Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 69990
Vorher
AFC Auto Fleet Control GmbH
Eingetragen
16.2.1999
Branche
Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels CarsharingVermittlungstätigkeiten für die Vermietung und das Leasing von Autos, Wohnmobilen und AnhängernTätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklern
Gegenstand
Sachbearbeitung/Fuhrparkmanagement im Outsourcing für Leasinggesellschaften und Firmenflotten sowie Banken und Versicherungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Karin Adelski
seit 7.8.2025
Prokura
Fokko-Jelto Dr. Eller
seit 19.1.2023
Prokura
Daniele Baldino
seit 1.2.2021
Geschäftsführer
Ilka Braun
seit 23.1.2004
Prokura
Geschäftsführer
Rüdiger Hoffmann
seit 18.2.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Auto Fleet Control GmbH
Germany
30.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AFC Claims GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 22.964,00 67.498,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 346.011,00 462.526,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. in Arbeit befindliche Aufträge 1.619.401,12 1.496.156,02
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.214.488,46 4.471.726,81
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 285.889,87 23.544,32
3. sonstige Vermögensgegenstände 182.428,57 6.682.806,90 218.242,38
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 72.808,03 163.807,41
C. Rechnungsabgrenzungsposten 60.573,53 33.785,64
8.804.564,58 6.937.286,58

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Gewinnvortrag 603.800,24 453.149,43
III. Jahresüberschuss 132.194,62 150.650,81
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 71.375,00
2. sonstige Rückstellungen 271.240,70 271.240,70 186.164,47
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.593.416,63 5.203.329,36
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 95,74
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.173.912,39 7.767.329,02 842.521,77
8.804.564,58 6.937.286,58
Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
1. Umsatzerlöse 87.646.878,09 77.023.152,93
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 123.245,10 344.132,12-
3. Gesamtleistung 87.770.123,19 76.679.020,81
4. sonstige betriebliche Erträge
a) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 15.000,00 58.000,00
b) übrige sonstige betriebliche Erträge 5.373,40 4.902,94
20.373,40 62.902,94
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 11.067,11 5.483,62-
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 77.241.045,97 67.112.418,34
77.252.113,08 67.106.934,72
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.685.268,63 4.709.114,29
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.180.180,56 969.854,93
6.865.449,19 5.678.969,22
- davon für Altersversorgung Euro 1.617,17 (Euro 974,35)
7. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 188.747,72 190.169,54
8. sonstige betriebliche Aufwendungen
a) Raumkosten 822.845,12 856.662,47
b) Versicherungen, Beiträge und Abgaben 90.355,93 98.655,74
c) Reparaturen und Instandhaltungen 220.993,15 157.010,31
d) Fahrzeugkosten 98.969,16 84.204,01
e) Werbe- und Reisekosten 386.809,80 284.398,65
f) Kosten der Warenabgabe 18.577,16 19.470,56
g) verschiedene betriebliche Kosten 1.612.764,13 2.056.615,43
h) Verluste aus Wertminderungen oder aus dem Abgang von Gegenständen des Umlaufvermögens und Einstellungen in die Wertberichtigung zu Forderungen 25.034,78 37.366,88
i) übrige sonstige betriebliche Aufwendungen 2.344,54 2.198,86
3.278.693,77 3.596.582,91
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 37.949,82
- davon aus verbundenen Unternehmen Euro 0,00 (Euro 37.949,82)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 819,59 428,15
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 72.197,65 73.400,26
12. Ergebnis nach Steuern 132.475,59 133.388,77
13. sonstige Steuern 280,97 17.262,04-
14. Jahresüberschuss 132.194,62 150.650,81

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN

Die AFC Claims GmbH hat ihren Sitz in Hamburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HR B 69990 eingetragen.

II. ALLGEMEINE ANGABEN ZU INHALT UND GLIEDERUNG DES JAHRESABSCHLUSS

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf. Die größenabhängigen Erleichterungen bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden nicht in Anspruch genommen.

Der Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages in EURO unter Gegenüberstellung der Werte zum 31. Dezember 2022 aufgestellt.

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses sind die Ansatz-, Bewertungs- und Ausweisvorschriften gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert angewandt worden.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften des HGB aufgestellt (§§ 265, 266 ff. HGB).

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

III. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die Erstellung erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die Bilanzierung des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibungen ist die voraussichtliche Nutzungsdauer (§ 253 Abs. 3 i.V.m Satz 1, § 255 Abs. 1 HGB). Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen (§ 253 Abs. 3 Satz 3 HGB).

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Sie haben eine Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt.

