Stammdaten

Register
Amtsgericht Cottbus HRB 7284
Vorher
SPRELA GmbH
Eingetragen
9.6.2005
Branche
Herstellung von Furnier-, Sperrholz-, Holzfaser- und HolzspanplattenHerstellung von Paletten und anderen Ladungsträgern aus HolzHerstellung von Türen und Fenstern aus Holz
Gegenstand
Die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Laminaten und Postforming-Elementen sowie deren Veredelungsprodukten einschließlich der damit zusammenhängenden Dienstleistungen sowie das Halten und Verwalten eigenen Beteiligungsvermögens.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Rainer Döhring
seit 4.11.2025
Geschäftsführer
Tino Hesse
seit 4.11.2025
Geschäftsführer
Manuela Eltzsch
seit 5.5.2025
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Kronospan Services AGLIE
89.00%
NARUSO STIFTUNGLIE
11.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Kronospan Holding GmbH
Germany
1.500.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SPRELA GmbH

Spremberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Bilanz

Aktiva

30.9.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24.492,00 38.421,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 1.330.176,21 1.426.946,21
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.289.200,15 4.119.752,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 392.091,88 404.390,88
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.930.970,71 6.392.420,56
12.942.438,95 12.343.509,65
12.966.930,95 12.381.930,65
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.435.630,40 1.786.399,35
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 3.053.299,07 3.780.111,80
4.488.929,47 5.566.511,15
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.712.469,53 3.384.972,58
2. Sonstige Vermögensgegenstände 246.308,26 144.967,10
2.958.777,79 3.529.939,68
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 80.950,10 1.276,74
7.528.657,36 9.097.727,57
20.495.588,31 21.479.658,22

Passiva

30.9.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.500.000,00 1.500.000,00
II. Kapitalrücklage 800.000,00 800.000,00
III. Gewinnvortrag 388.298,97 1.756.907,44
IV. Jahresfehlbetrag -1.404.690,61 -1.368.608,47
1.283.608,36 2.688.298,97
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse 1.597.730,06 542.600,00
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 10.863,37 10.863,37
2. Sonstige Rückstellungen 739.055,66 755.758,27
749.919,03 766.621,64
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.352.825,03 4.070.613,70
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.861.490,78 1.481.062,01
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.287.087,30 11.524.246,15
4. Sonstige Verbindlichkeiten 362.927,75 406.215,75
16.864.330,86 17.482.137,61
20.495.588,31 21.479.658,22

Gewinn- und Verlustrechnung

2022/2023 Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 39.037.743,67 43.130.926,14
2. Erhöhung des Bestands an fertigen Erzeugnissen 97,30 29.364,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 570.791,58 102.399,91
39.608.632,55 43.262.690,05
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 28.350.519,20 34.655.530,42
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 599.862,96 862.575,81
28.950.382,16 35.518.106,23
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.527.791,27 2.940.447,31
b) Soziale Abgaben 732.978,88 611.352,64
4.260.770,15 3.551.799,95
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.539.992,36 597.415,60
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.407.310,64 4.747.340,54
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.177,53 5.109,50
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 467.375,71 171.469,51
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 12.190,08
11. Ergebnis nach Steuern -1.016.020,94 -1.330.522,36
12. Sonstige Steuern 388.669,67 38.086,11
13. Jahresfehlbetrag -1.404.690,61 -1.368.608,47

HRB 7284, Amtsgericht Cottbus

Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023

1. Allgemein

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung der für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften sowie des GmbHG erstellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit haben wir die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke, die wahlweise dort oder im Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt.

Vorjahreszahlen sind gemäß § 265 Abs. 2 HGB zu Vergleichszwecken gegenübergestellt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung wurden daher die größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 HGB teilweise in Anspruch genommen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände betreffen EDV-Programme, die zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare und gegebenenfalls außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet wurden. Die Abschreibungsdauer beträgt drei bis fünf Jahre.

Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von planmäßigen linearen und gegebenenfalls außerplanmäßigen Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungsdauer für Gebäude beträgt 13 bis 15 Jahre, für Maschinen und technische Anlagen drei bis 15 Jahre sowie für Betriebs- und Geschäftsausstattung drei bis 15 Jahre. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und ihr Abgang unterstellt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten angesetzt. Die fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bzw. mit den niedrigeren Marktpreisen bewertet. In die Herstellungskosten wurden neben den direkt zuzuordnenden Kosten auch Abschreibungen und anteilige Gemeinkosten bei normaler Auslastung der Produktionsanlagen einbezogen. Abschläge für Wertminderungen aufgrund von Lagerrisiken wurden für alle Vorratsgruppen berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Erkennbare Risiken wurden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde dem allgemeinen Kreditrisiko durch Bildung einer angemessenen Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Eine Wertberichtigung für Kundenskonti sowie für Zinsverluste wurde zusätzlich gebildet.

Die liquiden Mittel sind zum Nominalwert angesetzt.

Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage sind zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren und latenten Risiken sowie Verpflichtungen.

Sie sind in der Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Latente Steuern werden für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern aufgrund sich ergebender saldierter Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagengitter zu entnehmen.

Vorräte

Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie den fertigen Erzeugnissen und Waren wurden wie im Vorjahr, soweit erforderlich, Abschläge für nicht bzw. nicht voll verwertbare Erzeugnisse bzw. wegen langer Lagerdauer vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen debitorische Kreditoren sowie Forderungen aus Steuererstattungsansprüchen und haben wie im Vorjahr ausschließlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt unverändert TEUR 1.500 und ist voll eingezahlt.

Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Sachanlagevermögen

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse wurde entsprechend § 265 Abs. 5 HGB gebildet und enthält Investitionszuschüsse, die über die Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände parallel zu der Abschreibung aufgelöst werden.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen wurden für zu erwartende Gewerbesteuer- sowie Körperschaftsteuerzahlungen gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen wie im Vorjahr im Wesentlichen Urlaub und sonstige Personalverpflichtungen sowie Rückvergütungs-, Garantie- und Bonusverpflichtungen, unterlassene Instandhaltungen sowie für Grunderwerbsteuer aufgrund einer mittelbaren Anteilsübertragung.

Verbindlichkeiten

Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten können dem Verbindlichkeitenspiegel zum 30. September 2023 entnommen werden. Die Zahlen in Klammern stellen die Vorjahreswerte dar:

< 1 Jahr > 1 Jahr davon > 5 Jahre Gesamt
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber 660.000,00 3.692.825,03 1.052.825,03 4.352.825,03
Kreditinstituten (663.727,87) (3.406.885,83) (766.885,83) (4.070.613,70)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und 1.859.482,31 2.008,47 0,00 1.861.490,78
Leistungen (1.481.062,01) 0,00 0,00 (1.481.062,01)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen 10.287.087,30 0,00 0,00 10.287.087,30
Unternehmen (11.524.246,15) 0,00 0,00 (11.524.246,15)
Sonstige Verbindlichkeiten 362.927,75 0,00 0,00 362.927,75
(406.215,75) 0,00 0,00 (406.215,75)
13.169.497,36 3.694.833,50 1.052.825,03 16.864.330,86
(14.075.251,78) (3.406.885,83) (766.885,83) (17.482.137,61)

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden in Höhe von TEUR 4.353 (Vorjahr: TEUR 4.067) Grundschulden bestellt. Darüber hinaus liegt eine Sicherungsübereignung der finanzierten Maschinen vor.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem Verrechnungskonto mit der Gesellschafterin, der Kronospan Holding GmbH.

Sonstige Verbindlichkeiten

Von den sonstigen Verbindlichkeiten sind TEUR 169 (Vorjahr: TEUR 199) aus Steuern und TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) aus sozialer Sicherheit.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Von den Umsatzerlösen aus Lieferungen und Leistungen sind wie im Vorjahr Skonti, Rabatte, Boni und andere Erlösschmälerungen abgesetzt.

Sonstige betriebliche Erträge

Unter diesem Posten sind überwiegend Erträge aus der Erstattung von Energiesteuern in Höhe von TEUR 26 (Vorjahr: TEUR 47) erfasst. Ferner beinhaltet der Posten periodenfremde Erträge von TEUR 324 (Vorjahr: TEUR 27), die hauptsächlich aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren sowie im Berichtsjahr aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Unter diesem Posten sind alle sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst, die nicht gesondert auszuweisen sind. Es handelt sich dabei wie im Vorjahr im Wesentlichen um Aufwendungen für Instandhaltung, Dienstleistungen, Miet- und Leasingaufwendungen, Versicherungsprämien, Ausgangsfrachten sowie Rechts- und Beratungskosten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Hierbei handelt es sich um Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen mit TEUR 399 (Vorjahr: TEUR 87).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Ausgewiesen werden im Berichtsjahr Zuführungen zu Rückstellungen für Körperschaft- und Gewerbesteuer.

Sonstige Steuern

Die sonstigen Steuern betreffen Grunderwerbsteuer aus einer mittelbaren Anteilsübertragung sowie Grundsteuer.

5. Sonstige Angaben

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 1.405 auf neue Rechnung vorzutragen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Leasingverträgen für Fahrzeuge und Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von TEUR 398. Diese Verträge haben eine Restlaufzeit von maximal 57 Monaten.

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2022/2023 beschäftigten Mitarbeiter betrug:

Gewerbliche Arbeitnehmer 85
Angestellte 13
98
zusätzlich Auszubildende 4

Geschäftsführer der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2022/2023 waren:

Gerd-Rüdiger Heppner, Spremberg, technischer Geschäftsführer (bis 30.9.2023)

Robert Scheele, Cottbus, kaufmännischer Geschäftsführer

Roman Frost, Spremberg, technischer Geschäftsführer (ab 1.10.2023)

Die Bezüge der Geschäftsführung beliefen sich auf TEUR 225.

Die Gesellschaft wird in den deutschen Konzernabschluss der Kronospan Holding Germany GmbH, Bischweier, (kleinster Konsolidierungskreis) sowie in den Konzernabschluss der Kronospan Services AG, Vaduz/Liechtenstein, (größter Konsolidierungskreis) einbezogen.

Der Konzernabschluss der Kronospan Holding Germany GmbH wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Ort der Hinterlegung des Konzernabschlusses der Kronospan Services AG ist das Handelsregister in Liechtenstein (Registernummer: FL-0002.480.652-0).

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2022/2023 berechnete Gesamthonorar nach § 285 Nr. 17 HGB ist in der entsprechenden Anhangsangabe des Konzernabschlusses der Kronospan Holding Germany GmbH enthalten.

Die Rohstoff- und Energiemärkte unterliegen aufgrund der aktuellen Marktlage einer hohen Preisdynamik. Hieraus können sich Auswirkungen auf die zukünftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ergeben. Eine genaue Einschätzung zur Höhe der Auswirkungen ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht möglich. Weitere wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

 

Spremberg, den 15.12.2023

SPRELA GmbH

Roman Frost

Robert Scheele

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.10.2022 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 30.9.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 302.701,24 1.958,22 0,00 0,00 304.659,46
302.701,24 1.958,22 0,00 0,00 304.659,46
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 4.856.979,92 6.058,80 0,00 0,00 4.863.038,72
2. Technische Anlagen und Maschinen 13.686.428,27 1.370.594,85 5.000.459,74 0,00 20.057.482,86
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.416.987,52 207.370,90 0,00 12.838,42 2.611.520,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.392.420,56 539.009,89 -5.000.459,74 0,00 1.930.970,71
27.352.816,27 2.123.034,44 0,00 12.838,42 29.463.012,29
27.655.517,51 2.124.992,66 0,00 12.838,42 29.767.671,75
Kumulierte Abschreibungen
Stand 1.10.2022 Zugänge Abgänge Stand 30.9.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 264.280,24 15.887,22 0,00 280.167,46
264.280,24 15.887,22 0,00 280.167,46
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 3.430.033,71 102.828,80 0,00 3.532.862,51
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.566.676,27 1.201.606,44 0,00 10.768.282,71
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.012.596,64 219.669,90 12.838,42 2.219.428,12
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
15.009.306,62 1.524.105,14 12.838,42 16.520.573,34
15.273.586,86 1.539.992,36 12.838,42 16.800.740,80
Buchwerte
Stand 30.9.2023 Stand Vorjahr
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24.492,00 38.421,00
24.492,00 38.421,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 1.330.176,21 1.426.946,21
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.289.200,15 4.119.752,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 392.091,88 404.390,88
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.930.970,71 6.392.420,56
12.942.438,95 12.343.509,65
12.966.930,95 12.381.930,65

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023

Grundlagen der Gesellschaft

Die Anteile an der SPRELA GmbH, Spremberg, werden zu 100 % von der Kronospan Holding GmbH, Bischweier, gehalten.

Der Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Schichtstoffen und Postformingelementen (Arbeitsplatten, Fensterbänke und Verbundplatten). Im Berichtszeitraum hat es keine wesentliche Änderung des Gegenstands des Unternehmens gegeben. Die Geschäftsleitung hat zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes keine Kenntnis über geplante wesentliche Änderungen des Gegenstands des Unternehmens im nächsten Geschäftsjahr.

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2022/2023 im Durchschnitt 98 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 94). Für das nächste Geschäftsjahr wird keine wesentliche Veränderung der Mitarbeiterzahl erwartet.

Eine eigene Forschung und Entwicklung existiert nicht.

Der verantwortungsvolle Umgang mit der Umwelt ist uns ein wichtiges Anliegen. Der schonende Verbrauch von Rohstoffen und Energie sowie die Begrenzung von Emissionen, die Reduzierung von Abfällen und ein verantwortungsvoller Umgang mit Gefahrstoffen sind hierbei wichtige Aspekte.

Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren zur Bestimmung des wirtschaftlichen Erfolgs der operativen Geschäftstätigkeit sind die Umsatzerlöse und das EBITDA. Die Leistungsindikatoren stellen die Grundlage für die Erläuterungen zur Ertragslage und Prognose dar.

Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche sowie branchenbezogene Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf

Die Corona-Pandemie und die Energiekrise haben in Europa und insbesondere in Deutschland deutliche Spuren hinterlassen. Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt derzeit nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie vor knapp vier Jahren. Deutschland verzeichnet damit seit Beginn der Corona-Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften des Euro-Raums. Zwar kam Deutschland zunächst noch vergleichsweise gut durch die Corona-Pandemie. Während der Energiekrise entwickelte sich die deutsche Wirtschaft jedoch sehr schwach. 1

Der Sachverständigenrat erwartet, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,4 % zurückgeht. Hierfür ist insbesondere der Rückgang der inländischen Nachfrage verantwortlich, zum großen Teil bedingt durch den starken Rückgang der staatlichen Konsumausgaben zu Jahresbeginn 2023. Im Prognosehorizont des Sachverständigenrates bis zum Ende des Jahres 2024 dürften sich die privaten Konsumausgaben angesichts der wieder steigenden realen Einkommen erholen. Die unerwartet schleppende Erholung der Weltwirtschaft, insbesondere Chinas, dürfte sich aber fortsetzen und auch im Jahr 2024 die deutschen Exporte bremsen. Für das Jahr 2024 ist davon auszugehen, dass sich das BIP- Wachstum leicht erholt und 0,7 % beträgt. 2

1 Jahresgutachten Sachverständigenrat 2023/24 vom 8.11.2023
2 Jahresgutachten Sachverständigenrat 2023/24 vom 8.11.2023

Die Inflation in Deutschland ist gemessen am nationalen Verbraucherpreisindex (VPI) im Verlauf des Jahres 2023 deutlich zurückgegangen, von 8,7 % gegenüber dem Vorjahresmonat im Januar 2023 auf 4,5 % im September 2023. Dies ist größtenteils auf geringere Preissteigerungen bei den schwankungsanfälligen Gütergruppen Energie und Nahrungsmittel zurückzuführen. Die Kerninflation bleibt mit zuletzt 4,5 % jedoch weiterhin deutlich erhöht. Hier spielen die im Vergleich zu den Warenpreisen verzögerten Preissteigerungen bei Dienstleistungen, die zuletzt stark steigenden Lohnstückkosten und das noch bestehende Aufholpotenzial bei der privaten Nachfrage nach Dienstleistungen eine wesentliche Rolle. 3

In ihrer jüngsten Prognose geht die Bundesregierung für das Jahr 2023 von einem Rückgang des Wirtschaftswachstums um 0,4% aus. Im Jahr 2024 wird sich die Wirtschaft voraussichtlich wieder erholen und um 1,3% bzw. um 1,5% im Jahr 2025 wachsen. Nach einem Anstieg der Verbraucherpreise um 6,1 Prozent in 2023 geht die Bundesregierung von einem deutlichen Rückgang auf 2,6 Prozent im nächsten Jahr und 2,0 Prozent im Jahr 2025 aus. In Verbindung mit höheren Löhnen kann deshalb mit mehr Konsum in Deutschland gerechnet werden. 4

Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2022/2023 aufgrund der anhaltenden Abschwächung der Geschäftsentwicklung auf den Nachfragemärkten unter dem Niveau des Vorjahres und liegen unter unseren ursprünglichen Erwartungen. Dabei hat sich der Umsatz in unseren Hauptsortimenten Postforming- und Verbundelemente bei leicht verringerter Absatzmenge (-8,7%) um 3,4 % verringert. Bei Kompaktplatten und Laminaten hat sich dagegen die Absatzmenge um 26,9 % und der Umsatz um 33,5 % reduziert. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass im aktuellen Geschäftsjahr ein Teilsortiment im Bereich der Kompaktplatten von einem Großkunden weggefallen ist, welches nicht durch andere Aufträge ausgeglichen werden konnte.

Die Geschäftsentwicklung unseres Unternehmens verlief trotz großer marktlicher und politischer Unsicherheiten insgesamt positiv und es konnte eine Steigerung des EBITDA gegenüber dem Vorjahr erzielt werden. Trotz einer positiven Entwicklung, entspricht das EBITDA jedoch nicht unseren Erwartungen. Mit unserer strategischen Ausrichtung auf ein langfristiges Wachstum und den Investitionen in unseren Standort sind wir weiterhin gut aufgestellt, um auch in schwierigen Zeiten für wirtschaftliche Stabilität zu sorgen.

2. Ertragslage

Die SPRELA GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2022/2023 ein EBITDA von TEUR 445 (1,1 % von den Umsatzerlösen). Damit hat sich das EBITDA im Vergleich zum Vorjahr (TEUR -593; - 1,4 %) um TEUR 1.038 verbessert. Dies ist im Wesentlichen auf einen Rückgang der Energie- und Rohstoffpreise im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. Die Umsatzerlöse sind im Wesentlichen aufgrund von Preis- und Mengenreduktionen im Geschäft mit Handelskunden und Kunden aus der Küchenindustrie um TEUR 4.093 auf TEUR 39.038 (Vorjahr: TEUR 43.131) gesunken.

Die Hauptumsatzträger sind Arbeitsplatten, Fensterbänke und Verbundplatten mit einem Umsatzanteil von 84 % (Vorjahr: 79 %) und Laminate/Kompaktplatten mit einem Umsatzanteil von 14 % (Vorjahr: 19 %). Die regionalen Absatzmärkte der Gesellschaft sind Deutschland mit 67 % (Vorjahr: 63 %) und der Export in die EU mit 30 % (Vorjahr: 32 %).

Die Materialintensität (Aufwendungen für Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe und bezogene Waren sowie bezogene Leistungen zur Gesamtleistung (Umsatz und Bestandsveränderung)) liegt mit 74 % unter dem Niveau des Vorjahres von 82 %. Dies ist im Wesentlichen auf überproportionale Kostenreduktionen im Bereich der Rohstoffe und den gesunkenen Marktpreisen für Energie zurückzuführen.

Die Personalaufwandsintensität ist mit 10,9 % über dem Niveau des Vorjahres von 8,2 %, was im Wesentlichen auf die Erhöhung des Mindestlohnes und die gesunkenen Umsatzerlöse zurückzuführen ist.

3 Jahresgutachten Sachverständigenrat 2023/24 vom 8.11.2023
4 Herbstprojektion der Bundesregierung 2023

Die Abschreibungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 943 erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf den erfolgreichen Abschluss unserer Investitionsprojekte zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind auf Grund allgemein inflationsbedingt gestiegener Betriebskosten gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 14 % höher. Insbesondere sind die Aufwendungen für Dienstleistungen, Versicherungen und Frachten gegenüber dem Vorjahr um 18,9% gestiegen.

Das Finanzergebnis bewegt sich mit TEUR -466 unter dem Vorjahresniveau (TEUR -166) und ist im Wesentlichen auf den allgemeinen Zinsanstieg zurückzuführen.

Durch Abruf einer im Geschäftsjahr 2020/2021 gewährten Kreditlinie von nunmehr insgesamt TEUR 4.353 zur Finanzierung von Investitionen im Bereich Kapazitätserhöhung, Automatisierung und Nachhaltigkeit sind langfristige Zinsen in Höhe von TEUR 68 angefallen. (Vorjahr: TEUR 85).

3. Finanzlage

Das Finanzmanagement erfolgt zentral durch die Kronospan Holding GmbH. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen existieren nicht. Die Finanzierung des Tagesgeschäfts erfolgte im Berichtsjahr im Wesentlichen aus dem Cash-Pool. Eine Änderung der Finanzierung ist nicht vorgesehen. Zur Durchführung des Investitionsprojekts SPRELA2020 wurde im Geschäftsjahr 2020/2021 ein Darlehen aufgenommen. Der Abruf der Kreditlinie erfolgte im aktuellen Geschäftsjahr zur weiteren Finanzierung des Projektes um TEUR 900. Das Darlehen wurden nunmehr vollständig abgerufen.

Zur weiteren Erläuterung der Finanzlage dient folgende zusammengefasste Kapitalflussrechnung:

2022/2023 Vorjahr
TEUR TEUR
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 1.952 -2.826
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -2.125 -6.063
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 1.495 2.864
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 1.321 -6.025
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode -11.527 -5.502
Finanzmittelfonds am Ende der Periode -10.206 -11.527

Die zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds ergab sich im Wesentlichen aufgrund des positiven Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit und erhaltenen Investitionszuschüssen.

Bedingt durch die negative Finanzlage hat sich die Eigenkapitalquote von 12,5 % im Vorjahr auf 6,3 % verringert.

Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens war zum Bilanzstichtag auf Basis der Innenfinanzierung sowie der verfügbaren externen Finanzierungsquellen sichergestellt. Durch die solide Finanz- und Ertragslage wird die künftige Zahlungsfähigkeit des Unternehmens abgesichert.

4. Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist zum Stichtag auf TEUR 20.495 gesunken (Vorjahr: TEUR 21.480).

Rund 63 % (Vorjahr: 58 %) des Vermögens der Gesellschaft sind in immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen gebunden. Der Abschreibungsgrad beträgt 56 % (Vorjahr: 55 %). Die Hauptanlagen werden über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Die Zugänge zum Sachanlagevermögen beliefen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 2.123, davon TEUR 146 für sonstige Investitionen und TEUR 539 für das Investitionsprojekt SPRELA2020. Die sonstigen Zugänge beinhalten Erweiterungsinvestitionen im Bereich der Technischen Anlagen und Maschinen sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Auf der Aktivseite haben sich die Vorräte um TEUR 1.078 auf TEUR 4.489 verringert. Die Verringerung resultiert aus der Verminderung der Lagerbewertung der Fertigerzeugnisse auf Grund der gesunkenen Rohstoffkosten, weniger aus der Lagermenge. Die Umschlagshäufigkeit der Vorräte hat sich vom 8-fachen des Vorratsbestands auf das 9-fache der Vorräte erhöht.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 673 niedriger. Die Reichweite der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist von 28 Tagen auf 25 Tage gesunken.

Das Eigenkapital hat sich aufgrund der Verschlechterung des Jahresergebnisses um TEUR -1.405 (Vorjahr: TEUR -1.369) auf TEUR 1.284 (Vorjahr: TEUR 2.688) verringert.

Die Rückstellungen sind um TEUR 17 auf TEUR 750 gesunken (Vorjahr: TEUR 767). Sie beinhalten im Berichtsjahr eine Rückstellung für Grunderwerbsteuer aufgrund einer mittelbaren Anteilsübertragung in Höhe von TEUR 349.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um TEUR 380 auf TEUR 1.861 erhöht (Vorjahr: TEUR 1.481). Die Reichweite der Verbindlichkeiten ist von 12 Tagen auf 17 Tage gestiegen.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer geschäftlichen Aktivitäten einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unternehmerischem Handeln verbunden sind und sich trotz aller Sorgfalt nicht vollständig ausschließen lassen. Aufgabe unseres Risikomanagements ist es, diese Risiken zu erkennen und abhängig von Art und Umfang des jeweiligen Risikos einen angemessenen Umgang zu definieren. Viele Risiken lassen sich durch geeignetes Vorgehen ausschalten, andere Risiken können durch Versicherung oder andere Maßnahmen so begrenzt werden, dass sie in ihren Auswirkungen beherrschbar bleiben.

Grundlegendes Instrument unseres Risikomanagements ist unser monatlicher Reportingprozess, mit dessen Hilfe wir Abweichungen hinsichtlich aller wesentlichen Unternehmenskennzahlen schnell erkennen und umgehend Gegenmaßnahmen einleiten können. Durch diesen Prozess ist das gesamte Management in den Prozess der Risikovermeidung bzw. Risikominimierung einbezogen. Durch die installierten internen Kontrollsysteme sowie durch die aperiodischen internen Audits wird sichergestellt, dass die laufenden Betriebsabläufe einer regelmäßigen, systematischen Überwachung unter Berücksichtigung der Grundsätze der Funktionstrennung und des Vier-Augen-Prinzips unterliegen.

