TRUMPF Sachsen SE
Selbe AdresseHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Reifke seit 26.6.2023 | Prokura |
Teresa Völker seit 26.6.2023 | Prokura |
Sven Künkels seit 12.1.2023 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TRUMPF Sachsen GmbHNeukirch/LausitzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2008 bis zum 30.06.2009Lagebericht für 2008/20091. Geschäftstätigkeit Die TRUMPF Sachsen GmbH ist ein Mitglied der TRUMPF Gruppe. Die TRUMPF Sachsen GmbH entwickelt und produziert:
2. Geschäftsverlauf Bedingt durch die weltweite Wirtschaftskrise gingen Umsatz und Auftragseingang besonders im 2. Halbjahr stark zurück. Der Umsatz der TRUMPF Sachsen GmbH sank um 41 % gegenüber dem Vorjahr auf 67,1 Mio. EUR. Die Auftragseingänge des Geschäftsjahres gingen um 47 % auf 54,8 Mio. EUR zurück. Um die Sach- und Kapazitätskosten an den Umsatzrückgang anzupassen, wurden u. a. folgende Instrumente angewendet:
Investitionen, die sich schnell amortisieren, wurden weiter vorgenommen. 2.1 Forschung und Entwicklung Für Forschung und Entwicklung wurden im Geschäftsjahr 10,9 % des Umsatzes aufgewendet. Als besondere Schwerpunkte der Entwicklung sind die Herstellung der Serienreife für die TruLaser 7040 NEU, den Sheetmaster 7000 und den LiftMaster compact zu nennen. Weiterhin wurde die Entwicklung einer TruLaser 7040 mit 2 Stück 6KW CO 2 Lasern abgeschlossen. Das Geschäftjahr war weiterhin von vielen Sonderentwicklungen nach kundenspezifischen Forderungen geprägt. 2.2 Produktion Das abgelaufene Geschäftsjahr zeichnete sich im Wesentlichen durch folgende Schwerpunkte aus:
2.3 Beschaffung Der Einbruch der Nachfrage stellte im vergangenen Geschäftsjahr Einkauf und Logistik vor zusätzliche Aufgaben. Da der langfristige Erfolg des Einkaufs in direktem Zusammenhang mit unseren Lieferanten steht, wurde auch weiterhin großer Wert auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit gelegt. Zusätzlich wurde dem Risikomanagement große Aufmerksamkeit beigemessen, um die kontinuierliche, termingerechte Produktion durch eine gesicherte Materialbeschaffung ohne Versorgungsengpässe fortführen zu können. Um in der Bestellabwicklung Kosten zu senken und gleichzeitig die Versorgungssicherheit weiter zu erhöhen, wurde in Zusammenarbeit mit mehreren Lieferanten eine elektronische Abwicklung von Bestellprozessen (EDI) umgesetzt. Die Ausweitung von EDI ist für die Zukunft geplant. 3. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage 3.1 Ertragslage Der Umsatzrückgang im 2. Halbjahr führte zu verminderten Erträgen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sank von TEUR 14.093 auf TEUR 23. Ab Dezember 2008 startete die TRUMPF Sachsen GmbH ein Programm, um die Kosten in allen Bereichen effizient zu reduzieren. Die erreichten Kosteneinsparungen beliefen sich auf TEUR 1.940. Der Personalaufwand ist bezogen auf die Anzahl der Mitarbeiter gesunken. Der sonstige Betriebsaufwand reduzierte sich auf Grund umsatzabhängiger Kosten und durch das Kosteneinsparprogramm. 3.2 Vermögenslage Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund der Verringerung der Bilanzsumme auf 86,9 % erhöht. Das Umlaufvermögen sank um 10,5 % auf TEUR 41.343, die Vorräte konnten um 16,9 % reduziert werden. 3.3 Finanzlage Im Geschäftsjahr 2008/2009 wurden Investitionen an Gebäuden, Grundstücken, Produktionsanlagen und Informationstechnik in Höhe von TEUR 993 getätigt. Es konnten Investitionszuschüsse in Höhe von TEUR 354 vereinnahmt werden. Die Rückstellungen verringerten sich von TEUR 7.642 im Vorjahr auf TEUR 3.329 um 57 %, was im Wesentlichen auf die fast vollständige Auflösung der Rückstellung für Steuern zurückzuführen ist. Auf Grund des Umsatzrückganges reduzierten sich die Verbindlichkeiten um 30 %. 4. Ereignisse nach Ende des Geschäftsjahres Ab März 2009 wurde für 347 Mitarbeiter Kurzarbeit bei der Bundesagentur für Arbeit angezeigt. Die Kurzarbeit ist vorerst bis zum 31.12.2009 befristet. In den Monaten davor erfolgte die Anpassung der Personalkapazitäten an die Nachfrage durch den Abbau der Arbeitszeitkonten. Seit September werden für alle Mitarbeiter in Kurzarbeit Qualifizierungen durchgeführt. Ziel ist es, jeden Mitarbeiter durchschnittlich 75 Stunden pro Jahr zu qualifizieren. 5. Risikobericht Die TRUMPF Sachsen GmbH ist in das Risikomanagement-System der TRUMPF Gruppe eingebunden. Im Rahmen des "Gruppen-Informations-Systems" (GIS) werden alle relevanten Kapazitäts-, Vermögens-, Finanz- und Ertragskennzahlen monatlich bzw. quartalsweise ermittelt und durch die Geschäftsleitung der TRUMPF Sachsen GmbH und die Gruppengeschäftsführung analysiert und bewertet. Die TRUMPF Sachsen GmbH verkauf alle Produkte und Leistungen über das Vertriebs- und Servicesystem der TRUMPF Gruppe. Eine rasche Erholung der Märkte ist derzeit nicht absehbar. Risiken des Marktzugangs könnten sich zudem aus einer Schwächung des internationalen Freihandels durch das Aufkommen protektionistischer Tendenzen ergeben. Auch auf der Beschaffungsseite ist die TRUMPF Sachsen GmbH in das Lieferantenmanagement der TRUMPF Gruppe aktiv eingebunden und nutzt die entsprechenden Sicherungssysteme und -strategien. Finanzwirtschaftliche Risiken werden durch zentrales Liquiditäts- und Finanzmanagement innerhalb der TRUMPF Gruppe minimiert. Im November 2009 wurde bei der TRUMPF Sachsen GmbH im Rahmen der DIN EN ISO 9001 Zertifizierung der TRUMPF Gruppe ein Gruppenaudit durchgeführt, bei dem die TRUMPF Sachsen GmbH ein sehr gutes Ergebnis erzielte. Folgende Risiken werden ebenfalls durch Vorgaben der TRUMPF Gruppe minimiert:
6. Ausblick Weltweit weisen erste Indikatoren (Aktien-, Geschäftsklima- und Einkaufsmanagerindizes) auf eine mögliche Entspannung der Märkte hin, auch wenn sich dies in den Auftragseingängen bei der TRUMPF Sachsen GmbH noch nicht niederschlägt. Die Weltwirtschaft zeigt sich zu Beginn des Geschäftsjahres 2009/10 in einer ungewissen Lage, auch wenn sich einzelne Erholungssignale zeigen. Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass im Kalenderjahr 2010 eine Belebung stattfindet, die Größenordnung im Auftragseingang und in der Umsatzwirksamkeit ist nicht abschätzbar. Sollte sich die Auftragslage nicht deutlich verbessern, wird ein Verlust nicht vermeidbar sein.
Neukirch, 30. November 2009 TRUMPF Sachsen GmbH Rainer Strehle, Geschäftsführer Bilanz zum 30. Juni 2009Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2008/2009
Entwicklung des Anlagevermögens 2008/2009
Anhang für 2008/2009Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Abschluss ist in EUR aufgestellt. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (3 bis 5 Jahre; lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze abgeschrieben. Ab 1. Januar 2008 wurde für geringwertige Anlagegüter mit einem Wert von EUR 150 bis EUR 1.000 steuerlich ein Sammelposten gebildet. Dieser Sammelposten wird linear über 5 Jahre abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 150 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig, im Rahmen der Unternehmenssteuerreform 2008 ab 1. Januar 2008 entfiel die Anwendung der degressiven Abschreibung. Bei beweglichen Vermögensgegenständen wurde die Halbjahresregelung von R 44 Abs. 2 EStR bis zum 31. Dezember 2003 in Anspruch genommen. Für Anlagenzugänge ab dem 1. Juli 2001 wurden teilweise veränderte Nutzungsdauern angesetzt. Die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden um vereinnahmte Investitionszuschüsse gekürzt. Investitionszulagen werden unmittelbar in voller Höhe ertragswirksam vereinnahmt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten der Fertigung auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten (einschließlich Werteverzehr des die Fertigung betreffenden Anlagevermögens) berücksichtigt werden. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge in Höhe von 1 % berücksichtigt. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Diesen ermittelten Anwartschaftsbarwerten liegt unter Verwendung der Richttafeln 2005 G von Dr. Heubeck ein Rechnungszinsfuß von 5,7 % zugrunde. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Soweit die zugrunde liegende Verpflichtung einen Zinsanteil enthält, wurde die Rückstellung zum Barwert mit einem Zinsfuß von 5,5 % angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Transaktionskurs eingebucht. Kursgewinne und -verluste, die bis zum Stichtag durch Realisation entstehen, werden ergebniswirksam berücksichtigt. Kursverluste, die durch Bewertung mit dem Stichtagskurs entstehen, werden ebenfalls ergebniswirksam berücksichtigt. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben in Höhe von TEUR 223 eine Restlaufzeit von über einem Jahr und betreffen ein Guthaben im Rahmen der Insolvenzsicherung für Altersteilzeitverpflichtungen. Des Weiteren bestanden sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von insgesamt TEUR 818. Dabei handelt es sich um einen abgezinsten Körperschaftsteuererstattungsanspruch nach § 37 Abs. 5 S. 1 KStG. Forderungen gegen Gesellschafter bestanden zum Stichtag nicht. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden außerdem Forderungen aus Investitionszulagen in Höhe von TEUR 261 ausgewiesen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen (TEUR 2.774) wurden im Wesentlichen für Aufwendungen aus Altersteilzeitverträgen (TEUR 1.289), für ausstehenden Urlaub für das Kalenderjahr 2008 (TEUR 396) sowie für ausstehende Überstunden (TEUR 138) gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im folgenden Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt:
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen zum Stichtag nicht. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB in Verbindung mit § 268 Nr. 7 HGB. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Stichtag bestanden sonstige Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen, die nicht aus der Bilanz ersichtlich sind. Sie verteilen sich vertragsgemäß auf folgende Zeiträume:
Ein Bestellobligo aus begonnenen Investitionen besteht nicht. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 23 ist mit Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag in Höhe von TEUR 27 und mit Gewerbesteuer in Höhe von TEUR 20 belastet. Des Weiteren werden unter den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Steuererstattungen für vorangegangene Geschäftsjahre in Höhe von TEUR 8 ausgewiesen. Sonstige AngabenGeschäftsführung Der Geschäftsführung gehörte im Geschäftsjahr an:
Dem Geschäftsführer ist Einzelvertretungsbefugnis erteilt. Zu Prokuristen wurden im Geschäftsjahr Herr Dr. Harry Thonig sowie Herr Bernd Wechler mit Eintragung ins Handelsregister vom 12. Juni 2008 bestellt. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Gesellschaft verzichtet gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführungsorgans. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Konzernverhältnisse Die Anteile der TRUMPF Sachsen GmbH werden zu 94,4 % von der TRUMPF International Beteiligungs-GmbH, Ditzingen, gehalten. Der Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen, in den die Gesellschaft einbezogen ist, wird von der TRUMPF GmbH + Co. KG, Ditzingen, aufgestellt. Der Konzernabschluss ist beim elektronischen Bundesanzeiger erhältlich. GewinnverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag von EUR 66.860,80 zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Neukirch/Lausitz, den 30. November 2009 TRUMPF Sachsen GmbH Rainer Strehle, Geschäftsführer BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der TRUMPF Sachsen GmbH, Neukirch/Lausitz, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2008 bis 30. Juni 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Dresden, den 30. November 2009 Ernst
& Young GmbH
Jäkel, Wirtschaftsprüfer Uhlig, Wirtschaftsprüfer |
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