OMEGA11 Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sabine von Köppen seit 17.5.2011 | Geschäftsführer |
Mathias Lohraff seit 17.5.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Sabine Lohraff | 50.00% |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lohraff Holding GmbHSchwerinKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Konzernanhang zum 31. Dezember 2023A. Entwicklung des Anlagevermögens
*
davon aus Jahresabschlüssen einbezogener Unternehmen TEUR 140
**
davon aus Jahresabschlüssen einbezogener Unternehmen TEUR 0 B. Erläuterungen zum Konzernabschluss Allgemeine Angaben Angaben zur Identifikation des Mutterunternehmens:
Der Konzernabschluss ist in EURO aufgestellt. Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr wurde gemäß den Rechnungslegungsvorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches für Kaufleute (§§ 242 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gliederung des Konzernabschlusses erfolgt gemäß den § 298 Abs. 1 i. V. m. den §§ 266 und 275 HGB. Bei der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB angewendet. Geschäftsjahr für den Konzern ist das Kalenderjahr. Konsolidierungskreis Die Lohraff Holding GmbH ist Mutterunternehmen für die im Konzernanhang in der Aufstellung des Anteilsbesitzes aufgeführten Unternehmen. In dem Konzernabschluss sind neben der Lohraff Holding GmbH alle Tochterunternehmen einbezogen, bei denen das Mutterunternehmen direkt oder indirekt die Mehrheit der Stimmrechte besitzt bzw. bei denen in anderer Weise ein beherrschender Einfluss vorliegt. Der Konzernabschluss wurde aufgrund der erstmaligen Überschreitung der Größenkriterien aus § 293 HGB für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 erstmalig aufgestellt. Der Konsolidierungskreis umfasst zum Bilanzstichtag neben der Lohraff Holding GmbH 4 Tochterunternehmen. Der Einfluss der nicht in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gruppe ist von untergeordneter Bedeutung. In der Lohraff Holding GmbH-Gruppe wird von einer untergeordneten Bedeutung ausgegangen, sofern die Konzernergebnisauswirkung unter 5 % liegt. Auf eine Einbeziehung in den Konzernabschluss wurde daher für die Hildebrandt Equipment GmbH und OMEGA 11 Verwaltungs-GmbH nach § 296 Abs. 2 HGB verzichtet (siehe Blatt 14, Anteilsbesitz). Konsolidierungsmethoden Der Konzernabschluss der Lohraff Holding GmbH wurde zum 31.12.2023, dem Abschlussstichtag der Lohraff Holding GmbH und sämtlicher einbezogener Tochterunternehmen erstellt. In den Jahresabschlüssen der in die Konsolidierung einbezogenen Tochterunternehmen werden Vermögensgegenstände und Schulden einheitlich nach Maßgabe der für die Lohraff Holding GmbH, Schwerin, geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften bilanziert. Als Zeitpunkt für die Verrechnung des konsolidierungspflichtigen Kapitals i. S. d. § 301 Abs. 2 HGB wurde der Zeitpunkt der erstmaligen Aufstellung des Konzernabschlusses (1.1.2022) gewählt. Die Kapitalkonsolidierung wird für alle Erwerbsvorfälle bzw. konsolidierungspflichtige Tochterunternehmen nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 HGB vorgenommen. Dabei wird das konsolidierungspflichtige Eigenkapital mit dem Betrag angesetzt, der dem Zeitwert, der den in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten entspricht. Hierzu erfolgte die Ermittlung der Zeitwerte aus Marktpreisen oder mit kostenorientierten Bewertungsverfahren (Reproduktions- oder Wiederbeschaffungskosten) bzw. wenn kein aktiver Markt besteht unter Verwendung anerkannter einkommens- oder kapitalmarktorientierter Bewertungsverfahren (Ertragswert- oder DCF-Verfahren). Die sich bei der erstmaligen Konzernaufstellung per 1.1.2022 in der Kapitalkonsolidierung ergebenden passiven Unterschiedsbeträge resultieren in Höhe von TEUR 11.386 aus Gewinnthesaurierungen der Tochtergesellschaften nach Entstehung des Mutter-Tochter-Verhältnisses und haben Eigenkapitalcharakter. Sie wurden gemäß DRS 23.147 unmittelbar in den Konzern-Gewinnrücklage eingestellt. Danach verbliebene passive Unterschiedsbeträge in Höhe von TEUR 51.630 sind auf Wertänderungen zwischen Entstehung des Mutter-Tochter-Verhältnisses und der erstmaligen Aufstellung des Konzernabschlusses zurückzuführen. Diese technischen passiven Unterschiedsbeträge wurden gemäß DRS 23.139/149 zunächst nach § 301 Absatz 3 Satz 1 HGB als Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen. In der Folgekonsolidierung werden diese passiven Unterschiedsbeträge gemäß DRS 23.150 planmäßig über die gewichtete durchschnittliche Restnutzungsdauer der erworbenen Vermögensgegenstände und Schulden (9 Jahre) erfolgswirksam aufgelöst. Die Höhe des verbleibenden passivischen Unterschiedsbetrags zum 31.12.2023 beläuft sich somit auf TEUR 40.153. Die wegen untergeordneter Bedeutung nicht konsolidierten Unternehmen werden mit ihren Anschaffungskosten im Finanzanlagevermögen bilanziert. Ausleihungen und andere Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden gemäß § 303 Abs. 1 HGB aufgerechnet. In den Konzernabschluss übernommenes Anlagevermögen sowie Vorräte, die auf Lieferungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen beruhen, werden mit den Konzernanschaffungs- oder -herstellungskosten angesetzt. Auf die Konsolidierung von Zwischenergebnissen aus konzerninternen Lieferungen wurde wegen der untergeordneten Bedeutung verzichtet. Umsatzerlöse und andere Erträge aus Lieferungen und Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften wurden gemäß § 305 Abs. 1 HGB mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet. Latente Steuern werden gemäß § 274 i. V. m. § 298 HGB und § 306 HGB nach konzerneinheitlichen Grundsätzen für Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten (Handelsbilanz II) und deren steuerlichen Wertansätzen bei den in den Konzernabschluss einbezogenen Einzelabschlüssen sowie für Konsolidierungsmaßnahmen in der Höhe angesetzt, in der eine entsprechende Steuerbe- und -entlastung nachfolgender Geschäftsjahre absehbar ist. Für die Ermittlung latenter Steuern wurden die unternehmensindividuellen Steuersätze der Konzerngesellschaften wir folgt zu Grunde gelegt:
Währungsumrechnung Für alle vollkonsolidierten Tochtergesellschaften entspricht die lokale Währung dem Euro, mit Ausnahme der EMS Tunisie SARL. Für die EMS Tunisie SARL erfolgt die Buchführung in EUR, so dass sich daraus keine Währungsdifferenzen aus der Umrechnung des Jahresabschlusses ergeben. Die Währungsumrechnung für Vermögensgegenstände und Schulden ist, sofern keine Kurssicherung besteht, mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag erfolgt. Bei Vermögensgegenständen und Schulden in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr erfolgt die Umrechnung gemäß § 298 Abs. 1 HGB in Verbindung mit § 256a HGB ohne Beschränkung auf die Anschaffungskosten-obergrenze. C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Jahresabschlüsse der in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen sind bei konzerngleichen Sachverhalten grundsätzlich nach den folgenden einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt worden: Von dem Wahlrecht zur Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurde kein Gebrauch gemacht. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die im Zuge der Erstkonsolidierung aufgedeckten Geschäfts- und Firmenwerte in Höhe von TEUR 35.898, werden wie auch erworbene Geschäft- und Firmenwerte linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bilanziert und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Grundlage der planmäßigen Abschreibungen ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden überwiegend im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren Wert angesetzt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, werden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungs- und Materialeinzelkosten, Sondereinzelkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Wertverzehrs des Anlagevermögens, soweit diese durch die Fertigung veranlasst sind. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung wurden beachtet. Nicht in den Herstellungskosten enthalten sind Fremdkapitalzinsen. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag bzw. zu Anschaffungskosten oder mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % berücksichtigt. Die Bewertung von Forderungen in fremder Währung erfolgte mit dem Devisenkassamittelkurs. Gewinne wurden nur berücksichtigt, soweit sie Forderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betreffen. Kassenbestände, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks werden zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze wurden, die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischer Methode mit Hilfe der "Projected Unit Credit Method" ermittelt. Die Berechnung erfolgte unter folgenden Annahmen:
Aus der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen war keine Zuführung der Rückstellungen erforderlich. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 7.771,00 für den eine Ausschüttungssperre besteht. Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über dem Erfüllungsbetrag lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschluss-stichtag angesetzt, sofern sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Dies hat zu diesem Bilanzstichtag nicht vorgelegen. D. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind aus dem Konzernanlagenspiegel (Anlage 1, Blatt 3) ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen assoziierte Unternehmen des Vorjahres wurden getilgt. Es handelte sich um Forderung an Unternehmen, die aufgrund untergeordneter Bedeutung nicht konsolidiert werden. Die sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich im Berichtsjahr auf TEUR 4.082 (Vorjahr: TEUR 668). Davon entfallen auf Steuererstattungsansprüche TEUR 867 (Vorjahr: TEUR 326) und auf Kautionen TEUR 35 (Vorjahr: TEUR 25). Die Restlaufzeiten der Forderungen ergeben sich aus dem folgenden Forderungsspiegel:
3. Liquide Mittel Zur Entwicklung der liquiden Mittel verweisen wir auf die Konzernkapitalflussrechnung (Anlage 1, Blatt 17). 4. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten setzt sich wie folgt zusammen:
5. Eigenkapital Der Posten gezeichnetes Kapital enthält das gezeichnete Kapital des Mutterunternehmens. Ergänzend verweisen wir auf die Erläuterungen zu den Konsolidierungsmethoden sowie auf den Konzern-Eigenkapitalspiegel (Anlage 1, Blatt 18). Der Konzern weist erhaltene Investitionszuschüsse in einem besonderen Posten im Sinne von § 298 i. V. m. § 265 Abs. 5 HGB zwischen dem Eigenkapital und den Rückstellungen aus. Dieser Sonderposten wird entsprechend der Nutzungsdauern der geförderten Vermögensgegenstände gewinnerhöhend aufgelöst. 6. Rückstellungen Die Entwicklung der Rückstellungen ergibt sich ausfolgendem Rückstellungsspiegel:
7. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem folgenden Verbindlichkeitsspiegel:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 1.059 (Vorjahr: TEUR 1.165) durch eine Hypothek und in Höhe von TEUR 219 (Vorjahr: TEUR 319) durch die Verpfändung des aktiven Betriebsvermögens einer Tochtergesellschaft besichert. Im Übrigen sind die Verbindlichkeiten ungesichert. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind zum Teil mit branchenüblichen Eigentumsvorbehalten gesichert. Im Übrigen sind die Verbindlichkeiten ungesichert. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen betreffen einen Auftrag eines Kunden einer Tochtergesellschaft. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf Steuern TEUR 1.007 (Vorjahr: TEUR 1.829) und auf Verbindlichkeiten im Rahmen sozialer Sicherheiten TEUR 95 (Vorjahr: TEUR 121). 8. Passive latente Steuern Latente Steuern ergeben sich aus Konsolidierungsmaßnahmen sowie aus handels- und steuerrechtlich voneinander abweichenden Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten, welche sich in zukünftigen Perioden wieder ausgleichen. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz zugrunde, der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Die passiven latenten Steuern werden mit aktiven latenten Steuern verrechnet. Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen betreffen im Berichtsjahr das Sachanlagevermögen, die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie sonstige Rückstellungen. Im Konzernabschluss werden passive latente Steuern in Höhe von TEUR 4.712 (Vorjahr: TEUR 5.086) ausgewiesen. E. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Erfassung der Umsatzerlöse und Materialaufwendungen erfolgte nach der Definition des § 277 Abs. 1 HGB.
2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Auflösung des Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von TEUR 5.737 (Vorjahr: TEUR 5.739), Finanzerträgen inkl. Währungsdifferenzen in Höhe von TEUR 47 (Vorjahr: TEUR 3) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 79), (im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 149 (Vorjahr: TEUR 40), Erträge aus Anlagenabgängen in Höhe von TEUR 39 (Vorjahr: TEUR 101), aus Sachbezügen in Höhe von TEUR 133 (Vorjahr: TEUR 108), aus Miet- und Grundstückserträgen in Höhe von TEUR 17 (Vorjahr: TEUR 37) und aus Versicherungserstattungen/Messe- und Beratungsförderung in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 34). Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten außer der Auflösungen von technischen passiven Unterschiedsbeträgen aus der Kapitalkonsolidierung keine Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Wertaufhellung wertberichtigter Forderungen in Höhe von TEUR 26 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten. 3. Personalaufwand Von den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung betreffen TEUR 147 (Vorjahr: TEUR 154) Aufwendungen für Altersversorgung. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsdifferenzen in Höhe von TEUR 32 (Vorjahr: TEUR 3) sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 33 (Vorjahr: TEUR 39). Die periodenfremden Aufwendungen betreffen überwiegend eine Aufwendung früherer Veranlagungszeitraumes im Personalbereich der August Hildebrandt GmbH und der EMS SAS. Zudem beinhalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen Wertberichtigungen von Forderungen in Höhe von TEUR 167 (Vorjahr: TEUR 6). 5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen auf die Aufzinsung von Pensionsrückstellungen TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 14). Für gutachtenbasierte Rückstellungen wurde die Veränderung in einen Zinsanteil und einen Personalkostenanteil aufgeteilt. 6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind als Saldo aus der Auflösung und Zuführung von aktiven latenten Steuern Erträge von TEUR 374 (Vorjahr: TEUR 1.391) enthalten. 7. Sonstige Steuern In den sonstigen Steuern sind Steuernachzahlungen in Höhe von TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 53) enthalten. F. Sonstige Angaben 1. Anteilsbesitz zum 31.12.2023 Die folgenden Gesellschaften wurden neben dem Mutterunternehmen in den Konzernabschluss einbezogen:
1)
die Beteiligung wird mittelbar über die EMS SAS, Frankreich, gehalten Nicht in den Konzernabschluss einbezogene Tochterunternehmen Die nachfolgend aufgeführten Tochtergesellschaften wurden gemäß § 296 Abs. 2 HGB und § 311 Abs. 2 HGB nicht konsolidiert, da sie für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gruppe insgesamt von untergeordneter Bedeutung sind.
