Ratewerk GmbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Herwarth Philipp Alexander von Plate seit 6.8.2020 | Liquidator |
Wolf-Dietrich Ernst Bechtold Dr. Baron von Heyking seit 26.9.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Care einhundert-siebenundneunzig GmbH (künftig firmierend: HePla Hair GmbH) | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
C & M Company GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Lagebericht zum Geschäftsjahr vom 01. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017der C&M Company GmbH, HamburgA.) Entwicklung der Gesellschaft 1. Entwicklung der Filialstruktur Im Geschäftsjahr 2017 erfolgten keine wesentlichen Veränderungen der Filialstruktur. Die Gesellschaft hatte zum Ende 2016 82 Salons. Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2017 wurden weitere 4 Salons wegen negativer Erträge geschlossen und ein Salon wurde neu eröffnet. Am 31.12.2017 gab es somit noch 79 laufende Filialen in Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Baden-Württemberg. Die Filialen befinden sich sowohl in Groß- wie in Kleinstädten, verteilt auf City- und Nahversorgungslagen. In den neuen Bundesländern werden keine Filialen betrieben. 2. Umsatzentwicklung Im Geschäftsjahr 2017 wurde ein Umsatz von 13,8 Mio. EUR erzielt (Vorjahr kumuliert: 15,1 Mio. EUR). Der Umsatz verminderte sich damit im Jahr 2017 um 1,3 Mio. EUR bzw. um 8,6%. Der Umsatz pro Salon betrug bei 80 Salons im Jahresmittel 172,5 Tsd. EUR (Vorjahr: 184,1 Tsd. EUR bei 82 Salons im Jahresmittel). 3. Preisgestaltung und -entwicklung Die C&M bietet ihre Dienstleistungen, untergliedert in Waschen/Schneiden, Föhnen, Ansatzfarbe, Farbe, Foliensträhnen, Pflegetönung, Standard- und Pflege-Dauerwelle etc. preisgünstig und transparent an. Nach der Preiserhöhung in 2016 wurden auch zum 01.12.2017 die Preise erneut um ca. 3% angehoben. Der Durchschnittsbon stieg jedoch infolge struktureller Verschiebungen (Anstieg Dienstleistungen bei den Damen) von 21,54 Euro in 2017 um 3,5% auf 22,30 Euro in 2018. Das Preisgefüge der C&M ist auch im Vergleich mit Anbietern ähnlicher Preissysteme durch die hohe Produktivität günstig. Preis und Qualität sind weiterhin marktgerecht und konkurrenzfähig. 4. Leistungsspektrum Die C&M spricht mit ihrem Marktauftritt keine spezifischen Zielgruppen an, sondern alle sozialen "Schichten" und Altersgruppen. Die Gesellschaft erbringt alle üblichen Friseurdienstleistungen: Schnitt, Styling, Tönung, Farbe, Dauerwelle, Strähnen, Farbtechniken. In 2017 wurden in etlichen Filialen Terminbücher eingeführt, damit Stammkunden auch feste Termine reservieren und damit Wartezeiten vermeiden können. 5. Entwicklung im Personalbereich Die Zahl der Mitarbeiter betrug durchschnittlich 2017 insgesamt 509, im Vorjahr waren es 527 (3,23% Mitarbeitersenkung zu 8,6% Umsatzminderung). Die Gesellschaft beschäftigt zu über 80% Vollzeitkräfte, der Rest sind Teilzeitbeschäftigte (mindestens halbtags, zumeist jedoch über 50% zur betriebsüblichen Arbeitszeit) und eine geringe Anzahl geringfügig Beschäftigter. B.) Lage der Gesellschaft 1. Vermögenslage Die Bilanzsumme verminderte sich zum 31.12.2017 um, 8% auf rd. 3,53 Mio. EUR (Vorjahr rd. 3,84 Mio. EUR). Die langfristigen Vermögenswerte haben sich gerundet auf 1,3 Mio. EUR (Vorjahr rd. 1,5 Mio. EUR) verringert, die kurzfristigen Vermögenswerte betrugen zum 31.12.2017 2,2 Mio. EUR (Vorjahr 2,3 Mio. EUR) und die Liquidität zum 31.12.2017 lag bei 1.361 Tsd. EUR (VJ: 971 Tsd. EUR). Die Eigenkapitalquote betrug zum 31.12.2017 61,8%, bei einem Jahresfehlbetrag von 353 Tsd. EUR (VJ: 66,0%, Jahresfehlbetrag 218 Tsd. EUR). 