Stammdaten

Register
Amtsgericht Koblenz HRB 12314
Eingetragen
8.3.1989
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens sind der Betrieb einer Agentur für Print- und Mediengestaltung sowie der Verkauf und der Versandhandel von Fahrzeugersatzteilen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Erich Wunderlich
seit 11.12.2024
Prokura
Felix Abel
seit 11.12.2024
Prokura
Prokura
Felix Wunderlich
seit 27.12.2021
Geschäftsführer
Frank Hoffmann
seit 11.2.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Erich Wunderlich
Bodendorfer Str. 19, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
30.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wunderlich GmbH

Grafschaft-Ringen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Wunderlich GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen und betätigt sich erfolgreich in der Entwicklung und dem Vertrieb von hochwertigen Zubehörprodukten zur Individualisierung und Veredelung von BMW-Motorrädern und selektierten Harley Davidson und Ducati Modellen.

Ein Großteil unseres Produktportfolios sind Eigenentwicklungen. Unsere Entwicklungsaktivitäten sind darauf ausgerichtet Ergonomie, Sicherheit und Komfort, Gepäcksysteme, sowie Fahrwerk und Komponenten zu optimieren. Unsere Entwicklungsabteilung beschäftigt aktuell elf Mitarbeiter.

Unsere Produkte werden dabei weltweit an Importeure, Fachhändler sowie Endkunden vertrieben. Der größte Einzelmarkt ist Deutschland. Auf unserer Homepage stehen neben dem deutschen Webshop noch die Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch zur Verfügung. Die Bedeutung des Onlinehandels nimmt weiterhin zu. Wir haben uns entschieden unseren Webauftritt und unsere APP neu und zeitgemäßer zu gestalten.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Bruttoinlandsprodukt ist in der EU ist in 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 5,3 % sowie in Deutschland um 2,9 % gestiegen. Der private Konsum stieg in der EU um 3,8 % sowie in Deutschland um 1,1 % (Quelle: Eurostat, Europäische Kommission).

In diesem Umfeld sind die Motorradauslieferungen der Marke BMW weltweit um 7,7 % auf 209.066 Motorräder gestiegen. (Quelle: BMW-Geschäftsbericht 2023). Dabei stagnierte der Absatz der Wunderlich GmbH im wichtigen europäischen Markt mit -0,3 % zum Vorjahr. Diese Stagnation ist im Wesentlichen auf die verspätete Auslieferung der neuen Modelle wie R1300GS und F900GS und mit der in diesem Zusammenhang feststellbaren Kaufzurückhaltung der Endkunden zu begründen.

Im für die Wunderlich GmbH wichtigsten Markt Deutschland stiegen im Kalenderjahr 2023 die Zulassungszahlen der Motorräder insgesamt über alle Marken hinweg um 7,2 % auf ca. 212.000, wobei die Wunderlich GmbH eine Reduzierung des Umsatzes von 3,9 % hinnehmen musste. Dies liegt daran, dass der Marktanteil von BMW in Deutschland deutlich höher ist als in Resteuropa und die Wunderlich GmbH damit proportional mehr, bei Auslieferungsschwächen der BMW Motorräder in Deutschland, betroffen ist.

Die für die Wunderlich GmbH relevante Marke BMW konnte ihre Marktposition mit 19,3 % Zulassungsanteil im Bereich der Krafträder in 2023 (ca. 23.970 Neuzulassungen) in Deutschland verteidigen, musste aber einen Rückgang des Marktanteils von knapp 2 % (21,4 % im Vorjahr) hinnehmen. Insgesamt erreicht BMW einen Gesamtmarktanteil im Bereich der Krafträder und Kraftroller in Deutschland von nun 11,8 %. Der Gesamtbestand beläuft sich auf 6.683.000 Krafträder (Quelle: IVM Jahresbericht 2023).

2.2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

2.2.1. Ertragslage

Zur Steuerung der Gesellschaft werden die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Betriebsergebnis verwendet.

