Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation
Polymer-Service PSG GmbH
Beckedorfer Bogen 5, 21218 Seevetal, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nils Mattheus Hertling seit 20.7.2023 | Geschäftsführer |
Franz Kratschmar seit 13.9.2020 | Prokura |
René Marc Weber seit 6.10.2016 | Geschäftsführer |
Sabine, geb. Gretzinger Weiser seit 15.9.2016 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
1 von 3 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Aquafil Polymers GmbHAufgelöst | 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Polymer-Service PSG GmbHSeevetalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für 2023Allgemeine Angaben Die Polymer-Service PSG GmbH hat ihren Sitz in Seevetal-Beckedorf. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Lüneburg unter HRB 206446 eingetragen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 238 ff. Handelsgesetzbuch (HGB) sowie den Vorschriften für Kapitalgesellschaften nach den §§ 264 ff. HGB unter teilweiser Inanspruchnahme der Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unter dem Grundsatz der Unternehmensfortführung (Going-Concern-Prinzip) erstellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen sind nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Geringwertige Anlagegegenstände mit Einzelanschaffungskosten bis 800,00 EUR werden analog den steuerlichen Vorschriften im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Soweit es sich um Zugänge handelt, deren Anschaffungskosten 250,00 EUR, aber nicht 1.000,00 EUR übersteigen, ist in den Vorjahren gemäß § 6 Abs. 2a Satz 1 EStG ein Sammelposten gebildet worden, der im Wirtschaftsjahr der Bildung und den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufzulösen ist. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Die Vorräte wurden unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten bewertet. Bestandsrisiken im Vorratsvermögen, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Bei Forderungen deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Einzelwertberichtigungen gebildet. Der darüberhinausgehende Teil ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Wertberichtigungen betragen insgesamt 20 TEUR (i.V.: 8 TEUR). In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen (26 TEUR, i.V.: 56 TEUR) sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 26 TEUR (i.V.: 56 TEUR) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 26 TEUR (i.V.: 56 TEUR) enthalten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die flüssigen Mittel wurden mit ihrem Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Das gezeichnete Kapital beträgt 1.000.000,00 EUR; es ist voll eingezahlt. Es besteht ein Gewinnvortrag in Höhe von 1.868.192,69 EUR. Bei der Bemessung der Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Jahresabschlusskosten (21 TEUR), für ausstehende Kostenrechnungen (10 TEUR) und für Personalverpflichtungen (10 TEUR). Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgte zum Erfüllungsbetrag. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (614 TEUR, i.V.: 2.164 TEUR) sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 614 TEUR (i.V.: 2.151 TEUR) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 22 TEUR (i.V.: 64 TEUR) enthalten. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute sind durch eine Raumsicherungsübereignung der Vorräte sowie durch Forderungsabtretungen gesichert. Die Bewertung der Valuta-Forderungen und -Verbindlichkeiten erfolgte grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag. Derivative Finanzinstrumente wurden zur Absicherung von Währungsrisiken im Rahmen der Wareneinkäufe in Fremdwährungen als Portfolio-Hedging eingesetzt (Bewertungseinheit). Zum Bilanzstichtag bestanden folgende derivative Finanzpositionen:
Die gegenläufigen Wertveränderungen und Zahlungsströme aus dem Grund- und Sicherungsgeschäft haben sich durch Ein- und Auszahlungen aus den Devisenterminkontrakten laufend - bis März 2024 - ausgeglichen. Sonstige Angaben Die Gesellschaft hat Miet- und Leasingverträge abgeschlossen. Die finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betragen insgesamt 152 TEUR (i.V.: 144 TEUR), davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von 92 TEUR. Es entfallen 15 TEUR (i.V.: 15 TEUR) auf verbundene Unternehmen. Der Abschluss der Leasing- und Mietverträge dient der langfristigen Steuerung der Liquiditätssituation sowie der Verbesserung der Eigenkapitalrelation. Risiken bestehen insbesondere durch die Fixierung der Ausgabenstruktur über die vertragliche Laufzeit. Während des Berichtsjahres waren durchschnittlich 11 Mitarbeiter beschäftigt. Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr Herr René Marc Weber, Kaufmann, und Herr Nils Mattheus Hertling, Kaufmann. Die Angabe der Organbezüge unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Die Polymer-Service PSG GmbH ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Weber & Schaer GmbH & Co. KG. Die Weber & Schaer GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Hamburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRA 7589 eingetragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ereignet. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von 316.446,88 EUR mit dem vorhandenen Gewinnvortrag von 1.868.192,69 EUR zu verrechnen. Der Bilanzgewinn beträgt somit 2.184.639,57 EUR und wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Seevetal-Beckedorf, den 31. Juli 2024 René Marc Weber Nils Hertling Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Unternehmen Die Polymer-Service PSG GmbH (PSG) ist im Bereich der Distribution von Kunststoffen in Europa mit Schwerpunkt in Deutschland tätig. Die Produkte werden hauptsächlich in Europa, Südkorea und China eingekauft. PSG berät die Kundschaft bei der Auswahl der Materialien und organisiert Transport und Lagerung. Neben Engineering Plastics (EP) werden hochtemperaturbeständige High Performance Polymers (HPP) vertrieben. In beiden Bereichen werden auch Sekundär-Rohstoffe vermarktet. Die Polymer-Service PSG GmbH ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Weber & Schaer GmbH & Co. KG, Hamburg. Wirtschaftliches Umfeld 2023 Unverändert war die wirtschaftliche Lage 2023 stark durch den Überfall Russlands auf die Ukraine geprägt. Die unter anderem dadurch zwischenzeitlich extrem hohen Energiekosten sind wieder auf ein erträglicheres Niveau gesunken, stellen aber nach wie vor eine große Belastung für das produzierende Gewerbe dar. Die insbesondere dadurch getriggerte sehr hohe Inflationsrate ist ebenfalls wieder gefallen, ohne jedoch in 2023 unter die Zielgröße der europäischen Zentralbank, die eine Erleichterung der Zinskosten erlaubt hätte, zu fallen. Insofern litten Industrie und Handel auch unter - im Vergleich zu den Vorjahren - sehr hohen Finanzierungskosten. Während die Entwicklung in den USA mit einer Steigerung des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von + 2,5 % (alle Zahlen ex OECD, Mai 2024) dessen ungeachtet recht stark war, konnte im Gebiet des Euro lediglich ein marginales BIP Wachstum von +0,5 % erzielt werden, wobei Deutschland das Schlusslicht mit einem negativen BIP Wachstum von geschätzten -0,1 % darstellte. Die Entwicklung in China war stark negativ durch eine fundamentale Krise im Immobiliensektor beeinträchtigt, wobei sich das BIP dennoch um +5,2 % positiv entwickelte. Das globale Wachstum in 2023 wurde von der OECD im Mai 2024 mit +3,1 % beziffert. Die Branchenentwicklung der kunststoffverarbeitenden Industrie konnten sich den allgemeinen wirtschaftlichen Rahmendaten nicht entziehen. Laut Angaben des statistischen Bundesamtes sanken die Erlöse der Kunststoffverarbeiter in 2023 um -6,3%. Geschäftsentwicklung Die Entwicklung im Bereich der Kunststoffe war durch einen sehr starken Wettbewerb in einem überversorgten Markt geprägt. Im Bereich der HPP unterlagen einige Produkte einem extremen Preisverfall, da der sehr kurze Markt durch den Bedarfsrückgang in Verbindung mit großen, neuen Kapazitäten plötzlich sehr lang war. Im Bereich der EP dauert der Neuaufbau eines Produktbereiches länger als erwartet, da auch hier günstige Ware aus Asien auf den Markt drängt. Dieses führte zu einem Mengenrückgang von -26,8 % und belastete zudem die erzielbare Marge. Es wurden in allen Bereichen viele neue Projekte begonnen, die noch nicht zu Aufträgen geführt haben, aber aussichtsreich laufen. Umsatz und Ertragslage PSG verzeichnete einen Umsatzrückgang von -9,1 % von T€ 19.241 auf T€ 17.494. Die Materialaufwandsquote nahm dabei von 83,0 % auf 84,6 % zu, sodass sich der Materialaufwand um +7,4 % bzw. T€ 1.180 auf T€ 14.798 erhöhte. Erhöhte Personalkosten von T€ 1.175, die infolge geplanten Personalaufbaus und Lohnsteigerungen um +15,2 % über dem Vorjahr mit T€ 1.020 lagen sowie deutlich gestiegene Finanzierungsaufwendungen, die mit T€ 310 hauptsächlich durch den gestiegenen Zinssatz um +240,1 % über dem Vorjahr in Höhe von T€ 91 lagen, führten in Kombination mit dem Absatzrückgang und sinkenden Margen - teilweise durch den Einsatz von teurem Lager verursacht - zu einem von T€ 1.571 um -51,0 % auf T€ 770 verminderten Betriebsergebnis und auch zu einem von T€ 1.055 um -70,0 % auf T€ 316 verminderten Jahresergebnis. Der Geschäftsverlauf in 2023 ist aufgrund der schlechteren wirtschaftlichen Lage und der sinkenden Preise insgesamt nicht zufriedenstellend aber im wirtschaftlichen Umfeld akzeptabel. Die leicht positive Umsatz- und Ergebnisprognose des Vorjahreslageberichts konnte in diesem Marktumfeld nicht erreicht werden. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme stieg um 7,6 % auf T€ 10.954 und bestand im Wesentlichen aus dem Umlaufvermögen. Dabei stieg der Warenbestand um 17,4 % auf T€ 10.143, die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sanken hingegen um 48,4 % auf T€ 773. Das Eigenkapital erhöhte sich um 11,0 % auf T€ 3.185 durch das Anwachsen des Ergebnisvortrages um 129,7 % auf T€ 1.868. Der Gewinn fiel dementgegen mit T€ 316 um -70,0 %. Die Verbindlichkeiten erhöhten sich leicht um +9,5 % auf T€ 7.239. Durch eine Umfinanzierung konnte das von der Muttergesellschaft zur Verfügung gestellte Darlehen um -76,2 % von T€ 2.100 auf T€ 500 deutlich zurückgeführt werden. Dies wurde durch die höheren Kreditlinien der Sparkasse Lüneburg ermöglicht. Die in Anspruch genommene Linie stieg dabei um 71,3% auf T€ 6.131. Der vereinfachte Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (unter Berücksichtigung des Jahresergebnisses, der Abschreibungen und der Veränderung der Rückstellungen) liegt aufgrund des rückläufigen Jahresergebnisses bei T€ 313 (VJ T€ 983). Der erweiterte Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist durch die Mittelbindung im Umlaufvermögen (Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) sowie der Rückführung bei den kurzfristigen Verbindlichkeiten (Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) geprägt und von T€ -3.014 in 2022 auf T€ -646 in 2023 gestiegen. Hierbei hat sich aufgrund des Umsatzrückgangs in 2023 die ausgeprägte Mittelbindung im Umlaufvermögen verlangsamt. Die Finanzierung erfolgte überwiegend durch das Eigenkapital in Höhe von T€ 3.184 (VJ: T€ 2.868), den Bankverbindlichkeiten (T€ 6.131 gegenüber T€ 3.580 in 2022) und den Darlehen der Gesellschafterin (T€ 500 gegenüber T€ 2.100 in 2022). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit hat infolge der Darlehenstilgungen und der Zinszahlungen auf T€ -2.047 abgenommen. Die Finanzierung der Gesellschaft ist weiterhin fristenkongruent. Die laufende Finanzierung der Gesellschaft ist durch die langfristig bestehenden Bankverbindungen ausreichend gesichert. Investitionen Es wurden insgesamt T€ 20 für die Erneuerung des Internetauftrittes sowie für eine gebrauchte Spritzgussmaschine für Laboranwendungen investiert. Mitarbeiter Es wurden insgesamt 11 (VJ 11) Mitarbeiter, davon 9 (VJ 9) Vollzeitkräfte und 2 (VJ 2) Teilzeitkräfte beschäftigt. Nachhaltigkeit Die Gruppe beschäftigt sich mit verschiedenen Projekten im Bereich der Nachhaltigkeit. Im Bereich der Gebäude und Produktion werden Energieeinsparungsmaßnahmen umgesetzt und vorhandene Gebäude schrittweise mit Photovoltaik (PV) ausgerüstet. Die Lagerhallen wurden teilweise auf die Beheizung durch Wärmepumpen umgestellt. Die Wärmepumpen werden zum Teil mit Strom aus der eigenen PV Anlage und/oder mit nachhaltigem Strom aus dem Netz betrieben. Die KFZ-Flotte wird vorzugsweise durch KFZ mit Elektroantrieben bzw. Hybridfahrzeuge ersetzt. Der Standort Seevetal ist mit 10 Ladepunkten ausgerüstet, die primär mit Strom aus der eigenen PV Anlage versorgt werden und alternativ mit nachhaltigem Strom aus dem Netz gespeist werden. PSG vertreibt mechanisch sowie chemisch aufbereitete Polymere verschiedener Hersteller sowohl bei den EP als auch bei den HPP. Bei den HPP wird ein Teil der Aufbereitung bei der Schwestergesellschaft Braun Battenberg Mahlwerke GmbH durchgeführt. In Zusammenarbeit werden kundenindividuelle Projekte umgesetzt. Der Anteil der aufbereiteten Werkstoffe am Gesamtumsatz steigt und die Vermarktung wird sehr aktiv betrieben. Aufgrund des sehr niedrigen Preisniveaus für Neuware, sind die Wachstumsaussichten eingeschränkt. Risikobericht Die Überwachung der finanziellen Risiken aus Preis- und Währungsschwankungen wird täglich im ERP System durchgeführt. Entsprechende Tabellen werden automatisch aus den kontraktlichen Verpflichtungen aufbereitet. Alle Geschäftsvorgänge Ware und Währung betreffend werden im ERP System erfasst. Die Überwachung der den Kunden eingeräumten Limite im Rahmen der Kreditversicherung ist im ERP System abgebildet. Kreditgewährung Kundenziele wurden weitestgehend im Rahmen der Deckung durch Kreditversicherungen gewährt. Aufgrund der zu knapp bemessenen Zusagen wurden in Einzelfällen zusätzliche Rahmen ohne Deckung eingeräumt. Die Obergrenze der Deckung durch Atradius ist auf T€ 10.000 bzw. das 65-fache der gezahlten Jahresnettoprämie begrenzt. Etwaige Forfaitierungen werden regresslos durchgeführt. Fremdwährungsrisiken Es wurden keine offenen Devisenpositionen gehalten. Währungskursverluste/-gewinne in der Gewinn- und Verlustrechnung sind durch die Buchungsvorschriften begründet (Verwendung des Tageskurses aber Verbrauch der Termindevisen). Preissicherung Die Warenposition war stets weitgehend durch Gegengeschäfte abgesichert. Erfüllungsrisiko Kontrakte werden nur mit geprüften Partnern eingegangen. Dennoch bleibt ein Restrisiko bei der Erfüllung der Verpflichtungen durch unsere Vertragspartner. Das Risiko wird durch Streuung begrenzt. Haftungsrisiken Es können Risiken aufgrund von fehlerhaft gelieferter Ware entstehen. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichtes gab es eine offene Reklamation eines Kunden aus 2023 mit einem Risiko von etwa T€ 10. Umweltbericht Es gab keine Vorkommnisse in 2023. IT-Sicherheit Das System wird örtlich getrennt gespiegelt. Es besteht ein Notfallplan zur Wiederherstellung der Serverlandschaft. Im Bereich der E-Mail-Kommunikation wird mit einer White List gearbeitet. Das Firewall System sowie die Virenerkennungssoftware werden laufend überprüft und ggfls. erneuert. Ausblick Der Jahresbeginn verlief global etwas besser als die Stimmungslage es erwarten ließ. Auch in Deutschland gab es im Gegensatz zu den Erwartungen zumindest ein minimales Wachstum des BIP von +0,2 % im Vergleich zum Vorquartal (Pressemitteilung BMWK 14.05.2024). Verglichen mit dem gleichen Quartal des Vorjahres lag das BIP hingegen um -0,9 % niedriger. Für das Gesamtjahr sieht die Prognose der OECD (Mai 2024) ein globales BIP Wachstum von +3,1 %, hingegen für die Eurozone nur +0,7 %. Für Deutschland werden +0,2 % erwartet. Die Inflationsrate sinkt weiterhin und damit kommt eine etwaige Zinssenkung näher. Die Energiepreise haben sich stabilisiert. Die anhaltende Russlandkrise könnte wiederum zu steigenden Energiepreisen führen. Diese Gefahr wird durch die Krise in Nahost unterfüttert. In China ist durch die schlechte wirtschaftliche Lage eine erhebliche Überproduktion von vielen Produkten zu beobachten, die zu günstigen Preisen auf die Märkte in Europa treffen. Infolge der Nahost-Krise wird der Schiffsverkehr aus Asien fast komplett um das Kap der guten Hoffnung umgeleitet was zu längeren Transitzeiten, Equipment shortage und deutlich höheren Frachtraten führt. Die Auswirkungen und weitere Entwicklung der Invasion Russlands in der Ukraine sind schwer abzuschätzen und werden die weitere wirtschaftliche Entwicklung weiter belasten. Es besteht die Hoffnung, dass der Abschwung den Boden erreicht hat und im zweiten Halbjahr ein moderates Wachstum einsetzen wird. PSG ist mit vielen Produkten in Freigabeprozessen, die teilweise im laufenden Jahr zu neuen Aufträgen führen sollten. Daher erwarten wir in dem skizzierten wirtschaftlichen Umfeld insgesamt moderat ansteigende Umsätze. Der Umschlag des wertmäßig höheren Lagers ist abgeschlossen. Wir erwarten ein im Vergleich zu 2023 leicht verbessertes Ergebnis. Russland-Krise Die Unsicherheiten durch die Invasion Russlands in der Ukraine sind weiterhin sehr hoch. Daher kann die Entwicklung auch deutlich schlechter verlaufen.
Hamburg, im 31. Juli 2024 René Marc Weber Nils Hertling FESTSTELLUNG DES JAHRESABSCHLUSSES ZUM 31. Dezember 2023 Der Jahresabschluss der Polymer-Service PSG GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 26. August 2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Polymer-Service PSG GmbH, Seevetal-Beckedorf: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Polymer-Service PSG GmbH, Seevetal-Beckedorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Polymer-Service PSG GmbH, Seevetal-Beckedorf, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 26. August 2024 TAXON
GmbH
Jan Ballnus, Wirtschaftsprüfer Udo Bensing, Wirtschaftsprüfer |
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