2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Risiken im Zusammenhang mit den Leasing- und Mietverträgen können sich aus dem Fehlen einer vorzeitigen Kündigung oder einer vorzeitigen Kündigung nur gegen Zahlung eines Schadenersatzes sowie der Notwendigkeit einer Prolongation oder dem Neuabschluss zu ggf. ungünstigeren Konditionen ergeben. 3. Haftungsverhältnisse Am Abschlussstichtag liegen weder Eventualverbindlichkeiten noch andere nicht aus der Bilanz ersichtliche wesentliche Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB vor. 4. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer
5. Bezüge der Organmitglieder Die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung nach § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. 6. Ergebnisverwendung Mit Beschluss vom 29.10.2024 wurde das Jahresergebnis des Mutterunternehmens auf neue Rechnung vorgetragen. 7. Geschäftsführung Die Geschäftsführung der Lohraff Holding GmbH obliegt:
8. Offenlegung Der Konzernabschluss der Lohraff Holding GmbH wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Für die nachfolgende Gesellschaft wird von der Befreiung gemäß § 264 Abs. 3 HGB hinsichtlich der Offenlegung Gebrauch gemacht:
9. Honorare und Dienstleistungen des Abschlussprüfers Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Lohraff-Gruppe an den Abschlussprüfer HLB Dr. Stückmann und Partner mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Bielefeld, folgenden Honoraraufwand erfasst:
Schwerin, den 10. Juni 2025
Sabine von Köppen Mathias Lohraff Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Der Finanzmittelfonds entspricht dem Konzern-Bilanzposten "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks". Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2023
Hinweis: Der Konzernabschluss der Lohraff Holding GmbH, Schwerin, wurde in der Gesellschafterversammlung vom gebilligt. Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Konzerns /Strategie Der Lohraff Konzern - auf dem Markt bekannt unter der Hildebrandt Group - ist in Europa und Nordafrika führend auf dem Gebiet der Herstellung und Bereitstellung von Trommeln aus Holz, Stahl und Sperrholz. Der Konzern tritt auf dem Markt als Komplettanbieter für Trommeln und damit in Zusammenhang stehenden Dienstleistungen auf. Kunden sind die Kabel-, Rohr- und Seilindustrie sowie der Kabelgroßhandel. Mit einem Umsatz von mehr als 70 Millionen Euro und rund 170 Mitarbeitern besteht eine konsolidierte Marktpräsenz an 10 Standorten in 5 Ländern. Der Konzern umfasst das Mutterunternehmen Lohraff Holding GmbH und deren länderspezifisch organisierten Tochtergesellschaften August Hildebrandt GmbH - Deutschland, Hildebrandt Netherlands BV - Niederlande, EMS SAS - Frankreich und EMS Tunisie SARL - Tunesien. Die Firmenzentrale der Unternehmensgruppe ist in Schwerin/Deutschland. Hier befindet sich auch die zentrale Hauptproduktion von Holz- und Stahltrommeln. Von hier aus werden die europaweiten Montagestandorte beliefert. Als Familienunternehmen in 5. Generation und mit einer über 155 Jahre währenden Firmengeschichte sind wir davon überzeugt, dass ethische und ökonomische Werte voneinander abhängig sind. Wir stehen für langfristige Wirtschaftlichkeit, hohe Qualität und nachhaltige Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitern, den Geschäftspartnern und der Umwelt. Wir sind ständig auf der Suche nach neuen Chancen. Als marktführender Hersteller von Kabeltrommeln leisten wir einen entscheidenden Beitrag zur Energiewende. Wir entwickeln unsere Produkte und Dienstleistungen kontinuierlich und nachhaltig weiter. Wir setzen zukünftig auf Kreislauflösungen und eine nachhaltige Forstwirtschaft. Dabei haben wir unsere Vision einer nachhaltigen und klimaneutralen Energieversorgung fest im Blick. Die Geschäftswelt muss einen fairen Umgang miteinander pflegen und im Rahmen der vorgegebenen Normen handeln. Die Compliance Richtlinien zur Vermeidung von Korruption beinhaltet insbesondere interne Standards zur Vergabe von Aufträgen, der Annahme und Vergabe von Geschenken und Einladungen sowie Hinweise zur Vermeidung von Interessenkonflikten. Die Lohraff Gruppe distanziert sich klar von Diskriminierung jeder Art. II. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Gesamtwirtschaftliche Lage a) Europa Die Wirtschaft im Euroraum hat sich in der zweiten Jahreshälfte 2023 weiter abgeschwächt. Bremsend wirkten dabei die restriktiveren Finanzierungsbedingungen, ein geringes Vertrauen sowie Einbußen bei der Wettbewerbsfähigkeit. Seit Anfang 2024 zieht das Wachstum wieder an, da die real verfügbaren Einkommen steigen - gestützt durch einen Rückgang der Inflation, ein robustes Lohnwachstum und eine stabile Beschäftigungslage. Die Auswirkungen der strafferen Geldpolitik der EZB und der ungünstigen Kreditangebotsbedingungen schlagen weiterhin auf die Wirtschaft durch und beeinflussen die kurzfristigen Wachstumsaussichten. „Insgesamt hat sich das durchschnittliche Jahreswachstum des realen BIP von 1,9 % im Jahr 2022 deutlich verlangsamt, in 2023 schrumpfte die Wirtschaftsleistung um 0,3 %. Für das Jahr 2024 wird ein weiterer Rückgang von 0,2 % erwartet. Erst 2025 dürfte die Wirtschaft mit einem leichten Plus von 0,3 % wieder wachsen, bevor sich das Wachstum 2026 auf 0,8 % und 2027 auf 0,9 % stabilisieren könnte. Die Inflation ist in 2023 weiter zurückgegangen. Gründe hierfür waren der rückläufige Preisauftrieb bei Energie, die Auswirkungen der geldpolitischen Straffung sowie das kontinuierliche Nachlassen der Lieferengpässe sowie des Preisdrucks auf den vorgelagerten Stufen. Der Arbeitsmarkt wird den Projektionen zufolge trotz einer gewissen Abkühlung angespannt bleiben. Zusammen mit Ausgleichseffekten aufgrund der hohen Inflation in der Vergangenheit sollte dies dafür sorgen, dass die Nominallöhne weiterhin kräftig steigen. Die mittelfristigen Inflationserwartungen bleiben den Einschätzungen zufolge insgesamt auf dem Inflationsziel der EZB von 2 % verankert. (Quelle: www ecb.europa.eu) b) Deutschland Im Jahr 2023 hat die Wirtschaftsleistung in Deutschland um 0,3 % abgenommen. Das geht aus dem Jahreswirtschaftsbericht 2024 hervor, der dem Bundestag als Unterrichtung (20/10415) vorliegt (www. bundestag.de, 21.2.2024, Wirtschaft- Unterrichtung-hib 104/2024, „Jahreswirtschaftsbericht dämpft Hoffnung auf Wachstum“). Im zitierten Jahreswirtschaftsbericht wird ausgeführt, die deutsche Wirtschaft sei gegenüber anderen großen westlichen Volkswirtschaften aufgrund ihrer ehemals starken Abhängigkeit von russischen Energielieferungen, dem vergleichsweise hohen Industrieanteil an der Wertschöpfung sowie der ausgeprägten Außenhandelsorientierung stärker in ihrer Entwicklung beeinträchtigt. Mit Ausblick auf das laufende Jahr ist von einer Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage auszugehen. Die Inflation ist im Jahresverlauf 2024 deutlich zurückgegangen und lag im Januar bei 2,9 %. Im Jahresdurchschnitt 2024 betrug die Teuerungsrate 2,2 % und fiel damit deutlich geringer aus als in den Vorjahren. c) Gesamtwirtschaftliche Lage der Branche Im Gegensatz zur allgemeinen wirtschaftlichen Lage entwickelte sich der Markt für Kabel und Leitungen im Jahr 2023 zu einem dynamischen Wachstumsmarkt, der von der politischen Zielsetzung des Ausbaus des Energie- und Breitbandnetzes getragen wurde. Die Gesamtnachfrage nach Kabeln und Seilen stieg, insbesondere in den Bereichen erneuerbare Energien, Infrastruktur und industrielle Anwendungen. Die wichtigsten Trends umfassten:
Mit der gestiegenen Gesamtnachfrage nach Kabeln und Seilen stieg auch der Bedarf an Stahl,- Holz- und Sperrholztrommeln. Dieser Trend zeichnete sich in allen von uns bedienten Märkten ab. Auf der anderen Seite sah sich die Branche im Jahr 2023 mehreren Herausforderungen gegenüber:
Aufgrund neuer EU-Regulatorik, insbesondere zur EU-Taxonomie, begann die Branche, vermehrt nach Mehrwegsystemen zu fragen. Es wurde kundenseits gefordert, die Reduzierung umweltschädlicher Treibhausgase maßgeblich voranzutreiben. Die Aussichten für die Kabel- und Seilindustrie und damit für den Trommelmarkt in Europa sind positiv. Die fortschreitende Energiewende, erhöhte Infrastrukturinvestitionen und die Digitalisierung der Industrie werden voraussichtlich die Nachfrage nach Kabel- und Seillösungen weiterhin antreiben. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung des Konzerns Highlights und Kennzahlen Umsatz
Konzernjahresüberschuss:
EBITDA:
Vor dem Hintergrund einer geschwächten Wirtschaftsleistung in Deutschland und Europa hat sich die Umsatz- und die Auftragsentwicklung des Konzerns zufriedenstellend gestaltet. Anzumerken ist, dass die gesunkenen Umsatzerlöse im Wesentlichen zurückzuführen sind auf die gesunkenen Materialpreise und damit gesunkenen Verkaufspreise. Die gesunkenen Materialkosten mussten umfänglich und zeitnah an die Kunden weitergegeben werden. Trotz des Umsatzrückgangs hat sich deshalb der oben aufgeführten EBITDA sowie der Jahresüberschuss nicht wesentlich geändert. 