsinstituts mit Erlaubnis nach § 32 Absatz 1 KWG. In dieser Eigenschaft ist die Gesellschaft berechtigt, die Finanzdienstleistung der Anlagevermittlung zu betreiben. Alle Beschreibungen im Folgenden beziehen sich, soweit nicht anders dargestellt, auf den Berichtszeitraum. Die oben genannte Lizenz wurde unterdessen in Q4-2022 an den Regulator zurückgegeben. Die Gesellschaft war nicht befugt, sich bei der Erbringung von Finanzdienstleistungen Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen und auf eigene Rechnung mit Finanzinstrumenten zu handeln. Sie agierte sowohl als Investment Broker, als auch als Calculation Agent, der für die Ermittlung der unter den ausgegebenen Schuldverschreibungen zu zahlenden Beträgen verantwortlich war. Die technische Plattform für die Verbriefung und die gesamte weitere Datenverarbeitung (Corporate Actions, Reporting, etc.) wurde von der CrossLend GmbH verwaltet und betrieben. Die Gesellschaft war in mehreren Ländern vertreten. Der Hauptsitz befindet sich in Berlin. CrossLend war ausschließlich innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) tätig. Das Unternehmen verfügt über einen Beirat, bestehend aus vier Mitgliedern. Das Unternehmen hielt zum Zeitpunkt des Jahresabschlusses eigene Beteiligungen an der CrossLend S.à r.l (société à responsabilité limitée) mit Sitz in Luxemburg und an der CrossLend Investment Advisory GmbH mit Sitz in Berlin. Das Unternehmen hielt 100 % der Anteile der beiden Beteiligungsgesellschaften. Die CrossLend S.à r.l. fungierte als ein lokales operatives Unternehmen, das hauptsächlich in den Bereichen Vertrieb und Datenanalyse tätig war. Die Tätigkeiten wurden inzwischen jedoch an die Muttergesellschaft übertragen und im Jahr 2022 waren keine Mitarbeiter mehr bei der CrossLend S.à r.l. beschäftigt. Im Dezember 2022 wurde die Gesellschaft letztendlich aufgelöst. Die CrossLend Investment Advisory GmbH fungierte als ein Vertriebspartner für die CrossLend GmbH. Die Gesellschaft wurde schließlich am 11.01.2024 aufgelöst. Der vorliegende Jahresabschluss zum Stichtag 31.12.2022 ist ein Einzelabschluss. Von einer Konsolidierung der Beteiligung wurde gem. § 296 HGB abgesehen. Geschäftsmodell der CrossLend GmbH Die Gesellschaft ist Anbieter innovativer Lösungen im Bereich Kreditverbriefung sowie Datenanalyse und fungierte als Software- und Serviceanbieter für institutionelle Kunden. Die flexiblen Verbriefungslösungen von CrossLend ermöglichten es institutionellen Kunden, ihren Investitionsbedarf entsprechend ihren Anforderungen in ausgewählte Kredite zu platzieren. Zu den institutionellen Kunden von CrossLend gehörten Banken aus der EU und Großbritannien, Versicherungsgesellschaften, Vermögensverwalter und Pensionsfonds. Für jede dieser Kundengruppen wurden spezifische Reporting-Lösungen und Analysen entwickelt. Darüber hinaus profitierten die Kunden von einem zentralisierten Datenmanagement, Reportings, Analysen und standardisierten, vergleichbaren Daten. Die Kreditanalyseplattform von CrossLend arbeitete dann auf granularer Ebene auf Basis jedes einzelnen Assets. Dadurch erhielten die Kreditgeber in Echtzeit Einblicke sowohl in die Performance ihrer Kreditbücher als auch in Peer-Group-Indizes. Das sogenannte "Securitisation as a Service-Modell" von CrossLend bot Kreditgebern zudem eine schnelle und kosteneffiziente Möglichkeit, Kreditaktiva für ihre Investmentpartner investierbar zu machen. Die Lösungen konnten neben White-Label-SPV-Lösungen auch Notes umfassen, die von CrossLends SPV ausgegeben wurden. Diese Schuldverschreibungen konnten individuell gestaltet werden, wobei Optionen in Bezug auf Notierung, Rating und Format (Namens- oder Inhaberschuldverschreibungen) zur Verfügung standen. Im Kontext des beschriebenen Produktangebots der CrossLend verdiente das Unternehmen durch folgende "Revenue Streams": • Für die Services, die Management, Analytics und Standardisierung/Transformierung der Daten und zugehöriges Reporting umfassen, galt eine variable "Subscription-Fee", die sich aus den in Anspruch genommenen Services zusammensetzt und dementsprechend nach den Bedürfnissen der Nutzer richtete. • Die Fees für das Produkt "Securitisation as a Service" basierten auf einem Festpreis pro Transaktion. Das Unternehmen hat seine Tätigkeit im Juli 2014 aufgenommen, anfangs einen Peer-to-Peer-Lending Marktplatz betrieben und wechselte das Geschäftsmodell zum heutigen Geschäftskundenmodell im Jahr 2018. Das Unternehmen hat es nach ihrer Auffassung somit geschafft sich eine Vielzahl von relevanten Geschäfts- und Investorenbeziehungen aufzubauen. Durch die langjährige Erfahrung des Teams und die geschaffenen Geschäftsbeziehungen ist CrossLend ein aus ihrer Sicht nunmehr bekannter Anbieter innovativer Verbriefungslösungen im europäischen Kreditmarkt. Das Unternehmen wurde im letzten Quartal 2022 nach Umstrukturierungsmaßnahmen an die The Thing GmbH verkauft. Zuvor wurde die Lizenz an die BaFin zurückgegeben. Zukünftig stehen Datanservices für institutionelle Kunden stark im Vordergrund. 2. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2022 erlebte CrossLend eine Zeit signifikanter Veränderungen und Herausforderungen, die von globalen Entwicklungen wie dem Ukrainekrieg und den damit verbundenen Sanktionen gegen Russland geprägt waren. Diese Ereignisse führten zu einer hohen Inflation und einem Anstieg der Zinsen, was wiederum Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft hatte. Die gestiegenen Zinsen hatten zur Folge, dass europäische Banken ihre Kreditvergabe zurückhaltender gestalteten. Dies wurde teilweise durch die Unsicherheit über die langfristigen wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukrainekonflikts verstärkt. Infolgedessen wurden neue Kreditvergaben möglicherweise restriktiver gehandhabt, was die Dynamik des Marktes beeinflusste und potenziell auch die Geschäftsmöglichkeiten für CrossLend beeinflusste. Trotz des Rückgangs der Kreditvergabe blieb CrossLend bestrebt, innovative Lösungen anzubieten und sich an die sich verändernden Marktbedingungen anzupassen. Die Bedeutung eines flexiblen und reaktionsschnellen Geschäftsmodells wurde durch die Turbulenzen auf den Finanzmärkten im Jahr 2022 weiter unterstrichen. Während die COVID-19-Pandemie im Jahr 2022 keine unmittelbare Bedrohung mehr darstellte, blieb die Weltwirtschaft weiterhin von der Pandemie geprägt, insbesondere durch die Verlangsamung der globalen Wachstumsraten und die Unsicherheit über mögliche zukünftige Gesundheitskrisen. Die geopolitischen Spannungen im Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg und den daraus resultierenden Sanktionen hatten direkte Auswirkungen auf die weltweiten Finanzmärkte und trugen zur Volatilität bei. CrossLend verfolgte diese Entwicklungen genau und passte ihre Strategien entsprechend an, um die Stabilität und Kontinuität ihres Geschäftsbetriebs zu gewährleisten. Geschäftsverlauf Nach der Anpassung der Geschäftsstrategie hat CrossLend keine weiteren aktiven Vertriebstätigkeiten mehr verfolgt. Dies ist auch mit der vorherigen Rückgabe der BaFin-Lizenz verbunden. Das Unternehmen hat sich stattdessen auf die Optimierung bestehender Prozesse und Softwarelösungen konzentriert. Aufgrund dieses Strategiewechsels und der makroökonomischen Entwicklungen war im Vergleich zum Jahr 2021 mit einem Umsatzrückgang zu rechnen. Bezüglich der Auswirkungen des Geschäftsverlaufs im Jahr 2022 auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung verweisen wir auf untenstehende Ausführungen zu der Ertragslage der Gesellschaft. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die folgende Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage soll Informationen bzgl. des Berichtszeitraums 1. Januar bis 31. Dezember 2022 über die Entwicklung der Geschäftstätigkeit im abgelaufenen Berichtszeitraum und stichtagsbezogene Informationen zum 31. Dezember 2022 über die wirtschaftliche Lage des Unternehmens zum Aufstellungszeitpunkt vermitteln. Ertragslage Im Berichtszeitraum lag der Fokus der Gesellschaft auf dem Management bestehender Transaktionen und Kosteneinsparungen. Zudem hatten die makroökonomischen Auswirkungen einen negativen Einfluss auf die Gesamtleistung. Im Vergleich zum Vorjahr erzielte die Gesellschaft eine insgesamt bessere Gesamtleistung von 1.156 TEUR (2021: 4.375 TEUR). Das Geschäftsergebnis für das Gesamtjahr 2022 betrug -6.228 TEUR, was dem Geschäftsergebnis des Vorjahres von -6.237 TEUR entspricht. Finanzlage Der Bestand an liquiden Mitteln des Unternehmens hat sich in der Stichtagsbetrachtung im Vergleich zum 31.12.2021 von 3.557 TEUR um 3.044 TEUR auf 513 TEUR per 31. Dezember 2022 verringert. Aufgeteilt in Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit hat sich die Finanzlage wie folgt entwickelt:
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von -6.548 TEUR resultiert aus dem Verlust zum 31. Dezember 2020 in Höhe von 6.229 TEUR, abzüglich der um zahlungsunwirksame Positionen wie: Abschreibungen von 59 TEUR, Abnahme der Rückstellungen in Höhe von 220 TEUR, Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 228 TEUR. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit enthält hauptsächlich die Anschaffung von Sachanlagen in Höhe von 10 TEUR. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 3.494 TEUR beinhaltet im Wesentlichen Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführung oder Auszahlung aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten in Höhe von 7.201 TEUR. Die Gesellschaft war während der Berichtsperiode stets in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist von 7.802 TEUR zum 31.12.2021 auf 1.395 TEUR zum 31. Dezember 2022 zurückgegangen. Der Rückgang der Bilanzsumme resultiert überwiegend aus dem negativen Jahresergebnis aus 2022 in Höhe von -6.229 TEUR. Die Bilanzstruktur stellt sich im Vergleich zum Vorjahr dabei wie folgt dar:
Zum Bilanzstichtag am 31. Dezember 2022 zeigt sich eine Verschiebung der Vermögenswerte, wobei die langfristigen Vermögenswerte von 255 TEUR (31.12.2021: 287 TEUR) und die kurzfristigen Vermögenswerte von 1.074 TEUR (31.12.2021: 3.807 TEUR) zu verzeichnen sind. In Bezug auf die Passiva beträgt das Eigenkapital 936 TEUR (31.12.2021: 0 TEUR), während sich die Verbindlichkeiten auf 328 TEUR (31.12.2021: 7.468 TEUR) belaufen. Die langfristigen Vermögenswerte, die zum Bilanzstichtag 255 TEUR (31.12.2021: 287 TEUR) betrugen, setzen sich aus Anteilen an verbundenen Unternehmen in Höhe von 29 TEUR (31.12.2021: 13 TEUR), immateriellen Anlagewerten in Höhe von 193 TEUR (31.12.2021: 212 TEUR) und Sachanlagen in Höhe von 34 TEUR zusammen (31.12.2021: 62 TEUR). Zum Stichtag wurden die vorhandenen Beteiligungen zum Anschaffungswert bewertet. Die kurzfristigen Vermögenswerte in Höhe von 1.074 TEUR (31.12.2021: 3.807 TEUR) beinhalten zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 im Wesentlichen Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von 513 TEUR (31.12.2021: 3.557 TEUR) sowie Forderungen gegenüber Kunden in Höhe von 371 TEUR (31.12.2021: 144 TEUR). Daneben