Gilles Transport GmbHLiquidiert

04838 Eilenburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Leipzig HRB 19988
Vorher
Gilles & Wagner Transport GmbH
Eingetragen
1.9.2003
Branche
Güterbeförderung im StraßenverkehrVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungErbringung von Logistikdienstleistungen
Gegenstand
das Transportgewerbe und die Lagerhaltung von Gütern aller Art, soweit dies keiner besonderen staatlichen Genehmigung bedarf.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Gábor Knappe
seit 17.12.2020
Geschäftsführer
Lars Opitz
seit 20.7.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Germany
5.000 €
20.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Gilles Transport GmbH

Eilenburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

Geschäftsverlauf

Auch im Geschäftsjahr 2022 konnte die positive Entwicklung der vergangenen Jahre fortgesetzt werden. Mit 15.774 T€ konnte der Umsatz um 1.294 T€ erneut gesteigert werden. Dies entspricht einer prozentualen Erhöhung um 8,94%.

Ein Kostenfaktor der deutlich anstieg waren die Personal- und Beschaffungskosten der Fahrzeuge. Die Aufwendungen erhöhten sich in den abgelaufenen zwölf Monaten von 5.353 T€ auf 5.518 T€ in 2022. Dies stellt eine Erhöhung von 165 T€ oder 3,08% dar.

Ursächlich für diesen Anstieg ist die weiterhin und bereits in den Vorjahren aufgezeigte und immer noch vorherrschende Knappheit an Berufskraftfahrern. Der Aufwand neue Kraftfahrer zu finden ist immens und stellt weiterhin einen hohen Zeitfaktor in der täglichen Arbeit dar. Darüber hinaus sind die Kosten für die Mitarbeitereinstellung in den letzten Jahren stark gestiegen (Werbeaufwand, Inserate usw.) und stellen einen zusätzlichen Kostenfaktor für uns dar.

Die außergewöhnlichen Kostensteigerungen im Fuhrparkbereich haben das Ergebnis im Geschäftsjahr 2022 etwas belastet, der Jahresüberschuss konnte dennoch gesteigert werden. Der Jahresüberschuss erhöht sich von 606,7 T€ auf 685,3 T€ (+78,5 T€).

Die Auslastung bei unseren Bestandskunden kann weiterhin als sehr gut bezeichnet werden. Weiterhin kann festgestellt werden, dass die strategische Ausrichtung von der Gilles Transport GmbH, unsere Dienstleistungen weiterhin mit einer hohen Qualität und Zuverlässigkeit anzubieten, vom Markt mehr als gut angenommen wird.

Wir haben den Fuhrpark in den letzten Monaten konstant gehalten. Die Auslastung unserer LKW konnte trotz der wirtschaftlichen Anspannungen im Geschäftsjahr 2022 als gut bezeichnet werden. Unsere moderne und junge LKW-Flotte kommt bei unseren Kunden und Kraftfahrern sehr gut an. Die Investitionen in den Fuhrpark machen sich mit einer hohen Zuverlässigkeit bei gleichzeitig geringen Ausfallzeiten bemerkbar.

Zudem schätzen unsere Fahrer die qualitativ hochwertigen und gut ausgestatteten Fahrzeuge. In der Fahrergewinnung stellt dies einen Pluspunkt dar.

Fahrer spielen ihre gute Position immer stärker aus und verlangen zum Teil überzogene Löhne und/oder Zugeständnisse des Arbeitsgebers. Der Anteil von Fahrpersonal aus anderen EU-Mitgliedsländern ist im letzten Jahr konstant geblieben. Für diese Arbeitnehmergruppe sind wir ein attraktiver Arbeitgeber, weil wir diesen Arbeitnehmern weiterhin flexible Arbeitszeitmodelle anbieten und somit als Arbeitgeber attraktiv sind. Gleichzeitig ist unser noch verhältnismäßig grenznaher Standort vorteilhaft.

Unsere Mentalität als Familienunternehmen versuchen wir weiterhin alten und neuen Mitarbeitern zu vermitteln. Wir unterstützen beispielsweise Fahrer, die ihren Beruf nicht mehr ausüben können, in dem wir ihnen Stellen in anderen Betriebsbereichen anbieten. Zudem zeigen wir uns gegenüber Wünschen offen.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr. Nach 11.338 T€ in 2021 stieg die Bilanzsumme auf nunmehr 11.741 T€ (+3,55%).

Während das Anlagevermögen sich dabei von 7.153 T€ auf 8.584 T€ aufgrund von Investitionen in den Fuhrpark bzw. der Betriebsausstattung erhöhte, blieb das Umlaufvermögen im Wesentlichen mit 3.030 T€ nahezu konstant.

Das Eigenkapital der Gesellschaft ist aufgrund vorgenommener Gewinnausschüttungen von 2.071 T€ auf 1.838 T€ gesunken. Prozentual stellt dies eine Minderung von 11,12% dar.

Investitionen

Im Wesentlichen wurden im Berichtsjahr Investitionen in den Fuhrpark getätigt. Ein Fuhrpark mit einem hohen Anteil Neufahrzeuge reduziert durch niedrige Verbräuche nicht nur die laufenden Kosten für Treibstoff, sondern ist auch attraktiv für neue Fahrer, die den Arbeitgeber wechseln möchten.

Personalentwicklung

Die Anzahl der Mitarbeiter ist im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben.

Betriebsstätten

Neben den Räumlichkeiten am Hauptsitz der Gesellschaft in Eilenburg wird eine weitere Betriebsstätte in Triptis unterhalten.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahrs

Durch Preiserhöhungen mit unseren Kunden für 2022 können wir im direkten Vergleich zwischen den Jahren 2021 und 2022 feststellen, dass die umgesetzten Preiserhöhungen an unsere Kunden in 2022 einen höheren Umsatz und ein besseres Ergebnis zum Vorjahr vorweisen.

Wir werden im Geschäftsjahr 2023 planmäßig wieder einen großen Teil des Fuhrparks ersetzen. Insgesamt stehen 9 Sattelzugmaschinen im 1. Halbjahr, 13 Anhängerzüge und 2 SZM im 2. Halbjahr zum Tausch an. Erfahrungsgemäß ist dies mit zusätzlichen Kosten verbunden (Aufwendungen der Inbetriebnahme und Reparaturen alter, den Fuhrpark verlassender Fahrzeuge).

Weitere Ereignisse, über die nach dem Schluss des Geschäftsjahres gesondert zu berichten wären, sind nicht eingetreten.

Ausblick und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Wir erwarten im Jahr 2023 eine rückläufige Konjunktur in der Baubranche. In den ersten 5 Monaten konnten gute Ergebnisse eingefahren werden. Die 2. Jahreshälfte wird zeigen, wie sich die rückläufige Konjunktur auf unsere Dienstleistungen auswirken wird. Die nicht immer guten Wirtschaftsprognosen, die uns in den letzten Monaten ereilten, werden sich aus unserer Sicht in 2023 bemerkbar machen. Die Vorteile für die Gilles Unternehmensgruppe sind tatsächlich die verschiedenen Branchen, in denen wir Transporte durchführen.

Wir rechnen mit einem höheren Umsatz, aber durch gestiegene Kosten mit einem gleichbleibenden Ergebnis.

Im Bereich der Fahrerlohnentwicklung erwarten wir im Gegenzug keine Beruhigung ansteigender Fahrerlöhne.

Trotzdem wird das Fahrpersonal auch in 2023 die große Herausforderung bleiben. Zum einen gilt es weiterhin das bestehende Personal an das Unternehmen dauerhaft zu binden und gleichzeitig attraktiv für neue Kolleginnen und Kollegen zu sein. Wir versuchen dies nach wie vor mit Flexibilität und persönlicher Ansprache zu erreichen. Fahrer aus anderen EU-Ländern bieten wir natürlich auch im nächsten Jahr flexible Zeitmodelle mit zusätzlichen Freiwochen an. Heimischen Fahrern geben wir Unterstützung und Hilfen bei Problemen aller Art.

Die Entwicklung der Dieselpreise können wir über die abgeschlossenen Diesel-Floater weitestgehend an unsere Kunden weitergeben. Die Floater versetzen uns in die Lage bei steigenden Preisen die Frachten nach oben und bei sinkenden Preisen nach unten anzupassen.

Abschließend ist zu erwähnen, dass die Gilles Transport GmbH durch den vielseitig einsetzbaren Fahrzeugfuhrpark mit den Mitnahmestaplern, ein breitgefächertes Leistungsportfolio abdeckt und damit sehr gut für die Zukunft gerüstet ist.

 

Eilenburg, den 13. September 2023

Gilles Transport GmbH

Gábor Knappe, Geschäftsführer

Lars Opitz, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 8.583.664,00 7.152.567,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 361,50
II. Sachanlagen 8.580.022,00 7.148.566,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.500,00 4.500,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.576.522,00 7.144.066,00
III. Finanzanlagen 3.640,00 3.640,00
B. Umlaufvermögen 3.030.379,12 4.036.153,31
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.690.964,95 3.291.779,18
1. Forderungen gegen Gesellschafter 204.340,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.486.624,95 3.291.779,18
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 339.414,17 744.374,13
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.267,18 9.050,66
D. Aktive latente Steuern 118.770,00 140.255,00
Aktiva 11.741.080,30 11.338.026,47

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 1.863.119,66 2.095.447,31
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 1.152.847,31 1.466.092,65
III. Jahresüberschuss 685.272,35 604.354,66
B. Rückstellungen 93.205,00 109.411,00
C. Verbindlichkeiten 9.784.755,64 9.133.168,16
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.726.652,94 8.428.419,04
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 8.726.652,94 8.428.419,04
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.058.102,70 704.749,12
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.032.359,58 678.847,06
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 25.743,12 25.902,06
Passiva 11.741.080,30 11.338.026,47

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 16.641.294,64 14.798.597,47
2. Personalaufwand 5.518.066,11 5.355.547,59
a) Löhne und Gehälter 4.619.254,96 4.464.743,16
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 898.811,15 890.804,43
davon für Altersversorgung 5.751,40 3.536,00
3. Abschreibungen 1.915.418,46 1.416.877,37
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.915.418,46 1.416.877,37
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 8.162.937,66 6.991.247,15
5. Erträge aus Beteiligungen 665,60 665,60
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 115,80
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 119.552,93 95.627,46
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 146.862,53 251.660,34
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 21.485,00 153.854,00
9. Ergebnis nach Steuern 779.238,35 688.303,16
10. sonstige Steuern 93.966,00 83.948,50
11. Jahresüberschuss 685.272,35 604.354,66

Anhang

Der Jahresabschluss der Gilles Transport GmbH für das Geschäftsjahr 2022 wurde nach den geltenden Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft im Berichtsjahr eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

1. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich der Vornahme steuerlicher Maßnahmen

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten- bzw. Herstellungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen sind nicht existent.

Ferner wurden die für Anschaffungen 2022 gewählte degressive Abschreibung in Vorjahren wieder auf linear umgestellt, da diese Abschreibungsmethode wirtschaftlich den handelsrechtlichen Ansätzen entspricht. Zudem wurde der gesamte Fuhrpark - sowohl die Anschaffungen der Vorjahre als auch Neuanschaffungen - konsequent auf die in der "AfA-Tabelle für Personen- und Güterbeförderung" kürzer ausgewiesenen Abschreibungsdauern umgestellt.

Für steuerliche Zwecke wurde hingegen das bisherige Abschreibungssystem (degressive Abschreibung und längere Abschreibungsdauern gemäß der AfA-Tabelle für die allgemein verwendbaren Anlagegüter'') fortgeführt, so dass in diesem Punkt Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz existent sind.

Einstellungen in einen Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG sind 2022 nicht existent.

Anschaffungen für die Bewertungsfreiheit nach § 6 Abs. 2 EStG gilt, wurden im Berichtsjahr voll abgeschrieben. Aufgrund der Wirtschaftlichkeit wurde diese Methode auch handelsrechtlich angewandt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die sonstigen Vermögensgegenstände, die Kassenbestände und die Bankguthaben sind mit den Nennwerten aktiviert.

Wertberichtigungen waren bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und bei den sonstigen Ver mögensgegenständen nicht notwendig.

Das als gezeichnetes Kapital ausgewiesene Stammkapital in Höhe von 25.000,- EUR wird zum Nennwert bi lanziert und entspricht dem Gesellschaftsvertrag und der Handelsregistereintragung.

Die Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Aufgrund des in der Handelsbilanz niedriger als in der Steuerbilanz ausgewiesenen Anlagevermögens war die Bildung eines Aktivpostens für latente Steuern i. H. v. 118.770,- EUR geboten.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand mit Ausnahme der Umstellung der Abschreibungsmethode und der Abschreibungsdauern im Bereich Anlagevermögen nicht statt.

2. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte ist dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungen gegenüber den Gesellschaftern bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Die zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Personalrückstellungen (74,9), Rückstellung für Jahresabschluss und Prüfung (13,0) sowie Rückstellungen für Aufbewahrungspflicht (5,3).

Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

davon mit einer Restlaufzeit von
gesamt/
TEUR
bis zu 1 Jahr/
TEUR
mehr als 1 Jahr u. bis zu 5 Jahre/
TEUR
mehr als 5 Jahre
TEUR
1. Verbindl. Kreditinstitute 8.727 1.941 6.786 0
2. Verbindl. L+L 462 462 0 0
3. sonstige Verbindl. 596 596 0 0
Summe 9.785 2.999 6.786 0

Für die gesamten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (8.727 TEUR) wurden Sicherheiten durch Sicherungsübereignung der jeweils fremdfinanzierten Wirtschaftsgüter geleistet.

Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Auf Verbindlichkeiten aus Steuern entfallen 308,4 TEUR, auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 25,7 TEUR.

Unter Berücksichtigung des Gewerbesteuerhebesatzes an den zwei Betriebsstätten in Eilenburg und Triptis ist der Berechnung der latenten Steuern ein Ertragssteuersatz von 29 % zu Grunde gelegt worden.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen werden periodenfremde Erträge von 32,8 TEUR ausgewiesen.

Der Gewinn aus Abgang von Anlagevermögen beträgt im Berichtsjahr 576,3 TEUR.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten einen Aufwand aus der Einstellung des Aktivpostens für latente Steuern in Höhe von 21,5 TEUR.

3. Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft hat Bürgschaften gegenüber der Firma Gilles Lagerlogistik GmbH in Höhe von TEUR 134 und der Firma Gilles Internationale Spedition GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 6 übernommen.

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB.

4. sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Abs. 3a HGB waren im Berichtsjahr existent:

- Miet-/Pachtaufwand 63,5 TEUR
- Leasing Fuhrpark 79,8 TEUR
- Miete Fuhrpark 40,4 TEUR
- Serviceverträge Fuhrpark 344,3 TEUR

5. sonstige Angaben

Es existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären.

Es bestehen keine Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Personen.

Die Gesellschaft gehört zu keinem Konzern.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Gàbor Knappße und Herrn Lars Opitz geführt. Auf die Nennung der Vergütung für diese geleistete Tätigkeit wurde verzichtet.

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen zum Bilanzstichtag Forderungen in Höhe von TEUR 204,4.

Im Berichtsjahr erfolgten Gewinnausschüttungen von 920,0 TEUR.

Der Jahresabschluss wurde ohne Darstellung der Gewinnverwendung aufgestellt.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer lag im Geschäftsjahr bei 134.

 

Eilenburg, den 13. September 2023

Gilles Transport GmbH

Gábor Knappe, Geschäftsführer

Lars Opitz, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

 

Eilenburg, den 13.09.2023

gezeichnet

Gàbor Knappe

Lars Opitz

beide Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 09.10.2023 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Gilles Transport GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Gilles Transport GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gilles Transport GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Ge schäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zu treffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lagebrrichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen un abhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundla ge für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hin aus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammen wirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshand lungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der er langten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben un angemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbe sondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unver meidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Leipzig, den 13. September 2023

RÖBER HESS PIMME GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gezeichnet Dirk Röber, Wirtschaftsprüfer

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