Heinzlmeier GmbH Autolackiererei
Selbe AdresseLackieren von Kraftwagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Josef Michael Stiglmayr seit 28.7.2016 | Prokura |
Karl Köpf seit 2.6.2004 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Michael Stiglmayr GmbHPfaffenhofen a.d. IlmJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Darstellung- des Geschäftsverlaufs und der Rahmenbedingungen Gegenstand unseres Unternehmens ist der Verkauf von neuen Pkw der Marke Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge und AUDI, sowie der Handel mit Gebrauchtfahrzeugen vorwiegend o. g. Marken. Unsere Tätigkeit erstreckt sich weiter auf die Reparatur und Wartung obiger Marken, dem Handel mit Ersatzteilen und Zubehör, die Vermietung von Fahrzeugen sowie die Vermittlung von Leasing-, Finanzierungs- und Versicherungsgeschäften. Eigene Entwicklungen oder Forschung betreiben wir nicht. In Pfaffenhofen befindet sich unser Standort für die Marke AUDI an der Krankenhausstraße. Am Standort Anton-Schranz-Str. wird das Gebrauchtwagengeschäft der Marke VW für Werksdienstwagen und Leasingrückläufer weitergeführt. Die weiteren Geschäftstätigkeiten für die Marken Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge werden in der Joseph-Fraunhofer-Straße 46-48 und unser Karosseriezentrum in der Raiffeisenstraße. betrieben. Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2023 durch globale Krisen belastet. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (=BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des statistischen Bundesamtes um 0,3 v.H. niedriger als im Vorjahr. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 v.H. höher. Laut der ifo Konjunkturprognose vom März 2024 ist die deutsche Wirtschaft wie gelähmt. Im Vergleich zu anderen großen europäischen Ländern fällt Deutschland spürbar ab: Dort ist nicht nur die Stimmung besser und die Unsicherheit niedriger; auch deuten die entsprechenden Indikatoren bereits seit Herbst 2023 auf eine allmähliche Erholung hin. In Deutschland hingegen stagnierte die Wirtschaftsleistung im zurückliegenden Sommerhalbjahr, und im Schlussquartal 2023 ging sie sogar um 0,3% zurück. Besonders kräftig schrumpfte die Wertschöpfung in der Industrie und der Bauwirtschaft. Gründe waren u. a. der Mangel an Aufträgen, der schneereiche Dezember und ein außergewöhnlich hoher Krankenstand. Die Inflation sinkt seit nunmehr einem Jahr zügig und erreichte im Februar mit 2,5% den niedrigsten Wert seit Juni 2021. Gleichzeitig steigen die Lohneinkommen mit kräftigen Raten. Auch 2023 war der deutsche Automarkt lange nicht mehr so stark wie in den Vorkrisenjahren. Mit 2,84 Millionen Neuzulassungen (Vorjahr 2,65 Millionen) erreichte er zum Ab-schluss wieder nur ein mäßiges Jahr, teilte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) mit. Dies sind 7,3 v.H. mehr als im Jahr 2022. 67,1 Prozent der 2023 neu zugelassenen Fahrzeuge entfielen auf gewerbliche Halter (+12,4 v.H.), 32,8 Prozent auf Privatpersonen (-1,9 v.H.). Der Anteil der benzinbetriebenen Fahrzeuge lag mit 34,4 v.H. über dem Vorjahresniveau (32,6 v.H.), der Anteil der dieselbetriebenen Fahrzeuge belief sich auf 17,1 v.H. (Vorjahr 17,8 v.H.). Bei den alternativen Antriebsarten fielen die Jahresergebnisse unterschiedlich aus. Die hybridangetriebenen Fahrzeuge erreichten einen Anteil von 29,5 v.H. (+1,6 v.H.), Elektro-PKW wiesen einen Anteil von 18,4 v.H. (+11,4 v.H.) auf. Die Nutzfahrzeuge schlossen das Jahr 2023 ausschließlich mit positiven Vorzeichen ab. Der Anteil an Volkswagen Neufahrzeugen betrug 519.089 Fahrzeuge, somit ein Marktanteil von 18,2 v.H., dies bedeutet einen Anstieg von +7,9 v.H. Der Anteil an AUDI-Neufahrzeugen betrug 246.880 Fahrzeuge, d.h. ein Marktanteil von 8,7 v.H. und eine Veränderung gegenüber 2022 von +15,7 v.H. Der Markt für Gebrauchtwagen legte gegenüber dem Vorjahr leicht zu. Die Anzahl der Pkw-Besitzumschreibungen lag mit 6,031 Mio. im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 (5,642 Mio.) auf einem ansteigenden Niveau, dies bedeutet eine Zunahme von +6,9 v.H. Allgemein ist die Ertragslage der VW- und AUDI-Händler in Deutschland 2023 noch zufriedenstellend. Die Autohaus Michael Stiglmayr GmbH, Pfaffenhofen verzeichnete im Jahr 2023 mit einem Umsatz von 73,7 Millionen € nach 59,6 Millionen € gegenüber dem Vorjahr. Der Neuwagenbereich konnte um 2,2 Mio. € gesteigert werden. Die Gebrauchtwagenumsätze sich aufgrund um 11,2 Mio. € gegenüber dem Vorjahr erhöht. Der After-Sales-Bereich blieb gegenüber dem Jahr 2022 unverändert. 2. Darstellung der Lage der Gesellschaft Vermögenslage
Finanzlage Der Cash-Flow hat sich im Vergleich zum Jahr 2022 positiv entwickelt.
Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 konnte ein Jahresüberschuss von T€ 1.045,9 erzielt werden (Vorjahr T€ 948,4). Die Umsatzrendite (Ergebnis nach Steuern /Umsatzerlöse) beträgt 1,4% (Vorjahr 1,5%). 3. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren 3.1 Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Steuerung stützt sich die Gesellschaft auf monatliches Reporting, indem vor allem die Kennzahlen Umsatzerlöse, Brutto/Nettogewinn im Rahmen einer Deckungsbeitragsrechnung, EBITDA und die Umsatzrendite insgesamt und bezogen auf die einzelnen Abteilungen und Standorte betrachtet werden. Daneben wird die Entwicklung markenbezogen anhand der verkauften Stückzahlen gemessen. 3.2 Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Mitarbeiterbelange und Ausbildung Unsere betriebliche Leistung resultiert vor allem aus der Leistungsfähigkeit und der Leistungsbereitschaft unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dieser Mitarbeiterstamm zeichnet sich vor allem durch eine sehr ausgeprägte Loyalität zum Unternehmen, aber auch durch die Bereitschaft zu konsequenter Weiterbildung aus. Die Aus- und Weiterbildung hat bei der Stiglmayr-Gruppe traditionell einen hohen Stellenwert. Soziales Engagement Als Unternehmen mit regionaler Verwurzelung übernehmen wir Verantwortung in unserer Region. Wir sind Sponsor und Förderer zahlreicher Vereine und Institutionen in unserem Geschäftsgebiet. Nachhaltigkeit Uns als Stiglmayr-Gruppe ist es wichtig, bei unseren Entscheidungen stets die Konsequenzen unseres Handelns für die Umwelt und die zukünftige Entwicklung unserer Erde im Blick zu haben. Unser Anspruch ist es, Tag für Tag aktiv dazu beizutragen, den Umweltschutz zu stärken und so auch für nachfolgende Generationen eine lebenswerte Zukunft zu gestalten. Maßnahmen im Rahmen unseres Nachhaltigkeitsmanagements sind u.a.: - Begrünungsflächen - Biomasse Heizkraftwerk - Wasseraufbereitung - Solaranlagen - Elektromobilität - Wertstofftrennung - Bienenvölker - Reifenwäsche durch Ultraschall - Verzicht 4. Prognosebericht Nach der Konjunkturprognose des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung aus Dezember 2023 für 2024 rechnet dieser mit einem leichten Anstieg des Wirtschaftswachstums von 0,7 % (Vj. -0,4 %) und einer Inflationsrate von 2,6 % (Vj. 6,1 %). Hintergrund für den leichten Anstieg ist die erwartete Ausweitung des privaten Konsums. Zu einer spürbaren Erholung dürfte es allerdings erst in der zweiten Jahreshälfte kommen, in der auch eine Zinssenkung des Leitzinses der EZB erwartet wird. Auch der ZDK geht in seiner Pressekonferenz vom 15. Februar 2024 von verhaltenen Aussichten für das Kfz-Gewerbe aus und prognostiziert 2024 mit rund 2,65 Mio. Neuwagenzulassungen einen etwas geringen Absatz (-7,0 %) sowie zunehmende Besitzumschreibungen auf 6,2 Mio. (+ 2,7 %). Hintergrund dieser zurückhaltenden Erwartung sind die gestiegenen Neufahrzeugpreise und die verschlechterten Förderbedingungen bei den Elektrofahrzeugen, daneben gebe es kein ausreichendes Angebot an bezahlbaren Kleinwagen. Aufgrund des schwächelnden Neuwagenabsatzes sieht der ZdK im Gebrauchtwagenbereich noch bezahlbare Mobilität. Lediglich für das Werkstattgeschäft wird aufgrund der längeren Nutzung der Fahrzeuge und damit steigenden Reparaturbedarfs wieder mit einer Auslastung von 85 % wie in 2023 gerechnet. Der Verband der Automobilindustrie e. V. hat seine Absatzprognose im Januar 2024 auf 2,8 Mio. Neuzulassungen, d. h. auf dem Niveau von 2023 angegeben. Für 2024 gehen wir von einer abnehmenden Nachfrage nach Neu- und Gebrauchtwagen aus und erwarten einen Umsatzrückgang auf rd. 70 Mio. €, auch bedingt durch einen höheren Anteil an Agenturgeschäften bei den Neuwagenverkäufen. Wir erwarten ein positives Betriebsergebnis, mit leicht rückläufiger Tendenz gegenüber dem Jahr 2023. 5. Chancen- und Risikobericht Risiken Die Entwicklung der Gesellschaft ist grundsätzlich abhängig von der allgemeinen Konjunkturentwicklung. Hohe Inflationsraten und erheblich gestiegene Finanzierungskosten führen zu sinkender Kaufkraft der Haushalte und belasten derzeit die Konjunktur. Andererseits haben nachlassende Lieferengpässe und inzwischen spürbare Rückgänge bei den Energiepreisen positiven Einfluss auf die Konjunktur. Auch führt die verbesserte Lieferfähigkeit der Hersteller wieder zu höheren Nachlässen, die grundsätzlich absatzfördernd sind. Allerdings gehen höhere Nachlässe tendenziell zu Lasten unserer Marge, sodass wir im Verkaufsgeschäft mit sinkenden Roherträgen rechnen müssen. Weiterhin können sinkende Kaufkraft, Firmeninsolvenzen und drohende Jobverluste bei unseren Kunden kurz- und mittelfristig zu einer reduzierten Nachfrage an Neu- und Gebrauchtwagen führen. Für uns bedeutet unsere starke Bindung an die Hersteller Volkswagen und AUDI ein Risikopotential. Unsere Kunden zeigen aber Vertrauen in unsere Marken. Die Elektromobilität wird wegen der reduzierten staatlichen Förderung und eines Innovationsstaus bei Audi die nächsten zwei Jahre eine geringere Bedeutung haben als 2023. Viele neue Hersteller versuchen mittels Elektrofahrzeuge im deutschen Markt Fuß zu fassen, wobei sich neben Tesla keine neuen Hersteller etablieren konnten. Es besteht das Risiko, dass hier Marktanteile verloren gehen könnten. Einem Teil des Risikos für Fahrzeugrücknahmen aus Kundenleasingverträgen begegnet die Gesellschaft durch die Inanspruchnahme der Restwertabsicherungsmodelle der Hersteller bzw. Herstellerbanken. Für andere Leasingverträge sowie bestimmte Finanzierungsverträge mit Rückgabeoption des Kunden besteht ein Restwertrisiko. Bei diesen Verträgen werden auf Basis fundierter Prognosen entsprechende Rückstellungen gebildet. Ein weiteres Risiko könnte in der Lage des Arbeitsmarktes bestehen, wonach es stetig schwieriger wird, qualifiziertes Personal zu gewinnen. Hier steuern wir durch unsere anhaltend hohe Ausbildungstätigkeit sowie Personalbindungsmaßnahmen entgegen. Das Risiko steigender Fremdkapitalzinsen ist für die Gesellschaft aufgrund der sehr guten Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation des Unternehmens als gering einzustufen. Liquiditätsrisiken sind aufgrund der vereinbarten Kreditlinien und unserer Eigenkapitalausstattung nicht erkennbar. Fremdwährungsrisiken einzugehen ist momentan nicht geplant. Für den Gebrauchtwagenmarkt ist die weitere Liefersituation bei jungen Gebrauchten ungewiss und deshalb die Wertentwicklungen der Gebrauchtwagen langfristig schwer vorhersehbar. Durch kontinuierlich Beobachtung und Bewertung des Marktes können wir schnell auf Tendenzen reagieren. Mit aktivem Gebrauchtwagen- Bestandsmanagement passen wir unsere Einkaufsrichtlinien laufend an. Auf der Kostenseite erwarten wir weiter steigende Tendenzen. Dem treten wir durch aktives Kostenmanagement und Fixkostendisziplin entgegen. Chancen Da unsere Volumenmarke Volkswagen über alle Antriebsarten hinweg eine sehr umfangreiche und gut entwickelte Produktpalette anbietet und in der Vorausschau viele neue Modelle in der Planung hat, sehen wir uns für die Zukunft gut gerüstet. Volkswagen Nutzfahrzeuge kooperiert seit einiger Zeit mit Ford. Gemeinsam mit Ford sollen weitere Fahrzeuge im leichten Nutzfahrzeugsegment entstehen. Diese Kooperation beurteilen wir positiv, da beide Hersteller dadurch in die Lage versetzt werden, preislich konkurrenzfähige Produkte herstellen zu können, die jedoch durch spezifische Individualisierungen weiterhin ihre Marken-DNA ausstrahlen, was zu einem weiterhin sehr guten Markt für die Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge beitragen kann. Im After-Sales-Bereich passen wir unsere Prozesse permanent an in Richtung Leistungsgrad, Qualitätssteigerung und Kundenzufriedenheit. Wir qualifizieren unsere Mitarbeiter kontinuierlich weiter und investieren in modernste Ausrüstung, auch um die Vorgaben der Hersteller zu erfüllen. Gesamtaussage Insgesamt rechnen wir damit, mit dem Geschäftsmodell der Autohaus Michael Stiglmayr GmbH - zusammen mit dem Erfahrungsschatz und dem Engagement unserer Mitarbeiter - auch die nächsten Jahre erfolgreich zu meistern. Risiken, die den Fort- bestand des Unternehmens gefährden könnten, sehen wir momentan noch nicht. 6. Risikoberichterstattung in Bezug auf Finanzinstrumente Zu den im Unternehmen verwendeten Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie gegen- über Kreditinstituten. Durch konsequentes Forderungsmanagement halten wir unsere Ausfallrisiken bei Kundenforderungen gering. Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten werden innerhalb der Zahlungsfristen gezahlt und Bankverbindlichkeiten gemäß den getroffenen Vereinbarungen bedient. Die Strategie beim Finanzmanagement ist konservativ ausgerichtet. Mit unserem Berichtswesen und der Planungsrechnung haben wir ein Risikomanagementinstrumentarium, das uns die Möglichkeit gibt, rechtzeitig auf sich abzeichnende Veränderungen zu reagieren. Registergericht Ingolstadt, HRB 163423 BILANZ zum 31.12.2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben Die Autohaus Michael Stiglmayr GmbH, hat Ihren Sitz in Pfaffenhofen an der Ilm und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Ingolstadt (Reg. Nr. HRB 163423) B. Bilanzierungsgrundsätze Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften im Sinne §§ 264 ff. HGB sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 die Größenmerkmale einer großen GmbH im Sinne des § 267 Abs. 1 bis 3 HGB auf. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung sind Vermerke zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung im Anhang ausgewiesen. C. Abweichungen von der Gliederung des Vorjahres und Vorjahresbeträge Gegenüber dem Vorjahr wurde die Gliederung der Bilanz dahingehend geändert, dass der Posten "Technische Anlagen und Maschinen" nunmehr dem Posten "Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung" zugeordnet wurde. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die im Vorjahr im Posten "Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung" ausgewiesenen Miet- und Vorführfahrzeuge als gesonderter Posten gezeigt und das Gliederungsschema entsprechend erweitert. Aufgrund dieser vorstehenden beschriebenen Ausweisänderungen wurden die Vorjahresbeträge entsprechend angepasst. In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind von den Herstellern an Kreditinstitute verkaufte Forderungen aus Fahrzeuglieferungen in Höhe von TEUR 890 ausgewiesen. In den Vorjahresbeträgen sind diese verkauften Forderungen in Höhe als Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. D. Bewertungsmethoden Die Bewertung wurde nach den Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB vorgenommen. Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Miet- und Vorführfahrzeuge werden - trotz überwiegend kurzer Verweildauer im Vermögen der Gesellschaft - im Anlagevermögen ausgewiesen und über eine Nutzungsdauer von sechs Jahren abgeschrieben. Vorführfahrzeuge und Mietfahrzeuge, die während des Geschäftsjahres erworben und wieder veräußert werden, werden aus Vereinfachungsgründen nicht im Anlagevermögen erfasst, sondern im Umlaufvermögen abgebildet. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 250,00 Euro werden in voller Höhe als Aufwand behandelt. Im Berichtsjahr wurden Wirtschaftsgüter mit Nettoanschaffungskosten von 250,00 Euro bis 800,00 Euro auch in der Handelsbilanz entsprechend der gesetzlichen Vorschrift des § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten aktiviert. Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten angesetzt, gegebenenfalls erfolgt eine Abwertung auf den niedrigeren Wert am Bilanzstichtag. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird daneben durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5% auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die sonstigen Vermögensgegenstände und flüssigen Mittel werden mit dem Nominalwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist zu Nominalwerten angesetzt und entspricht der Satzung sowie dem Eintrag im Handelsregister. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Bei der Bestimmung des Erfüllungsbetrags wurde, der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte, fristadäquate Zinssatz angesetzt, der sich aus den vergangenen zehn Jahren ableitet, wobei eine Restlaufzeit von 15 Jahren pauschal unterstellt wurde. Die Bewertung der Pensionsrückstellung erfolgte gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre. Finanzanlagen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersteilzeitverpflichtungen (sog. Deckungsvermögen) dienen, werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den Rückstellungen für Altersteilzeit saldiert. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen, deren Restlaufzeit mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. E. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist ausgehend von den historischen Anschaffungskosten dargestellt. 2. Pensionsrückstellungen Aufgrund unterschiedlicher Bewertung der Pensionsrückstellung zwischen Handels- und Steuerbilanz ergeben sich Differenzen, die in späteren Geschäftsjahren zu einer Steuerentlastung führen. Vom Wahlrecht zur Aktivierung aktiver latenter Steuern wurde kein Gebrauch gemacht. Die Ermittlung der eigenen Pensionsverpflichtungen erfolgte gern. versicherungsmathematischen Grundlagen unter Anwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck und unter Berücksichtigung eines Rententrends von 1,34 %. Der Versorgungsberechtigte erhält ab dem 01.09.2016 die zugesagte Versorgungsrente. Der Zinssatz zum 31.12.2023 wurde mit 1,82 % festgelegt. Als Rechnungszins wurde der durchschnittliche Marktzins der vergangenen zehn Jahre angewendet. Zur Ermittlung der Ausschüttungssperre wird zusätzlich der Durchschnitt der letzten 7 Jahre zugrunde gelegt. Dieser betrug zum 31.12.2023 1,74 %. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 8.426. Bzgl. der Anpassung zum 1.1.2010 wurde von der Regelung des Art. 67 Abs. 1 EGHGB kein Gebrauch gemacht. Der Anpassungsaufwand in Höhe von EUR 122.084,00 wurde als außerordentlicher Aufwand ausgewiesen. 3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Garantie- und Absatzrisiken (TEUR 1.375), Personalrückstellungen (TEUR 532), interne Jahresabschlusskosten sowie Kosten für die Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses (TEUR 57), Kosten für Aufbewahrungspflichten, Instandhaltung und ausstehende Rechnungen. 4. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gehen aus nachstehendem Verbindlichkeiten-Spiegel hervor:
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 431.859,90 (Vorjahr EUR 430.816,47) sowie Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit in Höhe von EUR 12.813,11 (Vorjahr EUR 9.854,08). Die Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgt durch Grundschulden an Objekten der Besitzgesellschaft (Drittsicherheiten) sowie in Höhe von 990 TEUR durch die Sicherungsübereignung von Fahrzeugen. F. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Der Umsatz beträgt TEUR 73.747,9 (Vorjahr TEUR: 59.611,1). Die Umsatzerlöse wurden hauptsächlich im Inland erzielt und verteilen sich auf die einzelnen Tätigkeitsbereiche wie folgt:
2. Personalaufwand In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 30.916,00 (Vorjahr EUR 20.264,00) enthalten. 3. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen aus der Abzinsung in Höhe von EUR 20.832,00 (Vorjahr EUR 22.646,00) enthalten G. Sonstige Pflichtangaben 1. Haftungsverhältnisse Wesentliche Haftungsverhältnisse bestanden am Abschlussstichtag nicht. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
3. Arbeitnehmer Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf 156 (Vorjahr 152). Arbeitnehmeranzahl
4. Geschäftsführung Im Geschäftsjahr erfolgte die Geschäftsführung durch nachfolgend aufgeführten Gesellschafter: Michael Stiglmayr, Kaufmann, Pfaffenhofen. Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des§ 181 BGB befreit. Von der Befreiungsregel gem. § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. 5. Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB Die angabepflichtigen Beträge nach § 285 Nr. 17 HGB belaufen sich auf TEUR 31,5 (Lit. a) und TEUR 7,8 (Lit. c).
Pfaffenhofen, 07. August 2024 gez. Michael Stiglmayr, Geschäftsführer Bruttoanlagenspiegel zum 31.12.2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Autohaus Michael Stiglmayr GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Michael Stiglmayr GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Michael Stiglmayr GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermögliche, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zu-treffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser/e Prüfungsurteil/e zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bad Wörishofen, 11. Juli 2024 Rath,
Anders, Dr. Wanner & Partner mbB
Neubacher, Wirtschaftsprüfer Lutz, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde am 11. Juli 2024 festgestellt. |
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