Im Geschäftsjahr sank der Rohertrag um TEUR -460 (-3,5 %) auf TEUR 12.723. Die Rohertragsmarge stieg um 0,5 %-Punkte auf 52,8 %. Durch eine gute Bevorratung ist die Wunderlich GmbH lieferfähig geblieben.

Durch weitere Optimierung und Automatisierung von Arbeitsprozessen konnten wir trotz der Erweiterung des Sortimentes um Fremdmarken die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter stabil halten und Mitarbeiterfluktuation entgegenwirken. Der Personalaufwand ist um TEUR 207 (-4,6 %) gesunken.

Die Abschreibungen blieben im Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr nahezu identisch mit TEUR 732.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 180 (2,8 %) gegenüber dem Vorjahr erhöht. Verstärkt fanden nun auch wieder Messen und Veranstaltungen statt.

Insgesamt ist das Betriebsergebnis (Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern) von TEUR 1.941 im Geschäftsjahr 2021/2022 auf TEUR 1.453 im Geschäftsjahr 2022/2023 gesunken.

Der Jahresüberschuss ist im Vorjahresvergleich um TEUR -452 auf TEUR 902 gesunken.

2.2.2.Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR -1.106 (-7,9 %) verringert. Im Geschäftsjahr wurde Anlagevermögen in der Höhe von TEUR -137 (insbesondere Fuhrpark und Ausstellungsfahrzeuge) abgebaut. Der wesentliche Zugang betrifft den neuen Webshop. Das Anlagevermögen macht 23,1 % der Bilanzsumme aus. Der Vorratsbestand hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR -1.586 auf TEUR 5.893 (45,5 % der Bilanzsumme, im Vorjahr 53,2 %) verringert. Der hohe Vorratsbestand basierend auf der Pandemiephase wurde somit planmäßig wieder abgebaut. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich im Vorjahresvergleich um TEUR 106 verringert (16,4 % der Bilanzsumme). Der Rückgang der Forderungen resultiert insbesondere aus dem höheren Privatkunden-Anteil.

Das Eigenkapital ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 482 gestiegen, die Eigenkapitalquote hat sich um 7,5 %-Punkte auf 51,3 % verbessert. Der Rückgang der Rückstellungen um TEUR 291 resultiert in erster Linie aus dem Personalbereich. Die Finanzierung ist geprägt durch die Ablösung von Bankdarlehen in Höhe von (saldiert) TEUR 971. Der Rückgang der Verbindlichkeiten um TEUR 1.301 resultiert neben den Bankdarlehen aus der gesunkenen Geschäftstätigkeit sowie aus Steuerverbindlichkeiten. Der Netto Cashflow (Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen) beträgt im Geschäftsjahr TEUR 1.634 (Vorjahr: TEUR 2.086).

2.2.3.Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung

Im Geschäftsjahr 2022/2023 sanken die Umsatzerlöse um 4,6 % sowie das Betriebsergebnis um 25,1 %. In Anbetracht des Verzuges seitens BMW mit der Auslieferung der R 1300 GS und des sich verschlechternden wirtschaftlichen Umfelds, bewerten wir dieses Ergebnis relativ zur Branche als zufriedenstellend.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1. Chancen- und Risikobericht

Aktuell sehen wir die größten Risiken im schwierigen wirtschaftlichen Umfeld mit anhaltenden, politischen weltweiten Unruhen sowie hohen Inflationsraten. Hierdurch kann sich das Kaufverhalten unserer Kunden oder einzelner Märkte deutlich und ohne Einflussmöglichkeiten unserseits verändern. Ferner könnte es weiterhin zu einem Einbruch in den asiatischen und osteuropäischen Märkten kommen, aus den oben genannten Gründen. Diesem Risiko werden wir weiterhin durch eine verstärkte Akquise in den europäischen Märkten und Amerika entgegenwirken. Hierzu haben wir auch unsere Messepräsenz in Europa verstärkt ausgebaut.

Bei stärkerem Wettbewerb besteht das Risiko, dass unsere Margen sinken. Aufgrund unserer hohen Qualitätsorientierung und Markenbekanntschaft glauben wir diesem Risiko begegnen zu können und werden den Bereich der Eigenentwicklungen auf weitere Fahrzeugmodelle adaptieren.

Risiken auf der Beschaffungsseite ergeben sich weiterhin aus Preisschwankungen und Lieferzeiten bei Rohstoffen, sowie aus den Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten. Hier arbeiten wir an der Optimierung von bestehenden Geschäftsbeziehungen und dem Aufbau von alternativen Lieferanten.

Finanzinstrumente bei der Wunderlich GmbH bestehen aus Forderungen, Verbindlichkeiten sowie liquiden Mitteln. Forderungsausfälle sind aufgrund der Bonitätsprüfung sowie langjährigen Geschäftsbeziehung zu solventen Kunden grundsätzlich sehr gering und werden ferner durch die Kooperation mit Paymentanbietern abgesichert. Verbindlichkeiten werden fristgerecht bezahlt. Investitionen werden durch langfristige Bankkredite und aus eigenen Mitteln finanziert. Zur kurzfristigen Finanzierung stehen freie Kreditlinien zur Verfügung. Die Zahlungsfähigkeit ist jederzeit gegeben, Liquiditätsrisiken sind nicht ersichtlich. Wir betreiben eine risikoscheue Finanzpolitik.

3.2. Prognosebericht

Für Deutschland wird in 2023 mit einem Wirtschaftsanstieg von 0,7 % gerechnet. Der IWF prognostiziert für 2023 einen Rückgang der Weltwirtschaft auf 0,9 % sowie der Eurozone von 0,7 % (Quelle: IMF).

Die Inflation lag in Deutschland im Jahr 2023 bei 5,9 %. Hinzu kommt eine Anhebung des Leitzinses über die EZB auf 4,5 %. Der lange anhaltende Ukrainekrieg trägt weiterhin zur weltweiten Verunsicherung bei. Im Jahr 2024 plant BMW die Fertigstellung zahlreicher neuer Motorradmodelle. In Jahren ohne neue Modelle wurde bereits in der Vergangenheit noch ein moderates Wachstum erzielt. Wir erwarten daher für die kommenden Geschäftsjahre wieder eine leichte Umsatzsteigerung und eine deutliche Verbesserung des Betriebsergebnisses.

Im Kalenderjahr 2022 hat die Wunderlich GmbH bereits unter dem Namen Wunderlich Adventure eine neue Sparte eingeführt, welche wir weiter ausbauen werden. Im diesem wurden hier ausgewählte Ducati-Modelle mit in das Sortiment aufgenommen. Die neuen Webseiten werden planmäßig im September 2023 live gehen. Vorab wird bereits die Webseite zu www.wunderlich-adventure.de als Pilotprojekt starten. Hiervon erwarten wir eine weitere Stärkung unseres Onlinehandels.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind die Investitionen in die zukünftigen Wachstumsmaßnahmen planmäßig finanziert. Die permanente Überarbeitung der internen Prozesse in der Vergangenheit hat sich in Relation zum Umsatz durch prozentual sinkende Kosten in 2023 ausgewirkt und wird weiter vorangetrieben.

Die Entwicklung der vergangenen Monate hat gezeigt, dass wir uns auf die besonderen Gegebenheiten schnell einstellen können. Die finanzielle Situation ist stabil und positiv und durch den Zugriff auf ausreichende Liquidität abgesichert.

 

Grafschaft-Ringen, 17. Mai 2024

Frank Hoffmann

Felix Wunderlich

Bilanz zum 30. September 2023

AKTIVA

30.9.2023 30.9.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 412.694,50 38.791,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,50 0,50
3. Geleistete Anzahlungen 4.880,00 155.310,00
417.575,00 194.102,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 577.499,00 693.330,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 254.198,00 292.388,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.744.068,17 1.949.859,17
2.575.765,17 2.935.577,17
2.993.340,17 3.129.679,17
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 5.892.586,48 7.478.762,21
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.128.648,38 2.235.793,05
davon Forderungen gegen Gesellschafter 840,00 116.146,21
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.835.054,33 1.085.570,70
9.856.289,19 10.800.125,96
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 112.133,49 138.358,52
12.961.762,85 14.068.163,65

PASSIVA

30.9.2023 30.9.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Bilanzgewinn 6.618.357,08 6.136.575,16
6.648.357,08 6.166.575,16
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.067.079,62 1.354.790,44
C. VERBINDLICHKEITEN 5.246.326,15 6.546.798,05
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.898.500,55 4.868.811,59
12.961.762,85 14.068.163,65

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023

2022/23 2021/22
EUR EUR
1. Rohergebnis 12.643.662,01 13.516.543,45
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.626.782,46 -3.808.925,44
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -678.566,43 -702.740,63
- davon für Altersversorgung: EUR 1.018,77 (Vorjahr: EUR 22.071,20)
-4.305.348,89 -4.511.666,07
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -731.682,96 -731.737,18
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.506.925,67 -6.326.871,08
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 20.856,78 12.988,70
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -198.348,32 -86.048,71
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -374.423,23 -513.903,98
8. Ergebnis nach Steuern 905.789,72 1.359.305,13
9. Sonstige Steuern -4.007,80 -5.321,43
10. Jahresüberschuss 901.781,92 1.353.983,70
11. Gewinnvortrag 6.136.575,16 5.298.591,46
12. Ergebnisverwendung -420.000,00 -516.000,00
13. Bilanzgewinn 6.618.357,08 6.136.575,16

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023

1. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist eingetragen beim Amtsgericht Koblenz unter der Nummer HRB 12314. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird unter Beachtung der allgemeinen Vorschriften in §§ 242ff. HGB und der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in §§ 264ff. HGB sowie den Regelungen in § 42 GmbHG aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Her-stellungskosten abzüglich der kumulierten Abschreibungen oder bei einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear über betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern für immaterielle Vermögensgegenstände zwischen 3 und 15 Jahren und für Sachanlagen zwischen 3 und 25 Jahren vorgenommen. Geringwertige Anlagengüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wer-den im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden in Ausübung des Wahlrechts nach § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB nicht aktiviert.

Die Bewertung der Fertigen Erzeugnisse und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Geleistete Anzahlungen, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden grundsätzlich mit dem Nominalwert bewertet. Ausfall und sonstigen Risiken wird durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine Pauschalwertberichtigung von 1,0 % gebildet.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der Ausgaben angesetzt, soweit diese Aufwand des folgenden Geschäftsjahres darstellen.

Die Pensionsrückstellungen werden nach dem modifizierten Teilwertverfahren unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung zum Bilanzstichtag wurde ein durchschnittlicher Marktzinssatz von 1,81 % (Vorjahr: 1,77 %) verwendet.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind mit ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und decken die zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen ab. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden dabei das Realisationsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip beachtet.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 831 (Vorjahr: TEUR 804) haben eine Restlaufzeit von über einem Jahr, sämtliche andere Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Geschäftsführerdarlehen in Höhe von TEUR 38 enthalten. Das unbesicherte Darlehen wird mit 1,45 % verzinst und jährlich mit TEUR 2 getilgt.

Rückstellungen

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen mit dem Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre und dem Ansatz mit dem Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre beträgt zum Abschlussstichtag TEUR 14 (ausschüttungsgesperrter Betrag).

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen Verpflichtungen des Personalbereiches in Höhe von TEUR 313, des Vertriebsbereichs in Höhe von TEUR 133 und des Verwaltungsbereiches in Höhe von TEUR 85.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 30.9.2023 bis zu einem Jahr zwischen einem und fünf Jahren von mehr als fünf Jahren
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.898.500,55 3.334.689,63 516.476,32 47.334,60
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 975.888,95 975.888,95 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 371.936,65 371.936,65 0,00 0,00
5.246.326,15 4.682.515,23 516.476,32 47.334,60

Im Vorjahr ergab sich folgende Aufteilung:

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 30.9.2022 bis zu einem Jahr zwischen einem und fünf Jahren von mehr als fünf Jahren
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.868.811,59 4.070.541,53 693.794,96 104.475,10
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.263.202,56 1.263.202,56 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 414.783,90 414.783,90 0,00 0,00
6.546.798,05 5.748.527,99 693.794,96 104.475,10

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch die Sicherungsübereignung von Maschinen, Einrichtungen, sonstigen Anlagen und Vorräte, durch Forderungsabtretungen sowie durch Bürgschaften besichert. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus Anlagenabgängen sowie übrige in Höhe von TEUR 110. Die Erträge aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 1.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen aus Forderungsverlusten sowie übrige in Höhe von TEUR 68. Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 5.

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten TEUR 8 aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen.

5. Sonstige Angaben

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen mit einem jährlichen Aufwand von TEUR 652 pro Jahr. Der Haupt-Mietvertrag für das Geschäftsgebäude hat eine Restlaufzeit von 17 Jahren mit einem jährlichen Aufwand von TEUR 467.

Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt werden beschäftigt:

Anzahl
Vollzeit 61
Teilzeit 12
73

Als Geschäftsführer sind bestellt:

Herr Frank Hoffmann, Gesamt-Geschäftsführer, Remagen

Herr Felix Wunderlich, Gesamt-Geschäftsführer, Sinzig

Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

 

Grafschaft-Ringen, 17. Mai 2024

Frank Hoffmann

Felix Wunderlich

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/23

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1. Okt. 2022 Zugänge Umbuchungen Abgänge 30. Sep. 2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 451.220,11 255.334,66 150.430,00 0,00 856.984,77
2. Geschäfts- oder Firmenwert 6.646,79 0,00 0,00 0,00 6.646,79
3. Geleistete Anzahlungen 155.310,00 0,00 -150.430,00 0,00 4.880,00
613.176,90 255.334,66 0,00 0,00 868.511,56
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.234.534,72 4.621,90 0,00 0,00 1.239.156,62
2. Technische Anlagen und Maschinen 391.354,71 4.600,00 0,00 0,00 395.954,71
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.651.663,19 404.799,40 0,00 137.618,07 4.918.844,52
6.277.552,62 414.021,30 0,00 137.618,07 6.553.955,85
6.890.729,52 669.355,96 0.00 137.618,07 7.422.467,41
Aufgelaufene Abschreibungen
1. Okt. 2022 Zugänge Umbuchungen Abgänge 30. Sep. 2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 412.428,61 31.861,66 0,00 0,00 444.290,27
2. Geschäfts- oder Firmenwert 6.646,29 0,00 0,00 0,00 6.646,29
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
419.074,90 31.861,66 0,00 0,00 450.936,56
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 541.204,72 120.452,90 0,00 0,00 661.657,62
2. Technische Anlagen und Maschinen 98.966,71 42.790,00 0,00 0,00 141.756,71
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.701.804,02 536.578,40 0,00 63.606,07 3.174.776,35
3.341.975,45 699.821,30 0,00 63.606,07 3.978.190,68
3.761.050,35 731.682,96 0,00 63.606,07 4.429.127,24
Nettobuchwerte
30. Sep. 2023 30. Sep. 2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 412.694,50 38.791,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,50 0,50
3. Geleistete Anzahlungen 4.880,00 155.310,00
417.575,00 194.102,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 577.499,00 693.330,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 254.198,00 292.388,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.744.068,17 1.949.859,17
2.575.765,17 2.935.577,17
2.993.340,17 3.129.679,17

In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Wunderlich GmbH, Grafschaft-Ringen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Wunderlich GmbH, Grafschaft-Ringen, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wunderlich GmbH, Grafschaft-Ringen, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger r Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 17. Mai 2024

HSMV-Hansen Schotenroehr Müller Voets
Partnerschaftsgesellschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Thomas Ernst Müller, Wirtschaftsprüfer

gez. Stefan Niemann, Wirtschaftsprüfer

Mit Gesellschafterbeschluss vom 31. Mai 2024 wurde der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 festgestellt.

 

gez. Erich Wunderlich, Gesellschafter/Geschäftsführer

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