Bei den planmäßigen Abschreibungen wird für Betriebs- und Geschäftsausstattung im Regelfall von einer Nutzungsdauer von sechs bis fünfzehn Jahren ausgegangen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 250,00 werden in dem Jahr des Zugangs sofort als Betriebsausgaben behandelt (§ 6 Abs. 2 EStG). Ab dem 1. Januar 2018 werden Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 sofort abgeschrieben (entsprechend § 6 Abs. 2 EStG).

Die Bewertung der nicht abgerechneten Leistungen erfolgt zu Nominalwerten. Es handelt sich um Schadenabrechnungen, die bis zum Abschlussstichtag noch nicht vollständig abgerechnet waren. Es wurde ein angemessener Abschlag für noch anfallende Nacharbeiten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nominalwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet und - soweit unverzinslich oder niedrig verzinslich - bei Restlaufzeiten von über einem Jahr auf den Bilanzstichtag abgezinst. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Flüssige Mittel sind zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitpunkt danach darstellen.

Steuerrückstellungen sind nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt.

Sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet (§ 253 Abs. 1 Satz 2, 2 Hs. HGB). Künftige Preis- und Kostensteigerungen im Zeitpunkt der Erfüllung der Verpflichtung werden berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1, 4 HGB).

Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist in der Anlage 3, Seite 4 dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 284 Abs. 3 HGB).

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 141.830,63 haben eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die restlichen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit unter einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen am Abschlussstichtag in Höhe von EUR 285.889,87 (Vj. EUR 23.544,32). Es handelt sich hierbei um Forderungen aus Lieferung und Leistung und aus internen Cash-Pooling.

3. Eigenkapital

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von EUR 603.800,24 (Vj. EUR 453.149,43) enthalten. Im Übrigen verweisen wir auf den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns.

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehenden Urlaub (TEUR 108) Rückstellungen für Bonuszahlungen (TEUR 80), Rückstellung für sonstige Personalkosten (TEUR 35), Rückstellung für Abschluss- u. Prüfungskosten (TEUR 15) sowie Rückstellung für Periodisierungskosten (TEUR 33).

ANLAGENSPIEGEL ZUM 31. DEZEMBER 2023

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 67.498,00 0,00 0,00 0,00 67.498,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 462.526,00 15.223,71 0,00 0,00 477.749,71
Anlagevermögen gesamt 530.024,00 15.223,71 0,00 0,00 530.024,00
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Abschreibungen Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 272.194,37 44.534,00 0,00 0,00 316.728,37
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 887.592,67 144.213,72 0,00 0,00 1.031.806,39
Anlagevermögen gesamt 1.016.601,50 188.747,72 0,00 0,00 1.348.534,76
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 22.964,00 67.498,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 346.011,00 462.526,00
Anlagevermögen gesamt 368.975,00 530.024,00

5. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 5 Satz 1 HGB, § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt:

Restlaufzeit
Gesamtbetrag unter 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Art und Form der Sicherheit
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.593.416,63 6.593.416,63 0,00 0,00
Vorjahr 5.203.329,36 5.203.329,36 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 95,74 95,74 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 1.173.912,39 1.173.912,39 0,00 0,00
Vorjahr 842.521,77 842.521,77 0,00 0,00
Summe 7.767.329,02 7.767.329,02 0,00 0,00
Vorjahr 6.045.946,87 6.045.946,87 0,00 0,00

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen am Abschlussstichtag in Höhe von EUR 0,00 (Vj. EUR 95,74). Es handelt sich dabei im Vorjahr um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31.12.2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):

< 1 Jahr 2-5 Jahre > 5 Jahre
Aus Miet- und Pachtverträgen 709.526,28 2.388.451,50 0,00
Aus Leasingverträgen 40.145,16 39.940,97 0,00
Aus Rechts- und Beratungsleistungen 0,00 0,00 0,00
Summe 749.671,44 2.428.392,47 0,00

Die Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen sowie aus Leasingverträgen führen zu keinen Engpässen in der Liquidität. Mit einer Beanspruchung von Fremdkapital ist somit nicht zu rechnen (§ 285 Nr. 3 HGB).

V. SONSTIGE ANGABEN

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 105 Arbeitnehmer beschäftigt. Die Auszubildenden wurden nicht berücksichtigt (§ 285 Nr. 7 HGB).

Die Geschäfte des Unternehmens wurden durch Herrn Daniele Baldino, Kaufmann geführt.

Der Geschäftsführer Herr Baldino ist alleinvertretungsberechtigt. Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen.

Von den Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Der Jahresabschluss der AFC Claims GmbH, Hamburg, wird in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens Duras Invest GmbH, Hamburg, einbezogen. Die Duras Invest GmbH, Hamburg, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der Duras Invest GmbH, Hamburg, wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

VI. VORSCHLAG FÜR DIE VERWENDUNG DES ERGEBNISSES

Die Geschäftsführer schlagen vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 132.194,62 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hamburg, 31. März 2024

AFC Claims GmbH

Daniele Baldino

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die AFC Claims GmbH ("Claims") ist ein Dienstleistungsunternehmen zur Abwicklung sowie für das Risikomanagement von Unfallschäden gewerblich genutzter Fahrzeuge.

Dabei stehen das Management der sich aus der Abwicklung ergebenden Finanzströme und Rechtslagen sowie das Echtzeit-Risikomanagement im Vordergrund. Daneben gewährleistet Claims auch die administrative und logistische Abwicklung eines Unfallschadens - von der Schadenaufnahme und der Mobilstellung des Fahrers über die aktive Reparatursteuerung in gezielt ausgewählte Werkstätten und der anschließenden administrativen Bearbeitung bis hin zur finanziellen Abwicklung mit Risikoträger und Flottenbetreiber.

Das Geschäftsmodell von Claims umfasst dabei nicht nur die komplexen administrativen und logistischen Aspekte einer parallelen Abwicklung tausender Unfallschäden, sondern erstreckt sich auch auf das Finanzmanagement. Basierend auf einem professionellen und vollständig digitalen Schadenmanagement wird von Claims durch selbstentwickelte Lösungen eine vollständige Transparenz der finanziellen Aspekte sowie der Risiken erreicht. Das aktive Management dieser Aspekte führt zu einer weit über den administrativen und logistischen Bereich hinausgehenden Wertschöpfung.

1.2. Organe und Organisationsstruktur

Die Organe der Gesellschaft sind die Geschäftsführung mit dem bestellten Geschäftsführer Herrn Daniele Baldino sowie die Gesellschafterversammlung.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 war weiterhin geprägt von Lieferkettenengpässen sowie von geopolitischen Spannungen vor allem durch den Krieg in der Ukraine. Im Vergleich zum Vorjahr entwickelte sich die deutsche Wirtschaft laut Statistischem Bundesamt um 0,3 Prozent zurück. Zinserhöhungen, die der Inflation entgegenwirken sollten, hemmten die Wirtschaftsaktivität. Dem Statistischen Bundesamt zufolge haben sich die Verbraucherpreise in Deutschland im Vorjahresvergleich um durchschnittlich 5,9% gegenüber 2022 erhöht.

Die Pkw-Zulassungen auf dem deutschen Fahrzeugmarkt haben sich im Vorjahresvergleich erholt und schließen das Jahr mit einem Wachstum von 7,3% ab. Der Absatz wurde durch das Firmenkundensegment getrieben. Dieses legte laut Kraftfahrtbundesamt um 12,4% zu.

Die gestiegenen Zulassungszahlen lassen die fahrerbedingten Schadenanzahlen wachsen. Dies lässt den Bedarf an Schadenmanagement und Reparaturen steigen.

2.2. Geschäftsverlauf

Der Markt für Reparaturen sowie das Schadenmanagement von PKW-Schäden wird neben Mobilität, KFZ-Zulassungsanzahlen auch von Naturschäden beeinflusst. Die zunehmenden PKW-Zulassungen sprechen für eine Erholung der Mobilität und sind Treiber für das gestiegene Schadenvolumen. Diese Effekte zeigten sich sowohl im Flottenwachstum der Bestandskunden sowie im Neukundenzuwachs.

AFC Claims konzentrierte sich in 2023 auf das Ziel, eine Personalmannschaft aufzubauen, um die operative Arbeit und unternehmenssteuernde Aufgaben optimieren zu können.

2.3. Lage

2.3.1. Ertragslage

Die Entwicklungen der Bestandskundenflotten sowie die das Neukundengeschäft führten zu wachsenden Schadenanzahlen und damit zu Umsatzerlössteigerungen von 10,0%.

Der Anstieg der Personalaufwendungen um 20% bedingt sich durch die interne Neuausrichtung zum Aufbau und Stärkung eigenen Know-Hows. Die Anzahl der Beschäftigten (ohne Auszubildende) stieg von durchschnittlich 97 auf 105 Mitarbeiter an.

Im Vorjahresvergleich konnten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 8,8% gesenkt werden. Dies wurde unter anderem durch geringere Fremdleistungsaufwendungen für Interimspersonal sowie gesunkene Personalanwerbungskosten erzielt.

Das Jahr 2023 wird mit einem Jahresergebnis von EUR 0,1 Mio. abgeschlossen.

2.3.2. Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert.

Die Finanzlage kann als sehr solide bezeichnet werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt.

Die Kapitalstruktur ist ausgewogen. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt per 31.12.2023 EUR 0,7 Mio., das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 30.000. Zurzeit stehen keine größeren Investitionsvorhaben zur Finanzierung an. Zum 31.12.2023 verfügt die Gesellschaft über langfristige Verbindlichkeiten aus Mietverhältnissen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 75% der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen.

2.3.3. Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Insgesamt ist die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft zum Ende des Geschäftsjahres 2023 als geordnet zu bezeichnen.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1. Risikobericht

Claims hat die Risiken aus den Veränderungen der Gesamtwirtschaftslage stets im Blick und evaluiert laufend mögliche Auswirkungen der wirtschaftlichen Lage auf die Gesamtentwicklung des Unternehmens.

Claims verfügt über eine stabile Kundenstruktur: Die Kunden sind breit über sämtliche Branchen gestreut, so dass Branchenrisiken auf ein Minimum reduziert sind. Weiterhin existieren keinerlei Abhängigkeiten zu Großkunden, deren Kündigung existenzbedrohende Auswirkungen für das Unternehmen hätte. Die für das Unternehmen wichtigen Großkunden sind durch langfristige Verträge gebunden.

Plötzlichen Verwerfungen in der Marktstruktur begegnet das Unternehmen mit seinen innovativen Produkten und seiner hohen Servicequalität. Vor dem Hintergrund seiner finanziellen Stabilität sieht sich Claims für die Bewältigung möglicher Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Die Liquiditätslage ist gut; es sind keine Engpässe zu erwarten. Die Finanzierung der Gesellschaft basiert wie bereits in der Vergangenheit weiterhin auf dem laufenden Cash Flow. Die AFC Claims GmbH wird auch zukünftig in der Lage sein, ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Die Produkte von Claims bieten unverändert echte Kosten- und Wettbewerbsvorteile für die Kunden. Daher ist die Risikolage des Unternehmens im Jahr 2024 vergleichbar mit den Vorjahren.

3.2. Chancenbericht

Die Marktpositionierung von Claims ist nachhaltig konstant geblieben. Das Schaden- und Risikomanagement von Claims stellt nach wie vor eine erhebliche Wertschöpfung im Leasing- und Versicherungsmarkt dar, was die Kundenloyalität stärkt und zu einer erhöhten Nachfrage nach den Produkten und Leistungen von Claims führt.

Die Kundenbeziehungen sowohl zu den Großkunden als auch zu weiteren Kunden konnten deutlich gestärkt werden. Bei allen Großkunden ist Claims erklärter strategischer Partner.

Das aktive Management dieser Aspekte führt zu einer weit über den administrativen und logistischen Bereich hinausgehenden Wertschöpfung. Sämtliche, die Dienstleistungsbasis ergänzende Reportingbausteine (Track & Interact, esrBIB, Kundenreporting), wurden weiterentwickelt oder überarbeitet, so dass die Dienstleistung gesamthaft weiterhin den Maßstab am Markt setzt.

Die weiterhin hohe Inflation übt auch auf kleine Fuhrparks Kostendruck aus und zwingt zu effizienten Prozessen, die über das Know-How und die Serviceleistung der AFC Claims erzielt werden. Damit erweitert sich die Zielgruppe.

Die vollständig digitale und prozessorientierte Schadenabwicklung der AFC Claims ist dabei nach wie vor durch den Wettbewerb unerreicht. Sämtliche, die Dienstleistung ergänzende Reportingbausteine, wurden weiterentwickelt oder überarbeitet, so dass die Dienstleistung nach wie vor den Maßstab am Markt setzt.

3.3. Prognosebericht

Die anhaltend hohe Inflation kann die gesamtwirtschaftliche Lage in 2024 hemmen. Eine moderate Zinssenkung wird frühestens ab dem 2. Halbjahr 2024 prognostiziert. Es ist daher von einer überwiegend konstanten Fahrzeugentwicklung sowie damit einhergehend von einer konstanten Schadenentwicklung auszugehen. Auswirkungen unvorhersehbarer Naturkatastrophen können nicht eingeschätzt werden.

Die Fortschritte vor allem im IT-Bereich werden durch gezielte Maßnahmen und Investitionen unterstützt. So werden Prozesse durch beispielsweise Kl-Unterstützung modernisiert. Die steigende Effizienz ermöglicht es der AFC Claims, ihr Serviceangebot auszubauen und weitere Zielgruppen zu erschließen.

Durch eine Weiterentwicklung der Produkte und eine kontinuierliche Verbesserung der Servicequalität wird die Wettbewerbspositionierung weiter gestärkt.

 

Hamburg, 20.03.2024

Die Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die AFC Claims GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AFC Claims GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AFC Claims GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 19. August 2024

WM Treuhand Stuttgart GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Marco Kotschne, Wirtschaftsprüfer

Dr. Michael Maier, Wirtschaftsprüfer

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