SKS Welding Systems GmbH
Marie-Curie-Straße 14, 67661 Kaiserslautern, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens Desiderius Burkhart seit 17.8.2021 | Prokura |
Dieter Klein seit 11.10.2012 | Geschäftsführer |
Thomas Klein seit 11.10.2012 | Geschäftsführer |
Markus Klein seit 11.10.2012 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 37.00% | |
| 37.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SKS Welding Systems GmbHKaiserslauternJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht über das Geschäftsjahr 2023der SKS Welding Systems GmbH, Kaiserslautern1. Grundlagen des Unternehmens Die SKS Welding Systems GmbH betätigt sich auf dem Geschäftsgebiet der automatisierten Lichtbogen-Schweißtechnik mit Industrierobotern. a. Geschäftsmodell des Unternehmens Das Unternehmen entwickelt und produziert Schweißausrüstungen für alle gängigen Schweißroboter namhafter Hersteller. Darüber hinaus werden Schweißprozesse für die jeweiligen Anwendungen und unterschiedlichen Materialien entwickelt, überwiegend für den Fahrzeugbau. Auch Peripheriegeräte wie Schweißbrenner - Reinigungsgerät und Schweißdatenerfassung zählen zum Lieferumfang. b. Ziele und Strategien Ziele sind weiterhin ein stetiges Wachstum, sowie der Erhalt zufriedener bzw. die Neugewinnung von Kunden. Durch die Gründung neuer Tochtergesellschaften im Ausland, wird gezielt versucht in Ländern die Präsenz zu erhöhen. 2. Wirtschaftsbericht a. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 war wirtschaftlich geprägt von Unsicherheiten. Dennoch boten die zunehmende Digitalisierung, der Übergang zu erneuerbaren Energien und strukturelle Anpassungen Chancen für langfristiges Wachstum und Stabilität. Entwicklung der Inflation: Die Inflation blieb ein zentrales Thema. Treiber waren gestiegene Energie- und Rohstoffpreise sowie Lieferkettenstörungen. Zinspolitik: Zentralbanken wie die EZB und die US-Notenbank erhöhten die Leitzinsen, um die Inflation zu bekämpfen. Dies führte zu einer Verteuerung von Krediten und belastete insbesondere Investitionen und Immobilienmärkte. Konsumverhalten: Die Einschränkungen und Unsicherheiten haben das Konsumverhalten, nicht nur in Deutschland, beeinflusst. Gerade im Bereich von Investitionen wurden viele Projekte zurückgestellt. Staatliche Unterstützungsmaßnahmen: Die deutsche Regierung hat verschiedene Maßnahmen ergriffen, darunter die Energiepreisbremse sowie Forschungszulage, um Unternehmen und private Haushalte während der wirtschaftlichen Herausforderungen zu unterstützen. b. Branchenwirtschaftliche Rahmenbedingungen Automatisierung und Industrie 4.0: Die fortschreitende Automatisierung und die Integration von Industrie-4.0-Technologien haben das automatisierte Schweißen weiter vorangetrieben. Die Implementierung von Robotik, künstlicher Intelligenz und Internet der Dinge (IoT) kann zu effizienteren und präziseren Schweißprozessen führen. Fachkräftemangel: Die Branche steht vor dem Problem eines Fachkräftemangels, der durch den Einsatz automatisierter Systeme gemildert werden soll. Die Digitalisierung und Automatisierung können dazu beitragen, den Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften zu reduzieren. Kosteneffizienz und Produktivität: Unternehmen suchen nach Lösungen, um Kosten zu reduzieren und gleichzeitig die Produktivität zu steigern. Automatisiertes Schweißen kann dazu beitragen, den Bedarf an manueller Arbeitskraft zu verringern, was zu höherer Effizienz und Kosteneinsparungen führen kann. Technologische Fortschritte: Fortschritte in der Robotik Technologie, Sensorik und Software haben die Präzision und Flexibilität automatisierter Schweißsysteme verbessert. Dies ermöglicht den Einsatz in verschiedenen Anwendungen und die Bearbeitung unterschiedlicher Materialien. Nachhaltigkeit: Es besteht ein wachsender Druck, die Umweltbelastungen durch Schweißprozesse zu reduzieren. Unternehmen investieren in Technologien, die den Energieverbrauch senken und Emissionen minimieren. Ausblick auf neue Anwendungsbereiche: Im Hinblick auf die kommenden Jahre wird erwartet, dass sich der Trend zur Automatisierung fortsetzen wird. Unternehmen werden weiterhin verstärkt in innovative Technologien investieren, um ihre Produktionskapazitäten zu erweitern und gleichzeitig die Effizienz und Nachhaltigkeit zu verbessern. Es wird auch erwartet, dass künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen zunehmend in den Schweißprozess integriert werden, um die Qualität zu optimieren und Produktionskosten zu senken. c. Geschäftsverlauf i. Ertragslage Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahreswert erhöht. Dies lag unter anderem daran, dass bestehende Aufträge aus dem Vorjahr im aktuellen Jahr abgearbeitet wurden. Das Rohergebnis hat sich mit 13.942 T€ gegenüber dem Vorjahreswert um 2.685 T€ erhöht. Die Struktur der betrieblichen Aufwendungen ist gegenüber dem Vorjahr weitgehend stabil geblieben. Der Jahresüberschuss hat sich mit 1.572 T€ gegenüber dem Vorjahreswert um 1.344 T€ erhöht. Dies ist auf gestiegene Umsätze zurückzuführen. Das Ergebnis ist somit stärker ausgefallen als erwartet. Die wirtschaftliche Lage ist insgesamt als gut zu bezeichnen. ii. Vermögenslage Die Bilanzsumme der SKS Welding Systems GmbH zum 31. Dezember 2023 beträgt 32.384 T€ und hat sich gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres (31.408 T€) um 976 T€ erhöht. Langfristige Anlagen sind fristenkongruent finanziert. Ebenso wie in den Vorjahren übersteigen die kurzfristigen Forderungen deutlich die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Vorräte haben sich Stichtagsbezogen um 554 T€ erhöht. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 17 T€ auf 7.133 T€ verringert. Darin enthalten sind 6.075 T€ Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Liquide Mittel sind um 233 T€ gestiegen. Die Eigenkapitalquote ist von 85,6 % im Vorjahr auf 87,9 % angestiegen. Das Fremdkapital gliedert sich in lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten. Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zur Finanzierung der Anschaffungskosten der neuen Firmengebäude sind insbesondere durch planmäßige Tilgungsleistungen gesunken. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben zum Stichtag einen gegenüber dem Vorjahreswert (4,0 %) erhöhten Anteil von 5,19 % an der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. iii. Finanzlage Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Liquidität war während des gesamten Geschäftsjahres 2023 gesichert, das Unternehmen war jederzeit in der Lage, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Die Liquiditätslage zum Bilanzstichtag ist angesichts des Bestands an liquiden Mitteln als gesichert zu bezeichnen. iv. Finanzielle Leistungsindikatoren Angestrebt wurde ein positiver EBIT sowie die Stärkung der Eigenkapitalquote. Beides wurde für das Wirtschaftsjahr 2023 erreicht. v. Forschungs- und Entwicklungsbericht Die Gesellschaft tätigt in branchenüblichem Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte. 3. Chancen und Risiken a. Allgemeiner Risikobericht Als allgemeines Risiko ist die stets vorhandene Gefahr von zunehmend global orientierten Märkten zu sehen, dass finanzielle Probleme der großen Märkte das Wachstum der Weltkonjunktur hemmen oder gar eine Rezession verursachen können, die zu sinkenden Investitionen auch im Bereich der Robotik führen. Zwar ist der Trend der zunehmenden Automatisierung auf dem Weg einer notwendigen Steigerung der Produktivität, Rentabilität und Nachhaltigkeit in der industriellen Produktion unaufhaltsam, jedoch werden dann die hierzu notwendigen Investitionen erst zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. b. Ertragschancen Die Erschließung großer Verbrauchermärkte in Mittelamerika, der Türkei und im Mittleren Osten sichert die wachsende Nachfrage der Konsumenten, die für weitere Investitionen in die Automatisierung in diesen Ländern notwendig ist. Energieeffizienz und Leichtbau sind die wichtigsten Herausforderungen für die verarbeitende Industrie. Die Automobilindustrie wird weiterhin der Treiber für neue Technologien bleiben. Die Elektro- / Elektronikindustrie wird weiterhin automatisieren, um die Produktivität zu erhöhen und die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten vor allem in Asien zu verbessern. Der vermehrte Einsatz von leicht bedienbaren Robotern und auch die Roboter - Mensch - Zusammenarbeit werden den Robotereinsatz in kleinen und mittleren Unternehmen erhöhen. Verbesserte und einfachere Integration von Industrierobotern ermöglichen weitere Anwendungen. Gefährliche, eintönige und schmutzige Arbeitsbedingungen müssen weltweit beseitigt werden und die Robotik bietet hierfür die einzige Lösung. c. Branchenrisiken Die SKS Welding Systems GmbH ist in ihrem überregional geprägten Markt mit ihrer Produktpalette Schweißmaschinen und Brennersysteme für das automatisierte Lichtbogenschweißen gut eingeführt und erfolgversprechend für die Zukunft positioniert. Die Geschäftsfelder betreffen zu 95 % überwiegend die Automobil- und deren Zulieferindustrie. Die Komplexität der Aufgaben in dieser Branche ist in den letzten Jahren permanent gewachsen und zwar unter steigendem Kosten- und Effizienzdruck. In dieser veränderten Marktlage sieht das Unternehmen ein großes Potenzial für die eigene Produktentwicklung. Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Unsere Marktposition betrachten wir nach 30-jähriger erfolgreicher Geschäftstätigkeit als gefestigt. d. Innovationschancen Die Entscheidung, die eigene Forschungsarbeit zu forcieren und die Eigenentwicklung zur Marktreife zu bringen, hat sich als richtig erwiesen. Die Nachfrage nach automatisierten Schweißsystemen und das Feedback der Auftraggeber motivieren dazu, diesen Weg auch zukünftig mit Konsequenz zu beschreiten. Die Fähigkeit des Unternehmens, zukünftige Erträge zu erzielen, wird als positiv eingeschätzt. Darüber hinaus entstehen neue Möglichkeiten im Bereich des Hybridlaserschweißens. Das Hybridlaserschweißen ist eine fortschrittliche Schweißtechnologie, die die Vorteile von zwei verschiedenen Schweißprozessen, nämlich dem Lichtbogen- und dem Laserstrahlschweißen, kombiniert. Diese Technik vereint die hohe Energiekonzentration des Laserstrahls mit der thermischen Stabilität des Lichtbogens, um präzise und effiziente Schweißverbindungen zu erzeugen. Hier wird SKS verstärkt die Entwicklung eigener Produkte vorantreiben. 4. Prognosebericht Für das Jahr 2024 wird auf der Grundlage der Umsatzerlöse im ersten Kalenderhalbjahr des aktuellen Geschäftsjahres und anhand des derzeitigen Auftragsbestandes im Vergleich zum Vorjahr ein um ca. 15 - 20 % schlechteres Jahresergebnis erwartet. Die Tochtergesellschaften haben sich durch die sehr gute Serviceabwicklung vor Ort und die aktive Betreuung der Bestandskunden gut entwickelt. Sie werden auch künftig wesentlich zum Gesamtergebnis beitragen. Das Unternehmen wird auch zukünftig in der Lage sein, seinen Zahlungsverpflichtungen stets fristgerecht nachzukommen. Es sind keine Risiken zu erwarten, welche die Fortführung des Unternehmens beeinflussen werden. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibung zwischen 3 und 5 Jahren vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibung zwischen 3 und 15 Jahren vermindert. Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet, sofern nicht nach § 253 Abs. 4 HGB um noch anfallende Aufwendungen geminderte Verkaufswerte anzusetzen sind. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet, insbesondere wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Barwert-Methode" ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018G" von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Gehalts- und Rentenanpassungen sind mit jeweils 2 % p.a. eingerechnet. Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden sich daraus insgesamt ergebende latente Steuerbelastungen passiviert und latente Steuerentlastungen aktiviert. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Diese werden i.H. des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. In anderen Fällen werden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenverzeichnis zu entnehmen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 6.066.793,56 € (Vorjahr: 5.801.275,58 €). Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Barwertverfahren angewendet. Als Abzinsungsfaktoren wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der dt. Bundesbank der letzten 10 Jahre (1,81 %) und der letzten 7 Jahre (1,66 %) verwendet. Der hieraus resultierende Unterschiedsbetrag i.H.v. 8.946 € unterliegt gem. § 253 Abs. 6 HGB der Ausschüttungssperre. Die Pensionsrückstellungen betragen EUR 668.964,82. Hierin sind Guthaben zu Zeitwerten aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von 76 T€ enthalten. Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Personalkosten i.H.v. 401 T€ inkl. Tantiemenrückstellung, Rückstellungen für Gewährleistungen i.H.v. 135 T€ und Rückstellungen für Abschluss und Prüfung i.H.v. 45 T€ enthalten. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten werden im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind vollständig durch Grundpfandrechte besichert. Latente Steuern Der Saldo der aktiven latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt EUR 57.896,00 und ist ausschüttungsgesperrt nach § 266 Abs. 8 HGB. Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: EUR -27.234,00. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 100,00 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde verzichtet, da diese Aufstellung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem Unternehmen einen erheblichen Nachteil zufügen kann. Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 4 HGB Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde zulässigerweise verzichtet. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 1.571.730,58. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von EUR 28.215.734,12, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden EUR 28.215.734,12 vorgetragen. Bericht des Aufsichtsratskein Aufsichtsrat vohanden sonstige Berichtsbestandteile
Kaiserslautern, 27.03.2025 die Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 27.03.2025 festgestellt. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die SKS Welding Systems GmbH, Kaiserslautern Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SKS Welding Systems GmbH, Kaiserslautern, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SKS Welding Systems GmbH, Kaiserslautern, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
St. Ingbert, den 13.02.2025 Atax
Treuhand GmbH
Dirk Bach, Wirtschaftsprüfer ppa. Manfred Müller, Wirtschaftsprüfer |
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