S & R Industriewerkzeuge GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tobias Ollik seit 11.12.2025 | Geschäftsführer |
Volker Elsässer seit 11.4.2025 | Prokura |
Pascal Jaggi seit 31.3.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Swissphone Wireless AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SWISSPHONE TELECOMMUNICATIONS GMBHGundelfingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 276 und § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Geschäftstätigkeit Die Haupttätigkeit der SWISSPHONE TELECOMMUNICATIONS GMBH (im Folgenden auch "Swissphone") ist der Vertrieb und die Projektierung von Lösungen für die sichere und effiziente Übermittlung von sicherheitsrelevanten Informationen mittels fortschrittlicher Kommunikationstechnik - sei es zur Alarmierung, Benachrichtigung, Personensuche oder Informationsübermittlung. Die Swissphone Telecommunications GmbH mit Sitz in Gundelfingen bei Freiburg vertreibt als Tochtergesellschaft der Swissphone Wireless AG (Schweiz) ein breites Portfolio an Hard- und Software-Lösungen im deutschen Markt. Das Kerngeschäft des Unternehmens ist im Bereich der Funkalarmierung im Marktsegment der Alarmierung für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) angesiedelt. Swissphone ist einer der führenden Anbieter in diesem Marktsegment. Die Gesellschaft entwickelt und vertreibt im Umfeld digitaler Funktechnologien professionelle Funk-, Alarmierungs- und Kommunikationslösungen für Leitstellen, Einsatzkräfte und Einsatzfahrzeuge der BOS in Deutschland. Im Markt der Alarmierungslösungen für Industriekunden beinhaltet das Produktprogramm neben Funk- und Kommunikationslösungen auch zertifizierte Personen-Notsignalsysteme mit Indoor- und Outdoor-Lokalisation, sowie Cloud-basierte Lösungen für den Bereich ,Critical Incident Management". Im Laufe des Jahres 2023 wurde beschlossen das Geschäft mit Einsatz- und Fahrzeugkommunikationstechnik sowie den Vertrieb von Satellitenübertragungslösungen einzustellen. Die Gesellschaft hat keine weiteren Betriebsstätten. Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 52 Arbeitnehmer (Vorjahr: 49) beschäftigt. Wirtschaftliches Umfeld 1 Nach 3,5 % Weltwirtschaftswachstum im Jahr 2022 stieg das globale BIP im Jahr 2023 um 2,9 %. Die wirtschaftliche Entwicklung im Kalenderjahr 2023 war zum ersten Mal seit drei Jahren nicht mehr wesentlich von den Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie geprägt. Die Lieferketten entspannten sich jedoch nur allmählich. Die europäische Wirtschaft leidet weiter unter den Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine. Die Wachstumsschwäche in der Eurozone ist vor allem im Vergleich zu den Vereinigten Staaten von Amerika offenkundig. Insbesondere Deutschland blieb hinter den Erwartungen zurück und verzeichnete als einziges G7-Land ein negatives Wachstum. Der weltweite Warenhandel blieb mit einem geschätzten Wachstum von 0,8 % deutlich unter den Erwartungen. Angesichts der Knappheit auf den Güter-, Energie- und Arbeitsmärkten einerseits und der staatlichen Konjunkturpakete andererseits, wurde das Inflationsziel der EZB von 2 % erneut verfehlt. Durch die Anhebung des Leitzinses auf 4,5 % konnte jedoch eine deutliche Reduktion der Inflation in der Eurozone erreicht werden. Der IWF prognostiziert für das Jahr 2023 ein globales Wachstum von 3,0 %, ein Rückgang im Vergleich zu 3,5 % im Jahr 2022. Für 2024 wird ein Wachstum von 3,1 % erwartet. Diese Zahlen liegen unter dem historischen Durchschnitt von 3,8 % für die Jahre 2000 bis 2019. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt schrumpfte im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,3 %. Somit verzeichnet Deutschland seit Beginn der Corona-Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften im Euroraum. Der industrielle Sektor, ausgenommen das Baugewerbe, erlebte einen deutlichen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 2,0 %, wobei die Energieversorgung besonders betroffen war. Die öffentlichen Haushalte reduzierten ihre preisbereinigten Konsumausgaben im Jahr 2023 (-1,7 %) zum ersten Mal seit fast 20 Jahren. Für das Jahr 2024 wird eine verhaltene Erholung der deutschen Wirtschaft erwartet, mit einem Wachstum des BIP um 0,7 %. Das Marktumfeld für Alarmierungs- und Kommunikationslösungen entwickelt sich weiterhin sehr dynamisch und wird durch Ausfälle der Mobilfunk- sowie Festnetze in Deutschland 2 und in der Schweiz und dem Bedarf an redundanter Kommunikationsinfrastruktur befördert 3. Gleichzeitig wurde das Sirenenförderprogramm des Bundes zum Ausbau kommunaler Sirenennetze verlängert (neu: Sirenenförderprogramm 2.0 4 ), was den Bedarf an Swissphone- Produkten zur Ansteuerung von Sirenen weiterhin hochhält. Ein nach wie vor hoher Auftragseingang bestätigt diese Entwicklung. Geschäftsverlauf Das Produktprogramm der Gesellschaft ist in die Geschäftsbereiche Endgeräte, Digitale Alarmierungsnetze, ,Critical Incident Management'-Lösungen sowie Systeme für Personensicherheit organisiert. Mit einem ausgewiesenen Jahresumsatz in Höhe von 27.435 TEUR wurde in 2023 eine neue historische Bestmarke aufgestellt und sowohl das Vorjahr (23.031 TEUR) als auch der Plan (23,2 MEUR) deutlich übertroffen. Die letztjährigen Preiserhöhungen bei gleichbleibend hoher Nachfrage sowie die noch in 2023 erfolgten Abrechnungen eines im Landkreis Euskirchen weitestgehend umgesetzten Funknetzprojektes müssen als Hauptursache für diese Entwicklung erwähnt werden.
2 Sachsen-Anhalt: Softwarefehler als Ursache
für ausgefallenen Polizeinotruf | MDR.DE
Mit einem Umsatzanteil (vor Erlösschmälerungen) von über 65 % bilden die Meldeempfänger inkl. Zubehör und Ersatzteilen erneut das dominierende Produktsegment, gefolgt vom Systembereich Digitale Alarmierung mit über 26 % Umsatzanteil. Bei den Meldeempfängern konnte der Umsatz des Vorjahres um 3.955 TEUR übertroffen werden (16.541 TEUR vs. 12.586 TEUR). Insbesondere der Absatz von Digitalen Sirenensteuergeräten erlebt durch die Investitionen des Bundes zur Förderung der Bevölkerungswarnung eine starke Zunahme. Kommunen über das gesamte Bundesgebiet investieren in die Erneuerung der Sirenen- Alarmierung und somit auch in die Kommunikationstechnik, um die Sirenen über das dedizierte Alarmierungsnetz sicher auszulösen. Einen starken Zuwachs erlebte auch der Bereich Digitale Alarmierungsnetze. Dieser Bereich ist wie in den Vorjahren maßgeblich durch Vorleistungen für Generalunternehmerprojekte geprägt, die erst zeitlich versetzt, im Rahmen der Schlussabrechnung der jeweiligen Regionen/Projekten, zu Umsätzen führen. Darüber hinaus konnte in 2023 der Bau eines Funknetzes im Landkreis Euskirchen weitestgehend umgesetzt und abgerechnet werden. Die Artikelgruppe der Personen-Notsignal-Anlagen, welche vor allem an Industrieunternehmen vertrieben werden, lag mit TEUR 948 in etwa auf dem Niveau des Vorjahres (1.014 TEUR). Die im Bereich Critical-Incident-Management angesiedelte SaaS- Plattform s.GUARD konnte aufgrund der durch die Refokussierung auf das Stammgeschäft stark zurückgefahrenen Entwicklungskapazitäten und anspruchsvollen Bestandsaufträgen auch die deutlich reduzierten Erwartungen nicht erfüllen. Das für 2023 konservativ geplante EBIT-Ziel von rund 0,9 MEUR wurde im Geschäftsjahr mit 3.998 TEUR deutlich übertroffen. Statt einer avisierten Umsatzrendite von rund 4 % konnte in 2023 ein Wert von 14,6 % realisiert werden. Unter anderem diese Entwicklung führte zu einem positiven Cashflow von rund 2.373 TEUR (exkl. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit), der um rund 1.620 TEUR höher lag als geplant (0,75 MEUR). Per Ende April 2024 gingen mit 7.713 TEUR mehr Aufträge ein als im Vorjahreszeitraum (6.649 TEUR). Aufgrund dessen und auch wegen des nach wie vor guten Auftragsbestandes (rund 5.894 TEUR) ist von einer positiven Geschäftsentwicklung auszugehen. Die Gesamtumsatzentwicklung wird zukünftig im Wesentlichen von größeren Neu- und Ersatzbeschaffungsvorhaben sowie der Entwicklung des Plattform-Geschäfts geprägt sein. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum 31.12.2022 relativ stark angestiegen. Dem zum Stichtag erhöhten Vorratsvermögen inkl. geleisteter Anzahlungen gegenüber der Swissphone Wireless AG stehen ein um den Jahresüberschuss (2.855 TEUR) erhöhtes Eigenkapital sowie gestiegene Steuerrückstellungen (1.603 TEUR) gegenüber. Auch die Verbindlichkeiten legten mit 2.259 TEUR im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt (1.577 TEUR) deutlich zu. Vor allem die sich aus Warenlieferungen ergebenden Verbindlichkeiten gegenüber der Swissphone Wireless AG zeichnen dafür verantwortlich. Der Vorratsbestand ist darauf ausgelegt, für die Kunden marktübliche, kurze Lieferfristen zu ermöglichen. Wegen des erneut hohen Umsatzes im Dezember, lag der Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen mit 1.694 TEUR zum Stichtag nur leicht unter dem Niveau des Vorjahres (1.701 TEUR). Forderungen gegen verbundene Unternehmen, vor allem aus Darlehen, bestanden zum Stichtag in Höhe von 689 TEUR. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich zum Jahresende (trotz eines starken operativen Ergebnisses) bedingt durch hohe unterjährige Ausschüttungen, auf 44,5 % der Bilanzsumme. Für (mit hinreichend großer Wahrscheinlichkeit) zu erwartende Aufwendungen wurden Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet. Beispielsweise wurde der Durchschnittswert der erfassten Gewährleistungsaufwendungen der letzte 2 Jahre ermittelt und eine entsprechende Rückstellung für Gewährleistungen eingestellt. Darüber hinaus wurden aufgrund der sehr guten Umsatzentwicklung in 2023 Rückstellungen (504 TEUR) für variable Gehaltsbestandsteile gebildet. Die Gesellschaft hat das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von 2.855 TEUR abgeschlossen Das hervorragende Ergebnis des Vorjahres (2.332 TEUR) wurde somit im Berichtsjahr unerwartet übertroffen. Als Hauptursache für dieses Ergebnis ist zuvorderst die herausragende Umsatzentwicklung bei gleichzeitig nur unwesentlich ansteigender Materialquote (-63,6 %; VJ -62,0 %) zu nennen. Trotz gestiegener absoluter Personalaufwendungen ist die Personalaufwandsquote gesunken (-15,4 %; VJ -17,6 %). Im Vergleich zum Vorjahr haben im Bereich des sonstigen betrieblichen Aufwands insbesondere die Rechts- und Beratungskosten sowie der Aufwand für Werbung/Marketing zugenommen. Die liquiden Mittel betrugen zum Stichtag insgesamt 1.948 TEUR (Vorjahr: 1.909 TEUR). Unsere Finanzlage ist geordnet. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen zu begleichen. Forderungen werden innerhalb der festgelegten Zahlungsziele vereinnahmt. Viele Kunden haben uns ein Lastschriftmandat erteilt. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite und den Cashflow (CF) heran. Die Umsatzrendite, welche im Berichtsjahr 14,56 % (VJ 14,29 %) beträgt, berechnen wir mit dem EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Der Cashflow wird durch die Summierung von CF aus laufender Geschäftstätigkeit und CF aus Investitionstätigkeit ermittelt. Der so addierte Cashflow beträgt 2.373 TEUR. Demgegenüber betrug der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit - 2.333 TEUR. Aufgrund von Ausschüttungen an die Gesellschafterin blieb der Finanzmittelfonds somit nahezu unverändert. Angesichts des Geschäftsverlaufs und der vorhandenen Liquiditäts- und Finanzierungsbasis beurteilen wir die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft als positiv. Auf dieser Grundlage wird auch zukünftig ein Erreichen profitabler Wachstumsziele möglich sein. Die hohe Eigenkapitalquote von 44,5 % spiegelt die solide Finanzierungs- und Liquiditätslage der Gesellschaft wider. Chancen und Risiken Jedes unternehmerische Handeln eröffnet vielfältige Chancen, aber insbesondere in technologischer Hinsicht auch Risiken. Die Ausnutzung potenzieller Chancen und die Minimierung dieser Technologischen Risiken durch Innovation und Kundennähe ist Unternehmensziel, um den langfristigen Wert des Unternehmens nachhaltig zu steigern. Die Einbettung in den Schweizer Konzern bietet dem Deutschlandgeschäft vielfältige Chancen, insbesondere durch die Bereitstellung innovativer Produkte und Lösungen der Muttergesellschaft für den Kernmarkt der öffentlichen Sicherheit. Zudem profitiert der Konzern von der umfassenden Erfahrung der deutschen Aktivitäten als Generalunternehmer. Diese Erfahrung stellt sicher, dass komplexe Projekte effizient und kompetent umgesetzt werden, was das Vertrauen in die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit weiter stärkt und neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnet. Eine unvermindert hohe Nachfrage nach zuverlässigen Sicherheitslösungen kann durch den Fokus der deutschen Gesellschaft auf öffentliche Sicherheit nachhaltig bedient werden und erlaubt zukünftiges Wachstum auch im Industriebereich. Zur Steuerung der möglichen Risiken der Gesellschaft aus internen und externen Quellen führt die Gesellschaft eine Risikoinventur, in der neben der Bewertung der Risiken auch eine Ableitung der präventiv notwendigen Korrekturen fortgeführt werden. Der angestammte Markt ist bestimmt durch die Beschaffungssituation unserer Kunden (vor allem öffentliche Auftraggeber) und wird durch Impulse aufgrund des technischen Fortschritts geführt. Starke Veränderungen im Steueraufkommen wirken sich auch zeitversetzt auf die Nachfrage nach unseren Produkten aus. Das Steueraufkommen in der Bundesrepublik Deutschland ist historisch betrachtet stets gestiegen. Lediglich in Krisenjahren (z.B. 2009, 2020) war dieses leicht rückläufig. Aus unserer Sicht handelt es sich dabei um ein geringes Risiko. Im Markt für die POCSAG-Alarmierung von Einsatzkräften ist das Unternehmen führend. Aufgrund des hohen Bekanntheitsgrades und der seit vielen Jahren demonstrierten Verlässlichkeit und Produktqualität ergeben sich Chancen im Bereich der Neu- sowie Ersatzbeschaffung. Die Fokussierung der Geschäftstätigkeit liegt auf Lösungen für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. Umsatzwachstum wird durch verstärktes Engagement im industriellen Bereich in Verbindung mit Cloud-basierten Lösungen möglich werden. Um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, werden fortlaufend Prozess- und Organisationsverbesserungen vorgenommen. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nur bedingt erkennbar. Zahlungsausfälle von Kunden kommen extrem selten vor. Auch das tatsächliche Ausfallrisiko unseres wichtigsten Lieferanten, der Swissphone Wireless AG, schätzen wir als sehr gering ein. Die Beschaffung der Waren und Dienstleistungen erfolgten im Wesentlichen in Euro. Ein zurzeit sehr geringer Teil davon erfolgt in Fremdwährung mit entsprechendem, aber sehr überschaubaren Wechselkursrisiko. Ein aktives Forderungsmanagement sowie eine detaillierte Beobachtung unserer Kundenbeziehungen wirken Risiken durch Forderungsausfälle entgegen. Bei auftretenden Ausfallrisiken bei Forderungen gegen Dritte werden entsprechende Wertberichtigungen gebildet. In den Kundengruppen Industrie sowie Fachhandelspartner sehen wir daher ein vernachlässigbares Risiko für Forderungsausfälle. Öffentliche Auftraggeber, die direkt mit der Firma in eine Geschäftsbeziehung treten, begleichen ihre Verbindlichkeiten in der Regel zuverlässig innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele. Das Ausfallrisiko bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen und den bestehenden Bankguthaben stufen wir infolge der Konzernzugehörigkeit und der Bonität der Banken als gering ein. Der Erfolg eines von Technologie geprägten Unternehmens wird maßgeblich durch qualifizierte Fach- und Führungskräfte erarbeitet. Personalrisiken, welche wir als bedeutsam erachten, erwachsen im Wesentlichen aus der Fluktuation von Mitarbeitern in Schlüsselfunktionen. Diese war und ist nach wie vor niedrig. Eine vorausschauende Personalplanung, Stellvertretungsregelungen sowie die Schaffung guter Arbeitsbedingungen wirken als Maßnahmen dagegen. Risiken mit hohem Schadensausmaß, also existenzbedrohende Risiken, werden im Rahmen unseres Risikomanagements permanent überwacht. Durch pro- und reaktive Maßnahmen sind wir stets bemüht deren Eintrittswahrscheinlichkeit und negative Auswirkungen auf unser Unternehmen zu reduzieren. Ausblick Die Wettbewerbssituation wird sich nach Ansicht des Unternehmens auch 2024 weiter verschärfen. Die Überarbeitung der technischen Richtlinie (TR-BOS), welche maßgebliche Vorgaben für Geräte im Bereich der digitalen Funkalarmierung festlegt, dauert an. Unser Alleinstellungsmerkmal im Bereich Verschlüsselung (IDEA) ist dabei das Hauptangriffsziel unseres Wettbewerbs. Ausgehend von einer soliden Finanzstruktur in Verbindung mit dem Engagement unserer qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden wir auch zukünftig die gebotenen Chancen nutzen. Umfangreiche, gruppenweit koordinierte Aktivitäten im Bereich Entwicklung werden zu kundenorientierten Innovationen führen. Unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen erwarten wir in 2024 deutlich geringere Umsätze als in 2023. Insbesondere im Bereich der digitalen Endgeräte (Funkmeldeempfänger) rechnen wir mit einem Rückgang aufgrund der bereits in 2023 erfolgten Auslieferung im Rahmen von Großprojekten. Die Erfordernisse des Arbeitsmarktes verlangen zunehmend Anpassungen an von Großunternehmen vorgegebene Rahmenbedingungen (mobiles Arbeiten, moderne Büroausstattung, wettbewerbsfähige Entlohnung, etc.). Es wird daher erwartet, dass sich die Kosten der Gewinnung und Haltung von qualifiziertem Personal mehr noch als in der Vergangenheit auf die Ertragslage auswirken werden. Für das neue Geschäftsjahr planen wir vorsichtig optimistisch mit einem (Netto-)Umsatz in Höhe von 23,5 MEUR sowie einem EBIT von rund 2,0 MEUR. Dies entspricht einer Umsatzrendite von rund 8,6 %. Wir planen mit einem positiven Cashflow von rund 1,5 MEUR (exkl. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit).
Gundelfingen, den 14. Juni 2024 Pascal Jaggi, Geschäftsführer BilanzAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Sitz der SWISSPHONE TELECOMMUNICATIONS GMBH ist Gundelfingen. Die Gesellschaft ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Freiburg i. Br. (HRB 2557) eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist - unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen - nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Vorschriften des GmbHG wurden beachtet. Die Gesellschaft macht von den größenabhängigen Erleichterungsvorschriften teilweise Gebrauch. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die nachstehend dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Grundlage für die Berechnung der Abschreibungen bildete die voraussichtliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Die immateriellen Anlagegüter werden grundsätzlich über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren, das Sachanlagevermögen über einen Zeitraum von 3 bis 20 Jahren abgeschrieben. Für Sachanlagen werden die folgenden Nutzungsdauern zu Grunde gelegt:
Für geringwertige Anlagegüter wurde letztmalig im Geschäftsjahr 2022 ein Sammelposten gebildet. Der Sammelposten wurde jeweils mit 1/5 im Anschaffungsjahr und in den folgenden vier Jahren aufgelöst. Seit dem Geschäftsjahr 2023 werden geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis EUR 800,00 im Zugangsjahr aktiviert und voll abgeschrieben. Vorräte Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt für die meisten Waren mit den einzelnen zugeordneten Anschaffungskosten. Die Anschaffungskosten entsprechen meist den Stichtagspreisen. Soweit notwendig, sind einzelne Vorratsbestände im Wesentlichen aufgrund von Reichweitenabschlägen, auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Bei unfertigen Leistungen handelt es sich um projektbezogene Handelswaren sowie Leistungen von Dienstleistern. Die Bewertung erfolgte daher zu Anschaffungskosten. Die Veränderungen der unfertigen Leistungen werden deshalb im Materialaufwand ausgewiesen. Zum Stichtag hat die Gesellschaft an die Muttergesellschaft Swissphone Wireless AG Anzahlungen auf Waren in Höhe von TEUR 1.005 (Vorjahr: TEUR 600) geleistet. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind, soweit sie Anzahlungen auf Vorräte betreffen, offen vom Posten "Vorräte" abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Die in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen, erkennbaren Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Delkredererisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Eine Abzinsung auf langfristige Rückstellungen wurde wegen Geringfügigkeit nicht vorgenommen. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Passive Rechnungsabgrenzung Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag wurden passiv abgegrenzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Fremdwährungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Stichtagskurs umgerechnet. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Geschäften in Fremdwährung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Zum Stichtag bestanden keine Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung. III. Angaben zur Bilanz Die Aufgliederung des Anlagevermögens und seine Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagespiegel als Anlage dem Anhang beigefügt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit TEUR 689 (Vorjahr: TEUR 93) die Gesellschafterin. Sie entfallen in Höhe von TEUR 22 (Vorjahr: TEUR 93) auf Lieferungen und Leistungen sowie mit TEUR 667 (Vorjahr: TEUR 0) auf sonstige Vermögensgegenstände. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben - wie im Vorjahr - TEUR 207 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle übrigen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen das Personal (Urlaub, Zeitguthaben, Boni) sowie erfolgsabhängige Beratungsleistungen. Alle Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind bis auf branchenübliche Eigentumsvorbehalte unbesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie im Vorjahr die Gesellschafterin und resultieren unverändert aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. IV. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von 137 TEUR (Vorjahr: 97 TEUR) für bewegliche Vermögensgegenstände. Die längste Laufzeit dieser Verträge endet im Jahr 2026. Für die Anmietung von Gewerbeflächen besteht ein langfristiger Mietvertrag bis zum 30.04.2036. Die daraus entstehenden Mietverbindlichkeiten belaufen sich auf 5,4 Mio. Euro. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beläuft sich auf:
Geschäftsführer Zum Geschäftsführer war im Geschäftsjahr bestellt: Pascal Jaggi, Dipl.-Informatiker Der Beruf des Geschäftsführers ist mit seiner Organstellung identisch. Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführerorgans nach § 285 Nr. 9a HGB verzichtet. Konzernabschluss Die Gesellschaft wird als verbundenes Unternehmen in den Konzernabschluss (größter und kleinster Kreis) der SW SecureAlert AG in Zürich, Schweiz, einbezogen. Der Konzernabschluss wird nicht offengelegt. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den ausgewiesenen Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten.
Gundelfingen, 14. Juni 2024 SWISSPHONE TELECOMMUNICATIONS GMBH Pascal Jaggi Entwicklung des Anlagevermögens
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SWISSPHONE TELECOMMUNICATIONS GMBH, Gundelfingen PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der SWISSPHONE TELECOMMUNICATIONS GMBH, Gundelfingen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SWISSPHONE TELECOMMUNICATIONS GMBH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 14. Juni 2024 BDO
AG
Preis, Wirtschaftsprüfer Abril, Wirtschaftsprüferin |
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