Kaman + Liebherr Arbeitsschutz GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Katharina Schneider seit 20.3.2006 | Prokura |
Thomas Norbert Liebherr seit 20.3.2006 | Geschäftsführer |
Eberhard Adolf Liebherr seit 20.3.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ketterer & Liebherr GmbHFreiburg im BreisgauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Ketterer + Liebherr GmbH betreibt seit 1956 den Großhandel mit Bodenbelägen und dem gesamten zugehörigen Verlege- und Verarbeitungszubehör sowie den technischen Großhandel mit Produkten und Dienstleistungen aus den Bereichen Industriebedarf, Kunststoffhalbzeuge und Rohrleitungssysteme aus Kunststoffen. Neben dem Stammhaus in Freiburg im Breisgau werden noch Filialen in Villingen-Schwenningen, Lörrach und Gaggenau unterhalten. Das Unternehmen wird von den geschäftsführenden Gesellschaftern Eberhard Liebherr und Thomas Liebherr zusammen mit der Prokuristin Katharina Schneider geführt. 2. Forschung und Entwicklung Im Bereich Forschung und Entwicklung ist die Gesellschaft nicht tätig. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in 2022 in Deutschland war ab dem Ende des ersten Quartals sehr stark geprägt durch die außerordentlichen politischen Verwerfungen und Irritationen im Zusammenhang mit dem von Russland einseitig begonnenen Krieg gegen die Ukraine. Sehr schnell geriet dann auch das wirtschaftliche Geschehen in Deutschland und der EU in den Sog dieser dramatischen Ereignisse. Waren es zuerst die durch die massiven Versorgungsunsicherheiten getriebenen extremen Preissteigerungen auf den Energiemärkten und deren erheblichen negativen Effekte auf Unternehmen und Private, kamen dann schnell die herausfordernden Verfügbarkeitsprobleme in den Lieferketten dazu. Im weiteren Jahresverlauf gerieten die Gesamtwirtschaft und der private Bereich in Folge der stark angestiegenen Inflationsrate enorm unter Druck. Mit mehreren deutlichen Zinserhöhungen in kurzen zeitlichen Abständen versuchte die EZB - für viele Experten viel zu spät und deshalb ohne durchschlagenden Erfolg - dagegen zu steuern. Zum Jahresende bewegte sich die deutsche Wirtschaft gleichwohl am Rande einer Rezession. In unseren Absatzmärkten machte sich im Verlauf des zweiten Halbjahres eine deutliche Kaufzurückhaltung in nahezu allen Kundensegmenten bemerkbar, die Sparte Bodenbeläge war davon besonders betroffen. 2. Geschäftsverlauf Die Ketterer + Liebherr GmbH verzeichnete im Geschäftsjahr 2022 trotz dieser insgesamt eher ungünstigen Rahmenbedingungen eine zum Vorjahr erneut verbesserte Geschäftsentwicklung. Der Jahresumsatz konnte um TEUR 976,5 (+3,57 %) gesteigert werden. Die Umsatzplanung wurde übertroffen und der positive Trend aus den Vorjahren wurde fortgeführt. Der Jahresüberschuss konnte in 2022 wiederum gesteigert werden. In den beiden Sparten Bodenbeläge und Technischer Handel verzeichneten wir im Jahresverlauf eine sehr unterschiedliche Geschäftsentwicklung. Die Sparte Technischer Handel mit den Verkaufsbereichen Technischer Handel, Kunststoffhalbzeuge und Kunststoffrohrleitungssysteme konnte die Umsätze gegenüber dem Vorjahr um rund 9,65 % steigern. Die Sparte Bodenbeläge konnte das hohe Umsatzniveau aus dem Vorjahr halten, obwohl in der Bauwirtschaft und insbesondere im zweiten Halbjahr die Nachfrage infolge der hohen Kreditzinsen regelrecht eingebrochen ist. Beteiligung an der Kaman + Liebherr Arbeitsschutz GmbH Die Kaman + Liebherr Arbeitsschutz GmbH erzielte in 2022 einen Umsatz von rund TEUR 5.410. Der deutliche Rückgang zum Vorjahr ist ganz überwiegend auf den Wegfall der Umsätze mit Corona-Pandemie-Artikeln zurückzuführen. Nach Stützungsmaßnahmen durch die Gesellschafter wird ein positives Ergebnis ausgewiesen. Auf gegebene Darlehen wurden insgesamt TEUR 120 abgeschrieben. 3. Lage und finanzielle Indikatoren a) Ertragslage Die Personalaufwandsquote in 2022 ging gegenüber dem Vorjahr von 19,05 % auf 18,48 % zurück. Nach wie vor liegt eine große Herausforderung in dem extrem engen Arbeitsmarkt für die von uns benötigten Fachkräfte in allen Mitarbeiterbereichen. Die Materialaufwandsquote erhöhte sich zum Vorjahr leicht von 68,50 % auf 68,59 %, die Ursache dafür liegt in den enormen Preissteigerungen auf den Beschaffungsmärkten zu unserem Vertriebssortiment. Die Beteiligungserträge erhöhten sich zum Vorjahr um rund TEUR 21,80. Der Zinsaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 50,4. Der außerordentliche Aufwand in Höhe von TEUR 120 umfasst die Abschreibung auf gegebene Darlehen an die Kaman + Liebherr Arbeitsschutz GmbH. Der Jahresüberschuss nach Steuern verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um rund TEUR 64,0. Das Jahresergebnis 2022 einschließlich einmaliger/außerordentlicher Sondereffekte weist einen Bilanzgewinn von TEUR 518,0 (Vorjahr TEUR 95,1) aus. b) Finanzlage Die Finanzierungsstruktur des Unternehmens basierte im Berichtsjahr auf einer weitgehenden Innenfinanzierung über Finanzierungsvereinbarungen mit einem nahestehenden Unternehmen, einer Darlehens-Vereinbarung mit einer Tochtergesellschaft, über Gesellschafterdarlehen sowie einem Kontokorrentkredit. Im Rahmen der bestehenden Finanzierungszusage des nahestehenden Unternehmens (= Hauptlieferant, mit diesem Unternehmen besteht auch ein Beteiligungsverhältnis) konnten die Fristigkeiten bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber diesem Unternehmen im Stichtagsvergleich erneut signifikant reduziert werden. c) Vermögenslage Die Sachinvestitionen im Berichtsjahr (TEUR 217) umfassten im Wesentlichen Anschaffungen für eine PV-Anlage, für die Betriebs- und Geschäftsausstattung, für EDV-Equipment sowie für den Fuhrpark, um diese immer auf dem neuesten Stand zu halten. Die Finanzierung größerer Sachinvestitionen erfolgt in der Regel und wie in den vorangegangenen Geschäftsjahren durch Leasing oder Mietkauf. Die Ertragsentwicklung der deutschen Beteiligungsgesellschaft des Unternehmens verlief im Geschäftsjahr sehr positiv. Die französische Tochtergesellschaft erwirtschaftete ebenfalls ein zufriedenstellendes positives Ergebnis. Die Bilanzsumme erhöhte sich um TEUR 814,5 auf TEUR 9.471,9 (Vorjahr TEUR 8.657,4). Das erweiterte Gesellschaftskapital umfasst neben dem bilanziellen Eigenkapital eine Stille Einlage i. H. v. TEUR 500. Die Eigenkapitalquote berechnet auf Basis des erweiterten Gesellschaftskapitals erhöhte sich auf 42,01 % (Vorjahr 41,09 %). III. Prognosebericht Für die operativen Einheiten Vertrieb und Einkauf hat weiterhin der Ausbau der Umsätze verbunden mit einer stetigen Verbesserung der Roherträge erste Priorität. Die Umsatz- und Ergebnissituation in 2023 (Stand 06/2023) ist in Anbetracht der uneinheitlichen gesamtwirtschaftlichen Lage zufriedenstellend. Die Sparte Technischer Handel konnte die Umsatzrückgänge der Sparte Bodenbeläge zu einem großen Teil durch eigenes Umsatzwachstum kompensieren. Die Rohertragsquote ist insgesamt stabil. Das Unternehmen weist zum genannten Zeitpunkt ein positives Ergebnis aus. Die Auswirkungen der Ukraine-Krise sind weiterhin stark spürbar. Gravierend bemerkbar sind jedoch die Auswirkungen der wirtschaftlichen Unsicherheit und der weiterhin hohen Inflation, die sich immer stärker im Tagesgeschäft bemerkbar machen. Wir gehen trotz dieser schwer einschätzbaren Gesamtumstände davon aus, dass das Unternehmen zum Jahresende ein positives Geschäftsergebnis erzielen wird. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Operative Risiken Aus heutiger Sicht sind bezogen auf die ausgeübten Handelsaktivitäten im Tages- und Projektgeschäft keine konkreten operativen Risiken erkennbar. Große Kundenengagements sind i. d. R. kreditversichert. Es findet auf Geschäftsleitungsebene eine einheitliche und verbindliche Vorgehensweise zur Bonitätsprüfung der Debitoren statt. Mit ausgewählten Instrumenten des internen Controllings und der internen Risikoüberwachung wird das Unternehmen durch die Geschäftsführung eng geführt. Finanzwirtschaftliche Risiken Zu den Finanzierungsrisiken verweisen wir auf unsere Darstellung unter II. Ziff. 3 b). Die Finanzlage des Unternehmens ist stabil. Nach wie vor hat die Sicherstellung jederzeit ausreichender Liquidität die erste Priorität und wird arbeitstäglich abgestimmt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem nahestehenden Unternehmen (Hauptlieferant) werden vereinbarungsgemäß und kontinuierlich zurückgeführt und die Zielinanspruchnahme dabei weiter verringert. Die Geschäftsführung des nahestehenden Unternehmens (Hauptlieferant) hat diese Finanzierungszusage bis Ende Juni 2024 bereits erteilt. Für die weitere Entwicklung des Unternehmens ist diese Zusage auch weiterhin erforderlich. 2. Chancenbericht Die in den Vorjahren erfolgten personellen Verstärkungen in unserer Vertriebsmannschaft bringen die von uns damit erwarteten positiven Effekte. Neue, intensive Geschäftsverbindungen konnten geknüpft und Umsatzzuwächse realisiert werden. Im weiteren Jahresverlauf sind personelle Ergänzungen in der Vertriebsorganisation bereits vereinbart, die Geschäftsführung erwartet nach einer kurzen Einarbeitungsphase daraus in den Folgeperioden spürbare Umsatz- und Ergebnisbeiträge.Als große Chance für die langfristige Entwicklung des Unternehmens sehen wir die Bereitschaft der Nachfolgegeneration der Gesellschafter, im Unternehmen verantwortungsvolle Schlüsselpositionen zu übernehmen. Dieser Prozess befindet sich in der direkten Umsetzung. 3. Gesamtaussage Die Gesellschafter sind aufgrund der erreichten, signifikanten Verbesserungen in der inneren Struktur und in der Akzeptanz bei Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern des Unternehmens von dessen Zukunftsfähigkeit überzeugt. Eine seriöse und belastbare Einschätzung der weiteren gesamtwirtschaftlichen Entwicklung vor dem Hintergrund der bereits geschilderten Ereignisse ist derzeit nicht möglich. Die Wirtschaftsforschungsinstitute sehen die deutsche Wirtschaft in einer Rezession, die auch durchaus länger andauern kann und deren Erholungsphase deshalb eher mittelfristig gesehen wird. Als Begründung werden dafür die hohe Inflationsrate, die nach wie vor sehr hohen Energiepreise und die weiterhin bestehenden Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg angeführt. Dies hat natürlich immer auch Auswirkungen auf unseren Geschäftsverlauf und damit auch auf den Erfolg unseres Unternehmens. Vor dem Hintergrund unserer Erfahrungen aus der zurückliegenden Jahreshälfte schauen wir mit dem gebotenen Realismus aber trotzdem zuversichtlich auf die kommenden Monate bis zum Jahresende. HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Die Ketterer + Liebherr GmbH hat ihren Sitz in Freiburg im Breisgau. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg unter der Nummer HRB 892 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der Ketterer + Liebherr GmbH ist auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gesellschaft nimmt größenabhängige Angabenerleichterungen, die für mittelgroße Kapitalgesellschaften gelten, in Anspruch. Zur Verbesserung der Darstellungsklarheit werden Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke grundsätzlich im Anhang gemacht. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gliederungsvorschrift des § 266 Abs. 3 HGB ist erweitert worden. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Aktiva Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen sind nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und analog den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Die degressive Methode kommt noch bei Investitionen aus früheren Jahren und für Anschaffungen aus dem aktuellen Jahr zum Einsatz. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs-/Herstellungskosten bis EUR 800,00 werden als geringwertige Wirtschaftsgüter sofort abgeschrieben. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung abzüglich außerplanmäßiger Abschreibung. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu den durchschnittlichen Einkaufspreisen, wobei Abzüge für Skonti und Boni vorgenommen wurden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Erkennbaren Risiken sind durch Einzelwertberichtigungen angemessen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend berücksichtigt. Bankguthaben und flüssige Mittel sind zum Nennbetrag angesetzt. Passiva Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen nach der Projected Unit Credit Method unter Zugrundelegung der Heubeck-Richttafeln 2018 G gebildet. Dabei kamen ein Rechnungszins von 1,78 % sowie ein Rententrend von 1,00 % zum Ansatz. Darüber hinaus wurden keine weiteren Trendannahmen im Hinblick auf den Kreis der Pensionsberechtigten berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 HGB). Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Erläuterungen zur Bilanz Aktiva Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte sowie die Geschäftsjahresabschreibung je Posten (§ 284 Abs. 3 HGB) sind dem nachfolgend dargestellten Anlagenspiegel zu entnehm
An den nachfolgend aufgeführten Unternehmen besteht ein Anteilsbesitz von mindestens 20 % aller Anteile:
Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen besitzen EUR 1.252.424,83eine Restlaufzeit von über einem Jahr (Vorjahr: EUR 980.639,32). Alle übrigen Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. In den Rechnungsabgrenzungsposten sind unter anderem "Sale and lease back-Kosten" enthalten, die auf bis zu zwanzig Jahre zu verteilen sind. Passiva Die Bilanz ist nach teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von EUR 95.112,00 (Vorjahr: EUR -263.836,61) enthalten. Unter den Rücklagen sind Kapitalrücklagen in Höhe von EUR 1.300.000,00 sowie andere Gewinnrücklagen in Höhe von EUR 361.489,00 ausgewiesen. Die Gewinnrücklage wurde im Rahmen der BilMoG-Umstellung erfolgsneutral zur Anpassung des Wertansatzes der bebauten Grundstücke durch Einstellung des Zuschreibungsbetrags abzüglich der passiven latenten Steuern gebildet. Zum Ende des Geschäftsjahres bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von EUR 61.553,00, die auf die Änderung des Durchschnittszinssatzes bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen entfallen. Seit 30.06.2021 besteht eine stille Einlage im Nennwert von EUR 500.000,00 der S-Beteiligungsgesellschaft der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau mbH. Die sonstigen Rückstellungen von nicht unerheblichem Umfang sind für den Personalbereich EUR 118.811,00, den Materialbereich EUR 67.597,00 und den Verwaltungsbereich EUR 49.600,00 gebildet. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Das Wahlrecht zur Saldierung aktiver und passiver latenter Steuern wurde in Anspruch genommen. Den latenten Steuern zu Grunde liegende Sachverhalte sind Bewertungsunterschiede im Anlagevermögen, bei den langfristigen Verbindlichkeiten, bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen sowie bei den Rückstellungen für Urlaubsansprüche. Der anzuwendende Steuersatz beträgt 30 %. Seit dem Berichtsjahr 2016 besteht ein aktivischer Überhang der latenten Steuern, so dass die passiven latenten Steuern vollständig mit den aktiven latenten Steuern saldiert werden konnten. Zum Bilanzstichtag bestehen folgende Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB: Für das Tochterunternehmen Liebherr Plastique S.A.R.L. existiert eine Patronatserklärung. Damit verpflichtet sich die Berichtsfirma zur Finanzierung aller Ein- und Verkaufsaktivitäten sowie zur Unterhaltung des Geschäftsbetriebs. Die Inanspruchnahme schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. Bei der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau besteht eine Bürgschaft über EUR 200.000,00 für Verbindlichkeiten der Kaman + Liebherr Arbeitsschutz GmbH. Bei der Commerzbank AG haftet die Berichtsgesellschaft als Gesamtschuldner für einen Kreditrahmen bis zu einer Höhe von EUR 300.000,00 für Verbindlichkeiten der Kaman + Liebherr Arbeitsschutz GmbH. Die Inanspruchnahme schätzen wir aufgrund des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Die Sanierung der Kaman + Liebherr Arbeitsschutz GmbH dauert an. Die Geschäftsführung ist optimistisch, die Restrukturierung im Geschäftsjahr 2023 ohne weitere finanzielle Belastungen abzuschließen, so dass die bestehenden Bankverbindlichkeiten durch die Kaman + Liebherr Arbeitsschutz GmbH vollständig bedient werden können. Sonstige finanzielle Verpflichtungen: Zum Bilanzstichtag bestanden Miet- und Leasingverbindlichkeiten für Räume, Fuhrpark und Einrichtung in Höhe von jährlich EUR 321.494,30 (Vorjahr: EUR 648.869,37). Für die Immobilien Freiburg und Villingen-Schwenningen wurden im Rahmen eines Sale-and-lease-back-Geschäfts langfristige Mietverträge für den Zeitraum 2006 - 2025 mit einer Laufzeit von 20 Jahren bei einer Jahresmiete einschließlich Mieterdarlehen von EUR 198.919,96 (Vorjahr: EUR 201.450,33) abgeschlossen. Zur Sicherung der Liquidität und zur Absicherung des Zahlungsausfallrisikos wird ein Forderungs-Factoring seit 18.07.2007 eingesetzt. Die an den Factor verkauften Forderungen belaufen sich zum Bilanzstichtag auf EUR 1.543.651,20 (Vorjahr: EUR 1.639.876,48). V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen: Aufgrund der anhaltenden negativen Ertragslage der Kaman + Liebherr Arbeitsschutz GmbH wurden im Geschäftsjahr 2022 außerplanmäßige Abschreibungen auf Forderungen in Höhe von EUR 120.000,00 vorgenommen. In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgungen in Höhe von EUR 22.424,15 (Vorjahr: EUR 83.145,16) enthalten. In den Erträgen aus Beteiligungen sind Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 12.000,00 (Vorjahr: EUR 12.000,00) enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 24.419,00 (Vorjahr: EUR 28.432,00) und Aufwendungen für die Überlassung von Genussrechtskapital und für eine stille Einlage in Höhe von EUR 66.125,08 (Vorjahr: EUR 21.875,00) enthalten. VI. Sonstige Angaben Angabe der Arbeitnehmerzahl: Im Geschäftsjahr sind durchschnittlich 94 (Vorjahr: 95) Arbeitnehmer inkl. Teilzeitkräfte beschäftigt. Die Auszubildenden und Geschäftsführungsmitglieder wurden nicht berücksichtigt.
Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane: Im Berichtszeitraum waren die Herren Thomas und Eberhard Liebherr (Dipl.-Volkswirt bzw. Großhandelskaufmann) zu Geschäftsführern bestellt. Die Geschäftsführer Thomas und Eberhard Liebherr sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Das Darlehen an die E. + T. Liebherr Vermietung Gü 16 GbR vom 20.11.2019 wurde im Jahr 2020 von EUR 10.000,00 auf EUR 35.000,00 erhöht. Das Darlehen wird mit einem festen Zinssatz von 6,0 % verzinst und wird bis auf Weiteres gewährt. Im Berichtsjahr wurden EUR 10.000,00 zurückgeführt. Der Stand zum 31.12.2022 beträgt EUR 25.000,00. Nachstichtagsereignisse: Die im Jahr 2018 erteilte Unterstützungserklärung seitens des Beteiligungsunternehmens über ein verlängertes Zahlungsziel für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurde bis Ende Juni 2024 verlängert. Ergebnisverwendungsvorschlag:Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Freiburg im Breisgau, 10.07.2023 Ketterer + Liebherr GmbH Thomas Liebherr Eberhard Liebherr sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 06.06.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Ketterer + Liebherr GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ketterer + Liebherr GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ketterer + Liebherr GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts Wir verweisen auf die Ausführungen der gesetzlichen Vertreter in Abschnitt IV. Ziff. 1. Risikobericht des Lageberichts, welche erkennen lassen, dass die Gesellschaft auf die Ausrechterhaltung der Lieferantenkreditgewährung und die Verlängerung der vereinbarten Fälligkeiten durch ein Beteiligungsunternehmen angewiesen ist. Die Geschäftsführung des Beteiligungsunternehmen (= Hauptlieferant) hat der Aufrechterhaltung der Lieferantenkreditgewährung bis Ende Juni 2024 bereits zugestimmt. Die Geschäftsführung weist im Lagebericht daher zutreffend darauf hin, dass für die weitere Entwicklung der Gesellschaft die Aufrechterhaltung der bestehenden Unterstützung durch das Unternehmen, mit dem ein Beteiligungsverhältnis besteht, benötigt wird. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind diesbezüglich nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Freiburg im Breisgau, 18.07.2023 EUREGIO
Südwest GmbH, Freiburg im Breisgau
Hansjörg Winterhalter, Wirtschaftsprüfer |
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