RBS Elektroinstallation GmbH
Treuenbrietzener Straße 42, 14913 Niedergörsdorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ralf Richter seit 12.4.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RBS Elektroinstallation GmbHNiedergörsdorf OT Altes LagerJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Inhaltsverzeichnis Lagebericht des Geschäftsjahres 2022 1. Bilanz zum 31.12.2022 2. Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022 3. Anhang für das Geschäftsjahr 2022 Eingeschränkter Bestätigungsvermerk Lagebericht für das Geschäftsjahr 20221. Grundlagen des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung von Elektroinstallationen und der Handel mit Elektrogeräten und Telekommunikationseinrichtungen aller Art sowie der Handel mit und der Auf- und Einbau von Möbelteilen und fertigen Kücheneinrichtungen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Umsätze im Bauhauptgewerbe in den Betrieben mit 20 und mehr Beschäftigten waren im Jahr 2021 rückläufig, 2022 legten sie wieder um +4,0 Prozent zu. Dabei dürfte es sich jedoch eher um Preiseffekte als um eine reale Steigerung der Produktion gehandelt haben. Ein Indiz dafür ist, dass die geleisteten Arbeitsstunden lediglich um +0,9 Prozent gestiegen sind. Im Hochbau nahmen die baugewerblichen Umsätze um +3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Dabei legte der Wohnungsbau um +11,3 Prozent zu. Die Umsätze im gewerblichen und industriellen Hochbau fielen dagegen um -12,7 Prozent. Der Tiefbau legte etwas stärker als der Hochbau zu (+5,1 Prozent). Maßgeblich war hier die Steigerung im sonstigen Tiefbau (+17,8 Prozent). Die Beschäftigung ist um +1,0 Prozent auf jahresdurchschnittlich 18.617 Personen gestiegen. Der Auftragseingang war 2022 aufwärtsgerichtet. Die Aufträge im Bauhauptgewerbe legten um +6,3 Prozent zu. Trotz eines deutlichen Anstiegs der Aufträge im öffentlichen Hochbau (+41,8 Prozent) gingen die Aufträge im Hochbau in Brandenburg insgesamt um -2,1 Prozent zurück. Gerade im Wohnungsbau zeigen sich die Folgen der massiv gestiegenen Baupreise und der verschlechterten Finanzierungskonditionen. Diese haben zu einer deutlichen Zurückhaltung beim privaten Wohnungsbau geführt. Dagegen nahmen die Aufträge im Tiefbau um +13,5 Prozent zu. Hier sticht der sonstige Tiefbau mit +41,8 Prozent heraus. Die Aufträge im gewerblichen und industriellen Tiefbau und dem Straßenbau stiegen um +7,3 Prozent bzw. +7,4 Prozent. * 2.2. Geschäftsverlauf Die Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2021 betrug 10.460 TEUR. Sie erhöhte sich im Geschäftsjahr 2022 um 994 TEUR auf 11.454 TEUR. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um 24 TEUR gegenüber dem Vorjahr gesunken. Der Materialaufwand hat sich, bedingt durch die gestiegene Gesamtleistung, um 17 TEUR auf 4.295 TEUR erhöht. Die Materialaufwandsquote liegt damit bei 37,5 % (im Vj. 40,9 %). Der Personalaufwand hat sich um 156 TEUR verringert. Der Mitarbeiterstamm von durchschnittlich 69 Mitarbeitern hat sich gegenüber dem Vorjahr (73 Mitarbeiter) geringfügig verringert. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind um 9 TEUR, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 94 TEUR gestiegen. Das Finanzergebnis hat sich um 190 TEUR auf 193 TEUR erhöht. Der Steueraufwand verringerte sich im Jahr 2022 um 297 TEUR auf 511 TEUR. Somit verbleibt ein Jahresüberschuss von 2.512 TEUR (Vorjahr: 779 TEUR). Der Gesellschaft standen im gesamten Geschäftsjahr ausreichende liquide Mittel zur Verfügung. Der Bestand an liquiden Mitteln hat sich stichtagsbezogen gegenüber dem Vorjahr von 7.287 TEUR auf 8.561 TEUR erhöht. In das Anlagevermögen wurden Investitionen in Höhe von 316 TEUR im Geschäftsjahr 2022 getätigt. Der Bestand an in Ausführung befindlichen Bauvorhaben hat sich von 8.627 TEUR auf 12.746 TEUR erhöht. Nach Vortrag des Jahresüberschusses 2022 auf neue Rechnung erhöht sich das bilanzielle Eigenkapital gegenüber dem Vorjahr auf 9.267 TEUR (im Vorjahr 6.754 TEUR). Die Eigenkapitalquote liegt damit bei 35,2 % (im Vorjahr: 35,6 %). Um allen erkennbaren Risiken ausreichend und angemessen Rechnung zu tragen, wurden Rückstellungen im erforderlichen Umfang gebildet. Der Rückstellungsaufwand verringerte sich gegenüber dem Vorjahr von 1.195 TEUR auf 338 TEUR. Darin sind insbesondere Rückstellungen für Tantieme, Gewährleistungen sowie Urlaubs- und Überstundenrückstellungen enthalten. 2.3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Für das Geschäftsjahr 2022 können wir die Leistungsanteile wie folgt bestimmen:
Die Umsatzrentabilität liegt im Geschäftsjahr, unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen an unfertigen Leistungen sowie aktivierten Eigenleistungen, bei 21,93 % gegenüber 7,46 % im Vorjahr. Die Eigenkapitalrentabilität erhöhte sich auf 27,10 % gegenüber 11,53 % im Vorjahr. Die Liquiditätslage kann unverändert als solide bezeichnet werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Nennenswerte Zahlungsausfälle haben sich nicht ergeben. Durch eine bisher nicht ausgeschöpfte Kreditlinie besteht die Möglichkeit, kurzfristige Zahlungsschwankungen zu überbrücken. Insgesamt kann die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage als ausreichend gesichert eingeschätzt und die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft insgesamt unverändert als gut bezeichnet werden. 3. Prognosebericht Es sind keine wesentlichen Änderungen der Geschäftspolitik zu erwarten. Unsere Marktposition betrachten wir als gefestigt. Durch die unveränderte Marktausrichtung unseres Unternehmens gelang uns die Akquirierung mehrerer Großprojekte:
Der Auftragsvorlauf konnte auf hohem Niveau von durchschnittlich 6.100 TEUR gehalten werden. Dies entspricht ca. 60 % der Gesamtjahresleistung. Mit diesem Vorlauf wird ein Beschäftigungszeitraum von nahezu 10 Monaten für die Beschäftigten gesichert. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist für das Jahr 2024 mit rd. 1.000 TEUR prognostiziert. Aufgrund der guten Liquiditätslage wird auch zukünftig sichergestellt sein, dass die Gesellschaft jederzeit ihren finanziellen Verpflichtungen ausreichend nachkommen kann. 4. Chancen- und Risikobericht 4.1. Risikobericht Risiken der künftigen Entwicklung liegen in der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland. Aufgrund der gegenwärtigen Konjunkturaussichten sieht die Gesellschaft durchaus Risiken in Form von Preiserhöhungen und daraus resultierenden Auftragsschwankungen. Der gegenwärtige Auftragsbestand ist, wie bereits beschrieben, mittelfristig gesichert. Die Gesellschaft geht derzeit davon aus, dass der gegenwärtig andauernde Ukrainekonflikt auf ihren Geschäftsverlauf keinen oder nur einen geringen Einfluss haben wird. Ein weiteres Risiko besteht im Hinblick auf die Verfügbarkeit qualifizierter Mitarbeiter. Gegenwärtig geht die Gesellschaft jedoch davon aus, dass das vorhandene Auftragsvolumen mit dem vorhandenen Personalbestand realisiert werden kann. Die Mitarbeiterfluktuation ist bisher sehr gering. Durch die geordnete Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft sind wirtschaftliche Risiken zurzeit adäquat abgedeckt. Betriebsrisiken und Vermögensschäden hat die Gesellschaft - soweit möglich - angemessen versichert. Liquiditätsrisiken sind aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation derzeit nicht erkennbar. 4.2. Chancenbericht Gegenwärtig lässt sich bereits ein stabiler Auftragsvorlauf verzeichnen. In größerem Umfang sind bereits Bauvorhaben verhandelt und zum Teil bereits beauftragt. Auszugsweise können genannt werden:
5. Risikoberichtserstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt die Gesellschaft eine defensive und konservative Risikopolitik, die insbesondere sicherstellt, dass die Liquidität der Gesellschaft jederzeit sichergestellt ist und Marktpreisrisiken nur in Form von Zinsänderungsrisiken im Rahmen der Liquiditätsanlage eingegangen werden. Liquiditätsüberschüsse wurden ausschließlich kurzfristig und festverzinslich angelegt. Zahlungsströme in fremden Währungen oder der Einsatz derivativer Finanzinstrumente erfolgten im Berichtsjahr nicht. 6. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Niedergörsdorf, 03.05.2024 Ralf Richter, Geschäftsführer Dieter Schulze, Geschäftsführer Bilanz zum 31.12.2022AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Anhang zum 31.12.2022Allgemeine Angaben Das Unternehmen mit Sitz in Niedergörsdorf OT Altes Lager wird beim Amtsgericht Potsdam unter der Handelsregisternummer HRB 1507 P geführt. Der vorliegende Jahresabschluss erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen zur Aufstellung des Anhangs gemäß § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB in Anspruch. Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurden Angaben zu den Gesamtbezügen im Sinne des § 285 Nr. 9 a HGB unterlassen. Bei der Gewinn- und Verlustrechnung kommt das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen aufgestellt. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgte zu den Anschaffungs-/ Herstellungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen. Bewegliche Anlagegüter bis zu einem Wert von 800,00 € wurden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Das Finanzvermögen wird zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert aktiviert. Außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB wurden im Geschäftsjahr in Höhe von 180.000,00 € vorgenommen (im Vorjahr 420.000,00 €). Das Vorratsvermögen ist mit den Herstellungskosten bilanziert. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die Forderungen und übrigen Aktiva wurden mit dem Nominalbetrag bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Zweifelhafte Forderungen wurden einzelwertberichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt. Der Sonderposten beinhaltet Fördermittel, die die Gesellschaft für Investitionen in das Anlagevermögen erhalten hat. Die Auflösung erfolgt analog der Abschreibungen für diese Wirtschaftsgüter. Rückstellungen wurden im Rahmen des § 249 HGB gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit ihrem wahrscheinlichen Erfüllungsbetrag bemessen. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens nach § 268 Abs. 2 HGB für das Geschäftsjahr 2022 ist im Anlagespiegel, der diesem Anhang als Seite 5 beigefügt ist, dargestellt. Unter den Finanzanlagen ist die atypisch stille Beteiligung an der Seatris Investment GmbH, Berlin, ausgewiesen. Auf die Beteiligung wurde eine Wertberichtigung in Höhe von 180 T€ (im Vorjahr 420 T€) vorgenommen, da die Gesellschaft davon ausgeht, dass hinsichtlich der bei der Seatris Investment GmbH bzw. deren Tochtergesellschaft aktivierten Softwareentwicklungskosten für die in der Entwicklung befindlichen Software keine hinreichende Marktfähigkeit gegeben ist. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe 453 T€ (im Vorjahr 18 T€) sowie 268 T€ (im Vorjahr 100 T€) für Steuerforderungen des Geschäftsjahres ausgewiesen. Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von 2.150 T€ (im Vorjahr 790 T€) und betreffen ausgereichte Darlehen. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen: Rückstellungen für
Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind. Für die Abzinsung der Rückstellungen betragen die Zinssätze für 2022 je nach Restlaufzeit 0,43 % bis 0,67 %. Die Fälligkeiten der Verbindlichkeiten können dem Verbindlichkeitenspiegel entnommen werden. Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2022 (Vorjahreswerte in Klammern)
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt besichert:
Die übrigen Verbindlichkeiten sind nicht besichert. Zum Bilanzstichtag bestehen Vorauszahlungs-, Vertragserfüllungs- und Gewährleistungsbürgschaften sowie Rückbürgschaften für Kautionsversicherung durch Banken und Versicherungen in Höhe von 2.270 T€. In den Abschreibungen des Geschäftsjahres sind Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 180 T€ enthalten, um die Finanzanlagen mit dem niedrigeren beizulegenden Wert anzusetzen (§ 285 Nr. 31 HGB). Finanzielle Verpflichtungen Im Zusammenhang mit bestehenden Leasingverträgen bestehen finanzielle Verpflichtungen bis Vertragsende in Höhe von 93 T€. Der jährliche finanzielle Aufwand aus langfristigen Mietverträgen über Grundvermögen beträgt 191 T€; § 285 Nr. 3a HGB. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr 2022 waren durchschnittlich 69 Mitarbeiter beschäftigt. Am Bilanzstichtag stellt sich die Arbeitnehmeranzahl nach Bereichen wie folgt dar:
Auf die Angaben gemäß § 285 Nr. 4 HGB, § 285 Nr. 17 HGB und § 285 Nr. 29 und Nr. 32 HGB wird gemäß § 288 Abs. 2 HGB verzichtet. Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse aufgetreten oder bekannt geworden, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage hätten und eine abweichende Darstellung der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft nach sich ziehen würden; (§ 285 Nr. 33 HGB). Insbesondere erwartet die Geschäftsführung aus dem aktuellen Ukrainekonflikt keine unmittelbaren Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf. Die Geschäftsführung unterbreitet den Vorschlag, den Jahresüberschuss in Höhe von 2.511.714,20 € auf neue Rechnung vorzutragen, (§ 285 Nr. 34 HGB). Geschäftsführung Alleinvertretungsbefugte Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2022 waren
Niedergörsdorf, 03. Mai 2024 Ralf Richter, Geschäftsführer Dieter Schulze, Geschäftsführer Anlagespiegel zum 31.12.2022
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die RBS Elektrotechnik GmbH, Niedergörsdorf Eingeschränkte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der RBS Elektroinstallation GmbH, Niedergörsdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs-und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RBS Elektroinstallation GmbH, Niedergörsdorf für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile Die Werthaltigkeit der unter den Finanzanlagen des Anlagevermögens ausgewiesenen Beteiligungen und die Notwendigkeit der im Berichtsjahr vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibung in Höhe von 180 T€ kann nicht abschließend beurteilt werden, da keine aussagekräftigen Unterlagen von der Gesellschaft vorgelegt worden sind, an der die Gesellschaft beteiligt ist. Auch durch alternative Prüfungshandlungen konnten wir keine hinreichende Sicherheit über den Beteiligungsansatz gewinnen. Weiterhin können wir die steuerlichen Auswirkungen der außerplanmäßigen Abschreibung und damit die Bewertung der Steuerrückstellungen nicht abschließend beurteilen, da auch hierzu keine Unterlagen vorgelegt worden sind. Wir können daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis der Finanzanlagen, den Steuerrückstellungen, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir verweisen auf § 328 HGB. Schlussbemerkung Den vorstehenden Bericht über unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 der RBS Elektroinstallation GmbH erstatten wir in Übereinstimmung mit § 321 HGB unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Erstellung von Prüfungsberichten des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V., Düsseldorf (IDW PS 450 n.F.).
Sankt Augustin, den 15. Mai 2024 HKF
Bernhard Kurka, Wirtschaftsprüfer Dr. Stephan Kurka, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen