Laibacher Investment Group GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Janina Johanna Sternheimer-Laibacher seit 4.4.2023 | Prokura |
Christian Laibacher seit 2.6.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Christian LaibacherLaibacher Investment Group GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SIL Spessart Innovation GmbHWiesenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Die heutige SIL Spessart Innovation GmbH (im Folgenden "SIL") wurde 2016 unter der damaligen Firmierung Spessart Solar Fabrik CL GmbH durch den Solarpionier Christian Laibacher gegründet. Seitdem ist die SIL ein familiengeführtes Unternehmen und profitiert von einer langjährigen Erfahrung aus der Produktion von Photovoltaikmodulen nach deutschem Qualitätsanspruch. Die SIL bietet innovative Solarstromlösungen unter deutschen Qualitätsstandards an, dabei geht sie flexibel auf den Kundenmarkt ein. Der Gegenstand des Unternehmens ist die Produktion von Photovoltaik-Modulen mit geeigneten Partnern sowie hierzu der Einkauf von Material und Zubehör. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes, veröffentlicht in Wirtschaft und Statistik, verzeichnete die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 einen leichten Rückgang. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP), der Wert der im Inland erwirtschafteten Leistungen, reduzierte sich um 0,3 %, nachdem im Vorjahr ein Wachstum von 1,8 % zu verzeichnen war. Das Volkseinkommen ist in 2023 (+6,6 %) gewachsen. Die Arbeitnehmerentgelte konnten dabei deutlich um 6,7 % (Vorjahr 5,5 %) zulegen. Die verfügbaren Einkommen der Privathaushalte nahmen 2023 um 5,9 % zu. Im Vorjahr konnte ein Zuwachs von 6,3 % erreicht werden. Die privaten Konsumausgaben zeigten sich ebenfalls im Vergleich zum Vorjahr um 5,5 % erhöht. Der Anteil an weltweiten Produktionskapazitäten des internationalen Photovoltaik Marktes wird deutlich von chinesischen Herstellern dominiert. Clean Energy Associates prognostiziert, dass allein in China bis Ende 2024 jährlich ein Terawatt an neuen Produktionskapazitäten für Solarmodule entstehen werden. Die Absatz-Situation auf dem europäischen Markt bleibt weiter durch diverse Einflussfaktoren wie die Überversorgung von Solarmodulen aus China angespannt. Zudem gibt es erste Wettbewerber, die damit drohen ihre Produktionen in Europa zu reduzieren oder einzustellen, sollte seitens der Bundesregierung keine Unterstützung zugesagt werden, um eine Steigerung der Unabhängigkeit von China zu erreichen. Im Jahr 2023 lag der globale Zubau von PV-Anlagen voraussichtlich bei 413 Gigawatt. Dies entspricht einem Wachstum des Marktes von knapp 58 % gegenüber den 260 Gigawatt im Jahr 2022. Womit bis Ende 2023 die kumulierte Leistung aller weltweit bestehenden PV-Anlagen bei über 1.500 Gigawatt, nach 1.185 Gigawatt im Jahr 2022, liegen wird. Damit zeigte sich, dass der Solarmarkt weiterhin stark wächst, insbesondere im Vergleich zu anderen Branchen. Während sich die Preise für Solarmodule im ersten Quartal 2023 noch einigermaßen stabil hielten, fielen die Preise daraufhin deutlich ab. Insbesondere in den Quartalen 2.-4. Fielen die Preise kontinuierlich ab. Die spiegelte sich ebenso in einem deutlich vorsichtigeren Markt in diesem Zeitraum. Solarmodule waren zwar 2023 weiterhin gefragte Güter aber durch die deutlichen Marktpreisverwerfungen wurde der Markt belastet. Die Großhandelspreise für Solarmodule im Mainstream Bereich lagen im Dezember 2022 bei etwa 31 Cent pro Watt, während sie zum gleichen Zeitpunkt im Dezember 2023 nur noch bei 15 Cent lagen. Dies bedeutet mehr als eine Halbierung des Marktpreises und zeigt deutlich die Verwerfungen am Markt durch die hohen Produktionsmengen in China. Für das Jahr 2023 waren im Vergleich zum Vorjahr, trotz Preisbremsen aus dem dritten Entlastungspaket der Bundesregierung, starke Steigerungen der Strompreise für Haushalskunden um 19,4% zu verzeichnen. Dies führte zu einem Anstieg des durchschnittlichen Strompreises auf 41,75 ct/kWh. Diese Entwicklung zeigte weiterhin deutliche Überlegungen mehr auf Photovoltaik Anlagen zu setzen. 2.2 Lage der Gesellschaft Der Geschäftsverlauf im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 war für die Gesellschaft gemäß Ihren Erwartungen. Der erzielte Umsatz sowie der erzielte Jahresüberschuss waren aufgrund der Verlagerung von Funktionen auf die Schwestergesellschaft Solar-Fabrik GmbH rückläufig. Ertragslage Die Ertragslage der Gesellschaft zeigt im Vergleich zu den beiden Vorjahren folgendes Bild:
Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete die SIL im Vorjahresvergleich ein Umsatzrückgang von 54,39 %. Die Gesellschaft erwirtschaftete im Berichtsjahr Umsatzerlöse aus Warenverkäufen in Höhe von T€ 108.352 (Vj.: T€ 237.554). Ursächlich für den Umsatzrückgang war die Verlagerung u.a. der Einkaufsfunktion auf die Solar Fabrik GmbH. Die Solar Fabrik GmbH wird zukünftig direkt bei den Lieferanten einkaufen ohne die SIL als Zwischenhändler. Der Rückgang des Umsatzes wurde bei einem unterproportionalen Rückgang des Materialaufwandes um T€ 117.047 auf T€ 105.377 erreicht. Die Materialaufwandsquote im Geschäftsjahr 2023 beträgt 97,25 %. Sie hat sich damit im Vorjahresvergleich erhöht (Vj.:93,63%). Ursächlich hierfür waren die geringeren Aufschläge für den Weiterverkauf an die Solar Fabrik. Die Personalaufwendungen beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf T€ 2 (Vj.: T€ 1.610). Im Berichtsjahr beschäftigte die SIL durchschnittlich keine Mitarbeiter (Vj.: 28 Mitarbeiter). Der Grund lag in der Übernahme aller Mitarbeiter durch die Solar Fabrik zum 01.01.2023, aufgrund der Funktionsverlagerungen von der SIL auf die Solar Fabrik. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 150 (Vj.: T€ 2.920) sind gegenüber dem Vorjahr um 94,9 % gesunken. Der Rückgang hängt ebenfalls mit den Funktionsverlagerungen zusammen und der deutlich geringeren Geschäftstätigkeit der SIL. Das Betriebsergebnis liegt somit im Jahr 2023 um T€ 5.175 unter dem Vorjahresergebnis. Die Aufwendungen aus dem Zinsergebnis resultieren aus Darlehen sowie verzinsten Verrechnungskonten innerhalb der Unternehmensgruppe. Das Steuerergebnis ergibt sich aus dem rückläufigen Jahresergebnis. Der Jahresüberschuss wird zur Stärkung des Eigenkapitals vollständig auf neue Rechnung vorgetragen. Vermögenslage und Kapitalstruktur Das Anlagevermögen der SIL reduzierte sich abschreibungsbedingt von T€ 77 im Vorjahr auf T€ 56 im Berichtsjahr. Da die SIL keine eigenen Maschinen und Lagerhaltungen betreibt, kann die SIL ohne hohe Anlagenintensität geführt werden. Die Vorräte reduzierten sich auf T€ 0 am Bilanzstichtag des Geschäftsjahres 2023. Dies resultierte aus dem kompletten Bestandsverkauf an die Solar Fabrik GmbH. Die geleisteten Anzahlungen reduzierten sich ebenfalls auf T€ 0. Hier spiegelt sich ebenfalls die Funktionsverlagerung des Einkaufs auf die Solar Fabrik GmbH wieder. Die Forderungen gegen Gesellschafter resultieren aus den innerhalb der Unternehmensgruppe Laibacher geführten Verrechnungskonten, um den laufenden Zahlungsverkehr sicherzustellen. Zum Bilanzstichtag erhöhten sich die Forderungen auf 1.878 T€. Am Bilanzstichtag 2023 verfügt die SIL über liquide Mittel (Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände) in Höhe von T€ 4 (Vj.: T€ 4). Aufgrund des Jahresüberschuss im Berichtsjahr 2023 beträgt das Eigenkapital T€ 2.529. Dies entspricht einer Erhöhung der Eigenkapitalquote von 45,8 % im Vorjahr auf 58,7 %. Die Rückstellungen reduzierten sich um T€ 2.470 auf T€ 1.683 (Vj.: T€ 4.153). Der Rückgang ist begründet in der Reduzierung der Gewährleistungsrückstellung um T€ 756 von T€ 1.191 auf T€ 434 sowie der Reduzierung der Steuerrückstellung auf T€ 1.204 (Vj.: T€ 2.651). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden aus zwei im Jahr 2020 gewährten KFW-Darlehen. Die Darlehen wurden auf die Muttergesellschaft Laibacher Investment Group GmbH übertragen. Die Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von T€ 823 auf T€ 42 ist im Wesentlichen ebenfalls durch die Verlagerung der Einkaufsfunktion begründet. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen reduzierten sich auf T€ 3 (Vj.: T€ 12.240) und resultieren aus den innerhalb der Unternehmensgruppe Laibacher geführten Verrechnungskonten. Hiervon bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 0 (Vj.: T€ 9.713). Die sonstigen Verbindlichkeiten von T€ 44 zeigen sich gegenüber dem Vorjahr (T€ 66) nahezu auf gleichem Niveau. Finanzlage Die SIL verfügt am Bilanzstichtag über liquide Mittel in Höhe von T€ 4 (Vj.: T€ 4). Zur ausreichenden Versorgung mit liquiden Mitteln tragen die geführten Verrechnungskonten innerhalb der Laibacher Unternehmensgruppe bei. Das bilanzierte Anlagevermögen ist in vollem Umfang durch das vorhandene Eigenkapital finanziert. Die Vermögens- und Finanzstruktur der Gesellschaft ist geordnet. Die Gesellschaft verfügt über ausreichend Liquidität, um jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 58,7 % nach 45,8 % im Vorjahr. 2.3 Mitarbeiter Am Bilanzstichtag des Geschäftsjahres 2023 beschäftigt die SIL keine Mitarbeiter mehr. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf 0 Mitarbeiter (Vj.: 28 Mitarbeiter). 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1. Prognosebericht Der im Vorjahr als Ziel gesetzte Umsatz von T€ 90.000 wurde übertroffen, hier wirkten sich noch bestehende Aufträge mit Lieferanten aus, die noch über die SIL abgewickelt werden mussten. Der geplante Jahresüberschuss konnte ebenfalls übertroffen werden, dies steht im Zusammenhang mit den höheren IST-Umsätzen. Für das Geschäftsjahr 2024 plant die Geschäftsführung nur noch einen geringen Umsatz von unter T€ 1.000 über die SIL zu tätigen, da die interne Funktionsumstrukturierung abgeschlossen ist. Es wird zudem mit einem geringen Jahresüberschuss von T€ 10 gerechnet. 3.2. Risikomanagementsystem Die Gesellschaft setzt zur Risikoüberwachung und zur Unternehmenssteuerung adäquate, der Unternehmensgröße und -komplexität angemessene betriebswirtschaftliche Instrumente ein. Risikomanagement ist die gezielte Sicherung bestehender und zukünftiger Erfolgspotenziale. Durch den kontrollierten Umgang mit Risiken wird die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der SIL gesichert und das Management in die Lage versetzt, ungünstige Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls gegensteuernde Maßnahmen zu ergreifen. Zur Überwachung besteht bei der SIL ein umfangreiches Steuerungsinstrumentarium von täglichen Liquiditätsübersichten und -analysen, monatlichen Erfolgsrechnungen, monatlichen Kostenanalysen sowie monatlichen Lager- und Bestandskennzahlen. Diese werden im Rahmen des eingerichteten Management-Informations-Systems der Geschäftsleitung regelmäßig vom Controlling zur Verfügung gestellt. Ergänzend werden Jahresplanungen in der Struktur einer monatlichen betriebswirtschaftlichen Auswertung im Rahmen des jeweiligen Jahresbudgets erstellt. Alle wichtigen Entscheidungen und Ergebnisse über den jeweiligen Geschäftsverlauf werden in regelmäßigen Geschäftsleitungsbesprechungen diskutiert, analysiert und aufgearbeitet. 3.3. Risiken und Chancen Die SIL ist als GmbH den allgemein bestehenden Unternehmens- und Geschäftsrisiken ausgesetzt. Im der Photovoltaik-Branche besteht aufgrund der Preisorientierung der Verbraucher ein erheblicher Wettbewerbsdruck, dem die Gesellschaft ausgesetzt ist. Folgende Risiken werden von der SIL eingeschätzt, die aber aufgrund der Einstellung der operativen Geschäftstätigkeit keine bedeutende Rolle mehr spielen: Absatzrisiken Die SIL ist von den weiteren Entwicklungen der Förderbedingungen in wichtigen Absatzländern und der Relation von Angebot und Nachfrage abhängig. Deutschland als unser wichtigster Einzelmarkt betreibt mittlerweile rund 12 % des heimischen Stromverbrauchs aus PV-Anlagen. Die Bundesregierung hat sich mit dem Solarpaket I zum Ziel gesetzt, die in Deutschland installierte Solarstromkapazität bis 2030 von derzeit rund 63 GW auf 215 GW auszubauen und künftig alle geeigneten Dachflächen für die Solarenergie-Erzeugung zu nutzen. Hierfür sollen auch insbesondere bürokratische Marktbarrieren fallen. Die Ziele der Bundesregierung und das positive Image von PV lassen die Solarbranche auf große Chancen für die kommenden Jahre blicken. Beschaffung Auf dem Beschaffungsmarkt ist die SIL im Wesentlichen von den allgemeinen Preis- und Kostenentwicklungen im Solarmarkt abhängig. Risiken aufgrund von Lieferverzögerungen bzw. Lieferausfällen wird durch eine enge Abstimmung mit den Produktionspartnern, durch Nutzung alternativer Transportwege und einer möglichst entsprechenden Bevorratung entgegengewirkt. Weitere Risiken ergeben sich aus Wechselkursen, diese schätzen wir aber als gering ein, weil der Einkauf auf Euro-Basis erfolgt und die Preise auf die aktuellen Kurse angepasst werden. Forschung und Entwicklung Die Forschung und Entwicklung obliegen im Wesentlichen unseren Produktionspartnern, daher ist das Risiko aufgrund fehlender kontinuierlicher Weiterentwicklungen und innovativer Lösungen gegenüber dem Wettbewerb ins Hintertreffen zu geraten sehr gering. Die SIL prüft stetig den aktuellen Markt und entscheidet sich für die Produktionspartner, die qualitativ nach Vorgaben der Solar Fabrik sehr hochwertig produzieren und technisch "state of the art" sind. Wichtig sind der Solar Fabrik die aktuellen technischen Standards in der Serienreife vor Ort zu überprüfen und die Massenproduktion zu besichtigen. Auch die Fertigungsprozesse prüft die Solar Fabrik auf ihren Wirkungsgrad sowie auf Kosteneinsparpotentiale. Die Geschäftsführung strebt nach ständiger Verbesserung der Zell-Effizienz und der neuen und schnellen Einführung neuer Produkte. Gewährleistungsansprüche Da die SIL sehr große Bedeutung auf Produktionspartner mit einem hohen Qualitätsmanagement legt, wurde die SIL bisher von größeren Gewährleistungsansprüchen verschont. Große Bedeutung wird ebenfalls auf die Beschaffung hochwertiger Rohmaterialien, eng definierter Sortierkriterien für kristalline Solarzellen bis zu einer umfassenden Qualitätskontrolle der Produktion gelegt. Der enge und stetige Dialog mit den Kunden, sowie Kundenbefragungen und -events sind weitere wichtige Bestandteile für weitere Qualitätsverbesserungen. Den Gewährleistungsrisiken wird besondere Bedeutung beigemessen. Finanzielle Risiken Als ein international tätiges und stark wachsendes Unternehmen ist die SIL im Rahmen der Geschäftstätigkeit finanziellen Risiken ausgesetzt, die einen wesentlichen Einfluss auf die VFE Lage haben können. Es stehen hierzu ausreichend flüssige Mittel zur Verfügung und wir sind in der ständigen Analyse für etwaige nötige neue Finanzbeschaffungsmöglichkeiten, die aktuell aber nicht benötigt werden. Zudem arbeiten wir an einer ständigen Optimierung des Working-Capital und versuchen Zahlungsziele bei unseren Lieferanten zu optimieren, sowie Anreize bei unseren Kunden zu schaffen per Vorkasse oder kurzfristig zu zahlen. Liquiditätsrisiken Für die Ermittlung des Liquiditätsbedarfs und -bestandes erstellen wir eine rollierende Liquiditätsplanung. Hierdurch wird die Zahlungsfähigkeit durch Vorhalten entsprechender liquider Mittel und durch Steuerung von Ein- und Auszahlungen im Unternehmensverbund gesichert. Eine Bestandsgefährdung ist zu keiner Zeit zu erkennen. Forderungsrisiken Zur effektiven Steuerung der Forderungsausfallrisiken haben wir bei unserer Schwestergesellschaft Solar-Fabrik ein einheitliches Risikomanagementprozess etabliert. Ein zeitnahes und leistungsfähiges Forderungscontrolling in Verbindung mit regelmäßigen Altersstrukturanalysen reduziert die Wahrscheinlichkeit von Forderungsausfällen. Politische Risiken Risiken auf politisch-rechtlicher Ebene entstehen durch Rahmenbedingungen, die durch die Aktivitäten des Staates, insbesondere der Gesetzgebung, sowie durch die allg. Rechtsprechung vorgegeben werden. Neben klimapolitischen Vorgaben stellen auch verbraucherrechtliche Vorgaben die Unternehmen zunehmend vor Herausforderungen, die einen erheblichen Einfluss auf Vertrieb und Beschaffung haben können. Dazu wird auch die Energiewirtschaft vor erhebliche Herausforderungen gestellt. Gleichzeitig kann ein politischer Wille zu einem beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien ein enormes Chancenpotential zeigen. Geopolitische Veränderungen wie der Krieg in der Ukraine, die Unruhen am Gazastreifen oder die Piraterie vor der Küste Somalias stellen ebenfalls eine enorme Unsicherheit dar. Dies betrifft auch die Verfügbarkeit von Rohstoffen und die damit verbundene Unterbrechung der Lieferketten. Wir sind aber nicht direkt vom Ukraine-Krieg betroffen, da die Ukraine bislang kein Absatzgebiet von uns ist und wir keine Vor- oder Endprodukte beziehen. Gleichwohl sind wir aber indirekt betroffen hinsichtlich des gesamtwirtschaftlichen Einflusses, der steigenden Energiepreise sowie von Verzögerungen in der Lieferkette, ebenso durch die allgemein steigende Inflationsrate. Mit den Unruhen am Gazastreifen und der Piraterie vor der somalischen Küste verlängern sich für uns die Lieferzeiten, denen wir aber durch enge Absprachen und Vereinbarungen mit unseren Lieferanten entgegenwirken und bei unsere Bestellplanung berücksichtigen. Schadensrisiken Für eventuelle Schadensfälle und Haftungsrisiken sind Versicherungen abgeschlossen, um sicherzustellen, dass Schadensfälle keine wesentlichen Auswirkungen auf die Liquiditäts-, Finanz- und Ertragslage der SIL haben. Unter Zugrundelegung der bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen sind derzeit keine Bestandsgefährdungspotenziale für die Gesellschaft absehbar.
Wiesen, den 09.April 2024 SIL Spessart Innovation GmbH gez. Christian Laibacher, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Der Jahresabschluss der SIL Spessart Innovation GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,-- wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die Genossenschaftsanteile wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Es wurde keine Pauschalwertberichtigung vorgenommen, da die Forderungen fast ausschließlich gegenüber Unternehmen des Konzerns bestehen. Die liquiden Mittel (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten) werden zum Nominalwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger, kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden künftige Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungsätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Jahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Die pauschale Ermittlung der Gewährleistungsrückstellungen erfolgt mit einem einheitlichen Prozentsatz von 0,25 % der garantiebehafteten Umsätze. Es wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Vorschlag für die Verwendung des ErgebnissesDas Ergebnis wird vollständig ins Folgejahr vorgetragen. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Sonstige Rückstellungen Ein wesentlicher Teil entfällt hiervon auf Rückstellungen für Gewährleistungsrückstellungen in Höhe von 433.512,08 € (Vorjahr 1.190.729,64 €) Angaben zu Restlaufzeitvermerken
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern belaufen sich auf 0,00 TEuro. Aufgliederung der Umsatzerlöse Das Unternehmen ist ausschließlich in dem Tätigkeitsgebiet "Verkauf von Solar-Modulen und sonstigen Komponenten" aktiv. In geographischer Hinsicht ist das Unternehmen ausschließlich auf dem deutschen Markt tätig. Geschäfte mit nahestehenden Personen Sämtliche Geschäfte im Firmenverbund wurden zu marktüblichen Konditionen vorgenommen. Abschlussprüferhonorar Das Abschlussprüferhonorar wird sich auf 12.500 € belaufen. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer: 0,00 (Vorjahr 28,00) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag gibt es folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen: Es besteht ein Kfz-Leasingvertrag mit einer Laufzeit bis 24.01.2025 mit einer jährlichen Belastung von 8.792,52 €. Ein weiterer Kfz-Leasingvertrag mit einer Lauftzeit bis 23.02.2026 hat eine jährliche Belastung von 3.784,20 €. Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Von der Schutzklausel des §286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Gesellschafter der SIL Spessart Innovation GmbH: Laibacher Investment Group GmbH, Gartenstraße 14, 63831 Wiesen, 100% der Anteile Nachtragsberichterstattung Aufgrund einer konzerninternen Umstrukturierung der Geschäftsabläufe wurde die operative Einkaufstätigkeit auf die Schwestergesellschaft Solar Fabrik GmbH übertragen. Dadurch plant die Spessart Innovation GmbH für das Geschäftsjahr 2024 geringfügige Umsatzerlöse von unter 1.000 T€ und einen leicht positiven Jahresüberschuss von 10 T€ zu erwirtschaften. Mittelfristig wird die Gesellschaft ihre Geschäftstätigkeit einstellen.
Wiesen, 4. Februar 2025 SIL Spessart Innovation GmbH gez. Christian Laibacher, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 04.02.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkDer Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SIL Spessart Innovation GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der dort dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SIL Spessart Innovation GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaft geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss im Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lagebericht getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie, ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellten.
Jena, 24.06.2024 Brammertz
& Lau GmbH
Astrid Brammertz, Wirtschaftsprüferin |
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