Stammdaten

Register
Amtsgericht Memmingen HRB 14853
Eingetragen
9.11.2011
Branche
Herstellung von elektrischem InstallationsmaterialElektroinstallationReparatur und Instandhaltung von elektrischen Ausrüstungen
Gegenstand
Installationstechnik, Netztechnik, Mobilfunksysteme, Photovoltaikanlagen, Sicherheitssysteme, Anlagentechnik

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Melanie Fischer
seit 9.11.2011
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 3 angezeigt

86483 Balzhausen, Hauptstraße 10
30.000 €
60.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Elektrotechnik Hafner GmbH

Thannhausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR TEUR TEUR
A. Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte sowieLizenzen an solchen Rechten 2,00 1
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 253.531,00 248
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 528.816,00 782.347,00 456 704
Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 300,00 0
782.649,00 705
B. Umlaufvermögen
Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 39.053,00 26
unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 9.149.992,00 9.932
fertige Erzeugnisse und Waren 505.995,09 532
ab: erhaltene Anzahlungen -8.058.673,82 1.636.366,27 -8.642 1.848
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 678.301,24 684
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 770.984,38 720
Forderungen gegen Gesellschafter 58.946,48 56
sonstige Vermögensgegenstände 41.415,76 1.549.647,86 158 1.618
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.368.804,10 1.429
5.554.818,23 4.895
C. Rechnungsabgrenzungsposten 89.992,56 160
6.427.459,79 5.760

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR TEUR TEUR
A. Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50
Gewinnvortrag 3.055.054,60 2.899
Jahresüberschuss 210.737,22 3.315.791,82 156 3.105
B. Rückstellungen
Steuerrückstellungen 20.656,98 3
sonstige Rückstellungen 628.650,00 649.306,98 644 647
C. Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 276.901,98 492
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.514.638,21 947
sonstige Verbindlichkeiten
davon aus Steuern EUR 256.821,93; Vj. TEUR 212
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 2.888,88; Vj. TEUR 3 670.820,80 2.462.360,99 569 2.008
6.427.459,79 5.760

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
EUR EUR TEUR TEUR
Rohergebnis 10.537.234,77 10.862
Personalaufwand
Löhne und Gehälter 6.340.002,64 6.564
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung (davon für Altersversorgung EUR 14.858,18; Vj. TEUR 14) 1.389.769,31 1.485
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 382.184,22 425
sonstige betriebliche Aufwendungen 2.111.514,16 -10.223.470,33 2.150 -10.624
313.764,44 238
Erträge aus Beteiligungen 9,00 0
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge (davon aus verbundenen Unternehmen EUR 20.843,10; Vj. TEUR 23) 22.544,91 25
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -9.684,73 12.869,18 -11 14
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -80.764,67 -60
Ergebnis nach Steuern 245.868,95 192
sonstige Steuern -35.131,73 -36
Jahresüberschuss 210.737,22 156

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die Firma Elektrotechnik Hafner GmbH mit Sitz in Thannhausen ist im Handelsregister des Amtsgerichts Memmingen unter HRB 14853 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften über die Rech-nungslegung von mittelgroßen Kapitalgesellschaften sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden aktiviert und über die erwartete Nutzungsdauer von drei Jahren zeitanteilig linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bewertet.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bzw. beizulegenden Werten bewertet. In die Herstellungskosten der unfertigen Erzeugnisse werden die direkten Kosten sowie anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten einschließlich Abschreibungen einbezogen. Für Risiken durch verminderte Verwertbarkeit werden ausreichende Abschläge vorgenommen. Die auf unfertige Erzeugnisse entfallenen erhaltenen Anzahlungen von Kunden werden in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Ausfallrisiken und allgemeine Kreditrisiken werden durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angemessen berücksichtigt.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten sind gebildet, soweit geleistete Zahlungen anteilig eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag betreffen.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der Bruttobuchwerte und Abschreibungen der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der nachfolgenden "Entwicklung des Anlagevermögens 2023"

dargestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Vortrag zum 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbenegewerbliche Schutzrechtesowie Lizenzen an solchen Rechten 6.480,00 - - 6.480,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagenund Maschinen 1.091.343,39 115.224,67 21.350,00 1.185.218,06
2. andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 2.054.796,65 344.660,55 80.387,61 2.319.069,59
3.146.140,04 459.885,22 101.737,61 3.504.287,65
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 300,00 - - 300,00
3.152.920,04 459.885,22 101.737,61 3.511.067,65
Abschreibungen
Vortrag zum 1.1.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Auflösung aufgrund Abgang Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbenegewerbliche Schutzrechtesowie Lizenzen an solchen Rechten 5.884,00 594,00 - 6.478,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagenund Maschinen 843.247,39 109.787,67 21.348,00 931.687,06
2. andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 1.598.827,65 271.802,55 80.376,61 1.790.253,59
2.442.075,04 381.590,22 101.724,61 2.721.940,65
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile - - - -
2.447.959,04 382.184,22 101.724,61 2.728.418,65
Buchwert
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbenegewerbliche Schutzrechtesowie Lizenzen an solchen Rechten 2,00 596,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagenund Maschinen 253.531,00 248.096,00
2. andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 528.816,00 455.969,00
782.347,00 704.065,00
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 300,00 300,00
782.649,00 704.961,00

Die Forderungen gegenüber Beteiligungsunternehmen betreffen Forderungen gegen den Gesellschafter Karl-Heinz Hofmann bzw. sein Besitzunternehmen. Davon haben EUR 415.922,39 (Vj. TEUR 463) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen der Gesellschaft enthalten im Wesentlichen Beträge für Personal- und Garantieverpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

Gesamt Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit 1 - 5 Jahre Restlaufzeit über 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 277 184 93 -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.514 1.514 - -
Sonstige Verbindlichkeiten 671 671 - -
2.462 2.369 93 -
(Vorjahr) (2.008) (1.731) (277) (-)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 0 durch Grundschulden besichert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Form eines zeitlich unbefristeten Pachtvertrages mit einem Gesellschafter. Die jährlichen Miet- und Pachtaufwendungen betragen derzeit insgesamt ca. TEUR 535.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Der Posten 'Sonstige betriebliche Erträge' enthält periodenfremde Beträge v. a. aus Anlagenabgängen sowie aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen von insgesamt TEUR 139 (Vj. TEUR 41).

Sonstige Angaben

Anzahl der Mitarbeiter: im Berichtsjahr waren durchschnittlich 118 (Vj. 123) gewerbliche Arbeitnehmer und 19 (Vj. 21) Angestellte beschäftigt.

Geschäftsführer: Melanie Fischer, kaufm. Leiterin
Michael Hofmann, techn. Leiter

Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung sind gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Jahresüberschuss soll zusammen mit dem bisherigen Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Thannhausen, den 30. August 2024

Elektrotechnik Hafner GmbH

gez. Michael Hofmann

gez. Melanie Fischer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Elektrotechnik Hafner GmbH ist ein mittelständisches schwäbisches Familienunternehmen, welches seit 2012 die Geschäftstätigkeit des früheren Einzelunternehmens Elektro Hafner fortführt. Wir bieten ein breit gefächertes Portfolio der Elektroinstallationen mit höchsten Qualitätsstandards an: Energie- und Gebäudetechnik, Mobilfunk, Anlagentechnik sowie Netztechnik/Kabelleitungen werden jeweils als separate Abteilungen geführt. Die Gesellschaft unterhält neben dem Stammhaus in Thannhausen zusätzlich Betriebsstätten in Balzhausen und Augsburg. Wesentliche Teile des Anlagevermögens werden pachtweise von einem Gesellschafter zur Verfügung gestellt, weshalb das Anlagevermögen relativ gering ist.

2. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Elektroinstallationsbranche unterliegt konjunkturabhängig erheblichen Nachfrageschwankungen, die regionale Baukonjunktur war insbesondere in Südbayern in den letzten Jahren jedoch sehr gut. Für die Elektrotechnik Hafner GmbH bedeutete dies auch für 2023 einen befriedigenden Auftragsbestand und eine gute Auslastung der Kapazitäten.

3. Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage der Gesellschaft

Im Geschäftsjahr 2023 sind die abgerechneten Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 6,4 % gestiegen, unter Einbeziehung der Bestandsminderung der unfertigen Baustellen erhöhte sich die Gesamtleistung des Unternehmens um 1,2 %. Das Rohergebnis liegt aufgrund eines höheren Materialaufwands per Saldo allerdings um rund 3 % niedriger gegenüber dem Vorjahr, da deutlich höhere Subunternehmerleistungen in Anspruch genommen werden mussten. Die Personalaufwendungen sind um rund 4,0 % auf TEUR 7.730 zurückgegangen und auch die planmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen sind mit TEUR 382 etwas rückläufig gewesen. Zusammen mit den um TEUR 90 reduzierten sonstigen betrieblichen Erträgen und insgesamt etwas gesunkenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen hat sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern auf TEUR 314 (Vj. TEUR 238) kaum verändert.

