DiaWind Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc Niedzwetzki seit 1.4.2026 | Prokura |
Dennis Ermert seit 3.2.2025 | Prokura |
Kai Dr. Prager seit 19.3.2024 | Prokura |
Min Zheng seit 27.2.2024 | Geschäftsführer |
Stefanie Giesener seit 5.3.2020 | Prokura |
Jan Dr. Gorka seit 5.6.2019 | Geschäftsführer |
Alexander Schwarz seit 11.12.2017 | Prokura |
Carlo Gero Schott seit 1.6.2015 | Prokura |
Stefan Gehm seit 6.10.2011 | Prokura |
Peter Zöller seit 12.1.2011 | Geschäftsführer |
Ulrich Sander seit 30.6.2005 | Prokura |
Günther Dr. Gorka seit 30.6.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 0.83% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DiaSys Diagnostic Systems GmbHHolzheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023LageberichtInhalt I. Grundlagen des Unternehmens II. Wirtschaftsbericht III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht IV. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten V. Forschungs- und Entwicklungsbericht VI. Zweigniederlassungsbericht der assoziierten Unternehmen VII. Sonstige Angaben I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die DiaSys Diagnostic Systems GmbH wurde am 20.11.2002 unter HR B 7106 als Nachfolgerin der DiaSys Diagnostic Systems GmbH & Co. KG im Handelsregister Montabaur eingetragen. Der Sitz der Firma befindet sich in 65558 Holzheim bei Limburg/Lahn. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt € 2.000.000,00. Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Diagnostica und Biochemica, bestehend aus Reagenzien, Geräten und zugehörigen Kalibratoren und Kontrollen. Die DiaSys vertreibt ihre Produkte weltweit in über 140 Ländern über eigene Töchter oder Beteiligungen sowie über Distributoren und OEM-Partner. 2. Standorte
II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Wirtschaftsjahr 2022/2023 manifestierten sich in der Branche weltweit die erwarteten Umsatzrückgänge, die auf das Auslaufen der temporären Nachfrage nach pandemie-relevanten Produkten zurückzuführen sind. Die IVD-Branche erwartet weltweit für das Jahr 2023 einen Rückgang um ca. 3% gegenüber 2022, danach wieder ein, wenn auch sehr moderates, Wachstum. Der Fokus der Branche hat sich nun wieder auf das jeweils eigene Kerngeschäft gerichtet. Die Digitalisierung der Gesundheitsvorsorge und Pflege, der Trend zu automatisierten Plattformen, und die Weiterentwicklung der Gesundheitssysteme mit neuen Produkten sind dabei Schwerpunktthemen. Der Ukraine-Krieg und seine Folgen belasten die Branche nach wie vor, auch wenn sich im Kalenderjahr 2023 die Preissteigerung, eine der Kriegsfolgen, in Deutschland gegenüber Vorjahr abgeschwächt hat und die Energiepreise - auf noch hohem Niveau - leicht rückläufig sind. Nach teilweise drastischen Preiserhöhungen im Vorjahr spielt sich die Branche auf die geänderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein. Innerhalb der EU mussten und müssen auch weiterhin erhebliche Anstrengungen unternommen werden, Produkte nach der EU-Richtlinie 2017/746/EU IVDR zu zertifizieren. Die bürokratischen Hürden, insbesondere die fehlende regulatorische Infrastruktur der benannten Stellen, bleiben eine Herausforderung für die Unternehmen. 2. Geschäftsverlauf Im Berichtsjahr wurde ein Umsatz von ca. 47,480 Mio. € erzielt, was einer Seitwärtsbewegung ausgehend vom Vorjahr 2021/2022 (47,424 Mio. €) entspricht. Der Rückgang des Covid-Schnelltest-Geschäfts um ca. 3,5 Mio. € wurde dabei durch Zuwächse im Kerngeschäft kompensiert. Dadurch konnte zwar die Rohmarge verbessert werden, es wurde jedoch insgesamt, bedingt durch eine Reihe von Sondereinflüssen, ein negatives Betriebsergebnis von - 2,260 Mio. € erzielt. Diese Sondereinflüsse sind vor allem: • Abwertung von Forderungen an die Tochtergesellschaften DiaSys USA und DiaSys India in Höhe von ca. 1,9 Mio. €; • Abwertung der Beteiligungsansätze an den Tochtergesellschaften DiaSys USA und DiaSys India in Höhe von 2,123 Mio. €; • Abwertung der Beteiligung an der Anvajo GmbH in Höhe von ca. 509 T€; • Arbeitnehmer-Erfindervergütungen i.H.v. 360 T€, die z.T. die Vorjahre betreffen. Das negative Betriebsergebnis wurde allerdings durch ein außerordentlich gutes Finanzergebnis deutlich überkompensiert. Durch die Veräußerung der verbliebenen Anteile an der DiaSys Diagnostic Systems Shanghai Co., Ltd. und der DiaSys Diagnostic Products Shanghai Co. Ltd., sowie durch