Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
ALTROPOL KUNSTSTOFF GmbH
Rudolf-Diesel-Straße 9, 23617 Stockelsdorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kevin Li seit 31.1.2023 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Maria Erich Wunibald Aloysius Georg Fürst von Waldburg zu Zeil und Trauchburg | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ALTROPOL KUNSTSTOFF GmbH (vormals: ALTROPOL HOLDING GmbH)StockelsdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ALTROPOL KUNSTSTOFF GmbH, Stockelsdorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ALTROPOL KUNSTSTOFF GmbH, Stockelsdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ALTROPOL KUNSTSTOFF GmbH, Stockelsdorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Biberach an der Riß, 11. März 2025 Schirmer
Treuhand GmbH
Raimund Schirmer, Wirtschaftsprüfer
https://www.vci.de/presse/pressemitteilungen/jahresbilanz-2024.jsp
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/01/PD25_019_811.html
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/01/PD25_019_811.html
https://www.vci.de/presse/pressemitteilungen/jahresbilanz-2024.jsp
Quelle:
https://www.vci.de/presse/pressemitteilungen/jahresbilanz-2024.jsp
Quelle:
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/01/PD25_019_811.html
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024I. Grundlage des Unternehmens Geschäftszweck der Altropol Kunststoff GmbH ist die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Epoxidharzen, Polyurethanen, RTV-Silikonen, Farbpasten sowie Polyolen auf Basis nachwachsender Rohstoffe. Unsere Produkte werden von Industriekunden unterschiedlichster Branchen weltweit verwendet. Die Epoxidharze, Polyurethane und Silikone werden dabei u.a. im Modell-, Werkzeug- und Formenbau, Medizintechnik und Orthopädie sowie in der Automobilindustrie verwendet, die Polyole und Farbpasten als Rohstoffe im Bereich CASE (C = Coatings, A = Adhesives, S = Sealants und E = Elastomers). Der Hauptabsatzmarkt ist nach wie vor Deutschland, gefolgt von Europa und Asien. Neben unseren Eigenmarken erfolgt die Vermarktung auch zunehmend unter den Markennamen unserer Kunden. Es erfolgte im Jahr 2024 eine Verschmelzung unserer Gesellschaften Altropol Holding GmbH (HRB 1066 BS) und Altropol Kunststoff GmbH (HRB 14410 HL) in die Altropol Holding GmbH mit Sitz in Stockelsdorf (rückwirkend zum 01.01.2024). Gleichzeig erfolgte eine Namensänderung der Altropol Holding GmbH in Altropol Kunststoff GmbH (HRB 1066 BS). II. Wirtschaftsbericht Wie bereits in 2022 und 2023 war die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland im Jahr 2024 weiterhin von den Folgen des Kriegs in der Ukraine geprägt. Nachdem es in 2023 zu dem Nahostkonflikt zwischen Israelis und Palästinensern kam, konnte die Lage aus den daraus resultierenden Material- und Lieferengpässen wieder entspannt werden, obwohl die Importe aus Asien nach Europa normalerweise über den Suez-Kanal transportiert werden. Zusätzlich kam es zum Ampel-Aus der Bundesregierung, welches zusätzlich eine Verunsicherung auf dem Markt ausgelöst hat. Aufgrund von zahlreichen schwierigen Bedingungen ist die deutsche Wirtschaft im Jahr 2024 gesunken. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpfte nach Berechnungen des Statistischen Bundeamts um 0,2 % gegenüber dem Vorjahr. Kalenderbereinigt sank die Wirtschaft auch um 0,2 %. 1) Somit befindet sich Deutschland weiterhin in der Rezession. Die allgemeine Wirtschaftslage in der chemischen Industrie ist aufgrund der aktuellen Situation unverändert schwierig. Laut VCI stieg der Produktionsindex der gesamten deutschen chemischen Industrie gegenüber dem Vorjahr um 2 %, nachdem er vorher um 8 % sank. Im Bereich Polymerchemie stieg sogar die Produktion um 4 %. Allerdings muss erwähnt werden, dass die Produktionsanlagen in der Chemie- und Pharmabranche nur zu 75 % ausgelastet wurden. Auch der Umsatz ist um 2 % zurückgegangen. 2)
1)
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/01/PD25_019_811.html
2)
https://www.vci.de/presse/pressemitteilungen/jahresbilanz-2024.jsp
1. Geschäftsverlauf und Ertragslage Obwohl die makroökonomisch schwierigen Rahmenbedingungen anhalten, konnte Altropol Kunststoff GmbH das Geschäftsjahr 2024 erneut erfolgreich abschließen und auch die Liquiditätslage weiterhin stabil halten. Auch wenn weiterhin viele Industriezweige (z.B. Automotive, Bauchemie usw.) unter der aktuellen Wirtschaftslage leiden, konnte Altropol Kunststoff GmbH das gut kompensieren und den Umsatz auf ungefähr demselben Niveau wie 2023 halten. Trotz steigender Inflation sind die Rohstoffpreise allgemein aufgrund der aktuellen Nachfragen weiterhin in dem gleichen Preisbereich wie im Vorjahr. Zusätzlich konnte das Preisniveau der Verkaufspreise erneut gehalten werden. Dies führt dazu, dass das Jahresergebnis von 1.988 TEUR auf 2.151 TEUR gestiegen ist. Der Personalaufwand betrug 2.972 TEUR (Vorjahr 3.071 TEUR). Der Rohertrag ist von 7.637 TEUR auf 8.033 TEUR um ca. 5,2 % gestiegen. Auch wenn der Bedarf wie z.B. in der Automobil- oder Bauchemieindustrie zurückgegangen ist, konnte dies in anderen Geschäftsbereichen aufgefangen werden. Besonders im Bereich NEUKASIL RTV Silikone konnte Altropol Kunststoff GmbH neue Vertriebskanäle entdecken und das Interesse auf Kundenseite wächst. Die Nachfrage für die Produktgruppe "AltroGreen" ist erneut gestiegen, da der Trend zu Produkten auf Basis nachwachsender Rohstoffe kontinuierlich wächst. Aufgrund der besseren Verfügbarkeit und stetigen Preisreduktionen oder Preisstabilität der Rohstoffe wird nun der hohe Lagerbestand, bedingt durch die Corona-Krise, anhaltend kontrolliert gesenkt. Dies war bereits 2023 der Fall. Damit sichert sich Altropol Kunststoff GmbH die Möglichkeiten, zu den marktüblichen Preisen einzukaufen und die Preise der Lieferanten zu vergleichen. Nichtsdestotrotz sind unsere Produkte weiterhin zügig verfügbar. Dies ist unabdingbar zur Aufrechthaltung der aktuellen Geschäfte sowie die Gewinnung von Neukunden. 2. Finanzlage Das Unternehmen verfügte im gesamten Berichtsjahr über ausreichende Liquidität, um einen ordnungsgemäßen Geschäftsverlauf zu gewährleisten. Darüber hinaus konnten Investitionen, wie z.B. die Erweiterung der PV-Anlage, aus eigenen Mitteln finanziert werden. Die Aufnahme von Finanzierungskrediten war somit nicht notwendig. 3. Vermögenslage Das Vorratsvermögen verringerte sich im Jahr 2024 gegenüber dem Vorjahr um 619 TEUR. Die gesamten Verbindlichkeiten sanken um 124 TEUR. Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist weiterhin stabil und kann als gut bezeichnet werden. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die interne Unternehmenssteuerung erfolgt insbesondere auf Basis der Kennzahlen EBIT, Vorratsbestand und Rohertrag. Im Vergleich zum Vorjahr stieg das EBIT im Berichtsjahr um 160 TEUR (+ 5,8 %) und der Rohertrag um 396 TEUR (+ 5,2 %). Der Vorratsbestand wiederum sank um 619 TEUR (- 12,2 %). Die im Geschäftsjahr 2023 gemachte Prognose, dass das EBIT und der Rohertrag vergleichbar oder moderat rückläufig sein werden, ist nicht eingetreten. Es konnte hier sogar eine deutliche Steigerung erzielt werden. Jedoch ist die Prognose eingetreten, dass für die Vorräte ein Rückgang in 2024 erwartet wird. III. Prognosebericht Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen und geopolitischen Gegebenheiten unterliegt die Prognose im Geschäftsjahr 2025 weiterhin einer hohen Unsicherheit und Volatilität, wie es bereits in den letzten Jahren der Fall war. Zusätzlich ist durch die US-amerikanische Wahl eine gewisse Unsicherheit auf dem globalen Weltmarkt und somit eine unvorhersehbare Zollpolitik entstanden. Dies wiederum könnte dazu führen, dass die Inflation weiter steigt und die Zinssenkungen nicht mehr so schnell erfolgen werden, wie vor der US-Wahl erwartet wurde. 3) Sollten die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin angespannt bleiben oder sich gar negativ verstärken, wie es bereits prognostiziert wird, 3) gehen wir von einer Stagnation im Bereich Umsatz und Produktion im Jahr 2025 aus, welche sich auf alle Produktbereiche auswirken wird. Beim EBIT und Rohertrag erwarten wir, dass sich diese zwischen einem moderaten Rückgang bis hin zu organisch in etwa stabil entwickeln. Je nach politischer Lage im Laufe 2025 können sich diese Werte auch rapide positiver sowie negativer entwickeln. Nachdem sich das Vorratsvermögen in den vorherigen Jahren durch eine stärkere Bevorratung aufgrund der schlechten Verfügbarkeit während der Corona-Krise deutlich erhöht hatte, gehen wir für das Jahr 2025 wie im Jahr 2024 von einem Rückgang des Vorratsvermögens aus. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Bereits in den letzten Jahren kam es seit der Corona-Krise immer wieder zu globalen Herausforderungen, wie z.B. der Nahostkonflikt, der Krieg in der Ukraine, internationale Spannungen wie u.a. zwischen den USA und China, die Neuausrichtung von den USA durch die Wahl usw. Für die Bundesrepublik Deutschland wird dringend eine neue Regierung benötigt, damit die derzeitige Wirtschafts- und Finanzpolitik einen Weg zeigt, sodass mittel- und langfristige Investitionen nicht mehr aufgrund von Unsicherheiten zurückgehalten werden. Aktuell befindet sich die deutsche Wirtschaft am Scheideweg. Es könnte zu einer schleichenden Deindustrialisierung kommen und es würde dazu führen, dass die aktuelle Stagnationsphase nicht eine vorübergehende Phase ist. 4) Dementsprechend hängt für die deutsche Industrie und insbesondere die energieintensive chemische Industrie viel von der neuen deutschen Regierung und ihrer Ausrichtung ab, um die Wettbewerbsfähigkeit von der Bundesrepublik Deutschland auf dem weltweiten Markt wieder zu erhöhen (z.B. Zugang zu wettbewerbsfähigen Energiepreisen). Nicht zu unterschätzen ist der enorme Bürokratieaufwand für ein produzierendes Unternehmen. Daher gehen wir für von einer Stagnation bis hin zu einem Rückgang von der Industrie aus. Bedingt durch die breite Diversifizierung unserer Produkte und die damit einhergehenden Verwendungen in unterschiedlichen industriellen Bereichen, ergibt sich für Altropol Kunststoff GmbH keine spezielle Branchenabhängigkeit. Sollte sich die allgemeine wirtschaftliche Situation weiterhin negativ entwickeln und die Insolvenzmeldungen in 2025 weiter steigen, wird dies auch unsere Geschäftsentwicklung zusätzlich beeinflussen. Der Fachkräftemangel ist weiterhin ein nicht unerheblicher Risikofaktor, der teilweise auch von dem demographischen Wandel verursacht wird, da die Babyboomer in den nächsten Jahren sukzessiv in Rente gehen. 2. Chancenbericht Da viele Unternehmen in der derzeitigen wirtschaftlichen Situation leiden und kein Personal aktuell einstellen oder gar entlassen bzw. Standorte schließen, will Altropol Kunststoff GmbH weiterhin die Chance ergreifen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzustellen. Somit kann der branchenübergreifende Fachkräftemangel sowie der demographische Wandel in den nächsten Jahren angegangen werden. Aufgrund der breiten Produktpalette im Bereich duromerer Harzsysteme sowie der Innovationsgeist im Bereich F&E gelingt es uns stetig, neue Märkte zu generieren. Dies ist weiterhin für die Altropol Kunststoff GmbH der große Vorteil auf dem Markt und macht uns resistenter gegenüber Krisen. Außerdem wird bei Altropol Kunststoff GmbH schon über Jahrzehnte mit nachwachsenden Rohstoffen gearbeitet, welche heutzutage eine sehr hohe Nachfrage genießen. Diese Rohstoffe werden in großen Mengen selbst hergestellt. Neben den nachhaltigen Produktgruppen Neukapol und AltroGreen wird die Produktgruppe NEUKASIL RTV Silikone immer wichtiger sein. Wir sind einer der wenigen Lieferanten auf dem Markt, die kundenorientierte RTV-Silikonsysteme anbieten. Diese Flexibilität und das technische Know-How schätzt der Markt enorm. Zusätzlich wird auch vermehrt auf erneuerbare Energien gesetzt, um noch unabhängiger von den Energiepreisen zu werden. Dieses Jahr soll die bestehende PV-Anlage um bis zu 100 kWp erweitert werden, sodass wir in der warmen Jahreszeit nahezu autark produzieren können. Diese Transformation zu einem nachhaltigen Unternehmen wird kontinuierlich angegangen. 3. Gesamtaussage Trotz der anhaltend schwierigen Marktsituation vertreten wir weiterhin die Meinung, dass unser Unternehmen für das kommende Jahr gut aufgestellt ist. Durch die Erschließung neuer Absatzmärkte und Vertriebswege sowie die Erweiterung von erneuerbaren Energiequellen sind wir optimistisch, dass das Geschäftsjahr 2025 erneut erfolgreich sein wird. 4. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten gehören im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Altropol Kunststoff GmbH verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind auch in der aktuellen Insolvenzwelle die Ausnahme, zu einem Großteil der Kunden bestehen langjährige Geschäftsbeziehungen. Ziel- des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeder Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.
Stockelsdorf, 07. März 2025 Kevin Li, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2024AKTIVA
PASSIVA
Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 02. Mai 2025. Anhang zum 31. Dezember 2024ALTROPOL KUNSTSTOFF GmbHAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der ALTROPOL KUNSTSTOFF GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Die Gesellschaft hat durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 4. Juni 2024 als übernehmende Rechtsträgerin das Vermögen der Altropol Kunststoff GmbH (übertragende Gesellschaft) zum 1. Januar 2024 (Verschmelzungsstichtag) übernommen (Verschmelzung durch Aufnahme). Gleichzeitig erfolgte die Namensänderung der Altropol Holding GmbH in Altropol Kunststoff GmbH. Die Eintragung ins Handelsregister fand am 1. Juli 2024 statt. Um die Aussagekraft des Jahresabschlusses zu erhöhen, wurden die Vorjahreszahlen in der Form angepasst, dass diese die Verschmelzung berücksichtigen. Diese werden von der Gesellschaft freiwillig in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung unter der Bezeichnung "Vorjahr angepasst" als Vergleichswerte angegeben. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um ihre planmäßigen Abschreibungen bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungsjahr 2024 bis zu einem Wert von Euro 800,- wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Es wurden Forderungen in Höhe von 93.066,57 EUR einzelwertberichtigt. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Ausfallrisikos, der Mahn- und Betreibungskosten und des Zinsausfalls hat die Gesellschaft eine pauschale Wertberichtigung von 1 % des Nettoforderungsbestandes vorgenommen. Liquide Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten wurden entsprechend § 250 HGB gebildet. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 154.000,00 Euro (Vorjahr 154.000,00 Euro) und ist voll eingezahlt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. In der Spalte Abschreibungen werden in Höhe von EUR 958,00 Abschreibungen aus der Verschmelzung vom übertragenden Rechtsträger dargestellt.
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. Die Rückstellungsarten sind: Rückstellung für Gewährleistung, Rückstellung für Tantiemezahlungen, Rückstellung für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses sowie Rückstellung für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen. Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten:
Aufgrund der Verschmelzung zum 01.01.2024 (Altropol Kunststoff GmbH auf Altropol Holding GmbH, die dann umgenannt wurde in Altropol Kunststoff GmbH) haben wir zur besseren Darstellung die Position Vorjahr angepasst eingefügt. Diese Position beinhaltet dann die Werte der Altropol Kunststoff GmbH und der Altropol Holding GmbH zum 31.12.2023. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 136.680,26 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Erträge aus Währungsumrechnung In der Erfolgsrechnung sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von 2.461,63 EUR (Vorjahr: 1.768,00 EUR) enthalten. Aufwendungen aus Währungsumrechnung In der Erfolgsrechnung sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von 6.825,03 EUR (Vorjahr: 3.693,45 EUR) enthalten. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Unterschrift der Geschäftsführung
Stockelsdorf, 07. März 2025 gez. Li
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