Die Zinsaufwendungen sind wie in den Vorjahren relativ gering und werden durch Zinserträge seitens verbundener Unternehmen überkompensiert. Nach Abzug des Steueraufwands wird ein verbesserter Jahresüberschuss von TEUR 211 (Vj. TEUR 156) ausgewiesen, der im Rahmen der letztjährigen Prognosen liegt.

Die Bilanzsumme hat sich um 11,6 % oder TEUR 668 auf TEUR 6.427 erhöht, wobei dem deutlichen Anstieg der Flüssigen Mittel auf der Aktivseite eine Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auf der Passivseite gegenübersteht.

Das Anlagevermögen ist investitionsbedingt um TEUR 78 gestiegen und entspricht am Jahresende 12,2 % (Vj. 12,2 %) des Gesamtvermögens. Der Abnahme der unfertigen Leistungen im Umlaufvermögen steht eine etwas geringere Abnahme der erhaltenen Kundenanzahlungen gegenüber, so dass sich die Vorräte per Saldo insgesamt um TEUR 212 auf TEUR 1.636 vermindert haben.

Das Eigenkapital hat sich zum Bilanzstichtag durch den thesaurierten Jahresüberschuss auf TEUR 3.316 (Vj. TEUR 3.105) erhöht, was in Relation zur höheren Bilanzsumme einer Eigenkapitalquote von 51,6 % (Vj. 53,9 %) entspricht.

Die Bankverbindlichkeiten bestehen nur in Form von zinsgünstigen mittelfristigen Investitionskrediten, die planmäßig getilgt werden. Die Finanzierung erfolgt im Übrigen hauptsächlich über die Anforderung von Abschlagszahlungen der Kunden bzw. über das Eigenkapital und die laufenden Lieferantenverbindlichkeiten.

4. Investitionen

Das langfristig gebundene Anlagevermögen hat sich bei Sachinvestitionen des Berichtsjahres von rd. TEUR 183 wegen der planmäßigen Abschreibungen von TEUR 425 etwas erhöht. Die Anlagenquote ist generell relativ gering, da die Gebäude und wesentliche Teile der maschinellen Anlagen von einem Gesellschafter im Rahmen einer Betriebsaufspaltung zugepachtet sind. Die Zugänge betrafen neben diversen Ersatzinvestitionen in Maschinen vor allem den Fuhrpark.

5. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Die branchentypische Auftragsabwicklung bei größeren Bauaufträgen über Kundenanzahlungen reduziert für die GmbH sowohl Forderungsausfallrisiken wie auch Finanzierungsrisiken. Unsere Kapital- und Liquiditätslage ist unverändert sehr gut, so dass auch stärkere Konjunkturschwankungen abgefedert werden könnten.

Die deutsche Baubranche konnte im Jahr 2023 noch von dem guten Auftragspolster der Vorjahre zehren, für 2024ff sind die Prognosen wegen der allgemeinen Konjunkturentwicklung pessimistischer. Wir sehen uns allerdings regional nachhaltig gut aufgestellt und erwarten auch unter den schlechteren Rahmenbedingungen eine gute Auslastung.

Das Risiko von Zahlungsausfällen wegen evtl. insolventer Kunden ist aufgrund der Leistungserstellung bei zeitnaher Anforderung und Erhalt von Anzahlungen überschaubar und kontrollierbar.

6. Prognosebericht

Aufgrund der vorhandenen Auftragsbestände plant die Gesellschaft trotz der tendenziell verschlechterten Baukonjunkturdaten übers Jahr gesehen mit einer anhaltend hohen Auslastung für 2024. Die Gesamtleistung dürfte daher in etwa auf Vorjahresniveau liegen, der Jahresüberschuss sollte aufgrund Schlussabrechnung von größeren Bauvorhaben weiter steigen.

 

Thannhausen, den 15. Oktober 2024

Die Geschäftsführung

gez. Michael Hofmann

gez. Melanie Fischer

Für die Offenlegung des Jahresabschlusses wurde das Wahlrecht zur Verkürzung der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 276 Satz 1 HGB in Anspruch genommen. Dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Elektrotechnik Hafner GmbH, Thannhausen,

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Elektrotechnik Hafner GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Elektrotechnik Hafner GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt.

Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen.

Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ergebnisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Augsburg, den 28. Oktober 2024

SBM Steiner · Biermayer & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Harald Steiner, Wirtschaftsprüfer

Eva Biermayer, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 15.11.2024 festgestellt.

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