EP Merseburg Transport und Logistik GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Giuseppe Ronzoni seit 8.6.2022 | Geschäftsführer |
Simon Alain Huber seit 8.6.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
CCL Label A/S | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Innovia Films GmbHSchkopauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Offenlegungsbilanz zum 31. Dezember 2023der Innovia Films GmbH, SchkopauAKTIVA
PASSIVA
Offenzulegende Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023der Innovia Films GmbH, Schkopau
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
1.2 Allgemeine Angaben zur Gliederung des Jahresabschlusses sowie zu Vorjahresbeträgen und deren Abweichung Zum Bilanzstichtag ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen (Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen) wird zu Anschaffungskosten, vermindert um Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen generell nach der linearen Methode auf Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, die für gebraucht erworbene Gegenstände sowie bei Nachaktivierungen angemessen verkürzt wird. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800 werden im Anschaffungsjahr zu 100 % abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Zugang und noch im gleichen Jahr als Abgang erfasst. Die Bewertung des Umlaufvermögens erfolgt unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu tatsächlichen Anschaffungskosten bewertet. Soweit der Wiederbeschaffungspreis am Bilanzstichtag niedriger ist, wird dieser zugrunde gelegt. Soweit Lagerrisiken bestehen, sind diese durch Einzelwertberichtigungen ausreichend berücksichtigt. Die unfertigen Erzeugnisse (einschließlich regranulierter Fertigware) und die fertigen Erzeugnisse werden nach der retrograden Methode unter Ansatz eines angemessenen Abschlags vom Verkaufspreis bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Risiken durch Einzelwertberichtigungen ausreichend berücksichtigt. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert ausgewiesen. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nominalwert angesetzt und beinhalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die hierunter enthaltene Rückstellung für Jubiläumsleistungen (EUR 27.930) ist mit einem marktüblichen Zinssatz von 1,44 % zum Barwert bewertet. Als Berechnungsgrundlage für die Jubiläumsrückstellung dienten die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck (o RICHTTAFELN 2018 G von Klaus Heubeck - Lizenz Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln). Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Aufwendungen und Erträge in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tage der Einbuchung der Rechnung bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Stichtagskurs am Bilanzstichtag bewertet. 3. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 1.872. Die Sonstigen Vermögensgegenstände enthalten mit TEUR 63 Forderungen, die erst im Folgejahr rechtlich entstehen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) in Höhe von EUR 25.000,00 ist voll eingezahlt. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen betreffen ausschließlich Ertragsteuern des Vorjahres. Die Sonstigen Rückstellungen sind u. a. für Belegschaftsansprüche (TEUR 228), ausstehende Rechnungen (TEUR 132), Reklamationen (TEUR 16), Beratungskosten (TEUR 28), Berufsgenossenschaft (TEUR 29), Jubiläumszuwendungen (TEUR 28), Kosten für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (TEUR 6) sowie für Kosten für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses (TEUR 22) gebildet worden. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von EUR 42.918.130,49 (Vorjahr: EUR 7.918.130,49) Verbindlichkeiten an den Gesellschafter aus einem Darlehen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 30.684,45 (Vorjahr: EUR 20.086,59) ausgewiesen. Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen aus dem Erbbaurecht, das eine Laufzeit bis 21. März 2100 hat, beläuft sich auf EUR 6.590.922,37, zahlbar in 152 Halbjahresraten jeweils am 1. Januar und 1. Juli eines Jahres sowie einer Schlussrate für 80 Tage. Des Weiteren besteht zum Bilanzstichtag ein Bestellobligo für Investitionen von EUR 25.994.640,60. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Sonstigen betrieblichen Erträge enthalten in Höhe von EUR 58.543,62 Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. 5. Sonstige Angaben Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 42 Arbeitnehmer, davon 8 Frauen und 34 Männer. Geschäftsführer:
Der Geschäftsführer Simon Huber erhält keine direkten Bezüge von der Gesellschaft. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird mit Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Es wird vorgeschlagen den Jahresfehlbetrag von EUR 33.376,05 auf neue Rechnung vorzutragen und mit dem Gewinnvortrag des Vorjahres zu verrechnen. Die Gesellschaft ist eine Tochtergesellschaft der Syrinx Holding Germany GmbH, Holzkirchen. Der Konzernabschluss sowohl für den kleinsten als auch den größten Kreis von Unternehmen wird von der CCL Industries Inc., Willowdale/Kanada, aufgestellt. Der Konzernabschluss ist bei CCL Industries Inc. Investor Relations Department, Willowdale/Kanada, als Download unter www.cclind.com verfügbar und wird von der Syrinx Holding Germany GmbH im Unternehmensregister veröffentlicht. 6. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind und Auswirkungen auf den Jahresabschluss haben oder sich bestandsgefährdend auf die Lage des Unternehmens auswirken könnten, haben sich nicht ereignet.
Schkopau, 26. November 2024 Simon Huber, Geschäftsführer Giuseppe Ronzoni, Geschäftsführer Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023der Innovia Films GmbH, Schkopau
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen Innovia Films GmbH mit Sitz in Schkopau ist ein Unternehmen der in Kanada ansässigen CCL Industries Inc. in Willowdale, Kanada. Die CCL Industries Inc. ist ein global agierendes Unternehmen der Verpackungsbranche, das in die Geschäftssegmente "CCL", "Avery", "Checkpoint" und "Innovia" gegliedert ist. Zur CCL-Gruppe gehören 213 Werke mit ca. 26.000 Mitarbeitern in 43 Ländern auf sechs Kontinenten. Der Geschäftsbereich "Innovia" ist ein führender Hersteller mehrlagiger, oberflächenbehandelter Hochleistungs-Spezialfilme für Etiketten, Verpackungen und Sicherheitsanwendungen. Innovia Films GmbH produziert transparente Spezialfolien für die Herstellung von bedruckten Shrink-Sleeve-Etiketten. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Allgemeine Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Im Jahr 2023 ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sowohl innerhalb der Eurozone als auch im europäischen Wirtschaftsraum um 0,4 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Dagegen hat sich die deutsche Wirtschaftsleistung in 2023 nach zwei Erhöhungen in Folge verringert. Das BIP sank um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr, nach einer Erhöhung von 1,8 % im Jahr 2022. Nach den von der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. veröffentlichten Marktdaten ist die Produktion von Verpackungsfolien in Deutschland von 1.612 kt im Jahr 2022 auf 1.412 kt im Jahr 2023 gesunken. Der Umsatz belief sich im Jahr 2022 auf Mio. EUR 6.564 und hat sich im Jahr 2023 auf Mio. EUR 5.620 verringert. 2.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung bei Innovia Films GmbH Die Betriebliche Leistung (Umsatz aus dem Verkauf produzierter Folien einschließlich der Bestandsveränderung) für Shrink-Sleeves hat sich im Geschäftsjahr um 5,3 % auf TEUR 15.300 (Vorjahr: TEUR 16.160) verringert, was einer Produktionsleistung von ca. 4.025 t (Vorjahr: 4.501 t) entspricht. Durch eine wirkungsvolle Qualitätsverbesserung und die allgemein hohe Nachfrage nach Lebensmittel- und Hygieneverpackungen erreichten die Auftragseingänge in 2023 ein konstant hohes Niveau. 2.3 Geschäftsergebnis und finanzielle Leistungsindikatoren Die Innovia Films GmbH steuert ihr operatives Geschäft insbesondere anhand der finanziellen Leistungsindikatoren sowie EBIT (operatives Ergebnis). Das EBIT ist das Jahresergebnis vor Zinsen und vor Ertragssteuern. Im Geschäftsjahr wurde ein EBIT von TEUR 1.473 (Vorjahr: TEUR 1.624) erzielt. Das verringerte Ergebnis ist im Wesentlichen auf gestiegene Personalkosten und sonstige betriebliche Aufwendungen zurückzuführen. Die Leistungsindikatoren zeigten 2023 im Vorjahresvergleich die nachstehende Entwicklung:
2.4 Produktion und Beschaffung Die Produktionsmenge hat sich auf 4.025 t (Vorjahr: 4.501 t) verringert. Die Einkaufspreise für Granulat sind von der Entwicklung des Ölpreises und dem US-Dollar-/Euro-Währungskurs abhängig und sind insgesamt auf einem konstant hohen Niveau geblieben, während die Kosten für Verpackung (-26 %) und Energie (-15 %) pro produzierter Tonne Folie gesunken sind. 2.5 Qualitätsmanagement Das Werk in Schkopau ist nach DIN EN ISO 9001:2015 (Qualitätsmanagementsystem) zertifiziert. Neben der strikten Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen zum Umweltschutz und zur Sicherheit werden unsere Mitarbeiter regelmäßig in den Bereichen Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz, Brandschutz und allgemeine Sicherheit von speziell hierfür geschulten Fachkräften unterwiesen. 2.6 Personal Die Zahl der Beschäftigten belief sich auf durchschnittlich 42 (Vorjahr: 39) Mitarbeiter. Die Mitarbeiter und ihr Fachwissen sind ein Schlüsselelement für den Geschäftserfolg und wir sind bestrebt, die Qualifikationen der Mitarbeiter durch interne und externe Schulungen weiterzuentwickeln. 2.7 Zusammengefasste Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 ist die Betriebliche Leistung im Vergleich zum Vorjahr um 5,6 % auf TEUR 15.300 gesunken. Im Lagebericht des Vorjahres wurde eine konstante Betriebliche Leistung prognostiziert. Der leichte Rückgang, der auf eine geringere abgesetzte Menge zurückzuführen ist, konnte durch die gesunkenen Kosten für Verpackung und Energie aufgrund von höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen nicht kompensiert werden, so dass das operative Ergebnis (EBIT) entsprechend der Prognose um TEUR 151 niedriger ist als im Vorjahr. 3. Vermögenslage In beigefügter Übersicht werden die konzerninternen Forderungen solchen aus Lieferungen und Leistungen bzw. den sonstigen Vermögensgegenständen zugeordnet.
Den Investitionen von TEUR 35.543 stehen Anlagenabgänge von TEUR 0 und Abschreibungen von TEUR 417 gegenüber, so dass das Anlagevermögen um TEUR 35.127 gestiegen ist. Es umfasst nunmehr 84,8 % der Bilanzsumme. Die Investitionen betreffen im Wesentlichen den Neubau einer Folienproduktionsanlage inklusive Gebäude sowie IT-Ausstattung und Klimatisierung des bestehenden Gebäudes. Die Vorräte erhöhten sich absolut um TEUR 216 und sind im Berichtsjahr auf 5,5 % (Vorjahr: 16,1 %) der Bilanzsumme gesunken. Die Veränderung der Vorräte entfällt auf eine Senkung der Rohstoffe um TEUR 17 sowie auf eine Erhöhung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse um TEUR 233. Das Vorratsvermögen beläuft sich nunmehr auf das 2,4-fache (Vorjahr: 2,1-fache) des durchschnittlichen Monatsumsatzes. Die durchschnittliche Laufzeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhte sich leicht auf ca. 46 Tage (Vorjahr: ca. 30 Tage). Von den Verbindlichkeiten betreffen TEUR 42.918 (Vorjahr: TEUR 7.918) verbundene Unternehmen, die vollständig auf Finanzierungsdarlehen entfallen. 4. Finanzlage Das Eigenkapital beläuft sich auf 9,9 % (Vorjahr: 31,3 %) der Bilanzsumme. Die verringerte Quote ergibt sich durch den Anstieg des Fremdkapitals aufgrund der Finanzierungsdarlehen für Investitionen. Die Liquidität ist durch die Zugehörigkeit zur CCL-Gruppe sichergestellt. Die flüssigen Mittel sind um TEUR 232 gestiegen. 5. Ertragslage
Im Berichtsjahr sanken die Umsätze um 2,8 % bzw. TEUR 429. Gleichzeitig sank der Anteil des Materialaufwandes an der Gesamtleistung des Geschäftsjahres auf 60,6 % (Vorjahr: 67,0 %), während der Anteil des Personalaufwandes an der Gesamtleistung sich nunmehr auf 19,2 % beläuft und somit um 3,8 %-Punkte gestiegen ist. Insgesamt ist das EBIT bei einem höheren Rohertrag (Betriebliche Leistung abzüglich Materialaufwand), jedoch gestiegenen Personalaufwendungen und Sondereffekten aus Entsorgungskosten leicht zurückgegangen. Nach Abzug des Finanzergebnisses und der Ertragsteuern ergibt sich das im Berichtsjahr erzielte Jahresergebnis von TEUR -33 (Vorjahr: TEUR 1.068), welches somit um TEUR 1.101 unter dem Vorjahr liegt. 6. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken Die Innovia Films GmbH rechnet im kommenden Jahr aufgrund von gesunkenen Absatzprognosen, aber konstanten Verkaufspreisen der Folie mit einer im Vergleich zum Vorjahr leicht niedrigeren Betrieblichen Leistung, wodurch ein deutlich geringeres, jedoch positives EBIT im Bereich Shrink Sleeves erwartet wird. Diese Erwartung hat sich durch die vorliegenden aktuellen Zahlen aus den ersten drei Quartalen 2024 bisher bestätigt. Die erwarteten Aufwendungen im Rahmen der Inbetriebnahme der neuen Folienproduktionsanlage am Standort werden im kommenden Jahr ein insgesamt negatives EBIT für das Unternehmen zur Folge haben. Chancen sieht die Innovia Films GmbH:
Risiken für die Geschäftsentwicklung der Innovia Films GmbH bestehen:
Mit regelmäßig anzupassenden Verkaufspreisen wird das Risiko der Preisentwicklung von Granulat minimiert. Lieferengpässe werden durch einen vereinbarten Notfallbestand beim Lieferanten abgedeckt Durch die Investition in eine weitere Produktionsanlage können die Risiken, die durch den Ausfall der bisher einzigen Produktionslinie bestehen, reduziert werden. Dem Risiko von gestörten Lieferketten wird mit der Vorhaltung größerer Mengen an Vorräten begegnet. Möglichen Absatzeinbußen auf dem russischen Markt kann mit der Gewinnung von Neukunden begegnet werden.
Schkopau, 26. November 2024 Simon Huber, Geschäftsführer Giuseppe Ronzoni, Geschäftsführer Der vorstehende zur Offenlegung bestimmte und nach § 326 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für dieses Geschäftsjahr haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Innovia Films, Schkopau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Innovia Films GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Innovia Films GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Halle (Saale), 3. Dezember 2024 ECOVIS
Wirtschaftstreuhand GmbH
Katja Nötzel, Wirtschaftsprüferin Christoph Daut, Wirtschaftsprüfer Sonstige Berichtsbestandteile Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 20. Dezember 2024 festgestellt. Durch die Gesellschafterin wurde in der Gesellschafterversammlung am 20. Dezember 2024 beschlossen, den zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 33.376,05 auf neue Rechnung vorzutragen. |
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