BERICAP Verwaltungs GmbH
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Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
2 von 3 angezeigt
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Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BERICAP GMBH & CO KGBudenheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die BERICAP GMBH & CO KG (BERICAP) produziert und vertreibt Kunststoffverschlüsse für Getränke, flüssige Lebensmittel, die Chemie und Motoröl. Die Gesellschaft ist Teil der international tätigen BERICAP Gruppe. B. Wirtschaftsbericht 1. Rahmenbedingungen Die im internationalen Vergleich hohen deutschen Strompreise, die kontinuierlich steigenden Kosten aufgrund der Inflation und die Flut an neuen Gesetzen und Verordnungen (Plastiksteuer, EU-Taxonomie, Lieferkettengesetz, ESG-Berichterstattung) führen zu schwierigen Marktbedingungen des Standortes Deutschland im internationalen Wettbewerb. Unter Berücksichtigung dieser Rahmenbedingungen ist die Nachfrage und somit der Absatz weitgehen zufriedenstellend. Geschäftsbereich Getränkeverschlüsse BERICAP hat eine gute Position in den Märkten für Bier, Fruchtsaft und kohlensäurehaltigen Erfrischungsgetränke. Die Umstellung auf angehängte Verschlüsse und die dadurch bedingten hohen Investitionen erlaubt eine notwendige Verbesserung der Margen. Geschäftsbereich Spezialverschlüsse Der Geschäftsbereich Spezialverschlüsse hat sich rückläufig entwickelt. Lagerabbau der Kunden und eine schwache wirtschaftliche Konjunktur haben zu einem sinkenden Absatz in allen Kernbereichen geführt. Der Absatzrückgang konnte teilweise durch neue Projekte ausgeglichen werden. Rohstoffpreise Die Rohstoffpreise sind im Jahr 2023 im Jahresdurchschnitt im Vergleich zum Vorjahr stark gefallen (15,98 %). Die Preise anderer Verbrauchsmaterialien sowie Betriebsstoffe haben sich im Jahre 2023 ebenfalls reduziert. Investitionen In 2023 wurden Nettoinvestitionen in Höhe von 16,1 Mio. EUR getätigt. Die Investitionen dienten der Umstellung der Produktionstechnologie auf am Flaschenhals anhängende Verschlüsse sowie Investitionen in die Modernisierung des Maschinenparks und der Infrastruktur. 2. Geschäftsverlauf BERICAP kann auf ein gutes Geschäftsjahr zurückblicken. Abweichend zur Prognose haben sich bei stark fallenden Rohstoffpreisen die durchschnittlichen Verkaufspreise moderat reduziert. Die Umsatzerlöse sanken bei ebenfalls sinkenden Absatzmengen. 3. Lage der Gesellschaft Ertragslage Den nachfolgenden Ausführungen über die Ertragslage der Gesellschaft liegt die Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 HGB unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens zugrunde. Leistungsindikatoren zur finanziellen Steuerung sind Umsatzerlöse, Rohstoffpreise und Jahresergebnis sowie als nicht finanzieller Leistungsindikator die Absatzmenge. Die Umsatzerlöse fielen von 133,5 Mio. EUR in 2022 um 9,5 % auf 120,8 Mio. EUR in 2023. Der Umsatz mit Kunststoffverschlüssen hat sich im selben Zeitraum von 128,1 Mio. EUR auf 117,5 Mio. EUR bei einer um 4,9 % gesunkenen Absatzmenge reduziert. Der Materialaufwand hat sich bei fallenden Rohstoffpreisen und leicht fallender Absatzmenge von 81,1 Mio. EUR auf 62,9 Mio. EUR reduziert. Dabei liegt die Materialaufwandsquote (Materialaufwand zu Umsatz) bei 52,1 % und fiel um 8,7 %-Punkte im Vergleich zum Vorjahr (60,8 %). Die Rohstoffpreise haben sich leicht überproportional zu den Verkaufspreisen reduziert, der Rohertrag konnte gesteigert werden. Das Rohergebnis (Ergebnis aus Positionen 1 bis 4 der Gewinn- und Verlustrechnung) hat sich mit 58,0 Mio. EUR von 55,7 Mio. EUR im Vorjahr um 2,3 Mio. EUR erhöht. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um 0,4 Mio. EUR gestiegen. Der Personalaufwand hat sich moderat um 0,4 Mio. EUR erhöht bei leichtem Anstieg der durchschnittlichen Anzahl Mitarbeiter. Die Abschreibung auf das Anlagevermögen ist zum Vorjahreswert (7,9 Mio. EUR) um 0,8 Mio. EUR auf 8,7 Mio. EUR auf Grund der in 2022 und 2023 getätigten Investitionen angestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 Mio. EUR gesunken, hiervon entfallen 1,1 Mio. EUR auf die Reduzierung der Frachten, 0,5 Mio. EUR auf Leiharbeiterkosten und 0,2 Mio. EUR auf geringere Provisionen bei gleichzeitiger Erhöhung des Aufwands für Reparaturen um 0,7 Mio. EUR. Das negative Finanzergebnis ist durch gestiegene Zinsen mit minus 0,6 Mio. um EUR 0,2 Mio. EUR schlechter als im Vorjahr. Aufgrund der vorgenannten Effekte hat sich das Ergebnis nach Steuern von 4,1 Mio. EUR auf 5,5 Mio. EUR und in deren Folge die Umsatzrentabilität von 3,0 % in 2022 auf 4,5 % in 2023 erhöht. Das geplante Betriebsergebnis von 3,1 Mio. EUR wurde weit übertroffen. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich von 72,0 Mio. EUR in 2022 auf 75,3 Mio. EUR zum 31.12.2023 leicht erhöht. Das Anlagevermögen hat sich durch die getätigten Investitionen um 7,3 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die Vorräte haben sich bei stark gefallenen Rohstoffpreisen um 0,8 Mio. EUR vermindert. Ebenso sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch den Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Eigenkapitalquote (inklusive Gesellschafterdarlehen) hat sich auf 53,10 % (Vj. 49,05 %) erhöht. Wesentlicher Grund für diese Erhöhung ist die Gewinnzuweisung zu den Gesellschafterkonten bei gleichzeitigem Anstieg der Bilanzsumme.. Ansonsten haben sich die Nettoverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten auf 18,9 Mio. EUR (Vj.: 19,5 Mio. EUR) leicht reduziert. Sie bestehen mit 23,0 Mio. EUR aus kurzfristigen und 0,1 Mio. EUR langfristigen Krediten, abzüglich Bankguthaben über 4,2 Mio. EUR. Die Finanzierung der Gesellschaft wird durch die eingeräumten Bankkredite und -linien und durch den positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit gesichert. Der Cashflow 2023 setzte sich wie folgt zusammen: Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit: +17,4 Mio. EUR (VJ: +4,3) Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit: -16,0 Mio. EUR (VJ: -7,7) Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit: -1,7 Mio. EUR (VJ: +5,7) C. Risiko, Chancen- und Prognosebericht 1. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Das bestehende Risikomanagement-System identifiziert rechtzeitig und vollständig Gefährdungspotentiale, die sich aus konjunktureller und politischer Entwicklung, Kundenunzufriedenheit oder Qualitätskennzahlen ergeben. Darauf bezugnehmend bestehen die folgenden größten externen Risiken: Wesentliche, akute Risiken sind zurzeit die Ukrainekriese, der Rohstoff- und Energiesektor und ein möglicher Inflationsanstieg. Weitere Entwicklungen und Auswirkungen sind in voller Höhe und Umfang aber nicht prognostizierbar, können aber schwerwiegend sein. Prognosen, Chancen und Risiken können nur mit einer hohen Unsicherheit der weiteren Entwicklung dargestellt werden. Ein weiteres wesentliches Risiko sind externe Angriffe auf die IT-Infrastruktur. Risiken für die IT-Infrastruktur bestehen durch Malware und zielgerichtete Ransomware-Angriffe auf Unternehmen. Der kontinuierliche Ausbau und die Absicherung der IT-Infrastruktur stellt daher ein Aufgabengebiet dar, da Bedrohungen durch gezielte Hacker-Angriffe sowie großflächige SPAM und Malware-Kampagnen auch zukünftig weiter zunehmen werden. Die Rohstoffpreise sind in 2023 stark gesunken. In 2024 wird sich das Preisniveau in etwa auf dem des Jahres 2023 belaufen. Die hohen Strompreise werden zumindest in 2024 weiterhin Bestand haben und durch die Preise für CO 2 -Zertifikate auch weiterhin auf einem hohen Niveau verweilen. Der Ausstieg aus der Stromerzeugung durch Kernkraft und Kohle führt in den nächsten Jahren zu Engpässen in der Stromversorgung. Es ist vollkommen unklar, wie sich diese Engpässe auf das produzierende Gewerbe auswirken. Wesentliche Chancen ergeben sich aus der engen Zusammenarbeit mit unseren Kunden und die daraus resultierende kontinuierliche Verbesserung und Weiterentwicklung unserer Produkte. Um dem Margendruck entgegenzuwirken, wird das Produktprogramm gestrafft und auf profitable Produktgruppen konzentriert. Anstrengungen in den Bereichen Automatisierung und Digitalisierung sollen die Zukunftsfähigkeit gewährleisten. Das Forderungsausfallrisiko wird durch enge Überwachung der Zahlungsziele und der Lieferung gegen Vorkasse bei zweifelhaften Kunden minimiert. Es besteht grundsätzlich eine geringe Risikoneigung beim Einsatz von Finanzinstrumenten. Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine wesentlichen Sicherungsgeschäfte vorgenommen, über die in der Finanzberichterstattung über Finanzinstrumente zu berichten wäre, außer Zinsswaps und -caps für kurz- und mittelfristige variable Bankdarlehen, die im Anhang in den sonstigen Angaben unter Bewertungseinheiten beschrieben sind. Ein Währungsrisiko besteht nicht, da nahezu alle Verbindlichkeiten sowie der größte Teil der Forderungen in EUR abgewickelt werden. Im Berichtsjahr bestehen für die BERICAP zurzeit keine existenzgefährdenden Risiken. Aus heutiger Sicht sind die größten Risiken die weitere Entwicklung der Ukrainekrise, der Inflation und die Volatilität des Energiemarktes. 2. Prognosebericht Der Geschäftsbereich Getränkeverschlüsse hat wie in den Vorjahren eine ausreichend gute Auftragslage für das Jahr 2024. Das Ergebnis im Bereich Getränkeverschlüsse wird bei konstanten Rohstoffpreisen moderat unter dem Niveau des Jahres 2023 liegen. Die voraussichtliche Geschäftsentwicklung des Geschäftsbereichs Spezialverschlüsse hängt im Wesentlichen stark von der weiteren Entwicklung der Konjunktur sowie der Rohstoff- und Energiemärkte ab. Die Geschäftsführung rechnet für das Jahr 2024 mit nahezu gleichbleibenden Verkaufsmengen und Umsätzen in einem schwierigen Geschäfts- und Wettbewerbsumfeld. Das Jahresergebnis 2024 wird voraussichtlich, abhängig von der Entwicklung der Konjunktur und damit verbunden dem Absatz, positiv sein und weit unter dem Niveau des Jahres 2023 liegen. Es sind für die kommenden Jahre keine wesentlichen Änderungen in der rechtlichen Unternehmens- und der Organisationsstruktur vorgesehen.
Budenheim, den 21. März 2024 BERICAP Verwaltungs GmbH Alexander Krautkrämer Sebastian Hähnel BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023BERICAP GMBH & CO KG, BudenheimErläuterungen zum Jahresabschluss I. Allgemeine AngabenDie BERICAP GmbH & Co KG ist eine große Personenhandelsgesellschaft im Sinne des § 264a Abs. 1 HGB mit Sitz in Budenheim und ist eingetragen in das Handelsregister Mainz (HRA 3302). Der Jahresabschluss der BERICAP GmbH & Co KG wurde von uns für das Geschäftsjahr 2023 nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Bilanz ist nach den Vorschriften §§ 265 ff. HGB gegliedert. Bei der Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde von uns das Gesamtkostenverfahren angewandt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet, die um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert sind. Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Anschaffungskosten werden durch Zuschüsse von Dritten gemindert. Die Nutzungsdauern für immaterielle Vermögensgegenstände betragen vier bis fünf Jahre, für Gebäude sechs bis 50 Jahre, für technische Anlagen und Maschinen vier bis 16 Jahre und für andere Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung drei bis 25 Jahre. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter (EUR 250 bis EUR 1.000) werden in einem Sammelposten erfasst und über einen Zeitraum von fünf Jahren aufgelöst. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie die Sachanlagen außerplanmäßig auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlicher dauernder Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Umlaufvermögen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten, welche neben den Einzelkosten angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den durch die Fertigung veranlassten Werteverzehr des Anlagevermögens umfassen. Handelswaren sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder niedrigerem beizulegenden Wert bewertet. Die Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit usw. ergeben, sind durch Abwertungen berücksichtigt. Bestandsrisiken, die sich aus einem Verkaufspreis unter den Herstellungskosten zuzüglich eines Zuschlags von 10 % (Frachtkosten 5 %, Marge 5 %) ergeben, werden ebenfalls durch Abwertungen berücksichtigt. Darüber hinaus ist dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung Rechnung getragen worden. Für Kleinmaterialien ist ein Festwert in Höhe von TEUR 607 (Vj. TEUR 486) gebildet. Die letzte körperliche Aufnahme der im Festwert erfassten Bestände erfolgte zum 31. Dezember 2023. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt und mit ihrem Gesamtwert innerhalb eines Jahres fällig. Bei den Forderungen werden allen erkennbaren Risiken durch angemessene Abwertung Rechnung getragen. Aufrechenbare Forderungen und Verbindlichkeiten wurden verrechnet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind gemäß § 253 HGB nach versicherungsmathematischen Berechnungen unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens basierend auf den Richttafeln 2018 G und unter Zugrundelegung eines 10 Jahreszinssatzes von 1,82 % (Vj. 1,78 % 10 Jahreszinssatz) bei einer Laufzeit von 15 Jahren mit ihrem Erfüllungsbetrag erfasst. Bei der Ermittlung werden künftig zu erwartende Lohn- und Gehaltssteigerungen bzw. Rentensteigerungen von 2,50 % p.a. (Vj. 2,50 % p.a.) und eine Fluktuationsquote von 4 % p.a. zugrunde gelegt. Durch Verwendung des 10 Jahreszinssatzes in 2023 ergibt sich im Vergleich zum 7 Jahreszinssatz (1,74 %; (Vj. 1,44 %)) ein Unterschiedsbetrag von EUR 4.890 (Vj. EUR 21.004). Für alle erkennbaren Einzelrisiken und ungewissen Verbindlichkeiten sind Rückstellungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt worden. Die Bildung für bestehende und mögliche Gewährleistungsansprüche erfolgte für das Jahr 2023 pauschal mit 0,26 % (Vj. 0,31 %) des anzusetzenden Gewährleistungsumsatzes. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Währungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten in ausländischer Währung mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind nicht vorhanden. Angaben zu latenten Steuern Auf das Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 HGB, eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung als aktive latente Steuern auszuweisen, wurde verzichtet. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus den Pensionsrückstellungen und den personalbezogenen Rückstellungen. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 13,3 % zugrunde gelegt. Bewertungseinheiten Grund- und Sicherungsbeziehungen werden als Bewertungseinheit erfasst. Die bilanzielle Abbildung erfolgt unter Anwendung der Einfrierungsmethode, bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres wie folgt:
Es besteht eine Beteiligung an der PETCYCLE Entwicklungs- und Arbeitsgemeinschaft GmbH & Co. KG, Bonn, in Höhe von 2,9 %. Die Gesellschaft weist zum 31.12.2022 ein Eigenkapital von TEUR 1.037 aus. Zudem besteht eine Beteiligung an der BERICAP Benelux B.V., Breda/Niederlande, in Höhe von 5,0 %. Die Gesellschaft weist zum 31.12.2022 ein Eigenkapital von TEUR 312 und einen Jahresüberschuss von TEUR 265 aus. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle erkennbaren Risiken werden durch Bildung von Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt. Hierfür wurden auf dieue Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Berichtsjahr 1,11 % für das Ausfallrisiko und zu erwartende Erlösschmälerungen angesetzt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren ausschließlich aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind TEUR 97 (Vj. TEUR 83) gegen Gesellschafter enthalten. Diese resultieren aus Umlagen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen aus Steuerüberzahlungen, geleisteten Anzahlungen und Forderungen an Lieferanten. Eigenkapital Das Festkapital der Kommanditisten von TEUR 23.000 ist vollständig eingezahlt. Die Komplementärin leistet keine Kapitaleinlage und nimmt am Gewinn und am Verlust sowie am Kapital nicht teil. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalverpflichtungen, Gewährleistungen, Instandhaltungsmaßnahmen und ausstehende Rechnungen. Darüber hinaus bestehen Rückstellungen für im Geschäftsjahr unterlassene Aufwendungen für Instandhaltung, die in den ersten drei Monaten des Folgejahres nachgeholt werden. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten sind wie folgt:
Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit Restlaufzeit größer 5 Jahre. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren ausschließlich aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen im Wesentlichen die zugewiesenen Gewinnanteile sowie Entnahmen im Berichtsjahr (TEUR 17.013, Vorjahr: TEUR 12.329). In den Gewinnanteilen sind mit TEUR 16.958 (Vorjahr: TEUR 12.283) solche an verbundene Unternehmen enthalten. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten ist weder durch Pfandrechte noch ähnliche Rechte besichert. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich nach einzelnen Geschäftsbereichen sowie nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von TEUR 194 (Vj. TEUR 127) und aus Anlagenverkäufen in Höhe von TEUR 85 (Vj. TEUR 163) sowie sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 11 (Vj. TEUR 7). Zinsen und ähnliche Zinsaufwendungen Erfolgswirkungen aus der Änderung des Abzinsungssatzes werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten in Höhe von TEUR 709 (Vj. TEUR 848) Ertragsteuern für das Jahr 2023 sowie Aufwendungen aus Steueranpassungen für Vorjahre in Höhe von TEUR -2 (Vj. TEUR 18). V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 815 (Vj. TEUR 2.003). Es handelt sich hierbei um das Obligo aus Investitionsvorhaben TEUR 780 (Vj. TEUR 1.936) (davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 596 (Vj. TEUR 0)) und Verpflichtungen aus PKW Leasing TEUR 35 (Vj. TEUR 67). Angaben zur Komplementärin Die BERICAP Verwaltungs GmbH, Budenheim, ist mit einem gezeichneten Kapital von TEUR 25 Komplementärin der Gesellschaft. Im Jahr 2023 hat sie die Vertretung der Gesellschaft durch ihre Geschäftsführer: o Master of Business Administration, Dipl. Ingenieur Sebastian Hähnel, Geschäftsführer, Wermelskirchen o Dipl. Wirtschaftsingenieur Alexander Krautkrämer, Geschäftsführer, Eltville am Rhein wahrgenommen. Die Komplementärin erhält einen Nettobetrag von TEUR 2 (Vj. TEUR 2) für erbrachte Tätigkeiten. Die Geschäftsführer erhalten für ihre Tätigkeit bei der Komplementärin wie im Vorjahr keine Bezüge. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Aufgliederung der Mitarbeiterzahl Die nachfolgende Tabelle zeigt die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter:
Bewertungseinheiten Zu den Bewertungseinheiten geben wir nachfolgende Übersicht:
*) Es ist beabsichtigt, die aufzunehmenden Finanzmarktkredite künftig so auszugestalten, dass Sie übereinstimmend zu den Sicherungsgeschäften lauten Abschlussprüferhonorar Die im Geschäftsjahr als Aufwand gebuchten Honorare für die BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, Zweigniederlassung Mainz, als Abschlussprüfer der BERICAP GMBH & CO KG betragen für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 47, für andere Bestätigungsleistungen TEUR 3 und für sonstige Leistungen TEUR 3 - Gesamt TEUR 53. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Die Gesellschaft unterhält eine Vielzahl von Geschäftsbeziehungen, vereinzelt auch zu nahestehenden Unternehmen und Personen. Die wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen resultieren aus dem normalen Liefer- und Leistungsaustausch mit verbundenen Unternehmen. Die nachstehende Tabelle gibt Auskunft über sämtliche wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen.
Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss wird den Gesellschafterkonten gutgeschrieben. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Wir verweisen auf die Ausführungen im Lagebericht im Abschnitt Risiko-, Chancen - und Prognosebericht. Konzernverhältnis Oberste Muttergesellschaft ist die BERICAP Capital GmbH & Co KG, Budenheim. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der BERICAP Capital GmbH & Co KG einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss ist im Unternehmensregister offenzulegen.
Budenheim, 21. März 2024 BERICAP Verwaltungs GmbH A. Krautkrämer S. Hähnel sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 08.07.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die BERICAP GMBH & CO KG, Budenheim PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der BERICAP GMBH & CO KG, Budenheim - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BERICAP GMBH & CO KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a Abs. 1 HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und -vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a Abs. 1 HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus -identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. -gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. -beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. -ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. -beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. -beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. -führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mainz, 21. März 2024 BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Scholz, Wirtschaftsprüfer Hiller, Wirtschaftsprüfer |
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