Bühren GmbH
Selbe AdresseEinzelhandel in eigenem Namen mit Motorenkraftstoffen, Freie Tankstellen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Simon Kinz seit 10.7.2012 | Geschäftsführer |
Jürgen Knäpper seit 2.7.2009 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
H********** K******** | 1.20% |
B**** J***** | 0.60% |
J****** Z***** | 0.54% |
| Name | Anteil |
|---|---|
DOPARK GmbHEigenbeteiligung | 15.56% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
10 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 10 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 15.56% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DOPARK GmbHDortmundJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023der DOPARK GmbH, Dortmund1 Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Unser Kerngeschäft ist die Parkraumbewirtschaftung in Tiefgaragen, Parkhäusern und auf Parkplätzen in Dortmund. Dementsprechend wurden 2023 drei eigene Tiefgaragen in Dortmund betrieben, darüber hinaus drei weitere Tiefgaragen sowie die städtischen Parkflächen an der Spielbank Hohensyburg, am Messezentrum, Westfalenpark, Zoo sowie Eberplatz im Rahmen eines Generalpachtvertrages. Als Dienstleister für Parkraumbewirtschaftung waren wir in der Hauptsache tätig für die Michael Freundlieb Grundstücksges. mbH & Co. KG, die Projektteam 4 GmbH & Co. KG, die Dreier Parkhaus GmbH, die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA sowie die Pink Invest GmbH. Wir haben darüber hinaus im Rahmen eines Konzessionsvertrages den Dortmunder Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) betrieben sowie die Bewirtschaftung von vier P&R-Anlagen der Stadt Dortmund sichergestellt. Darüber hinaus erzielt die Gesellschaft Einnahmen aus der Verpachtung diverser Gewerbeimmobilien. 1.2 Internes Steuerungssystem 1.2.1 Leistungsindikatoren Zur Beurteilung der finanziellen Leistungsfähigkeit ziehen wir insbesondere die Kennzahlen Umsatzrendite und Cashflow heran. Zur Beurteilung der Finanzierbarkeit zukünftiger Investitionsmaßnahmen wird auch der Bestand des Finanzmittelfonds berücksichtigt. Unterjährig wird im Rahmen einer monatlichen Berichterstattung insbesondere das Betriebsergebnis (EBIT) bis auf Kostenstellenebene verfolgt. Um das operative Ergebnis der Leistungserbringung bewerten zu können, bereinigen wir das EBIT um die Abschreibungen (EBITDA). Die folgende Tabelle veranschaulicht die Entwicklung der entsprechenden Kennzahlen:
1.2.2 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Beobachtung der Einfahrtzahlen in unseren Tiefgaragen der Dortmunder Innenstadt (Hansaplatz, Konzerthaus, Rathaus, Westentor, Theater, BZ-Nord) ist für uns wichtiger Signalgeber für die weitere Geschäftsentwicklung. Hier stabilisierten sich die Einfahrtzahlen und stiegen nur noch um 0,3 % auf 1.163.000. Auf den von uns bewirtschafteten Parkflächen am Messezentrum Westfalenhallen nutzten rd. 352 Tsd. Besucher unsere Stellflächen, 53.000 mehr als im Vorjahr. 1.3 Forschung und Entwicklung Als Dienstleister sind wir zwar ständig bestrebt unsere Prozesse weiter zu entwickeln. Forschungs- und Entwicklungsarbeit im Sinne eines zielgerichteten marktorientierten Innovationsprozesses betreiben wir jedoch nicht. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 war für die Bundesrepublik weiterhin geprägt von ungewöhnlich hoher Inflation. Allerdings ebbte die globale Teuerungswelle im Jahresverlauf spürbar ab. Diese war zuvor durch die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und die wirtschaftspolitischen Reaktionen in Gang gesetzt und durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine verstärkt worden. Sie führte vielerorts zu den stärksten Preisanstiegen seit Jahrzehnten. In Reaktion auf die hohen Inflationsraten verstärkte sich auch das Lohnwachstum erheblich und trug selbst zu weiteren Preissteigerungen insbesondere im Bereich der Dienstleistungen bei. Manche Unternehmen weiteten im Umfeld hoher Inflation zudem ihre Gewinnmargen aus. 1
1 Bundesbank Geschäftsbericht 2023
Diese Entwicklung führte auch für DOPARK zu deutlich steigenden Beschaffungskosten u.a. im Zusammenhang mit der umfangreichen Sanierung der Tiefgarage Konzerthaus und bei den Löhnen. Andererseits beschleunigen sich die Entwicklungen in der Parken-Branche hin zu digitalen Service- und Bezahlmöglichkeiten. Sechs Trends sind hier aktuell tonangebend: 2
Investitionen in moderne Parkhaustechnik und in die Aus- und Fortbildung unseres Personals sind uns wichtig und wir werden weiterhin einen starken Fokus darauf legen. 2.2 Geschäftsverlauf Die deutlichsten Auswirkungen auf das Geschäftsergebnis des Jahres 2023 hatte die Sanierung der Tiefgarage Konzerthaus. Die Garage wurde am 20. August 2022 geschlossen und sollte im Herbst 2023 wieder in Betrieb gehen. Durch Verzögerungen und erforderliche Nacharbeiten konnte der Zeitplan nicht eingehalten werden. Die Garage blieb das ganze Jahr geschlossen. Der Investitionsrahmen konnte hingegen eingehalten werden. Ein wichtiges Projekt, das wir in 2023 abschließen konnten, war der Umzug der neuen Parkhaus-Leitstelle. Die Personalstärke wurde verdoppelt und die Mitarbeiter/innen haben im Frühjahr ihre Arbeit in den neuen Räumen am Westfalendamm aufgenommen. Die weitere Modernisierung der Leitstellen-Arbeitsplätze wird sich auch über das Jahr 2023 hinaus fortsetzen. Unsere Mitarbeiter / innen erhielten im Jahr 2023 eine allgemeine Entgelterhöhung von 6,0 %, wirksam ab dem 01. März 2023. Die Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns im Jahr 2022 um rd. 25 % schlug sich 2023 erstmals durchgehend in den Personalkosten nieder. Darüber hinaus zahlten wir unseren Beschäftigten eine Inflationsausgleichsprämie. Insgesamt sind die Personalkosten um 355 TEUR (13,7 %) gestiegen. 2.3 Lage Die Unternehmensumsätze stiegen von 9.153 TEUR um 2.730 TEUR auf 11.883 TEUR im Wesentlichen aufgrund der unterjährig erfolgten Erhöhung der Parkpreise. Das Jahresergebnis sank um 937 TEUR auf - 440 TEUR. Ausschlaggebend hierfür waren die Abrechnungen eines großen Teils der Sanierungsarbeiten für die Tiefgarage Konzerthaus. 2023 wurden hierfür rd. 2,2 Mio. EUR aufgewendet, welche das Jahresergebnis entsprechend negativ beeinflusst haben. Die angefallenen Instandhaltungskosten werden wir im Rahmen einer Kostenmiete an die Stadt Dortmund weiterbelasten können. Darüber hinaus sind wir für die Kosten der Bodenaufbereitung für die Errichtung von LKW-Stellplätzen an unserer Tankstelle Schäferstraße in Vorlage getreten. Auf Grundlage einer Kostenübernahmeerklärung mit der Stadt Dortmund konnten diese Kosten bereits in 2023 an die Stadt Dortmund weiterbelastet werden. Für die Finanzierung der Sanierungsaufgaben haben wir 2023 einen Bankkredit aufgenommen. Bis zur finalen Abnahme der Tiefgarage Konzerthaus werden ausschließlich Zinsen fällig. Allen Zahlungsverpflichtungen konnte stets im Rahmen vereinbarter Zahlungsziele nachgekommen werden. 2.3.1 Ertragslage Die Unternehmensergebnisse wurden ganz überwiegend durch die Parkraumbewirtschaftung und die Parkraumdienstleistungen erwirtschaftet. Die Verteilung der Umsätze auf die Unternehmensbereiche wird durch das nachstehende Schaubild deutlich:
Die Entwicklung der Erlöse im Vergleich zum Vorjahr stellt sich folgendermaßen dar:
Als größte Aufwandspositionen haben sich die Instandhaltungskosten für Gebäude im Jahr 2023 deutlich um rd. 2,5 Mio. EUR auf 3,5 Mio. EUR infolge der umfangreichen Sanierungsaufwendungen für die Tiefgarage Konzerthaus erhöht. Pachten sind um 42,4 % basierend auf einem höheren Ergebnis als Bemessungsgrundlage für die Pachtabrechnungen mit der Stadt Dortmund gestiegen. Insgesamt sank das Jahresergebnis von 497 TEUR auf - 440 TEUR. Der im Vorjahresbericht prognostizierte Jahresfehlbetrag von 2.700 TEUR konnte damit deutlich übertroffen werden. Hauptursächlich für diese Entwicklung war die Verschiebung der für Herbst 2023 geplanten Inbetriebnahme der Tiefgarage Konzerthaus. Die noch ausstehenden Kosten werden aller Voraussicht nach in 2024 schlussgerechnet. 2.3.2 Finanzlage Die Finanzlage des Unternehmens ist unverändert sehr stabil. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Die Werthaltigkeit langfristiger Verträge wird durch indexbasierte Wertsicherungsklauseln sichergestellt. Wo das Risiko von Forderungsausfällen erkennbar wird, erbringen wir unsere Leistungen entweder gegen Vorkasse oder nach Hinterlegung einer angemessenen Sicherheit. Unsere Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machten am Bilanzstichtag 21,9 % der Bilanzsumme aus und resultieren aus den langfristigen Kreditverträgen zur Finanzierung der eigenen Tiefgarage Hansaplatz und aus der Neuaufnahme eines Kredits zur Finanzierung der Sanierung der eigenen Tiefgarage Konzerthaus. Zur Finanzierung unserer Absatzgeschäfte nehmen wir nach wie vor keine Kreditlinien in Anspruch. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen 4,1 % der Bilanzsumme. Alle Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Die Liquiditätslage war auch im Berichtsjahr weiterhin entspannt. Liquiditätsengpässe gab es zu keinem Zeitpunkt. Die liquiden Mittel sind auf 4.430 TEUR gestiegen und überschreiten die kurzfristigen Verbindlichkeiten deutlich. 2.3.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 20,0 % gestiegen und beträgt 15,0 Mio. EUR. Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und der Verbindlichkeiten hat sich dabei nicht wesentlich verändert. Das Anlagevermögen sank planmäßig um 496 TEUR, das Umlaufvermögen stieg um rd. 3,0 Mio. EUR aufgrund der Mittelzuflüsse aus der zuvor erwähnten Darlehensaufnahme sowie gestiegener Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Der Bestand an liquiden Mitteln lag hierbei mit 4,4 Mio. EUR um 1,9 Mio. EUR über dem Vorjahresbestand. Die sonstigen Rückstellungen stiegen um 1,1 Mio. EUR im Wesentlichen aufgrund der gestiegenen Pachtrückstellungen, die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 2,0 Mio. EUR auf 3,3 Mio. EUR. Die Eigenkapitalquote verringerte sich von 64,4 % auf 46,1 % infolge eines deutlich rückläufigen Jahresfehlbetrags sowie der Darlehensaufnahme zur Finanzierung der Sanierungsarbeiten der Tiefgarage Konzerthaus. 3 Prognosebericht Der Sanierungsaufwand für die Tiefgarage Konzerthaus wird auch das Jahresergebnis 2024 noch erheblich belasten. Von den veranschlagten 4,5 Mio. EUR sind in 2023 mehr als 2,2 Mio. EUR abgeflossen. Die zur Finanzierung erforderlichen Mittel stehen über einen entsprechenden Darlehensvertrag zur Verfügung. Die Vermietung der LKW-Stellplätze der Tankstelle Schäferstraße seit Mai 2023 wird langfristig positive Ergebnisbeiträge liefern. Hinsichtlich der technischen Ausstattung unserer Tiefgaragen rechnen wir mit einer deutlich steigenden Nachfrage nach Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Wir werden 2024 beginnen, die Anzahl der Ladesäulen in unseren Tiefgaragen zu erhöhen. Die UEFA-Fußball-Europameisterschaft 2024 in Deutschland wird mit sechs Spielen auch im Dortmunder Signal-Iduna-Park ausgetragen. Die Spieltermine und zahlreichen Public-Viewing-Veranstaltungen während der üblicherweise spielfreien Sommerzeit lassen uns auf Steigerungen bei Umsatz und Ertrag hoffen. Insgesamt gehen wir für 2024 von einem leicht positiven Jahresergebnis aus. Unsere Umsatzprognosen fallen für 2024 wie folgt aus:
4 Chancen- und Risikobericht 4.1 Risikobericht Risiken, die das Unternehmen wirtschaftlich in Bedrängnis bringen könnten, sind nicht abzusehen. Im Rahmen des Risikomanagements werden erkennbare Risiken regelmäßig in Sitzungen bzw. ad hoc mit der Geschäftsführung besprochen. Die festgelegten organisatorischen Grundsätze wie ein vier-Augen-Prinzip, Funktions- und Aufgabentrennung sowie definierte Bestellbefugnisse im Rahmen von Beschaffungsprozessen werden konsequent umgesetzt und minimieren unternehmensinterne Risiken. Strategisch stellen IT- und Netzwerksicherheit laufende Risiken dar. Hier arbeiten wir mit einem erfahrenen Systemhaus zusammen, um unsere Server und Netzwerke zu schützen. Sonstige technische Risiken stellen mögliche Ausfälle von parkhaus- und sicherheitstechnischen Einrichtungen dar. Wir dokumentieren hier strikt die Einhaltung aller technischen Prüfungen und führen Wartungen an sicherheitsrelevanten Einrichtungen auch in kürzeren als den vorgeschriebenen Intervallen durch. Die Mitarbeiter-/innen in unseren Tiefgaragen sind als Erst- und Brandschutzhelfer sowie in der Personenbefreiung aus Aufzügen ausgebildet. Darüber hinaus sind Fragen der Personalausstattung für uns stets risikobehaftet. Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter-/innen haben werden daher weiter intensiviert. Zur Überbrückung von personellen Engpässen arbeiten wir mit Personaldienstleistern zusammen. Um die Attraktivität als Arbeitgeber zu erhalten, beachten wir bei der Entgeltfindung auch stets die Lohnentwicklung bei Wettbewerbern der Bewachungs- und Sicherheitsbranche. Investitionen werden stets mit einer konservativen Ertragsschätzung und einem hinreichenden Sicherheitsaufschlag für Kostenpositionen bewertet. Längerfristige Verträge werden mit Wertsicherungsklauseln ausgestattet. Insbesondere Sanierungs- und Instandhaltungskosten werden auf absehbare Zeit das Unternehmen belasten. Die Instandsetzung der Tiefgarage Hansaplatz (ca. 5 Mio. EUR) wird in den folgenden Jahren anstehen. Die hierbei anfallenden Kosten der Gebäudeinstandhaltung werden vertragsgemäß dem Mieter im Rahmen einer Kostenmiete über die Vertragslaufzeit belastet. Zunächst werden wir jedoch den Aufwand, Mittelabfluss sowie die Einnahmeausfälle tragen müssen. 4.2 Chancenbericht DOPARK ist mit stabilen Erträgen und einer mehr als ausreichenden Liquidität gut für weitere Investitionen gerüstet. Langfristig eingesetztes Personal mit großer Branchenkenntnis ermöglicht es, alle Serviceanfragen rasch und kompetent umzusetzen. Der moderne Ausbau der Parkhausleitstelle bietet gute Möglichkeiten, unser Serviceangebot auszudehnen. Mit der geplanten Erweiterung der Ladeinfrastruktur in unseren Tiefgaragen werden wir den Ansprüchen an ein zeitgemäßes Parkraummanagement weiterhin gerecht. Nach einem technischen Wechsel von Magnetstreifen auf RFID-Karten bei den Dauerparkern musste die Buchungsplattform für Dauereinstellplätze angepasst werden. Die Veröffentlichung wird in 2024 erfolgen und den Kunden von DOPARK zur Verfügung stehen. 4.3 Zusammenfassung der Risikolage Die erkennbaren wirtschaftlichen Risiken werden nicht zu einer nachhaltigen Beeinträchtigung der Geschäftstätigkeit führen. Durch stabile Einnahmequellen aus Mietverträgen mit solventen Partnern können vorübergehende Krisen gut verkraftet werden. Insgesamt sieht die Geschäftsführung das Unternehmen weiterhin auf Grund der sehr guten Finanz- und Vermögenslage in der Position, schnell und flexibel auf neue Geschäftsgelegenheiten reagieren zu können. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind nicht erkennbar. 5 Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten, Forderungen und Wertpapiere. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. In der Regel werden unsere Forderungen bar, gegen Vorkasse oder innerhalb vereinbarter Fristen beglichen. Auch unsere Verbindlichkeiten begleichen wir rechtzeitig, unter Ausschöpfung der vereinbarten Fristen. Die kurzfristige Finanzierung erfolgt über Barmittel oder Lieferantenkredite, Kreditlinien von Banken werden hierzu nicht in Anspruch genommen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken aller Art. Hierbei verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung des Liquiditätsrisikos wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt und regelmäßig mit den absehbaren Geldaus- und eingängen aktualisiert. Ausfallrisiken werden durch entsprechende Wertberichtigungen dargestellt. Ein adäquates Mahnwesen stellt den forderungsgerechten Geldeingang sicher. 6 Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden nicht unterhalten.
Dortmund, 31. März / 28. Juni 2024 DOPARK GmbH gez. Simon Kinz, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Handelsregisternummer: HRB 2004Amtsgericht DortmundI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB auf. Gemäß Gesellschaftsvertrag wurde der Jahresabschluss nach den HGB-Vorschriften für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Sie ist verpflichtet, den Jahresabschluss und den Lagebericht nach § 316 ff. HGB sowie die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung nach § 53 HGrG prüfen zu lassen. Auf die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung finden die Vorschriften der §§ 266 und 275 Anwendung. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Sachanlagen Sachanlagen sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten, vermindert um nutzungsbedingte planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (§ 253 Abs. 3 Satz 2 HGB). Gem. § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB wurden Zinsen für die Herstellung der an die Stadt Dortmund vermieteten und wieder zurückgepachteten Tiefgaragen aktiviert. Sie werden mit den übrigen Herstellungskosten nach den entsprechenden Laufzeiten der Miet- und Pachtverträge planmäßig abgeschrieben. Im Ausweis der historischen Werte des Anlagevermögens lt. Anlagespiegel sind Fremdkapitalzinsen i. H. v. rd. € 1.341.630 enthalten, wobei die Abschreibung auf die Zinsen in 2023 rd. € 34.800 betragen hat. Gebäude und Nebenanlagen werden linear über eine Nutzungsdauer von 25 Jahren abgeschrieben. Die Posten Gebäude und Erbbaurechte Tiefgaragen werden linear, jedoch über die Dauer der Erbbaurechte abgeschrieben. Die Abschreibung der Außenanlagen erfolgt linear über eine Dauer zwischen 5 bis 10 Jahren. Die technischen Anlagen und Maschinen werden zwischen 5 und 20 Jahren abgeschrieben. Bei den anderen Anlagen, der Betriebs- und Geschäftsausstattung ist die Abschreibung auf die Nutzungsdauer (3 bis 10 Jahre) der verschiedenen Gruppen von Ausstattungsgegenständen ausgerichtet. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von € 250 bis € 800 wurden im Berichtsjahr sofort abgeschrieben. Finanzanlagen Die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Ausleihungen sind zum Nennwert bilanziert. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert abzüglich eventueller erforderlicher Einzelwertberichtigungen bewertet. Uneinbringliche Forderungen wurden korrigiert. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf den nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand gebildet. Wertpapiere Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit dem niedrigeren Börsenkurs zum Bilanzstichtag angesetzt. Im Berichtsjahr erfolgten Zuschreibungen auf den Kurswert per 31. Dezember 2023. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert ausgewiesen. Rechnungsabgrenzungsposten Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind hauptsächlich planmäßig abgeschriebene Disagien und Kreditbeschaffungskosten bilanziert. Gemäß § 250 Abs. 3 HGB hat die Gesellschaft das entsprechende Wahlrecht ausgeübt und den Unterschiedsbetrag zwischen dem Rückzahlungsbetrag und dem niedrigeren Ausgabebetrag für die aufgenommenen Kredite mit einem Betrag von € 31.934 als aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.
Aktive latente Steuern Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die Differenzen betreffen im Wesentlichen die Wertansätze der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie infolge unterschiedlicher Abschreibungen im Bereich der Sachanlagen. Der für die Berechnung der latenten Steuern zugrunde gelegte Ertragsteuersatz beträgt 32,81 %. Dieser berücksichtigt sowohl die Körperschaftsteuer von 15 % nebst darauf zu entrichtendem Solidaritätszuschlag von 5,5 % sowie die Gewerbesteuer mit einem Hebesatz von 485 %.
Rückstellungen Rückstellung für Pensionen Rückstellungen für Pensionen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Die Rückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Teilwertverfahren unter Verwendung der "Richttafeln 2018G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck, Köln, errechnet. Bei einer nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren wurde ein Zinssatz von 1,82 % (VJ 1,78 %) zugrunde gelegt. Der Zins basiert unverändert auf einem 10-jährigen Betrachtungszeitraum. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem 10- und dem 7- jährigen Betrachtungszeitraum gem. § 253 Abs. 6 HGB beträgt € 9.008. Rentenanpassungen sind mit 1,75 % bzw. 2,5 % bei Sonderzusagen berechnet. Gehaltssteigerungen wurden nicht berücksichtigt. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen werden grundsätzlich auf der Grundlage des voraussichtlichen steuerlichen Ergebnisses angesetzt; zum 31. Dezember 2023 ergab sich kein Rückstellungsbedarf. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei Laufzeiten von mehr als einem Jahr wird gem. § 253 Abs. 2 HGB die bei der Bewertung zu berücksichtigende Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre vorgenommen. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Passive Rechnungsabgrenzung Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Zahlungen für das Folgejahr. Passive latente Steuern Auch hier beruht die Berechnung auf temporären Differenzen zwischen Steuer- und Handelsbilanz. Sie wurden unter Zugrundelegung eines Ertragsteuersatzes von 32,81 % berechnet (s. aktive latente Steuern). Wertansatz in €
III. Erläuterungen zur Bilanz Aktiva Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage beigefügt. Hieraus ergeben sich sämtliche Angaben gem. § 284 Abs. 3 HGB. Umlaufvermögen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten im Wesentlichen Umsätze aus der Parkraumbewirtschaftung und sind kurzfristig. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Diese beinhalten im Wesentlichen ein an die Dortmunder Stadtwerke AG (DSW21), Dortmund, gewährtes kurzfristiges Darlehen in Höhe von T€ 2.000 sowie die Zinsen des Darlehens i. H. v. T€ 30. Passiva Gezeichnetes Kapital Im Bilanzgewinn 2023 in Höhe von T€ 1.219 (VJ T€ 2.338) ist ein Betrag von T€ 1.659 (VJ T€ 1.841) als Gewinnvortrag enthalten. Ausschüttungsgesperrte Beträge zum 31. Dezember 2023 ergeben sich gem. § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von € 9.008 und nach § 285 Nr. 28 HGB in Höhe von € 296.400. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Zur Entwicklung der Rückstellung verweisen wir auf unsere Ausführungen zu den allgemeinen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel 2023 Die Verbindlichkeiten des Berichtsjahres setzen sich wie folgt zusammen:
*durch Grundpfandrechte gesichert
Es bestehen gegenüber den Gesellschaftern keine Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten. Haftungsverhältnisse liegen ebenfalls nicht vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von T€ 147 p.a. Diese bestehen aus Leasingverpflichtungen aus der Anmietung von Firmenfahrzeugen (T€ 30), aus Mietverträgen (T€ 98) und aus Softwarelizenzen (T€ 19). IV. Sonstige Angaben Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt 2023 waren 107 (VJ 108) Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt. Davon entfielen auf:
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch den alleinigen und alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer
geführt. Die Gesellschaft hat einen Gesellschafterausschuss. Mitglieder sind Herr David Born (Vorsitzender), die Herren Ludger van Bebber, Andreas Küpper und Alexander Henk sowie als gewähltes Mitglied der Mitarbeitergesellschafter Herr Bernd Joseph. Weder dem Geschäftsführer noch Mitgliedern des Gesellschafterausschusses wurden Vorschüsse oder Kredite gewährt. Auch wurden keine Haftungen seitens der Gesellschaft übernommen. Bezüge der Geschäftsführung Der Geschäftsführer Herr Simon Kinz hat eine fixe Vergütung von € 164.384,92, eine erfolgsbezogene Vergütung von € 25.536 sowie Sach- und sonstige Bezüge von € 1.931,28 erhalten. Die Mitglieder des Gesellschafterausschusses erhalten satzungsgemäß kein Entgelt. Die Gesamtbezüge ausgeschiedener Mitglieder der Geschäftsführung betrugen in 2023 € 105.818,52. In den Pensionsrückstellungen sind Zusagen an ausgeschiedene Mitglieder der Geschäftsführung in Höhe von € 1.003.262,00 enthalten. Die Vergütungen der Prüfungsgesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr betrugen für Abschlussprüfungen T€ 18. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Bilanzgewinn eine Gewinnausschüttung in Höhe von 891 T€ vorzunehmen. Über die endgültige Höhe ist von den Gesellschaftern noch ein Beschluss zu fassen. Nachtragsbericht Die Wiedereröffnung der Tiefgarage Konzerthaus war ursprünglich für Herbst 2023 geplant. Dieser Termin konnte wegen noch ausstehender Nacharbeiten und Abnahmeprüfungen nicht eingehalten werden. Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung stand ein verbindlicher Termin noch nicht fest. Weitere Ereignisse von Bedeutung sind bis zur Berichtserstellung nicht angefallen.
Dortmund, den 31. März / 28. Juni 2024 Gez. Simon Kinz, Geschäftsführer
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die DOPARK GmbH, Dortmund Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DOPARK GmbH, Dortmund, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DOPARK GmbH, Dortmund, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dortmund, den 5. Juli 2024 HLB
AUDITTEAM
Schubert, Wirtschaftsprüfer Peil, Wirtschaftsprüfer Eine Verwendung unseres Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts der DOPARK GmbH, Dortmund, zum 31. Dezember 2023 in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 26.09.2024. Gewinn- und Verlustrechnung 2023
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