Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 12778
Eingetragen
27.10.2003
Branche
Herstellung von pharmazeutischen GrundstoffenHerstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen ErzeugnissenGroßhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung und Vertrieb pharmazeutischer Produkte

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Patric Barra
seit 12.12.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Werner Dr. Brunder
seit 14.7.2021
Prokura
Friedrich Dr. Sernetz
seit 13.11.2020
Geschäftsführer
Uta Dr. Becker
seit 28.10.2008
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
MIP Pharma Holding GmbH
Germany
25.600 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MIP Pharma GmbH

Blieskastel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2019 bis zum 30.06.2020

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die MIP Pharma GmbH, Blieskastel-Niederwürzbach.

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MIP Pharma GmbH, Blieskastel-Niederwürzbach, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2019 bis zum 30. Juni 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MIP Pharma GmbH, Blieskastel-Niederwürzbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2019 bis zum 30. Juni 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2019 bis zum 30. Juni 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

 

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

 

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, 2. März 2021

ETL AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Ambros, Wirtschaftsprüfer

Dr. Marettek, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 30. Juni 2020

AKTIVA

30.06.2020 30.06.2019
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 181.186,00 212.518,00
181.186,00 212.518,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 21.180.621,48 22.051.547,48
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.709.541,00 3.567.312,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.231.629,00 1.501.616,85
25.121.791,48 27.120.476,33
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 257.559,76 198.623,93
257.559,76 198.623,93
25.560.537,24 27.531.618,26
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.494.488,92 2.820.267,64
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 4.101.840,43 5.481.252,46
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 7.984.188,99 5.433.618,20
15.580.518,34 13.735.138,30
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.874.288,85 2.240.693,95
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 10.750.791,48 10.519.143,82
3. Sonstige Vermögensgegenstände 21.397,92 77.258,38
12.646.478,25 12.837.096,15
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 375.880,58 207.791,10
28.602.877,17 26.780.025,55
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 41.557,41 92.784,42
54.204.971,82 54.404.428,23

PASSIVA

30.06.2020 30.06.2019
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.600,00 25.600,00
II. Jahresüberschuss 327.500,02 0,00
353.100,02 25.600,00
B. SONDERPOSTEN FÜR ZUWENDUNGEN 843.388,28 931.666,13
C. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 180.977,00 0,00
2. Sonstige Rückstellungen 499.317,70 487.043,51
680.294,70 487.043,51
D. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10.416.647,00 12.249.983,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.596.145,05 1.471.563,45
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 734.378,38 870.521,08
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 39.374.084,75 38.214.442,07
5. Sonstige Verbindlichkeiten 206.933,64 153.608,99
52.328.188,82 52.960.118,59
54.204.971,82 54.404.428,23

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2019/2020

2019/2020 2018/2019
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 36.819.473,86 38.197.068,52
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.171.158,76 838.735,15
3. Gesamtleistung 37.990.632,62 39.035.803,67
4. Sonstige betriebliche Erträge 206.266,44 216.529,94
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -14.213.064,15 -13.094.775,16
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -9.439.995,42 -9.588.611,44
-23.653.059,57 -22.683.386,60
6. Rohergebnis 14.543.839,49 16.568.947,01
7. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.410.269,57 -4.313.005,27
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -846.201,35 -816.347,24
- davon für Altersversorgung: EUR 364.353,64 (Vorjahr: EUR 364.381,67)
-5.256.470,92 -5.129.352,51
8. Abschreibungen
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.147.002,36 -2.902.318,39
-2.147.002,36 -2.902.318,39
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen -9.772.321,17 -10.188.277,90
10. Betriebsergebnis -2.631.954,96 -1.651.001,79
11. Erträge aus Beteiligungen 3.442.605,29 0,00
12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 162.863,90 184.565,84
13. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 -619.773,07
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -408.765,17 -467.495,94
15. Finanzergebnis 3.196.704,02 -902.703,17
16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -180.977,00 0,00
17. Ergebnis nach Steuern 383.772,06 -2.553.704,96
18. Sonstige Steuern -56.272,04 -48.914,08
19. Erträge aus Verlustübernahme 0,00 2.602.619,04
20. Jahresüberschuss 327.500,02 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2019/2020

I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: MIP Pharma GmbH
Firmensitz laut Registergericht: 66440 Blieskastel
Registereintrag: Februar 1997
Registergericht: Amtsgericht Saarbrücken
Register-Nummer: HRB 12778

Allgemeines

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2019/2020 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Einzelne Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Als Nutzungsdauer werden 1 bis 13 Jahre zugrunde gelegt.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern der Gegenstände linear vorgenommen. Bis 31.12.2017 wurden geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten über EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 in einen Sammelposten eingestellt und im Jahr des Zugangs und in den folgenden vier Jahren zu jeweils einem Fünftel abgeschrieben. Seit 01.01.2018 werden Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von 800,00 Euro netto sofort und in voller Höhe abgeschrieben.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren beizulegenden Werten bewertet.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die fertigen Erzeugnisse werden zu Material- und Fertigungseinzelkosten, Sondereinzelkosten der Fertigung sowie angemessenen Teilen der Material- und Fertigungsgemeinkosten angesetzt.

Alle erkennbaren Risiken werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Bewertung des Umlaufvermögens erfolgt unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Für bestehende Ausfallrisiken werden gegebenenfalls angemessene Einzelwertberichtigungen gebildet. Das allgemeine Kredit- und Ausfallrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt.

Der Ausweis der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten.

Es wurde ein gesonderter Passivposten (Sonderposten für Investitionszuschüsse) i. S. d. § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB zur zeitlichen Abgrenzung der Zuwendungen aus Investitionszuschüssen gebildet. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den sonstigen betrieblichen Erträgen und korrespondiert mit den Abschreibungen auf die zuschussfinanzierten Vermögensgegenstände.

Die Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten wurden gemäß § 256a Satz 1 HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Die Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

II. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Eine von den gesamten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang wiedergegeben.

2. Finanzanlagevermögen

Anteile an verbundenen Unternehmen

Der Anteilsbesitz zum 30.06.2020 umfasst folgende Beteiligungen:

Beteiligungsquote Eigenkapital Ergebnis zum 30.06.2020 bzw. 31.12.2020 (*)
% TEUR TEUR
MIP Pharma Polska sp. z o. o., Danzig, Polen 100,00 5.144 2.004
MIP Pharma d.o.o., Belgrad, Serbien 100,00 -616 152 (*)
MIP Pharma Austria GmbH, Innsbruck, Österreich 100,00 -1.234 194 (*)
MIP Pharma EOOD, Plovdiv, Bulgarien 100,00 -356 83 (*)
MIP Pharma Croatia d.o.o., Zagreb, Kroatien 100,00 126 101 (*)
MIP Pharma R-S d.o.o., Banja Luka, Bosnien 100,00 0 14 (*)
MIP Pharma Romania S.R.L., Bukarest, Rumänien 100,00 -3.626 -535 (*)
MIP Pharma Danmark ApS, Hellerup, Dänemark 100,00 -34 -5
MIP Pharma OÜ, Tallinn, Estland 100,00 20 -5
MIP Pharma Suomi Oy, Helsinki, Finnland 100,00 2 -34
MIP Pharma Latvija SIA, Riga, Lettland 100,00 -271 -6
UAB MIP Pharma Lietuva, Vilnius, Litauen 100,00 52 57
MIP Pharma CG d.o.o., Podgorica, Montenegro 100,00 -85 -1 (*)
MIP Pharma Norge AS, Oslo, Norwegen 100,00 -30 -8 (*)
MIP Pharma France S.a.r.l, Oeting, Frankreich 100,00 -7 -3
MIP Pharma Sverige AB, Malmö, Schweden 100,00 7 -6

Die Muttergesellschaft MIP Holding GmbH hat jeweils eine Patronatserklärung zugunsten der MIP Pharma GmbH für die Beteiligungen MIP Romania S.R.L, Bukarest/Rumänien, MIP Latvija SIA, Riga/Lettland sowie MIP Pharma OU, Tallinn/Estland ausgesprochen. Nach dieser Patronatserklärung verpflichtet sich die MIP Holding GmbH während der Laufzeit der in den Erklärungen bezeichneten, von MIP Pharma GmbH an diese Beteiligungen ausgereichten Darlehen, die vorgenannten Gesellschaften bei Bedarf so mit entsprechenden finanziellen Mitteln auszustatten, dass diese ihren sämtlichen Verbindlichkeiten fristgerecht jederzeit nachkommen können.

Des Weiteren wurde gegenüber der MIP Pharma Austria GmbH, Innsbruck, eine Rangrücktrittserklärung ausgegeben. Dieser Rangrücktritt ist befristet und fällt mit dem 30.06.2021 weg.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände i. H. v. TEUR 12.646 (Vj. TEUR 12.837) weisen eine Restlaufzeit von unter einem Jahr auf. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wurden bei Vorliegen einer Aufrechnungslage nach § 387 BGB aufgerechnet. Die Forderungen i. H. v. TEUR 10.751 (Vj. TEUR 10.519) gegen verbundene Unternehmen enthalten i. H. v. TEUR 5.437 (Vj. TEUR 5.177) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, TEUR 836 (Vj. TEUR 1.047) für Forderungen aus Verrechnungen sowie TEUR 4.477 (Vj. TEUR 4.140) Forderungen aus Darlehen inkl. Zinsen.

4. Sonderposten für Investitionszuschüsse

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse wurde zur zeitlichen Abgrenzung der durch das saarländische Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft gewährten Mittel aus dem Regionalen Förderprogramm für kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft - Kapitel 08 03 Titel 892 05, gebildet.

5. Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen betrafen TEUR 88 Gewerbesteuer, TEUR 88 Körperschaftssteuer und TEUR 5 Solidaritätszuschlag. Nach Auslaufen des Ergebnisabführungsvertrages zum 30.06.2019 wurden die entsprechenden Rückstellungen auf Basis des geschätzten zu versteuernden Einkommens bemessen.

6. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten TEUR 30 für Retouren, TEUR 26 für Prüfungs- und Beratungskosten, TEUR 201 für Gratifikationen, TEUR 221 für Urlaubsansprüche der Mitarbeiter und TEUR 4 für Ausgleichsabgabe, sowie TEUR 12 für Abfindungen. Für Kostenrisiken aus Prozessen wurden Rückstellungen in Höhe von TEUR 5 gebildet.

6. Verbindlichkeiten

Restlaufzeit Gesamtbetrag
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre 30.06.2020 30.06.2019
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.584 5.333 3.500 10.417 12.250
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.596 0 0 1.596 1.472
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 39.374 0 0 39.374 38.214
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 734 0 0 734 871
5. sonstige Verbindlichkeiten 207 0 0 207 154
43.495 5.333 3.500 52.328 52.961

Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen Sicherheiten in Form von Grundpfandrechten auf unserem Objekt in Homburg/Saar und in Form von Sicherungsübereignungen der maschinellen Anlagen sowie durch Mitverpflichtungen unser Mutter- und Schwestergesellschaften.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich zugleich um Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

7. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft haftet neben der CNP Internationale Handelsges. mbH, der Chephasaar GmbH, der Rosen Pharma GmbH und der MIP - Holding GmbH gesamtschuldnerisch für Darlehen in Höhe von TEUR 24.000. Die Darlehen sind durch Grundpfandrechte und Sicherungsübereignungen der MIP Pharma GmbH besichert.

Des Weiteren haftet die Gesellschaft neben der MIP Holding GmbH, CNP Internationale Handels- ges. mbH, Rosen Pharma GmbH, Chephasaar GmbH und MIP Managementberatung GmbH gesamtschuldnerisch für einen Kreditrahmen in Höhe von TEUR 2.000. Dieser ist durch Grundpfandrechte der Chephasaar GmbH gesichert.

Das Risiko aus der Inanspruchnahme aus den genannten Sicherheiten wird bei üblichem Geschäftsverlauf aufgrund der wirtschaftlichen Gesamtsituation als gering eingeschätzt. Wie im Nachtragsbericht dargestellt, ist das Ausmaß möglicher finanzieller Auswirkungen aufgrund der erheblichen Unsicherheit hinsichtlich Eintrittswahrscheinlichkeit sowie Umfang der evtl. Beeinträchtigungen derzeit nicht verlässlich einzuschätzen. Im Rahmen des bestehenden Risikomanagementsystems werden die Finanzierungsrisiken eng überwacht. Haftungsverhältnisse werden nur nach erfolgter Risikobewertung eingegangen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen aus Leasingverpflichtungen, unter Berücksichtigung der Laufzeit der Verträge, von insgesamt TEUR 164 sowie aus Miet- und Dienstleistungsverträgen in Höhe von TEUR 3.698, wovon TEUR 3.518 aus Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren.

Aus Miet-, Leasing, Service- und Beraterverträgen

- fällig bis 1 Jahr TEUR 2.646, davon ggb. Verbundenen TEUR 2.520
- fällig 1 bis 5 Jahre TEUR 1.042, davon ggb. Verbundenen TEUR 992
- fällig über 5 Jahre TEUR 10, davon ggb. Verbundenen TEUR 0

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten keine periodenfremde Erträge, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen keine periodenfremde Aufwendungen.

2. Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 49 (Vj. TEUR 30) und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen aus Währungsumrechnung von TEUR 74 (Vj. TEUR 104) enthalten.

IV. Sonstige Angaben

1. Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 124 (Vj. 115) Angestellte.

Davon:

weiblich männlich Vollzeit Teilzeit Innendienst aktiv Außendienst aktiv
Angestellte 88 36 109 15 99 25
davon leitende Angestellte 1 1 2 0 2 0

2. Geschäftsführer

Geschäftsführerin der Gesellschaft war im Berichtsjahr Frau Ursula Seidel, Rechtsanwältin, Karlsruhe.

Hinsichtlich weiterer Angaben wird von der Schutzklausel § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

3. Vorschüsse und Kredite

Vorschüsse/Kredite an Mitglieder der Verwaltungs-, Geschäftsführungs- oder Aufsichtsorgane i. S. d. § 285 Nr. 9 Buchstabe c wurden nicht geleistet.

4. Ergebnisverwendung

Das Ergebnis wurde auf das neue Geschäftsjahr 2020/2021 vorgetragen.

Der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag vom 05. Februar 1997 mit der MIP Holding GmbH wurde mit Wirkung zum 30.06.2020, 24:00 Uhr, aufgehoben. Die MIP Holding GmbH verzichtet auf ihren Gewinnabführungsanspruch für das Wirtschaftsjahr 2019/2020.

5. Angaben zum Konzernabschluss

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der CNP Internationale Handelsgesellschaft mbH Chemie * Nahrung * Pharma, jetzt KlosterPark Fürstenzell GmbH, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Die Gesellschaft wird geführt beim Amtsgericht Saarbrücken unter HR B 103403.

6. Angaben zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das Netto-Gesamthonorar des Abschlussprüfers beläuft sich auf 18.375 Euro. Hiervon entfallen auf die Abschlussprüfungsleistung 18.375 Euro.

7. Nachtragsbericht

Die Verbreitung des Corona-Virus in China und die in der Folge verhängten Maßnahmen können zu einem Angebotsengpass von Produktionsmaterialien (Roh-, Hilfsstoffe etc.) und Fertigwaren für die Pharmaindustrie führen. Aufgrund unserer guten Versorgungssituation, bedingt auch durch entsprechende Bevorratung, sind wir auf temporäre Versorgungsengpässe in diesem Bereich vorbereitet. Eine länger anhaltende Beeinträchtigung des Warenbezugs aus China und die Ausbreitung der Corona-Virus Epidemie auf andere Kontinente können zu einem grundsätzlichen Lieferengpass in der pharmazeutischen Industrie weltweit führen.

Das Ausmaß möglicher finanzieller Auswirkungen ist aufgrund der erheblichen Unsicherheit hinsichtlich Eintrittswahrscheinlichkeit sowie Umfang der evtl. Beeinträchtigungen nicht verlässlich einzuschätzen.

Die MIP Pharma Unternehmensgruppe (zuvor CNP-Gruppe), zu welcher die MIP Pharma GmbH gehört, wurde zum 12. November 2020 an die capiton AG verkauft. Mit Abschluss der Transaktion hat ein neues Management-Team die Führung der Gruppe von der Gründerfamilie übernommen. Neue Geschäftsführer der MIP Managementberatung GmbH sind Dr. Friedrich Sernetz in der Funktion des CEO und Martin Osterhues in der Funktion des CFO. Mit der Übernahme sollen neue Wachstumschancen eröffnet werden.

 

Blieskastel-Niederwürzbach, 02.03.2021

Dr. Friedrich Sernetz, Geschäftsführer

Martin Osterhues, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2019/2020

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jul. 2019 Zugänge Umbuchungen Abgänge 30. Jun. 2020
EUR EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 518.165,18 28.219,95 0,00 2.500,00 543.885,13
518.165,18 28.219,95 0,00 2.500,00 543.885,13
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 28.617.674,86 0,00 0,00 0,00 28.617.674,86
Technische Anlagen und Maschinen 14.983.980,53 0,00 0,00 0,00 14.983.980,53
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.855.330,32 91.265,56 0,00 0,00 4.946.595,88
48.456.985,71 91.265,56 0,00 0,00 48.548.251,27
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 818.397,00 58.935,83 0,00 0,00 877.332,83
818.397,00 58.935,83 0,00 0,00 877.332,83
49.793.547,89 178.421,34 0,00 2.500,00 49.969.469,23
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jul. 2019 Zugänge Abgänge 30. Jun. 2020
EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 305.647,18 57.051,95 0,00 362.699,13
305.647,18 57.051,95 0,00 362.699,13
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.566.127,38 870.926,00 0,00 7.437.053,38
Technische Anlagen und Maschinen 11.416.668,53 857.771,00 0,00 12.274.439,53
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.353.713,47 361.253,41 0,00 3.714.966,88
21.336.509,38 2.089.950,41 0,00 23.426.459,79
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 619.773,07 0,00 0,00 619.773,07
619.773,07 0,00 0,00 619.773,07
22.261.929,63 2.147.002,36 0,00 24.408.931,99
NETTOBUCHWERTE
30. Jun. 2020 30. Jun. 2019
EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 181.186,00 212.518,00
181.186,00 212.518,00
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 21.180.621,48 22.051.547,48
Technische Anlagen und Maschinen 2.709.541,00 3.567.312,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.231.629,00 1.501.616,85
25.121.791,48 27.120.476,33
FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 257.559,76 198.623,93
257.559,76 198.623,93
25.560.537,24 27.531.618,26

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019/20

1. Grundlage des Unternehmens

Mit Vertrag vom 16.07.2020 und der Ergänzungsvereinbarung vom 04.11.2020 hat die CNP Internationale Handelsgesellschaft mbH mit der Mellifera Siebenunddreißigste Beteiligungsgesellschaft mbH (einem Unternehmen der capiton AG) einen Kaufvertrag über die Veräußerung ihrer sämtlichen Anteile an der MIP Holding GmbH und der CNP Pharma GmbH und somit aller operativen Einheiten der Unternehmensgruppe unterzeichnet. In den Verkauf mit eingeschlossen sind auch die Minderheitenanteile an der MIP Holding GmbH. Die Kartellbehörden in Deutschland und Österreich haben diesem Verkauf zugestimmt. Am 12.11.2020 sind die Anteile an den neuen Eigentümer, die Mellifera Siebenunddreißigste Beteiligungsgesellschaft mbH, übertragen worden.

Nach Übertragung der Anteile an die neue Eigentümerin wurde die CNP Internationale Handelsgesellschaft mbH in KlosterPark Fürstenzell GmbH umfirmiert.

Die MIP Pharma GmbH gehörte zum Stichtag 30.06.2020 zum Konzern CNP Internationale Handelsgesellschaft mbH. Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist durch die engen Verbindungen zur Muttergesellschaft MIP Holding GmbH, den Tochtergesellschaften, sowie zu den verbundenen Gesellschaften des CNP-Konzerns stark beeinflusst.

Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Arzneimitteln und Diagnostika in Deutschland und Europa.

2. Wirtschaftsbericht

a) Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach dem Bericht des BPI zu den Pharmadaten 2019 auf Basis der Zahlen für das Kalenderjahr 2018, belief sich der Umsatz mit Arzneimitteln weltweit auf etwa 949 Mrd. Euro (1.198 Mrd. US-Dollar) und lag rund 5 % über dem Vorjahresniveau. Fast dreiviertel des Gesamtumsatzes auf dem Weltmarkt wird lt. BPI-Bericht in Nordamerika (404 Mrd. Euro), Europa (273 Mrd. Euro) und Japan erzielt. Nach den USA hat sich der Pharmamarkt in China als zweitgrößter Einzelmarkt etabliert und betrug annähernd 106 Mrd. Euro.

Der Gesamtumsatz der EU-28 (incl. Großbritannien) lag bei 189,4 Mrd. Euro und war gegenüber dem Vorjahr um 4,42 % gewachsen. Lt. BPI-Bericht stellen in der EU-28 Deutschland, Frankreich und Italien, gefolgt von Großbritannien die größten Märkte dar. Gemäß Marktvorhersage der IQVIA (vormals IMS Health) unter Verwendung konstanter Wechselkurse, Wachstum in %, Basis Abgabepreise pharmazeutischer Unternehmer, werden für die TOP fünf Länder der EU- Mitglieder Wachstumsraten für die Zeit von 2018 - 2023 von 3,1 % p.a. erwartet. Für die Nicht-EU-Mitglieder rechnet man mit 9,9 % und für den globalen Markt mit 4,7 %.

Lt. IQVIA ist der Umsatz mit Arzneimitteln in Deutschland im Kalenderjahr 2019 um 7% gewachsen. Im Klinikmarkt wurde ein Umsatzwachstum von 10 % verzeichnet, im Apothekenmarkt betrug der Anstieg 6%. In beiden Bereichen betrug das Mengenwachstum 1%.

Mit Auftreten der Corona-Pandemie hat es während des Lockdown in Deutschland im Frühjahr 2020 deutliche Einbrüche in Teilbereichen des Pharmamarktes gegeben. Die Techniker Krankenkasse hat in den Monaten April und Mai 2020 einen Rückgang der verschreibungspflichtigen Antibiotika von 43% gegenüber Vorjahr festgestellt.

b) Geschäftsverlauf

Wir konzentrieren unsere Geschäftsaktivitäten seit Jahren auf das Segment der antibiotischen Arzneimittel und konnten unsere Marktanteile insbesondere im Klinikbereich weiter ausbauen.

Die weltweite Corona-Pandemie hat den Geschäftsverlauf des Unternehmens im zweiten Halbjahr des Geschäftsjahres maßgeblich beeinflusst. Nachdem in den Monaten Januar und Februar 2020 die Herausforderungen auf der Beschaffungsseite (Sicherstellen der Lieferketten aus dem Kernbeschaffungsmarkt China) im Fokus standen, war der März von einer extrem ansteigenden Nachfrage nach unseren Produkten seitens der Großhändler und Krankenhäuser (Überbevorratung aus Sorge um Versorgungssicherheit) geprägt, der wir anteilig mit Kontingentierung begegnen mussten. Ab April 2020 haben wir einen signifikanten Umsatzeinbruch verzeichnen müssen, da zum einen die Bevorratung im Vormonat zu geringeren Bedarfen geführt hat und zum anderen die angeordneten Kontaktbeschränkungen und Hygienemaßnahmen eine geringere Infektionshäufigkeit mit den bekannten Infekten sowie die rückläufigen Besuche der Facharztpraxen und Kliniken einen spürbaren Nachfragerückgang nach Antiinfektiva verursacht haben.

c) Ertragslage

Im Wirtschaftsjahr 2019/20 haben wir Umsatzerlöse von TEUR 36.819 (Vj. TEUR 38.197) erwirtschaftet, wovon TEUR 21.249 (Vj. TEUR 21.685) im Inland erwirtschaftet wurden. TEUR 15.570 Umsatzerlöse (Vj. TEUR 16.512) wurden aus der Lohnherstellung für unsere europäischen Tochtergesellschaften erzielt.

Der Aufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe incl. Bezogenen Leistungen belief sich auf TEUR 23.653 (Vj. TEUR 22.683). Die Gesamtleistung belief sich auf TEUR 38.197 (Vj. TEUR 39.252), Der Rückgang der Rohertragsspanne auf rd. 38 % im Wirtschaftsjahrjahr (gegenüber 42% im Vorjahr) ist durch weiteren Bestandsaufbau sowie einem gestiegenen Lohnherstellungsanteil für die deutschen Schwestergesellschaften verursacht.

Die Personalkosten in Höhe von TEUR 5.256 (Vj. TEUR 5.129) sind gegenüber dem Vorjahr geringfügig gestiegen. Grund hierfür ist eine allgemeine Anpassung der Löhne und Gehälter zum 01.01.2020 um durchschnittlich 5%. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen incl. Konzernumlagen lagen mit TEUR 9.772 um TEUR 416 unter Vorjahr (Vj. TEUR 10.188). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf reduzierte Konzernumlagen zurückzuführen. Nach Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielles Vermögen in Höhe von TEUR 2.147 (Vj. TEUR 2.902 zzgl. Abschreibung auf den Beteiligungsbuchwert der MIP Pharma Suomi Oy Finnland in Höhe von TEUR 620) sowie Beteiligungserträgen von TEUR 3.443 weist die Gesellschaft einen Gewinn in Höhe von TEUR 328 (Vj. TEUR -2.603) aus. Die Muttergesellschaft verzichtet auf die Durchführung des Ergebnisabführungsvertrages, so dass der Gewinn im Eigenkapital des Unternehmens verbleibt.

d) Finanzlage

Im Berichtsjahr haben wir unsere Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 1.833 auf TEUR 10.417 (Vj. TEUR 12.250) getilgt. Die Verbindlichkeiten gegenüber unserer Gesellschafterin betrugen TEUR 39.374 gegenüber TEUR 38.214 im Vorjahr. Größere Investitionen wurden im Wirtschaftsjahr nicht getätigt.

Aufgrund des Cash Poolings mit unserer Muttergesellschaft standen zu jeder Zeit ausreichend liquide Mittel zur Verfügung. Eingeräumte Kreditlinien nehmen wir nicht in Anspruch.

e) Vermögenslage

Das handelsrechtliche Eigenkapital beläuft sich auf TEUR 353 (Vorjahr TEUR 25). Die Veränderung ergab sich aufgrund des im Berichtsjahr erzielten Jahresüberschusses von TEUR 328. Im Vorjahr galt noch der mittlerweile gekündigte Ergebnisabführungsvertrag.

Inklusive der Verbindlichkeiten gegenüber unserer Gesellschafterin und unter Einbezug der Investitionszuschüsse betrug unser kalkulatorisches Eigenkapital zum Bilanzstichtag TEUR 40.571 (Vj. TEUR 39.146). Die kalkulatorische Eigenkapitalquote betrug damit 75 % (Vj. 72 %) der Bilanzsumme von TEUR 54.205 (Vj. TEUR 54.275).

f) Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die Gesellschaft verwendet zur internen Steuerung den Umsatz, Rohertrag und den EBIT. Die prä-ökonomischen Leistungsfaktoren, wie Portfolio-Struktur, Produktlebenszyklus, Marktpotentiale und branchenspezifische Innovationsprognosen sind die wesentlichen nicht finanziellen Steuerungsinstrumente.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Weiterhin ist der Markt verschreibungspflichtiger Arzneimittel durch extrem niedrige Preisstrukturen gekennzeichnet. Über Tendermodelle und länderübergreifende Referenzpreise wird das niedrige Preisniveau im Generikabereich von den staatlichen Gesundheitssystemen gezielt aufrechterhalten.

Ständig zunehmende rechtliche und technische Anforderungen erschweren die Realisierung innovativer Projekte und führen zudem zu erhöhten Kostenbelastungen, die wir über die Preisgestaltung für unsere Produkte nicht amortisieren können. Zur Verringerung des Fälschungsrisikos bei Arzneimitteln wurden auf europäischer (EU-Fälschungsschutzrichtlinie, kurz: FMD) und nationaler Ebene umfangreiche Verpflichtungen für die pharmazeutischen Unternehmen gesetzlich festgeschrieben, welche zum 01.02.2019 vollumfänglich zu erfüllen waren. Durch die neuen Vorschriften fallen dauerhaft hohe zusätzliche Gebühren und Kosten für Softwarepflege an; zudem wird die Ertragssituation der Gesellschaft im lfd. Geschäftsjahr und in den Folgejahren durch die Abschreibungen auf die hierdurch notwendig gewordenen Investitionen belastet.

Der Fachkräftemangel auf den nationalen und anteilig auch internationalen Arbeitsmärkten und der dadurch entstandene "Preiswettbewerb" um verfügbare Arbeitskräfte lässt einen moderaten Anstieg der Personalkosten erwarten.

Durch ständige nationale und internationale Marktbeobachtung und Marktbearbeitung werden wir versuchen, unsere Absätze in den jeweiligen Teilmärkten zu halten und durch Weiterentwicklung unseres Produktportfolios und konsequente Umsetzung der Wertschöpfungsziele moderat zu steigern. Chancen sehen wir in der konsequenten Weiterentwicklung der Internationalisierung in strategisch ausgesuchten Märkten und im Ausbau unserer Position im Klinikbereich durch Nutzung geschaffener Kernkompetenzen.

Unter Berücksichtigung von positiven Beteiligungserträgen gehen wir im laufenden Geschäftsjahr bei konstanten Umsatzerlösen von einem ausgeglichenen Ergebnis aus.

Die Auswirkungen der weltweiten Corona-Pandemie auf den Geschäftsverlauf sind vielfältig und in ihrer Ausprägung nur schwer einzuschätzen. Die im abgelaufenen Geschäftsjahr sichtbaren Auswirkungen auf den Umsatz, die erhöhten Aufwendungen für Hygiene und die erhöhte Bevorratung zur Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit werden uns in den Zeiten der Pandemie weiter begleiten. Durch ein striktes Kostenmanagement, der Situation angepasste Vertriebsaktivitäten und ein differenziertes Beschaffungsmonitoring werden wir dieser Situation Rechnung tragen.

Wesentliche weitere Risiken können sich ergeben durch:

Produkthaftungsansprüche aufgrund unerwünschter Nebenwirkungen, die eine komplette oder teilweise Rücknahme eines Produktes vom Markt zur Folge haben können. Diesem Risiko tragen wir durch eine entsprechende Pharma-Pool-Versicherung Rechnung und vermindern dieses durch unsere entsprechende Aufbau- und Ablauforganisation für die Arzneimittel-Sicherheit und -Prüfung.

Betriebsunterbrechungen an unseren Produktionsstandorten u. a. durch Elementarereignisse wie Brand, Explosionen, Sabotage, technisches Versagen oder Lieferunterbrechungen bei Hauptrohstoffen oder Zwischenprodukten. Sollten wir die Nachfrage nicht bedienen können, kann es zu strukturellen Umsatzrückgängen und Schadenersatzforderungen der Abnehmer, z. B. aus abgeschlossenen Tendergeschäften, kommen. Diesem Risiko versuchen wir durch Aufbau von Sicherheitsbeständen und ein strukturiertes Liefermanagement zu begegnen.

Wesentliche technische Störungen oder Ausfall der IT-Systeme würden zu einer gravierenden Beeinträchtigung unserer Geschäfts- und Produktionsprozesse führen, da unsere Geschäfts- und Produktionsprozesse sowie die interne und externe Kommunikation zunehmend auf den globalen IT-Systemen beruhen. In Zusammenarbeit mit unserer konzerneigenen Dienstleistungsgesellschaft definieren wir daher technische Vorkehrungen zur Vermeidung dieses Risikos durch Datenwiederherstellungs- und Kontinuitätspläne.

Die Änderung von Vorschriften und Gesetzen und die zunehmende Einflussnahme der nationalen Behörden auf die Preisgestaltung im europäischen Gesundheitswesen, die Versagung von GMP-Zulassungen für unsere Lieferanten u. ä. können ebenfalls wesentlichen Einfluss auf unsere Ertragslage nehmen.

Die Ausweitung des bestehenden Zulassungsportfolios zur Ergänzung unserer Produktpalette ist Voraussetzung für die Weiterentwicklung des Unternehmens. Durch entsprechendes Monitoring von Marktchancen für bestehende Produkte und freiwerdende Patente sowie einem sorgfältigen Produktentwicklungsprozess stellen wir die zeitnahe Reaktion sicher.

Währungsschwankungen können unsere Betriebsergebnisse stark beeinflussen und zu entsprechenden Verlusten führen.

Eine Bestandsgefährdung unseres Unternehmens durch o. g. Risiken sehen wir nicht.

4. Risikoberichterstattung über Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Wertpapiere, Forderungen, Bankguthaben und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes wesentliche Handelsgeschäft ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung wird stets die Bonität der Kunden abgefragt. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement und ein effizientes Mahnwesen.

5. Sonstige Angaben

Im betriebsüblichen Umfang werden unsere Produkte technisch weiterentwickelt und neue Produkte durch das Erwirken entsprechender Zulassungen in die Märkte eingeführt. Durch zielgerichtete Marketingaktivitäten in unseren Absatzmärkten erhalten und erhöhen wir unsere Marktchancen.

 

Blieskastel-Niederwürzbach, 15. Februar 2021

Dr. Friedrich Sernetz, Geschäftsführer

Martin Osterhues, Geschäftsführer

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