IGV Worch GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Reinhard Worch seit 7.6.2022 | Prokura |
Gunnar Worch seit 3.6.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% | |
| 49.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Worch GmbHSüdharzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lageberichtder Autohaus Worch GmbH(I) Grundlage des Unternehmens Die Autohaus Worch GmbH, Südharz ist unverändert Vertragshändler der VW AG, Wolfsburg, für die Marken VW Pkw und VW Nfz, sowie Servicepartner für Audi und Skoda. Der Geschäftszweig der Gesellschaft ist der Handel mit Neu- und Gebrauchtwagen, Nutzfahrzeugen, Ersatzteilhandel und Service. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten bezogen auf Produkte werden nicht betrieben, einzig Geschäftsprozesse werden laufend weiterentwickelt, um den Anforderungen aus Herstellervorgaben, gesetzlichen Anforderungen und Kundenwünschen Rechnung zu tragen. Als regionale Anbieter arbeiten wir vorrangig in urbanstrukturierten Wirtschaftsräumen. Neben dem Handel mit Fahrzeugen der vertriebenen Marken sowie dem Betreiben einer Kundendienstwerkstätte vermittelt die Gesellschaft insbesondere auch Finanzierungs- und Leasing-Angebote der VW-Bank sowie der Santander Consumer Bank. Als Vertragshändler der VW AG und Anbieter der Gesamtleistungen der VW AG rund um das Thema Automobil umfasst das Leistungsspektrum auch den gesamten Service und Teile-/Zubehörvertrieb der angebotenen Marken. Das Dienstleistungsportfolio umfasst alle branchenspezifischen Bereiche wie z.B. Reparatur, Instandhaltung und Pflege von Kraftfahrzeugen. (II) Allgemeine Geschäfts- und Branchenentwicklung (1) FahrzeugbestandDer Bestand an Pkw als auch der Gesamtbestand erhöhte sich weiterhin kontinuierlich gegenüber dem Vorjahr um rund 688.000 Fahrzeuge. Fahrzeugbestand Kraftfahrzeuge (Kfz) und Anhänger betrug somit insgesamt: 69,1 Mio. (VJ: 68,4 Mio.). Diese gliederten sich in rund 60,7 Mio. Kfz (VJ: 60,1 Mio.) und knapp 8,4 Mio. Kfz-Anhänger (VJ: 8,3 Mio.). Mit 49,1 Mio. waren die Pkw erneut die anteilsstärkste Fahrzeugklasse. Die deutschen Marken VW (20,9 %), Mercedes (9,6 %), Opel (8,1 %), Ford (6,9 %), BMW (7,0 %) und Audi (6,7 %) waren dabei am häufigsten vertreten. Von allen Segmenten verringerte sich zwar der Anteil der Fahrzeuge der Kompaktklasse um 1,4 Prozent, stellte aber mit 23,2 Prozent weiterhin das am stärksten vertretenes Segment dar. Es folgten mit einem Anteil von 17,7 Prozent die Mittelklasse und das Segment der SUV's, das im Vergleich zum 1. Januar. 2023 ein Plus von 11,2 Prozent verzeichnete und damit den höchsten Anstieg auf einen Segmentanteil von 12,2 Prozent hatte. Das nächstgrößte Segment waren Kleinwagen mit 11,7 Prozent. Der Bestand der BEV-Pkw (rein elektrische) stieg um 39,1 Prozent auf in Summe 1.408.681 Fahrzeuge. Bei den Hybriden wuchs der PKW-Bestand auf 2.911.262 Fahrzeuge an und verzeichnete somit ein Wachstumsplus von 24,5 Prozent, davon handelte es sich bei 921.886 Fahrzeuge um Plug-in Hybride, somit steigerte sich ihr Anteil im Fahrzeug-Bestand um 6,6 Prozent. Diesel-Pkw im Bestand wurden um 2,0 Prozent weniger, sowie auch Pkw mit Benzinantrieb verringerten sich um 1,1 Prozent. Somit werden rund 44,4 Millionen Pkw mit fossilen Brennstoffen betrieben. Die Anzahl der Pkw mit der höchsten Emissionsklasse Euro 6 stieg um 6,9 % auf rund 22,6 Mio. Fahrzeuge an. Der Anteil dieser Pkw stieg somit auf 46,1 % und stellte den größten Anteil. Der Anteil von Pkw mit der Emissionsklasse Euro 4 und 5 reduzierte sich auf 18,9 % (-7,0 %) beziehungsweise auf 21,6 % (-3,5 %). Das durchschnittliche Alter der am 1. Januar 2024 zugelassenen Pkw steigerte sich leicht von 10,0 Jahre auf 10,3 Jahre. (2) NeuzulassungenZahlen des Jahres 2023 im Überblick:
Im Jahr 2023 wurden 2,84 Mio. Pkw neu zugelassen. Dies entspricht einem Anstieg von 7,3 %. Der Anteil der Neuzulassungszahlen von dieselbetriebenen Pkw reduzierte sich weiter auf 17,1% (2022: 17,8 %; 2021: 20,0 %; 2020: 28,1 %; 2019: 32,0 %). Die Zahl der Neuzulassungen von benzinangetriebenen Pkw nahm um 2,2% zu und beträgt zum 01.Januar 2024 34,4%, somit wurden 978.660 PKW mit Benzinmotor zugelassen. Die alternativen Antriebsarten schlossen das Jahr 2023 ausschließlich mit positiven Vorzeichen ab: 840.304 hybridangetriebene Fahrzeuge erreichten einen Anteil von 29,5 Prozent, darunter bildeten 175.724 Plug-in-Hybride einen Anteil von 6,2 Prozent. 524.219 rein batteriebetriebene Pkw wiesen einen Anteil von 18,4 Prozent auf, somit wurden 53.660 rein elektrische Fahrzeuge mehr zugelassen als im Vorjahr. Die Zahl der privat zugelassenen Neuwagen sank leicht von 0,95 Mio. auf 0,93 Mio., die Zahl von Zulassungen der gewerblichen Halter stieg von 1,7 Mio. auf 1,9 Mio. neu zugelassenen Pkw im Jahr 2023. Bei den deutschen Marken wies die Neuzulassungsbilanz einen deutlichen Anstieg zum Vorjahr auf. So schlossen Opel (+0,2 %), BMW (+11,2 %), Mercedes (+13,7 %), Audi (+15,7) und auch VW (+7,9 %) mit einem Wachstum an Neuzulassungen ab. Gut ein Drittel aller Neuzulassungen entfielen auf das Segment der SUV (30,1%). Die Kompaktklasse folgt mit einem Anteil von 16,3%, gefolgt von Kleinwagen mit 11,9%. Auf das Segment der Geländewagen entfielen 11,4%, während die Mittelklasse einen Anteil von 10,5% erreichte. Leicht rückläufig hingegen das Segment der Minis, hier sanken die Zulassungszahlen um 2,5%. Die Wohnmobile legten um 2,4 Prozent gegenüber den Zulassungszahlen im Jahr 2022 leicht zu. (III) Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft (1) Ertragslage - Ergebnisentwicklung 2023Wie auch andere Wirtschaftszweige, leidet die Automobilindustrie sehr stark unter der Verknappung Industrieller Vorprodukte, insbesondere sorgt der Halbleitermangel für deutlich längere Wartezeiten auf ein Automobil. Auch Stahl, Aluminium, Magnesium sowie Kautschuk sind knapp und befeuern die Situation zusätzlich. Aufgrund dieser Problematik führt es weiterhin zu Lieferzeiten von bis zu über einem Jahr bei einzelnen Modellen. Des Weiteren ist in naher Zukunft mit deutlichen Preissteigerungen bei Fahrzeugen aber auch Ersatz- und Reparaturteilen zu rechnen. Im Berichtszeitraum konnte die Gesellschaft eine Gesamtleistung von 29,8 Mio. € erzielen und damit die Planwerte übertreffen. Das entspricht einer Steigerung des Erlöses im Vergleich zum Vorjahr von 13 % und beruht im Wesentlichen auf der Steigerung der Erlöse aus dem Gebrauchtwagengeschäft. Die Erlöse aus dem Gebrauchtwagengeschäft erhöhten sich auf 13,86 Mio. € oder um 31,1 %. Der Bruttogewinn aus dem Gebrauchtwagengeschäft (Umsatzerlöse abzüglich verrechneter Anschaffungskosten) verringert sich auf 12,7% in Bezug auf den Erlös (Vorjahr 13,5 %). Im Neuwagengeschäft verringerten sich die Erlöse auf 9,06 Mio. € oder um 13,5 %. Der Bruttogewinn aus dem Neuwagengeschäft (Umsatzerlöse abzüglich verrechneter Anschaffungskosten) erhöhte sich auf 16,6 % in Bezug auf den Erlös (Vorjahr 15,7 %). Insgesamt erhöhte sich der Bruttogewinn aus dem Handel mit Neu- und Gebrauchtwagen von 3,0 Mio. T€ auf 3,26 Mio. €, in Bezug auf den Erlös verweilt der Bruttogewinn nahezu unverändert. Im Service- und Ersatzteilgeschäft erhöhte sich der Bruttogewinn auf 1,84 Mio. € oder um 17,1 % gegenüber dem Vorjahr. Der Kostenbereich ist personalseitig geprägt. Die Aufwendungen für Löhne und Gehälter sind um 15,7% gegenüber Vorjahr gestiegen, jedoch gab es im Jahr 2022 die Besonderheit der Ausschüttung einer Pensionsrückstellung. Bereinigt man die Lohn- und Gehaltskosten des Vorjahres um diese, dann beträgt die tatsächliche Steigerung gut 16,8%. Dieser Anstieg ist auf mehrere Faktoren zurück zu führen: Zum einen ist die Anzahl der Auszubildenden um zwei Personen gestiegen. Zum anderen haben individuelle Gehaltserhöhungen sowie eine Erhöhung der absatzabhängigen Provisionen um 13% zu den Kosten beigetragen. Der Jahresüberschuss der Gesellschaft verringerte sich gegenüber dem Vorjahr von 811,3 T€ auf 776,4 T€. (2) Vermögens- und Finanzlage am BilanzstichtagDie Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr von 12,1 Mio.€ auf 12,5 Mio.