Stammdaten

Register
Amtsgericht Siegen HRB 7349
Vorher
DREHMO GmbH
Eingetragen
3.5.2000
Branche
Herstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und AntriebselementenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Elektromotoren und Generatoren
Gegenstand
Die Produktion von Stellantrieben und anderen Produkten der Automatisierungsund Antriebstechnik und die Erbringung von zugehörigen Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Kai Ewald
seit 7.1.2022
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Thomas von Bobrucki
seit 30.4.2020
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
AUMA Riester GmbH & Co. KG
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

AUMA Riester GmbH & Co. KG
Germany
750.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

APS Wenden GmbH

Wenden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

DER APS WENDEN GMBH, WENDEN

AKTIVA

Vorjahr
EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 77.247,18 108
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.552.860,99 7.791
2. Technische Anlagen und Maschinen 448.175,38 611
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.321.798,74 1.173
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 46.119,82 13
9.368.954,93 9.588
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 10.000,00 0
9.456.202,11 9.696
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 11.168.573,16 9.808
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 112,57 0
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.406.191,36 2.073
3. Forderungen gegen Gesellschafter 338.878,12 65
4. Sonstige Vermögensgegenstände 474.931,55 776
3.220.113,60 2.914
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.146.291,05 3.414
17.534.977,81 16.136
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 46.365,18 22
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 127.273,00 133
27.164.818,10 25.987

PASSIVA

Vorjahr
EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 750.000,00 750
II. Gewinnrücklagen 250.000,00 250
III. Gewinnvortrag 22.413.839,39 21.811
IV.Jahresüberschuss 751.439,52 603
24.165.278,91 23.414
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.357.893,81 1.254
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 977.384,92 715
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 62.883,42 79
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 135.898,44 152
4. Sonstige Verbindlichkeiten 463.638,60 371
- davon aus Steuern: EUR 462.404,51 Vorjahr: TEUR 369
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 Vorjahr: TEUR 0
1.639.805,38 1.317
D. PASSIVE LATENTE STEUERN 1.840,00 2
27.164.818,10 25.987

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR 2023 BIS 31. DEZEMBER 2023

DER APS WENDEN GMBH, WENDEN

Vorjahr
EUR EUR
1. Rohergebnis 11.119.201,42 9.628.778,64
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.736.578,16 4.384.292,26
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.008.940,22 851.898,12
- davon für Altersversorgung: EUR 31.067,68 Vorjahr: EUR 4.769,85
3. Abschreibungen
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.004.112,80 995.038,96
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.264.487,65 2.477.370,61
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 25.371,21 Vorjahr: EUR 36.100,68
10.014.118,83 8.708.599,95
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.626,58 835,56
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 11.804,63 36.507,61
davon aus Aufzinsung Rückstellungen: EUR 10.794,00 Vorjahr: EUR 11.763,00
-6.178,05 -35.672,05
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 330.881,03 260.457,42
- davon aus der Veränderung latenter Steuern: EUR 5.702,00 Vorjahr: EUR 12.214,00
8. Ergebnis nach Steuern 768.023,51 624.049,22
9. Sonstige Steuern 16.583,99 20.728,55
10. Jahresüberschuss 751.439,52 603.320,67

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

DER APS WENDEN GMBH, WENDEN

I. Allgemeine Angaben

Die APS Wenden GmbH hat ihren Sitz in Wenden und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Siegen unter der Nummer (HRB 7349) eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften und den Regelungen des GmbH-Gesetzes erstellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

II. Angaben zu Bilanzierung und Bewertung

1. Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Für die Ermittlung der Abschreibungen wurden regelmäßig betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zwischen drei und zehn Jahren angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Für die Ermittlung der Abschreibungen wurden regelmäßig betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zwischen drei und 33 Jahren angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten. Die Herstellungskosten umfassen die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung. Zusätzlich wurden angemessene Teile der notwendigen Materialgemeinkosten eingerechnet, ebenso notwendige Fertigungsgemeinkosten und der fertigungsbezogene Wertverzehr des Anlagevermögens. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung wurden nicht eingerechnet. Zinsen für Fremdkapital, das zur Finanzierung der Herstellung von Vermögensgegenständen verwendet wird, wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet.

Aufgrund der unbedeutenden Höhe der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde im Geschäftsjahr auf die Bildung einer Pauschalwertberichtigung verzichtet.

In die Berechnung der ausgewiesenen aktiven und passiven latenten Steuern wurden die Differenzen aus Abweichungen bei der Pensions- und Jubiläumsrückstellung, Sonstigen Rückstellungen und Fremdwährungsrechnungen einbezogen. Zu Grunde gelegt wurde ein kombinierter KSt- und GewSt-Satz von 30,00 %.

Die ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Die Bewertung der Pensionsverpflichtung erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der Projected unit-credit-method (PUC- oder Anwartschaftsbarwertmethode). Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Der Rückstellungsbetrag wurde unter Berücksichtigung folgender Parameter ermittelt:

Rechnungszinssatz: 1,82 % p.a.
Lohn- und Gehaltstrend: 0,00 % p.a.
Rententrend: 2,00 % p.a.
Fluktuation: 0,00 % p.a.

Der für Zwecke der Ermittlung des Unterschiedsbetrags nach § 253 Abs. 6 HGB verwendete durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre beträgt 1,74 % p.a.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden mit den vorsichtig geschätzten Erfüllungsbeträgen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

2. Grundlagen für die Umrechnung von Währungsposten

Zum Bilanzstichtag werden Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten mit dem zum Stichtag geltenden Devisenkassamittelkurs angesetzt. Bei einer Restlaufzeit der auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten von einem Jahr oder weniger wurden §§ 253 Abs. 1 Satz 1 und 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB nicht angewendet (§ 256a HGB).

III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf der folgenden Seite dargestellt.

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS

Anschaffungs-/Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 622.284,10 2.946,43 0,00 1.601,10 623.629,43
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.444.756,76 106.721,19 0,00 0,00 11.551.477,95
Technische Anlagen und Maschinen 3.059.004,40 137.827,79 12.995,40 0,00 3.209.827,59
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.334.284,79 461.582,95 0,00 10.089,24 4.785.778,50
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 12.995,40 46.119,82 -12.995,40 0,00 46.119,82
18.851.041,35 752.251,75 0,00 10.089,24 19.593.203,86
Finanzanlagen 0,00 10.000,00 0,00 0,00 10.000,00
19.473.325,45 765.198,18 0,00 11.690,34 20.226.833,29
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 514.523,01 33.460,34 0,00 1.601,10 546.382,25
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.653.805,33 344.811,63 0,00 0,00 3.998.616,96
Technische Anlagen und Maschinen 2.447.849,63 313.802,58 0,00 0,00 2.761.652,21
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.161.712,97 312.038,25 0,00 9.771,46 3.463.979,76
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
9.263.367,93 970.652,46 0,00 9.771,46 10.224.248,93
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
9.777.890,94 1.004.112,80 0,00 11.372,56 10.770.631,18
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 77.247,18 107.761,09
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.552.860,99 7.790.951,43
Technische Anlagen und Maschinen 448.175,38 611.154,77
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.321.798,74 1.172.571,82
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 46.119,82 12.995,40
9.368.954,93 9.587.673,42
Finanzanlagen 10.000,00 0,00
9.456.202,11 9.695.434,51

2. Forderungen

Sämtliche Forderungen sind mit nachfolgender Ausnahme innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen in den sonstigen Vermögensgegenständen haben in Höhe von TEUR 406 (Vorjahr TEUR 404) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Hierin ist auch der nach IDW RH FAB 1.021 versicherungsmathematisch berechnete Aktivwert der Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 399 enthalten.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Zu den sonstigen Vermögensgegenständen gehören auch Beträge, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen. Hierbei handelt es sich um Steuererstattungsansprüche und noch nicht abziehbare Vorsteuerbeträge in Höhe von insgesamt TEUR 41 (Vorjahr TEUR 342).

