JuNiWo Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Julia Wolters seit 6.5.2022 | Prokura |
Niklas Wolters seit 6.5.2022 | Prokura |
Joachim Wolters seit 17.12.2019 | Geschäftsführer |
Imke Wolters seit 17.12.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
JuNiWo Holding GmbH & Co. KGBremenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021KonzernlageberichtI. Grundlagen des Konzerns Die Unternehmensgruppe ist seit 1930 als Tabakwarengroßhändler vertreten und handelt mit Tabakwaren und Artikeln aller Art, die dem Geschäftszweck dienlich sind. Hierzu gehören auch Prepaid-Produkte der Telekommunikationsbranche. Es werden eigene Automaten betrieben. Die Unternehmensgruppe hält eine Beteiligung an der DTV Tabakwaren Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG, eine Marketingkooperation, in der nationale Kunden akquiriert und abgerechnet werden (z.B. Tankstellen und Einzelhandelsketten) und der Einkauf gebündelt wird. Weiterhin ist die Unternehmensgruppe an der DTV Einzelhandelssysteme GmbH & Co. KG beteiligt, die über 250 eigene Einzelhandelsgeschäfte im Franchisebetrieb unterhält. Dies dient der Absicherung eigener Absatzstellen. II. Wirtschaftsbericht 1. Darstellung zum Geschäftsverlauf 1.1. Wirtschaftliches Umfeld Im Jahr 2021 wurden in Deutschland für € 22,72 Mrd. Zigaretten versteuert. Dies ist ein Minus gegenüber dem Vorjahr von 0,4 %. Bei Feinschnitt lag der Wert der versteuerten Ware bei € 4,09 Mrd. (- 2,5 % zu 2020), bei Zigarren / Zigarillos € 0,77 Mrd. (+ 5,1 % zu 2020) und bei Pfeifentabak € 1,80 Mrd. (+ 70,7 % zu 2020). Insgesamt wurden im Jahr 2021 Tabakwaren mit einem Kleinverkaufswert (Verkaufswert im Handel) von € 29,38 Mrd. versteuert, und damit rund € 0,59 Mrd. oder 2,0 % mehr als im Vorjahr. Dieser Betrag ergibt sich aus dem Steuerzeichenbezug von Herstellern und Händlern nach Abzug von Steuererstattungen für zurückgegebene Banderolen (Nettobezug). Der Absatz von Zigaretten lag im Jahr 2021 bei 71,8 Mrd. Stück (-2,8 % zu 2020), bei Feinschnitt wurden 24,9 Tsd. Tonnen (-5,6 % zu 2020), bei Zigarren / Zigarillos 2,8 Mrd. Stück (+1,4 % zu 2020) und bei Pfeifentabak in etwa 8,4 Tsd. Tonnen (+40,0 % zu 2020) abgesetzt. (Quelle: Statistisches Bundesamt Finanzen und Steuern - Absatz von Tabakwaren - Fachserie 14 Reihe 9.1.1) Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2021 nach ersten Berechnungen des statistischen Bundesamtes um 2,7 % höher als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist somit nach dem Corona-Krisenjahr 2020 wieder in einer Wachstumsphase, wenngleich die Wirtschaftsleistung das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht hat. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2021 noch um 2,9 % niedriger. Die Zahl der Erwerbslosen (nach international vergleichbarer Definition) in Deutschland sank nach vorläufigen Schätzungen auf Basis der Arbeitskräfteerhebung im Jahresdurchschnitt 2021 im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 159.000 Personen (-9,6 %) auf 1,50 Millionen. Der Anteil der Erwerbslosen an der Gesamtzahl der Erwerbspersonen lag im Jahresdurchschnitt 2021 bei 3,3 % nach 3,6 % im Vorjahr. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Bruttoinlandsprodukt 2021 für Deutschland, Pressemitteilung 14. Januar 2022 und Statistisches Bundesamt, Arbeitsmarkt Pressemitteilung 03.01.2022) 1.2. Umsatzentwicklung Die Umsätze des Konzerns im Berichtsjahres betreffen im Wesentlichen das Konzernunternehmen Hinrich Wolters GmbH und betrugen:
1.3. Beschaffungsmarkt Bei den Einkaufskonditionen ist die Branche zum einen abhängig von der Tabaksteuer und zum anderen von den Abgabepreisen der Industrie, da für Tabakwaren in Deutschland eine Preisbindung besteht (ähnlich wie bei Zeitschriften und Büchern). Durch die Beteiligung an der DTV ist das Unternehmen jedoch in der Lage, wettbewerbsfähige Einkaufspreise zu erhalten. 1.4. Personal- und Sozialbereich Im Geschäftsjahr 2021 wurden im Jahresdurchschnitt 106 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 105). Trotz Wegfall einiger Absatzstellen, welche durch die Corona Pandemie schließen mussten, wurde keine Kurzarbeit beantragt. Der Mitarbeiterbestand ist gekennzeichnet durch überwiegend langjährige Betriebszugehörigkeiten. Die langjährige Mitarbeiterbindung wird durch kontinuierliche Personalentwicklungsmaßnahmen erreicht, zu denen sowohl interne Schulungen als auch regelmäßige Leistungs- und Abteilungsgespräche gehören. Des Weiteren unterstützt das Unternehmen die Mitarbeiter beim Aufbau einer betrieblichen Altersversorgung. Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen werden in enger Zusammenarbeit mit besonders geschulten und qualifizierten Mitarbeitern sowie externen Beratern umgesetzt. Außerdem wurden weitere Benefits für die Mitarbeiter eingeführt. 1.5. Wichtige Vorgänge des Berichtsjahrs Das Jahr 2021 war geprägt durch die Corona Pandemie. Die Folgen hieraus waren unterschiedliche Entwicklungen in den einzelnen Absatzkanälen. Während die Tankstellen die Gewinner der Krise waren, litt insbesondere der Tabakwarenfacheinzelhandel und der Absatz der Innenautomaten unter den Geschäftsschließungen. Zusätzlich kam es im Jahr 2021 vermehrt zu Aufbrüchen von Außenautomaten und dementsprechend auch zu deutlich höheren Schäden. 1.6. Sonstige Darstellungen 1.6.1. Stärken und Schwächen des Konzerns Im Bereich Automaten ist der Konzern in Bremen und im Bremer Umland Marktführer und baut diese Position ständig aus. Im Rechnungsgeschäft (Kioske, Tankstellen, Fachgeschäfte, u.ä.) ist der Konzern absolut wettbewerbsfähig und bearbeitet stetig die noch ungenutzten Gebiete, wie Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie weite Teile des östlichen Niedersachsens. Die Unterhaltung eines eigenen Fuhrparks garantiert eine zuverlässige, schnelle und flexible Belieferung der Kunden und stellt zusammen mit der kurzen Reaktionszeit, die durch das Kunden- und Lieferanteninformationssystem gewährleistet ist, eine besondere Stärke des Konzerns dar. Die Schwächen des Konzerns liegen im eng begrenzten Sortiment (Tabakwaren, Zubehör und Telefonkarten). In diesem Bereich entwickelt der Konzern, national gemeinsam mit der DTV und auch regional, Lösungswege, um im Wettbewerb weitere Chancen und Wachstum zu generieren. 1.6.2. Interne Organisation und Entscheidungsfindung sowie Steuerung Die interne Organisation des Konzerns ist bestimmt durch kurze Entscheidungswege, wobei die Entscheidungsfindung durch EDV-gestützte Informationssysteme unterstützt wird. Das Finanzcontrolling erfolgt direkt durch die Geschäftsführung. 1.6.3. Segmente Die Konzernaktivitäten sind in folgende operative Segmente unterteilt: - Tabakwaren - Raucherbedarfsartikel - E-Zigaretten / Disposables - Telefonkarten - Gutscheinkarten 1.7. Umweltschutz Die im Jahr 2011 angeschaffte Solaranlage produzierte im Jahr 2021 110.000 kWh, von denen ca. 40,2% eigengenutzt wurden. Somit konnten ca. 77,3 t CO 2 vermieden werden. Im Bereich Recycling werden außer Restmüll alle Rohstoffe getrennt und der Wertstoffkette wieder zugeführt. Zur Vermeidung von übermäßigem Papierverbrauch werden fast alle Dokumente elektronisch archiviert. Beim Fuhrpark werden nur Fahrzeuge mit der aktuellen Euro-Norm eingesetzt. Elektrofahrzeuge für die Auslieferung können bis auf Weiteres nicht eingesetzt werden, da die Reichweiten der angebotenen Fahrzeuge noch zu gering sind. Außendienstfahrzeuge werden bereits als Hybrid-Varianten bestellt. 2. Darstellung der Lage 2.1. Vermögenslage Die Vermögens- und Kapitalstruktur des Konzerns zeigt die folgende Übersicht:
Die Vermögenstruktur des Konzerns zeigt überwiegend kurzfristig realisierbare Vermögenswerte. Die kurzfristig fälligen Schulden sind - stichtagsbezogen - durch entsprechende kurzfristige Vermögenswerte gedeckt; das langfristig gebundene Anlagevermögen ist fristenkongruent, insbesondere durch Eigenkapital, finanziert. Die Eigenkapitalquote des Konzerns ist zum Bilanzstichtag mit 75,0% als sehr gut zu bezeichnen. 2.2. Finanzlage 2.2.1. Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements Hauptziel des Finanzmanagements ist die Sicherstellung der Liquidität der Unternehmensgruppe. Als wesentliches Nebenziel ist die Minimierung der Zinslasten der Unternehmensgruppe zu nennen. Kurzfristige Verbindlichkeiten werden mit kurzfristigen Forderungen und liquiden Mitteln finanziert. 2.2.2. Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben Die geplanten Investitionen werden aus dem laufenden Cash-Flow finanziert. 2.2.3. Investitionen Die Unternehmensgruppe tätigt im Bereich der Zigarettenautomaten nur noch Erweiterungsinvestitionen und im Fahrzeugpark Ersatzinvestitionen. Die wesentlichen Investitionen im Berichtsjahr 2021 verteilen sich wie folgt: 2.2.4. Cash-Flow Der vereinfacht ermittelte Brutto-Cash-Flow des Konzerns betrug:
Konzern-Jahresergebnis zuzüglich Abschreibungen abzüglich Zuschreibungen 2.3. Ertragslage Die folgende Übersicht zeigt die Zusammensetzung der Ertragslage des Konzerns:
Die Geschäftsentwicklung war insgesamt zufriedenstellend. 2.4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die Unternehmensgruppe verwendet zur internen Steuerung den EBIT, der im Geschäftsjahr 2021 TEUR 3.171 betrug. Des Weiteren ermittelt die Unternehmensgruppe die Zufriedenheit ihrer Kunden bzw. Produkttreue der Verbraucher regelmäßig durch Umfragen. Diese Abfragen erfolgen differenziert für einzelne Regionen III. Prognose-/Chancen- und Risikobericht 1. Allgemeine Risiken Tabaksteuer-Erhöhungen, Schmuggel, der Grenzverkehr an den ostdeutschen Grenzen und die von der EU initiierten Einschränkungen des Rauchens in der Öffentlichkeit führen voraussichtlich auch in der Zukunft zu rückläufigen Konsumenten-Umsätzen. Die wachsende Preissensibilität der Raucher wird die Zigaretten-Hersteller auch in 2022 zu Umpositionierungen von Marken in das Low-Price-Segment bewegen. Ein weiteres Risiko ist die politische Diskussion über Rauchverbote. Es ist zu befürchten, dass weitere Preiserhöhungen zu einem Anstieg des Zigarettenschmuggels führen werden. Außerdem führen die vermehrten Automatenaufbrüche zu einem weiteren Risiko, welches aufgrund der fehlenden Konsequenzen seitens der Behörden verstärkt wird. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. 2. Finanzinstrumente 2.1. Preisänderungsrisiko Die staatliche Steuerpolitik wirkt sich unmittelbar auf die Preispolitik des Konzerns aus. 2.2. Liquiditätsrisiko Eine auf einen festen Planungshorizont ausgerichtete Liquiditätsvorschau sowie in der Unternehmensgruppe vorhandene, nicht ausgenutzte Kreditlinien stellen jederzeit die Liquiditätsversorgung sicher. 2.3. Ausfallrisiko und Beschaffungsmarkt Die Ausfallrisiken auf Kundenseite sind gering, da große Systemkunden über Kreditversicherungen abgesichert sind. Regionale Kunden nehmen am SEPA Firmen-Lastschriftverfahren teil und werden ständig überwacht. Die Lieferantenstruktur, die einige wenige große Tabakproduzenten umfasst, ist mit einem potentiellen Risiko hinsichtlich der jederzeitigen Warenversorgung verbunden. Aufgrund der Tatsache, dass es sich um namhafte international aufgestellte Konzerne handelt, ist das Risiko jedoch als gering einzuschätzen. 3. Ausblick Gesetzliche Einschränkungen durch Rauchverbote sind im Liefergebiet des Konzerns im Jahr 2022 nicht zu erwarten. Im Bereich der Automaten werden Investitionen beim Bezahlvorgang getätigt, z.B. kontaktloses Bezahlen (E- Payment). Im Jahr 2022 wird sich der Trend zu E-Zigaretten weiter fortsetzen. Die Geschäftsführung erwartet keine nennenswerten Auswirkungen durch den weiteren Verlauf der Corona Pandemie. Die politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Ukraine-Krise werden zu steigenden Energie- und Benzinkosten führen. Die sinkende Kaufkraft der Verbraucher in Folge der Inflationsentwicklung kann zu einem Nachfragerückgang bei Konsumgütern führen. Die Geschäftsführung rechnet unter Berücksichtigung dieser Entwicklungen mit einem ähnlichen Umsatz wie 2021 bei leicht reduziertem Gewinn.
Bremen, 29. Juni 2022 gez. JuNiWo Verwaltungs-GmbH, Joachim Wolters, Geschäftsführung gez. JuNiWo Verwaltungs-GmbH, Imke Wolters, Geschäftsführung KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2021JuNiWo Holding GmbH & Co. KG, Bremen
KonzerneigenkapitalspiegelKonzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2021JuNiWo Holding GmbH & Co. KG, Bremen
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021JuNiWo Holding GmbH & Co. KG, BremenI. Allgemeine Angaben Die JuNiWo Holding GmbH & Co. KG, Bremen, (Handelsregister Amtsgericht Bremen HRA 28714) hat nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften & Co. als Mutterunternehmen den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2021 gemäß §§ 290 ff. i.V.m. § 264a HGB aufgestellt. Der Konzernabschluss ist nach den Vorschriften des HGB aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgte entsprechend §§ 266 und 264c HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Das Geschäftsjahr für den Konzern und die konsolidierten Unternehmen entspricht dem Kalenderjahr. II. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss werden neben der JuNiWo Holding GmbH & Co. KG die folgenden Tochterunternehmen einbezogen. Bei diesen Unternehmen übt die JuNiWo Holding GmbH & Co. KG einen beherrschenden Einfluss aus. Es handelt sich um folgende Gesellschaften:
Die vorgenannten, mit *) gekennzeichneten Tochtergesellschaften und die Muttergesellschaft sind nach § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264 b HGB von ihrer Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den für Kapitalgesellschaften und haftungsbeschränkte Personengesellschaften geltenden Vorschriften offenzulegen und einen Lagebericht aufzustellen. III. Konsolidierungsmethoden Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 und Abs. 2 HGB nach der Neubewertungsmethode. Die Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung errechnen sich wie folgt:
Die Geschäftsanteile der Tochterunternehmen wurden per Sacheinlage in das Mutterunmternehmen eingebracht. Der daraus resultierende passivische Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 27.936 ist technischer Art und wurde daher erfolgsneutral in die Gewinnrücklagen eingestellt. Bei der Schuldenkonsolidierung wurden die Forderungen und Verbindlichkeiten der einbezogenen Unternehmen gegeneinander aufgerechnet (§ 303 Abs. 1 HGB). Zwischengewinne aufgrund von Lieferungen und Leistungen zwischen den Konzernunternehmen existieren nicht. Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgte gemäß § 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge zwischen den Konzernunternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen. Die Zinserträge und ähnlichen Erträge sind ebenso mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet worden. IV. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die in den Konzernabschluss nach § 300 Abs. 2 HGB übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der in den Konzernabschluss im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogenen Unternehmen sind nach den auf den Jahresabschluss des Mutterunternehmens anwendbaren Bewertungsmethoden einheitlich bewertet worden. Bilanzierungswahlrechte (§ 300 Abs. 2 HGB) und Bewertungswahlrechte (§ 308 Abs. 1 HGB) wurden im Konzernabschluss nicht neu ausgeübt. Der Konzernabschluss und die einbezogenen Jahresabschlüsse sind nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt worden. Im Einzelnen wurden im Konzern folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten bis zu Euro 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Finanzanlagen, Beteiligungen und sonstige Wertpapiere, wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte werden mit den Anschaffungskosten oder niedrigeren beizulegenden Werten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Forderungen, sonstige Vermögengegenstände und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % auf die nicht wertberichtigten Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die liquiden Mittel wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens vorgenommen. Die Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. V. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von TEUR 1.992 (Vorjahr: TEUR 2.136). Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 307 (Vorjahr: TEUR 0). Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 8). Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Zur Entwicklung des Anlagevermögens zu Bruttowerten in der Zeit vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 vgl. die beigefügte Darstellung.
Angaben zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 9) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 183.279,00 Euro und entfällt in voller Höhe auf den Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz des durchschnittichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Für die Berechnung wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 183.279,00 Euro. Angaben und Erläuterugen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Für die nicht in Anspruch genommene Giro-Kreditlinie der Sparkasse in Höhe von TEUR 2.050 bestehen Grundpfandrechte an dem Wohn- und Geschäftshaus Lüssumer Str. 70 + 72, 28779 Bremen in Höhe von TEUR 511. Aktive latente Steuern Zum 31. Dezember 2021 errechnen sich künftige Steuerentlastungen aus temporären Differenzen zwischen dem handelsrechtlichen und dem steuerrechtlichen Ansatz der Pensionsrückstellungen. Vom Aktivierungswahlrecht des aktiven latenten Steuerüberhanges wurde kein Gebrauch gemacht. VI. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden wie folgt aufgegliedert:
Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen Periodenfremde Aufwendungen oder Erträge von nicht untergeordneter Bedeutung lagen nicht vor. VII. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Honorar des Konzernabschlussprüfers Das Gesamthonorar für 2021 betrifft mit TEUR 26 Abschlussprüfungsleistungen. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6a HGB wurde entsprechend § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Gewährte Bezüge für frühere Geschäftsführer bzw. deren Hinterbliebenen Für Hinterbliebene früherer Geschäftsführer wurden 58 TEUR Bezüge gewährt. Diesen gewährten Bezügen stehen keine Gegenleistungen im Geschäftsjahr gegenüber. Gebildete Rückstellungen für frühere Geschäftsführer Die Pensionsverpflichtungen gegenüber Hinterbliebenen früherer Geschäftsführer sind voll durch Rückstellungen abgedeckt. Die Rückstellungen betragen 236 TEUR. Größter bzw. kleinster Konsolidierungskreis Der Konzernabschluss der JuNiWo Holding GmbH & Co. KG stellt den kleinsten und größten Konsolidierungskreis dar, für den ein Konzernabschluss aufzustellen ist. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Unterschrift der Geschäftsleitung
Bremen, den 29. Juni 2022 gez. Joachim Wolters, Geschäftsführung gez. Imke Wolters, Geschäftsführung sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Konzernabschluss wurde am 28.09.2022 gebilligt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die JuNiWo Holding GmbH & Co. KG Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der JuNiWo Holding GmbH & Co. KG und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der JuNiWo Holding GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, 29. Juni 2022 JFS Treuhand & Revision GmbH Scholz, Wirtschaftsprüfer |
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