Stammdaten

Register
Amtsgericht Amberg HRB 4166
Eingetragen
28.1.2008
Branche
Herstellung von Gipserzeugnissen für den BauHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Isolierstoffen, Schalldämmstoffen, Wärmedämmstoffen, Dichtstoffen, Metallkonstruktionen, Zwischendecken, Bauteilen aus Polyurethan im Allgemeinen und insbesondere Polyurethan-Systemen, beweglichen Wänden und Fertigwänden, der entsprechenden Geräte und Maschinen sowie anderer Produkte für den Wohnungsbau und Gewerbebau sowie die Entwicklung, Herstellung und der Handel mit Maschinen und Anlagen für die Herstellung vorgenannter Produkte, soweit dies keiner behördlichen Genehmigung bedarf.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Philippe Dejori
seit 16.12.2015
Prokura
Stefano Sboarina
seit 28.1.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Ediltec Insulation S.P.A.ITA
50.80%
Gruppo SBN SRLITA
49.20%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Ediltec Insulation S.P.A.
Italy
50.80%
Gruppo SBN SRL
Italy
49.20%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ediltec Bayern GmbH

Wackersdorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

EDILTEC Bayern GmbH, Wackersdorf

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

Die EDILTEC-Gruppe beschäftigt sich seit 1989 mit der Planung und Produktion von Isolierungen, Kühlsystemen und -technik. Seit nunmehr 25 Jahren stellen wir die von uns eingesetzten Hochleistungsdämmstoffe aus extrudiertem Polystyrolhartschaum und Polyurethan sowohl für den Handel als auch für die Industrie selbst her. Die Dämmstoffe sind konzipiert für härteste Anforderungen, wie sie z.B. der Kühlhausbau erfordert. Speziell auf dem Gebiet der extrudierten Polystyroldämmstoffe zählt EDILTEC heute zu den führenden Anbietern in Mitteleuropa. X-Foam, das Markenprodukt der Ediltec-Gruppe gibt es seit 2008 auch in Deutschland, hergestellt von der EDILTEC Bayern GmbH. Mit dem modernen Werk in Wackersdorf nahe Regensburg und mitten im Dreieck der Metropolregionen Nürnberg, München und Prag setzen wir ein wichtiges Zeichen und unsere Expansion in Europa fort.

1.2 Forschung und Entwicklung

Die EDILTEC Bayern GmbH hat Ende 2023 die überaus aufwendige, aber auch wichtige sog. allgemeine Bauartgenehmigung (aBG) für X-Foam 300, 500 und 700 kPa zur zwei- und dreilagigen Verlegung bis zu einer Gesamtstärke von einschließlich 300 mm erhalten, womit wir weiter zum Wettbewerb aufschließen und weitere anspruchsvolle Anwendungsgebiete (Flachdach) bzw. Kundenklientel (sog. Schwarzdecker) abdecken können. In bestimmten Einzugsgebieten, wie der Schwäbische Alb, im Kölner Becken, der Eifel oder in Baden, wird auch immer häufiger die sog. Erdbebensicherheit nachgefragt, welche wir mit der neuen Zulassung für zwei- und dreilagige Verlegung nun auch für Einfamilienhäuser garantieren können. Durch den Erwerb eines neuen Gerätes zur Messung der Wärmeleitfähigkeit im 2. Quartal 2023 erreichen wir bereits heute eine um min. ein Milliwatt bessere Wärmeleitfähigkeit, welche wir anhand unserer intern und extern beim FIW München gemessenen Testreihe bereits zur Verlängerung unserer sog. Zulassungen im August 2024 zu Papier bringen möchten. In Zusammenarbeit mit dem deutschen Herstellerverband FPX Berlin möchten wir die Umweltverträglichkeit unserer Produkte auditieren, eine Anforderung, welche immer öfter sowohl im In- als auch im Ausland v.a. im Zuge der Realisierung von öffentlichen Bauten gefordert wird.

2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2.1 Gesamtwirtschaftliche Situation

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland stagnierte auch im Jahr 2023 merklich. Aufgrund der nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen, ungünstiger Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und einer geringen Nachfrage aus dem In- und Ausland, konnte sich 2023 die Erholung der Deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fortsetzen. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam stattdessen im immer noch krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Mit einem Absinken des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 0,3 % zum Vorjahr (2022: +1,8 %), ist Europas größte Volkswirtschaft in eine Rezession gerutscht. Dabei verlief die Entwicklung der Bruttowertschöpfung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich. Hohe Energiekosten, gestiegene Zinssätze und schwächere Nachfrage prägten das Jahr. Unter dem Einfluss immer weiter steigender Verbraucherpreise fiel der private Konsum um 0,8%. Die Inflation sank zwar von 6,9 auf 5,9%, blieb aber hoch, besonders bei den Nahrungsmitteln. Die Energiepreise gingen erfreulicherweise zum Jahresende zurück, verteuerten sich jedoch im Jahres-Gesamtdurchschnitt trotzdem um 5,3%.

Mit -2,0 % ging die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe deutlich zurück. Obwohl die Entwicklung im Baugewerbe neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere von den zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen gebremst wurde, erreichte es preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die Dienstleistungsbereiche konnten im Jahr 2023 größtenteils ihre wirtschaftlichen Aktivitäten erneut ausweiten und stützten damit die deutsche Wirtschaft. Dagegen sank die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe, insbesondere durch den Rückgang im Groß- und Einzelhandel, um 1,0 % zum Vorjahr. Neben einem Rückgang des privaten Konsums um 0,8 % infolge der hohen Verbraucherpreise, reduzierte im Jahr 2023 auch der Staat erstmals seit fast 20 Jahren seine Konsumausgaben (-1,7 %). Auch die Bauinvestitionen gingen preisbereinigt um 2,1 % zurück. In Ausrüstungen (Maschinen, Geräte, Fahrzeuge) wurde im Jahr 2023 hingegen preisbereinigt 3,0 % mehr investiert als noch im Vorjahr. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage wirkten sich im Jahr 2023 auch auf den Außenhandel aus. Deutschland exportierte preisbereinigt 1,8 % weniger Waren und Dienstleistungen ins Ausland als noch im Vorjahr. Gleichzeitig sanken jedoch auch die Importe um 3,0 %, wodurch der resultierende positive Außenbeitrag (Differenz zwischen Ex- und Importen) insgesamt das Bruttoinlandsprodukt stütze.

Während die Prognose der deutschen Bundesregierung für das Gesamtjahr von einem leichten Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 0,3% ausging, sahen andere Wirtschaftsinstitute Deutschland im Jahr 2024 zwischen Stagnation und Rezession. Im ersten Quartal 2024 stieg das BIP gegenüber dem vierten Quartal 2023 preis-, saison- und kalenderbereinigt tatsächlich um 0,2%. Damit setzte sich der Negativtrend aus dem letzten Quartal 2023, in dem noch ein 0,5-prozentiges Absinken des BIP verzeichnet wurde, nicht fort. Für Lichtblicke könnte eine Normalisierung der Inflationsraten sorgen. Auch stieg zu Jahresbeginn die Produktion energieintensiver Industriezweige wieder an, nachdem sie seit Anfang 2022 fast durchgehend rückläufig gewesen war.

2.2 Branchenbezogene Situation

Die von Mitte 2022 bis Anfang 2023 erfolgte Vervierfachung des Zinsniveaus für Hypothekendarlehen von unter eins auf teils über vier Prozent hat Investitionen in neue Wohnungen in vielen Fällen unwirtschaftlicher gemacht. Des Weiteren haben hohe Bau- und Immobilienpreise den Bau, eine jahrelange Wachstumslokomotive unserer Volkswirtschaft, seit Mitte 2022 auf Talfahrt geschickt. Dabei hat sich der Wohnungsbau besonders negativ entwickelt, dessen Auftragseingänge von Januar bis Mai 2023 real 32 Prozent unterhalb des Vorjahresniveaus lagen. Auch die Zahl der genehmigten Wohnungen v.a. im Ein- und Zweifamilienhausbau ging im selben Zeitraum im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent zurück. Neue Projekte privater oder gewerblicher Bauherren wurden demzufolge verschoben oder storniert. Im öffentlichen Bau sorgen die hohen Baupreise dafür, dass die Haushaltsansätze für Bauprojekte überschritten werden und geplante Vorhaben aufgeschoben werden müssen. Komplexe baurechtliche Vorgaben, hohe Anforderungen im Rahmen der Neubauförderung und anspruchsvolle Energieeffizienzanforderungen machen v.a. den Neubau zusätzlich wenig attraktiv und teuer. Die deutlich verschlechterten Rahmenbedingungen lassen also das Ziel der Bundesregierung, 400.000 neue Wohnungen pro Jahr zu errichten, in weite Ferne rücken und ein Absinken auf weniger als 200.000 Wohneinheiten befürchten. Dies spiegelt sich auch im Einbruch des Volumens an Immobilienkrediten wider, auch weil mit einer Rückkehr der Niedrigzinspolitik in den kommenden Jahren wenig wahrscheinlich erscheint. Demzufolge ist die Politik im Hinblick auf die nächsten Jahre und Jahrzehnte einmal mehr gefordert, soziales und erschwingliches Wohnen zu ermöglichen und die gesellschaftliche und wirtschaftliche Transformation hin zu Nachhaltigkeit und Dekarbonisierung sicherzustellen.

2.3 Geschäftsverlauf

Das Berichtsjahr war für die Firma ein herausforderndes Jahr. Die Material- bzw. Lieferengpässe im Jahr zuvor haben, zumindest in unserem Industriezweig, 2023 keine Rolle mehr gespielt. Eine erhöhte Bevorratung unserer Kunden am Lager noch im Jahr 2022 hat sich bei vielen unserer Kunden teils bis Mitte 2023 hineingezogen, was sich höchst negativ auf deren Bestellverhalten ausgewirkt hat. Spätestens ab der zweiten Jahreshälfte waren viele unserer Kunden seitens deren Geschäftsführungen zudem angehalten, Lagerbestände abzubauen und Bestellungen lediglich objektbezogen auszulösen. Der erhebliche Nachfragerückgang machte im Jahresverlauf mehrere längere Linienstopps unumgänglich und einen Produktionsstopp für den restlichen Jahresverlauf bereits Ende November 2023 notwendig, um Kurzarbeit im Jahresverlauf zu vermeiden. Teils um 40 Prozent rückläufige Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser im letzten Jahr und lediglich Überhänge aus dem Jahr zuvor hatten einen deutlichen Nachfragerückgang mit sinkenden Verkaufspreisen bei gleichzeitig erhöhten Gesamtkosten zur Folge.

Infolgedessen ergab sich ein Umsatzrückgang auf TEUR 14.991 (Vj. TEUR 20.566), was eine erhebliche Verschlechterung im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Hauptursachen dafür waren deutlich gesunkene Absatzmengen. Der in der Folge wesentlich niedrigere Rohertrag im Vergleich zu 2022 konnte nicht kompensiert werden. Im Berichtsjahr ergab sich daher ein Jahresfehlbetrag von TEUR 361 (Vj. Jahresüberschuss TEUR 1.107).

Die wesentlichen Erfolgsgrößen, die für die Unternehmensentwicklung von Bedeutung sind, fasst folgende Tabelle zusammen:

2023
in TEUR
2022
in TEUR
Umsatzerlöse 14.991 20.566
Rohertrag 4.712 6.570
EBITDA -42 1.987
EBIT -492 1.557
Jahresüberschuss -361 1.107

3.0 Wirtschaftliche Lage des Unternehmens

3.1 Ertragslage

Der Umsatz ist in diesem Geschäftsjahr um TEUR 5.575 gesunken.

Insgesamt hat die Ediltec Bayern GmbH im Jahr 2023 eine um ca. 11,5% niedrigere Absatzmenge (ca. 22.564 m3) als im Vorjahr generiert. Aufgrund gestiegener Personal- und Rohstoffkosten war eine Preiserhöhung im vierten Quartal 2023 notwendig.

In Deutschland hingegen ging sowohl der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um knapp 45% auf TEUR 7.374 und der Absatz um ca. 30% auf 76.543 m3 zurück. Die Umsätze mit unserem Industriekunden stiegen im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um gute 21% auf TEUR 1.735, wie auch die verkaufte Menge, welche sich um 48% auf 18.051 m3 erhöht hat. In Österreich fiel der Umsatz (TEUR 5.602) um 6% und das Volumen (60.207 m3) um ca. 23% höher aus; in Tschechien wurde mehr Menge (+17% auf 20.170 m3) und weniger Umsatz (knapp - 5,5% auf TEUR 1.889) erwirtschaftet. Der kroatische Schwesterbetrieb Ediltec d.o.o. hat im Jahr 2023 Fertigware der Ediltec Bayern GmbH im Gegenwert von TEUR 309 erhalten.

Unser Fokus liegt, neben Industriekunden als 2. Standbein, weiterhin auf lokalen Händlerkunden im Süden Deutschlands und in der Tschechischen Republik sowie in Österreich, wo wir unsere Kundenbasis v.a. im Süden und Osten verstärken konnten.

Der Materialaufwand sank aufgrund eines schlechteren Absatzes und sinkender Materialpreise auf TEUR 10.959. Der Personalaufwand stieg leicht im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 37, aufgrund höherer Lohnvergütungen, auf TEUR 1.887.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich 2023 um TEUR 134 im Vorjahresvergleich auf TEUR 2.862 erhöht. Dies ist im Wesentlichen durch eine Stornierung von Fördermittelzahlung aufgrund Absage bedingt.

Abschreibungen wurden im Geschäftsjahr 2023 in Höhe von TEUR 450 vorgenommen (Vj. TEUR 430).

Vor diesem Hintergrund beträgt das Jahresergebnis in 2023 ein negatives Ergebnis von TEUR 361 und fielen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.468 geringer aus.

Zusammenfassend zeigt sich eine deutliche Verschlechterung der Ertragslage im Vergleich zum Vorjahr. Die Gesamtleistung und die Umsatzerlöse sind stark gesunken, was zu einem niedrigeren betrieblichen Rohertrag führte.

3.2 Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 193 bzw 1,8 % erhöht. Auf der Aktivseite resultiert dies trotz um TEUR 2.761 niedrigeren flüssigen Mitteln in Höhe von von TEUR 230 aus den um TEUR 1.231 höheren Vorräten in Höhe von TEUR 3.929 sowie den gestiegenen sonstigen Vermögensgegenständen von TEUR 1.772 (Vj. TEUR 649). Zudem bestehen am Bilanzstichtag höhere Forderungen gegenüber dem Vorjahr.

Auf der Passivseite verringerte sich im Berichtsjahr das Eigenkapital infolge des Jahresfehlbetrags von TEUR 361 auf TEUR 8.548 (Vj. TEUR 8.909) zum Bilanzstichtag. Die Eigenkapitalquote beträgt rd. 76 % (Vj. 81%).

Der Rückstellungsbedarf ist zum 31. Dezember 2023 gegenüber dem Vorjahr mit TEUR 129 (Vj. TEUR 227) gesunken. Inbesondere waren keine Steuerrückstellungen notwendig.

Die Verbindlichkeiten betragen TEUR 2.431 (Vj. TEUR 1.720). Davon stehen TEUR 1.014 gegenüber Kreditinstituten, die im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 555 um TEUR 459 gestiegen sind. Lieferantenverbindlichkeiten bestehen TEUR 955 (Vj. TEUR 399).

Die Vermögenslage ist geordnet, die Vermögens- und Kapitalstruktur solide.

3.3 Finanzlage

Im Rahmen unseres Finanzmanagements wird vorrangig darauf geachtet, sämtliche Zahlungsverpflichtungen aus dem laufenden Geschäftsverkehr sowie gegenüber den finanzierenden Banken termingerecht nachkommen zu können. Die Liquidität ist im Vergleich zum Vorjahr knapper, aber gesichert.

Die flüssigen Mittel zum 31. Dezember 2023 betragen TEUR 230 (VJ. TEUR 2.991).

Unsere Verbindlichkeiten bestehen ausschließlich in der Euro Währung, sodass Währungsrisiken nicht bestehen. Bei den hereingenommenen langfristigen Fremdmitteln handelt es sich ausschließlich um ein mittelfristiges Darlehen.

Die Finanzlage stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

2023
in TEUR
2022
in TEUR
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit -2.296 1.319
Cash Flow aus Investitionstätigkeit -454 -161
Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit -11 -11
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 230 2.991

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Ediltec Bayern GmbH zieht für ihre interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Eigenkapitalquote, EBIT sowie Gesamtrentabilität heran. Die für die Gesellschaft bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren stellen wir im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

2023 2022
Eigenkapitalquote 76% 81%
EBIT -492 TEUR 1.557 TEUR
Gesamtkapitalrentabilität 6% 14%

5. Risiko- und Chancenbericht

5.1 Risiken der künftigen Entwicklung

Im Rahmen unseres unternehmerischen Handels sind wir diversen Risiken ausgesetzt. Dabei versuchen wir, Risiken nur dann einzugehen, wenn ihnen die Chance auf eine angemessene Wertsteigerung gegenübersteht und sie mit anerkannten Methoden und Maßnahmen innerhalb unserer Organisation beherrschbar sind.

Das größte Risiko für die Baubranche und Ihre Zulieferer, und damit für uns, ist und bleibt ein fortdauernder Abschwung v.a. beim Neubau, welcher sich mindestens für das Gesamtjahr 2024 fortsetzen dürfte. Von einer geplanten bzw. angedachten Zunahme der Sanierung von Altbauten mit etwaiger Förderung seitens der öffentlichen Hand würden XPS-Hersteller wie wir unterdurchschnittlich profitieren. Ein weiteres Risiko ist die weiterhin hohe Wechselbereitschaft vieler Kunden v.a. auf dem deutschen Markt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

5.2 Chancen der künftigen Entwicklung

In einem kurz- bis mittelfristig schwachen Gesamtmarkt bei einer deutlich rückläufigen Bautätigkeit, v.a. im Ein- und Zweifamilienhausbau, scheint es uns notwendig zu sein, mit wettbewerbsfähigen Preisen etwaige Neukunden im In- und Ausland zu akquirieren und bestehende gegen erheblichen Wettbewerb aus sowohl aus dem In- als auch aus dem Ausland zu verteidigen. Solange die insgesamt negativen Rahmenbedingungen, so etwa deutlich höhere Bauzinsen und weiterhin hohe Gesamtkosten für Energie, Rohstoff, Personal und Logistik überwiegen, erachten wir die Kontinuität unserer Produktion sowie die Vermeidung von Kurzarbeit als oberste Priorität.

6. Prognosebericht

Ein Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024 gestaltet sich, ähnlich wie bereits im Jahr 2023, schwierig. Wir fahren hier weiterhin "auf Sicht" und solange sich externe Faktoren wie z.B. die höheren Bauzinsen oder die Bau- sowie Immobilienpreise insgesamt nicht entspannen, ist ein einigermaßen verlässlicher Blick in die Zukunft kaum möglich. Höhere Rohstoffkosten im ersten Quartal machten zu Beginn des zweiten Quartals 2024 eine Preisanpassung für unsere Produkte im zweistelligen Prozentbereich notwendig. Von der Beschäftigung eines neuen Außendienstmitarbeiters für die Region Deutschland Süd ab 2024 erwarten wir uns mittelfristig höhere Umsätze. Neu akquirierte Kunden u.a. in Österreich leisten, wie bereits im Jahr 2023 einen entscheidenden Beitrag, rückläufige Umsätze auf dem besonders schwachen deutschen Markt zumindest teilweise aufzufangen.

Die Prognose für das Geschäftsjahr 2024 basiert auf einer internen Top-Down sowie einer Bottom-Up-Analyse. Diese Planung wird unter zusätzlicher Berücksichtigung der erwarteten konjunkturellen gesamtwirtschaftlichen Lage und insbesondere aufgrund unseres Geschäftsmodells den erwarteten Material- und Personalaufwendungen zu einer Gesamtprognose verdichtet.

Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2024 ein operatives Ergebnis (EBIT) in einer Bandbreite von TEUR 150 und TEUR 250 sowie eine entsprechende Verbesserung des Unternehmensergebnisses.

 

Wackersdorf, den 25. Juli 2024

EDILTEC Bayern GmbH

Stefano Sboarina, Geschäftsführer

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.880.443,70 3.816.516,32
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 115.928,00 136,00
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 115.924,00 6,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 4,00 130,00
II. Sachanlagen 3.764.515,70 3.816.380,32
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.553.010,62 2.665.438,32
2. technische Anlagen und Maschinen 935.385,08 1.096.968,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 60.082,00 53.974,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 216.038,00 0,00
B. Umlaufvermögen 7.261.674,43 7.126.447,43
I. Vorräte 3.928.853,82 2.697.797,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.102.585,16 1.437.172,74
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 736.591,45 16.192,44
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.365.993,71 1.420.980,30
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 230.235,45 2.991.477,69
C. Rechnungsabgrenzungsposten 46.908,51 52.831,04
Aktiva 11.189.026,64 10.995.794,79

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 8.548.246,52 8.909.274,10
I. Gezeichnetes Kapital 1.500.000,00 1.500.000,00
II. Gewinnvortrag 7.409.274,10 6.302.011,55
III. Jahresfehlbetrag 361.027,58 -1.107.262,55
B. Rückstellungen 129.196,08 226.644,41
C. Verbindlichkeiten 2.430.972,94 1.719.798,37
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.013.777,65 555.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 490.279,00 137.431,50
3. sonstige Verbindlichkeiten 926.916,29 1.027.366,87
D. Passive latente Steuern 80.611,10 140.077,91
Passiva 11.189.026,64 10.995.794,79

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 4.712.658,06 6.570.273,77
2. Personalaufwand 1.887.507,43 1.850.088,32
a) Löhne und Gehälter 1.546.075,51 1.549.724,26
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 341.431,92 300.364,06
davon für Altersversorgung 5.670,00 4.200,00
3. Abschreibungen 449.879,63 430.258,34
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 449.879,63 430.258,34
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.862.458,97 2.728.040,96
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 10,08
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 194,03 90,84
davon Erträge aus Abzinsung 124,03 90,84
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 11.062,18 11.240,17
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -141.835,81 438.670,91
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 59.466,81 22.720,98
8. Ergebnis nach Steuern -356.220,31 1.112.065,91
9. sonstige Steuern 4.807,27 4.803,36
10. Jahresfehlbetrag 361.027,58 -1.107.262,55

8. Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB sowie den Vorschriften des GmbHG unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB dargestellt. Von den Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: EDILTEC Bayern GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Wackersdorf
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amberg
Register-Nr.: 4166

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Herstellungskosten aktiviert und über eine Nutzungsdauer von vier bzw. sechs Jahren nach der linearen Methode abgeschieben.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und über drei bis fünf Jahre nach der linearen Methode abgeschrieben.

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgte grundsätzlich zu den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen, die unter Zugrundelegung der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode berechnet werden.

Die planmäßigen Abschreibungen erflogen nach folgenden Nutzungsdauern:

Grundstücke und Bauten 10 - 33 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 5 - 16 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 15 Jahre

Bis 2018 wurde ein Sammelposten entsprechend § 6 Abs. 2a EStG gebildet, der im Jahr der Bildung und den folgenden vier Jahren pauschal mit jeweils einem Fünftel gewinnmindert aufgelöst wird.

Seit 2019 werden geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 800,00 netto sofort abgeschrieben.

Die Vorräte wurden unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten angemessene Teile der notwendigen produktionsbezogenen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen und Verwaltungsgemeinkosten, die direkt dem Herstellungsprozess zugeordnet werden können.

Forderungen und sonstige Vermögegensgegenstände sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet oder gegebenenfalls mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag.

Liquide Mittel werden zum Nominalwert angesetzt.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und passivierungspflichtigen ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgt in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostensteierungen. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden soweit einschlägig mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden gebildet für die zu erwartenden Steuerbelastungen bzw. -entlastungen aus temporären und quasi permanenten Differenzen zwischen Buchwerten von Vermögenswerten und Schulden in der Handelsbilanz und den Wertansätzen der Steuerbilanz. Dabei kommt die bilanzorientierte Methode zur Anwendung. Latente Steuern sind auf Basis der erwartenden Steuersätze zu ermitteln, die zum Zeitpunkt der Begleichung der Schuld oder der Realisierung der Vermögenswerte voraussichtlich Geltung haben. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragssteuersatz beträgt 28,075%.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand wiefolgt statt.

Gegenüber dem Vorjahr erfolgte eine abweichende Bewertung des Vorratsvermögens. Für Roh, Hilfs- und Betriebsstoffe werden die Anschaffungs- oder Herstellungskosten im Berichtsjahr nicht mehr nach einem Verbrauchsfolgeverfahren, sondern nach der Durchschnittskostenmethode ermittelt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet, sofern nicht nach § 253 Abs. 4 HGB um noch anfallende Aufwendungen geminderte Verkaufswerte anzusetzen sind. Sofern die Methode der Vorjahre im Berichtsjahr beibehalten hätte, würde zum 31. Dezember 2023 ein Vorratsvermögen in Höhe von TEUR 3.135 bestehen. Durch die Änderung der Bewertungsmethode hat sich eine Aufwertung von TEUR 794 auf TEUR 3.929 zum Bilanzstichtag ergeben.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.593.042,16 117.551,82 0,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 38.510,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.631.552,16 117.551,82 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.408.983,91 25.724,96 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 3.024.889,43 112.902,40 236.414,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 247.736,43 31.168,77 1.161,64
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 236.198,00 0,00
Summe Sachanlagen 7.681.609,77 405.994,13 237.575,64
Summe Anlagevermögen 9.313.161,93 523.545,95 237.575,64
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 1.710.593,98
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 38.510,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1.749.103,98
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 4.434.708,87
2. technische Anlagen und Maschinen 20.160,00 2.921.537,83
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 277.743,56
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -20.160,00 216.038,00
Summe Sachanlagen 0,00 7.850.028,26
Summe Anlagevermögen 0,00 9.599.132,24
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.593.036,16 1.633,82 0,00 0,00 1.594.669,98
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 38.380,00 126,00 0,00 0,00 38.506,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.631.416,16 1.759,82 0,00 0,00 1.633.175,98
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.743.545,59 138.152,66 0,00 0,00 1.881.698,25
2. technische Anlagen und Maschinen 1.927.921,43 284.907,38 226.676,06 0,00 1.986.152,75
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 193.762,43 25.059,77 1.160,64 0,00 217.661,56
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 3.865.229,45 448.119,81 227.836,70 0,00 4.085.512,56
Summe Anlagevermögen 5.496.645,61 449.879,63 227.836,70 0,00 5.718.688,54
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 115.924,00 6,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 4,00 130,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 115.928,00 136,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 2.553.010,62 2.665.438,32
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 935.385,08 1.096.968,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 60.082,00 53.974,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 216.038,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 3.764.515,70 3.816.380,32
Summe Anlagevermögen 0,00 3.880.443,70 3.816.516,32

Forschungs- und Entwicklungskosten

Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrugen im Geschäftsjahr 262.000,00 Euro.

Davon entfallen 118.000,00 Euro auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 4.549,84 Euro (Vorjahr: 2.000,00 Euro).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber verbunden Unternehmen beläuft sich auf 736.591,45 Euro (Vorjahr: 16.192,44 Euro).

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Steuerforderungen in Höhe von TEUR 1.659 (Vorjahr: TEUR 403).

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 83.378,34 Euro.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre Euro
Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 115.924,00
darauf entfallende passive latente Steuern -32.545,66
Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert 0,00
Gesamtbetrag 83.378,34

Eigenkapital

Das gezeichnete Eigenkapital ist mit 1,5 Mio. EUR unverändert im Vergleich zum Vorjahr.

Zum 31. Dezember 2023 ergibt sich ein Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 7.048 (VJ: TEUR 7.409).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die ausgewiesenen sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Personalaufwendungen

TEUR 59 und Rückstellung für ausbleibende Karenzzahlungen TEUR 35.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEuro bis 1 J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 1.013,8 736,3 277,5 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 464,8 464,8 0,0 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 490,3 490,3 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 462,1 462,1 0,0 0,0
Summe 2.431,0 2.153,5 277,5 0,0

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 490.279,00 Euro (Vorjahr: 137.431,50 Euro). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren aus Lieferungen und Liestungen.

Latente Steuern

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 80.611,10 Euro.

Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: Minderung passive latene Steuern Euro 59.466,81.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 653 TEUR sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Es handelt sich dabei um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge von TEUR 168 (VJ: TEUR 6).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen von TEUR 244 (VJ: TEUR 19).

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um:

KEHAG- Ausschüttung/Forderungsanmeldung aufgrund Insolvenz in Höhe von Euro 141.176.-.

Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um:

Storno Fördermittel EKDP aus 2022 in Höhe von Euro 173.459,56 - keine Bewilligung.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
gewerbliche Mitarbeiter 22,00
Angestellte 6,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Stefano Sboarina ausgeübter Beruf: Geschäftsführer der Gruppo SBN Srl.

Vergütungen der Geschäftsführer

Der Geschäftsführer erhält keine Bezüge für die Geschäftsführertätigkeit von Ediltec Bayern GmbH, Wackersdorf.

Konzernzugehörigkeit

Angabe nach § 285 Abs. 14 und 14a HGB

Die EDILTEC Bayern GmbH, Wackersdorf, gilt als verbundenes Unternehmen gemäß § 271 Abs. 2 HGB und ist in den Konzernkreis der Gruppo SBN S.r. l., Verona/Italien (eingetragen im Handelsregister bei der Handelskammer Verona unter Nr. VR-425334), die für den kleinsten und zugleich größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss erstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der Gruppo SBN S. r. l., Verona/Italien, liegt am Firmensitz der Gesellschaft in Strada dell' Alpo 27, 37136 Verona/Italien aus.

Nachtragsbericht gemäß § 285 Nr. 33 HGB:

Vorgänge von besonderer Bedeutung im Sinne des § 285 Nr. 33 HGB, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, sind nicht bekannt.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von Euro 361.027,58 mit dem bestehenden Gewinnvortrag von Euro 7.409.274,10 zu verrechnen und den verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von Euro 7.048.246,52 auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Wackersdorf, den 25.07.2024

sonstige Berichtsbestandteile

Unterschrift gem. § 245 HGB:

 

Wackersdorf, den 25.07.2024;

gez. Herr Stefano Sboarina

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 25.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die EDILTEC Bayern GmbH, Wackersdorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der EDILTEC Bayern GmbH, Wackersdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EDILTEC Bayern GmbH, Wackersdorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Regensburg, den 26. Juli 2024

CM Treuhandgesellschaft Regensburg mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Christgau, Wirtschaftsprüfer

Cramer, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.

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