Kron Geschäftsführungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Irene Barbara Knoch seit 30.3.2023 | Prokura |
Christian Hofmann seit 30.3.2023 | Prokura |
Carmen, geb. Hahn Kron seit 30.8.2016 | Prokura |
Philipp Günter Kron seit 23.4.2004 | Geschäftsführer |
Ursula, geb. Müller Kron seit 23.4.2004 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Alfred Kron GmbHSolingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtInhaltsverzeichnis I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell 2. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage b) Finanzlage c) Vermögenslage 3. Finanzielle Leistungsindikatoren 4. Gesamtaussage III. Bericht über Zweigniederlassungen IV. Prognosebericht V. Chancen- und Risikobericht 1. Allgemeiner Risikobericht 2. Spezieller Risikobericht I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Alfred Kron GmbH produziert und vertreibt kaltgeformte Metallteile, Kunststoffteile und aus beiden Komponenten hergestellte hybride Teile. Für die Zukunft wollen wir unsere Ausrichtung dahin optimieren, dass Umsätze in unserer Kernkompetenz dem Stanzen und Biegen in den neu etablierten Bereichen Hybridfertigung und Tape & Reel-Verpackung erhöht werden. Daraus ergibt sich für die Unternehmung ein Plus an Marge durch mehr Wertschöpfung. Im Bereich der Hybridfertigung haben wir im Jahr 2023 einen erfolgreichen Serienanlauf durchgeführt. Durch die Investition in weitere Verpackungsautomaten sind wir im Begriff auch die Tape & Reel-Verpackung auszubauen. 2. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung eigener Artikel wird von der Gesellschaft nicht betrieben. Ende 2020 haben wir eine technische Projektabwicklung implementiert, um einen erfolgreichen Durchlauf unserer Projekte zu gewährleisten. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Gesamtwirtschaft in Deutschland ist 2023 preisbereinigt um 0,3 % geschrumpft. Damit kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung ins Stocken, insbesondere die hohen Preise dämpften die Konjunktur. Branchenindikatoren geben für Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie eine Steigerung der Produktionsmenge um 2,6 % über das Vorjahresniveau von 2022 an. Damit lag die Produktion immer noch rund 10% unter dem Vorkrisenniveau von 2018. Das Produktionsplus ist vor allem Dingen im ersten Halbjahr generiert worden aufgrund von Nachholeffekten durch eine verbesserten Materiallage und aufgestauten Aufträgen. Die Erholung ist allerdings im zweiten Halbjahr ins Stocken geraten und es wurden zurückgehende Umsätze und eine schwache Auftragslage verzeichnet. Wir genieren etwa die Hälfte unseres Umsatzes mit der Automobilzuliefererbranche. Daher ist die Entwicklung der Automobilbranche für uns von signifikanter Bedeutung. Die Automobilbranche setzt zunehmend auf alternative Antriebe, so dass hier ein Umbruch der Branche im vollen Gange ist. Auch der Ausbau der Elektromobilität ist im Jahr 2023 ins Stocken geraten. Der Hochlauf der neuen Artikel ist deutlich moderater vonstattengegangen als geplant, sodass die Umsätze in dem Bereich deutlich niedriger ausgefallen sind als für das Jahr 2023 geplant. 2. Geschäftsverlauf und Lage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. Die Vermögenslage bleibt trotz der durchwachsenen konjunkturellen Entwicklungen und etwas schlechteren Ergebnissituation stabil. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten versuchen wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich stabil zu halten. Durch die andauernde Volatilität der Abnahmemengen unserer Kunden ist es möglich, dass die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage nachteilig beeinflusst wird. Unsere Finanzlage ist als solide zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Kapitalstruktur ist stabil gut. Wesentlichen Anteil daran hat unsere Ausschüttungspolitik der Vorjahre, aufgrund derer wir erwirtschaftete Ergebnisse im Unternehmen belassen. Die Eigenkapitalquote konnte erhöht werden und beträgt 39,3 %. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 38,5 % der Bilanzsumme, während die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen lediglich 8,7 % der Bilanzsumme betragen. Sämtliche Verbindlichkeiten können innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. a) Ertragslage Der Umsatz der Alfred Kron GmbH ist im Jahre 2023 um 532 T€ gesunken, das entspricht einem Umsatzrückgang von 3,3 %. Nach den Rekordumsätzen in den Jahren 2021 und 2022, konnte in 2023 dieser Trend nicht fortgesetzt werden. Der lediglich moderate Umsatzrückgang wurde hauptsächlich durch Preisanpassungen und einen veränderten Produktmix erzielt. Der Materialeinsatz inklusive zugekaufter Fremdleistungen stieg im gleichen Zeitraum um 433 T€, entsprechend 5,2 %. Die Materialquote ist im Vergleich zu 2022 um 2,0 % gesunken, was hauptsächlich durch die höheren Preise als Berechnungsgrundlage (trotz gestiegener Kosten bei den Buntmetallen) und dem Produktmix versucht wurde. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 334,6 T€ zum Vorjahr gestiegen. Grund hierfür sind höhere Energiekosten, höhere Werbe- und Reisekosten durch verstärkte Messeauftritte und veränderte Verträge mit den Verbundunternehmen. Das Betriebsergebnis hat sich um 102,2 T€ auf einen Gewinn in Höhe von 161 T€ verschlechtert. Durch die schwache konjunkturelle Lage konnte der positive Trend der letzten beiden Jahre nicht fortgeführt werden. Dennoch werden hier weiter die Bemühungen fortgesetzt, mit dem Ziel ein branchenübliches Ergebnis zu erreichen. Der Personalaufwand ist fast exakt auf dem Vorjahrniveau geblieben und lediglich um 1 T€ gestiegen. Die Zahl der Mitarbeiter ist im Durchschnitt leicht gesunken. Um die weitere Entwicklung zu ermöglichen, werden im Jahr 2024 verstärkt Mitarbeiter gesucht. b) Finanzlage Die Finanzlage des Unternehmens ist als befriedigend einzustufen. Der Cashflow aus laufender Tätigkeit beträgt im Berichtsjahr 134 T€ (Vorjahr 125 T€). Die Gesellschaft hat langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 2.146 T€. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus den Umsatzerlösen und der strategischen Finanzmittelsteuerung in den Verbundunternehmen können die notwendigen Zahlungsverpflichtungen jederzeit fristgerecht bedient werden. c) Vermögenslage Das Gesamtvermögen hat sich im Berichtsjahr um 11 T€ auf 5.583 T€ leicht erhöht. Das Anlagevermögen hat sich im Berichtsjahr um 4 T€ reduziert. Dabei sind Investitionen von 42 T€ getätigt worden. Dem stehen Abschreibungen in Höhe von 46,0 T€ gegenüber. Die Vorräte erhöhten sich im Rahmen des Working Capital Managements um 327,0 T€ auf 2.934,8 T€. Das Eigenkapital erhöhte sich um 160,6 T€ auf 2.196,3 T€. Damit wurde eine Eigenkapitalquote von 39,3 % erzielt, die damit leicht verbessert ist und weiterhin als gut bezeichnet werden kann. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich um 1,3 T€ auf 107,5 T€. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unsere Betrachtung auf Umsatzentwicklung, Betriebsergebnis und Branchenentwicklung. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite, Cashflow und Auslastung der Mitarbeiter heran. Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt 202 T€ p.a. und ist damit um 3,6 T€ gesunken. Hier kommt die schwache Konjunktur zum Tragen. Die Produktionsmenge des Unternehmens lag um 16,8 % unter dem Vorjahreswert. Damit lag sie deutlich unter der gesamten Branche, deren Produktionsmenge um 2,6 % gestiegen ist. Hier sind die Auswirkungen des deutlich geänderten Produktmixes zu erkennen. Der Anteil der Produkte für die E-Mobilität konnte beachtlich gesteigert werden. Diese Produkte haben eine deutlich höhere Fertigungstiefe. Die Entwicklung entspricht der in der Restrukturierung definierten Strategie. Zusätzlich hat die schwache Konjunktur die Fertigungsmenge negativ beeinflusst. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als befriedigend ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist als ausbaufähig zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen bzw. innerhalb der Skontofristen zu begleichen sowie Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr diese Ziele umsetzen. Die kurzfristen Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. III. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten. IV. Prognosebericht Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens durchaus positiv. Die Zusammenarbeit mit einer Beratungsfirma haben wir auch im Jahr 2023 erfolgreich fortgesetzt. Die intensivierten Vertriebsaktivitäten und daraus resultierend die Erschließung weiterer Marktsegmente mit großem Marktpotenzial bietet uns die Chance, uns zukunftssicher und heterogen aufzustellen. Durch eine Ausweitung der Fertigungstiefe, das Vordringen in die Fertigung von Metall-Kunststoff-Verbünden, neuen Verpackungsmöglichkeiten und die, an den Kundenanforderungen orientierte fortschreitende Organisationsentwicklung, werden wir weitere Marktpotenziale erschließen. Erfreulicherweise hat sich die Nachfrage zum Ende des letzten Jahres erholt und der Auftragseingang war in den ersten Monaten des Jahres 2024 überdurchschnittlich. Speziell im Bereich Automations- und Steuerungstechnik für Industrieanlagen, sowie der Messtechnik und im Bausektor für Lichtsysteme konnten wir wieder verstärkt Auftragseingänge verbuchen. Insbesondere die Automationsbranche wird durch den Mitarbeitermangel immer mehr an Bedeutung gewinnen und wir werden in den Jahren 2024 und 2025 jeweilige Neuartikel im Serienanlauf begleiten. Die Möbelindustrie befindet sich in einer Erholungsphase, so dass auch hier wieder vermehrt Produkte geliefert werden. Die Entwicklung der Automobilindustrie, mit der wir über die Belieferung der Zulieferindustrie mehr als 50 % unserer Umsatzleistung generieren, befindet sich im Umbruch. Jedoch sehen wir im Bereich der neuen Antriebstechniken Chancen auf weitere neue Projekte. So konnten wir hier kürzlich einen Auftrag gewinnen, der die Verbindlichkeit in Neufahrzeugen und im speziellen die Absicherung der Lenkungs- und Bremssysteme sicherstellt. Die Systeme werden damit sowohl in die neuen Technologien der E-/Hybridflotten, als auch für die neuartigen Verbrennungsmotoren zum Einsatz kommen. Dies sichert uns für mehrere Jahre einen stabilen und wirtschaftlich sinnvollen Absatz. Weiterhin haben sich durch Mengenfusionen am Getriebemarkt, neue und verdoppelte Marktpotentiale für uns ergeben, die wir gewinnen und auch hier zukünftig für den europäischen Markt liefern können. Der Umbruch innerhalb der Automobilindustrie hinsichtlich alternativer Antriebe führt zu erhöhten Anforderungen an die Teile-Reinigung. Die Investitionen in einen Sauberraum mit Tray-Automation ist im vollen Gange und wird im Jahre 2024 abgeschlossen. Unsere Investitionsvorhaben konnten wir durch die Inanspruchnahme einer RWP-Förderung über einen Zeitraum von drei Jahren absichern. Hierbei handelt es sich um das größte Investitionsvorhaben in Maschinen und Anlagen der letzten fünf Jahre. Die ersten Investitionen konnten wir in 2022 bereits abschließen. Den zweiten Investitionszyklus haben wir in 2023 begonnen und werden ihn 2024 abschließen, rechtzeitig zum Abschluss des Förderzeitraums. Damit wird das Ziel verfolgt, die Produktivität nachhaltig zu steigern und den zukünftigen Anforderungen der Kunden gerecht zu werden. Des Weiteren haben wir im Jahr 2023 mit Hilfe des Förderprojektes "Digital Jetzt" eine Digitalisierungsoffensive begonnen. Hier haben wir in ein Dokumentmanagementsystem investiert und sind im Begriff in der Fertigung ein TPM-Modul einzuführen. Im Werkzeugbau ist schließlich die Investition in eine 5-Achs-Schleifmaschine geplant, um die Bauzeiten unserer Werkzeuge und Betriebsmittel in der Eigenfertigung zu reduzieren und die Effizienz zu steigern. Im Personalbereich erwarten wir mittelfristig die verstärkte Einstellung von jungen und aufbaufähigen Mitarbeitern, die neue Projekte betreuen und sukzessive ältere Mitarbeiter ersetzen sollen. Durch die gegenwärtige Arbeitsmarktsituation möchten wir hier erhöhten Personalkosten mit der verstärkten Ausbildung von Nachwuchskräften entgegenwirken. V. Chancen- und Risikobericht 1. Allgemeiner Risikobericht Potenzielle Währungsrisiken, ausgenommen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung aufgrund der Unwägbarkeiten im EURO-Raum, existieren nicht, da wir sämtliche Geschäfte ausschließlich in EURO vornehmen. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Flexibilität, Zuverlässigkeit und mit einem hohen Maß an Qualität begegnen. Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Diese wird zukünftig noch ausgebaut werden. Um unsere Flexibilität insbesondere bei den Buntmetallen zu erhöhen, haben wir in 2023 neue Lieferanten qualifiziert. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen sowohl durch Audits direkt bei unseren Lieferanten als auch durch unsere eigenen Messmaschinen in unseren Geschäftsräumen durch. Die aktuellen Schwankungen in Bezug auf Legierungszuschläge geben wir durch regelmäßige nachgelagerte Materialpreisanpassungen weiter. Der Geschäftsverlauf in Jahr 2023 wurde auch von lokalen Unglücken bei Material-Vorlieferanten bestimmt. Hierdurch gab es einen massiven Materialengpass im Bereich der beschichteten Buntmetalle, der auch zu Materialkostensteigerungen geführt hat. Daher war die Qualifizierung eines weiteren Lieferanten dringend notwendig und eine höhere Flexibilität zu erreichen. Durch die geplante Fertigstellung des Sauberraums inklusiver Tray-Verpackungsautomaten werden wir die Reinigungsanforderungen in naher Zukunft inhouse erfüllen können. Somit kann demnächst gemäß der Strategie die Fertigungstiefe auch hier erweitert werden und die Kapazität hinsichtlich der Tape & Reel Verpackung erweitert werden. Die Mengenerhöhung eines laufenden Projektes führt zu der Notwendigkeit in eine neue Automatisierung zu investieren. Dies führt kurzfristig zu einem 3-Schicht-Betrieb in einem kleinen Teil der Produktion. Der Engpass wird aber langfristig durch die Investition in eine weitere Automation behoben werden. Durch die schnelllebigen, weltpolitischen Veränderungen können sich kurzfristige Verlagerungsprojekte unserer Kunden am Markt ergeben. Für den Fall ist im Wesentlichen von einer kontinentale Sourcing Strategie auszugehen. Dadurch könnten mögliche Verlagerungen von Produktgruppen in die jeweiligen Regionen herbeigeführt werden. Der Arbeitsmarkt für qualifizierte Facharbeiter ist zunehmend angespannt. Der wirtschaftliche Erfolg wird auch davon abhängen in Zukunft qualifiziertes Personal zu finden und zu halten. Für unsere Nachhaltigkeitsstrategie konnten wir mit der Teilnahme am Projekt ÖKOPROFIT einen Startpunkt setzen. Wir konnten damit den CO 2 -Fußabdruck des Unternehmens ermitteln, um den entsprechenden Markt-Anforderungen Genüge zu tun. Des Weiteren verfolgen wir aktiv Maßnahmen zur Reduktion unseres CO 2 -Fußabdruckes, eine geplante PV-Anlage soll hier in Zukunft einen deutlichen Effekt bringen. 2. Spezieller Risikobericht Die gute Auftragslage Anfang 2024 führte zu einem erhöhten Materialbedarf und damit verbunden mit einem entsprechenden Vorfinanzierungsbedarf des Rohmaterials. Dies führte zu einer angespannten Liquiditätslage. Durch umsichtiges Agieren im Einkauf konnten wir die Lage bis zur Realisierung der zukünftigen Zahlungseingänge aus den erhöhten Umsätzen meistern. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige, intensive Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Durch die andauernde Ausweitung der Fertigungstiefe im Bereich vollautomatisch hergestellter Metall-Kunststoffverbünde und die Integration von Verpackungskonzepten werden wir zukünftig unseren Kunden noch mehr Leistungen entlang der vollständigen Wertschöpfungskette anbieten können. Die Entwicklung von herkömmlichen Verbrennungsmotoren im Automobilbereich, in denen einige unserer Produkte verbaut sind, versuchen wir mit Projekten anderer Antriebsarten zu kompensieren. Darüber hinaus sehen wir auch in anderen Branchen weitere Entwicklungsmöglichkeiten. In diesem Rahmen versuchen wir Neuprojekte auch in Non-Automotiv-Branchen zu akquirieren. Diesen Weg wollen wir zukünftig weiter fortschreiten.