Gewinnausschüttungen von Tochtergesellschaften konnten Finanzerträge in Höhe von rd. 13,340 Mio. € erzielt werden. Das Finanzergebnis schließt nach Abwertung von Beteiligungsansätzen und Darlehensforderungen an Tochtergesellschaften mit 7,417 Mio. € ab. Der Jahresüberschuss nach Steuern beträgt 4,173 Mio. €. Im Berichtsjahr wurde die Bilanzstruktur durch folgende Maßnahmen erfolgreich optimiert: • Einziehung der eigenen Anteile (10%) durch die Gesellschafterin Gorka Holding GmbH; • Beendigung der atypisch stillen Beteiligung in Höhe von 500 T€, Rückführung der Einlage, Zahlung der vertraglich vereinbarten Abfindung und Ausgleich des Verrechnungskontos des stillen Gesellschafters; • Rückführung von Privatdarlehen in Höhe von ca. 2,588 Mio. €; • Beendigung der bisherigen Betriebsaufspaltung durch Erwerb und Integration der Aktiva und Passiva der Grundstücksgemeinschaft GbR Gorka - Probst Export - Import in die DiaSys Diagnostic Systems GmbH. 3. VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung a) Ertragslage
Die wesentlichen Ergebnisfaktoren sind bereits im vorstehenden Geschäftsverlauf erläutert. b) Finanzlage Die Eigenkapitalquote ist von 55,79 % auf 70,36 % gestiegen. Dies ist einerseits auf die Erhöhung des Bilanzgewinns um 4,173 Mio. € zurückzuführen, andererseits auf die Reduzierung der Bilanzsumme um rd. 3,771 Mio. €. Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt 10.545,1 T€ gegenüber 2.485,8 T€ im Vorjahr. Die Verbindlichkeiten sind im Berichtsjahr um 8,79 Mio. € von 17,08 Mio. € auf 8,29 Mio. € zurückgegangen, darunter die Verbindlichkeiten an Kreditinstitute um 1,87 Mio. € und die sonstigen Verbindlichkeiten um 5,03 Mio. €. Der Rückgang bei den sonstigen Verbindlichkeiten ist auf die Tilgung von Privatdarlehen und den Ausgleich des Verrechnungskontos des stillen Gesellschafters zurückzuführen. Der Finanzmittelbestand ist im Berichtsjahr von 3,332 Mio. € auf - 949,6 T€ zurückgegangen. c) Vermögenslage
Finanzanlagen Der deutliche Rückgang bei den Finanzanlagen gegenüber Vorjahr ist auf den Verkauf der Anteile an der DiaSys Diagnostic Systems Shanghai und der DiaSys Diagnostic Products Shanghai (- 2.001 T€) einerseits sowie auf die Abwertung der Anteile an DiaSys USA und DiaSys India (- 2.123 T€) zurückzuführen. Ferner wurden Darlehensforderungen an die DiaSys USA und DiaSys India (-3.406 T€) abgewertet sowie eine Beteiligung an der Entwicklungsgesellschaft Anvajo GmbH (- 506 T€). Dem gegenüber ist zum Stichtag ein Darlehen an die Muttergesellschaft Gorka Holding GmbH in Höhe von 2.000 T€ hinzugekommen Forderungen Der Anstieg der Forderungen um rd. 2.971 T€ ist vor allem auf die Veränderung des Kontos der DiaSys Diagnostic Systems Shanghai zurückzuführen, das zum 30.09.2022 aufgrund einer Vorauszahlung "kreditorisch" war und sich nach beträchtlichen Umsätzen im Berichtsjahr zu einem deutlichen "debitorischen" Konto entwickelt hat (Veränderung + 2.664 T€). Finanzmittel Vor allem bedingt durch den Jahresüberschuss von rd. 4,2 Mio. € und sehr hohe Abschreibungen bzw. Wertberichtigungen von 6.756 T€ ist der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit um ca. 7,6 Mio. € auf ca. 10,5 Mio. € gestiegen. Dem gegenüber stehen Investitionen i.H.v. rd. 11,3 Mio. € und die Tilgung von Verbindlichkeiten i.H.v. rd. 3,1 Mio. €, so dass die Finanzmittel unterm Strich um knapp 4,3 Mio. € auf ca. -950 T€ zurückgegangen sind. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
5. Gesamtaussage Das Berichtsjahr kann getrost als Umbruchsjahr bezeichnet werden, in dem eine Reihe von Restrukturierungsmaßnahmen auf Gesellschafts- und Gesellschafterebene vollzogen wurden. Ein zunächst positives Betriebsergebnis wurde durch - rein aus Vorsichtsgründen vorgenommene - Abschreibungen oder Wertberichtigungen von Waren- und Darlehensforderungen an Tochtergesellschaften und weitere Wertberichtigungen mit schließlich - 2.260 T€ deutlich negativ. Der Verkauf von Minderheitsanteilen an zwei chinesischen Gesellschaften wiederum konnte dieses Betriebsergebnis im Finanzergebnis deutlich überkompensieren, so dass ein Jahresüberschuss von 4.173 T€ erzielt wurde. Parallel zu den Restrukturierungsmaßnahmen, die in einer deutlich verschlankten Vermögens- und Kapitalstruktur mündeten, wurden Verhandlungen mit der Shenzhen Mindray Bio-Medical Electronics Co., Ltd, als strategischem Investor zur Übernahme der Mehrheit der DiaSys Diagnostic Systems GmbH geführt. Zum 31.07.2023 wurde eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet, die bis zur endgültigen Umsetzung noch die Umsetzung weiterer Maßnahmen und Erteilung behördlicher Genehmigungen bedarf. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht a) Vorjahresprognosen Für die Planung des Berichtsjahres sind wir davon ausgegangen, dass die Umsätze mit pandemie-relevanten Parametern langsam zurückgehen, dafür aber das Kerngeschäft wieder deutliche Zuwächse erfährt. Insofern wurde ein Umsatz von ca. 50,4 Mio. € (+6,3 %) und ein Jahresüberschuss von ca. 2,1 Mio. € geplant. Im Verlauf des Berichtsjahres sind auch beide Effekte eingetreten, allerdings hielten sie sich wertmäßig in etwa die Waage, so dass sich statt des Wachstums praktisch eine Seitwärtsbewegung (+0,1 %) ergeben hat. Der Jahresüberschuss ist mit ca. 4,2 Mio. € deutlich besser als geplant, dies liegt vor allem am Verkauf der Anteile an den chinesischen Töchtern, der aus Vorsichtsgründen nicht in der Planung berücksichtigt war. b) Prognosen für das neue Geschäftsjahr 2023/2024 Die Planung für das neue Wirtschaftsjahr sieht eine Umsatzsteigerung um ca. 6,3 % auf ca. 50.7 Mio. € und einen Jahresüberschuss von ca. 3,2 Mio. € vor. 2. Chancen- und Risikobericht a) Risiken und Chancen im unmittelbaren Geschäftsbereich der DiaSys GmbH Allgemein Zum Zeitpunkt der Erstellung des Berichtes war es weiterhin möglich, das schwierige Geschäft mit den Ländern Ukraine und Russland aufrecht zu erhalten. Die täglichen Anforderungen in Bezug auf das sich ausweitende Sanktionsmonitoring sowie der administrative Aufwand speziell mit dem Russlandgeschäft sind jedoch enorm, um hier im Einklang mit den Gesetzen zu handeln. Auch wenn der Handel mit Medizinprodukten im weitesten Sinne sanktionsbefreit ist, sind die indirekten Auswirkungen deutlich zu spüren und erschweren die Geschäftsbeziehungen. Die Fortführung des Geschäftes mit Russland wird auch weiterhin von massivem Zusatzaufwand geprägt sein und kann nicht als gesetzt betrachtet werden. Zum Zeitpunkt der Berichterstellung kommt es zu erheblichen Verzögerungen bei der Belieferung. Das Distributorengeschäft hingegen verlief im abgelaufenen Geschäftsjahr erfreulich und mit 98% Budgeterfüllung sehr nahe an der Planung. Der Start ins Fiskaljahr 2024 ist nach den ersten 6 Monaten eher bescheiden und liegt ca. 12% hinter den Erwartungen. Die Gründe sind unterschiedlichster Art und zum Teil außerhalb des Einflussbereichs der DiaSys. Die Länder mit Beteiligungsverhältnissen Deutschland, Indien und Brasilien zeigen ein unterschiedliches Bild im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023. In Deutschland konnte auf Grund des Rückgangs des COVID-19 Geschäfts das Budget nicht ganz gehalten werden und eine Lücke von 10% verblieb nach 12 Monaten. Indien hatte das beste Jahr seit Gründung mit 90% über Budget und Brasilien lag 18% unter Budget. Nach einem gemischten Start in die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2024 zeigt sich ein anderes Bild. Indien liegt genau auf Budget, Brasilien aufgrund des Preisdrucks bei Geräten (respons 920/940) deutlich dahinter, konnte sich aber in den anderen Produktbereichen stabilisieren und dort auch durchaus wachsen. Deutschland liegt derzeit komfortabel auf Kurs. Alle drei Standorte liegen zusammen im Budget. Somit befinden sich die firmeneigenen Standorte im Ausland nach den ersten 6 Monaten auf Budgetkurs, wenn auch mit individuellen Abweichungen. Ob die starken Ergebnisse des Vorjahres wiederholt werden können, bleibt abzuwarten. Nach dem strategischen Exit aus der Beteiligung in China musste im Umsatz auch eine Budgetverfehlung um 7% mit dem Distributionspartner in China verzeichnet werden. Eine bereits eingeplante weitere Reduzierung des China Geschäfts aufgrund dortiger wirtschaftlicher und politischer Änderungen wies sich bislang als nicht ausreichend aus. Der Start in den ersten 6 Monaten im Fiskaljahr 2024 war erwartungsgemäß geringer als zum Vorjahr des gleichen Betrachtungszeitraums. Das Budget liegt 15% unter Vorjahr und der Erfüllungsgrad in den ersten 6 Monaten liegt hier bei nur 50%. Der Exitzeitpunkt ist aus strategischer Sicht richtig gewählt worden. Eine neue Strategie für den chinesischen Markt muss erarbeitet werden. F + E Geräte Im Geschäftsjahr 2023 konnte mit dem 2021 eingeführten Respons 940 ein Umsatz von 1 Mio€ erzielt werden. Somit das erfolgreichste Jahr für den Respons 940. Durch den in 2023 unterzeichneten Vertrag mit Mindray wird sich die Gerätestrategie der DiaSys grundlegend ändern. Dies wird im nächsten Berichtsjahr erfolgen. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Berichts ist die Transaktion erfolgreich abgeschlossen worden und der Entwicklungsstandort DiaSys Technologies nicht mehr Teil der DiaSys Firmengruppe sondern zugehörig der Gorka Holding. QM und Regulatory Affairs Trotz der bereits oben beschriebenen Herausforderungen ist es der DiaSys gelungen im November 2023 das Rezertifizierungsaudit für die ISO 13485 IVDD, IVDR und MDSAP für Brasilien, Japan und USA erfolgreich zu bestehen. Das Heben sämtlicher Produkte unter die IVDR ist der nun anstehende Teil der kompletten Umsetzung. Hierfür ist eine große interdisziplinäre Kraftanstrengung notwendig. Durch die erfolgreiche Absolvierung des MDSAP Programm ist auch der erweiterte Markteintritt in die USA ermöglicht. Weitere Produkte dafür befinden sich aktuell in der Vorbereitung für die FDA Zulassung. Marketing/PPM, Vertrieb, Finanzen und sonstige Bereiche Die bereits oben erwähnte Umsetzung der IVDR belastet nicht nur den Bereich Regulatory Affairs und QM, sondern auch das Marketing, Produktmanagement und F+E in besonderem Maße. Der Bereich Finanzen steht vor besonderen Herausforderungen. Die Integration in den Mindray Konzern ist mit extremen Mehrbelastungen im Bereich des Reportings verbunden. Die Resourcen müssen entsprechend angepasst werden und die Abläufe geändert werden, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden. b) Risiken bei Beteiligungen DiaSys Shanghai (DDS) und DiaSys Products (DDP) Wie bereits erwähnt erfolgte der erste Schritt der strategischen Neuausrichtung im chinesischen Markt im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2023 durch den Vollzug der Put-Option für die restlichen Anteile am Joint Venture mit der Firma Leadman. Das aktuelle Geschäft liegt zum Zeitpunkt der Berichterstellung deutlich hinter Budget. Die Strategie für den chinesischen Markt wird aktuell neu entwickelt. DiaSys Technologies Seit Oktober 2023 ist DiaSys Technologies eine 100%ige Tochter der Gorka Holding GmbH. DiaSys Japan DiaSys Japan wurde zum 29.02.2024 der Schließung zugeführt und somit geplant liquidiert. Alle weiteren Aktivitäten im japanischen Markt laufen seitdem geordnet entweder über die DiaSys GmbH direkt oder über den langjährigen Partner Akagi Trading. Es gibt keine nennenswerten Risiken in diesem Zusammenhang. DiaSys Russia Momentan nicht aktiv. Mögliche Auswirkungen des Ukrainekonflikts bisher nicht abzusehen. Es sind keine Aktivitäten geplant. DiaSys Deutschland Vertriebs GmbH Nachdem das Covid 19-Zusatzgeschäft im Berichtsjahr endgültig ausgelaufen ist, liegt der Fokus der Aktivitäten wieder ausschließlich auf dem Ausbau des Kerngeschäfts, dessen Umsatz ca. 30% über dem der Vor-Corona-Jahre liegt. Momentan sind keine Risiken erkennbar. DiaServe Aktuell keine Risiken erkennbar; die Geschäftsentwicklung ist erfreulich. Zum Zeitpunkt der Berichterstellung werden Erweiterungsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit der DiaSys GmbH geplant. DiaSys India Die Geschäftsentwicklung ist äußerst positiv. Das vorangegangene GJ wurde mit Rekordumsätzen und -erträgen abgeschlossen. Durch den schnellen Anstieg der Umsätze kämpft man aktuell mit erhöhten Außenständen, das Risiko ist schwer abzuschätzen. Die ersten 6 Monate des Fiskaljahres 2024 verliefen nach Plan. Gemeinsam mit der DiaSys GmbH werden Erweiterungsmaßnahmen geplant. DiaSys USA Die Risiken in den USA sind weiterhin vorhanden, hier nicht kontinuierlich in die Gewinnzone zu kommen. Durch die Einigung mit Zoetis gibt es Klarheit über den weiteren Geschäftsverlauf. Die Umsetzung der Strategie zur Neuausrichtung erfolgt. Kovalent do Brasil In Bezug auf das Budget bei der DiaSys GmbH gab es aufgrund des unter Preisdruck geratenen Gerätegeschäfts eine Abweichung im Geschäftsjahr 2023 um 17% und bei nahezu gleichbleibendem Budget für das Geschäftsjahr 2024 liegt Kovalent aktuell 27% hinter Budget nach den ersten 6 Monaten. Eine Entspannung und damit auch Erfüllung des Budgets ist innerhalb des 2.Halbjahres des Fiskaljahres 2024 geplant. IV. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Im Berichtsjahr wurden keine derivativen Finanzinstrumente genutzt. Die DiaSys Diagnostic Systems GmbH ist als international operierendes Unternehmen Währungsrisiken ausgesetzt, Ausfallrisiken konnten wir bislang durch gezielte Auswahl und Monitoring der Debitoren inklusive der Vergabe interner Kreditlinien minimieren. In Ausnahmefällen prüfen wir die Möglichkeit einer Warenkreditversicherung. Leasing wird zurzeit zur Finanzierung der Betriebsgebäude in Holzheim, des Fuhrparks, von EDV-Hardware und von Einzelinvestitionen verwendet. Besondere Risiken sind daraus nicht erkennbar. V. Forschungs- und Entwicklungsbericht - Standort Holzheim Reagenzien Der Anfang 2020 eingeführte turbidimetrische Test für Procalcitonin hat sich sehr positiv im europäischen Markt etabliert. Die internationale Einführung wird aktuell vorangetrieben. Die USA sind ein bedeutender Wachstumsmarkt für diesen Parameter. Die FDA Zulassung ist in Vorbereitung. Weitere Parameter wie ACE, Calprotectin und Kontrollen sind für die Einführung in den nächsten 2 Jahren vorgesehen. Geräte Der neue r940 aus einer erweiterten Zusammenarbeit mit dem bisherigen Produzenten des r920 wurde planmäßig im GJ 2019/20 sukzessive mit immer mehr CE-markierten Applikationen eingeführt. - Standort Montpellier: DiaSys Technologies Durch den Vertrag mit Mindray gehört die DiaSys Technologies seit Oktober 2023 zur Gorka Holding GmbH. Alle bisherigen Arbeiten laufen wie geplant weiter. - Standort Leipzig: peS Durch den Vertrag mit Mindray gehört die peS seit Oktober 2023 zur Gorka Holding GmbH. Alle bisherigen Arbeiten laufen wie geplant weiter. - Standort Mumbai: DiaSys India Im GJ 2021/22 wurde die Einführung des InstaLyte vorangetrieben. Nach den ersten Erfahrungen im Rahmen eines "soft-launch" müssen weitere Arbeiten am Gerät in Angriff genommen werden. Eine vollständige Markteinführung ist nicht vor 2025 geplant. Standort Iffeldorf: DiaServe Das Team ist mit der Aufnahme von Belegdaten zu Registrierungszwecken sowie mit Arbeiten zur Entwicklung von Kalibratoren und Kontrollen für neue Parameter beschäftigt. Patente Patente für Reagenzien sind in Bearbeitung. Gesamtaussage In der F+E der DiaSys GmbH waren im Berichtsjahr 33 Mitarbeiter beschäftigt. Der Gesamtbetrag der Aufwendungen für Zwecke der F+E in der DiaSys GmbH betrug ca. 5,9 Mio. €, dies entspricht einem Anteil von ca. 12,4 % des Umsatzes. Bei der Betrachtung der F+E-Aufwendungen sind Kosten der beiden 100%-igen Töchter DiaSys Technologies S.a.r.l. und peS GmbH als eigenständige F+E-Firmen enthalten, die für die DiaSys GmbH erbracht und ihr in Rechnung gestellt wurden. Die sich durch den Vertrag mit Mindray ergebenen Änderungen wurden oben beschrieben. VI. Zweigniederlassungsbericht Die Entwicklung der Beteiligungen wird im Folgenden beschrieben: DiaSys Technologies S.A.R.L. Durch den Vertrag mit Mindray gehört die DiaSys Technologies seit Oktober 2023 zur Gorka Holding GmbH. Alle bisherigen Arbeiten laufen wie geplant weiter. DiaSys Russia Die Gesellschaft war auch im abgelaufenen Jahr nicht aktiv. Die Verwendung der Gesellschaft ist weiterhin noch nicht entschieden. Der Einfluss durch die aktuelle Ukrainekrise ist nicht abschließend zu bewerten. DiaSys Japan KK Im Berichtszeitraum wurde ein Umsatz von ca. 60,1 Mio. Yen (ca. 380 T€) für Diagnostika erzielt, sowie ein interner Leistungsumsatz mit der DiaSys GmbH von ca. 23,6 Mio Yen (ca. 150 T€). Das Ergebnis liegt erwartbar nur marginal im positiven Bereich. DiaSys Deutschland Vertriebs-GmbH Im Berichtsjahr wurde ein Umsatz von ca. 7,3 Mio. € erzielt, dies entspricht einem Rückgang um ca. 3,05 Mio.€ bzw. -29,5%. Dies ist vor allem auf den rapiden Rückgang des Covid-19 Schnelltest-Geschäfts (- ca. 2,7 Mio. €) und den Wegfall eines Sondergeschäfts des Vorjahres zurückzuführen. Es wurde ein Ergebnis von ca. 490 T€ nach Steuern erzielt. peS Gesellschaft für medizinische Diagnosesysteme mbH Durch den Vertrag mit Mindray gehört die peS seit Oktober 2023 zur Gorka Holding GmbH. Alle bisherigen Arbeiten laufen wie geplant weiter. Kovalent do Brasil Ltda, Sao Goncalo, Brasilien Gemäß Zwischenabschluss vom 30.09.2023 wurde im Geschäftsjahr 2022/2023 ein Umsatz von knapp 35 Mio. BRL (ca. 6,6 Mio. €) und ein Ergebnis von umgerechnet ca. 1,3 Mio. € erzielt. PT Prodia Diagnostic Line Gegenüber dem Vorjahr konnte das Geschäft aufgrund der Beteiligung an Ausschreibungen signifikant verbessert werden, der Umsatz ist sprunghaft um ca. 231,6% gestiegen. Der Zwischenabschluss per 30.09.2023 zeigt ein Ergebnis nach Steuern von knapp 2,4 Mio. €. DiaSys India Der Zwischenabschluss zum 30.09.2023 zeigt gegenüber Vorjahr eine Umsatzsteigerung um ca. 89% auf umgerechnet ca. 18,1 Mio. € und einen Jahresüberschuss von ca. 2,4 Mio. €. DiaSys USA Der Jahresabschluss zum 30.09.2023 zeigt eine Umsatzsteigerung um 139,8% und einen leicht positiven Jahresüberschuss. DiaServe Der Umsatz ist mit ca. 4,67 Mio.€ in etwa auf Vorjahresniveau geblieben, es wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von ca. 931 T€ (+ 6,9%) erzielt. Vidan Der Zwischenabschluss von Vidan zum 30.09.2023 zeigt einen Umsatz von ca. 782 TUSD und einen Verlust von ca. 395 TUSD. VII. Sonstige Angaben Personal Zum Ende des Geschäftsjahres waren 248 Mitarbeiter in der GmbH und 529 Mitarbeiter in der Gruppe beschäftigt.
Holzheim, den 23. Mai 2024 gez. Dr. Günther Gorka, Geschäftsführer gez. Dr. Jan Gorka, Geschäftsführer gez. Peter Zöller, Geschäftsführer gez. Min Zheng, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben und Erläuterungen Die Gesellschaft firmiert unter DiaSys Diagnostic Systems GmbH und hat ihren Sitz in 65558 Holzheim. Sie ist unter HRB 7106 im Handelsregister des Amtsgerichtes Montabaur eingetragen. Das Geschäftsjahr der DiaSys Diagnostic Systems GmbH endet jeweils zum 30. September. Der Jahresabschluss zum 30. September 2023 wurde nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt. B. Veränderungen gegenüber dem Vorjahr Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Es wurden die auf den Vorjahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten erfolgte nach den handelsrechtlichen Vorschriften und trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen kaufmännischer Vorsicht Rechnung. Die abnutzbaren Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Anschaffungskosten enthalten auch Nebenkosten sowie nachträgliche Anschaffungskosten. Anschaffungskostenminderungen werden abgesetzt. Fremdkapitalzinsen werden nicht berücksichtigt. Das Wahlrecht zur Aktivierung von Entwicklungskosten wird ausgeübt. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den bei deren Entwicklung anfallenden Herstellungskosten bewertet. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen werden die Abschreibungen ausschließlich nach der linearen Methode vorgenommen. Die Regelabschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden mit steuerlich zulässigen Sätzen nach der linearen Methode vorgenommen. Die Finanzanlagen werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wird der niedrigere beizulegende Wert zum Bilanzstichtag angesetzt. Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Handelswaren werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bilanziert. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Einzelkosten und anteiligen Gemeinkosten. Wertobergrenze des Inventuransatzes sind die Verkaufspreise abzüglich enthaltener Vertriebskosten. In den Selbstkosten sind Verwaltungsgemeinkosten in steuerrechtlich erforderlichem bzw. handelsrechtlich zulässigem Umfang berücksichtigt. Fremdkapitalzinsen wurden nicht einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert bilanziert. Ausfallrisiken wird durch die Bildung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Betrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. D. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt (letzte Seite des Anhangs). Der Wert der immateriellen Vermögensgegenstände ist insgesamt um 844 T€ auf 2.342 T€ gestiegen. Maßgeblich hierfür ist der Zugang eines Geschäftswerts i.H.v. 900 T€ für die Beendigung einer langjährigen atypisch stillen Gesellschaft. Weiterhin werden hierunter selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände und solche in Entwicklung im Wert von insgesamt T€ 570 (VJ 670 T€) ausgewiesen. Die gesamten Forschungs- und Entwicklungskosten beliefen sich im Berichtsjahr auf T€ 5.873 (Vj. 4.802). Der Wert der Sachanlagen ist im Berichtsjahr um ca. 2.269 T€ gestiegen. Abschreibungen i.H.v. 471 T€ stehen Anlagenzugängen i.H.v. 3.671 T€ gegenüber. Die Zugänge sind zum größten Teil auf die Übernahme der Dr. Gorka/Dr. Probst GbR durch die DiaSys Diagnostic Systems GmbH und den damit verbundenen Zugängen i.H.v. ca. 1.968 T€ (1.616 T€ für Gebäude und Grundstücke, 352 T€ für Betriebseinrichtungen) zurückzuführen. Weitere ca. T€ 954 sind für die Bodenplatte, Planung und Installation einer Laborcontaineranlage hinzugekommen (die Container selbst sind durch Leasing finanziert). Der Wert der Finanzanlagen ging im Berichtsjahr um 6.640 T€ auf 7.629 T€ zurück. Dies ist im Wesentlichen auf folgende Veränderungen und Maßnahmen zurückzuführen: - Veräußerung der Anteile an der DiaSys Diagnostic Systems Shanghai und der DiaSys Diagnostic Products Shanghai (- 2.001 T€); - Ausbuchung einer Darlehensforderung an die liquidierte Tochter DiaSys Distribution France (- 600 T€); - Abwertung von Darlehensforderungen (- 3.418 T€); - Abwertung der Beteiligungswerte (- 2.632 T€); Die Abwertungen wurden aus Vorsichtsgründen vorgenommen. Dazu gegenläufig waren Effekte aus einer neuen sonstigen Ausleihung i.H.v. 2.000 T€ zu verzeichnen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind im Berichtsjahr um insgesamt 2.971 T€ angestiegen. Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Zur Berücksichtigung sämtlicher erkennbarer Ausfallrisiken sind für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Einzelwertberichtigungen in Höhe von 818 T€ (im Vorjahr 950 T€) gebildet worden. Die Pauschalwertberichtigung wurde um 64,3 T€ erhöht (im Vorjahr Reduzierung um 21,1 T€). Die Einzelwertberichtigungen auf Forderungen an verbundene Unternehmen betragen 5.851 T€ (Vorjahr 3.949 T€). Die Erhöhung um 1.902 T€ ergibt sich aus der Neueinstellung von EWB auf Forderungen. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten abgegrenzte Aufwendungen für Gebühren, Messe-, Fortbildungs-, Telefon-, Leasing- und Softwarelizenzkosten. Latente Steuern Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen werden verrechnet angesetzt (§ 274 I 3 HGB). Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragssteuersatz liegt bei 28,605 %. Der Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt hierbei 365 %.
Eigenkapital Das voll eingezahlte Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum 30. September 2023 nominal TEUR 2.000. Die im Vorjahr abgesetzten eigene Anteile in Höhe von 200 T€ (10%) wurden im Berichtsjahr von der Gesellschafterin übernommen, so dass keine eigenen Anteile der Gesellschaft mehr zu berücksichtigen sind. Die im Vorjahr ausgewiesene atypisch stille Beteiligung wurde im Berichtsjahr beendet und die Einlage nebst Verrechnungs- und Verlustausgleichskonto zurückgeführt. In die Gewinnrücklagen wurde zum 30. September 2017 ein Betrag von 2.500 T€ eingestellt, um den Erwerb eigener Anteile i.H.v. 2.178 T€ (10 %) abzudecken. Im Berichtsjahr erfolgte die zuvor beschriebene Übernahme der eigenen Anteile durch die Gesellschafterin, so dass ein Restbetrag von 122 T€ in den Gewinnrücklagen verbleibt. Der Bilanzgewinn hat sich wie folgt entwickelt:
Zum 30. September 2023 bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von insgesamt 570 T€ (§ 285 Nr. 28 HGB). Diese entfallen i.H.v. 570 T€ auf die Aktivierung von selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen (Entwicklungskosten). Daneben werden aktive latente Steuer i.H.v. 0 T€ ausgewiesen. Rückstellungen Zusammensetzung der Rückstellungen:
Verbindlichkeiten Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten teilen sich wie folgt auf:
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 237 T€ (im Vorjahr 167 T€), Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 30 T€ (im Vorjahr 28 T€), Verbindlichkeiten aus Darlehen Dritter 0 T€ (im Vorjahr 2.588 T€), 0 T€ (im Vorjahr 2.336 T€) für Verbindlichkeiten gegenüber dem atypisch stillen Gesellschafter sowie 341 T€ für weitere Verbindlichkeiten gegenüber Dritten (im Vorjahr 522 T€). Haftungsverhältnisse Die DiaSys Diagnostic Systems GmbH bürgt als Alleingesellschafterin der DiaSys Deutschland Vertriebs-GmbH für deren Kreditlinie i.H.v. 50.000,00 € bei der Kreissparkasse Limburg. Sie bürgt ferner für ein Mietaval in Höhe von 23.873,00 € gegenüber der Vermieterin der peS Gesellschaft für medizinische Diagnosesysteme mbH. Für ein Projekt in Ägypten wurden zum Bilanzstichtag Vertragserfüllungsgarantien in Höhe von 233.366 USD herausgelegt. Der DiaSys India wurde für die Besicherung von Betriebsmittelkrediten ein Standby-Akkreditiv in Höhe von 200 T€ zur Verfügung gestellt. Das Akkreditiv wird durch ein Festgeld der DiaSys Diagnostic Systems GmbH in gleicher Höhe besichert. Im Rechtsstreit mit einem ausscheidenden Gesellschafter wurde in 2023 final geurteilt. Die Gesellschaft ist von dem Urteil unbeschadet, da die Gesellschafterebene vollumfänglich hierfür eintritt. Die Inanspruchnahme aller ausgewiesenen Haftungsverhältnisse wird als gering angesehen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Per 30. September 2023 fallen monatliche Leasingraten von durchschnittlich 64 T€ für das Leasing von Betriebs- und Büroausstattung sowie PKW an. Die monatlichen Leasingkosten für das Betriebsgebäude belaufen sich auf 15 T€. Für die Miete der weiteren Betriebsgebäude fallen monatlich Mietkosten in Höhe von 5 T€ an. E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erträge aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen auf Forderungen (440 T€) sowie aus Währungsumrechnungen (119 T€) enthalten. sonstige betriebliche Aufwendungen Große Posten innerhalb des sonstigen betrieblichen Aufwands sind die Entwicklung, Optimierung und Updates von Gerätesystemen durch die Tochtergesellschaft DiaSys Technologies in Höhe von 2.217 T€, Forschungsarbeiten der Tochtergesellschaft peS Gesellschaft für medizinische Diagnosesysteme mbH in Höhe von 704 T€, Kosten für die Auslagerung eines Teils der Fertigungsprozesse in Höhe von 1.046 T€ sowie die Einstellung von EWB auf Forderungen in Höhe von 2.279 T€. Daneben werden Aufwendungen aus der Währungsumrechnung (157 T€) ausgewiesen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Durch die vollständige Anrechnung des berücksichtigungsfähigen Verlustvortrages errechnet sich die ausgewiesene Steuerbelastung. F. sonstige Angaben Anteilsbesitz Die DiaSys Diagnostic Systems GmbH hält folgende Beteiligungen bzw. Anteile an verbundenen Unternehmen:
Geschäftsführung Die Führung der Geschäfte der DiaSys Diagnostic Systems GmbH wurde im Berichtszeitraum von folgenden Geschäftsführern wahrgenommen: Herr Dr. Günther Gorka, GF für Marketing, Vertrieb, Personal und Forschung/Entwicklung, Herr Dr. Jan Gorka, GF für Finanzen und Qualitätsmanagement, Herr Peter Zöller, GF für Produktion, IT und Einkauf. Herr Min Zheng, GF für Integrationsmanagement (ab 27. Februar 2024) Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde in Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 248 Mitarbeiter (Vorjahr 241 Mitarbeiter) beschäftigt. Konzernzugehörigkeit Die DiaSys Diagnostic Systems GmbH ist eine 61%ige Tochtergesellschaft der Gorka Holding GmbH, Bad Camberg. Der Konzernabschluss der Gorka Holding GmbH für das Geschäftsjahr 2022/2023 wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht und ist über die Internetseite des Bundesanzeigers zugänglich. Abschlussprüferhonorar Keine Angabepflicht gemäß § 285 Nr. 17 HGB, da der Jahresabschluss in den Konzernabschluss der Gorka Holding GmbH, Bad Camberg, einbezogen wird. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Gj. eingetreten sind Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Gj. eingetreten sind, lagen in Form von weiteren Einschränkungen des Geschäftsbetriebes in Russland durch die russische Invasion in die Ukraine vor. Die Beteiligungen an der DiaSys Deutschland Vertriebs GmbH, Flacht, und der peS Gesellschaft für medizinische Diagnosesysteme mbH, Markkleeberg, wurden im Rahmen einer Sachdividende an die Gesellschafterin ausgeschüttet. Die Beteiligungsverhältnisse mit der DiaSys Diagnostic Systems GmbH endeten daher. Die zum Zeitpunkt des Abschlusses der Fiskaljahres am 30.09.2023 alleinige Gesellschafterin hat mit Wirkung zum 30.11.2023 75 % ihrer Anteile an der DiaSys Diagnostic Systems GmbH an die Mindray Medical Neteherlands B.V., Hoevelaken (Niederlande) veräußert. Es wird auf die Ausführungen im Lagebericht verwiesen.
Holzheim, den 23. Mai 2024 gez. Dr. Günther Gorka, Geschäftsführer gez. Dr. Jan Gorka, Geschäftsführer gez. Peter Zöller, Geschäftsführer gez. Min Zheng, Geschäftsführer Anlagenspiegel:
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.06.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die DiaSys Diagnostic Systems GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DiaSys Diagnostic Systems GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DiaSys Diagnostic Systems GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Idstein, den 13. Juni 2024 P&P
Treuhand GmbH
gez. Johannes Sturm, Wirtschaftsprüfer gez. Thomas Müller, Wirtschaftsprüfer |
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