Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung
KMLZ Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Unterer Anger 3, 80331 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Atanas Dr. Mateev seit 14.1.2026 | Geschäftsführer |
Jochen Dr. Tillmanns seit 20.1.2025 | Geschäftsführer |
Markus Dr. Müller seit 18.1.2023 | Geschäftsführer |
Matthias Dr. Oldiges seit 18.1.2021 | Geschäftsführer |
Thomas Dr. Streit seit 20.3.2017 | Geschäftsführer |
Christian Dr. Salder seit 8.1.2014 | Geschäftsführer |
Eveline Beer seit 27.3.2013 | Geschäftsführer |
Ronny Langer seit 4.4.2007 | Geschäftsführer |
Oliver Peter Dr. Zugmaier seit 27.9.2006 | Geschäftsführer |
Thomas Prof. Dr. Küffner seit 27.9.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (8)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 37.60% | |
| 27.54% | |
| 11.99% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
7 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 7 angezeigt
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KMLZ Rechtsanwaltsgesellschaft mbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.20231. Unternehmensstruktur und Geschäftstätigkeit Die KMLZ Rechtsanwaltsgesellschaft GmbH (KMLZ) ist eine 2006 gegründete, partnergeführte Rechtsanwaltsgesellschaft mit Sitz in München und einer Niederlassung in Düsseldorf. KMLZ hat sich von Beginn an konsequent auf die Beratung im Umsatzsteuerrecht fokussiert. Ergänzt und abgerundet wird dies durch die Beratung im Zollrecht sowie für andere Verkehrs- und Verbrauchsteuern. Im Rahmen der Beratung bietet KMLZ ein breites Spektrum an hiermit verbundenen Leistungen im Sinne einer ganzheitlichen Beratung, wenn auch innerhalb der Spezialisierung. Dies umfasst insbesondere die laufende umsatzsteuerliche Compliance im In- und Ausland, die Führung von Verfahren vor deutschen Gerichten und dem EuGH, die strafrechtliche Beratung, die Einführung von Tax Compliance Management Systemen und die Beratung bezüglich ERP-Systemen. Aufgrund der zunehmenden Bedeutung der Digitalisierung im Steuermarkt wurde in 2019 die KMLZ Innovative Tax Solutions GmbH (ITS) gegründet. In dieser Gesellschaft bieten wir steuerbezogene Prozess- und Technologieberatung an und entwickeln digitale steuerliche Tools, die an Mandanten auslizenziert werden. Mit der ITS ist ein Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. Das aufgrund der Corona-Pandemie stark zugenommene Geschäft im Bereich Weiterbildung, insbesondere Online-Schulungen wurde 2021 ausgegliedert in die KMLZ Akademie GmbH (Akademie). 2. Geschäftsentwicklung Gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Berichtsjahr Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Das BIP 2023 lag preis- und kalenderbereinigt insgesamt 0,1% niedriger als im Vorjahr. Insgesamt zeigt sich ein heterogenes Bild. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Die Wirtschaftsleistung der Unternehmensdienstleister stieg nur leicht um 0,3 %, während der Bereich Information und Kommunikation mit 2,6 % Wachstum an seine langjährige Wachstumsgeschichte anknüpfte (vgl. Pressemitteilung Statistisches Bundesamt vom 15.01.2024). Rahmenbedingungen in der Beratungsbranche Nach Aussage der Fachzeitschrift JUVE Steuermarkt zeigt sich der Steuermarkt trotz der verschiedenen Krisen und der schleppenden Konjunktur unbeeindruckt. Recherchen haben ergeben (Quelle: JUVE Steuermarkt, Heft Umsätze Steuern 2023), dass die 30 größten Steuerberatungseinheiten ihren Umsatz kumuliert in 2023 um knapp 15 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert haben. Allerdings ergibt sich kein homogenes Bild. Die Schwankungsbreite reicht von in der Spitze über 17 % bis zu knapp 2 % organischem Wachstum. Geschäftsverlauf KMLZ konnte den Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um 15,6 % steigern. Die KMLZ ITS konnte den Umsatz um 6,5 % steigern. Die KMLZ Akademie hat den Umsatz um 26,4 % gesteigert. Bei der KMLZ hat sich das Rohergebnis noch besser als die Umsatzentwicklung um 19,2 % auf € 21,3 Mio. von € 17,8 Mio. im Vorjahr erhöht. Zentrale Aufwandskategorien sind die Aufwendungen für bezogene Leistungen (überwiegend Beratungsleistungen von Fremdberatern aus dem Ausland), die Personalaufwendungen und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Diese sind in Summe um rd. 12,0 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die von Fremdberatern aus dem Ausland bezogenen (und an Mandanten weiterbelasteten Beratungsleistungen) sind leicht um 4,5 % gesunken. Die Personalaufwendungen sind hingegen um 14% gestiegen, da die Löhne und Gehälter vor dem Hintergrund der hohen Inflation entsprechend erhöht wurden und aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung an die Angestellten Sonderboni ausgezahlt wurden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 23,4 % gestiegen. Der Jahresüberschuss erhöhte sich insgesamt von € 4,1 Mio. in 2022 um 25 % auf € 5,1 Mio. in 2023. Die Geschäftsentwicklung ist insofern nach unserer Beurteilung im Berichtsjahr sehr günstig verlaufen. Personal Grundlage unseres geschäftlichen Erfolgs sind unsere qualifizierten und mandantenorientierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Recruiting und die sorgfältige Auswahl unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren Weiterbildung sind daher ein Kernelement der Unternehmensführung. Zum 31.12.2023 lag die Zahl der Beschäftigten - einschließlich der Teilzeitarbeitnehmer und der zur Ausbildung Beschäftigten, umgerechnet auf Full-Time-Equivalents (FTE) - bei 77 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Investitionen Unsere Investitionen betreffen insbesondere Verbesserungen unserer technologischen Infrastruktur. Vermögens- und Finanzlage Zum Bilanzstichtag ist das Gesamtvermögen im Vergleich zum Vorjahr um € 0,9 Mio. auf € 5,9 Mio. gesunken. Das Aktivvermögen entfällt im Wesentlichen auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Guthaben bei Kreditinstituten. Die Anlagenintensität ist mit 6,1 % analog zum Vorjahr (6,5 %) tendenziell von untergeordneter Bedeutung. Die Eigenkapitalquote hat sich von 25,5 % auf 14,3 % verringert. Die Passivseite besteht ansonsten im Wesentlichen aus Rückstellungen in Höhe von € 3,1 Mio. (Vorjahr: € 2,4 Mio.) und Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten, verbundenen Unternehmen und sonstige bzw. Finanzamt von € 1,9 Mio. (Vorjahr: € 2,5 Mio.). Die Liquidität zum Bilanzstichtag liegt mit ca. € 0,3 Mio. unter dem Niveau des Vorjahres. Im Berichtsjahr wurde korrespondierend zur Ergebnisverbesserung ein wiederum sehr guter Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit erwirtschaftet. Wir waren und sind insofern jederzeit in der Lage, unsere Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. 3. Qualitätssicherung - Risikomanagement Es ist Eigenanspruch von KMLZ, Mandantenerwartungen konsequent zu erfüllen und zu übertreffen. Zudem strebt KMLZ danach, Ressourcen-Verschwendung und Fehlerquellen innerhalb der Kanzlei auf ein Minimum zu reduzieren sowie die Produktivität durch Standard-Prozesse zu steigern. Weiter soll die Qualität der Dienstleistung stetig verbessert werden. Zur Umsetzung dieser Ziele hat die Kanzlei seit 2017 ein Qualitätsmanagement-System implementiert. Das System stellt im Rahmen des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses zum einen auf die stetige Verbesserung der Dienstleistungen der Kanzlei ab. Zum anderen dient das System der Risikominimierung durch regelmäßige Überprüfung der Arbeitsabläufe und Bearbeitungsprozesse innerhalb der Kanzlei. Als externer Nachweis der Konformität ihres Qualitätsmanagement-Systems verfügt KMLZ über eine Zertifizierung gemäß DIN EN ISO 9001:2015, gültig bis zum 17.08.2026. Bezüglich der finanziellen Risiken hat KMLZ ein Controlling-System eingerichtet, das die Geschäftsentwicklung und die finanzielle Situation eng verfolgt. 4. Prognose und Risikoberichterstattung Die Weltkonjunktur schwächelt. Die hohe Inflation sorgt weiterhin für zurückhaltenden Konsum. Gestiegene Zinsen bremsen Bauwirtschaft und Investitionen aus. Und der Ukraine-Krieg sowie der Nahostkonflikt sorgen für Unsicherheit. Vor diesem Hintergrund soll das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt nach Vorhersage des ifo Instituts (Pressemitteilung vom 06.03.2024) nur leicht um 0,2% in 2024 und um 1,5% im kommenden Jahr zulegen. Die Inflationsrate soll im Jahr 2024 mit durchschnittlich 2,3% deutlich niedriger liegen als im Vorjahr (5,9%) und im kommenden Jahr sogar auf 1,6% zurückgehen. Derzeit sind jedoch keine konkreten Risiken aus der Wirtschaftsentwicklung für KMLZ erkennbar. Die Abschwächung der Wirtschaft hatte sich nicht in der Geschäftsentwicklung von KMLZ niedergeschlagen. Im Gegenteil, die daraus resultierenden Veränderungen verursachen weiterhin Beratungsbedarf und KMLZ profitiert aufgrund der sehr guten Marktpositionierung hiervon. Die hohe Inflation hat zwar auch Wirkungen auf das Ergebnis von KMLZ. Nahezu sämtliche Kosten, insbesondere Personal-, Raum- und Energiekosten sind gestiegen und es ist nicht zu erwarten, dass diese wieder sinken. Andererseits ist es uns gelungen, die Stundensätze für die Beratungsleistungen für Bestandsmandanten zu erhöhen und die höheren Stundensätze auch bei Neumandanten durchzusetzen, so dass sich die Inflation insgesamt nicht nachteilig ausgewirkt hat. Für das neue Geschäftsjahr ist wieder ein organischer Mitarbeiteraufbau geplant, um den steigenden Beratungsbedarf decken zu können. Die Mitarbeitergewinnung wird aber aufgrund der demografischen Entwicklung zunehmend schwieriger. Um dem entgegenzuwirken, ist es eines unserer übergeordneten Zielsetzungen, KMLZ als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren. Neben einer engen Kooperation und einem regen Austausch mit Universitäten und Hochschulen, bieten wir attraktive Konditionen mit einem starken Fokus auf eine zielgerichtete Aus- und Fortbildung. Für die Haftungsrisiken aus der Beratungstätigkeit und sonstige Risiken aus dem Geschäftsbetrieb wurden die berufsrechtlich zwingenden und allgemein erforderlichen oder empfehlenswerten Versicherungen mit einem angemessenen Deckungsumfang abgeschlossen. Bestandsgefährdende Risiken sind für unser Unternehmen nach unserer Einschätzung nicht zu erkennen. Alle Risiken - wie Risiken aus der Entwicklung der Branche, Absatzrisiken und Ausfallrisiken von Kunden, Risiken im Zusammenhang mit den Tochtergesellschaften, personelle Risiken und IT-Risiken sowie die aktuellen Risiken aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung werden sorgfältig verfolgt und überwacht. Die Marktaussichten für die kommenden Geschäftsjahre sind in unseren Kernkompetenzen weiterhin positiv. Zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten sehen wir im weiteren Ausbau der IT-nahen Beratung und Entwicklung von digitalen steuerlichen Anwendungen sowie dem Seminar-Geschäft. Nach aktuellem Kenntnisstand erwarten wir für 2024 tendenziell leicht erhöhte Umsatzerlöse und ein gegenüber dem Berichtsjahr leicht höheres Jahresergebnis
München, 3. Juni 2024 KMLZ Rechtsanwaltsgesellschaft mbH Die Geschäftsleitung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Die KMLZ Rechtsanwaltsgesellschaft mbH hat ihren Sitz in München. Sie ist im Handelsregister beim Amtsgericht München unter der Nummer 164024 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. des § 267 HGB. Größenabhängige Aufstellungserleichterungen der §§ 276 und 288 HGB wurden zum Teil in Anspruch genommen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige, lineare Abschreibung vermindert. Das bewegliche Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der jeweiligen voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern betragen zwischen ein und zehn Jahre. Der steuerliche Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG wird in die Handelsbilanz übernommen, da der vorliegende Sammeposten für das Unternehmen von untergeordneter Bedeutung ist. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten. Die Herstellungskosten enthalten alle aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Dabei enthalten die Herstellungskosten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Die Forderungen sowie sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert bewertet. Erkennbaren und latenten Ausfallrisiken wurde durch die Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen. Liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält gem. § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen werden auf der Grundlage des § 253 HGB ermittelt. Anzusetzen ist hierbei der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 HGB. Alle Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden (sofern vorhanden) mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. III. Bilanzerläuterungen 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023 und die Entwicklung im Berichtszeitraum sowie die in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 hierauf vorgenommenen Abschreibungen ergeben sich aus dem Anlagenspiegel. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr bestehen in Höhe von 1 T€ (Vj. 1 T€). 3. Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt 25 T€ 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten 1.692 T€ (Vj. 1.692 T€) sowie für Abschluss- und Prüfungskosten 25 T€ (Vj. 36 T€). 5. Verbindlichkeiten Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten des aktuellen Wirtschaftsjahres sowie des Vorjahres.
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 1. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus Sachbezügen 7 T€ sowie Erstattungen nach dem Aufwendungsausgleichgesetz 83 T€ und Erträge aus der Herabsetzung Einzelwertberichtigter Forderungen 5 T€. 2. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten insbesondere Raumkosten (1.155 T€), sowie Reparaturen, Instandhaltungen und IT-Dienstleistungen (395 T€). 3. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die unter dem Posten Steuern vom Einkommen und Ertrag ausgewiesenen Beträge beinhalten die Körperschaftsteuer sowie die Gewerbesteuer des Geschäftsjahres. V. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen in Höhe von 3.672 T€, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Bedeutung sind, davon mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr: 1.093 T€, mit einer Laufzeit von über einem Jahr bis fünf Jahren: 2.221 T€ und mit einer Laufzeit von über fünf Jahren: 359 T€. 2. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer In der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wurden durchschnittlich 70 Mitarbeiter (Vj. 58) beschäftigt.
3. Anteile an verbundenen Unternehmen
4. Geschäftsführung Geschäftsführer im Geschäftsjahr waren und sind: Prof. Dr. Thomas Küffner; Rechtsanwalt, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, FA für Steuerrecht Ronny Langer; Steuerberater, Dipl. Finanzwirt (FH) Prof. Dr. Oliver Zugmaier; Rechtsanwalt, FA für Steuerrecht Eveline Beer; Rechtsanwältin; Steuerberaterin, FA für Steuerrecht Dr. Christian Salder; Rechtsanwalt, Steuerberater, FA für Steuerrecht Dr. Thomas Streit; Rechtsanwalt, FA für Steuerrecht Dr. Matthias Oldiges; Rechtsanwalt Dr. Markus Müller; Steuerberater, Dipl. Finanzwirt (FH) ab 01.01.2023 Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angabe der Gesamtbezüge unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB. Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG Gegenüber Gesellschaftern bestehen folgende Forderungen und Verbindlichkeiten:
München, 23.05.2024 KMLZ Rechtsanwaltsgesellschaft mbH Die Geschäftsführung sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 23.05.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die KMLZ Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, München Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht Wir haben den Jahresabschluss der KMLZ Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KMLZ Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, München, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht Entgegen § 285 Nr. 9 Buchst. a) HGB wurden im Anhang die Gesamtbezüge der Geschäftsführer nicht angegeben. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Augsburg, den 13. Juni 2024 SWMP
PartGmbB
Prof. Dr. Winfried Schwarzmann, Wirtschaftsprüfer |
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