3. Investitionen Die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagevermögen betrugen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 6.144 (Vorjahr: TEUR 2.396). Die Investitionen bezogen sich im Wesentlichen auf Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen. Hauptaugenmerk wurde gelegt auf die Planung einer neuen Stahltrommelproduktion im Industriepark Schwerin. Ende 2023 wurde damit begonnen, die Baureife des Gewerbegrundstücks herzustellen. Die neuen Produktionshallen wurden in Q1 - Q3 2024 gebaut und im November 2024 in Betrieb genommen. Ebenfalls in 2023 wurde damit begonnen, den neuen Standort in Hannover/Isernhagen zu ertüchtigen und auf den neuesten technischen Stand zu bringen. Der Umzug in die neue Produktionshalle in Isernhagen erfolgte im März 2023. Des Weiteren erfolgte Mitte 2023 in Frankreich der Umzug der Sperrholztrommelproduktion von Randan nach St. Pourcain. Gleichzeitig erfolgte auch die Sitzverlegung der Firma EMS SAS nach St. Pourcain. Das Gewerbeareal inklusive neuer Produktionshalle wurde 2022 erworben. Der Standort Randan soll mittelfristig aufgegeben werden. 4. Personal Die Ressource Personal nimmt im Konzern einen wichtigen Stellenwert ein, insbesondere vor dem Hintergrund des allgemeinen Fachkräftemangels. Den Mitarbeitenden soll ein Arbeitsumfeld geboten werden, in dem sie gern arbeiten. Auf die Einhaltung von Arbeitsschutz und Gesundheitsschutz wird großen Wert gelegt. Die Arbeitsunfallquote konnte durch die Entwicklung von Maßnahmen zur Unfallvermeidung und die kontinuierliche Überwachung von 2,47 (2022) auf 0,95 (2023) vermindert werden. Rahmenbedingungen wie faire Löhne und Arbeitszeiten, die Planbarkeit und Sicherheit gewährleisten, sind dafür die oberste Maßgabe. Chancengleichheit und Gleichstellung werden gelebt, Frauen werden aktiv in ihrer Karriere gefördert und mit verantwortungsvollen Positionen betraut. Menschen mit Behinderungen werden aktiv in unsere Arbeitsprozesse inkludiert und jeder Mitarbeiter erhält Unterstützung bei der beruflichen Weiterentwicklung. Die Strategie bezieht sich auf alle Mitarbeitenden der Unternehmensgruppe. Im Geschäftsjahr 2023 betrug die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl (einschließlich Geschäftsführung und Auszubildende) insgesamt 169, davon bei der August Hildebrandt GmbH 110, bei der Hildebrandt Netherlands BV 6, bei der EMS SAS 42, bei der EMS Tunesie 11.
Verteilung der Beschäftigten nach Altersgruppen
Aufgrund der Altersstruktur der Belegschaft wird es kontinuierlich Rentenabgänge geben. Durch die hohe Attraktivität der Arbeitgebermarke ist es im Berichtszeitraum gelungen, jüngeres neues Personal zu akquirieren. 5. Vertrieb und Produktion Durch die getätigten Neuinvestitionen sind die Produktionskapazitäten des Konzerns weiter erhöht worden. Es ist geplant, aufgrund der zu erwartenden Marktbedarfe die Produktionskapazitäten, insbesondere im Stahltrommelbereich, zu erhöhen. Das Mehrwegsystem „return“ wurde erfolgreich am Markt platziert und soll in den nächsten Jahren ausgebaut werden. Insgesamt strebt der Konzern an, auf dem europäischen Markt zukünftig eine Plattform für Trommeln, Trommelsysteme und Dienstleistungen anzubieten. Den Kunden soll damit Ausfallsicherheit, größtmögliche Flexibilität -auch großer, kurzfristiger Bedarfe- bereitgestellt werden. III. Darstellung der Vermögens- und Ertragslage 1. Ertragslage Im zweiten Konzerngeschäftsjahr beträgt der Konzernumsatz TEUR 71.251 (Vorjahr: TEUR 82.499). Das Rohergebnis beträgt TEUR 38.391 (Vorjahr: TEUR 40.561). Entgegen der Vorjahresprognose einer 5%igen Umsatzsteigerung hat sich der Konzernumsatz deutlich verringert. Gründe hierfür liegen, wie bereits unter II.2. ausgeführt, an den sinkenden Rohstoffpreisen. Die Rohertragsquote beläuft sich auf 52,9 % (Vorjahr: 49,2 %). Bei einem Personalaufwand von TEUR 9.175 (Vorjahr: TEUR 10.639) und sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 9.528 (Vorjahr: TEUR 9.445) wurde ein EBIT von TEUR 13.371 (Vorjahr: TEUR 14.568) erwirtschaftet. Die Vorjahresprognose eines deutlich positiven EBITs wurde somit erfüllt. Die Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2023 ein Ergebnis vor Ertragssteuern von TEUR 13.240 (Vorjahr: TEUR 14.408). Der Jahresüberschuss der Gruppe beträgt TEUR 10.041 (Vorjahr: TEUR 9.431). 2. Vermögens- und Finanzlage Zur Darstellung der Finanzlage verweisen wir auf die anliegende Konzern-Kapitalflussrechnung. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beläuft sich auf TEUR 12.682 (Vorjahr: TEUR 5.216) und wird im Wesentlichen durch die Rentabilität unseres Geschäfts und die Entwicklung des Net Working Capitals beeinflusst. Stichtagsbedingt haben sich insbesondere die Forderungen und sonstige Vermögens-gegenstände verringert. Daneben wirkt sich konsolidierungsbedingt die nicht zahlungswirksame Auflösung des Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung Cashflow mindernd aus. In der Investitionstätigkeit wurden im Berichtszeitraum Auszahlungen in Höhe von insgesamt TEUR 6.144 (Vorjahr: TEUR 2.421) für Investitionen in das Anlagevermögen geleistet, wobei der Schwerpunkt der Investition vornehmlich Ersatzinvestitionen für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung betrifft. Unter Berücksichtigung von Anlagenverkäufen ergibt sich ein Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR 5.394 (Vorjahr: TEUR 2.256). Der Finanzmittelbestand beläuft sich am 31.12.2023 auf TEUR 13.231 (Vorjahr: TEUR 8.622). Daneben verfügen die Konzerngesellschaften über nicht in Anspruch genommene Kontokorrentlinien bei Kreditinstituten. Zum 31.12.2023 beträgt die Bilanzsumme TEUR 93.532 (Vorjahr: TEUR 92.774). Insgesamt stellt sich die Vermögenslage folgendermaßen dar:
