Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung
Leinsle GmbH
Bachstraße 14, 86807 Buchloe, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Benjamin Leinsle seit 15.7.2019 | Geschäftsführer |
Stefan Leinsle seit 15.7.2019 | Prokura |
Philipp Dr. Leinsle seit 15.7.2019 | Prokura |
Ursula Leinsle seit 31.10.2007 | Prokura |
Maria Leinsle seit 28.1.2003 | Prokura |
Hansjörg Leinsle seit 28.1.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (5)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 49.00% | |
| 27.00% | |
| 8.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
4 von 5 Anteilseignern sichtbar
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Leinsle GmbHBuchloeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen der Gesellschaft 1. Geschäftsmodell Die Leinsle GmbH mit Sitz in Buchloe ist in folgenden Bereichen tätig: Die Bereitstellung und Erbringung von nationalen und internationalen Transportleistungen, der Betrieb einer Spedition, die Bereitstellung und Erbringung von logistischen Dienstleistungen, die Lagerung von Waren, der Umschlag von Waren Schiene/Straße und der Handel mit Brennstoffen und Fahrzeugen. 2. Tochtergesellschaft Die Leinsle GmbH ist Muttergesellschaft der Lechzug Transport Spedition GmbH & Co. KG mit Sitz in Landsberg am Lech sowie deren Komplementärin. 3. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung sind ohne Bedeutung. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 1.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. (https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html) 1.2. Branchenentwicklung Im Jahr 2023 waren hohe Rückgänge der Güterverkehrsnachfrage zu verzeichnen. Bemerkbar machten sich insbesondere die schwache Baukonjunktur und die Abnahme des deutschen Außenhandels. Im Straßengüterverkehr mit deutschen Lastkraftfahrzeugen sank die Verkehrsleistung im Vergleich zum Jahr 2022 um rund 5,7 %, im Schienengüterverkehr um rund 6,5 % und in der Binnenschifffahrt um rund 5,9 %. Die mautpflichtigen Fahrleistungen gebietsfremder Lastkraftfahrzeuge in Deutschland nahmen im Vorjahresvergleich um rund 2,7 % ab. Von der rückläufigen Güterverkehrsnachfrage waren nahezu alle Entfernungsbereiche und Hauptverkehrsrelationen betroffen. Den Straßengüterverkehr mit deutschen Lastkraftfahrzeugen kennzeichneten im Jahr 2023 hohe Leistungsrückgänge im Binnenverkehr und im grenzüberschreitenden Verkehr. Sowohl der gewerbliche Verkehr als auch der Werkverkehr entwickelten sich insgesamt deutlich schwächer als im Jahr 2022. Trotz der hohen Nachfragerückgänge stiegen die Umsätze im Wirtschaftszweig "Güterbeförderung im Straßengüterverkehr, Umzugstransporte" im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr noch um rund 2,1 %; im Wirtschaftszweig "Sonstige Dienstleistungen für den Verkehr" sanken sie um rund 6,3 %. Maßgeblich für das Umsatzwachstum war die Entwicklung der Vertragsfrachten, die nach dem hohen Anstieg im Vorjahr zu Jahresbeginn 2023 nochmals deutlich anzogen und dem Wirtschaftszweig im 1. Quartal 2023 im Vorjahresvergleich ein Umsatzplus von rund 9,4 % bescherten. Angesichts eines hohen Laderaumangebots waren im weiteren Jahresverlauf keine größeren Preissteigerungen mehr erkennbar; vor dem Hintergrund einer schwachen Transportnachfrage blieben die Umsätze im 3. und 4. Quartal 2023 hinter jenen des Vorjahres zurück. Trotz einer gewissen Entspannung bei den Kraftstoffkosten und des hohen Anstiegs der Beförderungsentgelte waren letztere nach Unternehmensangaben zumeist nicht ausreichend, um die im Verlauf des Jahres 2023 gestiegenen Personal-, Miet-, Lohn-, Finanzierungs-, Fahrzeugbeschaffungs- und -vorhaltekosten sowie Kosten für weitere Betriebsmittel vollumfänglich zu decken. Die Mauterhöhung zum 01.12.2023 führte unternehmensseitig sowohl direkt als auch indirekt ebenfalls zu hohen Belastungen der Liquiditätslage. Da viele kleine und mittelständische Güterkraftverkehrsunternehmen über eine vergleichsweise geringe Eigenkapitaldecke verfügen, operierten nach Gewerbeangaben nicht wenige Unternehmen am finanziellen Limit bzw. sahen sich in ihrer Existenz bedroht. Ein Teil der Unternehmen schloss das Jahr 2023 mit Verlust ab. Die Anzahl der Insolvenzverfahren im Wirtschaftszweig "Güterbeförderung im Straßenverkehr" nahm im Jahr 2023 weiter zu. Die Zahl der Neuzulassungen von Sattelzugmaschinen und Lastkraftwagen stieg im Jahr 2023 annähernd auf das Vorkrisen-Niveau von 2019; dennoch war die Investitionsneigung im Gewerbe im Jahr 2023 verhalten. Im Jahr 2023 beförderten deutsche Lastkraftwagen im In- und Ausland eine Gütermenge von insgesamt rund 2,9 Mrd. t und damit rund 6,7 % weniger als im Jahr 2022. Der Inlandsverkehr, auf den im Jahr 2023 rund 99,5 % der gesamten Transportmenge entfielen, nahm im Vergleichszeitraum ebenfalls um rund 6,7 % ab. Die Verkehrsleistung deutscher Lastkraftwagen im In- und Ausland ging im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um knapp 5,8 % auf insgesamt rund 286,4 Mrd. tkm zurück. Die Verkehrsleistung im Inland sank dabei im Vergleichszeitraum um rund 5,7 % auf rund 268,8 Mrd. tkm. Ihr Anteil an der gesamten Verkehrsleistung deutscher Lastkraftfahrzeuge lag im Jahr 2023 bei knapp 93,9 %. Ein Kostentreiber blieben die Personalkosten. Im Rahmen neuer Tarifabschlüsse sowie von Stufenerhöhungen stiegen beispielsweise die tariflichen Stundenlohnsätze von Berufskraftfahrerinnen und -fahrern zu Beginn des Jahres 2023 in Nordrhein-Westfalen um knapp 4,8 % und im weiteren Jahresverlauf in Südbaden um rund 2,8 %. Angesichts des erklärten Ziels vieler Unternehmen, ihr Fahr- und Fachpersonal halten zu wollen, seien Lohnkürzungen nach Angaben von Befragten praktisch ausgeschlossen. Vielmehr könne benötigtes Personal überwiegend nur noch über Abwerbung durch verbesserte Lohnstrukturen und attraktivere Arbeitsbedingungen gewonnen werden. Der demografische Wandel und die sinkende Anzahl an Bewerberinnen und Bewerbern stellten nach Unternehmensangaben hohe Herausforderungen bei der Personalgewinnung in nahezu allen Bereichen der Transport- und Logistikbranche dar. In diesem Zusammenhang wurden fallweise die bürokratischen Hürden (z.B. langwierige Prozesse bei der Anerkennung von Drittstaatenführerscheinen) für eine Anstellung von Fahrerinnen und Fahrern aus Nicht-EU-Staaten kritisiert. Die Mauterhöhung zum 01.12.2023, die gewerbeseitig zu großem Unmut führte und teilweise als indirekte Steuererhöhung empfunden wurde, führte unternehmensseitig sowohl direkt als auch indirekt zu hohen Belastungen der Liquiditätslage. Zwar konnten die höheren Mautkosten nach Erkenntnissen des Bundesamtes seitens der Transportwirtschaft für Lastkilometer an die verladende Wirtschaft überwiegend (nahezu) vollständig weiterbelastet werden. Teilweise wurde nur ein Teil der Mehrkosten vergütet; in selteneren Fällen wurde die Kostenübernahme gänzlich abgelehnt. Mitunter wurden die höheren Mautsätze erst zum Jahresbeginn 2024 im Rahmen neuer Jahresverträge eingepreist. Wesentlich schwieriger gestaltet sich für die Transportwirtschaft allerdings die Weitergabe der Mautkostensteigerungen für Leerkilometer sowie der Kosten für den erhöhten Kapitalbedarf. Zusätzlichen finanziellen Belastungen sind daher insbesondere Transportunternehmen mit hohen Leerfahrtenanteilen (z.B. Baustellenverkehre) ausgesetzt. Fallweise seien nach Unternehmensangaben Frachtratensteigerungen im unteren zweistelligen Prozentbereich zur vollständigen Deckung der höheren Mautkosten erforderlich. Generell führten die mautinduzierten Anpassungen der Frachtraten nach Erkenntnissen des Bundesamtes aus Unternehmensbefragungen zu einer geringeren bzw. fehlenden Akzeptanz der verladenden Wirtschaft, die o.g. Steigerungen bei weiteren Kostenarten in Form höherer Entgelte zu vergüten. Darüber hinaus stiegen infolge der Erhöhung unternehmensseitig die Vorfinanzierungskosten für die Lkw-Maut. Angesichts des hohen Laderaumangebots war die Verhandlungsposition der Transport- und Logistikwirtschaft gegenüber ihren Auftraggebern zuletzt schwach. Eine gewisse Entspannung zeigte sich im Jahr 2023 bei den Kraftstoffkosten. Nachdem die Preise für Dieselkraftstoff im 1. Halbjahr 2023 stetig gesunken waren, stiegen sie im dritten Quartal nochmals leicht an, bevor sie im vierten Quartal wieder eine rückläufige Tendenz aufwiesen. Im Dezember 2023 lagen die Dieselpreise in etwa auf dem Niveau, das kurz vor Beginn des Ukraine-Krieges herrschte und somit im Vorjahresvergleich um rund 12,3 % unter dem entsprechenden Wert vom Dezember 2022. In der Spitze erreichte der Tagesdurchschnittspreis pro Liter Diesel im Jahr 2023 an öffentlichen Tankstellen 1,86 Euro (2022: 2,33 Euro / 2021: 1,58 Euro). Insgesamt lagen die Preise für Dieselkraftstoff bei Abgabe an Großverbraucher nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2023 im Durchschnitt um rund 20,8 % unter dem Jahresdurchschnitt 2022 und knapp 24,0 % über dem Jahresdurchschnitt von 2021. Zu Jahresbeginn 2024 sind die Kraftstoffpreise tendenziell leicht gestiegen, auch aufgrund der höheren CO 2 -Bepreisung. Zwar greifen bei Preissteigerungen zumeist die vereinbarten Dieselpreisgleitklauseln, in der Regel jedoch erst mit zeitlicher Verzögerung. Unternehmensseitig entstehen mithin oftmals Vorfinanzierungskosten. Nachdem die Neuzulassungen von Sattelzugmaschinen und Lastkraftwagen mit einer zulässigen Gesamtmasse von über 3,5 t im Zeitraum von 2020 bis 2022 deutlich unter dem Niveau der Vorjahre gelegen hatten, nahmen sie im Jahr 2023 sichtbar zu. Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes bewegten sich die Neuzulassungen von Lastkraftwagen mit einer zulässigen Gesamtmasse von über 3,5 t im Jahr 2023 mit insgesamt 39.399 um knapp 25,4 % über dem Vorjahresniveau. Die Neuzulassungen von Sattelzugmaschinen stiegen im Vergleichszeitraum um rund 30,1 % auf insgesamt 42.426 an. Kumuliert bewegte sich der Stand der Neuzulassungen damit wieder in etwa auf Vorkrisen-Niveau. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass Erneuerungszyklen aufgrund von Lieferverzögerungen in den Vorjahren teilweise erst im Laufe des Jahres 2023 abgeschlossen, Altfahrzeuge mithin länger als üblich eingesetzt wurden. Trotz des Anstieges der Neuzulassungen war die Investitionsneigung im Gewerbe nach Ergebnissen von Unternehmensbefragungen des Bundesamtes angesichts unsicherer Konjunkturaussichten, fehlender Planungssicherheit, z.B. bezüglich künftiger Antriebskonzepte, und steigender Finanzierungskosten im Jahr 2023 verhalten, Ersatzinvestitionen dominierten, auch aufgrund des Fachkräftemangels. Teilweise wurden Fahrzeuginvestitionen verschoben oder ganz gestrichen, Haltezeiten von Bestandsfahrzeugen - auch aufgrund teils hoher Preise bei Neufahrzeugen - mithin verlängert. Manche Unternehmen berichteten vom Abbau des Eigenfuhrparks als Kostensenkungsmaßnahme und als Reaktion auf den betrieblichen Fahrermangel. (https://www.balm.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Marktbeobachtung/Jahresberichte/Jahr_2023.html) 2. Geschäftsverlauf (Entwicklung der Gesellschaft) Die Leinsle GmbH erzielte im Jahr 2023 einen Gesamtumsatz von T€ 20.681. Der Umsatz im Transportbereich betrug T€ 12.194, der Umsatz im Mineralölvertrieb betrug T€ 5.444, der Umsatz im Bereich Lagerei betrug T€ 233 und die Erlöse Waschhalle betrugen T€ 19. Im Bereich Spedition stiegen die Umsätze von T€ 11.481 auf T€12.194. Im Bereich Mineralölvertrieb sank der Umsatz von T€ 7.507 auf T€ 5.444. Die Kostenseite war in 2023 durch steigende Fahrzeug- und Leasingkosten sowie steigende Lohnkosten geprägt. So nahmen die Leasingkosten von T€ 585 auf T€ 924 und die Lohnkosten von T€ 2.640 auf T€ 3.118 zu. Der Jahresüberschuss fiel von T€ 1.179 auf T€ 532. Das erwartete ausgeglichene Geschäftsergebnis wurde damit übertroffen. 3. Darstellung der Lage 3.1 Ertragslage Die Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen und geographischen Märkten entwickelten sich wie folgt:
Die Umsatzerlöse sanken im Vergleich zu 2022 um T€ 130 oder 0,6 %. Im Bereich Transport stieg der Umsatz um T€ 713 oder um 6,2%. Im Brennstoffhandel sank der Umsatz um T€ 2.604 oder 27,5%. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren im Jahr 2023 betrugen T€ 7.660 gegenüber T€ 8.514 im Vergleichszeitraum 2022. Der relative Rückgang gegenüber dem Vorjahr beträgt damit 10%. An Aufwendungen für bezogene Leistungen fielen im Berichtszeitraum T€ 1.295 an. Im Vorjahr 2022 belief sich der entsprechende Wert auf T€1.515. Dies entspricht einer Minderungsrate gegenüber dem Vorjahr von 14,5%. Die Mautkosten stiegen um 199T€ gegenüber dem Vorjahr. Die Abschreibungen erhöhten sich um T€ 117, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um T€ 492. Das Beteiligungsergebnis der Lechzug Transport Spedition GmbH & Co. KG sank um T€ 724 auf T€ 168. Der Jahresüberschuss sank um T€ 647 auf T€ 532. Wir beurteilen die Ertragslage aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Rahmendaten als zufriedenstellend. 3.2 Finanzlage Die Finanzierung der Leinsle GmbH basiert im Wesentlichen auf Eigenmitteln. Die Kreditlinien stehen nach wie vor in ausreichendem Maß zur Verfügung und wurden nicht genutzt. Die Eigenkapitalquote sank gegenüber dem Vorjahr (78,9%) auf 70,4%. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 8,9 % der Bilanzsumme und können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Langfristige Anlagen sind durch unser Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Liquidität ist jederzeit in vollem Umfang gesichert. Investitionen wurden im Jahr 2023 in Sachanlagen in Höhe von T€ 2.833 (vor allem Ersatzinvestitionen im Bereich des Fuhrparks und Kauf des neuen Firmenstandorts) getätigt. 3.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr 2023 um T€ 1.337 von T€ 9.262 aus T€ 11.121 erhöht. Auf der Aktivseite ist dies im Wesentlichen auf die Steigerung der Sachanlagen (T€ 1.972) zurückzuführen. Bei den Passiva stiegen die Rückstellungen um T€ 106 auf T€ 1.159. Zu Finanzierung des neuen Firmenstandorts wurde ein kurzfristiger Kredit von T€ 600 aufgenommen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um T€ 164 auf T€ 998 erhöht. Die sonstigen Verbindlichkeiten stiegen um T€ 256 auf T€ 326. Das Eigenkapital erhöhte sich um T€ 532. Wir beurteilen die Finanz- und Vermögenslage als gut. 4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren 4.1 Finanzielle Leistungsindikatoren Die Umsatzrendite beträgt im Jahr 2023 2,6 % (im Vorjahr 5,7%). Die Eigenkapitalrendite beläuft sich auf rd. 6,8% gegenüber ca. 16,1 % im Vorjahr. 4.2 Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die Anzahl der Mitarbeiter stieg von 78 (2022) auf 90 (2023) Mitarbeiter. Die Mitarbeiterfluktuation ist gering. Die Anzahl der Kraftfahrzeuge stieg von durchschnittlich 58 auf 66 Lastkraftwagen. 100% der Lastkraftwagen erfüllen die Abgasnorm Euro 6. C. Prognose-, Chancen und Risikobericht Risiken zu vermeiden und Chancen zu nutzen ist Basis unseres unternehmerischen Handelns. Unser Fuhrpark erfüllt die Euro VI Abgasnorm und trägt damit aktiv zum Umweltschutz bei. Unser Unternehmen verfügt über einen kontinuierlichen und langjährigen Mitarbeiterstamm. Der Ausbau der bestehenden Kundenbeziehungen und die Gewinnung von Neukunden stellt eine Chance für die zukünftige Ertragsentwicklung unseres Unternehmens dar. Durch unseren neuen Standort mit direkter Gleisanbindung in Buchloe, sehen wir die Chance zukünftig mehr Waren auf die Schiene umschlagen zu können. Ein großes Risiko für unser Unternehmen ist die weiterhin nicht einschätzbare wirtschaftliche Entwicklung aufgrund der Ukraine-Krise und den damit verbundenen Auswirkungen - insbesondere aufgrund gestiegener Kosten und gestörter Lieferketten - auf unsere Kunden und Geschäftspartner. Es besteht weiterhin das Risiko von steigenden Kosten wie Personalkosten, Kraftstoffpreisen, Fahrzeug- und Leasingkosten. Zudem ist die LKW-Maut in Deutschland ab dem 01. Dezember 2023 um über 80% gestiegen. Diese Kosten konnten nicht im gleichen Umfang an die Kunden weitergegeben werden und führen daher zu einen erheblichen Margenbelastung. Der zunehmende Wettbewerbsdruck kann zum Verlust von Kunden einhergehend mit Umsatzeinbußen führen. Der europaweite LKW-Fahrermangel stellt die gesamte Branche vor große Herausforderungen bei der Gewinnung von neuen Arbeitskräften. Bestandsgefährdende Risiken für das Unternehmen sehen wir derzeit nicht. Im Jahr 2024 rechnen wir mit leicht steigenden Umsatzerlösen. Bei den Speditionserlösen rechnen wir mit einer Steigerung um 5 % gegenüber 2023. Bei den Umsätzen im Heizölhandel rechnen wir mit einer Umsatzminderung von rund 10 %. Die niedrigeren Erlöse im Heizölhandel resultieren aus den niedrigeren Preisen im Vergleich zum Vorjahr. Der Rohertrag im Heizölhandel wird das Vorjahresniveau übertreffen. Auf der Kostenseite werden sich die gestiegenen Mautkosten sowie die gestiegenen Kosten für Fahrzeuge und Fahrzeugreparaturen sowie Leasingkosten und ein Anstieg der Personalkosten auswirken, sodass wir 2024 unter Berücksichtigung der Beteiligungserträge mit einem positiven Ergebnis rechnen. Die Finanzlage zum Ende des Jahres 2024 ist gut. Im Güterverkehr haben sich die gesamt- und branchenwirtschaftlichen Leitdaten im Verlauf des Jahres 2024 allesamt deutlich verschlechtert. Das BIP nimmt nochmals leicht ab. Auch für den Außenhandel ist im zweiten Jahr in Folge ein Minus zu erwarten. Von den, vor allem für die Eisenbahnen und die Binnenschifffahrt noch wichtigeren, branchenwirtschaftlichen Einflussfaktoren wird die Bauwirtschaft erneut spürbar schrumpfen. Im Kohlesektor wird sich der kräftige letztjährige Rückgang nahezu ungebremst fortsetzen. Deutlich besser als im Jahr 2023 verlaufen die Rohstahlproduktion und die Chemieindustrie. Vor diesem Hintergrund und in Anbetracht der derzeit verfügbaren Daten, die in der Regel für das erste Halbjahr vorliegen, prognostizieren wir für die gesamtmodale Güterverkehrsleistung ein geringfügiges Plus um 0,4 % und für das Aufkommen ein leichtes Minus um 0,7 %. Im Straßengüterverkehr wird das Aufkommen im dritten aufeinander folgenden Jahr abnehmen (-1 %), die Leistung wird dagegen auf dem Vorjahresniveau bleiben. Noch größere Auswirkungen als die gesamtwirtschaftlichen Bremseffekte hat hier die Bauproduktion. Die im Dezember 2023 erfolgte Anhebung der Mautsätze um über 80 % ist, wie schon der vorangegangene Gesamtkostenanstieg (der deutschen Unternehmen), in der diesjährigen Entwicklung des Lkw-Verkehrs kaum spürbar. Im Jahr 2024 ist der Verkehr der deutschen Lkw im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum kräftig um 7,8 % (Aufkommen) bzw. 4,8 % (Leistung) gesunken. Zum wiederholten Mal ist die Abweichung auf die Baustofftransporte zurückzuführen, die um 13 % ("Erze, Steine und Erden...") bzw. 15 % (Mineralerzeugnisse) gesunken sind. Die mautpflichtige Fahrleistung der ausländischen Lkw blieb in den ersten neun Monaten geringfügig (-0,2 %) unter dem Vorjahresstand. Im gesamten Jahr dürfte sich dies in eine "schwarze Null" drehen (0,1 %). Dies kann dann auch für die Transportleistung und das Aufkommen angesetzt werden. Damit nimmt im gesamten Straßengüterverkehr im Jahr 2024 das Aufkommen im dritten aufeinander folgenden Jahr ab, allerdings mit 1,0 % wesentlich schwächer als im Vorjahr (-6,1 %). (https://www.balm.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Verkehrsprognose/Verkehrsprognose_Sommer_2024.html) D. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten (insbesondere Lieferantenkredite), und Guthaben bei Kreditinstituten. Beim Finanzmanagement verfolgen wir eine konservative Risikopolitik und setzen ausschließlich konservative Finanzinstrumente ein.
Buchloe, den 10. Januar 2025 Leinsle GmbH Hansjörg Leinsle, Geschäftsführer Benjamin Leinsle, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Gesellschaft ist eine "mittelgroße Kapitalgesellschaft" im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden: Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um die planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear bzw. degressiv vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Einzelanschaffungswert von EUR 800,00 / netto werden grundsätzlich im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegendem Wert angesetzt. Die Vorräte wurden einzeln zu Anschaffungskosten bewertet. Dabei wurde das Niederstwertprinzip beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 783.449,85 EUR. Bei der Pensionsrückstellung wurde vom Wahlrecht des § 67 Abs. 1 EGHGB Gebrauch gemacht und die Zuführung auf einen Zeitraum von 15 Jahren verteilt. Für die Ermittlung des Zinssatzes bei der Bewertung der Altersvorsorgeverpflichtung wurde 2023, wie bereits 2022, auf die vergangenen 10 Jahre abgestellt. Die Zuführung/Bewertung der Pensionsrückstellung erfolgt somit entsprechend den nach mathematischen Grundsätzen ermittelten und handelsrechtlich zulässigen Werten mit dem Erfüllungsbetrag nach dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz und Anwendung der PUC-Methode (Rechnungszins 1,82 %, Rententrend 1,00 %, Gehaltstrend 0 %, Sterbetafel 2018 G von Klaus Heubeck). Der Unterschiedsbetrag des Erfüllungsbetrags gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB zwischen der Bewertung nach dem 10-Jahresdurchschnittzinssatz (1,82%) und dem 7-Jahresdurchschnittzinssatzes (1,74%) beträgt EUR 13.224,00. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Handelsrechtlich gebotene, jedoch steuerrechtlich nicht zulässige sog. Drohverlust-Rückstellungen waren nicht vorzunehmen. Bei der Bewertung der Rückstellungen erfolgt eine Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostensteigerungen sowie die handelsrechtlich gebotene Abzinsung. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Weransätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden unsaldiert ausgewiesen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt.
Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 148.292,57 EUR. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
Des Weiteren besteht für den Unterschiedsbetrag des Erfüllungsbetrages der Pensionsrückverpflichtung gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB in Höhe von EUR 13.224,00 eine Ausschüttungssperre, insoweit Gewinne nur ausgeschüttet werden dürfen, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags mindestens dem Unterschiedsbetrag entsprechen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entfallen EUR 43.137,71 auf verbundene Unternehmen. Latente Steuern Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 148.292,57 EUR. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 27% zugrunde gelegt. Der Steueraufwand enthält mit EUR 9.351,57 Aufwendungen aus der Änderung latenter Steuern. Pensionsrückstellungen Zum 31.12.2023 beträgt der Erfüllungsbetrag der Pensionszusageverpflichtung EUR 1.348.737,00. Unter Berücksichtigung der Übergangsregelung nach Art. 67 Abs. 1 EGHBG beträgt der noch nicht ausgewiesene Rückstellungsbetrag EUR 9.229,00, der ausgewiesene Rückstellungsbetrag EUR 1.339.508,00. Zur Finanzierung der erteilten Pensionszusage wird ein Investmentdepot unterhalten, welches an den Arbeitnehmer verpfändet wurde. Der Bilanzansatz erfolgt mit den Anschaffungskosten, der Depotwert betrug zum 31.12.2023 EUR 599.010,03. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen nicht genommene Urlaubstage und Überstunden der Mitarbeiter (EUR 102.941,00), die Abschluss- und Prüfungskosten (EUR 37.477,00), Verpflichtung zur Aufbewahrung (EUR 11.000,00), sonstige laufende Kosten (EUR 5.230,00) sowie für Datenschutz (EUR 1.000,00). Verbindlichkeiten Bezüglich der Zusammensetzung der Verbindlichkeiten verweisen wir auf den beigefügten Verbindlichkeitenspiegel.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entfallen EUR 114.215,80 auf verbundene Unternehmen. Sonstige Verbindlichkeiten, Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG Gegenüber einem Gesellschafter besteht zum 31.12.2023 eine Verbindlichkeit der Gesellschaft aus laufendem Verrechnungsverkehr von EUR 2.456,16 (Vorjahr EUR 2.466,16). Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 2.620.304,41 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen entstehen aufgrund von Leasingverträgen in Höhe von 2.560.304,41 EUR sowie Verpflichtungen aus Mietverträgen von EUR 60.000,00 (davon an Gesellschafter EUR 60.000,00 jährlich). Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden erzielt aus Transportdienstleistungen, Lagerei, Heizölhandel, Fahrzeughandel, Waschhalle und sonstigen Erlösen. Erträge und Aufwendungen aus der Auf- und Abzinsung In den Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Zinserträge aus der Aufzinsung verpfändeter Rückdeckungsversicherungen in Höhe von EUR 0,00 und Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von EUR 24.239,00 enthalten. Aufwendungen bei Inanspruchnahme des Ansammlungwahlrechtes für Pensionsrückstellungen nach Art. 97 I S.1 EGHGB In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen für die teilweise Zufuhr zu den Pensionsrückstellungen nach BilMoG unter Berücksichtigung der Übergangsregelung nach § 67 EGHGB in Höhe des jährlichen Ansammlungsbetrags in Höhe von EUR 9.239,00 enthalten. Sonstige Angaben Angaben zum Anteilsbesitz Es bestehen folgende Beteiligungen: 100 % an der Lechzug Verwaltungs-GmbH, Landsberg
100 % an der Lechzug Transport Spedition GmbH & Co. KG, Landsberg
Mitglieder der Geschäftsleitung Die einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer sind Herr Betriebswirt (FH) Hansjörg Leinsle und Benjamin Leinsle (ausgeübter Beruf jeweils Geschäftsführer). Aufgrund § 286 Abs. 3 HGB wird auf die Angabe der Bezüge verzichtet. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, gab es nicht.
Buchloe, den 10.01.2025 Hansjörg Leinsle, Geschäftsführer Benjamin Leinsle, Geschäftsführer sonstige Berichtsbestandteile
Buchloe, den 7.2.2025 gez. Hansjörg Leinsle, Geschäftsführer gez. Benjamin Leinsle, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 12.03.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Leinsle GmbH, Buchloe Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Leinsle GmbH, Buchloe - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kaufbeuren, 15. Januar 2025 STG Schwäbische Treuhandgesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Marz, Wirtschaftsprüfer |
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