Bollinger + Fehlig Architekten GmbH
Selbe AdresseArchitekturbüros für Orts-, Regional- und Landesplanung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Torsten Pult seit 23.5.2023 | Prokura |
Nicole Gaiziunas-Jahns seit 29.4.2016 | Geschäftsführer |
Christopher Prof. Dr. Jahns seit 21.12.2015 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
XU Group GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT 2023XU Group GmbHI. Geschäftsmodell und Grundlagen des Unternehmens An unserem Hauptsitz in Berlin, mit dem Standort Mehringdamm 33, 10961 Berlin, arbeiten wir mit einem Team von 56 Mitarbeitenden (2023) für unsere Kunden bestehend aus Dax-Konzernen und Mittelständlern. Dabei erbringen wir seit 2015 Leistungen auf den folgenden Gebieten: Entwicklung von digitalen Weiterbildungsinhalten, u.a. für unsere Learning-Experience-Plattform (Lernplattform), auch Education-as-a-Service genannt, digitale Live-Sessions sowie Live-Trainings bei Kunden. Der Fokus hierbei liegt auf dem Digitalthema Education-as-a-Service für Unternehmenskunden, u.a. in den Bereichen AI, Automotive, Sports, Finance und Sustainability. Das Unternehmen ist hierfür zertifiziert lt. ISO 9001 (Qualitätsmanagement), AZAV (Trägerzulassung & Qualitätssicherung der BfA bzgl. Bildung und Weiterbildung), ISO 27001 (Informationssicherheitsmanagementsystem) und TISAX (Trusted Information Security Assessment Exchange). Über die Tochtergesellschaft XU Exponential Game Changers GmbH werden ebenfalls Aufträge abgewickelt, die auch bereits in der Vergangenheit über diese Gesellschaft liefen. Der Abschluss dieser Gesellschaft wird separat erstellt und auditiert. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Konjunkturelle Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2023 aufgrund der Folgen der globalen Krisen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 Prozent gesunken. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft nach dem tiefen Einbruch seit dem Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Auch für das Jahr 2024 ist keine wesentliche Veränderung zu erwarten. Der Internationale Währungsfonds IWF schätzt, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt 2024 um 0,2 Prozent gegenüber dem Jahr 2023 wachsen wird. Weiterbildungsmarkt Trotz der aktuellen Krisen sehen viele deutsche Unternehmen die Notwendigkeit von Weiterbildungen. So investierten die Unternehmen im Jahr 2023 durchschnittlich 1.347 EUR in die Weiterbildung einer beschäftigten Person, wie die Weiterbildungserhebung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt. Das sind über 100 EUR mehr als im Jahr 2019. Auch in zeitlicher Hinsicht gewinnt das Thema an Bedeutung: Mit jährlich 20,3 Stunden verbrachten Beschäftigte durchschnittlich zwei Stunden mehr mit Weiterbildung als vier Jahre zuvor. Insgesamt investierte die deutsche Wirtschaft mehr als 46 Milliarden EUR in Weiterbildung und damit real 2,3 Prozent mehr als noch 2019. Der größte Handlungsbedarf wird u.a. in der Aufklärung über neue Vorgaben und Richtlinien im Bereich Umweltschutz und Nachhaltigkeit gesehen. Mehr als vier von zehn Personen sahen hier kein ausreichendes Angebot. Das Unternehmen hat hierfür marktgerecht den Bereich Nachhaltigkeit mit den Bereichen CSRD und Lieferkettengesetz im Berichtsjahr aufgebaut. Dazu bedient das Unternehmen weiterhin die wichtigen Trendthemen Elektromobilität und Digitalisierung. Trotz der wichtigen Trendthemen liegt der Weiterbildungsfokus der Unternehmen laut einer XING-Umfrage weiter auf den Standardthemen. Am beliebtesten sind Sprachkurse (39 Prozent), gefolgt von der Weiterbildung in Führungs- und Management-Fähigkeiten (35 Prozent). 2. Finanzielle Leistungsindikatoren Durch Restrukturierungsmaßnahmen und Abgabe einer Beteiligung verbesserte sich der Jahresfehlbetrag deutlich auf 4,5 Mio. EUR (Vorjahr: -9,2 Mio. EUR). Mit den schwierigen Rahmenbedingungen durch globale Krisen und den Umbau von Präsenzschulungen (Einbruch mit COVID19) zur digitalen Plattform ging die Gesamtleistung des Unternehmens inkl. sonstiger betrieblicher Erträge von 4,2 Mio. EUR auf 3,0 Mio. EUR zurück. 3. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr war geprägt durch die globalen Krisen, verbunden mit Unsicherheiten bei den bestehenden Unternehmenskunden und potenziellen Kunden. So konnte das Neugeschäft nicht wie erwartet entwickelt werden und erwartete Abschlüsse, insbesondere in der zweiten Jahreshälfte, wurden verschoben oder abgesagt. Um Risiken aus dem Einzel- bzw. Direktvertrieb an Geschäftskunden abzufedern, wurde der Aufbau des Partnervertriebs als indirekter Vertriebskanal verstärkt, bei dem über namhafte Partner und zum Teil bestehende Kundenbeziehungen XU-Produkte in Kooperation angeboten werden. Der Geschäftsverlauf war insgesamt ungünstig, auch wenn zum Jahresende ein zukunftweisender Auftrag aus dem Partnervertrieb für neue Themenbereiche wie AI, Nachhaltigen Sport oder Nachhaltige Finanzen generiert werden konnte. Das Unternehmen hat dabei weiter in digitale Inhalte, die Weiterentwicklung der Learning-Experience-Plattform und den Aufbau des Themenbereichs Nachhaltigkeit investiert, um noch attraktiver für alle Stakeholder zu werden. 4. Lage 4.1 Ertragslage Mit den beschriebenen schwierigen Rahmenbedingungen durch globale Krisen ging die Gesamtleistung des Unternehmens inkl. sonstiger betrieblicher Erträge von 4,2 Mio. EUR auf 3,0 Mio. EUR zurück. Eine große Rolle hat dabei auch der Rückgang von Live-Trainings beim Kunden gespielt. Der Materialaufwand hat sich im Geschäftsjahr 2023 deutlich auf 0,4 Mio. EUR reduziert (Vorjahr: 1,7 Mio. EUR). Der Rückgang lag unter anderem an geringeren Aufwendungen für Live-Trainings durch den Fokus auf digitale Weiterbildung sowie am Umsatzrückgang. Der Personalaufwand liegt durch Restrukturierungen mit 4,5 Mio. EUR (Vorjahr: 4,8 Mio. EUR) unter dem Vorjahr. Die Anzahl der Beschäftigten sank im Jahr 2023 von 65 auf 56. Die Position Abschreibungen hat sich deutlich auf 0,7 Mio. EUR (Vorjahr: 3,1 Mio. EUR) reduziert. Der Rückgang ist im Wesentlichen bedingt durch Abschreibungen auf Vermögensgegenstände, insbesondre aus Forderungsverlust an Beteiligungen, die im Jahr 2022 zu verzeichnen waren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich deutlich auf 1,9 Mio. EUR reduziert (Vorjahr: 3,8 Mio. EUR). Der Rückgang ist im Wesentlichen bedingt durch Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens (Beteiligung an Unternehmen) im Jahr 2022. In der Position Beratungsdienstleistungen konnte eine Reduzierung erreicht werden, da weniger Beratungen für Projekte notwendig waren, des Weiteren waren keine Beratungen mehr für den Verkauf einer Beteiligung vonnöten. Da sich der Fokus auf Unternehmenskunden verstärkt hat, wurden einige Aktivitäten des Marketing zur Gewinnung von Einzelkunden/Privatkunden reduziert und somit auch die Kosten verringert. Die Position der sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhaltet weiterhin noch Aufwendungen für IT-Infrastruktur, Raumkosten und administrative Kosten. 4.2 Vermögens- und Finanzlage Vermögenslage: Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr auf 8,6 Mio. EUR (Vorjahr: 9,8 Mio. EUR) gesunken. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme liegt mit 3,5 Mio. EUR (41%) höher als im Vorjahr (3,47 Mio. EUR, 35%). Ursächlich für den prozentualen Anstieg ist die Reduzierung des Umlaufvermögens, durch geringere Forderungen aus Lieferung und Leistung, sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen, hier insbesondere Reduzierung des Kontokorrentdarlehns. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund eines verbesserten Forderungsmanagements von 0,65 Mio. EUR im Jahr 2022 auf 0,14 Mio. EUR zurückgegangen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich von 3,2 Mio. EUR auf 2,7 Mio. EUR reduziert. Finanzlage: Der Jahresfehlbetrag i.H.v. knapp 4,5 Mio. EUR (Vorjahr: 9,2 Mio. EUR) reduziert das Eigenkapital auf 2,9 Mio. EUR (Vorjahr: 7,4 Mio. EUR). Dazu wurde im Geschäftsjahr keine eigenkapitalfördernde Kapitalerhöhung durchgeführt, sondern eine eigenkapitalnahe Finanzierung über Wandeldarlehen. Die sonstigen Rückstellungen haben sich leicht auf 0,3 Mio. EUR reduziert (Vorjahr: 0,4 Mio. EUR). Die Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen i.H.v. 1,25 Mio. EUR betreffen den erwähnten Auftrag für neue Themenbereiche wie AI, Nachhaltigen Sport oder Nachhaltige Finanzen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im vollen Umfang kurzfristig und liegen i.H.v. 116 TEUR deutlich unter dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 980 TEUR). Zum Jahresende 2022 waren im Gegensatz zu 2023 zahlreiche hohe Lieferantenrechnungen, zum Teil verspätet aus Vormonaten, eingetroffen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen über 151 TEUR (Vorjahr: 163 TEUR) gingen leicht zurück. Der Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultiert aus dem Wandeldarlehen von 2023, Laufzeit bis Ende 2028, und der Verzinsung (2023: 2,9 Mio. EUR, Vorjahr: 255 TEUR). Für Darlehen in dieser Position sind Rangrücktritte erklärt, so dass die Wandeldarlehen eigenkapitalnah sind. Die Position sonstige Verbindlichkeiten über 432 TEUR (Vorjahr: 92 TEUR) beinhaltet im Wesentlichen die Steuerverbindlichkeiten resultierend aus der Umsatzsteuer für den erwähnten neu gewonnenen Auftrag. In den passiven Rechnungsabgrenzungsposten i.H.v. 619 TEUR werden im Wesentlichen über das Geschäftsjahr langlaufende Kundenverträge ausgewiesen, auf die bereits Zahlungen geleistet wurden. Sie haben sich zum Vorjahr (527 TEUR) durch länger laufende Verträge erhöht. Über die Erläuterungen hinaus haben sich in der Finanzierung der Gesellschaft keine Änderungen ergeben. Das Unternehmen war während des Geschäftsjahrs jederzeit in der Lage, seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Der Finanzmittelbestand betrug zum 31.12.2023 2,02 Mio. EUR und sank im Vergleich zum Vorjahr (2,03 Mio. EUR) nur leicht. Der operative Cashflow beläuft sich auf - 2,18 Mio. EUR (Vorjahr: - 4,63 Mio. EUR) und resultiert im Wesentlichen aus den Geschäftsvorfällen des Betriebsergebnisses. Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeiten beträgt -321 TEUR (Vorjahr: 1.382 TEUR) und beinhaltet vor allem Anschaffungskosten für immaterielle Vermögensgegenstände (+742 TEUR). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeiten beziffert sich auf 2,49 Mio. EUR (Vorjahr: 5,66 Mio. EUR) aus Einzahlungen von Wandeldarlehen von Gesellschaftern und Neuinvestoren. III. Risiko- und Chancenbericht Zur Vermeidung von bestandsgefährdenden Risiken während schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen, die sich aufgrund unruhiger politischer Zeiten in Europa, den USA und der gesamten Welt fortsetzen werden, und während des Aufbaus neuer Vertriebsmodelle und Themen wurden im Jahr 2023 und 2024 Wandeldarlehen über insgesamt 5,7 Mio. EUR mit Gesellschaftern und Neuinvestoren abgeschlossen. Dazu wurden Restrukturierungmaßnahmen, u.a. bei den Personalkosten, am Anfang des Jahres 2023 durchgeführt und der Partnervertrieb aufgebaut. Mit dem Partnervertrieb gehen Risiken aus der Abhängigkeit sowie aus gestiegenen Compliance-Anforderungen einher. Auch im Jahre 2024 wurden Restrukturierungmaßnahmen bei den Personalkosten getroffen, um bei volatiler Auftragssituation besser reagieren zu können, somit die Fixkosten zu senken und bei Kundenaufträgen flexibel externe Ressourcen zu beauftragen, wodurch das Unternehmen flexibler auf Änderungen im Markt reagieren kann. Der Aufbau des Partnervertriebes und damit des gemeinsamen Vertriebs wird sich auf der Chancenseite insbesondere umsatzseitig im Geschäftsjahr 2024 und den Jahren darauf auswirken, da die Partnerschaften und Produkte für den Partnervertrieb teilweise aufgebaut werden müssen. Im Dezember 2023 konnte dazu ein Partnervertrag über 4,6 Mio. EUR abgeschlossen werden. Für einzelne Leistungsteile dieses Vertrages wurde auf Wunsch des Partners ein weiterer Partner in 2024 einbezogen. Dies hat weder inhaltlich für die zu erbringenden Leistungen noch auf das Gesamtvolumen des Vertrags eine Auswirkung. Weitere Partnerverträge über 1,15 Mio. EUR wurden im Dezember 2024 unterzeichnet. Der Stand der liquiden Mittel beträgt zum 31.12.2024 2,13 Mio. EUR, u.a. aufgrund der auf die Verträge geleisteten Zahlungen und Up-Front-Zahlungen von rd. 5,8 Mio. EUR . Für 2025 wird mit einem deutlichen Anstieg der Umsatzerlöse aus dem Partnervertrieb gerechnet. Bereits der Aufbau der Produkte mit Partnern wird sich umsatzseitig bei der Gesellschaft auswirken. Ebenfalls bietet der damit einhergehende Aufbau neuer Themenbereiche wie AI, Sport & nachhaltiger Sport oder Nachhaltige Finanzen neue Chancen für das Unternehmen. Durch den Aufbau des Partnervertriebs im Jahr 2024 wurde Ende des Jahres 2024 beschlossen, die eigenen Marketingbemühungen zu reduzieren, wodurch Kosten für externe Agenturen als auch eigenes Personal zukünftig deutlich reduziert werden können. Die Geschäftsführung geht daher davon aus, dass der Liquiditätsbedarf für die nächsten 12 Monate und damit bis zum Erreichen des Break-Even in 2025 nach aktueller Planung gesichert ist und hat den Jahresabschluss 2023 daher unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Sollten die in der Liquiditätsplanung ausgewiesenen Liquiditätszuflüsse nicht in der erwarteten Höhe eintreten, könnte dies die Entwicklung der Gesellschaft beeinträchtigen, da die Geschäftsführung zu weiteren Kosteneinsparungen gezwungen wäre. Sollte darüber hinaus zusätzliche Liquidität benötigt werden, müsste weiteres Eigen- oder Fremdkapital aufgenommen werden. Um ein schnelleres Wachstum erreichen zu können, geht die Gesellschaft davon aus, auch zukünftig weitere Finanzierungsmaßnahmen durchzuführen. IV. Prognosebericht Das Unternehmen wird den eingeschlagenen Weg aus 2023 auch im Jahr 2024 und 2025 fortsetzen und insbesondere den Fokus auf den Ausbau des Partnervertriebs legen und die marktseitig nachgefragten neuen Themen wie AI und Sports vorantreiben. In der Prognose für das Geschäftsjahr 2024 wird von einer deutlichen Umsatzsteigerung in Höhe von plus EUR 1,6 Mio. bis EUR 1,8 Mio. ausgegangen. Das Jahresergebnis wird ungefähr auf dem Niveau von 2023 erwartet, da das Unternehmen für das Umsatzwachstum im Bereich HR und damit verbundenen Einstellungen in Vorleistung gehen musste. Für das Geschäftsjahr 2025 wird von einer Umsatzverdopplung, dem Erreichen des monatlichen Break-Even und einer deutlichen Ergebnisverbesserung ausgegangen.
