TANNER GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tobias Schrade seit 5.7.2023 | Vorstandsmitglied |
Bastian Poralla seit 5.7.2023 | Vorstandsmitglied |
Georg-Friedrich Blocher seit 3.1.2007 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Tanner AGLindau (Bodensee)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2021 bis zum 30.06.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2021 bis 30. Juni 2022TANNER AG, LindauA. Grundlagen des Unternehmens Die TANNER AG ist Dienstleister für Unternehmen. In den Bereichen Technische Dokumentation, Technisches Marketing, Dokumenten- und Informationsmanagement realisieren wir als Komplett-Anbieter mit maßgeschneiderten Lösungen den gesamten Prozess von der Informationserfassung bis zur Publikation. B. Wirtschaftsbericht l. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Leistung der Weltwirtschaft ist lt. "Aktualisierte Konjunkturprognose 2022 und 2023" des Sachverständigenrats im Jahr 2021 um knapp 6 % gewachsen, im Euro-Raum waren es 5,3 %. Für den Euro-Raum wird vom Sachverständigenrat für 2022 und 2023 ein Wachstum von 2,9 % gegenüber dem jeweiligen Vorjahr erwartet. Dieser Ausblick geht davon aus, dass es zu keiner weiteren Eskalation des Krieges in der Ukraine kommt und auch kein Lieferstopp russischen Erdgases eintritt. Sie unterliegt damit einer erheblichen Unsicherheit, da nach wie vor der weitere Verlauf des Krieges und dessen Auswirkungen auf die globalen Lieferketten nicht prognostiziert werden können. In der Technischen Kommunikation war die Zahl der Beschäftigten - wie auch schon 2020 - 2021 konstant geblieben. Gemäß Frühjahrsumfrage 2022 des Fach- und Berufsverbands "tekom" wurde die Auftragslage im Frühjahr 2022 von knapp 80 % der befragten Dienstleistungsunternehmen als "gut", "sehr gut" oder "ausgesprochen gut" beurteilt. Damit liegt diese Einschätzung auf einem deutlich höheren Niveau als die ca. 63 % des Vorjahres. ll. Geschäftsverlauf und Lage Die Auftragslage ermöglichte über das Geschäftsjahr 2021 / 2022 in allen Bereichen eine gute Beschäftigung und einen Ausbau der Kapazität. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl ohne Auszubildende betrug im Jahresschnitt (nach § 267 Abs. 5 HGB) 192 Mitarbeitende (Vorjahr 179). a) Ertragslage Der Rohertrag für das abgelaufene Geschäftsjahr 2021 / 2022 belief sich auf insgesamt 16,1 Mio. EUR (Vorjahr 14,7 Mio. EUR). Die Entwicklung der TANNER AG lag damit über der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und auch über dem Branchenniveau. Die Personalkosten haben gegenüber dem Vorjahr um 882 TEUR zugenommen. Im Verhältnis zur Betriebsleistung haben die Personalkosten einen leicht erhöhten Anteil von 65 % (Vorjahr 63 %). Der absolute Anstieg ist Folge des Wachstums und der relative Anstieg ist mit einem geringeren Anteil an Fremdkosten zu begründen. Im Ergebnis hat die Gesellschaft bedingt durch eine überproportionale Senkung des Betriebsaufwands einen Jahresüberschuss in Höhe von 2.325 TEUR erwirtschaftet, welcher über dem des Vorjahres mit 2.007 TEUR liegt. Unter Berücksichtigung der konjunkturellen Rahmenbedingungen ist die Ertragssituation zufriedenstellend und besser als in der Planung und den Prognosen erwartet. b) Finanzlage Die Gesellschaft hatte keinen dauerhaften Bedarf an Fremdmitteln. Das vereinbarte Darlehen und die vereinbarten Betriebsmittellinien erwiesen sich für kurzfristige Bedarfe jederzeit als ausreichend. Das wirtschaftliche Eigenkapital, die Profitabilität und die zeitnahe Abrechnung der Leistungen führten in Summe zu einer konstant guten Liquiditätslage. c) Vermögenslage Das wirtschaftliche Eigenkapital der TANNER AG beziffert zum Bilanzstichtag einen unveränderten Betrag von rund 1.442 TEUR (Vorjahr 1.442 TEUR), was bei einer Bilanzsumme von 4.652 TEUR (Vorjahr 4.271 TEUR) einer Eigenkapitalquote von 31 % (Vorjahr 34 %) entspricht. Die niedrigere Eigenkapitalquote ist auch die Folge erhöhter Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von 397 TEUR. Das Vermögen der Gesellschaft ist weiterhin durch das Umlaufvermögen geprägt. Im Umlaufvermögen ist die Summe aus Vorräten, Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen im Stichtagsvergleich um 1.108 TEUR auf 3.307 TEUR (Vorjahr 2.199 TEUR) gestiegen. Maßgeblich hierfür war die Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 1.662 TEUR auf 2.449 TEUR. In die entgegengesetzte Richtung entwickelten sich die Flüssigen Mittel, die nun 533 TEUR (Vorjahr 1.182 TEUR) betragen. lll. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung werden insbesondere der Auftragsbestand, die Mitarbeiter-Auslastung und der Umsatz pro Mitarbeiter herangezogen. Der Auftragsbestand lag im Jahresmittel 13 % über dem des Vorjahres, am Geschäftsjahresende ca. 12 % über dem des Vorjahres. Auslastung und Umsatz pro Mitarbeiter konnten auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden. lV. Gesamtaussage Die Gesellschaft konnte durch Neueinstellungen die Kapazität an das gestiegene Auftragsvolumen anpassen, sie ist profitabel sowie mit ausreichend Liquidität für das aktuelle Geschäft ausgestattet. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist auch in Anbetracht der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen gut. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. C. Zweigniederlassungsbericht Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen, ist aber mit Büros an den Standorten Berlin, Chemnitz, Erlangen, Hamburg, Karlsruhe, Leipzig, Paderborn, Reutlingen und Rostock vertreten. D. Prognosebericht Wesentliche Änderungen an der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, organisieren wir uns in flachen Hierarchien und agil handelnden Einheiten. Durch kontinuierliche Arbeit an den Prozessen erhöhen wir unsere Produktivität. Die Prognose für den zukünftigen Geschäftsverlauf unterliegt deutlichen Unsicherheiten, da die Entwicklungen infolge des Ukraine-Krieges als auch der Corona-Pandemie und deren gesamtwirtschaftliche Auswirkungen nicht abzuschätzen sind. Das ifo Geschäftsklima zeigt für das verarbeitende Gewerbe im Juli 2022 erneut einen Rückgang der Beurteilung der gegenwärtigen Geschäftslage, ebenso wurden die Geschäftserwartungen erneut schlechter beurteilt als im Vormonat, wodurch der Index mit -7,1 auf den tiefsten Stand seit Juli 2020 mit -14,1 gefallen ist. Die TANNER AG erwartet im Projektgeschäft eine Entwicklung auf bis leicht über dem Niveau der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Beim Jahresüberschuss erwarten wir ein Ergebnis auf dem relativen Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres. Wie auch im Vorjahr wird sich das Unternehmen veränderten Marktverhältnissen kurzfristig anpassen. Dazu wird die Gesellschaft das Angebot an individuellen Dienstleistungen den jeweiligen Kundenmarktresonanzen anpassen und verbessern. Eine weitere marktkonforme Forcierung aller Vertriebs- und Marketingaktivitäten soll zur Sicherung der Unternehmensentwicklung beitragen. Aufgrund der Positionierung am Markt, der strategischen Ausrichtung, des vorhandenen Know-hows und der internen Organisation sieht die TANNER AG die künftige Entwicklung in Relation zum Gesamtmarkt positiv, sowohl bezüglich der Unternehmensgröße als auch bezüglich der Ertragssituation. E. Chancen und Risikobericht l. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Die wirtschaftliche Situation unserer Kunden beeinflusst die Nachfrage nach unserer Dienstleistung. Aus einer Abschwächung der Konjunktur im verarbeitenden Gewerbe können für uns erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Hier besteht aufgrund der Unwägbarkeiten des Ukraine-Krieges und der Corona-Pandemie aktuell ein erhöhtes Risiko. Im Falle einer Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge durch die Bundesagentur für Arbeit im Falle von Kurzarbeit wird dieses Risiko jedoch reduziert. Ertragsorientierte Risiken Da wir unsere Kostenstruktur weiter flexibilisiert haben, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken im Vorjahresvergleich eher gesunken sind. Der Ertrag wird maßgeblich durch die erzielte Auslastung der Mitarbeiter in Kundenprojekten bestimmt. Unsere aktuelle Betriebsgröße und damit die Kapazität passt zur Auftragslage. Dennoch kann ein Auftragsrückgang auch bei nur wenigen Kunden in einer deutlichen Belastung des Ertrags resultieren. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. Die Gesellschaft verwendet keine Finanzinstrumente. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. ll. Chancenbericht Mit unseren Kernkompetenzen können wir unsere Kunden bei der Bewältigung der sich aus der Digitalisierung ergebenden Herausforderungen unterstützen. Hierdurch ergeben sich Chancen für neue Geschäftsmöglichkeiten. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Innovationen, Erfahrung, Zuverlässigkeit und einer dem Kundenbedarf entsprechenden Qualität begegnen. lll. Gesamtaussage Im Rahmen ihrer geschäftlichen Tätigkeit ist die TANNER AG einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unternehmerischem Handeln verbunden sind. Die Risikopolitik besteht darin, vorhandene Chancen optimal auszuschöpfen und die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken nur einzugehen, um damit einen entsprechenden Mehrwert zu schaffen. Entwicklungen, die bestandsgefährdend sein könnten oder geeignet sind, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens nachhaltig und wesentlich zu beeinträchtigen, sind gegenwärtig nicht festzustellen.
Lindau, 09. August 2022 TANNER AG der Vorstand BILANZ ZUM 30. JUNI 2022TANNER AG, LINDAUAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021/22
Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2021/2022der TANNER AG1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die TANNER AG hat ihren Sitz in Lindau. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kempten unter HRB 7199 eingetragen. Zwischen der TANNER AG und der KBB GmbH besteht mit Wirkung ab dem 01.07.2012 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Die KBB GmbH mit dem Sitz in Wangen im Allgäu ist zu 100% an der TANNER AG beteiligt (Mitteilung gem. § 20 Abs. 6 AktG). Entsprechend werden für die Dauer von mindestens fünf Jahren Gewinne der Gesellschaft von der KBB GmbH übernommen bzw. Verluste von dieser ausgeglichen. Der Vertrag hat sich über die Mindestvertragslaufzeit hinaus verlängert, da er von keiner Vertragspartei gekündigt wurde. Die Verpflichtung zur Gewinnabführung galt erstmals für den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2012/2013. 2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des AktG aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. 3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen linearen oder degressiven Abschreibung bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht erforderlich. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer wie folgt abgeschrieben:
Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Finanzanlagen werden jährlich auf ihre Werthaltigkeit überprüft. Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht erforderlich. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet. Die sonstigen Posten der Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbarer Einzelrisiken bewertet. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag gebildet. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet. Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, wurden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten sonstige betriebliche Erträge bzw. Zinsen und ähnliche Aufwendungen ausgewiesen. 4. Erläuterungen zur Bilanz 4.1 Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage 3/7 in Form eines Anlagespiegels dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres gem. § 268 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft ist an folgenden Unternehmen beteiligt:
4.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind solche gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 103.350,00 (Vorjahr EUR 65.333,15) ausgewiesen. 4.3 Eigenkapital Das Grundkapital in Höhe von EUR 441.000,00 verteilt sich auf 441.000 Inhaberstückaktien zu jeweils EUR 1,00 (Vorjahr 441.000 Inhaberstückaktien zu jeweils EUR 1,00). Die KBB GmbH, Erlenweg 1/1, 88239 Wangen im Allgäu, hat uns gemäß § 20 Abs. 1 und 3 AktG mitgeteilt, dass ihr mehr als der vierte Teil der Aktien an unserem Unternehmen unmittelbar gehört. Weiter teilte die KBB GmbH mit, dass ihr eine Mehrheitsbeteiligung gemäß § 20 Abs. 4 AktG an unserem Unternehmen unmittelbar gehört.
4.3 Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
4.4 Verbindlichkeiten Unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind solche gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 60.625,64 (Vorjahr EUR 40.300,90) und gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr EUR 34.200,00) ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten belaufen sich zum Bilanzstichtag auf insgesamt EUR 1.810.677,71 (Vorjahr EUR 1.603.057,87), davon betragen die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.810.677,71 (Vorjahr EUR 1.603.057,87) und die Verbindlichkeiten mit mehr als einem Jahr Restlaufzeit EUR 0,00 (Vorjahr EUR 0,00). Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren betragen EUR 0,00 (Vorjahr EUR 0,00). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich zum Bilanzstichtag auf insgesamt EUR 0,00 (Vorjahr EUR 75.000,00), davon betragen die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 0,00 (Vorjahr EUR 75.000,00) und die Verbindlichkeiten mit mehr als einem Jahr Restlaufzeit EUR 0,00 (Vorjahr EUR 0,00). Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB Die Gesellschaft haftet gemäß § 73 AO für die Steuern des Organträgers aus dem Organschaftsverhältnis. Mit einer Inanspruchnahme ist derzeit nicht zu rechnen, da der Organträger über ausreichend Liquidität verfügt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat zukünftige Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von insgesamt ca. TEUR 3.187. Davon entfällt der größte Teil auf Gebäudemieten. Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen besteht ein Betrag von TEUR 3.025 gegenüber verbundenen Unternehmen. Zwischen der TANNER AG und der KBB GmbH besteht mit Wirkung ab dem 01.07.2012 ein Ergebnisabführungsvertrag. Die KBB GmbH mit Sitz in Wangen im Allgäu ist zu 100% an der TANNER AG beteiligt (Mitteilung gemäß § 20 Abs. 6 AktG). Entsprechend werden für die Dauer von mindestens fünf Jahren Gewinne der Gesellschaft von der KBB GmbH übernommen bzw. Verluste von dieser ausgeglichen. Der Vertrag hat sich über die Mindestvertragslaufzeit hinaus verlängert, da er von keiner Vertragspartei gekündigt wurde. Die Verpflichtung zur Gewinnabführung galt erstmals für den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2012/2013. 5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung Der GuV-Posten "sonstige betriebliche Erträge" enthält Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 7.303,97 (Vorjahr EUR 1.412,43). Der GuV-Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" enthält Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr EUR 729,19). 6. Sonstige Pflichtangaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
Vorstand und Aufsichtsrat Während des Geschäftsjahres erfolgte die Geschäftsführung durch die Vorstände Herrn Stefan Kügel (Vorsitzender, Dipl.-Kfm.) und Herrn Georg-Friedrich Blocher (Dipl.-Kfm.). Mitglieder des Aufsichtsrats
Die Angaben der Gesamtbezüge des Vorstandes und des Aufsichtsrats unterbleiben unter Bezugnahme auf § 286 IV HGB. ErgebnisverwendungsvorschlagEin Gewinnverwendungsvorschlag entfällt, da das Jahresergebnis des Geschäftsjahres entsprechend dem Ergebnisabführungsvertrag an den Alleinaktionär abzuführen ist.
Lindau, den 09.08.2022 gez. Stefan Kügel, Vorstand Georg-Friedrich Blocher, Vorstand Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021/2022
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die TANNER AG, Lindau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TANNER AG, Lindau, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TANNER AG, Lindau, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Sindelfingen, 31. August 2022 KMZ
Kullen Müller Zinser Treuhand GmbH
Sebastian Otten, Wirtschaftsprüfer Stefan Kurz, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Feststellung Mit Beschluss der Gesellschaftsversammlung vom 17.10.2022 wurde der Jahresabschluss zum 30.06.2022 festgestellt. Bericht des Aufsichtsrats der TANNER AG zur Prüfung des Jahresabschlusses für das Wirtschaftsjahr vom 01.07.2021 bis 30.06.2022 an die Hauptversammlungder TANNER AG nach § 171 AktG1. Der Jahresabschluss der TANNER AG zum 30.06.2022 ist von der beauftragten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Kullen Müller Zinser Treuhand GmbH Sindelfingen geprüft worden. Der Bestätigungsvermerk lautet: "Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat." 2. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht, den Bericht der Prüfungsgesellschaft und den Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft. Der Jahresabschluss zum 30.06.2022 der TANNER AG, die Bilanz abschließend mit Aktiven und Passiven von je EUR 4.651.943,13 sowie die Gewinn- und Verlustrechnung abschließend mit einem Bilanzgewinn von EUR 918.666,27 bei einem Jahresüberschuss von EUR 0,00 wird gebilligt und hiermit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands den Bilanzgewinn von EUR 918.666,27 auf neue Rechnung vorzutragen wird hiermit zugestimmt. Einwendungen gegen den Jahresabschluss bestehen seitens des Aufsichtsrates nicht. 3. Der Aufsichtsrat hat während der Berichtszeit die Geschäftsführung überwacht und beratend begleitet. Er wurde regelmäßig in verschiedenen Sitzungen über die Lage des Unternehmens sowie die wesentlichen Ereignisse und Vorhaben informiert.
Lindau, 17. Oktober 2022 Helmut Tanner Klaus Kunigham Dr. Rolf Storr |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
27 nahegelegene Organisationen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Unternehmensberatung
Live-Musikspielstätten, Musikclubs und ähnliche soziokulturelle Zentren
Herstellung von sonstigen Videofilmen, von Filmen und Fernsehprogrammen
Sonstige Verwertung von Abfällen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Geld- und Wertdienste
Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Großhandel mit Werkzeugmaschinen
Bauträger für Wohngebäude
Bauträger für andere Gebäude und Bauwerke
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Bauträger für Wohngebäude
Bauträger für andere Gebäude und Bauwerke
Bauträger für Wohngebäude
Einzelhandel mit Telekommunikationsgeräten
Bauträger für Wohngebäude
Bauträger für Wohngebäude
Bauträger für Wohngebäude
Bauträger für Wohngebäude
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Bauträger für Wohngebäude
Vermittlung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte
Bauträger für Wohngebäude
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Lackieren von Kraftwagen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen