Erhardt + Leimer Beteiligungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Joachim Simon Martin Tatarczyk seit 17.4.2026 | Geschäftsführer |
Christian Buchholz seit 17.4.2026 | Geschäftsführer |
Michael Dr. Proeller seit 27.8.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Erhardt + Leimer GmbHAugsburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023ERHARDT+LEIMER GMBH, STADTBERGENA. Grundlagen der Erhardt+Leimer GmbH Geschäftsmodell Mit mehr als 1.600 Mitarbeitern an Standorten in Europa, Asien und Amerika gehört die Erhardt+Leimer GmbH (E+L GmbH) weltweit zu den führenden Anbietern im Bereich der Bahnlaufregelung, Bahnsteuerung und Bahninspektion. Durch weltweite Präsenz - von der Entwicklung über die Produktion bis hin zum Service - besteht eine große Nähe zum Kunden. Die E+L GmbH entwickelt kundenspezifische Lösungen und exzellente Produkte, die entsprechend den Anforderungen des Kunden zur Verfügung gestellt werden können. Mit der breit gefächerten Produktpalette bestehend aus Sensoren, Reglern und Antrieben werden die Hersteller in der Textil-, Papier-, Wellpappen-, Druck-, Batterie- und Reifenindustrie sowie in vielen weiteren Industrien unterstützt, ihre Produktionsprozesse effizient zu gestalten. In ihrem Handeln achtet die E+L GmbH auf einen verantwortungsvollen, umweltschonenden Einsatz aller Unternehmensressourcen und setzt so ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit. Ziele und Strategien Die Geschäftsführung verfolgt die Strategie, die Aufstellung der E+L GmbH als international expandierende Unternehmensgruppe mit dem Angebot von intelligenten Technologien und Produkten in höchster Qualität zu erhalten und weiterzuentwickeln. Diese Strategie soll durch gezielte Konzentration auf ertragssteigernde und wachstumsfördernde Initiativen bei angemessener Rendite des investierten Kapitals sowie finanzielle und bilanzielle Stabilität umgesetzt werden. Die E+L GmbH gründet ihre Stärke auf Kundenorientierung, die zu erstklassigen Marktpositionen in ausgewählten Segmenten führt, sowie auf dem Angebot hochwertiger Produkte mit führender Technologie zu wettbewerbsfähigen Preisen. Diese Faktoren haben dazu beigetragen, dass die E+L GmbH einen hervorragenden Ruf in ihrer Branche genießt. Die Ziele und Strategien sollen mit einem qualifizierten und langjährigen Mitarbeiterstamm erreicht werden. Dabei beschäftigte die E+L GmbH in 2023 zum Ende des Geschäftsjahres 676 Mitarbeiter (Vorjahr 656). Mit insgesamt 34 Auszubildenden (Vorjahr 31) bildet die E+L GmbH weiterhin auf einem sehr hohen Niveau aus. Der Erhalt des gegebenen Qualitätsstandards ist durch kontinuierliche Weiterbildung, einem hohen Qualifikationsgrad der Mitarbeiter sowie einer geringen Mitarbeiterfluktuation gesichert. Wachstum, Profitabilität und der Erhalt der Eigenständigkeit sind die Eckpfeiler der Unternehmensstrategie. Diese grundlegende Geschäftspolitik wird auch in den kommenden Jahren unverändert bleiben. Die Geschäftsführung achtet bei der Besetzung von Führungspositionen im Unternehmen auf Vielfalt und strebt dabei insbesondere eine angemessene Beteiligung von Frauen an. Aufgrund der flachen Hierarchie im Unternehmen gibt es unterhalb der Geschäftsführung nur eine maßgebliche Führungsebene. Die Geschäftsführung hatte sich zum Ziel gesetzt, dass bis Ende 2028 der Frauenanteil in Führungspositionen mindestens 20 % betragen soll. Am 30. Dezember 2023 betrug der Frauenanteil 20 %. Steuerung und Leitung Die E+L GmbH ist nach Branchen in sechs Vertriebsbereiche aufgeteilt. Der Vertrieb im Inland erfolgt über eigene Mitarbeiter. Im europäischen Ausland sowie in Drittländern vertreibt die Gesellschaft ihre Produkte überwiegend über Tochtergesellschaften sowie über vor Ort ansässige Handelsvertreter. Durch ein weltweites Servicenetz gewährleistet die E+L GmbH die kurzfristige Verfügbarkeit für Inbetriebnahmen, Modernisierung von Anlagen sowie Ad-hoc Hilfe bei Störungen. Die E+L GmbH ist weltweit in den zentralen Märkten insbesondere über rechtlich selbständige Tochtergesellschaften vertreten. In den asiatischen Ländern bestehen Einheiten in China, Taiwan, Indien, Japan, Südkorea und in Thailand. In Europa ist man durch Tochtergesellschaften in Großbritannien, Frankreich, Italien, Rumänien und in Spanien vertreten. Auf dem amerikanischen Markt ist auf die Tochtergesellschaften in den USA und Brasilien hinzuweisen. Die Geschäftsführung der E+L GmbH bildeten im abgelaufenen Geschäftsjahr Herr Dr. oec. HSG Michael Proeller (CEO) und zusätzlich ab Oktober 2023 Herr Tobias Merk (CFO). Zur Geschäftsleitung zählen die Leiter der Bereiche Marketing, Processes & Quality, Sales & Service, Application & Product Management, Technology, Purchasing, Production und Administration. Die Koordinierung und Überwachung der Gesellschaft wird u.a. durch ein zentrales ERP-System, in dem alle relevanten Unternehmensprozesse erfasst werden, sichergestellt. Das Qualitätsmanagement ist durch die regelmäßige Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 sichergestellt. Forschung und Entwicklung * 1) Dieser Abschnitt ist mit Ausnahme der Angaben zum Faktoreinsatz kein prüfungspflichtiger Bestandteil des Lageberichts. Die Tätigkeiten im F&E-Bereich im Geschäftsjahr 2023 lassen sich wie folgt aufteilen:
Im Jahr 2023 hat sich die Beschaffung von Bauteilen stetig verbessert, dennoch bleibt ein signifikantes Maß an Re-Design-Arbeiten bestehen. Beim Produktdesign werden grundsätzlich alternative Bauteile berücksichtigt, um Abhängigkeiten zu verringern. Jedoch gestaltet sich die Ersetzung der Hauptprozessoren durch andere Fabrikate als herausfordernd. In 2023 wurden konsequent weitere Sensoren auf die IIot Plattform EL.Net umgesetzt. Die nun daraus abgeleiteten Systeme (EL.Net Komponenten bilden jeweils modulare Systeme) wurden bereits im Jahr 2022 breitflächig eingeführt und zeigen erfreulicherweise keine signifikanten technischen Probleme. Das überarbeitete Inspektionssystem SmartScan der zweiten Generation wurde termingerecht und innerhalb des Budgets abgeschlossen. Es wurde der Öffentlichkeit im Jahr 2023 auf der LabelExpo in Brüssel präsentiert. Das Interesse und die Anzahl der Besucher waren vielversprechend und lassen darauf schließen, dass das Produkt auf den lokalen Märkten eine hohe Relevanz haben wird. Im Jahr 2023 wurde der Sektor der elektrischen Antriebstechnik konsequent um weitere Modelle erweitert. Die hochintegrierten Motoren, bei denen die Leistungselektronik Bestandteil des Motors ist, erfreuen sich insbesondere im Bereich der Intralogistik sowie im Verpackungsmarkt großer Nachfrage. Der eingeschlagene Technologiepfad kann weiterhin als ein Bereich mit hohem Wachstumspotenzial bewertet werden. Daher ist dieses Engagement als richtig und wegweisend anzusehen. In 2023 wurde eine abgestimmte Road Map für die Produktstrategie 2024 und 2025 validiert und gemäß den zugrundeliegenden Daten priorisiert. Die in die Forschung & Entwicklung involvierten Mitarbeiter sind in der Mehrzahl bereichsübergreifend innerhalb des Unternehmens tätig. Die Einbeziehung in Forschungs- und Entwicklungsaufgaben erfolgt grundsätzlich projektbezogen. Zum Bilanzstichtag sind in der Forschung & Entwicklung 82 Mitarbeiter beschäftigt. Außerdem wird wissenschaftliche bzw. studentische Unterstützung in Anspruch genommen, um den Innovationsgrad auch durch externe Kräfte vielseitig zu halten. Leistungen Dritter werden nur in geringem Maß in Anspruch genommen. Schutz der Umwelt * 2) Dieser Abschnitt ist kein prüfungspflichtiger Bestandteil des Lageberichts. Der hohe Stellenwert von Umweltschutz kommt in der regelmäßigen Zertifizierung des Umweltmanagement-Systems nach DIN EN ISO 14001 zum Ausdruck. Damit wird eine systematische und unternehmensweite Steuerung des Umweltschutzes ermöglicht. B. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 % etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Nur im Jahr 2019 war der Zuwachs mit +2,8 % geringer. In den USA (+2,5 %) sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern fiel das Bruttoinlandsprodukt 2023 höher aus als zunächst erwartet. Im Euro-Raum hingegen verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 % das schwächste unter den großen Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Während sich das Wachstumstempo in den entwickelten Volkswirtschaften - mit Ausnahme der USA - im abgelaufenen Berichtsjahr gegenüber 2022 deutlich verlangsamte, konnte die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer ihre Dynamik mit +4,1 % beibehalten. In China belasteten der Immobiliensektor, geopolitische Verstimmungen mit den USA und der EU sowie schwache Industrieinvestitionen die konjunkturelle Erholung. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum lag laut Internationalem Währungsfonds (IWF) bei +5,2 %. Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2024, für 2021: IMF October 2023 Database. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland lag im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Zudem dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstigere Finanzierungsbedingungen aufgrund der gestiegenen Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht (+0,7 %). Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. Quelle: Statistisches Bundesamt Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorjahr im Jahr 2023 um real 0,7 % gesunken. Die Materialengpässe haben sich weitgehend aufgelöst. Während die Produktion im ersten Halbjahr noch von hohen Auftragsbeständen abgepuffert wurde, brach diese Stütze im weiteren Jahresverlauf Stück für Stück weg, denn der Auftragseingang zeigte das gesamte Jahr über eine schwache Dynamik. Bereits zum Jahresbeginn kam es zu zweistelligen realen Minusraten, und auch im Jahresverlauf war keine Trendwende in Sicht. Ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld geprägt von hoher Unsicherheit führte zu einer spürbaren Zurückhaltung bei den Bestellungen. Der Bestelleingang verfehlte sein Vorjahresniveau im Gesamtjahr 2023 preisbereinigt um 12 %. Die Auftragsreichweite lag im November mit 10,3 Monaten zwar immer noch ungewöhnlich hoch, doch hat die Reichweite inzwischen spürbar an Länge eingebüßt. Die konjunkturelle Abkühlung wirkt sich auch mehr und mehr am Arbeitsmarkt aus. Die Einstellungsabsichten der Unternehmen haben sich reduziert, und die Kurzarbeit steigt auf einem niedrigen Niveau an. Der Arbeitskräftemangel bleibt aber nicht zuletzt aufgrund der demografischen Entwicklung akut. In Folge der gestiegenen durchschnittlichen Preise für Maschinenbauprodukte nahm der Umsatz ausweislich der Ergebnisse der VDMA Auftragseingangs- und Umsatzstatistik um nominal +7 % zu. Die Produktion erreichte zum Jahresende ein Niveau von geschätzt 254 Mrd. Euro, der Umsatz von 262 Mrd. Euro. Quelle: Statistisches Bundesamt, VDMA Ertragslage und Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete die E+L GmbH einen leichten Rückgang der Umsatzerlöse um 2 % auf 117,2 Mio. €. Dies ist hauptsächlich auf einen um 17 % niedrigeren Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. Des Weiteren ist zu beachten, dass sich im Geschäftsjahr 2022 der coronabedingte Nachholeffekt positiv auf die Umsatzerlöse ausgewirkt hat. Aufgrund der geringeren Auftragseingänge und der überwiegend gelösten Probleme im Zusammenhang mit den beträchtlichen Lieferengpässen sank der Auftragsbestand um 13,8 Mio. € auf 25,2 Mio. €. Die Materialaufwandsquote (bezogen auf die Gesamtleistung) hat sich aufgrund stabiler Beschaffungspreise und durch den Abbau von Leiharbeitern um 3 Prozentpunkte auf 48 % reduziert. Die aktivierten Eigenleistungen in Höhe von 1,2 Mio. € sind zum Vorjahr leicht angestiegen und umfassen im Besonderen Produkt-Qualitäts-Testsysteme. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Mio. € auf 2,2 Mio. € gesunken. Im Vorjahr waren Erträge aus Forschungszulagen in Höhe von 0,7 Mio. € zu erfassen - im Geschäftsjahr 2023 waren hingegen keine Forschungszulagen zu berücksichtigen. Dieser Rückgang wurde teilweise durch Kursgewinne bei Wertpapieren des Umlaufvermögens und durch erhöhte Weiterverrechnungen von Kosten an die Tochtergesellschaften kompensiert. Bei den Personalaufwendungen ist ein Anstieg um 1,5 Mio. € auf 42,6 Mio. € festzustellen. Wesentliche Gründe hierfür sind ein gezielter Mitarbeiteraufbau, Gehaltsanpassungen sowie Mitarbeiterabfindungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 20,1 Mio. € sind im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,2 Mio. € zurückgegangen. Diese Abnahme lässt sich u.a. mit einem Rückgang der Frachtaufwendungen und einer Abnahme der Vertreteraufwendungen erklären. Kompensierend hierzu wirkte u.a. die allgemein hohe Teuerungsrate und eine Zunahme der Miet- und Leasingaufwendungen, die im Besonderen aus dem Full-Year-Effekt aus der Erweiterung der Produktionskapazitäten im Jahr 2022 resultieren. Die Erträge aus Beteiligungen resultieren aus Gewinnausschüttungen von Tochtergesellschaften. Wegen des allgemeinen Anstiegs des Zinsniveaus haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr die Zinsaufwendungen signifikant von 1,6 Mio. € auf 2,6 Mio. € erhöht. Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 5.339.863,46 € (Vj. Jahresüberschuss 6.976.612,10 €) ab. Die Umsatzerlöse für das vergangene Geschäftsjahr blieben weit unter den prognostizierten Werten. Dennoch konnten durch eine solide Bruttomarge sowie Einsparungen im Personal- und Overhead-Bereich nur geringfügige Abweichungen im operativen Ergebnis verzeichnet werden. Es ist außerdem darauf hinzuweisen, dass die Zinsaufwendungen deutlich höher ausfielen als erwartet, hauptsächlich aufgrund eines erhöhten Zinsniveaus im Vergleich zur Annahme. Finanzlage Im abgelaufenen Geschäftsjahr war die E+L GmbH zu jedem Zeitpunkt mit ausreichenden finanziellen Mitteln ausgestattet. Unterjährige Schwankungen der Liquidität der Gesellschaft können durch hinreichend vorhandene Kontokorrentlinien auch in der Zukunft problemlos ausgeglichen werden. Während die Investitionen im Vorjahr insbesondere im Zusammenhang mit dem Umzug in das E+L Produktionswerk in Augsburg vergleichsweise hoch waren, fielen die Investitionen im Geschäftsjahr 2023 eher moderat aus. Das Sachanlagevermögen in Höhe von 13,3 Mio. € blieb somit zum Vorjahr nahezu unverändert. Die Investitionen im Geschäftsjahr 2023 betreffen zu einem größeren Teil Produkt-Qualitäts-Testsysteme. Der Rückgang bei den Ausleihungen an verbundenen Unternehmen in Höhe von 0,1 Mio. € resultiert aus der planmäßigen Tilgung des Darlehensvertrags zwischen der E+L GmbH und der Erhardt+Leimer Taiwan Limited. Die Wertpapiere bestehen größtenteils aus einem gemischt ausgerichteten Investmentfonds, der eine defensive Anlagestrategie verfolgt. Im vergangenen Geschäftsjahr erhöhte sich der bilanzierte bzw. beizulegende Wert um 0,2 Mio. € auf 2,0 Mio. €. Zum Bilanzstichtag lag dieser Wert damit leicht unterhalb der Obergrenze der Anschaffungskosten. Die Nettobankschulden (Bankverbindlichkeiten abzgl. Bankbestand) haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 Mio. € auf 55,2 Mio. € erhöht. Die Finanzierung erfolgte dabei größtenteils durch längerfristige Darlehen. Die Bankverbindlichkeiten bzw. der Bankbestand sind nahezu ausschließlich in EURO notiert. Zum Bilanzstichtag wurde knapp die Hälfte des zugesagten Kreditlinienbetrags in Anspruch genommen. Bei den Pensionsrückstellungen ist zum Vorjahr ein Rückgang um 0,7 Mio. € auf 13,0 Mio. € festzustellen, was insbesondere auch durch einen gestiegenen Zinssatz bedingt ist. Der Rückgang der Steuerrückstellungen resultiert im Wesentlichen aus Gewerbesteuerzahlungen für das Veranlagungsjahr 2021. Die sonstigen Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Mio. € auf 5,5 Mio. € angestiegen, hauptsächlich aufgrund von Rückstellungen für Mitarbeiterabfindungen und einer signifikanten Zunahme der Rückstellungen für Jubiläumszahlungen wegen einer Anpassung der freiwilligen Vergünstigungen bei Erreichen bestimmter Dienstjahre. Kompensierend hierzu wirkte eine Reduzierung der Rückstellung für ausstehende Rechnungen, der Gleitzeitrückstellungen und der Vertreterrückstellung. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich zum Vorjahr um 1,2 Mio. € auf 3,1 Mio. € reduziert, was vor allem auf einen Rückgang der Bestellungen zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres zurückzuführen ist. Die Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist durch die entsprechende Tilgung von Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Tochtergesellschaften bedingt. Der Rückgang der sonstigen Verbindlichkeiten um 0,8 Mio. € auf 7,5 Mio. € lässt sich mit einer Verringerung der kreditorischen Debitoren sowie mit der Tilgung einer Darlehensverbindlichkeit gegenüber einem Gesellschafter des Mutterunternehmens der E+L GmbH erklären. Im Vorjahr waren zudem Umsatzsteuerverbindlichkeiten gegenüber den deutschen Steuerbehörden ausgewiesen. Diese entfielen jedoch als solche ab dem Geschäftsjahr 2023, da seitdem das Mutterunternehmen und nicht mehr die E+L GmbH als umsatzsteuerlicher Organträger fungiert. Die Bilanzsumme im Jahr 2023 in Höhe von 134,9 Mio. € ist im Vergleich zum Vorjahr leicht um 1,1 Mio. € zurückgegangen. Es ergibt sich eine Eigenkapitalquote in Höhe von 35,6 %. Vermögenslage In den Jahren 2021 und 2022 verzeichnete die E+L GmbH einen hohen Anstieg des Vorratsbestands, bedingt durch erhöhte Vorratshaltung aufgrund von Lieferantenengpässen, den Aufbau neuer Produkte, die Bevorratung von Ersatzteilen und die Fertigung auf Lager von stark nachgefragten Standardprodukten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr bestanden diese Sachverhalte zwar weiterhin, jedoch nicht mehr in dem Ausmaß, so dass der Vorratsbestand - ohne Berücksichtigung des offenen Ausweises der erhaltenen Anzahlungen - im Vergleich zum Vorjahr sogar wieder leicht um 3 % gesunken ist. Weitere Faktoren, die den Anstieg des Vorratsbestands gebremst haben, waren eine verbesserte Lagerbewirtschaftung sowie rückläufige Auftragseingänge. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich leicht um 0,7 Mio. € auf 6,4 Mio. € reduziert, was auf geringere Umsatzerlöse gegen Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres zurückzuführen ist. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die zum überwiegenden Anteil aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen, haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 4,4 Mio. € auf 29,4 Mio. € erhöht. Dies ist unter anderem auf einen Anstieg der Forderungen gegenüber der koreanischen Tochtergesellschaft zurückzuführen - bedingt durch ihr herausragendes Umsatzwachstum. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich um 3,5 Mio. € von 7,7 Mio. € auf 4,2 Mio. € reduziert. Dieser Rückgang resultiert überwiegend aus der planmäßigen Rückzahlung einer Darlehensforderung in Höhe von 2,2 Mio. € sowie aus einer Verringerung von Forderungen gegenüber den Finanzbehörden (Ertragsteuern für das Veranlagungsjahr 2022 und Steuervorauszahlungen für das Veranlagungsjahr 2023). Gesamteinschätzung Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren der E+L GmbH sind der Auftragseingang, die Umsatzerlöse und das operative Ergebnis. Insbesondere bedingt durch das ungünstige makroökonomische Umfeld sind die Auftragseingänge im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich zurückgegangen. Aufgrund des hohen Auftragsbestands aus dem Vorjahr ergab sich allerdings nur ein geringer Rückgang der Umsatzerlöse. Aufgrund einer verbesserten Bruttomarge und Einsparungen im Personal- und Overhead Bereich konnte dennoch ein operatives Ergebnis in etwa Höhe des Vorjahres erzielt werden. Die Entwicklung der Finanz- und Ertragslage des Geschäftsjahres 2023 beurteilt die Geschäftsführung unter Berücksichtigung der ungünstigen makroökonomischen Rahmenbedingungen als insgesamt positiv. C. Chancen- und Risikobericht Der Chancen- und Risikobericht sowie der darauf aufbauende Prognosebericht basieren auf einem Beurteilungszeitraum von einem Jahr. Die Hinnahme von Risiken ist notwendige Voraussetzung, um Chancen wahrnehmen zu können. Dennoch müssen die Risiken von der Unternehmensführung beherrschbar sein. Ein effektives Risikomanagement ist daher für die E+L GmbH von zentraler Bedeutung, um Kapital, Arbeitsplätze und das Unternehmen selbst zu sichern. Das Management von Chancen und Risiken bzw. Stärken und Schwächen wird in einem integrativen Prozess aus monatlichen, quartalsmäßigen oder Ad-hoc-Analysen auf verschiedenen Ebenen sowie standardisierten Besprechungen auf Länder- und Corporate Ebene wahrgenommen. Auf Gruppenebene werden die identifizierten Risiken analysiert, bewertet und gesteuert. Bei der E+L GmbH ist hierzu ein standardisiertes Risikomanagement implementiert. Im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 wurde das Compliance-Management-System kontinuierlich weiterentwickelt und optimiert, um eine dauerhafte Einhaltung von Regeln sowohl auf ethischer als auch auf rechtlicher Ebene sicherzustellen. Durch eine umfassende Kenntnis über risikobehaftete Entwicklungen und potenzielle Gefahren ist es möglich, frühzeitig und gezielt Maßnahmen zu ergreifen, um diese zu bewältigen und einzudämmen. Risiken werden in die unterjährige Vorausschau, die Mittelfristplanung und in die Strategiegespräche integriert. Marktchancen und -risiken Dem Risiko einer potentiellen Abhängigkeit von Marktsegmenten begegnet die E+L GmbH auch weiterhin mit einer innovativen und diversifizierten Produktstrategie. Damit kann die im Maschinenbau naturgemäß hohe Umsatzvolatilität reduziert werden. Dank eines globalen Vertriebsnetzes und einer herausragenden Servicequalität sowie einer breit gefächerten Produktbasis, die auf Diversifikation und Kundenzufriedenheit beruht, festigt die E+L GmbH ihre Unabhängigkeit und Flexibilität auf den wichtigsten Märkten. Auf diese Weise kann das Unternehmen das Risiko erheblicher Umsatzschwankungen reduzieren. Die E+L GmbH pflegt mit einigen Lieferanten und Kunden langjährige Beziehungen, woraus sich grundsätzlich Chancen im Hinblick auf günstige Einkaufskonditionen sowie schnelle Lieferzeiten ergeben. Größere Abhängigkeiten zu einzelnen Geschäftspartnern bestehen nicht, da grundsätzlich auch auf alternative Lieferanten ausgewichen werden kann. Während die E+L GmbH vor dem Hintergrund der Auswirkungen der COVID-Pandemie bzw. der allgemeinen Rohstoffknappheit im Geschäftsjahr 2022 teilweise noch mit beträchtlichen Lieferengpässen konfrontiert war, hat sich die Situation mit abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich entspannt. So waren nur noch vereinzelte Bauteile von beträchtlichen Lieferengpässen betroffen. Eine laufende, kundenorientierte Weiterentwicklung des Produktportfolios sowie eine kompetent-technische Beratung sollen auch in Zukunft Wettbewerbschancen eröffnen. Hervorzuheben ist vor allem die Erhardt+Leimer Technologie Plattform EL.Net, die es ermöglicht, den gesamten Produktionsprozess des Kunden durch eine digitale, vernetzbare, IoT-fähige und webbasierte Systemarchitektur zu optimieren. Darüber hinaus tragen interne Projekte zu einer kontinuierlichen Verbesserung der Geschäftsprozesse und damit zu einer Steigerung von Effizienz und Produktivität bei. Dabei ist insbesondere auf die SAP Rollouts hinzuweisen, die eine deutliche Erhöhung der Transparenz für die E+L GmbH ermöglichen. Durch die maßgeschneiderten Lösungen für die Batterie-Industrie, einschließlich Bahnlauf- und Bahnkraftregelung sowie Inspektionssysteme, eröffnen sich der E+L GmbH bedeutende Wachstumspotenziale. Diese Systeme adressieren spezifische Anforderungen, wie die präzise Führung von Folienbahnen und die Vermeidung von Materialabrieb, und positionieren das Unternehmen optimal für eine zunehmend emissionsarme Zukunft. Betriebschancen und -risiken Durch regelmäßige Durchführung von qualifizierten Prüf-, Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten sowie einem kontinuierlichen Qualitätsmanagement können grundsätzlich Produkt- und Gewährleistungsrisiken vorgebeugt werden. In enger Abstimmung mit der Produktion wird die Einkaufsstrategie auf die individuellen Bedürfnisse sowie auf die Marktentwicklung angepasst. Beschaffungsrisiken werden durch eine regelmäßige Überprüfung der technischen und wirtschaftlichen Kapazitäten der Lieferanten eingegrenzt. Somit können Lieferengpässe bzw. ungünstige Einkaufskonditionen reduziert werden. Dem Risiko einer Mangellage an Energie kann grundsätzlich mit entsprechenden Einsparungen entgegengetreten werden. Außerdem besteht im Fall einer Gasunterversorgung grundsätzlich auch die Möglichkeit, kurzfristig Teile der Produktion bzw. bestimmte Produktionsschritte an Tochterunternehmen auszulagern. Dem Risiko von Forderungsverlusten begegnet die E+L GmbH mit einem effizienten Forderungsmanagement. Hohe Forderungsausfälle konnten in der Vergangenheit somit regelmäßig vermieden werden. Die E+L GmbH hat Versicherungsverträge abgeschlossen, um sich gegen alle gängigen versicherbaren Risiken abzusichern. Um IT-Risiken wie unberechtigten Datenzugriff, Datenmissbrauch oder Datenverlust zu minimieren, wurden zahlreiche geeignete Maßnahmen ergriffen. Dazu gehören technische Schutzvorkehrungen wie der Einsatz von Virenscannern und Firewall-Systemen sowie die Redundanz von Systemen. Zugangs- und Zugriffskontrollen werden standardmäßig implementiert, um einen bestmöglichen Schutz vor unbefugtem Zugriff auf Betriebssystem- und Anwendungsebene zu gewährleisten. Dem grundsätzlichen Risiko von Umsatz- und Margenrückgängen kann mit entsprechenden Leistungsanpassungen entgegengetreten werden. Durch die Expansion der Produktions- und Lagerflächen im E+L Produktionswerk in Augsburg im Geschäftsjahr 2022 wurden die Fertigungs-, Montage- und Logistikbereiche zentralisiert, wodurch sich bedeutende Effizienzpotenziale im Produktionsablauf ergeben. Finanzwirtschaftliche Chancen und Risiken Die grundlegenden Risikostrategien für das Zins-, Währungs- und Liquiditätsmanagement werden von der kaufmännischen Geschäftsführung in Zusammenarbeit mit den Abteilungen Treasury und Controlling festgelegt und an die Tochtergesellschaften kommuniziert. Finanzierungs- und Absicherungsentscheidungen werden auf Basis der Finanz- und Liquiditätsplanung getroffen, die alle wesentlichen Unternehmenseinheiten einschließt. Risiken entstehen durch ein langanhaltendes erhöhtes Zinsniveau, da mittel- und langfristige Darlehen, die zuvor zu vergleichsweise niedrigen Zinssätzen abgeschlossen wurden, nun zu wesentlich höheren Zinssätzen refinanziert werden müssen. Gleichzeitig ergeben sich Chancenpotenziale, wenn die relativ hohen Kontokorrentzinssätze, die sich bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr negativ auf das Zinsergebnis ausgewirkt haben, zurückgehen. Preisänderungsrisiken beim Einkauf von Rohstoffen und Zulieferprodukten werden teilweise durch langfristige Lieferkontrakte abgesichert. Da ein beträchtlicher Anteil der Umsatzerlöse in Länder außerhalb des Euro-Raums erzielt wird, bestehen Preisrisiken und -chancen aufgrund von Währungsschwankungen in den Nicht-Euro-Ländern. Direkte Wechselkursrisiken und -chancen bestehen nur im geringfügigen Maß, da die Rechnungsstellung im Wesentlichen in Euro erfolgt. Gesamteinschätzung Es wurden keine Einzelrisiken identifiziert, die für sich alleine oder in der Summe den Fortbestand der E+L GmbH zukünftig gefährden könnten. Auch für das Jahr 2024 ist die Geschäftsführung der Auffassung, dass alle Risiken mit entsprechenden Maßnahmen zielgerichtet gesteuert werden können und dass das Chancenpotential die bestehenden Risiken überwiegt. D. Prognosebericht Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Für das Gesamtjahr 2024 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Weltwirtschaftswachstum von +3,1 %. Dies entspricht dem vergleichbar schwachen Wachstum im Jahr 2023. Zwar äußerte sich der IWF zu Jahresbeginn 2024 auch für 2024 optimistischer als noch im Herbst 2023. Allerdings wird für die entwickelten Volkswirtschaften mit einem leichten Dynamikverlust von 0,1 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr gerechnet, da sowohl die US-amerikanische als auch die japanische Wirtschaft mit vermindertem Tempo wachsen dürften. Für den Euro-Raum wird ein Anstieg des BIP um 0,9 % prognostiziert. Die deutsche Wirtschaft dürfte sich mit +0,5 % erneut unterdurchschnittlich entwickeln. In den Schwellen- und Entwicklungsländern wird das Wachstumstempo wie in den beiden Vorjahren auf 4,1 % geschätzt. China (+4,6 %) und Indien (+6,5 %) werden voraussichtlich etwas schwächer wachsen als im Jahr 2023. Abwärtsrisiken für die Prognose liegen in geopolitischen Risiken, insbesondere in der Eskalation des Nahostkonflikts und dem anhaltenden Krieg in der Ukraine. Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2024 Für das Jahr 2024 erwarten die VDMA-Volkswirte erneut eine Stagnation des preisbereinigten Weltmaschinenumsatzes. Für alle vier großen Produktionsstandorte in Asien wird Wachstum im Jahr 2024 vorhergesagt, wobei Indien (+5 %) erneut Spitzenreiter sein dürfte. Die Ausgangslage in den anderen drei Ländern ist recht unterschiedlich: So folgt der kleine Zuwachs in Süd-Korea und Japan (jeweils +1 %) auf einen vergleichsweisen hohen Rückgang im Jahr 2023. In China sollte sich das Wachstum mit +2 % fortsetzen, was ein signifikanter Tempoverlust wäre, verglichen mit den Jahren vor der Corona-Pandemie. Da die Auftragseingänge in der EU-27 als auch in den USA im Jahr 2023 preisbereinigt deutlich den Vorjahreswert verfehlten, wird für 2024 ein realer Umsatzrückgang von jeweils 2 % prognostiziert. Quelle: "Maschinenbau Konjunktur international", Dezember 2023 Nach Ansicht des ifo Instituts (Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V.) dürfte die Wirtschaftsleistung im Jahr 2024 allenfalls verhalten zulegen. Das Institut rechnet für 2024 nur noch mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um +0,7 %. Mit dem im Haushaltsausschuss vereinbarten Bundeshaushalt wurden zusätzliche Einsparungen beschlossen. Unternehmen und Haushalte werden dadurch mehr belastet bzw. weniger entlastet, und die Staatsausgaben werden gekürzt. Unter dem Strich wird das die gesamtwirtschaftliche Erholung etwas dämpfen. Die Inflation ist weiter auf dem Rückzug, und der Zinshöhepunkt dürfte nach Ansicht des Instituts bereits überschritten sein. Quelle: Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V. (ifo Institut) Für den Maschinenbau in Deutschland wird 2024 abermals ein herausforderndes Jahr. Die VDMA-Volkswirte rechnen mit einem Rückgang der realen Produktion in Höhe von 4 %. Quelle: VDMA Prognose der Erhardt+Leimer GmbH Die langfristige Zielsetzung bleibt die Erhaltung und Weiterentwicklung der E+L GmbH als international expandierende Unternehmensgruppe mit dem Angebot von intelligenten Technologien und Produkten in höchster Qualität. Die E+L GmbH verfügt aktuell und entsprechend der Finanzplanung auch für das komplette Geschäftsjahr 2024 über ausreichend liquide Mittel bzw. Kreditlinien. Vor dem Hintergrund des im Vergleich zum Vorjahr niedrigeren Auftragsbestands und des verhaltenen Ausblicks im Hinblick auf den Auftragseingang erwartet die E+L GmbH für das Geschäftsjahr 2024 einen Umsatzrückgang im unteren einstelligen Prozentsatz. Durch Effizienzsteigerungen, niedrigere Leiharbeiteraufwendungen (Full-Year-Effekt) und erwartete Verbesserungen der Einkaufspreise wird eine Steigerung der Bruttomarge erwartet. Die Personalaufwendungen werden sich auf dem Niveau des Vorjahres bewegen. Zusätzliche Kosteneinsparungsmaßnahmen sollen zu einer leichten Reduktion der übrigen betrieblichen Aufwendungen führen. Gesamteinschätzung Für die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren wurden folgende Prognosen aufgestellt: Angesichts eines verhaltenen Auftragseingangs, der in etwa auf dem Niveau des Vorjahres liegt, ist davon auszugehen, dass die Umsatzerlöse leicht unter denen des vorherigen Geschäftsjahres liegen werden. Durch eine verbesserte Bruttomarge und Kosteneinsparungen wird dennoch ein operatives Ergebnis in etwa in Höhe des vorherigen Geschäftsjahres erwartet. Vor dem Hintergrund des bestehenden Geschäftsmodells bzw. Produktportfolios beurteilt die Geschäftsführung die mittel- und langfristigen Zukunftsaussichten als insgesamt sehr optimistisch. E. Abschlusserklärung Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft versichern, dass nach bestem Wissen im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- Finanz- und Ertragslage vermittelt wird, und dass die wesentlichen Chancen und Risiken beschrieben sind. Die Geschäftsleitung sieht keinen Anlass, die Unternehmensfortführung (going concern) in Frage zu stellen.
Augsburg, den 10. Juni 2024 Dr. oec. HSG Michael Proeller, Geschäftsführer Tobias Merk, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023ERHARDT+LEIMER GMBH, STADTBERGENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023ERHARDT+LEIMER GMBH, STADTBERGENA. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Augsburg und ist im Amtsgericht Augsburg unter der Handelsregisternummer HRB 8304 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne der § 267 III HGB auf. B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 242 ff., 265 I 2, 266 ff. HGB). Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 II HGB gegliedert. C. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Immaterielle Vermögensgegenstände Immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den um lineare Abschreibungen verminderten Anschaffungskosten bewertet. Sachanlagen Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Die Herstellungskosten enthalten Material-, Fertigungs- und Sondereinzelkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Gemeinkosten. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Die unbeweglichen und beweglichen Wirtschaftsgüter werden vorwiegend linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800 EUR werden aus Vereinfachungsgründen im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Finanzanlagen Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bewertet, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 I 1, § 253 III 3 HGB). Die Fremdwährungsumrechnung erfolgt zum Briefkurs am Tag des Geschäftsvorfalls. Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für die Ermittlung der Anschaffungskosten wird der gewogene Durchschnittswert angewendet (§ 240 IV HGB). Unfertige und fertige Erzeugnisse sowie unfertige Leistungen werden mit nach Fertigungsgrad differenzierten Herstellungskosten bewertet. Den Herstellungskosten werden Material-, Fertigungs- und Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Gemeinkosten zugerechnet. Den erkennbaren Risiken aus Lagerdauer und geringer Verwertbarkeit wird durch angemessene Abschläge Rechnung getragen. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind gemäß § 268 V 2 HGB von dem Posten "Vorräte" offen abgesetzt worden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt, erkennbare Ausfallrisiken durch individuelle Bewertungsabschläge berücksichtigt. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos wurden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen neben Einzelwertberichtigungen um pauschal ermittelte Wertberichtigungen gekürzt. Die zum Bilanzstichtag bestehenden Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Fremdwährung haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und werden zu dem am Bilanzstichtag geltenden Euroreferenzkurs bewertet. Wertpapiere Wertpapiere werden mit den Anschaffungskosten bewertet, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 I 1, § 253 IV 1 HGB). Guthaben bei Kreditinstituten, Kassenbestände Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände werden zu Nominalwerten bilanziert. Die zum Bilanzstichtag bestehenden Guthaben bei Kreditinstituten in Fremdwährung haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und werden zu dem am Bilanzstichtag geltenden Euroreferenzkurs bewertet. Pensionsrückstellungen Pensionsrückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I 2 HGB). Die zum Bilanzstichtag bestehenden Verbindlichkeiten in Fremdwährung haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und werden zu dem am Bilanzstichtag geltenden Euroreferenzkurs bewertet. D. Erläuterungen zur Bilanz I. BILANZ Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in einer gesonderten Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen Ein Betrag in Höhe von 4.193 TEUR (Vj. 3.885 TEUR) der Forderungen gegen verbundene Unternehmen hat eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Der Anteil der Forderungen gegen Gesellschafter an den Forderungen gegen verbundene Unternehmen beträgt 4.509 TEUR (Vj. 2.772 TEUR). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen größtenteils aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 11 TEUR (Vj. 4.940 TEUR). Eigenkapital Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach dem 7-Jahresdurchschnittszins und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach dem 10-Jahresdurchschittszins beträgt im Geschäftsjahr 2023 121 TEUR (Vj. 540 TEUR). Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projected Unit Credit Method" ermittelt. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB): Richttafel: Heubeck-Richttafeln 2018 G Rechnungszins: 1,83 % (Zinssatz bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren mit einem 10-Jahresdurchschnitt) Rentendynamik: 2,00 % Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Personalrückstellungen in Höhe von 3.083 TEUR (ausstehende Urlaube, Gleitzeitkonten, Abfindungen, Arbeitnehmerjubiläen, Tantiemen und Erfindervergütungen), Garantierückstellungen in Höhe von 780 TEUR, Rückstellungen für ausstehenden Rechnungen in Höhe von 447 TEUR sowie Rückstellungen für Vertreterprovisionen in Höhe von 177 TEUR. Die Jubiläumsrückstellungen wurden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projected Unit Credit Method" ermittelt. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB): Richttafel: Heubeck-Richttafeln 2018 G Rechnungszins: 1,74 % (Zinssatz bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren mit einem 7-Jahresdurchschnitt) Verbindlichkeiten Angaben über Restlaufzeiten und Besicherung der Verbindlichkeiten zeigt nachfolgender Verbindlichkeitenspiegel (Angaben in TEUR):
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen aus Darlehen in Höhe von 1,4 Mio. EUR sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 592 TEUR. Bei den sonstigen Verbindlichkeiten sind Darlehensverbindlichkeiten in Höhe 4,9 Mio. EUR enthalten, die für den Fall einer Insolvenz der Gesellschaft im Rang hinter die in § 39 Abs. 1 bis 5 InsO genannten Forderungen aller jeweiligen übrigen Gläubigern der Gesellschaft zurücktreten. Die weiteren sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 115 TEUR (Vj. 115 TEUR), Steuerverbindlichkeiten in Höhe von 590 TEUR (Vj. 664 TEUR) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherung in Höhe von 5 TEUR (Vj. 0 TEUR). Die Sicherung bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgt in Form eingetragener Grundschulden. Derivative Finanzinstrumente Die Gesellschaft hat Zinsswaps mit einem Nominalbetrag in Höhe von insgesamt 17,2 Mio. € abgeschlossen. Der beizulegende Zeitwert der Zinssicherungsgeschäfte zum Bilanzstichtag beträgt -289 TEUR. Außerdem wurden entsprechende Zinsfloors bzw. Zinscaps abgeschlossen, deren beizulegender Zeitwert zum Bilanzstichtag +95 TEUR beträgt. Die Ermittlung der MTM Bewertung (mark-to-market) dieser derivativen Finanzinstrumente erfolgte anhand bankinterner Modelle. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen, die sich der Laufzeit nach wie folgt gliedern (Angaben in TEUR):
Die Gesellschaft hat sich in Form einer harten Patronatserklärung dazu verpflichtet, die Erhardt+Leimer Automation Technology (Zhejiang) Co. Ltd., Hangzhou, China, finanziell dergestalt auszustatten, dass die Erhardt+Leimer Automation Technology (Zhejiang) Co. Ltd. ihren Verpflichtungen aus Darlehensverträgen, die mit einem fremden Dritten abgeschlossen wurden, jederzeit nachkommen kann. Die entsprechenden Darlehensverträge haben eine Laufzeit bis 31. Dezember 2043 und haben zum Bilanzstichtag eine Valuta in Höhe von 12,2 Mio. €. Gegenwärtig schätzt die Geschäftsführung die Wahrscheinlichkeit aus einer Inanspruchnahme im Rahmen der genannten Patronatserklärung aufgrund der Ausstattung der Gesellschaft als gering ein. E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnungen Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind solche aus Währungsumrechnungen in Höhe von 81 TEUR (Vj. 185 TEUR) und unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen solche aus Währungsumrechnungen in Höhe von 464 TEUR (Vj. 644 TEUR) ausgewiesen (§ 277 V 2 HGB). Erträge und Aufwendungen aus Abzinsungen Unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind solche aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen und Jubiläumsrückstellungen in Höhe von 255 TEUR (Vj. 261 TEUR) enthalten. Aufwendungen bzw. Erträge aus einer Änderung des Abzinsungszinssatzes der Pensions- und Jubiläumsrückstellungen werden bei den Personalaufwendungen ausgewiesen. Aufwendungen und Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung bzw. außergewöhnlicher Bedeutung gemäß § 285 Nr. 31 HGB In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge von außergewöhnlicher Bedeutung in Höhe von 60 TEUR enthalten, die aus der Aufwertung von Forderungen gegen die Erhardt+Leimer Japan Limited, Yokohama / Japan, resultieren. Die Aufwertung erfolgte aufgrund der Entwicklung des Wechselkurses EUR-YEN im Jahr 2023. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von in den Vorjahren gebildeten Rückstellungen in Höhe von 204 TEUR enthalten. F. Sonstige Angaben Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt 2023 waren bei der Gesellschaft 684 Mitarbeiter beschäftigt, davon 410 Angestellte, 241 gewerbliche Mitarbeiter und 33 Auszubildende. Sonstiges Das Abschlussprüferhonorar für das Geschäftsjahr 2023 besteht aus Abschlussprüfungsleistung in Höhe von 160 TEUR sowie Steuerberatungsleistung in Höhe von 19 TEUR. Unternehmensorgane Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren Herr Dr. oec. HSG Michael Proeller (CEO) und Herr Tobias Merk (CFO) zu Geschäftsführern der Gesellschaft bestellt. Die Bezüge für frühere Mitglieder der Geschäftsführung für das Jahr 2023 betragen 101 TEUR. Insgesamt sind für diesen Personenkreis Pensionsrückstellungen zum Bilanzstichtag in Höhe von 693 TEUR gebildet. Anteilsbesitz
Die Erhardt + Leimer GmbH, Augsburg, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen und die Erhardt + Leimer Beteiligungsgesellschaft mbH, Stadtbergen, den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Die Veröffentlichungen sollen beim elektronischen Bundesanzeiger erfolgen. Ergebnisverwendung Der Geschäftsführer schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 5.339.863,46 EUR (Vj. 6.976.612,10 EUR) mit dem Gewinnvortrag von 31.871.826,30 EUR (Vj. 24.895.214,20 EUR) auf neue Rechnung vorzutragen.
Augsburg, den 10. Juni 2024 Dr. oec. HSG Michael Proeller, Geschäftsführer Tobias Merk, Geschäftsführer Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 12. Juni 2024 Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss von 5.339.863,46 EUR (Vj. 6.976.612,10 EUR) wird zusammen mit dem Gewinnvortrag von 31.871.826,30 EUR auf neue Rechnung vorgetragen.
Augsburg, 12.06.2024 Erhardt- und Leimer Beteiligungsgesellschaft mbH Hannelore Leimer Dr. Michael Proeller
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Erhardt+Leimer GmbH, Stadtbergen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Erhardt+Leimer GmbH, Stadtbergen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Erhardt+Leimer GmbH, Stadtbergen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Grünwald b. München, den 11. Juni 2024 LKC
Grünwald GmbH & Co. KG
Malte Thalemann, Wirtschaftsprüfer Joachim D. Heinrich, Wirtschaftsprüfer |
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