Freqcon GmbH
Bürgerwiesenweg 5, 27336 Rethem (Aller), DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Dr. Weber seit 7.10.2025 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 20.00% |
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 75.66% | |
| 4.34% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
2 von 3 Anteilseignern sichtbar
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Freqcon GmbHRethem (Aller)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023InhaltsverzeichnisInhalt 1. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell 1.2. Entwicklung 1.3. Steuerungssystem 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.2. Geschäftsverlauf 2.3. Darstellung der wirtschaftlichen Lage 2.3.1. Vermögenslage 2.3.2. Ertragslage 2.4. Personal 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1. Risikobericht 3.2. Chancenbericht 3.3. Prognosebericht 1. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell Die FREQCON GmbH (nachfolgend kurz FREQCON) entwickelt, produziert und vertreibt Umrichter- und Regelungssysteme an ihrem Standort in Rethem an der Aller. Die technischen Lösungen von FREQCON erlauben eine effiziente und zuverlässige Netzintegration von erneuerbaren Energiequellen und Energiespeichern. Die Umrichter- und Regelungssysteme von FREQCON finden ihre Anwendung in vier Geschäftsfeldern: • Netzdienstleistungen & Speicher: Intelligente Stromnetze (Smart-Grids) kombinieren Erzeugung, Speicherung und Verbrauch. Eine zentrale Steuerung stimmt sie optimal aufeinander ab und gleicht somit Leistungsschwankungen - insbesondere durch fluktuierende erneuerbare Energien - im Netz aus. FREQCON deckt mit ihren Netzdienstleistungen und Speicherlösungen wesentliche Funktionen des im Aufbau befindlichen Smart-Grids ab. • Windenergie: Die gegenwärtige Energiewende ist nicht denkbar ohne die Entwicklung moderner Windenergieanlagen. Bereits 1996 hat FREQCON die ersten Megawatt Vollumrichter entwickelt und verkauft, wartungsfreie Pitchsysteme (basierend auf Ultrakondensatoren) folgten. Zum Produktportfolio gehören seitdem innovative technische Steuerungs- und Regelungssysteme sowie zertifizierte Überwachungsmodule für das Sicherheitssystem. • Solarenergie: Viele Solarparks sind aufgefordert, große Batteriespeicher zur Bereitstellung von Netzdienstleistungen zu integrieren. Die Solar-Umrichter von FREQCON wurden speziell für die kosteneffektive Umsetzung von Solar-Speicher-Projekten entwickelt. • Inselnetze: Weltweit leben über 1,2 Milliarden Menschen in ländlichen Gebieten ohne Stromversorgung. Der Zugang zu Elektrizität ist eine der Grundlagen wirtschaftlicher Entwicklung und ein wichtiger Baustein zur Überwindung von Armut. FREQCONs MSC-Hybrid-Technologie ermöglicht eine stabile und umweltschonende Stromversorgung in abgelegenen Regionen, basierend auf erneuerbaren Energiequellen in Kombination mit Energiespeicherung. In unseren Umrichter- und Regelungssystemen verwenden wir Komponenten namhafter europäischer Hersteller. Aus der Kombination von standardisierten Modulen und Baugruppen (Gleichteilen) sowie kundenindividuellen Entwicklungen bieten wir unseren Kunden passgenaue Lösungen, die wir in unserer Fertigung montieren. Dabei ist das Auslegen der Anlagensteuerung zentraler Bestandteil der Wertschöpfung. Bei Bedarf installieren wir die Umrichter- und Regelungssysteme am Einsatzort samt Integration in die dortigen Anlagen, wie zum Beispiel Energieanlagen und Produktionsstätten. • Absatzmärkte: Wir beliefern Kunden weltweit. Der Schwerpunkt hat sich in den letzten Jahren von Asien nach Europa verlagert, hier besonders wichtig ist der skandinavische Raum. Außerhalb Europas haben wir in 2023 Anlagen nach Kanada, Japan und Alaska ausgeliefert. Unsere Kunden stammen aus den Bereichen Energieversorgung und Industrie. • Lieferkette: Ein Großteil unsere Ausgangsmaterialien beschaffen wir in Europa bei international tätigen Unternehmen, mit Ausnahme von Lithium Akkumulatoren, welche nahezu ausschließlich aus Asien beschafft werden. 1.2. Entwicklung FREQCON hat einen starken Fokus auf Forschung und Entwicklung und kooperiert mit einer Reihe von Universitäten und Forschungsinstituten national wie auch international. So werden kontinuierlich Technologien und Systeme nach dem neusten Stand der Technik entwickelt. Dies ist wesentlicher Wettbewerbsvorteil von FREQCON. Die Entwicklungskosten belaufen sich im Jahr 2023 auf 751,8 T€ und wurden nach Verrechnung mit Zuschüssen / Fördergeldern als immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert. 1.3. Steuerungssystem Wichtige Kennzahlen für die Steuerung des Geschäfts sind der Umsatz und das EBITDA, diese werden regelmäßig der Geschäftsführung und den Gesellschaftern präsentiert. In Zusammenhang mit der gesellschaftsrechtlichen Neustrukturierung der Gesellschaft hat sich der Fokus vom Jahresergebnis zum EBITDA verschoben. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Auswirkungen der Corona Pandemie waren im Jahr 2023 kaum noch zu spüren. Die wirtschaftliche Lage im Bereich erneuerbare Energien und im Bereich Energietechnik hat sich ab der 1. Jahreshälfte 2023 verbessert. Dies hat auch direkt zu einem Anstieg der Auftragseingänge geführt. Die positive Entwicklung hält auch im Bereich Energiespeicher bis heute an. Das Wachstumspotential im für uns wichtigen europäischen Markt wird auf 40% pro Jahr geschätzt. (Quelle: Website EnBW Hintergrundberichte Artikel vom 24.06.2021 "Darum sind Stromspeicher für die Energiewende so wichtig"). Davon können wir zurzeit überproportional profitieren. Auch im Bereich Windenergie ist wieder deutliches Wachstum zu erwarten. Gemäß den Vorhaben der Bundesregierung soll die Windenergie deutlich ausgebaut werden, d.h. dass allein in Deutschland jährlich wieder mehrere tausend Windkraftanlagen installiert, werden müssen. Wir rechnen aber erst im Verlauf der Jahre 2024/2025 mit einer positiven Auswirkung auf unsere Auftragslage. Stand 31.01.2024 hatten wir einen Auftragsbestand von 24,89 Mio€. 2.2. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 wurde durch große Veränderungen auf Unternehmensebene geprägt. Der Verkauf von 80% der Gesellschafteranteilen im Juni 2023 brachte neue Möglichkeiten in Hinblick auf die Nachfolgeregelung des Unternehmens und die Finanzierung. Der Umsatz wurde in 2023 deutlich erhöht, dabei konnte von den Auftragseingängen aus dem Jahr 2022 profitiert werden. Auch in 2023 konnten große Kundenaufträge gewonnen werden. Diese Aufträge kamen hauptsächlich aus dem Bereich Batteriespeicher. Durch Projektverschiebungen konnte aber nur ein Teil der Projekte noch umsatzwirksam im Jahr 2023 abgewickelt werden, einige Projektabschlüsse erfolgen erst im Jahr 2024. Das Umsatzziel von 19.2 Mio.€ konnte deshalb nicht in vollem Umfang erreicht werden. Abweichend von der Prognose des Vorjahres hat sich das Jahresergebnis gegenüber dem Vorjahr verringert. Dazu beigetragen haben die zeitlichen Verzögerungen von Projekten, ein veränderter Absatzmix sowie Sondereffekte im Personalbereich. 2.3. Darstellung der wirtschaftlichen Lage 2.3.1. Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 um 5.493 T€ auf 21.500 T€. Aktiva Das Anlagevermögen stieg von 4.221 T€ im Vorjahr um 146 T€ auf 4.368 T€. Der Zuwachs beruht mit 751,8 T€ auf den selbst geschaffenen immateriellen Vermögenswerten. Im Geschäftsjahr wurden 751,8 T€ der Entwicklungskosten aktiviert, die in diesem Zusammenhang stehenden Zuschüsse und Fördergelder in Höhe von 212,8 T€ reduzierten die Anschaffungskosten, somit verblieb ein Betrag in Höhe von 539,1 T€. Diesen aktivierten Entwicklungskosten standen Abschreibungen in Höhe von 565,9 T€ gegenüber. Insgesamt belaufen sich die aktivierten Entwicklungskosten zum Bilanzstichtag auf 3,6 Mio.€. Die Entwicklungen sollen die Neuausrichtung der Gesellschaft sowie die Produktausweitungen unterstützen. Das Anlagevermögen von insgesamt 4.368 T€ war zu > 100% durch Eigenkapital und langfristige Finanzkredite gedeckt und macht 20% der Bilanzsumme (Vj 26%) aus. Den größten Vermögensposten bilden mit 13.105 T€ bzw. 61% (Vj. 9.254 T€ bzw. 58%) die Vorräte, hier mit 3.505 T€ (Vj 2.231 T€) die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie mit 8.665 T€ (Vj 6.005 T€) die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sowie mit 936 T€ (Vj 1.018 T€) die geleisteten Anzahlungen. Der Anstieg ist bedingt durch Projektverschiebungen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen lagen mit 72 T€ unter dem Vorjahresniveau von 1.774 T€, der Wert zum Bilanzstichtag beträgt 1.702 T€. Zum Bilanzstichtag verfügte die Gesellschaft über liquide Mittel in Höhe von 2.205 T€ (Vj 452 T€). Die Rechnungsabgrenzungsposten unterlagen geringen Schwankungen und werden mit 65 T€ ausgewiesen (Vj 97 T€). Sie betreffen anteilige Ausgaben aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für Folgejahre darstellen. Passiva Das bilanzielle Eigenkapital der Gesellschaft hat sich durch Zuzahlungen der Gesellschafter um 1.520 T€ erhöht, gegenläufig hat sich der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von 987 T€ ausgewirkt. Das Eigenkapital beträgt zum Stichtag 4.281 T€, dies entspricht einer Quote von rd. 20% zur Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringerten sich primär durch die Tilgung bestehender langfristiger Finanzierungen. Insgesamt belaufen sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten auf 3.757 T€. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen erhöhten sich von 5.638 T€ im Vj. auf 7.264 T€, bedingt durch den erhöhten Bestand an unfertigen Erzeugnissen. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich von 1.030 T€ auf 1.521 T€. Im Geschäftsjahr 2023 haben die Gesellschafter der Gesellschaft Darlehen in Höhe von 3.517 T€ (inkl. Zinsen) zur weiteren Finanzierung des Wachstums gewährt. Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich um 197 T€ auf 510 T€. 2.3.2 Finanzlage Die Gesellschaft ist mit 4.281 T€ zu 20% (Vj. mit 3.748 T€ zu 23%) eigenfinanziert. Der Verkauf von Gesellschaftsanteilen hat sich deutlich auf die Finanzierungslage des Unternehmers ausgewirkt, die FREQCON GmbH erhielt ein Gesellschafterdarlehen von 3,4 Mio€. Die Finanzierung ist festverzinslich. Zusätzlich wurden KfW-Darlehen von ursprünglich 2.600 T€ gewährt. Die Förderdarlehen stammen aus den Corona-Hilfe-Programmen, aktuell haben diese Darlehen einen Bestand von T€ 1.550. Insgesamt bestehen mit 1.440 T€ Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Laufzeit von über einem Jahr (Vj. 2.047 T€). Als Wert aus Eigenkapital und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Gesellschaftern aus Darlehen mit einer Laufzeit über einem Jahr errechnet sich ein Wert von T€ 9.238. Eine längerfristige Finanzierung der Gesellschaft ist zu 43% (Vj 36%) gegeben. Zum Jahresende hatte FREQCON 96% der von den Banken zur Verfügung gestellten Kontokorrentlinien (1.550 T€) genutzt. Damit war die Finanzierung der Gesellschaft Ende 2023 stärker langfristig ausgerichtet, FREQCON war im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, seine finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. 2.3.2. Ertragslage Die Umsatzerlöse konnten um 4.094 T€ bzw. 41% auf 14.047 T€ gesteigert werden. Die Umsatzsteigerung ist hauptsächlich auf Großaufträge von drei Kunden zurückzuführen. Insgesamt betrug die Gesamtleistung der Gesellschaft (Summe aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderungen und aktivierten Eigenleistungen) im Geschäftsjahr 2023 € 17,5 Mio. (Vj. € 12,4 Mio.). Der Materialaufwand erhöhte sich um 4.801 T€ auf 10.429 T€. Die Erhöhung des Materialaufwands und der damit verbundene Rückgang der Bruttomarge ist auf die Zunahme von Batterie-lastigen Projekten zurückzuführen. Der Personalbestand ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Personalaufwendungen erhöhten sich um 1.173 T€. Dies resultiert aus der Sonderzahlung für die Mitarbeiter, die Erweiterung des Mitarbeiterstamms, die Neueinstellung eines weiteren Geschäftsführers, sowie die Abfindung und Provision für eine Mitarbeiterin. Die Abschreibungen haben sich um 113 T€ auf 691 T€ erhöht. Hier haben sich besonders die Abschreibungen auf die selbst geschaffenen immateriellen Werte von 122 T€ auf 571 T€ erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um 566 T€ auf 2.115 T€ erhöht. Dies ist im Wesentlichen bedingt durch das gestiegene Geschäftsvolumen in 2023, aber auch auf Kursverluste, gestiegene Rechts- und Beratungskosten sowie Aufwendungen aus der Bildung einer Rückstellung für Rechtsrisiken zurückzuführen. Die Zinsaufwendungen sind besonders durch die im Jahr 2023 erhaltenen Gesellschafterdarlehen um 134 T€ auf 248 T€ gestiegen. Es wurde ein Ergebnis vor Steuern von -1.362 T€ (Vj 470 T€) erzielt. Der positive Effekt aus den Steuern von Einkommen und Ertrag resultiert aus der Auflösung passiver latenter Steuern, da der Gesellschaft ausreichend Verlustvorträge zur Verrechnung mit passiven latenten Steuern zur Verfügung stehen. Der Jahresfehlbetrag beträgt -987 T€ (Vj. Jahresüberschuss 466 T€). Trotz des negativen Ergebnisses ist die Geschäftsführung mit der Entwicklung der Gesellschaft zufrieden. 2.4. Personal FREQCONs Mitarbeiterentwicklung zeigt eine große Dynamik in den letzten zehn Jahren. FREQCON hat am Ende des Jahres 2023 insgesamt 90 Mitarbeiter, wovon 31 weiblich und 68 männlich sind. Insgesamt 44 Mitarbeiter sind in der Produktion tätig, 27 in der Entwicklung, 28 Mitarbeiter in der Verwaltung. In der ersten Corona-Welle konnte FREQCON den Mitarbeiterstamm komplett halten. Dies war eine strategische Entscheidung des Unternehmens, da die Wiedereinstellung und Ausbildung von geeigneten Fachkräften als kostspielig und schwierig erachtet wurde. Aufgrund der positiven Entwicklung im Jahr 2022 und 2023 werden wir die Mitarbeiteranzahl weiter erhöhen. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1. Risikobericht Die Geschäftstätigkeit der FREQCON ist notwendigerweise mit Risiken verbunden, die Geschäftsführung sieht zurzeit aber keine bestandsgefährdenden Risiken. Der verantwortungsvolle Umgang mit Risiken und deren engmaschige Steuerung ist ein wesentliches Element der Unternehmensführung. • Die Geschäftstätigkeit von FREQCON weist typische Merkmale des Projektgeschäfts auf. Die Auftragsanbahnung entwickelt sich über einen Zeitraum von bis zu einem Jahr und manchmal mehr. Kundenseitiger Verzug verkürzt oftmals die zur Verfügung stehende Zeit zur Projektrealisierung. FREQCON wirkt dieser Tendenz entgegen, indem sie sowohl Gleichteile mehrstufig fertigt, die in einer Vielzahl von Projekten Verwendung finden, als auch Produkte erst am Ende des Produktionsprozesses Kunden-individualisiert. Hierdurch kann FREQCON hohe Effizienzen realisieren. Mit dem Projektgeschäft gehen auch Gewährleistungsrisiken einher. • Risiken können für die Gesellschaft auch aus auftretenden Lieferengpässen für fast alle elektrotechnischen Produkte und die Verlängerung der Transportzeiten für Vormaterialien aus China entstehen. • Die Gesellschaft plant kurz- und mittelfristig ein deutliches Wachstum welches einer entsprechenden operativen Finanzierung bedarf. Aufgrund von zeitlichen Verschiebungen oder Verzögerungen bei Projekten kann es dabei immer wieder zu extern zu deckenden zwischenzeitlichem Liquiditätsbedarf kommen. Dies müsste aus heutiger Sicht aus zusätzlichen Finanzierungsquellen abgedeckt werden. • Währungs- und/ oder Länderrisiken durch die internationale Tätigkeit der FREQCON werden u. a. durch möglichst 100% Vorkasse entgegengewirkt. Außerdem werden die Liquidität und Deckung dieser Kunden durch eine Kreditversicherungsgruppe geprüft. Eine weitere Maßnahme ist der Abschluss der Verträge in EUR, sodass der Kunde das Währungsrisiko trägt. Lediglich in Ausnahmefällen werden Verträge in lokalen Währungen angeboten, dann allerdings mit einem Wechselkurs-Risiko-Aufschlag. • Ein Ausfallrisiko von Kundenforderungen besteht grundsätzlich, dieses wird reduziert durch die regelmäßige Stellung von Anzahlungsrechnungen und der Auswahl von Kunden mit guter Bonität. • Allgemein besteht auch für die FREQCON das Problem geeignete Fachkräfte für den Ausbau des Unternehmens zu gewinnen. 3.2. Chancenbericht Durch den weltweiten Ausbau der erneuerbaren Energien wird auch der Bedarf an Energiespeicherlösungen stark wachsen. Dieses Wachstum wird gefördert durch nationale und internationale Umweltziele, Energiepolitik und Maßnahmen zur CO 2 - Reduktion sowie der Abschaltung der Kohlekraftwerke, dem Ausstieg aus der Atomkraft und vielem mehr. Es wird allgemein erwartet, dass die neue Bundesregierung einen starken Fokus auf den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien und die Änderung des Verkehrs hin zu batterieelektrischen Antrieben hat. Der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien bietet große Wachstumsmöglichkeiten im Bereich Energiespeicher. FREQCON hat diesbezüglich eine Wachstumsstrategie entwickelt und setzt diese seit 2021 planmäßig um. Unsere Batteriespeicher lassen sich mit hoher Effektivität zum Aufbau von Ladestationen für E-Fahrzeuge verwenden. Gute Wachstumsmöglichkeiten im Bereich Wasserstofftechnologie und in Kombination mit elektrochemischen Energiespeichern ergeben sich durch unsere netzunabhängige Umrichtertechnologie. 3.3. Prognosebericht Das Unternehmen hat für 2024 eine solide Projektpipeline. Die Verbreiterung der Kundenbasis wird auch im Jahr 2024 fortgesetzt und sehr gezielte Marktbearbeitung betrieben. Für 2024 erwarten wir auf Basis vorläufiger Hochrechnungen eine deutliche Umsatz- und EBITDA-Steigerung. Risiken entstehen durch die auftretenden Lieferengpässe für fast alle elektrotechnischen Produkte und die Verlängerung der Transportzeiten für Vormaterialien aus China. Es besteht die Gefahr, dass sich die Auslieferungen dadurch verzögern und Umsätze erst 2025 gebucht werden können. In das Jahr 2024 starten wir mit einem Auftragsbestand von 24,89 Mio €. Aktuell besteht ein Auftragsbestand von 22,2 Mio €.
Rethem (Aller), den 18.04.2024 gez. Norbert Hennchen gez. Henrik von Haslingen Anhang 2023FREQCONAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss ist nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des HGB i. d. F. des BilRUG und des GmbHG aufgestellt worden. Größenabhängige Erleichterungen wurden in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir "davon-Vermerke" zu Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung in den Anhang aufgenommen. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die eigenen Entwicklungskosten wurden nach § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB aktiviert. Diese wurden mit den Herstellungskosten (handelsrechtliche Wertobergrenze) angesetzt. Dabei werden Zuschüsse / Fördergelder in Abzug gebracht. Die abgeschlossenen Entwicklungen werden linear auf 4-5 Jahre abgeschrieben. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen sowie angemessene Anteile der Verwaltungskosten einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Genossenschaftsanteile des Finanzanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu ihrem jeweiligen Einstandspreis bewertet. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden mit der handelsrechtlichen Wertuntergrenze der Herstellungskosten bewertet. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden passivisch angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Unter den Rechnungsabgrenzungsposten werden bereits gezahlte, zukünftige Geschäftsjahre betreffende Aufwendungen aktiviert. Der Posten wird in der Rechnungsperiode aufgelöst, in der der Aufwand wirtschaftlich entstanden ist. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Langfristige Rückstellungen werden abgezinst. Die Zuführung zu solchen Rückstellungen erfolgt mit dem Nettobetrag. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Das Wahlrecht zur Bildung aktiver latenter Steuern wird ausgeübt. Es erfolgt eine Verrechnung mit passiven latenten Steuern. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Forschungs- und Entwicklungskosten Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten des Geschäftsjahres betrug T€ 751,8 (aktivierte Eigenleistungen), davon entfielen auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (aktivierte Entwicklungskosten) T€ 751,8. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Forderungen mit Restlaufzeiten über 1 Jahr bestehen nicht. Sonstige Vermögensgegenstände Sonstige Vermögensgegenstände mit Restlaufzeiten bis 1 Jahr und über 1 Jahr bestehen nicht. Liquide Mittel In den Guthaben aus Kreditinstituten sind T€ 700 (Vj. T€ 375) als Sicherheitsleistung gesperrte Guthaben enthalten. Ausschüttungssperre Für den Bilanzgewinn (Gewinnvortrag zzgl. Jahresergebnis) besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von T€ 3.583 (Vorjahr: T€ 3.233) auf bilanzierte selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (T€ 3.583). Angaben und Erläuterungen zu RückstellungenIn den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen enthalten:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 3.756,5 (VJ.: T€ 4.219,6) sind durch Grundschulden, durch Sicherungsübereignung von Maschinen und persönlichen Bürgschaften gesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit branchenüblichen Eigentumsvorbehalten belegt. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 267,2 (im Vj.: T€ 189,1). Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 3,8 (im Vj.: T€ 3,0). Latente Steuern Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt T€ 0,0 (im Vj.: T€ 376,8). Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 31,58 %. Es wird der Überhang passiver latenter Steuern wie folgt bilanziert:
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 0,0 (im Vj.: T€ 0,0). Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 44,2 (im Vj.: T€ 43,1). Die ausgewiesenen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen den Ertrag aus der Auflösung von latenten Steuern in Höhe von T€ 376,8 (im Vj.: T€ 2,6). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 90 (Vj.: 73,5); davon 31 weiblich (Vj.: 24) und 68 männlich (Vj.: 49,5). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die zum Bilanzstichtag bestehenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen haben folgende Restlaufzeiten:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Norbert Hennchen, Dipl.-Physiker Henrik Graf von Haslingen, MBA (seit 15.11.2023) Auf die Angabe der Bezüge wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.
Rethem (Aller), 18. April 2024 gez. Norbert Hennchen gez. Henrik Ali Graf von Haslingen Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Freqcon GmbH, Rethem (Aller) Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Freqcon GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Freqcon GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 22. April 2024 Nexia
GmbH
M. Jüngling, Wirtschaftsprüfer A. Fröde, Wirtschaftsprüferin |
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