€ gestiegen. Die Forderungen aus Lieferung und Leistungen erhöhten sich um 58,0 % auf 1.133 T€. Die Finanzierung des Umlaufvermögens wird durch umfassende Kreditlinien der Volkswagen Bank GmbH Braunschweig und der Santander Consumer Bank abgesichert. Die Eigenkapitalquote hat sich auf 39,5 % (VJ 33,2 %) erhöht und bildet weiterhin eine sehr gute Basis für die Entwicklung des Unternehmens. (3) Personal und Umweltbereich Die Gesellschaft beschäftigt im Jahresdurchschnitt 48 Mitarbeiter. Darüber hinaus sind zum 31.12.2023 auch 10 Auszubildende beschäftigt was einen Anstieg von 2 Auszubildenden im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Die gebotene Sorgfalt und umweltorientierte Arbeitsweise im Kfz-Betrieb standen weiter im Fokus. Die Vorgaben des Herstellers werden eingehalten. (IV) Risiken der künftigen Entwicklung und das RisikomanagementsystemDie jüngsten Wirtschaftsindikatoren lassen auf eine schlechtere konjunkturelle Situation im Jahr 2024 schließen. Das deutsche Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) rechnet für das kommende Jahr mit einer rückläufigen Entwicklung. Gestiegene Rohstoffkosten werden zu höhere Fahrzeugpreisen führen, als auch das Anhalten hohe Zinsniveau führen dazu das das private Kaufinteresse weiter rückläufig ist. Da die realen privaten Einkommen der Ausgabensituation nicht annähernd angepasst sind, wird der deutsche Neufahrzeugmarkt ohne von den Herstellern induzierte Sondermaßnahmen nicht aufnahmefähig sein. Die Entwicklung der Gesellschaft ist maßgeblich abhängig von der Entwicklung des deutschen Automobilhandels, sowie der Kundenzufriedenheit und als auch der Akzeptanz der von der Gesellschaft vertretenden Marken. Als Steuerungsinstrument verfügt die Gesellschaft über Statistiken zu Kundenfeedbacks, Servicequalität und Verkaufsstatistiken. Des Weiteren sind folgende Risikomanagement- und Risikofrüherkennungssysteme installiert: Planungsrechnung, Abweichungsanalysen, Deckungsbeitragsrechnung nach Sparten, Forderungsmanagement sowie Zielvereinbarungen mit den Herstellern. Durch konsequentes Forderungsmanagement wird versucht, Ausfallrisiken bei Kundenforderungen möglichst gering zu halten. (V) Chancen der künftigen Entwicklung Für das Jahr 2024 sehen wir trotz der angespannten geopolitischen Lage, eine positive Tendenz. Grund für diesen Optimismus ist der gute Start im ersten Quartal des neuen Wirtschafsjahres. So gelang es der Gesellschaft, ein Erlös von rund 7,5 Mio. Euro zu realisieren, dies kommt den Erlösen des ersten Quartals des Jahres 2023 nahezu gleich. Die Gesellschaft plant ab Mitte 2024 ein benachbartes Grundstück von rund 7.000 qm anzupachten, hier sollen die neuen Gebrauchtgenprogramme der Marken VW Pkw und VW Nfz umgesetzt werden, ergänzend hierzu wird ein Verkaufspavillon zur Schaffung dreier neuer Arbeitsplätze errichtet. Des Weiteren werden zusätzliche Kunden -und Mitarbeiterparkplätze geschaffen, um den gewachsenen Servicegeschäft gerecht zu werden. Zudem plant die Gesellschaft für das vierte Quartal die Anschaffung einer digitalen Fahrzeugschlüsselverwaltung. Da die Fahrzeugbestände geplant wachsen sollen, wird die neue digitale Verwaltung für eine Verschlankung der Prozesse und zur Zeitersparnis führen. Zusätzlich wird auch für mehr Sicherheit und somit für Diebstahlprävention gesorgt. (VI) Prognosebericht (1) Der NeuwagenmarktDer Neuwagenmarkt stagniert leicht. Die Gesellschaft profitiert von einem sehr guten Bestellvorlauf aus dem Vorjahr von Neufahrzeugen. Dies festigt einen guten Start im ersten Halbjahr 2024 und konnte somit eine hohe Zahl von Auslieferungen an Kunde verbuchen. Für das zweite Halbjahr ist mit einem ähnlichen Verlauf der Auslieferungen zu rechnen, jedoch ist mit einem Rückgang der Auftragseingänge zurechnen. Grund hierfür sind das stark und kurzfristig steigende Zinsniveau, sowie die zu geringen Absatzförderungen durch die Fahrzeughersteller. (2) Der GebrauchtwagenmarktAuf dem Gebrauchtwagenmarkt erhöhen sich die Standzeiten der Fahrzeuge deutlich, dies begründet sich an dem wachsenden Angebot, vor allem an jungen Gebrauchtfahrzeugen. Das Unternehmen bildete im vorliegenden Jahresabschluss zusätzliche Rückstellungen, um Verluste aus Rücknahmeverpflichtungen entgegenzuwirken. Der internetbasierte Gebrauchtwagenhandel ist für die Gesellschaft unverzichtbar geworden und bedarf seitens des Handels professioneller Handhabung mit dem Ziel weitere Absatzmärkte zu erschließen. Die Gesellschaft ist hier seit Jahren aktiv, was auch zu dem insgesamt hohen Niveau der Gebrauchtwagenverkäufe geführt hat. (3) Der ServicemarktDer Servicemarkt entwickelt sich gut und ist stabil, wir rechnen hier in diesem Bereich mit einer leichten Steigerung gegenüber dem Vorjahr. (4) Erwartungen für das Geschäftsjahr 2024Für die Umsatzerlöse erwarten wir eine leichte Steigerung zum Vorjahr auf ca. 30,5 Mio. €. Grund hierfür ist die stabile Servicegeschäft und der hohe Auftragsbestand im Neuwagenbereich. Die Ertragslage wird sich zu den Vorjahren abschwächen. Grund hierfür sind die deutlich angestiegenen Einkaufszinsen und natürlich das weiterhin steigende Lohnniveau. Wir sind sicher in dieser bewegten Zeit gut aufgestellt zu sein und erwarten ein positives Ergebnis für das Jahr 2024. Sonst haben sich nach Abschluss des Geschäftsjahres keine weiteren Besonderheiten oder Geschäftsvorfälle ergeben, über die an dieser Stelle zu berichten wäre.
Südharz, den 05. August 2024 gez. Gunnar Worch BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum Jahresabschluss 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Autohaus Worch GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266, 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die unveränderten nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Bei der Jahresabschlusserstellung 2023 kam es zu einer Durchbrechung der Bilanzkontinuität. Aus den sonstigen betrieblichen Erträgen kam es zu einer Umgliederung des Erlöses aus dem Restbuchwertverkauf in die Umsatzerlöse. Eine Umgliederung des Vorjahreserlöses erfolgte nicht. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 € werden in Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Dienst- und Vorführwagen werden mit einer Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Die Vorräte, insbesondere Fahrzeuge, wurden grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Gebrauchtwagen wurden zu Anschaffungskosten und Aufbereitungskosten abzüglich 7% Handlingskosten bewertet. Neufahrzeuge deren Standzeit länger als 12 Monate beträgt wurden mit 15% und deren Standzeit länger als 6 Monate beträgt wurden mit 5% abgewertet. In Arbeit befindliche Aufträge, die noch nicht abgerechnete Werkstattaufträge enthalten, wurden aus Vereinfachungs- und Wesentlichkeitsgründen mit dem Auftragswert bewertet. Ersatzteile, Reifen, Zubehör u.a. wurden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Wertberichtigungen der VW-Original-Ersatzteile wurden nach dem Alter der Bestände gestaffelt ermittelt. Die Wertberichtigung für Bestände mit einer Lagerdauer von über 12 Monaten ohne Lagerbewertung erfolgte mit 50% und über 24 Monaten mit 100%. Bestände mit einem Alter unter 12 Monate wurden nicht wertberichtigt. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Guthaben bei Kreditinstituten sind grundsätzlich zu Nennwerten bilanziert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Ausfallrisiken bei diesen Forderungen wurde durch Einzel- und Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Basis für die Pauschalwertberichtigung ist der Forderungsbestand ohne Umsatzsteuer. Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben und Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag nach diesem Stichtag darstellen. Latente Steuern wurden für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den abweichenden handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen gem. § 274 HGB gebildet. Die sich ergebenden aktiven und passiven latenten Steuern werden saldiert als aktive latente Steuern ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden bei den Aufbewahrungsverpflichtungen berücksichtigt. Soweit die Rückstellungen eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben, werden sie gem. § 253 Abs. 2 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung abgezinst. Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften brauchten nicht gebildet werden. Verbindlichkeiten für Optionsprämien aus Leasing-Rückläufern TEUR 445 (VJ TEUR 425) sind in den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag passiviert. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage 3a) zu entnehmen.
Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden insbesondere Beträge für noch nicht vereinnahmte Boni und Prämien für das abgelaufene Geschäftsjahr erfasst. Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. Angaben zu den aktiven latenten Steuern Die Ermittlung der latenten Steuern wird anhand des bilanzorientierten Konzepts vorgenommen. Es bestehen folgende Differenzen zwischen Handelsbilanz- und Steuerbilanzansätzen (Stand 31.12.2023):
Bei der sich ergebenden rechnerischen Steuerentlastung lag ein Steuersatz von 28,8% zugrunde. Eigenkapital Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen Rückstellungen im Personalbereich TEuro 118,3 (VJ. TEuro 89,3), Vertriebsbereich TEuro 69,2 (im Vj. TEuro 46,5) und übrige Bereiche TEuro 42,8 (im Vj. TEuro 77,4), davon überwiegend Jahresabschlusskosten. Angabe zu Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 5.318.901,66. Zur Sicherung der Verbindlichkeiten wurde der Fahrzeugbestand des Anlage- und Umlagevermögens in voller Höhe sicherungsübereignet. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von Euro 5.318.901,66 davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von Euro 90.000,00 und mit einer Restlaufzeit mehr als 5 Jahren in Höhe von Euro 0,00. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die periodenfremden Erträge und Aufwendungen sind für die Darstellung der Ertragslage von untergeordneter Bedeutung. Sonstige Angaben
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Angabe der Gesamtbezüge gegenüber dem Geschäftsführer und einem früheren Organmitglied wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Haftungsverhältnisse und finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft ist unbeschränkt haftender Gesellschafter folgender Unternehmen:
Ein Risiko aus der Inanspruchnahme der unbeschränkten Haftung gegenüber der KG besteht nur mit geringer Wahrscheinlichkeit, da die Gesellschaft keine nennenswerten Drittverbindlichkeiten ausweist. Weitere Haftungsverhältnisse bestehen nicht. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen i.S. des § 285 Nr. 3a HGB aus einem Pachtvertrag gegenüber dem oben genannten nahestehenden Unternehmen. Die jährliche Pachtverpflichtung beträgt netto T€ 216. Der Pachtvertrag umfasst die betrieblich genutzten Grundstücksflächen des Autohauses und ist grundsätzlich unbefristet. Dem nahestehenden Unternehmen wurde ein verzinsliches Darlehen gewährt. Die Geschäfte mit dem nahestehenden Unternehmen aus dem Pacht- und Darlehensvertrag erfolgten zu marktüblichen Bedingungen. Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Leasing und weiteren Mietverpflichtungen. Im Übrigen bestehen lediglich geschäfts- und branchenübliche Gewährleistungen für eigene Lieferungen oder Leistungen. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 776.447,81. Auf neue Rechnung wird der Bilanzgewinn in Höhe von Euro 4.633.431,20 vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Südharz, den 05.08.2024 Gunnar Worch sonstige Berichtsbestandteile
gez. Gunnar Worch Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 05.08.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Autohaus Worch GmbH, Südharz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Worch GmbH, Südharz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Worch GmbH, Südharz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, den 12. August 2024 Dr.
Klein, Dr. Mönstermann + Partner GmbH
gez. Küber, Wirtschaftsprüfer gez. Nickenig, Wirtschaftsprüfer |
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