verfügt die Gesellschaft über sonstige Vermögenswerte in Höhe von 149 TEUR (31.12.2021: 105 TEUR). Die Rechnungsabgrenzungsposten betragen 65 TEUR (31.12.2021: 94 TEUR). Es liegt kein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag vor (31.12.2021: 3.613 TEUR). Die Gesellschaft verfügt im Berichtsjahr über gezeichnetes Kapital in Höhe von 118 TEUR (31.12.2020: 118 TEUR), wobei 5.086 Anteile im eigenen Bestand gehalten werden. Zusätzlich verfügt die Gesellschaft über 51.174 TEUR Kapitalrücklage (31.12.2020: 40.396 TEUR) sowie einem Bilanzverlust von 50.398 TEUR (31.12.2019: 40.037 TEUR). Die Erhöhung des Eigenkapitals auf 936 TEUR (31.12.2020: 0) ergibt sich aus der Wandlung der Verbindlichkeiten ins Eigenkapital und einem negativen Ergebnis des Geschäftsjahres in Höhe von -6.229 TEUR. Die Verbindlichkeiten in Höhe von 328 TEUR (31.12.2020: 7.468 TEUR) beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Steuerverbindlichkeiten. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Im Fokus der Gesellschaft steht der langfristige Erfolg des Unternehmens, welcher sich aus dem Erfolg seiner Abteilungen ableitet. Strategische Entscheidungen der Geschäftsführung basieren auf Marktforschung, Feedback von Kunden als auch der Einordung von aktuellen Kennzahlen und Erfolgsindikatoren. Diese Metriken sowie der Meinungsaustausch mit den unterschiedlichen Stakeholdern des Unternehmens wurden durch regelmäßige Termine mit der Geschäftsleitung gewährleistet. Die Entscheidungen orientierten sich primär an dem Ziel eines nachhaltigen Geschäftsmodells. Monatlich überprüfte das Management eine Reihe von vordefinierten Kennzahlen um festzustellen, ob das Unternehmen auf dem richtigen Weg ist das jährlich durch den Beirat freigegebene Jahresbudget zu erfüllen. Insbesondere wurden dabei folgende Kennzahlen zur Steuerung des Unternehmens verwendet. • Finanzkennzahlen (bspw. Umsatz, Lifetime-Umsatz eines Kunden (bspw. auf Basis von 12, 24 oder 36 Monaten), Abweichung vom Jahresbudget, monatliche Burn-Rate, Liquidität) • Vertriebskennzahlen (bspw. Entwicklung der Gesamtheit potentieller Kunden, Entwicklung sich in der Anbahnung befindlichen Geschäftsverhältnisse, Gründe für gescheiterte Geschäftsbeziehungen oder -anbahnungen) • Geschäftskennzahlen (bspw. Assets under Management, Zeit, die für das Onboarding von Kunden benötigt wird, Zeit für Geschäftsabschlüsse.) • HR-Kennzahlen (bspw. Recruiting-Kennzahlen, Retention, externe Employer-Branding-Bewertungen) • PR-Metriken (bspw. Anzahl der Veröffentlichungen, Anzahl der Konferenz-/Panelteilnahmen) • IT-Kennzahlen (bspw. Story Points pro Sprint, Backlog, Status-Roadmap) Auf Basis dieser Key Performance Indicators (KPIs) wurden Rückschlüsse für die geschäftliche Entwicklung abgeleitet. Die Überwachung des unternehmerischen Erfolgs erfolgte auf Basis des Umsatzes sowie des durch Geschäftsbeziehungen gesicherten zukünftigen Umsatzes, des sogenannten Lifetime-Umsatzes, als auch durch die Überwachung der nichtfinanziellen Leistungsfaktoren durch das Management und die jeweiligen Teams. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Im Jahr 2022 hat das Unternehmen umfassende Restrukturierungsmaßnahmen durchgeführt, um seine Geschäftstätigkeit auf eine schlankere Struktur zu fokussieren. Zum 30.06.2022 hat das Unternehmen seine Anlagevermittlungslizenz abgegeben. Dieser Schritt wurde unternommen, um sich auf die Kernkompetenzen zu fokussieren und die Geschäftstätigkeit weiter zu optimieren. Im Oktober 2022 wurden mehrere Abteilungen stillgelegt und Personal abgebaut. Es wurden auch einige Aktivitäten eingestellt, wie Marketingaktivitäten und Verbandsmitgliedschaften. Im Dezember 2022 wurde das Unternehmen an The Thing GmbH verkauft, was die wirtschaftliche Sicherheit des Unternehmens gewährleistet. Das Unternehmen wird als Technologie-Provider für The Thing GmbH agieren, um unter anderem die Datenanalyse und Prozesse zur Verwaltung von Anlagen softwareseitig zu unterstützen und wird dadurch langfristig wirtschaftlich stabil aufgestellt sein. Prognosebericht Das Unternehmen hat beschlossen, vorerst keine neuen Investitionen in Vertriebstätigkeiten zu tätigen und sich auf die Verwaltung bestehender Transaktionen sowie die Entwicklung und den Verkauf von Datenanalysetechnologien für The Thing GmbH zu konzentrieren. Dies kann zu einer Stabilisierung der Finanzen des Unternehmens führen und es ihm ermöglichen, sich auf seine Kernkompetenzen zu konzentrieren. Chancenbericht Das Unternehmen hat die Möglichkeit, sich auf seine Stärken in der Datenanalyse zu konzentrieren und seine Technologien und Dienstleistungen für Thing GmbH weiterzuentwickeln und zu verkaufen. Die entwickelte Technologie gilt im Bereich Datenanalyse als "best in class" Lösung, die auch gegen etablierte Lösungen gut besteht. Entsprechend ergeben sich hieraus Potentiale, das Geschäft wieder neu und aus einer finanziellen Stabilität heraus zu entwickeln. Es gibt auch die Chance, bestehende Kundenbeziehungen zu stärken und den Ruf des Unternehmens als zuverlässiger Partner in der Branche zu nutzen, um aus den Bestandskunden weitere Aufträge zu generieren. Risikobericht Die Übernahme der CrossLend GmbH durch die The Thing GmbH macht den ökonomischen Erfolg der CrossLend GmbH stark abhängig vom Erfolg der The Thing GmbH. Die erfolgte Restrukturierung, sowie laufende Erträge aus Bestandstransaktionen sorgen hier jedoch für eine gute langfristige Stabilität. Anti Money Laundering / Betrugsrisiken Da CrossLend fortan hauptsächlich als Software- und Prozess-Provider für The Thing GmbH agieren wird, sind die Risiken aus AML und Betrug als äußerst gering einzuschätzen. Regulatorische, steuerliche und sonstige Risiken Da CrossLend fortan hauptsächlich als Software- und Prozess-Provider für The Thing GmbH agieren wird, sind die regulatorischen Risiken als äußerst gering einzuschätzen. Die Gesellschaft sieht derzeit keine steuerlichen Risiken und weist zum Bilanzstichtag einen Verlustvortrag von 50.351 TEUR (31.12.2020: 37.886 TEUR) aus. Gesamtbild der Risikolage Trotz der außergewöhnlichen ökonomischen Lage während des Geschäftsjahres 2022 war die Fortführung des Unternehmens unter allen Stressbedingungen stets gewährleistet. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war während des Geschäftsjahres 2022 jederzeit gegeben. Gesamteinschätzung zur Lage der Gesellschaft Die vorliegenden Finanzdaten deuten darauf hin, dass das Geschäftsjahr 2022 anspruchsvoll war. Dennoch haben die Gesellschafter durch die Umwandlung der Wandeldarlehen zur finanziellen Stabilität des Unternehmens beigetragen, was zu einer signifikanten Verbesserung des Eigenkapitals geführt hat. Allerdings ist anzumerken, dass die Gesellschaft während des Berichtszeitraums stets in der Lage war, ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Darüber hinaus verfügt sie über langfristige Vermögenswerte, die für das Kerngeschäft von hoher Relevanz sind, sowie über sonstige Vermögenswerte und Kapitalrücklagen. Zusammenfassend ist zu konstatieren, dass die Gesellschaft zwar mit finanziellen Herausforderungen konfrontiert war, aber dennoch über eine solide finanzielle Basis verfügt. Durch die Kombination aus starker Kostenreduktion, Anpassung des Geschäftsmodells und die Übernahme durch eine finanziell stark ausgestattete Käuferin ist von einer langfristigen Stabilität auszugehen.
Berlin, den 18. März 2024 CrossLend GmbH Marco
Hinz
BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAngaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Rechnungslegungsgrundsätze Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittleren Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Bilanzierungsverbote nach § 248 HGB wurden beachtet. Die Posten der Aktiva sind nicht mit Posten der Passiva, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit sind die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung anzugebenden Vermerke ebenso wie die Angaben und Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, insgesamt im Anhang aufgeführt. Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Die Gesellschaft hat von der Erleichterung des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Vergleich zum Vorjahr beibehalten. Die Bankguthaben und Kassenbestände werden zum Nominalwert bilanziert. Transaktionen in Fremdwährungen werden einheitlich zum Euroreferenzkurz umgerechnet. Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen werden mit den Anschaffungskosten bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die immateriellen Anlagewerte sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Das handelsrechtliche Wahlrecht zur Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände ist wie auch in den Vorjahren zugunsten der Aktivierung ausgeübt worden, wobei die Bewertung zu Herstellungskosten, gemindert um planmäßige lineare und, sofern notwendig, um außerplanmäßige Abschreibungen, erfolgt. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Bei Zugängen erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Die Nutzungsdauer beträgt betreffend die Computerhardware einheitlich 3 Jahre, betreffend die sonstige Betriebsausstattung 5 bis 14 Jahre und betreffend die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände einheitlich 5 Jahre. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Einnahmen und Ausgaben vor dem Bilanzstichtag werden, soweit sie Zeiträume nach dem Bilanzstichtag betreffen, als Rechnungsabgrenzungsposten zum Nominalwert bilanziert. Zinsen, die die Gesellschaft für die befristete Ausreichung von Kapital zahlt (negative Zinserträge), werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Zinserträgen ausgewiesen. Im Jahr 2022 hat die Gesellschaft beschlossen, bestimmte Komponenten ihres Geschäftsmodells nicht mehr weiterzuführen und ihren Schwerpunkt auf spezifische technologiebasierte Bereiche zu verlagern. Wir verweisen hier auf die Darstellung im Lagebericht. Aufgrund dieser Entscheidung waren anschließend Bewertungsanpassungen erforderlich, wie sie im Folgenden dargestellt werden. Wir gehen davon aus, dass die Geschäftstätigkeit, die zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses bestand, fortgesetzt wird. Angaben zu Posten der Bilanz AKTIVA Zur Entwicklung des Anlagevermögens einschließlich der kumulierten Anschaffungs- und Herstellungskosten und der kumulierten Abschreibungen wird auf den separat dargestellten Anlagespiegel verwiesen. Forderungen an Kreditinstitute, Forderungen an Kunden und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen an Kreditinstitute, die Forderungen an Kunden und die sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Sie wurden jeweils mit dem Nennwert angesetzt. Die Forderungen an Kreditinstitute betreffen ausnahmslos die Bankguthaben bei der Deutschen Bank AG und betragen zum 31. Dezember 2022 insgesamt EUR 512.330,70. Der Betrag der Forderungen an Kunden mit einer Restlaufzeit bis drei Monate beträgt EUR 371.683,35 (Vorjahr: EUR 144.002,00). Der Betrag der Forderungen an Kunden mit einer Restlaufzeit größer als drei Monate bis zu einem Jahr beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Der Betrag der Forderungen an Kunden mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr bis fünf Jahre beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Der Betrag der Forderungen an Kunden mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt EUR 0,00 Vorjahr: EUR 29,11). Anteile an verbundenen Unternehmen Der Betrag der Anteile an verbundenen Unternehmen beträgt EUR 28.500,00 (Vorjahr: EUR 12.500,00). Es handelt sich um den 100% Anteil an CrossLend Investment Advisory GmbH mit dem Sitz in Berlin (Höhe des Eigenkapitals: EUR 25.000,00; Jahresergebnis 2022: EUR -26.324,54). PASSIVA Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu drei Monate beträgt EUR 327.571,01 (Vorjahr: EUR 273.152,36). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer als drei Monate bis zu einem Jahr beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr bis fünf Jahre beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 4.039.333,33). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 3.155.839,76). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 97.146,07 (Vorjahr: EUR 72.825,83) enthalten. Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 7.195.173,09). Andere Rückstellungen Die anderen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen Rückstellungen betreffen ausnahmslos Rückstellungen für offene Rechnungen, deren Leistungszeitraum vor dem Abschlussstichtag liegt und für die zum Abschlussstichtag seitens der leistenden Unternehmen noch keine Rechnungen gestellt waren. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt zum 31. Dezember 2022 insgesamt EUR 118.253,00. Es ist vollständig eingezahlt. Zum Abschlussstichtag waren jedoch Anteile in Höhe von insgesamt EUR 5.086,00 von der Gesellschaft zurückgekauft und wurden im eigenen Bestand gehalten. Die im Rahmen aller zurückliegenden Kapitalmaßnahmen bis zum Abschlussstichtag als Zuzahlungen über die Stammeinlagen hinaus geleisteten Einzahlungen wurden der Kapitalrücklage zugeordnet.
Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung Erlöse Die Erlöse setzen sich wie folgt zusammen:
Die periodenfremden Erträge betreffen weit überwiegend das Guthaben der Betriebskosten für das Jahr 2021. Aufwendungen Die Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
Latente Steuern Latente Steuern waren am Bilanzstichtag im Rahmen der Normen des § 274 HGB wegen ausreichender ertragsteuerlicher Verlustvorträge nicht zu bilden. Insbesondere waren keine latenten Steuern in Bezug auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände zu passivieren. Zinsaufwendungen Die im Geschäftsjahr aufgelaufenen Zinsaufwendungen in Höhe von EUR 83.621,89 entfallen fast vollständig auf Darlehen und Wandeldarlehen eines Gesellschafters. Im Vorjahr entfielen hierauf Zinsaufwendungen in Höhe von insgesamt EUR 121.504,62. Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2022
Sonstige AngabenGeschäftsführung Im Geschäftsjahr 2022 war als Geschäftsführer der Gesellschaft bestellt: Herr Oliver Schimek, Berlin, Geschäftsführer bis 30.03.2023. Am 31.03.2023 wurde Herr Marco Hinz als alleinige Geschäftsführer bestellt. Aufsichtsgremium Im Geschäftsjahr 2022 war für die Gesellschaft kein Aufsichtsgremium eingerichtet. Arbeitnehmerzahl Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 67. Abschlussprüferhonorar Das Abschlussprüferhonorar entfällt mit EUR 22.500,00 komplett auf Abschlussprüferleistungen. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Für die Mitarbeiter besteht ein Beteiligungsprogramm, das den Mitarbeitern im Fall einer Veräußerung der Gesellschaftsanteile der CrossLend GmbH einen finanziellen Ausgleich gewährt. Die Bedingungen für die Gewährung der finanziellen Leistungen sind aktuell noch nicht erfüllt, so dass keine rückstellungspflichtigen Sachverhalte vorliegen. Haftungsverhältnisse bestehen zum Bilanzstichtag nicht. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt den Gesellschaftern vor, den im Geschäftsjahr 2022 aufgelaufenen Jahresfehlbetrag in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.
Berlin, den 18. März 2024 CrossLend GmbH Marco
Hinz
sonstige Berichtsbestandteile
gez.
Marco Hinz
Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 03.02.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CrossLend GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CrossLend GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CrossLend GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufge deckt wer den, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 25.03.2024 SMART
GmbH
Torsten Frank, Wirtschaftsprüfer |
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