Die Höhe des langfristigen Vermögens bezieht sich insbesondere auf immaterielle Vermögensgegenstände einschließlich der konsolidierungsbedingten Geschäfts- und Firmenwerte sowie den Gebäuden und technischen Anlagen der Konzerngesellschaften. Der Anteil des langfristigen Vermögens am Gesamtvermögen beträgt 57,1 % (Vorjahr: 58,5 %). Das Net Working Capital in Höhe von TEUR 21.683 (Vorjahr: TEUR 23.163) resultiert insbesondere aus den zum Bilanzstichtag hohen Rohstoffbeständen und Kundenforderungen und wird weitgehend durch Konzerneigenkapital finanziert. Das Eigenkapital beträgt TEUR 35.498 (Vorjahr: TEUR 27.457) bzw. bei Einbeziehung des Unterschiedsbetrags aus Kapitalkonsolidierung TEUR 75.651 (Vorjahr: TEUR 73.347). Die Eigenkapitalquote inklusive Unterschiedsbetrag beträgt damit 80,9 % (Vorjahr: 79,1 %). Somit sind das langfristige Vermögen und wesentliche Teile des kurzfristig gebundenen Umlaufvermögens durch Eigenkapital finanziert. Insgesamt hat sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns im Berichtsjahr positiv entwickelt. IV. Chancen- und Risiken 1. Risikobericht Im Folgenden werden alle für die Lohraff Gruppe identifizierten wesentlichen Risiken und Chancen, die aus heutiger Sicht die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und/oder die Reputation der Lohraff Gruppe beeinflussen könnten, dargestellt. Gegenwärtig wurden von der Geschäftsführung keine Risiken identifiziert, die einzeln oder zusammengenommen den Fortbestand des Konzerns gefährden könnten. Mögliche unternehmerische und betriebliche Risiken werden in der Gruppe über ein Controlling- und Risikomanagement frühzeitig identifiziert und aktiv gesteuert. Grundlagen dafür sind die kontinuierliche Beobachtung des Marktes sowie ein monatliches Reportingsystem. a) Beschaffung Die Leistungsfähigkeit der Gruppe hängt zum Teil von einer zuverlässigen und effektiven Steuerung der Beschaffungskette ab. Potenzielle Risiken könnten in Lieferengpässen und unerwarteten Preissteigerungen von Rohstoffen liegen. Diese waren in 2023 zu vernachlässigen. Die Holzbeschaffung verlief - im Gegensatz zu den Jahren 2021/2022 - problemlos. Dagegen trat ein Risiko in den eigenen Produktionskapazitäten zutage. Die eigenen Produktionskapazitäten waren aufgrund der sprunghaften Marktbedarfe teilweise stark überlastet. Weitere Risiken lagen - wie im Vorjahr - in den weggebrochenen Lieferketten aufgrund der Russlandsanktionen. Hier mussten für die Sperrholzbeschaffung neue Lieferketten gefunden und geprüft werden. Auch steigende Energiekosten können zukünftig das Unternehmen stärker belasten. Diese Risikobetrachtung wird bei der Planung einer neuen Stahltrommelproduktion explizit aufgenommen. Geplant ist eine zukünftige Strom- und Wärmegewinnung über ein Nahwärmekonzept, in welches ein BHKW für die Restholzverarbeitung eingebunden wird. b) Personal Weitere Risiken der Geschäftsentwicklung sieht die Gruppe im stetig steigenden Personalmangel, der mittlerweile alle Unternehmensbereiche betrifft. Ohne kompetentes Fachpersonal kann sich der Ausbau und die Entwicklung der Unternehmensgruppe verzögern. c) Haftungs- und Rechtsrisiken Für eventuelle Schadensfälle hat die Unternehmensgruppe entsprechenden Versicherungsschutz, der regelmäßig überprüft wird. Zusätzlich ist die betriebliche Sicherheit durch regelmäßige Schulungen erhöht worden, um ein Bewusstsein für potenzielle Risiken am Arbeitsplatz zu schärfen und das Know-how der Mitarbeiter im Umgang mit sicherheitsrelevanten Situationen zu verbessern. So sollen Haftungs- und Rechtsrisiken verringert werden. d) IT-Sicherheit Die Angriffe auf unsere Netzwerke und Systeme haben in den letzten Jahren zugenommen. Bis jetzt konnten diese Angriffe gestoppt oder so eingedämmt werden, dass keine Schäden oder Informationsverluste zu beklagen sind. Auf Grund der Häufung der Angriffe werden für das kommende Jahr weitere Maßnahmen zur Sicherstellung der IT-Sicherheit ausgearbeitet und umgesetzt. 