Verab. GmbH
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Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bernd Schniering seit 2.12.2009 | Geschäftsführer |
Andreas Wobig seit 17.11.2009 | Prokura |
Michelle Johnson seit 26.5.2008 | Prokura |
Frank Moos seit 26.5.2008 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AB Luftfahrttechnik Berlin GmbHBerlinJahresabschluss zum 31. Dezember 2009Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009AB Luftfahrttechnik Berlin GmbH, BerlinI. Wirtschaftliche Lage und Geschäftsverlauf1. Entwicklung des relevanten Marktumfeldes Die Weltwirtschaft hat auf Grund der Finanzkrise im Jahr 2009 eine starke Rezession erlebt und schrumpfte um 2,2%. In den führenden Industrienationen wurde durch Rettungs- und Stabilisierungsmaßnahmen der Regierungen und Notenbanken eine weitere Verschlechterung verhindert und der Beginn einer Erholungsphase ermöglicht. Seit dem zweiten Quartal 2009 befindet sich die Weltkonjunktur wieder auf Wachstumskurs, jedoch sind die Dynamik und Tragfähigkeit noch eher schwach. Die deutsche Wirtschaft ist gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) laut dem Statistischen Bundesamt im Jahr 2009 erstmals seit sechs Jahren geschrumpft. Der Rückgang des preisbereinigten BIP war mit -5,0% so stark wie noch nie zuvor in der Nachkriegszeit. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung spiegelt sich auch im Passagierwachstum der Fluggesellschaften wider, das laut IATA in verkauften Sitzplatzkilometern (RPK) gemessen wird. Während das Passagierwachstum Anfang 2009 mehr als 10,0% gegenüber dem Vorjahr sank, konnte bis zum Jahresende eine kontinuierliche Verbesserung festgestellt werden. Im Dezember 2009 lagen die verkauften Sitzplatzkilometer 4,5% höher als im bereits schwachen Dezember 2008. Die positive Entwicklung der zweiten Jahreshälfte basiert allerdings auf starken Ticketpreisabschlägen von bis zu 20,0%, insbesondere im lukrativen Premiumsegment. Insgesamt lag das Passagierwachstum der Fluggesellschaften im Berichtsjahr 3,5% unter dem Vorjahreswert. Der Frachtverkehr verzeichnete noch einen stärkeren Rückgang als das Passagierwachstum. Das niedrigste Frachtvolumen, gemessen in verkauften Frachttonnenkilometer (FTK), wurde bereits im Dezember 2008 erreicht. Im Dezember 2009 konnte zwar im Vergleich zum Vorjahresmonat eine Steigerung von 24,4% erzielt werden, jedoch lag das Jahr 2009 insgesamt 10,1% unter dem Vorjahr. 1 Zahlreiche Fluggesellschaften reduzierten auf Grund der Entwicklung des Passagierwachstums und des Frachtverkehrs im Jahr 2009 ihre Flotte. Die Zahl der geparkten Flugzeuge stieg weltweit um 10,0% von ca. 2.000 im Dezember 2008 auf ca. 2.200 im Dezember 2009. Es ist davon auszugehen, dass ein Großteil der geparkten Flugzeuge auf Grund des hohen Alters und des hohen Kerosinverbrauchs auch zukünftig nicht mehr zum Einsatz kommen. Der Ausmusterung von Flugzeugen steht andererseits ein positiver Trend bei der Auslieferung von neuen Flugzeugen gegenüber, so dass insgesamt die Zahl der weltweiten Flottenbestände stieg. Airbus und Boeing haben im Berichtsjahr 978 Flugzeuge ausgeliefert. Dies entspricht einer Steigerung von 14,0% gegenüber dem Vorjahr. Trotz der positiven Entwicklung im Passagierwachstum und Frachtverkehr in der zweiten Jahreshälfte 2009 ist der internationale Luftverkehr noch weit von einer vollkommenen Erholung entfernt. Die Fluggesellschaften haben in 2009 einen Einnahmerückgang von ca. 17,0% erlitten. Negativ wirkte sich auch die Preissteigerung des Kerosinpreises auf die Ergebnisse aus. Während amerikanisches Leichtöl (WTI) Ende Dezember 2008 noch "bei 44,60 USD je Barrel notierte, verteuerte es sich im Berichtsjahr um 78,0% auf 79,36 USD je Barrel (Jahresschlussstand 2009). Die Krise der Fluggesellschaften sowie die Ausmusterung älterer und somit betreuungsintensiveren Flugzeuge zeigte auch deutliche Auswirkungen auf den weltweiten Markt für technische Dienstleistungen an Flugzeugen (MRO bzw. Maintenance, Repair and Overhaul). Die Nachfrage nach MRO-Leistungen war rückläufig. Im Jahr 2009 hatte der MRO-Markt ein Volumen von 42,7 Mrd. USD. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Verschlechterung um 1,3 Mrd. USD. Der negative Trend aus 2008 setzte sich somit 2009 fort. Das MRO-Marktvolumen umfasst im Jahr 2009 die Bereiche Engine-Overhaul (36%), Components (22%), Line Maintenance (20%), Airframe-Maintenance (15%) und Modifications (7%). Zu den größten Märkten für MRO-Leistungen zählten im Berichtsjahr Nordamerika (34%), West-Europa (27%) und Asien/Pazifik (16%). 2. Entwicklung der Gesellschaft Die AB Luftfahrttechnik Berlin GmbH, im Folgenden ABLB genannt, erbringt technische Dienstleistungen im Bereich der Wartung, Instandhaltung und Reparatur ziviler Luftfahrzeuge. Das Portfolio technischer Dienstleistungen umfasst die so genannte Line Maintenance sowie weitere Dienstleistungen in den Bereichen Engineering, Materialsteuerung und -versorgung, Logistik und Training. Die ABLB erbringt diese Leistungen im Verbund mit zwei weiteren operativen Gesellschaften und unter dem Markenauftritt der Air Berlin Technik. Die Air Berlin Technik umfasst unter dem Dach der Holdinggesellschaft Air Berlin Technik Ltd., London, die operativen Gesellschaften ABLB, AB Luftfahrttechnik Düsseldorf GmbH (ABLD) und die AB Luftfahrttechnik Köln GmbH (ALBK). Die Air Berlin Technik positioniert sich strategisch als kompetenter MRO-Partner mit einem breiten Spektrum an Fähigkeiten und einem '''technisch guten Produkt, das sehr flexibel und hocheffizient erstellt wird. Die Technikleistungen der ABLB werden primär für die Fluggesellschaften der Air Berlin Gruppe erbracht. Die Konzernflotte, die mehr als 125 Flugzeuge umfasst, gewährleistet eine solide Grundauslastung. Die Technikleistungen, die ABLB innerhalb der Air Berlin Gruppe erbringt, werden zu verträglich vereinbarten Transferpreisen abgerechnet. Das Drittgeschäft ergänzt das Geschäftsvolumen der ABLB. Zum Drittkundenstamm der ABLB gehören u.a. die Hapag Lloyd Fluggesellschaft und Niki Luftfahrt. Die ABLB ist zudem für die technischen Betreuung der Bombardier Q 400-Flotte der LGW Luftfahrtgesellschaft Walter verantwortlich. Die ABLB verfügt über mehrere deutsche Standorte. An den Standorten Berlin, Paderborn, Münster/Osnabrück, Nürnberg, Köln, Dortmund, Baden-Baden und Erfurt werden Line Maintenance-Stationen betrieben. Sowohl der Unternehmenssitz als auch das das Zentrallager der ABLB 'sind in Berlin. Allgemeine Verwaltungsdienstleistungen bezieht die ABLB von Unternehmen der Air Berlin Gruppe. Während Leistungen in den Bereichen des Rechnungswesens, Controllings und Einkauf von der ABLD erbracht werden, so werden insbesondere die Tätigkeiten in den Bereichen EDV, Personalverwaltung Rechtsberatung und Gebäudemanagement von der Air Berlin erbracht. Zum 1. Juli 2009 wurde die Station der ABLB in München in die ABLD integriert. In diesem Zusammenhang gingen 41 Mitarbeiter im Rahmen eines Betriebsübergangs auf die ABLD über. Ziel des Betriebsübergangs war die Schaffung effizienter Strukturen am Standort München. Bei der ABLB waren zum 31. Dezember 2009 insgesamt 402 Mitarbeiter bzw. 387 auf Vollzeit umgerechnete Arbeitskräfte (AW) beschäftigt. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Reduktion von 37 Mitarbeiter bzw. 41 Arbeitswerte. An dem größten Standort Berlin waren zum .Bilanzstichtag 303 Mitarbeiter bzw. 288 Arbeitswerte beschäftigt. Im Jahresdurchschnitt umfasste der Personalkörper 414 Mitarbeiter (398 AW), davon 3891' (376 AW) in der Wartung/Technik und 25 (22 AW) in der Verwaltung. Die monatliche Vergütung der Mitarbeiter der ABLB hat sich ab dem 1. Januar 2009 linear um 3,6% erhöht. Diese Gehaltssteigerung setzte sich aus der vom Statistischen Bundesamt für das Kalenderjahr 2008 veröffentlichten Erhöhung des Jahresdurchschnitts des Verbraucherpreisindexes für Deutschland zum vorangegangenen Jahr in Höhe von 2,6% zuzüglich einer mit dem Arbeitgeber vereinbarten Steigerung um 1,0% zusammen. 3. Ertragslage Der Wachstumskurs der ABLB spiegelt sich in den Geschäftskennzahlen wider. Die Umsatzerlöse mit luftfahrttechnischen Dienstleistungen beliefen sich im Jahr 2009 auf 80,0 Mio. EUR und konnten somit im Vergleich zum Vorjahr um 20,5% gesteigert werden. Davon entfielen 72,8 Mio. EUR bzw. 91,0% auf Gesellschaften der Air Berlin Gruppe. Der Außenumsatz mit Drittkunden konnte von 2,1 Mio. EUR auf 7,2 Mio. EUR gesteigert werden. i Auf der Station in Nürnberg konnte SunExpress als neuer Kunde gewonnen werden. Hier werden drei Flüge pro Woche im "ad-hoc Maintenance Support" betreut. Mit Estonian Air konnte an der Station Berlin-Tegel ebenfalls ein Vertrag für "ad-hoc Maintenance Support" geschlossen werden. Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich von 3,3 Mio. EUR auf 0,9 Mio. EUR. Dies ist vor allem auf den veränderten Ausweis der Erlöse aus Weiterbelastungen zurückzuführen, die nunmehr in den Umsatzerlösen enthalten sind. Der Materialaufwand betrug im Berichtsjahr 29,6 Mio. EUR und erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 71,0%. Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen stieg der Aufwand für die Verschleißteile, die für die Line Maintenance benötigt werden von 2,8 Mio. EUR auf 7,7 Mio. EUR. Der Aufwand für bezogene Leistungen erhöhte sich von 13,1 Mio. EUR auf 20,9 Mio. EUR und beinhaltet u.a. Line Maintenance-Leistungen der ABLD im Auftrag der ABLB an den Stationen Düsseldorf, Frankfurt und München sowie Transportkosten. Die Materialaufwandsquote lag mit 37,0% über dem Vorjahreswert von 26,1%. Der Personalaufwand verringerte sich von; 24,8 Mio. EUR im Vorjahr auf 23,1 Mio. EUR im Berichtsjahr und ist insbesondere auf den Wechsel der Mitarbeiter an der Station München zur ABLD zurückzuführen. Die Personalaufwandsquote lag mit 28,9% deutlich unter dem Vorjahreswert von 37,3%. Die Höhe der Abschreibungen lag wie schon im Vorjahr bei 1,6 Mio. EUR und beinhaltete u.a. die planmäßige Abschreibung des Firmenwertes, der aus der Übernahme der Technikbetriebe der Air Berlin und der dba Luftfahrtgesellschaft zum 31. Dezember 2007 entstanden war. Die sonstigen betrieblichen Aufwendung en betrugen im Berichtsjahr 6,3 Mio. EUR und lagen 2,6 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert. Der Grund für die Reduzierung liegt u.a. in einer Ausweisänderung. Eingangsrechnungen, die an einer andere Gesellschaft der Air Berlin Gruppe weiterberechnet werden müssen, werden nicht mehr wie im Vorjahr unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sondern im Materialaufwand ausgewiesen. Innerhalb der Aufwandsgruppe der sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfielen 2,4 Mio. EUR auf die Anmietung von Lager- und Büroflächen. Die sonstigen Personalkosten verringerten sich auf Grund der niedrigeren Kosten für Weiterbildung um 18,3% auf 1,1 Mio. EUR. Das Betriebsergebnis der ABLB lag bei 20,4 Mio. EUR und somit 3,2 Mio. EUR über dem Vorjahr. Da die ABLB im Berichtsjahr kein Fremdkapital aufgenommen hat, wird das Finanzergebnis lediglich durch einen geringen Zinsaufwand in Höhe von 37 TEUR geprägt. Im Berichtsjahr entstand ein Jahresgewinn von 20,3 Mio. EUR. Auf der Grundlage des Ergebnisabführungsvertrags vom 26. März 2008 zwischen der Air Berlin PLC und der ABLB wurde der Gewinn an die Air Berlin PLC abgeführt. Um die Profitabilität des Wachstums sicherzustellen, wurde der Ausbau der ABLB durch verschiedene Projekte zur Steigerung von Effizienz und Ertragsstärke erfolgreich begleitet. Im Rahmen des Air Berlin gruppenweiten Projektes Jump 09 wurde durch die ABLB Maßnahmen eingeleitet, die im Berichtsjahr ergebnisverbessernd wirkten. 4. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme lag bei 44,0 Mio. EUR und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 16,7 Mio. EUR erhöht. Innerhalb des Anlagevermögens verringerten sich auf Grund der planmäßigen Abschreibung des Firmenwertes die immateriellen Vermögensgegenstände von 5,7 Mio. EUR auf 5,3 Mio. EUR. Insgesamt wurden Investitionen mit einem Anschaffungswert von 1,5 Mio. EUR getätigt. Im Rahmen eines Ratenkaufs wurden zum 9. April 2009 drei neue Flugzeugschlepper mit einem Anschaffungswert von jeweils 0,4 Mio. EUR in das. Anlagevermögen aufgenommen. Das Sachanlagevermögen erhöhte sich jedoch unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibung der Betriebs- und Geschäftsausstattung gegenüber dem Vorjahr nur um 0,3 Mio. EUR auf 4,4 Mio. EUR. Bei den Finanzanlagen in Höhe von 32 TEUR handelt es sich um Wertpapiere zur Sicherung der Altersteilzeit. Zum 31. Dezember 2009 wurden die Verschleißteile der ABLB zum Buchwert in Höhe von 12,7 Mio. EUR vollständig an die ABLD veräußert. Die ABLB verfügt somit über keine Vorräte mehr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich zum 31. Dezember 2009 auf 1,5 Mio. EUR und betreffen im Wesentlichen Forderungen gegen LGW Luftfahrtgesellschaft Walter (898 TEUR) und Hamburg International (101 TEUR). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 32,2 Mio. EUR resultieren hauptsächlich aus den Forderungen gegen ABLD aus dem Verkauf der Verschleißteile und den Forderungen, die sich aus der mit der Air Berlin PLC geschlossenen Cashpool-Vereinbarung ergeben (13,4 Mio. EUR). Die Sonstigen Vermögensgegenstände haben sich im Vergleich zum Vorjahr von 1,3 Mio. EUR auf 0,3 Mio. EUR reduziert. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass nicht wie im Vorjahr ein Vorsteueranspruch sondern in Folge des Verkaufs der Verschleißteile eine Umsatzsteuerverbindlichkeit besteht. Der Kassenbestand und die Guthaben! bei Kreditinstituten lagen. zum 31. Dezember 2009 bei 0,2 Mio. EUR. Es besteht eine Cashpool-Vereinbarung mit der Air Berlin PLC. Das Eigenkapital der ABLD hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert und lag bei 25 TEUR. Die Rückstellungen in Höhe von 2,7 Mio. EUR resultieren hauptsächlich aus den Rückstellungen für Personalkosten, wie Resturlaub (1,6 Mio. EUR), und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (1,1 Mio. EUR). Die Verbindlichkeiten betragen insgesamt 41,3 Mio. EUR und lagen damit 16,6 Mio. EUR über dem Vorjahreswert. Gegenüber der Air Berlin PLC besteht aus der Ergebnisabführung der Geschäftsjahre 2008 und 2009 eine Verbindlichkeit in Höhe von 37,4 Mio. EUR. Zudem besteht aus dem Verkauf der Verschleißteile an die ABLD zum 31. Dezember 2009 eine Verbindlichkeit gegenüber dem Finanzamt in Höhe von 1,5 Mio. EUR. II. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung und Ausführungen zum RisikomanagementsystemObwohl die 1ATA im laufenden Geschäftsjahr einen Anstieg des Passagieraufkommens um 4,5% erwartet, bleiben die Risiken aus der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung sehr hoch. Die Bundesregierung geht für das Jahr 2010 von einem Anstieg des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von rund 1,5% aus. Die Luftfahrtbranche bleibt weiterhin sehr wettbewerbsintensiv. Da mit zusätzlich 1.300 neuen Flugzeugen eine Ausweitung der, weltweiten Kapazität um 2,8% erwartet wird, bleibt das Problem der Überkapazitäten, die als ein Grund für die zu erwartenden Verluste der Fluggesellschaften gelten, bestehen. Die hohe Anzahl an neuen Flugzeugen und die damit verbundene Stilllegung älterer, wartungsintensiveren Flugzeugen wirkt sich negativ auf die Nachfrage nach MRO-Leistungen aus. Der nach wie vor hohe Kostendruck bei den Fluggesellschaften wird auch die Preise für technische Leistungen der MRO-Betriebe belasten. Trotzdem wird in den kommenden Jahren mit einem durchschnittlichen Marktwachstum von 3,2% gerechnet, wobei das stärkste Wachstum bei den Modifications (7,2%) und das geringste Wachstum bei der Airframe-Maintenance (1,2%) erwartet wird. Während für Nordamerika und West-Europa in den kommenden Jahren mit einem eher stabilen Marktvolumen gerechnet wird, zählen insbesondere Indien, China und der Mittlere Osten zu den Regionen mit dem stärksten Wachstum an MRO-Leistungen. Die ABLB ist als 100%ige Tochtergesellschaft der Air Berlin Technik Ltd. sehr eng mit den Chancen und Risiken der Geschäftsentwicklung der Fluggesellschaften der Air Berlin Gruppe verbunden. Da für das Geschäftsjahr 2010 keine grundlegenden Änderungen in der Geschäftspolitik und ein moderates Wachstum der Flottengröße der Air Berlin Gruppe vorgesehen sind, kann auch die ABLB weiterhin mit einer soliden Grundauslastung durch die Wartung der konzerninternen Flugzeuge rechnen. Chancen ergeben sich vor allem aus der Akquisition weiterer Drittkunden in der Line Maintenance. Ein Nachfragerückgang nach MRO-Leistungen könnte bei der ABLB das Risiko der Auslastung der Personalkapazitäten erhöhen, wobei im Wartungsbereich der Anteil an Fremdpersonal kurzfristig reduziert werden kann. Auf der Beschaffungsseite ergeben sich sowohl Chancen als auch Risiken aus der Preisentwicklung für bezogene Leistungen. Da die monatliche Vergütung für die Beschäftigten der ABLB am 26. Februar 2010 neu verhandelt wurde, besteht. für das laufende Jahr bei dem zweitgrößten Kostenblock ein hohes Maß an Planungssicherheit. Die ABLB ist in das umfassende Risikomanagementsystem der Air Berlin integriert. Chancen und Risiken werden im Rahmen des Steuerungs- und Berichterstattungsprozesses systematisch erfasst und bewertet, wobei regelmäßige Reviews in Zusammenarbeit mit den Risikoträgern die Früherkennung sicherstellen und eine wirksame Steuerung ermöglichen. Es erfolgt generell eine quantitative, d.h. monetäre Bewertung der Risiken. Falls die Geschäftsleitung bestimmte Maßnahmen zur Risikoreduzierung für notwendig erachtet, können diese zeitnah eingeleitet werden. Die Risiken aus der Kursentwicklungen des US-Dollars sind auf Grund des geringen Fremdwährungsanteils der ABLB und der Einbindung in das zentrale Treasury-Management-System der Air Berlin relativ gering. Es können innerhalb des bestehenden Risikomanagementsystems mit namhaften Finanzdienstleistern die an internationalen Märkten üblichen Finanztermintermingeschäfte abgeschlossen werden, um die bestehenden Risiken aus der Kursentwicklung zu begrenzen. Im Berichtsjahr wurden keine Finanztermingeschäfte abgeschlossen. III. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag und voraussichtliche EntwicklungNach dem sehr starken gesamtwirtschaftlichen Abschwung im Jahr 2009 stabilisieren sich voraussichtlich die europäischen Volkswirtschaften im Jahr 2010. Während für die Eurozone laut IWF eine leichte Steigerung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Höhe von +1,0% prognostiziert wird, erwartet Deutschland eine etwas stärkere Erholung von ungefähr +1,5% im Vergleich zum schwachen Vorjahr. Zu Beginn des Jahres 2010 konnte der Luftverkehr das bereits in der zweiten Jahreshälfte 2009 angefangene Wachstum weiter fortsetzen. Im ersten Quartal 2010 lag das Passagierwachstum laut IATA, gemessen in verkauften Sitzplatzkilometern, 8,6% höher als im Vorjahr. Luftfracht, gemessen in verkauften Frachttonnenkilometern, stieg sogar um 27,8%. Die Kapazität der Fluggesellschaften, d.h. die angebotenen Sitz- und Frachttonnenkilometer; stieg im ersten Quartal 2010 weniger stark als das Verkehrsaufkommen. Es lag bei Passagierflügen bei 1,6% und im Frachtbereich bei 4,0%. Diese Kenngrößen sind für den Bedarf im Instandhaltungsbereich maßgeblich. Für das Jahr 2010 erwartet die IATA einen Umsatzanstieg bei den Fluggesellschaften von 479 Mrd. USD auf 522 Mrd. USD (+9,0%). Es wird mit einem geschätzten Verlust von 2,8 Mrd. USD für 2010 gerechnet, der 6,6 Mrd. USD unter dem geschätzten Verlust von 9,4 Mrd. USD aus 2009 liegt. Der Preis für Rohöl hat sich seit Anfang des Jahres bei rund 80 USD je Barrel stabilisiert. Eine weitere Erholung der Weltwirtschaft könnte jedoch den Preis wieder steigen lassen. Die Planung für das Geschäftsjahr 2010 sieht eine Erhöhung der an ABLB-Standorten stationierten Konzernflugzeuge um, 9 Flugzeuge vor. Die Zahl der Mitarbeiter soll um 37 Arbeitswerte, insbesondere am Standort Berlin, erhöht werden. Für das laufende Berichtsjahr wurde in der Jahresplanung 2010 ein positives Gesamtergebnis auf Vorjahresniveau geplant. 'Ende 2009 wurde abweichend zur Planung das Materiallager an die ABLD veräußert. Ziel ist die zentrale effiziente Materialbewirtschaftung für Verbrauchsmaterialien und Verschleißteile aus einem Technikbetrieb für alle übrigen Technikbetriebe. Damit verbunden ist eine Verschlechterung des Ergebnisses der ABLB, weil Deckungsbeiträge aus dem Materialverkauf nicht mehr anfallen. Da auch im Geschäftsjahr 2011 von einer ähnlichen Flottenentwicklung sowie gleicher Geschäftsstruktur ausgegangen wird, wird mit einem Ergebnis auf Niveau des laufenden Berichtsjahres gerechnet. Da die ABLB weiterhin im Cashpool der Air Berlin PLC integriert ist und die notwendigen finanziellen Mittel auf Basis der wöchentlichen Finanzbedarfsmeldung zur Verfügung gestellt werden, werden keine Änderungen der Finanzlage erwartet. Investitionen wurden in Höhe von 0,7 Mio. EUR für das Berichtsjahr geplant, insbesondere für Werkzeuge. Am 26. Februar 2010 wurde eine Einigung über die monatliche Vergütung der Mitarbeiter der ABLB im laufenden Berichtsjahr erzielt. Die Arbeitnehmer erhalten für das Kalenderjahr 2010 einmalig zusätzlich zum vertraglichen vereinbarten Urlaubsanspruch einen Urlaubstag. Die monatliche Vergütung bleibt unverändert.
Berlin, den 6. Dezember 2010 Bernd Schniering Bilanz zum 31. Dezember 2009Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009
Anhang für das Geschäftsjahr 2009AB Luftfahrttechnik Berlin GmbH (Berlin)I. Allgemeine AngabenDie AB Luftfahrttechnik Berlin GmbH (nachfolgend ABLB) ist eine große Kapitalgesellschaft gem. § 267 Absatz 3 HGB. Der Jahresabschluss wird unter Berücksichtigung der Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung und Bereitstellung von Wartungs-, Instandhaltungs- und Reparaturaufgaben sowie die Bereitstellung technischer Service- und anderer Dienstleistungen im Bereich des Luftverkehrs. Dies schließt Entwicklungs-, Planungs- und Beratungsleistungen in den vorgenannten Service- und Dienstleistungen mit ein. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Das Stammkapital der ABLB beträgt 25.000 EUR und ist in voller Höhe einbezahlt. Alleinige Gesellschafterin ist die Air Berlin Technik Ltd., London/Großbritannien. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, WährungsumrechnungenDie Bewertung der Vermögens- und Schuldteile erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung i.S.d. § 252 Absatz 1 Nr. 2 HGB. Die Vermögensgegenstände und die Verbindlichkeiten werden entsprechend der Generalnorm des § 264 Absatz 2 HGB unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung bewertet. 1) Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich linearer Abschreibung bilanziert. 2) Sachanlagevermögen Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Nach der Neufassung des § 6 Absatz 2a EStG werden geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über 150 EUR und bis 1.000 EUR pauschal über 5 Jahre linear abgeschrieben. 3) Finanzanlagevermögen Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Zuschreibungen werden vorgenommen, soweit die Gründe für eine Zuvor vorgenommene außerplanmäßige Abschreibung nicht mehr bestehen. 4) Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten abzüglich angemessener Wertabschläge bewertet. Unter den Vorräten wurden Verschleißteile, die für einen einmaligen Nutzungsvorgang zur Verfügung stehen, ausgewiesen. 5) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet sind, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden, unter Berücksichtigung von eventuellen Ausgleichsansprüchen, abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 2% auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen gebildet. 6) Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgt mit dem Nominalwert. 7) Rechnungsabgrenzungsposten Geleistete Zahlungen für Aufwendungen, welche über den Bilanzstichtag hinaus ratierlich zu verrechnen sind, werden zeitanteilig aktivisch abgegrenzt. 8) Rückstellungen Die Bildung von Rückstellungen erfolgt entsprechend den Vorschriften des § 249 HGB. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken. Sie werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. 9) Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. 10) Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten In Fremdwährung bestehende Forderungen und Verbindlichkeiten werden zum Anschaffungskurs oder zum niedrigeren, bzw. höheren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. III. Erläuterungen zur Bilanz1) Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens (Anlagengitter) ist in der Anlage 1 zu diesem Anhang in der Form eines Bruttoanlagespiegels dargestellt. Die immateriellen Vermögensgegenstände in Höhe von 5.290 TEUR betreffen den Geschäfts- oder Firmenwert (5.283 TEUR) und die EDV-Software (7 TEUR). Hinsichtlich des Geschäfts- oder Firmenswerts, der aus der Übernahme der Technikbetriebe der dba Luftfahrtgesellschaft mbH und der Air Berlin PLC & Co. Luftverkehrs KG zum 31. Dezember: 2007 entstanden ist, wurde von dem Ansatzwahlrecht des § 255 Absatz 4 Satz 1, HGB Gebrauch gemacht. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren unter Berücksichtigung des Wahlrechts gemäß § 255 Absatz 4 Satz 3 HGB a. F. abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen (4.430 TEUR) beinhaltet die Betriebs- und Geschäftsausstattung (3.346 TEUR) und technisches Equipment (1.084 TEUR). Die Finanzanlagen bestehen aus Wertpapieren des Altersteilzeit-Fonds (32 TEUR) und dienen zur Sicherung des Altersteilzeitguthabens. 2) Vorräte Die Vorräte belaufen sich auf O TEUR. Zum 31. Dezember 2009 wurden die Vorräte, die die Verschleißteile beinhalteten, zum Buchwert in Höhe von 12.696 TEUR an die AB Luftfahrttechnik Düsseldorf veräußert. 3) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf 1.468 TEUR und betreffen im Wesentlichen Forderungen gegen LGW Luftfahrtgesellschaft Walter (898 TEUR), Hamburg International Airlines (101 TEUR) und Pegasus Airlines (101 TEUR). Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 4) Forderungen gegen verbundene Unternehmen Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von insgesamt 32.243 TEUR handelt es sich überwiegend um Forderungen gegen die AB Luftfahrttechnik Düsseldorf GmbH aus dem Verkauf der Verschleißteile (12.696 TEUR) und gegen die Air Berlin PLC aus dem Cashpool (13.417 TEUR). Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 5) Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich auf 312 TEUR und bestehen im Wesentlichen aus der Umgliederung debitorischer Kreditoren. Sämtliche Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 6) Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Die Guthaben bei Kreditinstituten belaufen sich auf 235 TEUR. Es besteht eine Cashpool-Vereinbarung mit der Air Berlin PLC. 7) Eigenkapital Das Eigenkapital in Höhe von 25 TEUR hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. 8) Rückstellungen Die Rückstellungen in Höhe von 2.741 TEUR beinhalten hauptsächlich Rückstellungen für Personalkosten (1.553 TEUR) und ausstehende Rechnungen (1.111 TEUR). 9) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten belaufen sich auf insgesamt 3.823 TEUR und umfassen u.a. Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt (1.788 TEUR), im Wesentlichen aus dem Verkauf der Verschleißteile, und Verbindlichkeiten aus dem Ratenkauf von drei Flugzeugschleppern (911 TEUR). Hiervon haben 538 TEUR eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren und 259 TEUR eine Restlaufzeit über einem Jahr. Die übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 10) Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen in Höhe von 37.438 TEUR sind zum Nominalwert bilanziert und haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Gegenüber der Air Berlin PLC besteht auf Grund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags aus dem Geschäftsjahr 2008 und 2009 eine Verbindlichkeit in Höhe von 37.438 TEUR. Die Gesamtverbindlichkeiten belaufen sich auf 41.261 TEUR. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Absatz 2 HGB aufgestellt. 1) Umsatzerlöse Die Umsätze belaufen sich auf 79.978 TEUR und gliedern sich nach a) Tätigkeitsbereichen
In den Materialumsätzen sind konzerninterne Weiterbelastungen in Höhe von 3.753 TEUR enthalten, die im Vorjahr in Höhe von 2.782 TEUR unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen wurden. b) Kunden
2) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 940 TEUR resultieren im Wesentlichen aus Erträgen aus realisierten Währungskursdifferenzen (403 TEUR), Erlösen aus Garantieleistungen (156 TEUR) und Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen (108 TEUR). 3) Materialaufwand Der Materialaufwand beläuft sich auf 29.601 TEUR. Dieser Betrag gliedert sich wie folgt:
Im Materialaufwand sind Aufwendungen für konzerninterne Weiterbelastungen in Höhe von 3.771 TEUR enthalten, die im Vorjahr unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen wurden. 4) Personalaufwand Der Personalaufwand beträgt insgesamt 23.088 TEUR und gliedert sich in:
5) Abschreibungen Die Abschreibungen von insgesamt 1.589 TEUR beinhalten Abschreibungen auf die Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von 1.181 TEUR und planmäßige Abschreibungen auf den aktivierten Geschäfts- oder Firmenwert aus der Übernahme der Technikbetriebe zum 31. Dezember 2007 in Höhe von 406 TEUR. 6) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf 6.261 TEUR und gliedern sich wie folgt:
V. Sonstige Angaben1) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen aus mehrjährigen Mietverträgen bestehen nicht. 2) Organe der Gesellschaft Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an: Geschäftsführer: Siegfried Olivo, Schiffsbetriebstechniker, bis zum 25. November 2009 Bernd Schniering, Diplom-Ingenieur, ab dem 25. November 2009 Die im Geschäftsjahr 2009 gewährten Gesamtbezüge für die Geschäftsführung betrugen 361 TEUR. 3) Honorare des Abschlussprüfers Die Angaben zu den Abschlussprüferhonoraren gemäß § 285 Nr. 17 HGB erfolgen im Konzernabschluss der Air Berlin. 4) Zahl der Mitarbeiter Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 414 Mitarbeiter beschäftigt, davon 389 Mitarbeiter in der Wartung/Technik und 25 Mitarbeiter in der Allgemeinen Verwaltung. 5) Ergebnisverwendung Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Air Berlin PLC, London/Großbritannien. 6) Konzernzugehörigkeit Die AB Luftfahrttechnik Berlin GmbH ist über die Air Berlin Technik Ltd., London/Großbritannien, mittelbar ein Tochterunternehmen der Air Berlin PLC, London/Großbritannien. Die Air Berlin PLC stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und gleichzeitig größten Kreis von Unternehmen auf, in den die AB Luftfahrttechnik Berlin GmbH einbezogen wird. Der Konzernabschluss der Air Berlin PLC wird bei dem Companies House, Cardiff/Großbritannien, hinterlegt und ist darüber hinaus unter www.airberlin.com abrufbar.
Berlin, den 6. Dezember 2010 Bernd Schniering Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2009
6 BestätigungsvermerkDen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk haben wir wie folgt erteilt: "Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der AB Luftfahrttechnik Berlin GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu, planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der AB Luftfahrttechnik Berlin GmbH, Berlin. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Düsseldorf, den 7. Dezember 2010 KPMG
AG
Geisler, Wirtschaftsprüfer Weyers, Wirtschaftsprüfer |
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