2. Ertragslage Im Geschäftsjahr wurde ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 353 Tsd. EUR (VJ 2016: Jahresfehlbetrag von 218 Tsd. EUR) erzielt. Der Umsatz sank 2017 gegenüber 2016 um 1.266 Tsd. EUR. Aufgrund von erheblichen Einsparungen bei den Personalkosten (ca. 600 Tsd. EUR) sowie bei den Materialkosten (ca. 380 Tsd. EUR), Raumkosten (ca. 90 Tsd. EUR) und höheren sonstigen Erträgen (ca. 100 Tsd. EUR) hat sich das Ergebnis nicht im gleichem Maße verschlechtert. Die Eigenkapitalrendite (ROE) beläuft sich auf Grund des Jahresfehlbetrages in Höhe von 353 Tsd. EUR auf -16,2% (Vorjahr: -8,6%). 3. Finanzlage Im Geschäftsjahr 2017 wurde ein positiver Cash Flow aus der operativen Geschäftstätigkeit von 459 Tsd. EUR erzielt (Vorjahr - 57 Tsd. EUR). Die Investitionen in das Anlagevermögen betrugen 69 Tsd. EUR (VJ 167 Tsd. EUR). Im Berichtszeitraum wurden keine Darlehen aufgenommen und keine Auszahlungen aus der Kapitalrücklage getätigt. Zum Bilanzstichtag verfügte die Gesellschaft über liquide Mittel in Höhe von 1.361 Tsd. EUR (VJ 971 Tsd. EUR). C.) Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung 1. Führung und Controlling Die Steuerung der Filialen erfolgt durch den Vertrieb, der aufbauorganisatorisch aus drei Führungsebenen (Gesamtvertriebsleitung, Bezirksleitung und Salonleitung/Filialleitung) besteht. Seit 2013 wurde eine Straffung der Bezirke durchgeführt. Ab 2014 gibt es 8 Bezirke: Nord I (Schleswig-Holstein), Nord II (Hamburg, westliches Schleswig-Holstein), Nord/West (Niedersachsen1, Bremen und Nordrhein-Westfahlen), Mitte (Niedersachsen2), Süd I (Rheinland-Pfalz und Hessen1), Süd II (Hessen2), Süd III (Baden-Württemberg) und Süd IV (Bayern). Zur Unternehmenssteuerung existieren auf allen Verantwortungsebenen zeitnahe Analysen (täglich, wöchentlich und monatlich), welche die Überwachung der Zielvorgaben und die zu ergreifenden Maßnahmen ermöglichen. Damit ist ein Controlling vom gesamten Unternehmen bis auf den einzelnen Mitarbeiter mit allen relevanten Vertriebskennzahlen möglich. Ebenfalls werden detaillierte Analysen über die Produktivität, Effektivität (Zielerreichung), Wirtschaftlichkeit und Rentabilität der einzelnen Filialen durchgeführt. 2. Risiken Die C&M bietet ihre Dienstleistungen preisgünstig, preisstabil, transparent und qualitativ höherwertig an. Ein erhöhtes Marktrisiko liegt spezifisch in der Friseurbranche bei segmentorientierten Anbietern vor. Hohe Preise oder die Konzentration auf z.B. eher junges Publikum birgt Marktrisiken, die bei einem preisgünstigen Anbieter für alle Kunden- und Altersklassen nicht vorliegen. Risiken für Kunden- und Umsatzverluste können sich theoretisch nur durch Nachahmer seitens der Konkurrenz und "privater Friseurarbeit" ergeben. Mit beidem lebt die Gesellschaft seit langem, ein erhöhtes Risiko würde sich nur ergeben, wenn sich beides, also "privater Bereich" und "Neueröffnungen im günstigem Preissegment", exorbitant zu den Vorjahren steigern würde. Dies ist nicht zu erwarten. Ein erhöhtes Risiko durch externe Wettbewerber wird für die Gesellschaft nicht gesehen, da entscheidende Wettbewerbsvorteile (Führungskräfte und Führungskonzept, aktuelle Marktposition, Standorte, Raumkosten, Warenbeschaffung, Finanzierung des Wachstums) in den vergangenen Wirtschaftsjahren ausgebaut werden konnten. Ein erhöhtes Risiko liegt in der Anwerbung neuer