2. Chancenbericht Unabhängig von einem schwieriger werdenden wirtschaftlichen Umfeld sieht die Unternehmensgruppe gute Chancen, weiter zu wachsen. Markt- und Wettbewerbsentwicklungen werden ständig beobachtet. Wir identifizieren und bewerten regelmäßig Chancen, die sich in unseren Geschäftsfeldern ergeben. Chancen sehen wir in der Stärkung des Energienetzausbaus und des Breitbandausbau. Hiervon sollte unsere gesamte Branche profitieren. Wir sind weiterhin zuversichtlich, dass die Ertragskraft unserer Gruppe eine solide Grundlage für unsere Geschäftsentwicklung bildet und für die nötigen Möglichkeiten sorgt, um Chancen, die sich der Gruppe bieten, weiter mit unserer langfristigen Vision und unserem Engagement wahrzunehmen. a) Vertrieb/Produktion - Kreislaufwirtschaft Unser Planet hat begrenzte Ressourcen und diese müssen verantwortungsvoll genutzt werden, entsprechend sehen wir eine besondere Chance in der Umsetzung einer effizienteren Ressourcennutzung und der damit verbundenen Kreislaufwirtschaft. Um unseren Beitrag zur Kreislaufwirtschaft zu leisten, haben wir das Mehrwegsystem „Return“ erfolgreich auf dem Markt eingeführt. Die Prinzipien des Sustainable Product Designs, die in jedem Schritt des Lebenszyklus eines Produktes mitzudenken sind, sind nach unserer Ansicht entscheidend, um eine funktionsfähige und ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft zu implementieren. Es ist geplant, auf dem Markt weitere Kreislaufsysteme zu implementieren. Diese sollen als geschlossenen Systeme angeboten werden. Die geschlossenen Kreislaufsysteme stellen langfristig eine gesicherte Produktionsauslastung da. b) Personal Das Bereitstellen eines sicheren Arbeitsumfeldes mit angemessenen Entlohnungen und arbeitnehmerfreundlichen Arbeitszeiten, soweit es die betrieblichen Erfordernisse erlauben, kann einen großen Beitrag zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben leisten. Damit kann die Anwerbung von neuen qualifizierten Fachkräften erleichtert werden und die Zufriedenheit bereits vorhandener Mitarbeitenden steigern. Optionen zu Verbesserung werden kontinuierlich geprüft und diskutiert. Wir nutzen unsere flache und transparente Organisationsstruktur für kurze Entscheidungswege. Die Förderung von Eigen-verantwortung fördert Selbstentfaltung und damit Mitarbeiterzufriedenheit. Auf den Markt und die betrieblichen Bedürfnisse zugeschnittene Recruiting-Kampagnen werden den zukünftigen Personalbedarf des Konzerns absichern. 3. Prognose Der IWF geht in seiner Prognose von einer weltweit leicht steigenden Wirtschaftsleistung aus. Nach der warnenden Einschätzung des IWF tritt die Weltwirtschaft in eine riskante Phase ein, in der das Wirtschaftswachstum im historischen Vergleich niedrig bleibt und die finanziellen Risiken zugenommen haben, ohne dass die Inflation bereits eine entscheidende Wende genommen hat. Steigende Finanzierungskosten gegen den Kampf gegen die Inflation führen allerdings zu erheblichen Risiken, die eine wirtschaftliche Erholung gefährden. Von diesen gesamtwirtschaftlichen Unwägbarkeiten ist auch das langfristige Orderverhalten unserer Kunden nicht unabhängig. Die aktuelle Marktentwicklung auf dem Beschaffungsmarkt wird den Umsatz und das Ergebnis der Lohraff Gruppe im Gesamtjahr 2024 beeinflussen. Es wird erwartet, dass aufgrund des geänderten Beschaffungsmarktes und den weiter fallenden Rohstoffpreisen der Umsatz in 2024 deutlich sinken wird. Dagegen positiv für die Gesamtentwicklung schlägt zu Buche, dass die Bundesregierung nach wie vor an dem ausgegebenen Ziel einer Energiewende in Deutschland festhält und finanzielle Mittel für die Branche bereitgestellt werden. In Folge der weiterhin hohen Inflation rechnen wir für das nächste Geschäftsjahr mit signifikant steigenden betrieblichen Kosten. Trotz dieser Kostensteigerungen erwarten wir ein weiterhin positives Betriebsergebnis (EBIT), das aber deutlich unter dem des Jahres 2023 liegen wird. Insgesamt weist die Lohraff Gruppe - trotz bestehender Risiken - eine positive Geschäftsentwicklung auf. Die positive Geschäftsaussicht betrifft alle Geschäftsbereiche. Die Lohraff Gruppe ist nach Einschätzung der Geschäftsführung gegenwärtig und zukünftig in der Lage, am Markt ertragreich zu wachsen und die sich bietenden Chancen und Herausforderungen zu nutzen, ohne dabei vertretbare hohe Risiken eingehen zu müssen.
Schwerin, den 10. Juni 2025
Sabine von Köppen Mathias Lohraff Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Lohraff Holding GmbH, Schwerin Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Lohraff Holding GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Lohraff Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen- falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bielefeld, den 2. Juli 2025 Dr. Stückmann und Partner mbB gez. Wrede, Wirtschaftsprüfer gez. Peters, Wirtschaftsprüfer |
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