Solingen, den 31. Mai 2024 Alfred Kron GmbH der, Geschäftsführer gez. Philipp Kron BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gesellschaft ist somit prüfungspflichtig nach § 316 HGB. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden, Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Vorräte Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt und wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Liquide Mittel Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert angesetzt. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Für Ausgaben, die bereits vor dem Abschlussstichtag geleistet wurden, aber auf eine bestimmte Zeit danach entfallen, wird ein Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Für Einnahmen, die bereits vor dem Abschlussstichtag realisiert wurden, aber auf eine bestimmte Zeit danach entfallen, wird ein Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. III. Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist nachfolgend dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 284 Abs. 3 HGB). Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: T€ 631,0 Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: T€ 651,4. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr ist € 286.350,00 (Vorjahr: € 285.500,00). Angaben zu Forderungen gegen Gesellschafter Der Betrag der Forderungen gegen Gesellschafter beläuft sich auf € 244.012,94 (Vorjahr: € 322.579,11). Der Ausweis erfolgt unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen, die Forderungen gegen den mittelbaren Gesellschafter und Geschäftsführer sind. Diese beziehen sich auf ein Gesellschafterdarlehen an den mittelbaren Gesellschafter und Geschäftsführer Philipp Kron gem. § 285 Nr. 9 c HGB in Höhe von € 362.343,37 (Vorjahr: € 354.987,22), das jährlich mit 2 % verzinst wird. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind keine größeren Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden, nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: Die sonstigen Rückstellungen betragen € 287.075,00
Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr ist € 1.502.285,73 (Vorjahr: € 1.793.903,91). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer als einem Jahr ist € 1.447.573,36 (Vorjahr: € 1.208.241,2). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Die Verpflichtungen bestehen ausschließlich gegenüber verbundenen bzw. nahestehenden Unternehmen der Kron Gruppe. Die Mieten werden für die Überlassung des Geschäftsgrundstücks und Maschinen gezahlt. Risiken ergeben sich hieraus nicht. Darüber hinaus bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen:
Die Leasingverpflichtungen dienen der Verbesserung der Liquidität der Gesellschaft. Risiken ergeben sich hieraus nicht. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. V. Sonstige Pflichtangaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 83. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens - unverändert - geführt durch Herrn Philipp Kron (Kaufmann), Solingen. Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Das Ergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Solingen, den 31. Mai 2024 Alfred Kron GmbH der, Geschäftsführer gez. Philipp Kron sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.06.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDem ungekürzten Jahresabschluss zum 31.12.2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 wurde von der Rinke Treuhand GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Alfred Kron GmbH, Solingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Alfred Kron GmbH, Solingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Alfred Kron GmbH, Solingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wuppertal, den 28. Juni 2024 RINKE
TREUHAND GmbH
gez. Andreas Niemeyer, Wirtschaftsprüfer gez. Jan Bootsmann, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
11 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Druck- und Medienvorstufe
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Herstellung von Schneidwaren und Bestecken aus unedlen Metallen
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen