Container-Dienst Müller GmbH

Bahnhofsallee 1, 40721 Hilden, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 45207
Eingetragen
18.1.1983
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Flaschen und anderen Behältnissen aus GlasDeponierung oder Dauerlagerung von sonstigen Abfällen
Gegenstand
Das mietweise zur Verfügung stellen von Containern sowie deren An- und Abfahrt und deren Entleerung und die Ausübung der Geschäftsführung in anderen Gesellschaften zur Einsammlung, Beförderung, Erzeugung, Vermarktung von Abfällen und Produkten, zum Betrieb von abfallwirtschaftlichen Anlagen zur Lagerung, Sortierung, Umschlag und Behandlung von Abfällen, Ausführung von Dienstleistungen in den Bereichen Tief- und Gartenlandschaftsbau, Ausführung von Bau- und Abbrucharbeiten, Containerdienst mit Gestellung von Abfallerfassungssystemen aller Art sowie Verleih von Flurförderfahrzeugen und Erdbaumaschinen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Eva Krause
seit 15.5.2007
Prokura
Rainer Müller
seit 23.5.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Gustav Paul Rainer Müller
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Gustav Paul Rainer Müller
Hilden
100.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Container-Dienst Müller GmbH

Hilden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Container-Dienst Müller GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Hilden
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Düsseldorf
Register-Nr.: 45207

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Grundlage hierfür sind die steuerlichen AfA-Tabellen.

Die Vorräte wurden zu Durchschnittspreisen gem. dem Sachverständigengutachten angesetzt.

Forderungen aus Lieferung und Leistung wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die restlichen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt.

Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Nennwert angesetzt.

Das Stammkapital ist in voller Höhe eingezahlt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern, sowie die Rückstellung für das vorherige Geschäftsjahr, deren Veranlagung erst zu Beginn 2024 erfolgte.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 EUR wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 3.704.333,83 EUR.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 3.722.336,65 EUR.

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023

Container-Dienst Müller GmbH Containerdienst, Hilden

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchung Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und 5.000,00 1.646,84 6.646,84
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 5.000,00 1.646,84 6.646,84
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 678.372,83 678.372,83
2. technische Anlagen und Maschinen 2.870.307,84 1.083.061,00 225.000,00 3.728.368,84
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.485.435,16 580.754,11 285.189,13 2.781.000,14
Summe Sachanlagen 6.034.115,83 1.663.815,11 510.189,13 7.187.741,81
Summe Anlagevermögen 6.039.115,83 1.665.461,95 510.189,13 7.194.388,65
kumulierte Abschreibung 01.01.2023 Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge Umbuchung kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und 4.999,00 138,84 5.137,84
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 4.999,00 138,84 5.137,84
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 192.918,33 24.380,00 217.298,33
2. technische Anlagen und Maschinen 1.421.468,84 330.148,00 218.744,00 1.532.872,84
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.084.947,66 113.837,11 231.757,13 1.967.027,64
Summe Sachanlagen 3.699.334,83 468.365,11 450.501,13 3.717.198,81
Summe Anlagevermögen 3.704.333,83 468.503,95 450.501,13 3.722.336,65
Zuschreibung Geschäftsjahr Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023 Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und 1.509,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.509,00 1,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 461.074,50 485.454,50
2. technische Anlagen und Maschinen 2.195.496,00 1.448.839,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 813.972,50 400.487,50
Summe Sachanlagen 3.470.543,00 2.334.781,00
Summe Anlagevermögen 3.472.052,00 2.334.782,00

Forderungen

Sonstige Vermögensgegenstände haben in Höhe von 215.368,37 EUR (Vorjahr: 210.897,35 EUR) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Die verbleibenden Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr.

Bei den sonstigen Vermögensgegenständen werden die nachfolgenden Forderungen gegen Gesellschafter ausgewiesen.

Angaben zu Forderungen gegen Gesellschafter

Der Wert der Forderungen gegen Gesellschafter beläuft sich auf 404.818,74 EUR (Vorjahr: 343.733,55 EUR).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

2023 2022
EUR EUR
Rückstellungen für BG, FiBu, pauschale Steuer + IHK 30.053,16 4.098,09
Rückstellungen für Personal 35.000,00 35.000,00
Rückstellungen für Abschluss und Prüfung 30.000,00 65.000,00
Rückstellungen für Urlaub 78.990,37 77.931,43
Rückstellungen für Aufbewahrungspflicht 1.446,00 1.446,00

Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten beläuft sich auf 5.999.937,87 EUR (Vorjahr: 3.860.244,83 EUR).

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen 5.999.937,87 EUR (Vorjahr: 3.860.244,83 EUR).

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 1.009.202,16 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

2024 2025 2026
EUR EUR EUR
Leasingverträge 167.257,34 167.257,34 167.257,34
Mietverträge 102.443,88 102.443,88 102.443,88
Versicherungsverträge 66.699,50 66.699,50 66.699,50
336.400,72 336.400,72 336.400,72

Sonstige Angaben

Ereignisse nach dem Stichtag

Es liegen keine besonderen Ereignisse nach dem Stichtag vor.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer betrug inklusive des Gesellschafter-Geschäftsführers 49,75.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Rainer Müller ausgeübter Beruf: Kaufmann

Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 4 HGB

Von der Ausnahmeregelung des § 286 Abs. 4 HGB, auf die Angabe zum Geschäftsführergehalt zu verzichten, wird Gebrauch gemacht.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Vortrag des Gewinns auf neue Rechnung.

Der Jahresüberschuss beträgt 210.075,21 EUR.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Jahresüberschusses ergibt sich ein Betrag von 2.741.369,39 EUR, der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung werden 2.741.369,39 EUR vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Hilden, 17. September 2024

Rainer Müller, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Container-Dienst Müller GmbH, Hilden

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Container-Dienst Müller GmbH, Hilden, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Container-Dienst Müller GmbH, Hilden, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Hamburg, den 17. September 2024

Carl Korsukéwitz, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Lizenzen 1.509,00 1,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 461.074,50 485.454,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.195.496,00 1.448.839,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 813.972,50 400.487,50
3.470.543,00 2.334.781,00
3.472.052,00 2.334.782,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.596.371,00 295.315,00
2. Geleistete Anzahlungen 22.883,55 40.068,88
1.619.254,55 335.383,88
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.480.416,48 3.170.270,29
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 343.733,55
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.820.971,52 922.668,56
5.301.388,00 4.436.672,40
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 95.143,00 1.056.860,57
7.015.785,55 5.828.916,85
C. Rechnungsabgrenzungsposten 61.918,89 19.939,68
10.549.756,44 8.183.638,53

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.600.000,00 1.600.000,00
II. Gewinnvortrag 2.531.294,18 1.800.425,70
III. Jahresüberschuss 210.075,21 730.868,48
4.341.369,39 4.131.294,18
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 17.248,00 8.624,00
2. Sonstige Rückstellungen 191.201,18 183.475,52
208.449,18 192.099,52
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 12.368,99
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.196.808,13 3.803.706,13
3. Sonstige Verbindlichkeiten 803.129,74 44.169,71
davon aus Steuern: EUR 166.184,24 (Vj. EUR 37.277,98)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 999,81 (Vj. EUR 1.468,28)
5.999.937,87 3.860.244,83
10.549.756,44 8.183.638,53

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
1. Rohertrag 5.060.722,33 5.531.615,16
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.655.913,49 1.462.568,94
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 383.753,39 307.640,47
- davon für Altersversorgung: EUR 333,60 (Vj. EUR 591,40)
2.039.666,88 1.770.209,41
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 468.503,95 427.845,13
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.207.838,60 2.268.216,83
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.942,26 5.390,00
- davon aus Gesellschafterdarlehen: EUR 5.942,26 (Vj. EUR 5.390,00)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 13.779,62 3.375,68
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 115.105,33 324.621,63
8. Ergebnis nach Steuern 221.770,21 742.736,48
9. Sonstige Steuern 11.695,00 11.868,00
10. Jahresüberschuss 210.075,21 730.868,48

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

die nachfolgend verwendeten Abbildungen sind im Anhang vergrößert beigefügt

Inhaltsverzeichnis

1. Allgemeines

2. Wirtschaftliches Umfeld - international

3. Wirtschaftliches Umfeld - national

4. Stahlpreise Prognose

5. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

(1) Vermögenslage und Ertragslage

(2) Finanzlage

(3) Chancen- und Risikobericht

Marktrisiken und Wachstumschancen

Personelle Risiken

Liquiditätsrisiken

6. Änderungen in der Organisation

Forschung und Entwicklung

Prognosebericht

Auswirkung des Coronavirus Covid- 19 und der geopolitischen Spannungsfelder

Auswirkungen kommunalpolitischer Entscheidungen

Unterschrift der Geschäftsführung

1. Allgemeines

Das Kerngeschäft der Container-Dienst Müller GmbH an dem Standort in 40721 Hilden, Ellerstraße 141 umfasst das Lagern, Sortieren, Behandeln und Umschlagen von metallhaltigen Abfällen in einer nach BlmSchG zugelassenen Anlage. Die angelieferten metallhaltigen Abfälle werden einer Eingangskontrolle unterzogen, angenommen, gelagert, sortiert, behandelt und abnehmerspezifisch zu wirtschaftlichen Transporteinheiten zusammengestellt. Der An- und Abtransport erfolgt überwiegend per Lkw beziehungsweise über die Gleisanlagen Deutschen Bahn AG; in sehr geringerem Umfange auch mittels Kleintransporter oder Pkw.

2. Wirtschaftliches Umfeld - international

Die Abbildung verdeutlicht die dramatische Entwicklung der Stahlpreise im Jahr 2023 am Beispiel der Börsennotierung von US-Warmbandstahl an der Londoner Rohstoffbörse LME.

Die Grafik zeigt den Platts- Preis für warmgewalzte Coilstahlverträge der London Metal Exchange für Nordamerika.

Die Stahlpreise für Warmband und Betonstahl werden laut Stahlherstellern und Händlern weiter steigen. Die Lage hat sich im Dezember gegenüber November deutlich verbessert, zeigt eine Umfrage von Platts. Warmband aus nordeuropäischen Hochöfen kostete per 8. Dezember 685 Euro je Tonne. Das waren 15 Euro mehr als in der Vorwoche und 40 Euro (+6,2%) mehr gegenüber dem Vormonat. Der an der Londoner Metallbörse (LME) gehandeltenordwesteuropäische Warmbandkontrakt für März 2024 setzte zu Wochenbeginn seinen Anstieg auf 732 US-Dollar (678 Euro) fort. Auch hier zeigt die Monatsentwicklung mit einem Plus von 8% klar nach oben. Betonstahl wurde in Nordeuropa im Schnitt für 620 Euro ab Werk verkauft. Das waren 15 Euro mehr als in der ersten Dezemberwoche. Der Branchendienst Kallanish veranschlagt den Spotpreis in Frankreich bereits mit 640-650 Euro, allerdings inklusive Lieferung. Die Platts-Umfrage basiert auf den Meinungen von Händlern und Stahlherstellern. Sie haben ein Interesse an steigenden Preisen, und so heißt es in der Erläuterung: Deutsche Stahlhändler und -produzenten erwarteten einhellig einen Anstieg der Stahlpreise. Es ist kein Geheimnis, dass bei Thyssenkrupp und Klöckner & Co. die Geschäfte gut laufen, wenn die Preise steigen. Das konnte man in den Bilanzen für das erste Halbjahr 2022, als der Ausbruch des Ukraine-Kriegs die Stahlpreise hochschießen ließ, wieder einmal sehen. Die Einschätzungen von Endabnehmern, die noch 2022 an der Umfrage teilnahmen, werden offenbar nicht mehr berücksichtigt. Auch Distributoren von Langerzeugnissen erwarten höhere Stahlpreise. Sie führen steigende Energie- und Transportkosten sowie höhere Einkaufspreise für Stahlschrott an. Wichtig ist die Verfassung des Baugewerbes nicht außer Acht zu lassen. Die Stimmung in der Bauwirtschaft bleibe insgesamt außerordentlich schlecht, heißt es in den Erläuterungen des letzten ifo-Geschäftsklimaindex. Die Hersteller von Flach- und Langerzeugnissen versuchen durch eine Verringerung des Angebots flankiert von einer leichten Belebung der Stahlnachfrage die Preise zu erhöhen. Sie werden früher oder später auf Widerstand stoßen. Im verarbeitenden Gewerbe hat sich die Stimmung zwar zuletzt merklich verbessert. Es hapert allerdings am Auftragseingang. Die Unternehmen bekommen nicht genügend Neuaufträge. Eine merkliche Belebung der Bauwirtschaft dürfte erst anstehen, wenn die Zinsen wieder sinken. Die erste Leitzinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) wird für das 2. Quartal 2024 erwartet. Anschließend wird es noch mehrere Monate dauern, bis die Banken die gesunkenen Zinsen an Verbraucher und Unternehmen weitergeben 1.

Die Stahlhersteller streben weitere Preiserhöhungen, meldet Platts. Sie hatten zuvor mit ausgedehnten Wartungsarbeiten und dem Runterfahren von Hochöfen das Angebot verknappt. Infolge fand der Abwärtstrend Mitte Oktober 2023 bei 605 Euro ein Ende. Aktuell sind Stahl Service Center und Endabnehmer dabei ihre Lager aufzustocken, was die Nachfragkurve nach rechts verschiebt und zu einem Preisanstieg führt. Wegen tiefen Stahlpreisen habe man monatelang rote Zahlen geschrieben. Damit sei die Schmerzgrenze erreicht worden, erfährt Argus auf der Messe Blechexpo von Vertretern der Stahlhersteller. "Hüttenbetreiber arbeiten hart daran, die Spotpreise hochzubekommen, um die Lücke zu Vertragspreisen zu schließen", heißt es in dem Bericht. 750-800 Euro je Tonne, und damit im Schnitt 100 Euro mehr als der Spotmarktpreis fordern die Stahlhersteller für Auslieferungen im 1. Halbjahr 2024.

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Oktober 2023 gegenüber Juni 2023 saison- und kalenderbereinigt deutlich gesunken 2.

Gestörte Lieferketten infolge des Kriegs in der Ukraine und im Nahen Osten sowie weltweite Verwerfungen in den größten Wirtschaftsräumen und anhaltende Auswirkungen durch die Corona- Krise (Long Covid) führen nach wie vor zu Problemen beim Abarbeiten der Aufträge.

In einer Befragung des ifo Instituts geben monatlich einbezogene Industrieunternehmen an, ob sie von Produktionsbehinderungen durch knappe Rohstoffe und Vormaterialien betroffen sind. Das ifo Institut veröffentlicht auf Basis dieser regelmäßigen Befragung einen Knappheitsindikator. Der Indikator zeigt, wieviel Prozent der Unternehmen die Frage nach Produktionsbehinderungen durch Knappheit bei Rohstoffen beziehungsweise Vorprodukten mit Ja beantworten. Die Befragung zur Knappheit von Rohstoffen und Vorprodukten wird normalerweise vierteljährlich, derzeit jedoch monatlich, durchgeführt. Die vom ifo Institut verwendete Bezeichnung des Knappheitsindikators ist "ifo Index für die Knappheit von Vorprodukten im verarbeitenden Gewerbe".

Bei Materialknappheit kann es vorkommen, dass die Industriebetriebe trotz guter Auftragslage nicht alle eingegangenen Aufträge abarbeiten können. Nach Darstellung des ifo hat sich seit Mitte des Jahres 2020 der Auftragseingangsindex deutlich stärker entwickelt als der Produktionsindex. Betrachtet man den Auftragseingangsindex als Indikator für die Nachfrageentwicklung und den Produktionsindex als Maß für die Entwicklung des Angebots, so ist bei Industriegütern seit Mitte 2020 die Nachfrage insgesamt stärker angestiegen als das Angebot. Die im Vergleich zur Produktionsentwicklung stärkere Entwicklung der Auftragseingänge hat dazu geführt, dass im verarbeitenden Gewerbe die Auftragsbestände stark angewachsen sind - das bedeutet: nicht alle Aufträge können abgearbeitet werden.

Die rückblickende Betrachtung zeigt, dass konjunkturelle Aufschwungphasen regelmäßig mit wachsender Materialknappheit einhergehen. Da die Industrieproduktion über mehrere Stufen hinweg stattfindet, führt eine steigende Nachfrage nach Endprodukten (zum Beispiel nach Pkw) zu Produktionsausweitungen, die ihrerseits die Nachfrage nach Vorprodukten (zum Beispiel nach elektrischen Bauelementen oder Stahlprodukten) erhöhen. Diese Dynamik entlang der Lieferketten kann zu Materialknappheit führen, bei der es für die Industrie schwierig wird, eine gute Auftragslage in Produktion umzusetzen 3.

Die Auswertungen zur weltweiten Rohstahlproduktion der Länder, die der World Steel Association (worldsteel) Bericht erstatten, werden in der nebenstehenden Abbildung wiedergegeben 4. Wie in der Vergangenheit auch, konnten Afrika, Asien und Oceanien aber auch Russland und die Ukraine sowie der mittlere Osten die Rohstahlproduktionen im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr erneut steigern.

Hingegen ist die Rohstahlproduktion in Europa im Vorjahresvergleich deutlich (um 7,8%) im übrigen Europa sowie in Nord- und Südamerika deutlich gesunken. Besonders deutlich werden die Relationen von Chinas Vorsprung in diesem Wirtschaftssegment bei Betrachtung der Zahlenwerte in der nachfolgenden Tabelle.

Die schwierige, nahezu unkalkulierbare internationale Wirtschaftslage, die insbesondere durch nationalorientiertes Handeln in Osteuropa und China geprägt wird, setzte sich im Jahr 2023 fort. In der nebenstehenden Tabelle erfolgte das Ranking auf Basis der Veränderungen. Aufgrund der oben geschilderten Rahmenbedingungen brach die Stahlproduktion in Deutschland erwartungsgemäß deutlich ein (Platz 7; -3,6%) während in den russischen Produktionsstätten (Platz 5) mit 4,8% -trotz Kriegsführung- noch gesteigert werden konnte.

3. Wirtschaftliches Umfeld - national

In der Zeitschrift EUWID - RECYCLING UND ENTSORGUNG 51/52.1 wurde das wirtschaftliche Umfeld sehr treffend unter der Überschrift "Stahlschrottjahr 2023 endet mit Preisrally aber geringem Handelsvolumen" zusammengefasst. In dem Artikel finden sich unter anderem folgende Erläuterungen: Am deutschen Stahlschrottmarkt endet das Jahr mit einem unerwartet starken Anstieg der Schrottpreise. Impulsgeber war wie so oft das Exportgeschäft Richtung Türkei, wo das Kaufinteresse der Stahlproduzenten ab dem Monatswechsel deutlich zunahm. Der sprunghafte Anstieg des Exportpreises ließ auch die Schrottpreise in Deutschland um zweistellige Eurobeträge pro Tonne steigen.

Die Schrottnachfrage der hiesigen Stahlhersteller beschreibt der Handel dennoch insgesamt als weiterhin verhalten. Zwar hätten einige Werke auf die Preisrally reagiert und versucht, ihre Läger vor den Weihnachtsferien etwas aufzufüllen. Vielerorts blieb das Handelsvolumen aber gering, bei den Abschlüssen habe es sich lediglich um Kontaktmengen gehandelt, erklärten Marktteilnehmer.

"Völlig überrascht" zeigte sich der Handel von dem preislich sehr schwunghaften Jahresabschluss. Erwartet worden waren vor Monatsbeginn noch gleichbleibende oder gar leicht rückläufige Preise. Die wachsende Importnachfrage der türkischen Produzenten bei gleichzeitig begrenzter Materialverfügbarkeit trieb aber die Exportpreise Anfang Dezember schnell nach oben. Um knapp 50 US-Dollar auf bis zu 425 $/t CFR Türkei ist der Preis für die Exportsorte HMS 1/2 seit Mitte November gestiegen. Auch die italienischen Werke waren bestrebt, noch vor Jahresende ihre Lagerbestände aufzustocken und boten den süddeutschen Schrotthändlern deutliche Preisaufschläge.

Insbesondere die Elektro- und Oxygenstahlwerke kaufen die Mengen, die sie nicht als Schrott aus der eigenen Produktion erhalten, als wertvolle Sekundärrohstoffe aus dem Recyclingmarkt zu. Die Container-Dienst Müller GmbH ist integraler Bestandteil dieser modernen Kreislaufwirtschaft zur Schonung der natürlichen Ressourcen.

Aufgrund der langjährig -teilweise in der 3. Generation- bestehenden Geschäftsverbindungen blieben die Geschäftsverbindungen zu Lieferanten und Abnehmerwerken stabil und die Materialausgänge konnten auch in den schwankenden Märkten gesichert werden.

Für die Kerngeschäfte der Container-Dienst Müller GmbH sind in der Nomenklatur der branchenbezogenen Stahlschrottsortenliste der BDSV - Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen e.V. die Sorten 2 (Blechabfälle Neu) und 3 (Stahlschrott) prägend. In dem Verlauf der Lagerverkaufspreise lässt sich aber der mitunter drastische Preiseinbruch in der zweiten Jahreshälfte ebenfalls erkennen.

In normalen Zeiten ist es evident, dass der mit der Stahlerzeugung verbundene Zukauf von Schrotten durch die der Stahlwerke mit dem Verlauf der Produktionszahlen/ - kosten von Rohstahl korrelieren. Wie allerdings die nachfolgenden Abbildungen zeigen, war dies im Jahr 2023 auch nicht annährungsweise der Fall. Die Preis(Kosten)kurve verhält sich asymmetrisch zu den Produktionszahlen - die Produktion sinkt, die Preise steigen. Ursächlich dafür sind die geopolitischen Spannungen und Krisen sowie die hohen Energiekosten und das gesunkene Konsumverhalten der Verbraucher.

Rohstahlproduktion in Deutschland im November 2023

19. November 2023

Der Abwärtstrend bei der Rohstahlproduktion hat sich für die Stahlindustrie auch zum Jahresende 2023 weiter fortgesetzt. Im November sank die Erzeugung im Vergleich zum Vorjahresmonat um weitere zwei Prozent. Im Gesamtjahr steuert sie damit auf ein Minus von vier Prozent zu nach einem Rückgang von rund acht Prozent im Jahr 2022. Damit dürfte 2023 mit nunmehr 35,5 Millionen Tonnen Rohstahlproduktion zu einem der produktionsschwächsten Jahre in der Stahlindustrie in Deutschland werden - nur das Jahr der großen Finanzkrise im Jahr 2009 war mit einer noch niedrigeren Erzeugung verbunden.

in 1.000 Tonnen Veränderung zum Vorjahresmonat in 1.000 Tonnen * Veränderung zum Vorjahreszeitraum *
Rohstahl gesamt 2.700 -2,4% 32.807 -4,0%
Oxygenstahl 1.829 -6,7% 23.534 -0,7%
Elektrostahl 871 8,1% 9.273 -11,3%
Roheisen 1.749 -5,0% 21.694 -0,8%
Warmgewalzte Stahlerzeugnisse 2.300 1,7% 28.373 -4,3%

Quelle: Wirtschaftsvereinigung Stahl

* Januar - November

4. Stahlpreise Prognose

Das Angebot an Altschrott war im Dezember 2023 noch niedriger als für die Jahreszeit üblich. Manch ein Händler sprach vom schwächsten Schrotteingang seit Jahren. So sorge insbesondere die lahmende Baukonjunktur für ein äußerst geringes bis nicht existentes Aufkommen an Abbruchschrott. Auch beim Mischschrott konnten die höheren Preise keine zusätzlichen Mengen generieren. Hinzu kam, dass die Sammelaktivitäten durch die zeitweise starken Schneefälle deutlich reduziert waren. Um das wenige Shredder- und Scherenvormaterial wurde daher hart gekämpft, was zu Lasten der Margen ging. Einige Vorlieferanten der Schrottrecyclingbetriebe wollten im Dezember auch gar nicht mehr verkaufen und ließen das Material lieber liegen. Hier werde teils auf weiter steigende Preise im Januar spekuliert, erklären Marktteilnehmer.

Auch beim Neuschrott sei das Mengenaufkommen an den Entfallstellen weiter gesunken, wie Händler berichten. Die Auftragslage und Produktionsauslastung der Stahl verarbeitenden Betriebe sei dabei teils sehr unterschiedlich. Während bei einigen Betrieben die Bänder noch bis Ende des Jahres laufen ließen, hatten andere Werke den Beginn der Betriebsferien durch Überstundenabbau und Kurzarbeit vorgezogen und bereits vorzeitig die Produktion eingestellt 5.

Deutschland hat 2023 voraussichtlich rund ein Viertel weniger Abfälle und Schrott aus Eisen oder Stahl importiert als 2022. Zwar hat das Statistische Bundesamt bisher erst Zahlen für den Zeitraum Januar bis Oktober veröffentlicht. In dieser Zeit sanken die Einfuhren allerdings bereits deutlich um 23 Prozent. Zuletzt berichteten Marktteilnehmer in den monatlichen EUWID-Umfragen auch für die Monate November und Dezember von einer sehr geringen Schrottnachfrage der hiesigen Stahlwerke, so dass auch in der Außenhandelsstatistik keine Trendumkehr mehr im Jahr 2023 zu erwarten ist. Noch kein Mal in der bis 2006 zurückreichenden Datenreihe hat Deutschland in den ersten zehn Monaten eines Jahres weniger Stahlschrott importiert als 2023. Die deutschen Stahlschrottausfuhren verringerten sich in den ersten zehn Monaten ebenfalls leicht um drei Prozent.

Im Ergebnis bleibt festzustellen, dass der Handel die Schrottbestände einiger Stahlproduzenten nach den geringen Zukäufen der Vormonate zunehmend aufgebraucht sieht. Ob dies im neuen Jahr für eine nachhaltigere Nachfragebelebung auf dem deutschen Schrottmarkt sorgen wird, lasse sich derzeit schwer voraussagen. Die Konjunkturprognosen in vielen Stahl verarbeitenden Industrien, insbesondere der Baubranche, machten weiter wenig Mut. Allerdings sei der Schrottzulauf beim Handel zuletzt dermaßen schlecht gewesen, dass im Januar eher mit einem Nachfrageüberhang als mit einem Angebotsüberschuss zu rechnen sei. Entsprechend optimistisch wird die weitere Preisentwicklung beurteilt. Erwartet werden mindestens stabile Preise.

5. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Im Gesamtjahr 2023 sind die Erwartungen der Geschäftsleitung hinsichtlich der Geschäftsentwicklung voll erfüllt worden. Die Gesamtleistung konnte nochmals im Vergleich zum Vorjahr um 7,99% gesteigert werden. Durch die bestehenden Kooperationen, insbesondere durch Betrieb von einem Außenlager im Großraum Westerwald, konnten überregional neue Lieferanten und Abnehmer gewonnen und gehalten werden. Die strategische Entscheidung durch gezielten Personaleinsatz und Weiterentwicklung der Logistikinfrastruktur die komparativen Wettbewerbsvorteile weiter auszubauen, hat, flankiert durch das starke Engagement der Führungsebene, die Bindung der Kunden nachhaltig gestärkt. Diese Stärkung der Kundenbindung hat zu dem positiven Verlauf der Geschäftsentwicklung beigetragen, obwohl sich die Krise in der Automobilindustrie und den damit verbundenen Zulieferern abzeichnete, was zu erheblichen Folgen in der Branche (Umsatzeinbrüche, Firmenverkäufe, Konzentrationsprozesse der Marktführer, u.w.m.) führte. Die Container-Dienst Müller GmbH konzentrierte sich nachhaltig auf die Kernkompetenzen einerseits und zeitgleich auf die Reduzierung der Bereiche mit erhöhtem Aufwand und geringem Erlös (Abfallwirtschaft).

Die Rohertragsquote lag im Geschäftsjahr mit 9,06% mit minus 2,05% unter der des Vorjahres.

Aufgrund der Ukrainekrise und den Nachwirkungen der Coronapandemie hatte das Unternehmen wegen der steigenden Inflation mit gestiegenen Personalkosten zu kämpfen. Darüber hinaus wurden die Instandhaltungskosten zu Lasten von Neuinvestitionen gesteigert, da die Prognosen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung nicht zutreffend geplant werden konnten.

Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 210 (Vorjahr: TEUR 730,7). Damit ist der Jahresüberschuss im Wesentlichen wegen der gestiegenen Rohstoffpreise um TEUR 520 (-71,26%) im Vergleich zum Vorjahr niedriger ausgefallen.

(1) Vermögenslage und Ertragslage

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.366 auf TEUR 10.549 und damit um 28,91% gestiegen. Die Veränderung beruht auf der Erhöhung von Forderungen und Verbindlichkeiten.

Die Forderungen gegenüber Gesellschafter beruhen im Wesentlichen aus Guthaben der bestehenden umsatzsteuerlichen Organschaft.

Das kurzfristige Vermögen der Gesellschaft verzeichnete eine höhere Veränderung im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 3.170 auf TEUR 3.480. Dies entspricht einer Erhöhung der Forderungen von TEUR 310. Der Wert der sonstigen Vermögengegenstände hat sich um TEUR 493 auf TEUR 1.416 erhöht.

Das Eigenkapital der Gesellschaft stieg um TEUR 210 auf TEUR 4.341 im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 4.131. Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss in Höhe von rund TEUR 210 welcher auf neue Rechnung vorgetragen wird.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind mit einem Betrag in Höhe von TEUR 6.208 um TEUR 2.156 höher als im Vorjahr (TEUR 4.052).

Die finanziellen Leistungsindikatoren sind im Bereich der Umsatzrendite von 1,5% im Vorjahr auf 0,41% gesunken. Der Rückgang ist durch die höheren Materialbeschaffungskosten begründet.

Die Eigenkapitalrendite beträgt im abgelaufenen Geschäftsjahr 4,84% und sank im Vergleich zum Vorjahr um 12,85%. Der EBIT Wert liegt bei insgesamt TEUR 338 im abgelaufenen Wirtschaftsjahr.

Das Ergebnis wurde durch einige Sondereffekte negativ beeinflusst. Die gestiegenen Rohstoffkosten sind durch den unerwarteten Krieg in der Ukraine entstanden und die weiteren Verwerfungen liegen in der Energiekrise, die ebenfalls massiv Einfluss auf die Kostenstrukturen hatten. Die Planungen der Geschäftsleitung im Hinblick auf die künftigen Marktentwicklungen, ist durch den zusätzlichen Nahostkonflikt nur schwer planbar. Es wird eine ähnliche Ergebnisentwicklung wie 2023 für 2024 prognostiziert.

(2) Finanzlage

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag Finanzmittel (Bankguthaben) in Höhe von TEUR 95 (Vorjahr TEUR 1.056) aus.

(3) Chancen- und Risikobericht

Marktrisiken und Wachstumschancen

Die weltweiten Auswirkungen des Coronavirus haben die wirtschaftlichen Entwicklungen deutlich beeinflusst und schlugen sich in allen Wirtschaftsbereichen nieder. Durch die geopolitischen Spannungen und insbesondere den russisch-ukrainischen Krieg kam es im ersten Halbjahr 2023 zu branchenkritischen Situationen (zum Beispiel Unternehmensverkäufe kleinerer Marktteilnehmer; Fehlspekulationen durch Einkauf und Bestandsaufbau im ersten Quartal u.v.m.).

Die Container-Dienst Müller GmbH begegnet diesem Wirtschaftsverlauf mit der Aufrechterhaltung bestehender Marktanteile einerseits und Wachstum durch Verstärkung andererseits mit folgenden Aktivitäten:

Aufrechterhaltung der Kernkompetenz bei der Lagerung und Behandlung von metallischen Abfällen auf dem Schrottplatz sowie der entsprechenden logistischen Infrastruktur mit dem Containerdienst,

Besondere Stärkung des DB-Geschäfts (Schienen), unter Nutzung des Standortvorteils mit der Möglichkeit Langschieneneinheiten empfangen und behandeln zu können,

Aufbau und Stärkung überregionaler Kooperationen sowie Stärkung der Dienstleistung im Gießereigeschäft, sowie im Besonderen

Zeitnaher Verkauf und Beräumung der Lagerflächen; die Bestandsentwicklung wird der Marktentwicklung angepasst.

Die Risikoeinschätzung für die Gesellschaft bleibt gegenüber dem Vorjahr unverändert. Aufgrund der positiven Finanzlage werden Liquiditätsrisiken zurzeit nicht gesehen.

Personelle Risiken

Im Jahr 2023 wurden sechs Mitarbeiter eingestellt; es verließen vier Mitarbeiter das Unternehmen. Die Container-Dienst Müller GmbH ist ein attraktiver Arbeitgeber mit einer sehr geringen Fluktuationsrate und langjährigen Mitarbeitern.

Liquiditätsrisiken

Liquiditätsrisiken gibt es weiterhin keine. Im Rahmen des Risikomanagements gibt es weiterhin beispielsweise folgende vorbeugende Maßnahmen bzw. Regelungen:

Unterschriften- und Freigaberegelung für alle Geschäftsvorfälle.

Ein standardisierter Vertriebsprozess vom Erstkontakt bis zum Auftragseingang.

Kundenzufriedenheitsanalysen und weitere Performance Messinstrumente spiegeln den Erfolg oder zeigen frühzeitig Handlungsfelder auf.

Im Finanzcontrolling werden neben den Informationen über Umsatz, Kosten und Liquidität auch der offene Auftragsbestand, die offenen Posten und das Mahnwesen abgewickelt

Die Container-Dienst Müller GmbH wird jährlich nach den Vorgaben der

EfBV [branchenspezifische Entsorgungsfachbetrieb Verordnung],

DIN ISO 9001 [internationales QM-System], sowie

VO (EU) 33/2011 [Abfallende]

auditiert und zertifiziert. Mittels regelmäßigen Management Reviews im Rahmen des QM-Systems wird sichergestellt, dass Risiken frühzeitig erkannt werden.

6. Änderungen in der Organisation

Die bestehende Organisation hat sich über einen Zeitraum von 3 Generationen entwickelt und wird sich auch im Jahr 2024 mit der agilen Selbstorganisation weiterentwickeln. Neu konzipierte Teams, die in Ihrer Gesamtheit alle Fachkompetenzen vereinen, wurden zusammengestellt.

Das Ziel aller liegt weiterhin in der Erhaltung der Produktivität, der Generierung nachhaltiger Kundenzufriedenheit und der Stabilisierung vorhandener Marktsegmente in einer sehr flach strukturierten Organisation.

Forschung und Entwicklung

Die Container-Dienst Müller GmbH hat auch im Jahr 2023 die geplanten Entwicklungspunkte umgesetzt. Der Fokus besteht weiterhin auf der marktorientierten Weiterentwicklung der Dienstleistungen, um die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den Marktbegleitern zu halten bzw. zu steigern.

Prognosebericht

Nach heutigem Status wird für das Geschäftsjahr 2024 ein Wachstum von etwa 2% bis 4% des Vorjahresgewinns prognostiziert. Ebenso geht die Geschäftsleitung davon aus, dass die Eigenkapitalrendite leicht steigen wird. Die Planung basiert auf der Aufrechterhaltung des Kerngeschäft einerseits, sowie den Ausbau von Dienstleistungen und Nischengeschäften andererseits.

Aufgrund der neu ausgeschriebenen Lieferantenverträge 2023 und den positiven Zuschlägen bei den Ausschreibungen ist die positive Entwicklung des Unternehmens nachhaltig gesichert

Auswirkung des Coronavirus Covid- 19 und der geopolitischen Spannungsfelder

Die weiteren wirtschaftlichen Auswirkungen der Covid-19 Pandemie sind gesamtheitlich realistisch von untergeordneter Bedeutung, da die Entwicklung des russisch-ukrainischen Krieges und weiterer geopolitischer Spannungsfelder (Krieg im Nahen Osten aber insbesondere im Verhältnis zu China) nur schwer abzuschätzen ist, weil die Dauer der Auseinandersetzungen und die hiermit verbundenen wirtschaftlichen Folgen zurzeit nicht absehbar sind.

Die Container-Dienst Müller GmbH ist jedoch aktiv darum bemüht, mögliche negative Auswirkungen so weit wie möglich zu reduzieren, Beispiele dafür sind Krisenteamsitzungen, proaktive Zusammenarbeit mit Behörden, Sicherstellung der Lieferketten und vieles mehr.

Auswirkungen kommunalpolitischer Entscheidungen

Kommunalpolitische Entscheidungen (zum Beispiel: Wohnen am Schrottplatz) und Fehlplanungen (zum Beispiel Schallrefelektionen von einer angrenzenden Kletterhalle) zwingen die Container-Dienst Müller GmbH zur Existenzsicherung eine erweiterte Betriebsgenehmigung nach dem BlmSchG zu beantragen. In diesem Zusammenhang beabsichtigt die Container-Dienst Müller GmbH auch die Erweiterung der Betriebsflächen genehmigen zu lassen, um zeitnah auf die sich rasch verändernden Märkte reagieren zu können, ohne entsprechenden Hemmnisse von Nachbarn oder kommunalpolitischen Entscheidungsträgern ausgesetzt zu sein.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Hilden, den 17.09.2024

Verwendete Literaturstellen

1 Quelle: https://www.stahlpreise.eu/2023/12/stahl-entwicklung-2023-stahlpreis-prognose-2024.html
2 Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/10/PD23_395_421.html
3 Quelle: https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Industrie-Verarbeitendes-Gewerbe/materialknappheit-industrieaktivitaet.html
4 Quelle: https://worldsteel.org/steel-topics/statistics/steel-data-viewer/
5 Zeitschrift: EUWID - RECYCLING UND ENTSORGUNG 51/52.1

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