Mitarbeiter als Ersatz für ausscheidende Mitarbeiter infolge der üblichen und natürlichen Fluktuation, da der Arbeitsmarkt für Friseure extrem angespannt ist. 3. Chancen Die Chancen der Gesellschaft liegen in einer nachhaltigen Verbesserung der Produktivität der Mitarbeiter sowie in der Rekrutierung weiterer Mitarbeiter für Filialen, bei denen weitere Umsatzpotentiale bestehen. Die im Branchenvergleich eher hohen Personalkosten ergeben sich durch überdurchschnittlich qualifiziertes Personal (überproportional viele "Altgesellen" und "Meister") und der Tatsache, dass die C&M zu mehr als 80% Vollzeitkräfte beschäftigt. Dies könnte der Gesellschaft in der Zukunft einen Vorteil gegenüber anderen Anbietern im günstigen Preissegment bringen, die bisher auf "günstige Vergütung" ihrer Mitarbeiter setzen, um einen niedrigen Marktpreis zu halten, und nicht, wie die C&M, auf ein auf hohe Auslastung und Produktivität ausgerichtetes Führungssystem setzt. 4. Entwicklung und Ausblick Die Gesellschaft hatte am 27.09.2013 beim Amtsgericht Hamburg Insolvenz angemeldet. Am 01.09.2014 stimmte die Gläubigerversammlung für die Annahme des im Mai 2014 eingereichten Insolvenzplanes. Das Amtsgericht Hamburg stimmte diesem Plan am 16.09.2014 ebenfalls zu. Von zwei Gläubigern eingereichte Einsprüche wurden vom LG Hamburg zurückgewiesen und damit wurde der Insolvenzplan endgültig am 11.12.2014 durch das LG Hamburg bestätigt. Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Hamburg vom 04. September 2015 wurde der Beschluss über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens schließlich aufgehoben. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 09.11.2015. Das Jahr 2017 endet mit einem Jahresverlust in Höhe von -353 Tsd. EUR und mit einem positiven Cash Flow aus dem operativen Geschäft in Höhe von 457 Tsd. EUR. Durch Zahlungen aus einem gerichtlichen Vergleich mit der Fa. Codex und nach einer Rückzahlung durch die Nürnberger Versicherung kam es im Jahr 2017 zu zusätzlichen Liquiditätszuflüssen i.H.v ca. 400 Tsd. EUR. Die verfügbare Liquidität liegt zum Jahresende 2017 bei 1,36 Mio. EUR. Das Eigenkapital ist nach der Entschuldung weiterhin deutlich positiv und beträgt am Ende des Geschäftsjahres 2017 2,18 Mio. EUR. Für 2018 wird mit einem Jahresverlust in Höhe von -730 Tsd. EUR und mit einem negativen Cash Flow aus dem operativen Geschäft in Höhe von -563 Tsd. EUR gerechnet. Es wurden weitere 4 Salons geschlossen, um Verluste zu minimieren. Die verfügbare Liquidität lag zum Jahresende 2018 bei ca. 0,77 Mio. EUR. Das Eigenkapital ist weiterhin deutlich positiv und wird am Ende des Geschäftsjahres 2018 etwa 1,5 Mio. EUR betragen. Für 2019 wird mit einem Jahresverlust in Höhe von ca. -700 Tsd. EUR und mit einem negativen Cash Flow aus dem operativen Geschäft in Höhe von -400 Tsd. EUR gerechnet. Um die Liquidität zu stärken wurde die Immobilie Henstedt-Ulzburg für 365 Tsd. EUR verkauft. Die verfügbare Liquidität wird zum Jahresende 2019 bei ca. 0,85 Mio. EUR liegen. Das Eigenkapital ist weiterhin positiv und wird am Ende des Geschäftsjahres 2019 etwa 0,8 Mio. EUR betragen Durch eine weitere, geplante Preiserhöhung im Dezember 2019 von ca. 5% sowie weitere Kosteneinsparungen gegenüber 2019 insbesondere bei den Kosten für Instandhaltung und Rechtsberatung wird für 2020 mit einem negativen Ergebnis von -90 Tsd. EUR und einem leicht negativen Cash Flow von -7 Tsd. EUR gerechnet. Es ist damit von einer gesicherten Fortführung des Unternehmens in 2020 auszugehen.
Hamburg, den 16. Dezember 2019 Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HBG) aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Firmenname laut Registergericht: C & M Company GmbH Firmensitz laut Registergericht: Hamburg Registereintrag: Handelsregister Registergericht: Hamburg Register-Nr.: HRB 78691 Angabe und Begründung der gegenüber dem Vorjahr abweichende Form der Darstellung Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff HGB). Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert wird planmäßig über eine Nutzungsdauer von 4 Jahren abgeschrieben. Die Schätzung basiert auf der voraussichtlichen Fluktuation innerhalb des Kundenstamms. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Absetzungen für Abnutzung für Ladeneinbauten/-einrichtungen wurden nach einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von zehn Jahren (Afa-Satz 10,0 v. H.) bemessen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Nicht mehr nutzbare Altbestände der Vorräte wurden wertberichtigt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und die Jahre 2014 und 2015 betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen i. H. v. 497.558,96 EUR setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Pflichtangaben zu den Verbindlichkeiten ergeben sich aus der Bilanz. Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, bestehen nicht. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf: 34.301,20 EUR.
Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 4 Jahre festgelegt. Die Gründe für eine betriebliche Nutzung mit einer geschätzten Nutzungsdauer von 4 sind: Die Schätzung basiert auf der voraussichtlichen Fluktuation innerhalb des Kundenstamms. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 360.033,15 EUR (Vorjahr: 331.046,15 EUR). Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 2.343,09 EUR (Vorjahr: 1.592,80 EUR). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 12.837 TEUR sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen. Diese entfallen in Höhe von 2.694 TEUR auf das Jahr 2018, in Höhe von 2.620 TEUR auf das Jahr 2019, in Höhe von 2.527 TEUR auf das Jahr 2020, in Höhe von 1.841 TEUR auf das Jahr 2021, in Höhe von 1.417 TEUR auf das Jahr 2022 und in Höhe von 1.738 TEUR auf die Jahre 2023 bis 2028. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Außerplanmäßige Abschreibungen auf Vorräte Auf das Vorratsvermögen wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 59.000,00 EUR vorgenommen. Erläuterungen zu außerordentlichen Aufwendungen und Erträgen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind außerordentlichen Erträge von 114.275,23 EUR enthalten, die aus der Erstattung von Rückkaufswerten aus Versicherungsverträgen der betrieblichen Altersvorsorge resultieren. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Rechts- und Beratungskosten in Höhe von 100.491,76 EUR enthalten, die der Rückstellung aus Prozesskosten zugeführt wurden. Erläuterungen zu periodenfremden Aufwendungen und Erträgen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen von 64.470,62 EUR enthalten, die aus der Nachzahlung von Gehältern in Höhe von 60.853,14 EUR und aus der Nachzahlung von 3.617,48 EUR sonstiger Kosten resultieren. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von 49.610,79 EUR enthalten. Diese setzen sich aus der Erstattung von Rechts- und Beratungskosten in Höhe von 26.427,99 EUR, aus Betriebskostenerstattungen in Höhe von 3.137,77 EUR und Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen aus Betriebskosten in Höhe von 15.000,00 EUR und aus der Auflösung von Rückstellungen von Schäden in Höhe von 5.045,03 EUR zusammen. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Durch Gesellschafterbeschluss vom 20. Dezember 2018 ist als weiterer Geschäftsführer Herr Sebastian Schäffler, Hamburg, kaufmännischer Geschäftsführer bestellt. Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Die Geschäftsleitung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag von 352.645,02 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Hamburg, den 16. Dezember 2019 gez. Wolf-Dietrich von Heyking gez. Sebastian Schäffler Die Gesellschafterversammlung hat am 21. Dezember 2019 beschlossen, den Jahresfehlbetrag von 352.645,02 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 21.12.2019 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der C & M Company GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken verweisen wir auf den Lagebericht der Gesellschaft. Dort wird dargelegt, dass das am 31. Dezember 2013 eröffnete Insolvenzverfahren nach Annahme des Insolvenzplans durch die Gläubigerversammlung (01. September 2014), der Bestätigung durch das Insolvenzgericht (16. September 2014) und den im Anschluss daran eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen erfolgreich abgeschlossen werden konnte, so dass das Insolvenzgericht Hamburg am 04. September 2015 den Beschluss über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens wieder aufhob. Die Gesellschaft wird seither fortgeführt, erzielte aber bis zum Abschluss unserer Prüfungshandlungen weiterhin negative Jahresergebnisse und negative Cashflows. Aufgrund der ausreichenden Eigenkapitalausstattung und der verfügbaren Liquidität zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung ist die Fortführung der Gesellschaft nach Einschätzung der gesetzlichen Vertreter bis einschließlich des Geschäftsjahres 2020 jedoch gesichert.
Hamburg, den 20. Dezember 2019 Petersen
• Kluth • Polensky • Dr. Kothes GmbH
Dr. Markus J. Kothes, Wirtschaftsprüfer Marcus P. Polensky, Wirtschaftsprüfer Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und / oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. |
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