3. Steuerabgrenzung

Zum Bilanzstichtag liegen zu versteuernde temporäre Differenzen aus der unterschiedlichen Bewertung der Pensionsrückstellungen und Sonstigen Rückstellungen sowie aus der Fremdwährungsumrechnung in Höhe von gesamt TEUR 418 vor. Die sich daraus und ggf. aus weiteren abziehbaren temporären Differenzen rechnerisch ergebende Steuerentlastung wurde nach dem Wahlrecht des § 274 HGB im Berichtsjahr aktiviert.

Die zu versteuernden temporären Differenzen aus Bewertungsunterschieden, die zu einer latenten Steuerbelastung führen, wurden gemäß dem Wahlrecht des § 274 HGB im Berichtsjahr passiviert.

Die folgende Tabelle zeigt die latenten Steueransprüche und -schulden vor Saldierung für einzelne Bilanzpositionen:

Stand Beginn Geschäftsjahr Veränderung Stand Ende Geschäftsjahr
EUR EUR EUR
Aktive latente Steuern 132.689 -5.416 127.273
Passive latente Steuern 1.554 286 1.840

Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden kombinierten Steuersatz für Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer in Höhe von 30,00 %.

4. Pensionsrückstellungen

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 7. Der Unterschiedsbetrag ist nach § 253 Abs. 6 S. 2 HGB ausschüttungsgesperrt.

5. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Garantieverpflichtungen und Personalaufwendungen. Daneben kommen die üblichen Verbindlichkeitsrückstellungen zum Ausweis. Die Rückstellungen werden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet und sofern mit einer Laufzeit von über einem Jahr gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst.

Darüber hinaus besteht ein versicherungsgebundenes Zeitwertkonten-Modell zur Optimierung der Lebensarbeitszeit der Mitarbeiter. Aufgrund der vertraglichen Gestaltung dieses Zeitwertkonten-Modells - Absicherung über ein sogenanntes Treuhand-Modell - dienen die Ansprüche aus der Versicherung ausschließlich der Absicherung der Verpflichtungen und sind somit insolvenzsicher dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Die Bewertung der Verpflichtungen erfolgt analog den Regelungen von sogenannten wertpapiergebundenen Versorgungszusagen mit dem Zeitwert des Deckungsvermögens der Versicherung. Dieser Zeitwert entspricht dem versicherungsmathematisch ermittelten Aktivwert der Versicherung und betrug zum Bilanzstichtag TEUR 206. Der Erfüllungsbetrag der Verpflichtungen gegenüber den Mitarbeitern beträgt demzufolge ebenfalls TEUR 206. Gemäß den Regelungen des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde der Zeitwert der Versicherung mit dem Erfüllungsbetrag der Verpflichtung verrechnet. Ebenso verrechnet wurden Erträge bzw. Aufwendungen aus der Veränderung des Zeitwerts der Versicherung bzw. der daraus resultierenden Veränderung der Verpflichtung in Höhe von jeweils TEUR 2.

6. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie gegenüber Gesellschaftern enthalten jeweils ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Für die Verbindlichkeiten bestehen im üblichen Umfang branchenübliche und/oder kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten.

7. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Die periodenfremden und nicht regelmäßig wiederkehrenden Erträge betragen TEUR 56 (Vorjahr TEUR 114) und setzen sich im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen, Währungskursgewinnen und Entschädigungen zusammen.

Die periodenfremden und nicht regelmäßig wiederkehrenden Aufwendungen betragen TEUR 30 (Vorjahr TEUR 71) und setzen sich im Wesentlichen aus Währungskursverlusten und Verlusten aus Anlageabgängen zusammen.

8. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den gesamten Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

IV. Sonstige Pflichtangaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen für Betriebs- und Geschäftsausstattung und Wartungsverträgen in Höhe von TEUR 1.355, davon TEUR 251 mit einer Fälligkeit innerhalb eines Jahres. Die nur in ausgewählten Fällen eingegangenen Leasingverpflichtungen dienen vorrangig der Liquiditätsschonung.

2. Angaben zu den Mitgliedern der Unternehmensorgane

Im Geschäftsjahr wurde die Geschäftsführung durch

Herrn Dr. Jörg Hoffmann, Lauf, Chief Executive Officer AUMA Group

Herrn Kai Ewald, Wenden, operative Geschäftsführung

Herrn Christoph Neubauer, Müllheim, operative Geschäftsführung

Herrn Thomas von Bobrucki, Müllheim, operative Geschäftsführung

wahrgenommen. Die Herren haben im Geschäftsjahr keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

3. Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten

Die durchschnittliche Zahl von Beschäftigten setzte sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen:

Personen
Angestellte 12
Gewerbliche Arbeitnehmer 79
91

4. Ausschüttungssperre

Zum 31. Dezember 2023 unterliegt nach § 268 Abs. 8 HGB und nach § 253 Abs. 6 S. 2 HGB ein Gesamtbetrag in Höhe von TEUR 132 der Ausschüttungs- bzw. Abführungssperre. Der Betrag betrifft in Höhe von TEUR 125 den Saldo zwischen den erläuterten aktiven latenten Steuern und den passiven latenten Steuern sowie in Höhe von TEUR 7 den Unterschiedsbetrag aus dem Vergleich des Bilanzansatzes der Pensionsrückstellungen, der mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Jahren ermittelt wurde, mit dem Wert, der sich bei Ermittlung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Jahren ergibt.

5. Unternehmensbeziehungen

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der AUMA Riester GmbH & Co. KG, Müllheim, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

 

Wenden, den 27. Juni 2024

APS Wenden GmbH

Dr. Jörg Hoffmann

Thomas von Bobrucki

Christoph Neubauer

Kai Ewald

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

DER APS WENDEN GMBH, WENDEN

A. Darstellung des Geschäftsverlaufes

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 Prozent etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Nur im Jahr 2019 war der Zuwachs mit +2,8 Prozent geringer.

In den USA (+2,5 Prozent) sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern fiel das Bruttoinlandsprodukt 2023 höher aus als zunächst erwartet. Im Falle der USA trug die Dynamik des Konsums entscheidend dazu bei. Im Euro-Raum hingegen verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten.

Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 Prozent das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Während sich das Wachstumstempo in den entwickelten Volkswirtschaften - mit Ausnahme der USA - im abgelaufenen Berichtsjahr gegenüber 2022 deutlich verlangsamte, konnte die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer ihre Dynamik mit +4,1 Prozent beibehalten. Überraschend robust zeigte sich die russische Wirtschaft trotz der Sanktionen (+3 Prozent). In China belasteten der Immobiliensektor, geopolitische Verstimmungen mit den USA und der EU sowie schwache Industrieinvestitionen die konjunkturelle Erholung. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum in China lag laut Internationalem Währungsfonds (IWF) bei +5,2 Prozent.

Die pandemiebedingten Störungen der Wertschöpfungsketten nahmen im Verlauf des Jahres 2023 sukzessive ab. Die Nationalbanken hielten weitgehend an ihrer restriktiven Geldpolitik fest, wodurch sich die Kreditkosten in mehreren Ländern im Laufe des Berichtsjahres weiter erhöhten. Die Inflationsraten gingen im Jahresverlauf in den meisten Ländern zwar zurück, lagen aber zumeist noch deutlich über dem Zielniveau. Die globale Inflationsrate lag bei geschätzt +6,8 Prozent.

Der globale Warenhandel wuchs im Gesamtjahr 2023 nur um geschätzte +0,4 Prozent. Und auch die Industrieproduktion entwickelte sich 2023 mit real +0,9 Prozent sehr schwach. In den Entwickelten Volkswirtschaften ging sie um -1,2 Prozent zurück. Nur in den USA konnte ein Rückgang der Industrieproduktion vermieden werden. Die Schwellen- und Entwicklungsländer erreichten dagegen einen Zuwachs von +2,8 Prozent, wobei China (+4,4 Prozent) und die osteuropäischen Länder einschließlich der GUS (+3,5 Prozent) überdurchschnittlich zulegten.

2. Marktentwicklung

In ihrer Funktion als Auftragsfertiger ohne eigenen Marktzugang resultiert der wirtschaftliche Erfolg der APS Wenden GmbH hauptsächlich aus den vertrieblichen Erfolgen der beiden Hauptkunden DREHMO GmbH und SIPOS Aktorik GmbH.

Die Auftragseingänge dieser Unternehmen stammen überwiegend aus den angestammten Industriesegmenten und Absatzregionen.

Im Berichtsjahr profitierten beide Gesellschaften, und somit auch die APS Wenden GmbH, von einer Sonderkonjunktur im Industriesegment für Energieerzeugung in China.

3. Umsatz und Auftragseingangsentwicklung

Die Umsatzerlöse liegen mit TEUR 36.795 insgesamt 5,9% unter Plan, jedoch mit 14,5% über Vorjahr. Dies spiegelt die positive Geschäftsentwicklung der DREHMO GmbH und die leicht rückläufige Geschäftsentwicklung der SIPOS Aktorik GmbH wider.

Der Auftragseingang beläuft sich im Berichtsjahr auf TEUR 32.962 und liegt damit unter Plan (-13,5%) und auch unter Vorjahr (-6,9%). Dementsprechend lag auch der Auftragsbestand per 31.12.2022 mit TEUR 13.561 unter Plan und Vorjahr.

4. Investitionen

Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von insgesamt TEUR 765 getätigt. Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um Investitionen zur Optimierung der Fertigungslogistik, Werkzeuge zur Produktkostenoptimierung sowie um Investitionen zur Erschließung des neu angemieteten Betriebsgebäudes.

5. Personal

Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 91 Personen (ohne GF und geringfügig Beschäftigte) beschäftigt. Damit ist die Beschäftigungszahl leicht angestiegen. Wir danken allen Mitarbeitern ausdrücklich für Ihren Einsatz und Ihren Beitrag zum Unternehmenserfolg.

6. Umweltschutz

Umweltschutz und insbesondere der verantwortungsvolle Umgang mit den natürlichen Ressourcen ist ein zentraler Bestandteil der unternehmerischen und gesellschaftlichen Verantwortung der APS Wenden GmbH. Alle Mitarbeiter sind dazu angehalten, bei der Beschaffung, der Produktion und Entsorgung darauf zu achten, die Regelungen des Umweltschutzes einzuhalten. Unser Energiemanagement wird regelmäßig gemäß der ISO 50001 auditiert.

B. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2023 liegt bei TEUR 751 (Vj. TEUR 603) und damit unter der Planung, jedoch deutlich über Vorjahresniveau. Bei einer im Vergleich zum Vorjahr um 15,2% gesteigerten Gesamtleistung stieg der Rohertrag auf Grund von geringeren Materialpreissteigerungen leicht überproportional um 16,9% auf TEUR 11.816 (Vj. TEUR 10.103). Der Personalaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 510 (9,7%) insbesondere auf Grund des leicht erhöhten Personalbestands und genereller Personalkosteninflation und höheren Aufwendungen für Zeitarbeit. Darüber hinaus sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 787 (31,8%) im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Hauptursächlich hierfür waren gestiegene Aufwendungen für Mieten und Energie sowie für konzerninterne Dienstleistungen. Die Gesellschaft agiert als konzerninterner Auftragsfertiger für die beiden Hauptkunden DREHMO GmbH und SIPOS Aktorik GmbH und wird dementsprechend funktions- und risikoadäquat vergütet.

Das Eigenkapital stieg als Folge der Gewinnthesaurierung auf TEUR 24.165 (Vj. TEUR 23.414). Im Vorjahresvergleich reduzierte sich die Eigenkapitalquote leicht von 90,2% im Vorjahr auf 89,0% bei einer leicht gestiegenen Bilanzsumme von TEUR 27.165 nach TEUR 25.987 im Vorjahr.

Die Veränderungen auf der Passiva sind im Wesentlichen auf einen stichtagsbezogenen Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie auf den Anstieg des Eigenkapitals zurückzuführen. Auf der Aktiva sind einerseits die Vorräte gegenüber Vorjahr um 13,9% auf TEUR 11.169 (Vorjahr TEUR 9.808) gestiegen, was auf eine strategisch gewollte höhere Bevorratung zurückzuführen ist. Andererseits reduzierte sich das Anlagevermögen aufgrund planmäßiger Abschreibungen sowie die liquiden Mittel in Folge der höheren Kapitalbindung im Vorratsvermögen.

Basierend auf unserem durchgängig hohen Liquiditätsbestand und auf der unveränderten Fortführung unseres konsequenten Forderungsmanagements, war die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft jederzeit gewährleistet. Zum heutigen Stichtag war der Bestand der bereits fälligen Forderungen im Wesentlichen ausgeglichen. Sämtliche Investitionen konnten aus eigenen liquiden Mitteln finanziert werden.

Auch wenn die gesteckten Umsatz- und Ergebnisziele nicht ganz erreicht werden konnten, war das Jahr 2023 aus Sicht der Geschäftsführung ein grundsätzlich zufriedenstellendes Jahr, da wichtige strategische Handlungsfelder konsequent weiterbearbeitet werden konnten.

C. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

1. Merkmale des Risikomanagementsystems und des internen Kontrollsystems

Die APS Wenden GmbH ist als Auftragsfertiger innerhalb der AUMA-Gruppe aktiv. Unser Handeln ist, wie jede unternehmerische Tätigkeit, untrennbar mit Chancen und Risiken verbunden. Das Management von Chancen und Risiken zählt daher zu den wesentlichen Bestandteilen unserer Unternehmensführung und bildet die Grundlage für einen langfristig positiven Geschäftsverlauf unserer Gesellschaft.

Bei der APS Wenden GmbH gibt es eine klare Führungs- und Unternehmensstruktur, die vorsieht, dass Schlüsselfunktionen zentral gesteuert werden. Unterstützt wird dies durch ein zusammenhängendes Berichtssystem (Planung und Controlling). Das Risikomanagement ist Bestandteil des Berichtssystems und stellt sicher, dass die Unternehmensführung rechtzeitig und umfassend informiert wird. Diese offene Kommunikation dient uns als Basis für die Entwicklung geeigneter Strategien im Umgang mit den jeweiligen Chancen bzw. Risiken.

Das Chancen- und Risikomanagement bei der APS Wenden GmbH wird durch ein internes Kontrollsystem (IKS) ergänzt. Die Kernelemente dieses IKS sind ein grundsätzliches Vier- Augenprinzip sowie eine generelle Trennung von zentralen Funktionen, die durch Zugriffsbeschränkungen in den EDV-Systemen zusätzlich abgesichert ist. Ferner analysieren wir monatlich die wichtigsten Ertrags- und Aufwandspositionen und beobachten die Entwicklung einzelner Kostenarten, um Abweichungen zeitnah festzustellen.

2. Darstellung der wesentlichen Chancen und Risiken

Der Ausblick auf 2024 ist insbesondere durch den andauernden Krieg in der Ukraine und weiteren geopolitischen Spannungen mit Unsicherheiten verbunden. Eine hohe Inflation in Europa und Störungen der internationalen Lieferketten stellen signifikante Risiken dar.

Die starke Abhängigkeit von zwei Hauptkunden stellt für die APS Wenden GmbH ein strukturelles Risiko dar, das aufgrund des Konzernverbunds jedoch grundsätzlich gesteuert werden kann.

Neben der Herausforderung qualifiziertes Personal in ausreichendem Umfang zu rekrutieren, ist es von hoher Bedeutung die Produktivität stetig zu steigern, die Effizienz der Strukturkosten zu erhöhen und wettbewerbsfähige Materialbezugspreise sicherzustellen. Dies soll gewährleisten, dass unsere beiden Hauptkunden DREHMO und SIPOS mit bestehenden Wettbewerbern und aufkommender Konkurrenz aus dem asiatischen Raum konkurrieren können. Die stark steigenden Energiekosten sowie die damit verbundenen Kosteninflationseffekte erhöhen den Produktivitäts- und Kostendruck auf den Fertigungsstandort Deutschland.

Zur Vermeidung von Beschaffungs- und Fehlerrisiken in der Produktion greift das zentrale Materialgruppenmanagement der AUMA-Gruppe auf leistungsstarke und qualitätsbewusste Lieferanten zurück, mit denen uns eine langjährige Geschäftsbeziehung verbindet. Darüber hinaus begegnen wir Qualitätsrisiken mit einem zertifizierten Qualitätssicherungssystem, welches gewährleistet, dass Risiken frühzeitig erkannt und die gegebenenfalls notwendigen Maßnahmen ergriffen werden.

Die gesicherte Finanzierung von Investitionen und des laufenden Geschäfts, eine hohe Eigenkapitalquote sowie unsere konservative Bilanzierungspolitik minimieren eventuelle Finanz- und Liquiditätsrisiken der APS Wenden GmbH.

Hinsichtlich der Gesamtrisikosituation sind die derzeit erkennbaren Risiken für die APS Wenden GmbH beherrschbar und stellen weder einzeln noch in Kombination eine Gefahr für den Bestand des Unternehmens dar. Jedoch muss sich das Unternehmen auch zukünftig als konzerninterne Produktionsgesellschaft auf die fortschreitende Energiewende, die mittlerweile auch Länder wie China und in Ansätzen auch Indien erreicht hat, einstellen.

D. Ausblick

Für 2024 erwarteten wir im Zeitpunkt der Unternehmensplanung (November 2023) im Vergleich zum Vorjahr einen Stückzahlanstieg und gehen daher von einem Umsatzvolumen von 40,6 Mio. EUR und einer EBIT-Marge von rund 3% aus. Wir planen mit konstanten Materialpreisen jedoch mit steigenden Personalkosten. Den Kostensteigerungen begegnen wir mit Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung und konsequenter Nutzung von Skaleneffekten.

Wirtschaftlich betrachtet hat der Ukrainekrieg keine wesentlichen Einflüsse auf die Geschäfte der Gesellschaft. Zum Ende Mai 2024 liegen die Auftragseingänge mit 14,3 Mio. EUR unter dem Plan von 16,0 Mio. EUR. Dementsprechend ist eine Planerreichung für das Gesamtjahr 2024 nicht wahrscheinlich.

 

Wenden, 27. Juni 2024

APS Wenden GmbH

Dr. Jörg Hoffmann

Thomas von Bobrucki

Christoph Neubauer

Kai Ewald

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Bei dem vorliegenden Jahresabschluss handelt es sich um die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerkt erteilt:

An die APS Wenden GmbH, Wenden,

Wir haben den Jahresabschluss der APS Wenden GmbH, Wenden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der APS Wenden GmbH, Wenden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 28. Juni 2024

BANSBACH GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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Storz, Wirtschaftsprüfer

Neumann, Wirtschaftsprüfer

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