Großhandel mit Roh- und Schnittholz
K. Kraus Zaunsysteme GmbHLiquidiert
51789 Lindlar, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Joachim Strelow seit 5.2.2025 | Prokura |
Bart Gustaaf Ingelaere seit 8.3.2010 | Geschäftsführer |
Stefaan Marie Ida Marc Talpe seit 8.3.2010 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
KOPAL N.V. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
K. Kraus Zaunsysteme GmbHLindlarJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021der K. Kraus Zaunsysteme GmbHGrundlagen des UnternehmensDie Kraus Zaunsysteme hat ihren Unternehmenssitz in Lindlar bei Köln. Unternehmenszweck ist seit Gründung die Herstellung und der Vertrieb von Zaunsystemen, Doppelstabmatten, Toren und verwandten Produkten. Seit einigen Jahren erfolgt daneben die Produktion und der Vertrieb von Schiebtoren. Forschung und EntwicklungIm Rahmen der Geschäftstätigkeit werden unsere Produkte den Anforderungen der Kunden entsprechend weiterentwickelt. Neue Lösungen für Schiebetore ("Slight" by Kraus) in Bezug auf Montage, Zutrittsmöglichkeiten und Design werden bei uns entwickelt und umgesetzt. Die Zusammenarbeit mit Kunden und ihren Anforderungen steht dabei im Vordergrund. Entwicklung der GesamtwirtschaftInfolge der Corona-Pandemie geriet die deutsche Wirtschaft in eine der schwersten Rezessionen seit Jahrzehnten. Im Jahr 2020 ging das Bruttoinlandsprodukt um 5,0 Prozent zurück. Nach dem Ende des harten Lockdowns im April war das konjunkturelle Tal aber bereits im Mai durchschritten. Die deutsche Wirtschaft kämpft sich nach dieser ersten schnellen Erholung allmählich weiter aus der Krise. Die Wirtschaftsleistung vor der Krise dürfte jedoch erst zur Mitte des Jahres 2022 wieder erreicht werden. Die erwartete Erholung der globalen Wirtschaft, die Unterauslastung der Produktionskapazitäten, aber auch die Frühindikatoren sprechen für eine Fortsetzung des Aufholprozesses. Für das laufende Jahr wird mit einem Wachstum von 3,0 Prozent gerechnet. Die weitere wirtschaftliche Entwicklung wird weiterhin maßgeblich vom Pandemieverlauf und von den Maßnahmen zur Eindämmung beeinflusst. Die Corona-Pandemie hat Verwundbarkeiten von Lieferketten in Krisensituationen ebenso wie Risiken einseitiger Abhängigkeiten in Lieferbeziehungen offenbart. Unternehmen haben bereits damit begonnen, ihre Lieferketten aufgrund der Erfahrungen aus der Krise zu überarbeiten und stärker zu diversifizieren. (Quelle: Jahreswirtschaftbericht-2021; Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 4. Quartal 2021 gegenüber dem 3. Quartal 2021 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,3 % gesunken. Nachdem die Wirtschaftsleistung im vergangenen Sommer trotz zunehmender Liefer- und Materialengpässe wieder gewachsen war, wurde die Erholung der deutschen Wirtschaft durch die vierte Corona-Welle und erneute Verschärfungen der Corona-Schutzmaßnahmen zum Jahresende gestoppt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) fiel die Entwicklung des BIP allerdings sowohl im 4. Quartal 2021 (-0,3 %) als auch im gesamten Jahr 2021 (+2,9 %) positiver aus als in der Schnellmeldung am 28. Januar 2022 berichtet. Die Ergebnisse wurden entsprechend revidiert. Gegenüber dem 4. Quartal 2019, dem Quartal vor Beginn der Corona-Krise, war die Wirtschaftsleistung im 4. Quartal 2021 um 1,1 % niedriger. (Quelle: DESTATIS; Pressemitteilung Nr. 074 vom 25. Februar 2022Entwicklung der K. Kraus Zaunsysteme GmbHAuf unser Unternehmen hatte die Corona-Pandemie trotz aller Schwierigkeiten einen positiven Einfluss. Durch Reisebeschränkungen, Erhöhung der Homeoffice-Zeiten und den "Urlaub zuhause" erhöhte sich die Nachfrage nach Gartenartikeln und Zäunen stark. Das gesparte Urlaubsgeld wurde ins Eigenheim investiert. Projekte im Bereich Perimeterschutz und Gartendesign wurden geplant und umgesetzt. Hierbei kommt der K. Kraus Zaunsysteme GmbH die starke Diversifizierung in der Kundenstruktur zugute. Zaunbauer, Handelsunternehmen und Online-Marktplätze teilen sich den Markt für Gartenzäune auf. Alle Verkaufskanäle werden durch unser Unternehmen bedient und das Risiko von Absatzschwankungen gestreut. Die hohe fachliche Kompetenz im Bereich Zaun und Tor und der gute Kontakt unserer Mitarbeiter zu ihren Kunden sind die Grundpfeiler des Geschäftsmodells. Erfahrene Mitarbeiter mit langjährigen Arbeitsverhältnissen und wenig Fluktuation sichern dabei den hohen Qualitätsstandard unserer Produkte. Risiken der zukünftigen EntwicklungFür die zukünftige Entwicklung unseres Unternehmens ist die weitere Entwicklung der Corona Pandemie und des Kriegs in der Ukraine ein nicht zu beeinflussendes Risiko. Die Entwicklung der Energiepreise wird stark von diesen Ereignissen abhängen. Wir rechnen weiterhin mit Problemen über die gesamte Lieferkette. Auch unsere Lieferanten werden sich den starken Energiepreiserhöhungen nicht entziehen können. Der Mangel an LKW-Fahrern, der in Deutschland schon seit einigen Jahren zu bemerken ist, wird durch den Wegfall der osteuropäischen Fahrer (Ukraine) einen großen Einfluss auf die Verfügbarkeit von Transportkapazitäten haben. Preissteigerungen in diesem Segment sind also auch hier unausweichlich. Frachtraum wird knapper und die Straßen voller. Die Ausweitung des Onlinegeschäfts trägt dazu maßgeblich bei. Es werden immer kleinere Bestellungen bei gleichem Platzbedarf ausgeliefert. Steigenden Energiepreisen wirken wir mit Investitionen in energiesparende oder vermeidende Technologien entgegen. Photovoltaik zur Eigennutzung und Einspeisung ins öffentliche Netz ist eine der wirkungsvolleren Maßnahmen um die Preiserhöhungen abzufedern. GeschäftsverlaufDas Geschäftsjahr 2021 war noch erfolgreicher als das gute Jahr 2020. Die Umsätze konnten auf Grund vorausschauender Planung auf der Einkaufsseite und gutem Forderungsmanagement auf der Kundenseite nochmals um 5,6% gesteigert werden. Es kam zu keinerlei Engpässen im Bereich der Beschaffung. Damit wurden die Produktion und die Versorgung der Kunden sicher gestellt. Wirtschaftliche Lagea. VermögenslageIm Geschäftsjahr erfolgten Gesamtinvestitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von T€ 153 davon im Wesentlichen in Produktionsmaschinen. 1. Der Vorratsbestand hat sich insgesamt um T€ 1.497 erhöht. Diese Erhöhung betrifft größtenteils den Bestand an fertigen Erzeugnissen und Waren mit T€ 981. Die unfertigen Erzeugnisse erhöhten sich um T€ 212. Der Bestand an Rohstoffen und Drähten hat sich um T€ 304 erhöht. Der Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen hat sich stichtagsbedingt um T€ 57 erhöht. b. Finanzlage Das Eigenkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.258 erhöht. Zum Geschäftsjahres Ende 2021 bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden immer unter Skontoausnutzung innerhalb der vereinbarten Ziele bezahlt. Wir sehen keine Schwierigkeiten unsere Zahlungsverpflichtungen auch in Zukunft erfüllen zu können. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beläuft sich auf TEUR 30. c. Ertragslage Unsere Ertragslage hat sich auf Grund der beschriebenen Marktlage stark verbessert. Der Rohertrag erhöhte sich auf Grund des Umsatzwachstums von 6.755 TEUR auf 7.752 TEUR Der Betriebsaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 976 erhöht. Der Anstieg liegt aber unter der Erhöhung des Rohertrags, was auch Ursache des gestiegenen Betriebsergebnisses ist. Aufgrund des erwirtschaften Jahresergebnisses ergeben sich unter Berücksichtigung steuerlicher Verlustvorträge Steuern vom Einkommen und Ertrag von TEUR 171. MitarbeiterDie Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 75 Mitarbeiter. Davon waren 56 gewerbliche Mitarbeiter (Vj. 54) und 19 kaufmännische Mitarbeiter (Vj. 20) Risiko-, Chancen- und PrognoseberichtRisiken: Die Rohstoffsituation wird sich auf Grund der weltweiten Krisensituation verschärfen. Verfügbarkeiten sind aktuell nicht immer gegeben. Damit verbundene Erhöhungen der Lagerkapazitäten kosten Geld. Steigende Energiekosten in Deutschland machen den Standort für Produktionsbetriebe zunehmend uninteressanter. Fehlendes Fachpersonal (und mittlerweile auch Hilfsarbeiter) ist ein großes Risiko für die positive Entwicklung der gesamten Wirtschaft. Trotz großer Zuwanderung ist auf dem Arbeitsmarkt keine Entspannung zu erkennen. Geburtenschwache Jahrgänge beeinflussen diese Situation zusätzlich negativ. Chancen: Als mittelgroßer Hersteller von Zaunsystemen sehen wir immer noch Chancen Marktanteile zu gewinnen und durch hohe Flexibilität und innovative Produkte Vorteile gegenüber dem Wettbewerb zu nutzen. Monatelange Lieferzeiten durch Importe aus China gibt es bei uns nicht. Prognose: Für 2022 sehen wir die Situation etwas kritischer. Die extremen Absatzsteigerungen der Jahre 2020 und 2021 sind aller Voraussicht nach nicht mehr wiederholbar. Der Umsatz wird auf Grund der Preiserhöhungen über den Vorjahren liegen. Umweltschutz und NachhaltigkeitDie Vermeidung von CO 2 -Emissionen ist auch für uns ein wichtiges Ziel im Bereich des Umweltschutzes. Einsparungen beim Energieverbrauch setzen wir in vielen Bereichen um. Optimale