Uhlemann
& Lantzsch GmbH
Frankenberg/Sa.
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.10.2019 bis zum 30.09.2020
Bilanz
Aktiva
|
|
30.9.2020
EUR |
30.9.2019
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
1.176.529,16 |
1.252.147,16 |
| I.
Sachanlagen |
1.176.529,16 |
1.252.147,16 |
| B.
Umlaufvermögen |
774.444,97 |
795.133,46 |
| I.
Vorräte |
0,00 |
13.125,00 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
386.064,48 |
383.994,50 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
388.380,49 |
398.013,96 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
1.950.974,13 |
2.047.280,62 |
Passiva
|
|
30.9.2020
EUR |
30.9.2019
EUR |
| A.
Eigenkapital |
936.213,72 |
1.094.382,08 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
256.000,00 |
256.000,00 |
| 1.
Eigene Anteile - offen vom Gezeichneten Kapital
abgesetzt |
-52.150,00 |
-49.550,00 |
| 2.
eingefordertes Kapital |
203.850,00 |
206.450,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
2.116.348,37 |
2.171.998,37 |
| III.
Verlustvortrag |
1.284.066,29 |
1.176.416,16 |
| IV.
Jahresfehlbetrag |
99.918,36 |
107.650,13 |
| B.
Rückstellungen |
768.049,91 |
672.905,61 |
| C.
Verbindlichkeiten |
246.710,50 |
279.992,93 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
1.950.974,13 |
2.047.280,62 |
Anhang
1. Allgemeine Angaben
Die Uhlemann & Lantzsch GmbH hat ihren Sitz in
Frankenberg/Sa. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts
Chemnitz unter HRB 1511 eingetragen.
Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der
Rechnungslegungsvorschriften des HGB für kleine
Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen
Vorschriften wurden die Regelungen des GmbHG beachtet.
2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden wurden beibehalten.
Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:
Die
Vermögensgegenstände des
Sachanlagevermögens sowie erworbene
immaterielle Vermögensgegenstände wurden
zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der
Abnutzung unterlagen, um planmäßige
Abschreibungen vermindert.
Grundlage der planmäßigen Abschreibung war
die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen
Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen wurden beim
beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs-
oder Herstellungskosten bis 250 € wurden im
Erwerbsjahr als Aufwand erfasst. Geringwertige
Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder
Herstellungskosten mehr als 250 € und bis zu 1.000
€ betragen, werden in einem Sammelposten geführt,
der über fünf Jahre linear aufgelöst wird.
Die
Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten oder zu
ihrem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Die
Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und, sofern ein entsprechender
Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren beizulegenden Wert
abgeschrieben.
Die
Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände wurden
grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare
Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen
berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine
Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.
Die
Rückstellungen wurden mit dem nach
vernünftiger kaufmännischer Schätzung
ermittelten Erfüllungsbetrag angesetzt.
Die
Rückstellungen für
Pensionen betreffen Pensionszusagen an die
Geschäftsführer. Sie wurden mittels
versicherungsmathematischem Gutachten ermittelt.
Die
Verbindlichkeiten wurden mit dem
Rückzahlungsbetrag angesetzt.
3. Erläuterungen zur Bilanz
Die
Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände haben in Höhe von
350.300,00 € eine Restlaufzeit von über einem
Jahr (Vorjahr: 357.923,00 €).
Es bestehen
Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von
300,00 € (Vorjahr: 7.923,00 €).
Für die versicherungsrechtliche Verpflichtung,
eine Brandschutzmauer zu erneuern sowie
Einzelmaßnahmen zum Brandschutz vorzunehmen, wurden
Rückstellungen gebildet. Diese werden in 3
Jahren ratierlich angesammelt und mit einem Zinssatz von
0,60 % abgezinst.
Die Rückstellung für die Brandschutzwand
beträgt zum 30.09.2020 insgesamt
57.296,00 €. Der Gesamtaufwand beläuft sich
voraussichtlich auf 175.000,00 €. Die
Rückstellung für die Einzelmaßnahmen
beträgt zum 30.09.2020 insgesamt
28.157,00 €. Der Gesamtaufwand beläuft sich
voraussichtlich auf 86.000,00 €.
Für die
Pensionsrückstellung ergibt sich ein
Erfüllungsbetrag in Höhe von 674.827,00 €.
Sie wurde mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten
durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre
abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von
15 Jahren ergibt. Dieser Zinssatz beträgt 2,42 %.
Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der
Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des
entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den
vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der
Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden
durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen
sieben Geschäftsjahren beträgt zum Bilanzstichtag
95.648 €. Der Unterschiedsbetrag unterliegt der
Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB.
Aufgrund der erstmaligen Anwendung der durch das
BilMoG geänderten Bewertungsvorschriften war die
Rückstellung gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2
HGB nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren zu bewerten.
Hierdurch ergab sich zum 01. Oktober 2010 eine
Erhöhung der Rückstellung mit einem
Anpassungsbetrag in Höhe von 46.398 €. Die
Gesellschaft nimmt das Wahlrecht gemäß Art. 67
Abs. 1 Satz 1 EGHGB, nach dem der Anpassungsbetrag
ratierlich verteilt bis spätestens 30. September 2025
angesammelt werden kann, in Anspruch. Im Jahresabschluss
zum 30. September 2020 ist daher der Anpassungsbetrag mit
einem Anteil in Höhe von 3.093 € den
Rückstellungen zugeführt worden.
Die
Verbindlichkeiten haben in Höhe von 59.442,17
€ eine Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (Vorjahr:
56.921,44 €), in Höhe von 109.652,84 €
eine Restlaufzeit von mehr als einem bis zu fünf
Jahren (Vorjahr: 145.456,00 €) sowie in Höhe von
77.615,49 € eine Restlaufzeit über fünf
Jahre (Vorjahr: 77.615,49 €).
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in
Höhe von 218.179,00 € sind besichert mit einem
Grundpfandrecht auf das auf das betriebliche
Grundstück und durch Sicherungsübereignung der
wesentlichen Vermögensgegenständen des
beweglichen Sachanlagevermögens.
4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem
Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt.
5. Sonstige Pflichtangaben
Während des Geschäftsjahres wurden
durchschnittlich 2 Arbeitnehmer beschäftigt.
Frankenberg/Sa., den
22.03.2021
Ingenieur
M.S. Justus Rau, Geschäftsführer
Thomas
Merkel,Geschäftsführer
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 16.04.2021
festgestellt.
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