STAYSTOKED Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Julien Amadeus Bergner seit 29.12.2022 | Prokura |
Dietmar Hermann seit 16.8.2022 | Geschäftsführer |
Anne-Marie Prigge seit 2.6.2021 | Prokura |
René Ludowig seit 2.6.2021 | Prokura |
Ondrej Kunz seit 2.6.2021 | Prokura |
Andrej Dr. Teterin seit 2.6.2021 | Prokura |
Janico Greifenberg seit 18.1.2018 | Prokura |
Janosch Greifenberg seit 6.2.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Janico Greifenberg | 50.00% |
| 50.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DAMPSOFT GmbHDampJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Allgemeine Grundlagen des Unternehmens Die Gesellschaft ist überwiegend im Bereich der Entwicklung und dem Vertrieb von Computer-Software für Zahnärzte, e-health-Lösungen im Rahmen der Telematikinfrastruktur und dem Handel mit Computer-Hardware tätig. Außerdem wird die DAMPSOFT-Akademie betrieben. Diese betreibt Aus- und Weiterbildung im Bereich der Sportmedizin, Ernährungsmedizin, Zahnmedizin, Physiotherapie und angrenzenden Fachgebieten. Für die Erstellung neuer Lösungen, Wartung, Pflege und Weiterentwicklung bestehender Software-Produkte wird spezialisiertes Personal im Produktmanagement und in der Software-Entwicklung beschäftigt. Für die Vermarktung und den Direktvertrieb beschäftigt das Unternehmen Mitarbeiter im Marketing, Vertriebs-Innen & -Außendienst und Tele-Sales. Des Weiteren werden fortlaufende Serviceleistungen (Betreuung und Auskunft über sog. Kundenservices) in Damp, Eckernförde und Leipzig sowie vermehrt standortunabhängig durch Homeoffice-Plätze erbracht. B. Wirtschaftsbericht Zur Stabilisierung der Innovationskraft und somit des langfristigen Unternehmenserfolges wurden weitere Personalkapazitäten geschaffen. Im Kalenderjahr 2023 hat die Gesellschaft die Konzentration auf das Kerngeschäft (Praxisverwaltungssoftware für Zahnärzte) fortgesetzt, die in 2018 gestartete Produktlinie im Bereich der zahnärztlichen Anamnese und Aufklärung weiter ausgebaut und darüber hinaus das Geschäft im e-Health-Produktsegment hinsichtlich weiterer Services im Rahmen der Telematikinfrastruktur expandiert. Das Geschäftsfeld wird stark durch die Gesetzgebung im Gesundheitswesen beeinflusst. Die Gesellschaft betreut derzeit 12.486 Anwender bzw. Zahnarztpraxen mit dazugehörigen Filialpraxen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden 340 Basislizenzen vertrieben. Der Marktanteil beträgt nach der letzten Statistik der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung 32,62 %. (Daten Stand 31.12.2022, Quelle KZBV) C. Ertragslage Umsatzerlöse konnten im Berichtsjahr um TEUR 20.914 gesteigert werden. Die Umsatzsteigerung ist zum Teil auf die Softwarewartung und den Neukundenumsatz zurückzuführen. Im Wesentlichen jedoch durch Umsätze, welche im e-health-Bereich/Services und somit im Zusammenhang mit der Telematikinfrastruktur generiert wurden. Diese neuen Produkte wurden im Rahmen der Digitalisierung im Gesundheitswesen entwickelt und konnten erfolgreich vermarktet werden. Der Personalaufwand ist insbesondere durch den Personalaufbau in den Bereichen Kundenservice und Entwicklung um TEUR 5.291 gestiegen. Die Steigerung beinhaltet eine Erhöhung der Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 143. D. Finanzlage Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten erhöhten sich auf insgesamt TEUR 27.022. Die Finanzierung der laufenden Geschäfte, die Durchführung der geplanten Investitionen sowie der Aufbau weiterer Entwicklungskapazitäten waren zu jeder Zeit sichergestellt. Die Liquiditäts- und Ertragslage ist weiterhin als hervorragend zu bezeichnen, es sind auch zukünftig keine finanziellen Engpässe zu erwarten. E. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 19.446 erhöht. Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 36.329 (Vorjahr TEUR 20.618). Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 70 % (Vorjahr 64 %). Die Investitionen für die Entwicklung und Anpassung neuer Softwareprodukte werden derzeit nicht aktiviert. F. Prognose-, Chancen- und Risikobericht In der derzeitigen Situation bestehen keine Risiken, die die Entwicklung oder den Bestand des Unternehmens gefährden könnten. Durch die zunehmend durch den Gesetzgeber geforderte Digitalisierung im Gesundheitswesen haben sich für die Gesellschaft, durch die Bereitstellung entsprechender Lösungen, Umsatzsteigerungen ermöglicht. Es ist davon auszugehen, dass sich diese Chancen auch in den folgenden Geschäftsjahren bieten. Zu höheren Forderungsausfällen ist es bis zur Aufstellung des Lageberichtes nicht gekommen; im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2024 wird ebenfalls nicht damit gerechnet. Weitere Risiken sind auch nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht bekannt geworden. Durch die Intensivierung und Weiterentwicklung neuer Softwareprodukte und Services im Rahmen der Telematikinfrastruktur ergeben sich über das Kerngeschäft der Praxisverwaltungssoftware hinaus zukünftig weitere Umsatzpotentiale. In den letzten Geschäftsjahren haben sich Unternehmen aus angrenzenden Geschäftsfeldern in Richtung des Kerngeschäftes orientiert. Es ist somit für die zukünftige Geschäftsentwicklung mit zunehmendem Wettbewerbsdruck zu rechnen. Auf das Unternehmen werden somit Herausforderungen in Bezug auf die Flexibilisierung von Abrechnungsvarianten und die Bereitstellung von Cloud-Systemen zukommen. Diesen Herausforderungen wird weiterhin Rechnung getragen, indem die interne IT-Infrastruktur und die interne Organisation im Allgemeinen für zukünftige Herausforderungen stetig weiterentwickelt wird, um so noch flexibler auf neue Marktgegebenheiten reagieren und neue und unterschiedliche Geschäftsmodelle umsetzen zu können. G. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzierungsinstrumenten zählen im Wesentlichen die Forderungen sowie die bestehenden Guthaben bei Kreditinstituten. Finanzanlagen sowie vorhandene Liquiditätsüberschüsse werden sehr konservativ angelegt. Forderungsausfälle traten bisher nur in geringfügigem Umfang auf. Jegliche spekulative Geldanlage wird seitens der Geschäftsführung vermieden. H. Sonstige Angaben Die Beteiligungen der 2. RWB PrivateCapital Plussystem GmbH wurden zum 31.12.2022 gekündigt. Das Auseinadersetzungsguthaben für die Geschäftsjahre 2022 wird für beide Beteiligungen im Geschäftsjahr 2024 liquiditätswirksam.
Damp, 04.06.2024 gez. Janosch Greifenberg gez. Dietmar Hermann BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss der DAMPSOFT GmbH, Damp (Amtsgericht Kiel, HRB 353 EC), wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die DAMPSOFT GmbH ist eine große Gesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen angesetzt. Bei den Anschaffungskoten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert in Höhe von EUR 250,00 werden in voller Höhe als Betriebsausgabe abgesetzt. Bei einem Wert bis EUR 800,00 werden die Wirtschaftsgüter im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang behandelt. Die Finanzanlagen des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten bilanziert. Bei nur vorübergehender Wertminderung wurde keine Abschreibung vorgenommen. Das Wertaufholungsgebot wurde beachtet. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,5% auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Kassenbestände und Bankguthaben wurden jeweils zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgte linear entsprechend dem Zeitablauf. Die Berechnung der Pensionsrückstellungen gemäß versicherungsmathematischem Gutachten der PBG GmbH zum 31. Dezember 2023 vom 20.02.24 weist eine Zuführung zu den Pensionsrückstellungen für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von EUR 92.563,00 aus und basiert auf folgenden Parametern:
Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn statt sieben Jahre resultiert ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 28.203,00. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz Aktiva Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahr 2023 ist auf der Seite 3 dargestellt. Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres vermerkt. Zum 31. Dezember 2023 errechneten sich künftige Steuerentlastungen aus abweichenden Wertansätzen in der Steuerbilanz bei den Geschäftsbauten sowie den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen per Saldo in Höhe von TEUR 28. Der Berechnung liegt ein Steuersatz von 27,26 % zugrunde. Aufgrund des Wahlrechtes, auf den Ansatz aktiver latenter Steuern verzichten zu können, wurde analog zum Vorjahr ein Bilanzposten nicht angesetzt. Vorübergehende Wertminderungen in den Finanzanlagen in Höhe von TEUR 22 wurden in der Bilanz nicht wertmindernd berücksichtigt, da es sich um langfristige Anlagen mit einem garantierten Rückkaufswert bei Einhaltung der Laufzeit handelt. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen in einem Spiegel zusammengefasst dargestellt.
Passiva In den Bilanzgewinn wurde ein Gewinnvortrag in Höhe von EUR 19.715.146,58 (Vorjahr TEUR 13.329) einbezogen. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:
Für Guthaben aus in 2018 neu eingerichteten Zeitwertkonten für Arbeitnehmer der Dampsoft GmbH, wurde in 2018 eine Rückdeckungsversicherung abgeschlossen, die dem Zugriff aller Gläubiger entzogen ist. Diese Rückdeckungsversicherung wurde mit den Verpflichtungen gegenüber den Arbeitnehmern verrechnet. Der verbleibende Restbetrag in Höhe von EUR 4.511,73 wurde als Rückstellung passiviert. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt.
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 60.900,00. Zur Absicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten über TEUR 1.891 besteht eine Grundschuld in Höhe von TEUR 2.709. Der Jahresbetrag für sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Immobilien-Mietverträgen beläuft sich auf EUR 206.022,36 (Vorjahr: EUR 349.239,60). Ein Mietvertrag mit einem Jahresbetrag von TEUR 150 läuft bis zum 31.03.2026, die Übrigen sind unbefristet. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 789 sind Erträge aus dem Abgang von Finanzanlagen in Höhe von TEUR 328 enthalten. V. Sonstige Angaben Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 368 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführung) hiervon 256 in Vollzeit und 112 in Teilzeit beschäftigt. Auszubildende und Praktikanten wurden hier nicht mit einbezogen. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung durch die Geschäftsführer: Herr Janosch Greifenberg, Kappeln, Geschäftsführer Herr Dietmar Hermann, Osterby, Geschäftsführer Der Geschäftsführer Janosch Greifenberg ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für die Abschlussprüfung betrug im Geschäftsjahr TEUR 27. Angaben zu den Beteiligungen im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB:
Ergebnisverwendungsvorschlag:Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.
Damp, 04.06.2024 gez. Janosch Greifenberg gez. Dietmar Hermann Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 08.10.2024 unverändert festgestellt. " Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die DAMPSOFT GmbH Prüfungsurteile 8 Wir haben den Jahresabschluss der DAMPSOFT GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DAMPSOFT GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ̈ entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und ̈ vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile 9 Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerkes weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht 10 Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes 11 Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. 12 Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus ̈ identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. ̈ gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichtes relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. ̈ beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ̈ ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerkes erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. ̈ beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. ̈ beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. ̈ führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Abschlussprüfung feststellen."
Kiel, 26. Juni 2024 wetreu
NTRG
gez. Hartmut Kaack, Wirtschaftsprüfer gez. Dörte Reese, Wirtschaftsprüferin |
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