Beleuchtung (LED), Erneuerungen der Brenner an der Beschichtungsanlage, Dämmung der Öfen sind nur einige Beispiele um die CO 2 -Last in der Produktion zu verringern. Ebenfalls wird durch die Entsorgung bzw. Rückführung von Verpackungsmaterialien CO 2 eingespart. Filter und Aufbereitungsanlagen für Brauchwasser schützen die Umwelt vor Verschmutzung durch verunreinigtes Wasser. Dieser Prozess unterliegt selbstverständlich der behördlichen Kontrolle. Für 2022 ist die Installation einer Photovoltaikanlage geplant. Leider konnte die Umsetzung im Jahr 2021 auf Grund der Lieferengpässe im Bereich der Solarmodule und fehlender Installationskapazität nicht mehr umgesetzt werden. Die Installation dieser Anlage wird die aktuell stark steigenden Energiekosten etwas auffangen.
Lindlar, den 18.08.2022 gez. Stefaan Talpe gez. Bart Ingelaere BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der K. Kraus Zaunsysteme GmbH, Lindlar, Amtsgericht Köln, HRB 68706, zum 31. Dezember 2021 ist gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages erstellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanz wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses erstellt. Die geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beachtet. Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Die planmäßigen Abschreibungen sind entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode ermittelt worden. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 800,00 werden sofort abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 150,00 werden sofort als Aufwand erfasst. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zum Durchschnittspreis anhand der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen erfolgte eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2 %. Die liquiden Mittel werden zum Nennwert bilanziert. In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, mit dem Nominalwert eingestellt. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag ausgewiesen. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt worden und berücksichtigen alle am Bilanzstichtag erkennbaren passivierungspflichtigen Risiken in angemessener Höhe. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. In den Ansatz-, Bewertungs- und Abschreibungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr keine wesentlichen Änderungen eingetreten; den Forderungen der §§ 246 Abs. 3 und 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB wurde somit entsprochen. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel in der Anlage 1 zum Anhang. Der Anlagenspiegel enthält die Entwicklung der Anschaffungskosten sowie der Abschreibungen einschließlich der Abschreibungen des Geschäftsjahres und die Buchwerte. 2. Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 2.665.276,16 (Vj. EUR 2.418.261,24) enthalten. Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus den Lieferungen von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und deren Besicherung sind im Verbindlichkeitenspiegel (vgl. Anlage 2 zum Anhang) im Einzelnen dargestellt : IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine periodenfremden Beträge enthalten. IV. Sonstige Angaben 1. Geschäftsführer Stefaan Talpe, Kaufmann Bart Ingelaere, Kaufmann 2. Konzernabschluss Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die KOPAL N.V., Kortemark/Belgien. 3. Arbeitnehmer Im Berichtsjahr 2021 wurden durchschnittlich 75 Arbeitnehmer bei der Gesellschaft beschäftigt. 4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Über das Betriebsgelände besteht ein unbefristeter Mietvertrag. der monatliche Mietzins beträgt EUR 22.500,00. 5. Geschäftsführergehälter Bezüglich der Angaben der Geschäftsführergehälter wird die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.
Lindlar, den 11. August 2022 gez. Stefaan Talpe gez. Bart Ingelaere AnlagespiegelAnschaffungs-/Herstellungskosten
Abschreibungen
Buchwerte
sonstige BerichtsbestandteileVerbindlichkeitenspiegel (Anlage 2) - davon mit einer Restlaufzeit von -
Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 21.10.2022 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die K. Kraus Zaunsysteme GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der K. Kraus Zaunsysteme GmbH- bestehend aus der Bilanz 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der K. Kraus Zaunsysteme GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 23. August 2022 Dr.
Leyh, Dr. Kossow & Dr. Ott OHG
Thomas Wahlen, Wirtschaftsprüfer |
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