Berlin, den 31. Dezember 2024 Dr. Christopher Jahns Nicole Gaiziunas-Jahns BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bei den Finanzanlagen wurden die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben/Einnahmen vor dem Stichtag, die Aufwand/Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf 773,09 Euro. Forschungs- und Entwicklungskosten Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert. Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrug im Geschäftsjahr 423.989,46 Euro. Davon entfallen 423.989,46 Euro auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Forderungen gegen die XU Exponential Game Changers GmbH Der Betrag der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen (XU Exponential Game Changers GmbH) beträgt 1.073.057,92 Euro. Sonstige Forderungen gegen verbundene Unternehmen (XU Exponential Game Changers GmbH) betragen 1.659.561,61 Euro. Um die weitere Finanzierung des 100-prozentigen Tochterunternehmens XU Exponential Game Changers GmbH zu sichern, wurde von der Gesellschafterin, der XU Group GmbH, der Darlehensrahmen aus dem Darlehensvertrag vom 01.03.2018 im Nachtrag vom 18.07.2022 auf 4,6 Mio. Euro bis 31.12.2023 sowie am 23.02.2024 bis zum 31.12.2025 erhöht. Des Weiteren wurde die Patronatserklärung vom 25.08.2021 im Nachtrag vom 18.10.2022 und 23.02.2024 diesbezüglich angepasst. Ein Rangrücktritt besteht seit dem 25.08.2021. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). In den sonstigen Vermögensgegenständen haben 114.564,18 Euro (Vorjahr: 120.280,85 Euro) eine Restlaufzeit von größer einem Jahr. Angabe zu Restlaufzeitvermerken der Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 2.871.693,98 Euro (Vorjahr: 254.947,29 Euro). Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 280.824,46 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen. Sonstige Angaben Der Jahresabschluss 2023 wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Da der operative Cashflow der Gesellschaft derzeit noch negativ ist, hängt die weitergehende Entwicklung der Gesellschaft von der Generierung weiterer finanzieller Mittel in der Zukunft ab. Die Gesellschaft hat für 2024 einen Liquiditätsbedarf von rd. 3 Mio. Euro angemeldet. Die Gesellschaft hat eine Finanzierung durch den Abschluss von Wandeldarlehen in Höhe von 3,2 Mio. Euro durchgeführt, die um weitere 1,4 Mio. Euro aufgestockt werden kann. Der Aufbau des Partnervertriebes und damit des gemeinsamen Vertriebs wird sich auf der Chancenseite insbesondere umsatzseitig im Geschäftsjahr 2024 und den Jahren darauf auswirken, da die Partnerschaften und Produkte für den Partnervertrieb teilweise aufgebaut werden müssen. Im Dezember 2023 konnte dazu ein Partnervertrag über 4,6 Mio. Euro abgeschlossen werden. Für einzelne Leistungsteile dieses Vertrages wurde auf Wunsch des Partners ein weiterer Partner in 2024 einbezogen. Dies hat weder inhaltlich für die zu erbringenden Leistungen noch auf das Gesamtvolumen des Vertrages eine Auswirkung. Weitere Partnerverträge über 1,15 Mio. Euro wurden im Dezember 2024 unterzeichnet. Der Stand der liquiden Mittel zum 31.12.2024 beträgt 2,13 Mio. Euro, u.a. aufgrund der auf die Verträge geleisteten Zahlungen und Up-Front-Zahlungen von insgesamt rd. 5,8 Mio. Euro. Für 2025 wird mit einem deutlichen Anstieg der Umsatzerlöse aus dem Partnervertrieb gerechnet. Bereits der Aufbau der Produkte mit Partnern wird sich umsatzseitig bei der Gesellschaft auswirken. Ebenfalls bietet der damit einhergehende Aufbau neuer Themenbereiche wie AI, Sport & nachhaltiger Sport oder Nachhaltige Finanzen neue Chancen für das Unternehmen. Durch den Aufbau des Partnervertriebs im Jahr 2024 wurde Ende des Jahres 2024 beschlossen, die eigenen Marketingbemühungen zu reduzieren, wodurch Kosten für externe Agenturen als auch eigenes Personal zukünftig deutlich reduziert werden können. Die Geschäftsführung geht daher davon aus, dass der Liquiditätsbedarf für die nächsten 12 Monate und damit bis zum Erreichen des Break-Even nach aktueller Planung gesichert ist und hat den Jahresabschluss 2023 daher unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Sollten die in der Liquiditätsplanung ausgewiesenen Liquiditätszuflüsse nicht in der erwarteten Höhe eintreten, könnte dies die Entwicklung der Gesellschaft beeinträchtigen, da die Geschäftsführung zu Kosteneinsparungen gezwungen wäre. Sollte zusätzliche Liquidität benötigt werden, müsste weiteres Eigen- oder Fremdkapital aufgenommen werden. Um ein schnelleres Wachstum erreichen zu können, geht die Gesellschaft davon aus, auch zukünftig weitere Finanzierungsmaßnahmen durchzuführen. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Anteilsbesitz
Unterschrift der Geschäftsführung
Berlin, 31.12.2024 Dr. Christopher Jahns Nicole Gaiziunas-Jahns sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.03.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkTestatsexemplar Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 XU Group GmbH Berlin Testatsexemplar Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 XU Group GmbH Berlin INHALTSVERZEICHNIS Bestätigungsvermerk 1. Bilanz zum 31. Dezember 2023 2. Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 3. Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 4. Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 Allgemeine Auftragsbedingungen BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die XU Group GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der XU Group Gmbh - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der XU Group GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse § entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und § vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus § identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass aus eine Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. § erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollender Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. § beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. § ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. § beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. § beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. § führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 24. Februar 2025 Forvis
Mazars GmbH & Co. KG
Ralf Bierent, Wirtschaftsprüfer David Reinhard, Wirtschaftsprüfer |
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Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit aktivem Versicherungsgeschäft
Betrieb von Sportanlagen
Betrieb von Einrichtungen für kunstschaffende Tätigkeiten und darstellende Künste a. n. g.
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Spielhallen und Betrieb von Glücksspielautomaten
Erbringung von ergotherapeutischen Dienstleistungen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Vermittlungstätigkeiten für Beherbergungsdienstleistungen
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Heime und Wohngruppen für Kinder und Jugendliche, stationäre Hilfen zur Erziehung
Mit Versicherungsdienstleistungen und Pensionskassen verbundene Tätigkeiten a. n. g.
Tätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklern
Vermittlungstätigkeiten für Beherbergungsdienstleistungen
Erbringung von haushaltsbezogenen Dienstleistungen
Druck- und Medienvorstufe
Fahrschulen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Herstellung von sonstigen Videofilmen, von Filmen und Fernsehprogrammen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen