Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Volker Hösel seit 7.12.2017 | Geschäftsführer |
Jürgen Hösel seit 7.12.2017 | Prokura |
Andreas Fritz seit 7.3.2012 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 21.54% | |
| 21.54% |
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
HEMO GmbHEigenbeteiligung | 10.87% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
4 von 5 Anteilseignern sichtbar
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HEMO GmbHÖtisheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der HEMO GmbH1. Grundlagen des Unternehmens Die aus der Fusion der beiden langjährigen Partnerunternehmen EMO Oberflächentechnik GmbH in Bretten-Gölshausen und Hösel GmbH in Ötisheim hervorgegangene HEMO GmbH gehört zu den weltweit führenden Herstellern von Teilereinigungsanlagen für die Verwendung von Lösemitteln und für kombinierte Verfahren mit Lösemitteln und wässrigen Medien. Als international anerkannter Spezialist und Technologieführer entwickeln wir innovative Lösungen für die Märkte von heute und morgen. Dabei orientieren wir uns strikt an den Anforderungen unserer Kunden und schaffen herausragende Leistungsmerkmale. Beispiele sind die Entwicklung des patentierten VAIOCS-Verfahrens für den sicheren Einsatz brennbarer Lösemittel bei Temperaturen oberhalb ihres Flammpunktes, die HYBRID-Technologie für kombinierte Anwendung von Lösemitteln und wässrigen Medien und das BEYOND-Verfahren zur Reinigung mit Gemischen aus Lösemittel und Wasser. Die enge Zusammenarbeit mit und die finanzielle Beteiligung an in- und ausländischen Partnerunternehmen in der Surface Alliance (www.surface-alliance.com) sind Voraussetzungen für unseren Erfolg auch auf globaler Ebene. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft erholte sich 2023 von den Versorgungsengpässen, die speziell dem Maschinen- und Anlagenbau immer noch zu schaffen machten. Der im Februar 2022 begonnene Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine sorgte jedoch weiterhin dafür, dass sich die Verknappung auf andere Bereiche wie bspw. Rohstoffe und Energie ausweitete und vor allem massive Preissteigerungen zur Folge hatten, die aufgrund der relativ langen Projekttätigkeiten und Lieferzeiten voll auf die Deckungsbeiträge der Maschinen- und Anlagenbauer durchschlugen. Weiterhin hohe Energie- und Erzeugerpreise sorgten für eine hohe Inflationsrate, die deutliche Lohn- und Gehaltssteigerungen der Mitarbeitenden zur Folge hatten. Nachdem laut VDMA die Maschinen- und Anlagenbauer aus Deutschland in 2022 einen Auftragsrückgang von real 12 % im Vergleich zum Vorjahr verbuchten, brachen diese 2023 wieder um 12 % ein. Speziell im Umfeld der Automobilindustrie wurden die Investitionen massiv zurückgehalten. Für 2024 sind viele Unternehmen eher negativ eingestellt. Der VDMA meldet, dass zu Jahresbeginn 2024 die Bestellungen um real 10 % gesunken sind. Weiterhin besteht eine teils akute Fachkräfteproblematik und es ist mit stark ansteigenden Lohnkosten zu rechnen. Eine spürbare Erholung auf den Absatzmärkten in Deutschland, Europa und Nordamerika stellt sich nicht ein. Zumal auch China allein nicht mehr ausreicht, um die Weltwirtschaft anzuschieben. Weitreichende Folgen aus den geopolitischen Spannungen sind noch nicht absehbar. Die Zinswende wird die Bauindustrie hemmen, die Zulassungszahlen im Bereich Elektromobilität sind schwach und das wird ebenfalls negativen Einfluss auf den Maschinen- und Anlagenbau haben. 2.2 Geschäftsverlauf a. Auftragseingang Nachdem sich der Auftragseingang der Gesellschaft im Jahr 2022 um mehr als 50 % zurückgegangen war, stieg dieser in 2023 wieder um knapp 70% an. Dies sorgte dafür, dass 2023 eine durchweg konstante Produktion möglich war. b. Umsatz und Gesamtleistung Bedingt durch einige Großprojekte und auch durch die Versorgungsproblematik verursachte Lieferterminverschiebungen in 2022, lagen die Umsatzerlöse in 2023 um 38,46 % über dem Vorjahreswert, die Gesamtleistung jedoch nur um 16,78 % über den Vorjahreswerten und entsprach damit den Erwartungen des Vorjahrs (Plan 2023: Deutliche Steigerung des Umsatzes). Diese Steigerung erforderte vor allem viel Zeit, um Versorgungslücken durch weltweites Sourcing auszugleichen, damit der Produktionsfluss wieder optimiert werden konnte Hier war vor allem unsere langjährige internationale Ausrichtung innerhalb der Surface Alliance von Vorteil. Beim Exportanteil war gegenüber dem Vorjahr ein deutlicher Anstieg von ca. 43 % auf knapp 56 % zu verzeichnen. c. Finanzielle Leistungsindikatoren Die für die Steuerung der Gesellschaft bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse sowie das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT). d. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet. Die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag erhöhte sich im Berichtsjahr auf 74 % (Vorjahr 70 %). Im Berichtsjahr wurden insbesondere Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung und EDV-Software vorgenommen. Darüber hinaus wurde in eine zusätzliche Technikumsanlage investiert. Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist sehr gut, laufende Zahlungsverpflichtungen werden unter Ausnutzung von Skonto erfüllt und die Gesellschaft war im Berichtsjahr zu jeder Zeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. e. Ertragslage Der Jahresumsatz liegt mit EUR 33.865.867,40 um EUR 9.407.082,23 deutlich über dem Umsatz des Vorjahrs. Hauptgrund hierfür waren jedoch Lieferterminverschiebungen vom Jahr 2022 ins Jahr 2023. Es wurde ein deutlich höherer Umsatz erzielt, jedoch lag die tatsächliche Gesamtleistung nur um EUR 4.532.428,23 höher. Dies ist hauptsächlich auf lukrative Großprojekte und einen deutlich verbesserten Produktionsfluss zurückzuführen. Der Jahresüberschuss liegt mit EUR 1.860.601,13 um EUR 141.801,17 über dem Ergebnis des Vorjahres, was ein Resultat der erhöhten Gesamtleistung ist. Das EBIT betrug EUR 2.659.647,23 und lag damit deutlich über dem Planwert, da deutlich mehr Sonderprojekte umgesetzt wurden, die grundsätzlich einen höheren Deckungsbeitrag erwirtschaften, als dies bei Standardanlagen der Fall ist. Die Umsatzrentabilität liegt bei 5,49 %. In Anbetracht der gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen ist dieser Wert für uns zufriedenstellend. f. Forschung und Entwicklung Die in 2019 begonnene Entwicklung einer Recycling-Technologie wurde im Berichtsjahr erfolgreich fortgeführt. Ein erster Auftrag aus dem neuen Markt wurde inzwischen vergeben und in 2022 ausgeliefert. Zudem wurde in 2023 eine Technikumsanlage hierfür gebaut, damit weitere Versuche mit potenziellen Kunden durchgeführt werden können. Unsere Reinigungsanlagen wurden insbesondere im Hinblick auf Energieeffizienz weiter optimiert. Außerdem wurde für die Software der Reinigungsanlagen eine komplett neue, offene Programmstruktur entwickelt, die dem Betreiber mehr Flexibilität bietet. 3. Prognosebericht a. Chancen Eine steigende Zahl von Unternehmen ist zuversichtlich, die Folgen der Pandemie und Versorgungskrise Schritt für Schritt überwinden zu können. Dadurch nimmt die Investitionsbereitschaft im Exportbereich, hier vor allem in China, wieder deutlich zu. Der Inflation Reduction Act sollte ebenfalls zu einem verstärkten Auftragsvolumen aus den USA sowie den anliegenden NAFTA Staaten führen. Jedoch sind die Verwerfungen des Ukrainekrieges weiterhin deutlich zu spüren. Vor allem die Globalisierung wird eingehend überdacht. Dies zeigt sich vor allem daran, dass ein allgemeiner Mangel an Bauteilen auf dem Markt herrscht und speziell aus China etliche Produktionen zurück nach Europa oder die USA verlagert werden, um zukünftig nicht von den Lockdowns betroffen zu sein. Hier sehen wir ein hohes Potential, schnell verfügbare Anlagen liefern zu können. Die Kosten für Energie schwenken auf ein normales, aber weiterhin sehr hohes Niveau zurück, wodurch in energieintensiven Branchen Investmentstopps aufgehoben werden und wir speziell auf dem Gebiet der Wärmebehandlung Potentiale sehen. Zusätzliche Chancen ergeben sich für uns durch die neue Recycling-Technologie, die sich vor allem dann rechnet, wenn Rohstoffpreise hoch sind. b. Risiken Nach Einschätzung des VDMA ist in 2024 mit einem Produktionsrückgang von bis zu 4 % zu rechnen. Es wird erwartet, dass das preisbereinigte Produktionsniveau weiterhin durch vielfältige Einflüsse ins Stocken gerät. Zunehmend sind Probleme bei der Materialbeschaffung, insbesondere bei Elektrotechnik und Elektronikkomponenten, noch immer nicht gelöst. Die Elektromobilität setzt sich nicht durch, was zu Zurückhaltung bei Investitionen führt. Eine große Sorge bleiben auch die geopolitischen Spannungen, die jederzeit weitere Eskalationen in Osteuropa oder Fernost zur Folge haben können. c. Zukünftige Entwicklung der Gesellschaft Trotz der angesprochenen Risiken sehen wir die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft weiter vorsichtig positiv. Das Berichtsjahr hat gezeigt, dass das Unternehmen in der Lage ist, sich auf schwierige Rahmenbedingungen einzustellen. Unsere Innovationen sichern uns weiterhin einen technischen Vorsprung und wichtige Alleinstellungsmerkmale im Wettbewerbsvergleich. Die Geschäftsführung wird deshalb der Neu- und Weiterentwicklung der Produkte und Verfahren weiterhin hohe Bedeutung beimessen. Gleichzeitig setzen wir konsequent die schon in den Vorjahren begonnene Diversifizierung in neue Branchen und Marktregionen fort. Wir planen im Geschäftsjahr 2024 mit einem Umsatz in Höhe von ca. EUR 30 Mio. und einem EBIT auf Niveau des Jahres 2023.
Ötisheim, 14. Juni 2024 HEMO GmbH Andresas Fritz Volker Hösel Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Die Aufstellung des vorliegenden Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagespiegel, Verbindlichkeitenspiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Davon-Vermerke werden teilweise auch im Anhang erläutert. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Verrechnungsvorschriften des § 246 HGB wurden beachtet. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet worden. Bewertungseinheiten im Sinne des § 254 HGB wurden nicht gebildet. Einzelne Positionen werden wie folgt bewertet. Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Vermögensgegenstände mit einem Anschaffungswert bis 800,00 Euro werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Finanzanlagen Die Anteile an verbundenen Unternehmen sowie die Beteiligungen werden mit den Anschaffungskosten bzw. ggfs. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bilanziert. Entfallen die Gründe für die Wertminderung, so erfolgt eine Zuschreibung bis maximal zur Höhe der Anschaffungskosten Umlaufvermögen Vorräte Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Waren sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten, ggf. zum niedrigeren Stichtagspreis bewertet. Der Umfang der Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse richtet sich nach § 255 Abs. 2 HGB unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind zum Nennwert bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel sind grundsätzlich zum Nennwert bilanziert. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch aktivisch abgesetzte Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:
Rückstellungen und Verbindlichkeiten Rückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Angaben zur Bewertung der Pensionsrückstellung laut Gutachten der Longial GmbH: biometrische Annahmen Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck Bewertungsmethode Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method) Rechnungszins 1,82% Rechnungszins mit 7-Jahres-Durchschnitt 1,74% Fluktuation Keine Anwartschaftstrend 0,00 % p.a. Rententrend 1,50 % p.a. Die Steuerrückstellungen beinhalten die für die Jahre 2022 und 2023 noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden ggfs. mit dem maßgeblichen, von der Bundesbank vorgegebenen Abzinsungszinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen
Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital beträgt EUR 230.000,00, wovon die Gesellschaft eigene Anteile in Höhe von EUR 25.000,00 hält.
Die Rückstellungen haben sich wie folgt entwickelt:
Pensionsrückstellungen und Deckungsvermögen Die Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 191.05300 (Vorjahr EUR 203.763,00) wurden mit dem Deckungsvermögen zum beizulegenden Zeitwert in Höhe von EUR 498.650,43 (Vorjahr EUR 488.394,15) saldiert. Daraus ergibt sich ein aktiver Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 307.597,43 (Vorjahr EUR 284.631,15). Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens entspricht den Anschaffungskosten. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Erfüllungsbetrag auf Basis des 10-Jahresdurchschnittszinssatzes und dem auf Basis des 7-Jahresdurchschnittszinssatzes beträgt zum 31. Dezember 2023 EUR 1.068,00. Gewinne dürfen nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zzgl. eines Gewinnvortrags und abzgl. eines Verlustvortrags mindestens diesem Unterschiedsbetrag entsprechen. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Die in den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltenen Darlehen gegenüber Gesellschafter in Höhe von 2.100.000,00 Euro werden seit dem 01. Januar 2022 mit 4% p.a. verzinst. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten sonstige Sachbezüge aus Kfz-Überlassung in Höhe von TEUR 289,5 (Vorjahr TEUR 237.7) sowie Versicherungsentschädigungen in Höhe von TEUR 45,1 (Vorjahr TEUR 18,0). Die Zinsaufwendungen im Zusammenhang mit der Abzinsung der Pensionsrückstellungen betragen TEUR 3,4 (Vorjahr TEUR 3,6). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 16,6 (Vorjahr TEUR 1,0). Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen zu vermerken: Es besteht eine unbegrenzte Globalzession gegenüber der Sparkasse Pforzheim-Calw. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Leasingverträgen in Höhe von rund 679 TEUR sowie aus Mietverhältnissen in Höhe von TEUR 36. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 125,25 Arbeitnehmer beschäftigt, die sich aus 61 gewerblichen Mitarbeitern, 61,25 Angestellten und 3 leitenden Angestellten zusammensetzen. Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Volker Hösel Andreas Fritz Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
* Die Betragsangaben beruhen auf dem Jahresabschluss zum 31.12.2023. ** Die Betragsangaben beruhen auf dem Jahresabschluss zum 31.03.2024. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.860.601,13 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft zu erwarten ist.
Ötisheim, den 15. Mai 2024 Geschäftsführung sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.07.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die HEMO GmbH, Ötisheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HEMO GmbH, Ötisheim - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HEMO GmbH, Ötisheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann . • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 26. Juli 2024 Baker Tilly GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (Düsseldorf) Peter Schill, Wirtschaftsprüfer Jürgen Bechtold, Wirtschaftsprüfer |
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