Nachfolgend werden die Risiken dargestellt, welche für die Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung sind. Diese haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert.

Absatzrisiken

Die Gesellschaft erzielt mit einem Kunden einen wesentlichen Teil des Umsatzes. Darüber hinaus umfasst die Kundenstruktur der Gesellschaft im Wesentlichen Industrie- und Handelskunden in Deutschland und Europa. Durch unseren Kundenservice und unsere Produkte wird das Risiko eines wesentlichen Verlusts in der Kundenbasis minimiert. Trotzdem spielen konjunkturelle Entwicklungen und die Erzielung eines angemessenen Verkaufspreises eine maßgebliche Rolle. Die Auswirkungen der Inflation, den steigenden Zinsen und der damit verbundenen Investitionszurückhaltung im Baugewerbe stellen z. B. solche konjunkturellen Entwicklungen dar, denen mit einem konsequenten Kostenmanagement und erfolgreicher Zusammenarbeit mit unseren Kunden begegnet wird.

Das Ausfallrisiko von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringern wir durch unser Forderungsmanagementsystem, welches die Produktion von Kundenaufträgen nur im Rahmen der festgelegten Limite zulässt sowie durch die angemessene Versicherung von Kundenforderungen.

Beschaffungsrisiken

Die SPRELA GmbH ist, wie die gesamte Holzwerkstoffindustrie, Kostenschwankungen bei Energie und Rohstoffen ausgesetzt. Das Unternehmen unternimmt fortwährende Anstrengungen, um noch effizienter zu produzieren und Energieträger durch kostengünstigere zu substituieren. Die Gesellschaft bezieht als wesentliche produktive Verbrauchsstoffe Rohspanplatten, Laminate und Energie.

Dem Risiko einer nicht ausreichenden Versorgung mit Rohstoffen in der benötigten Qualität begegnen wir durch die kontinuierliche Bewertung und Ausweitung unseres Lieferantennetzwerks. Schwieriger ist dagegen der Umgang mit dem Risiko von Preissteigerungen. Hier beobachten wir den Rohstoffmarkt ständig, um Preiserhöhungen früh zu erkennen und zeitnah durch Anpassung unserer Verkaufspreise reagieren zu können. Die Beschaffungspreise sind im Laufe des Geschäftsjahres gesunken und derzeit stabil, die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten.

Um das Risiko von Kostenerhöhungen im Bereich der Stromversorgung zu reduzieren, wurden im vorangegangenem Geschäftsjahr zwei Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von insgesamt 1,2 MWp in Betrieb genommen. Damit konnten im Geschäftsjahr 24% des gesamten Strombedarfs durch erneuerbare Energien gedeckt werden.

Operative Risiken

Wesentliche Herausforderung ist die Sicherstellung der Produktion von Produkten in vorgegebenen Qualitätsstandards mit einer möglichst optimalen Kostenstruktur. Der bestehende Maschinenpark wird durch gründliche und vorbeugende Instandhaltung auf technischem Niveau gehalten.

Einen zunehmend hohen Stellenwert nimmt die Informationstechnologie ein. Die Systemverfügbarkeit sowie Sicherheit der Datenbestände werden durch gespiegelte Hardware, redundante Netzwerkkomponenten und unserer Infrastruktur sichergestellt.

Personalrisiken

Eine sehr wichtige Ressource sind gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter. Dies wird erreicht durch Qualifikation der Mitarbeiter in internen Weiterbildungsmaßnahmen und der Nachwuchsförderung im Rahmen von Berufsausbildung und Studium.

Finanzmarktrisiken

Die Sicherung der Liquidität erfolgt durch die Kronospan Holding GmbH. Währungsrisiken werden durch die ausschließliche Fakturierung in Euro vermieden.

Die Risiken, welche die Gesellschaft betreffen, sind im Lagebericht umfassend dargestellt. Aus heutiger Sicht sind die dokumentierten Risiken beherrschbar. Die Geschäftsführung sieht keine wesentlichen weiteren Risiken oder Risiken, die eine Bestandsgefährdung darstellen können.

Insgesamt sehen wir die Risiken in einem branchenüblichen Umfang, wobei die größten Risiken auf der Einkaufs- und Verkaufsseite liegen. Preisentwicklungen und Lieferengpässe bei Lieferanten sind schwer vorhersehbar und unterliegen sehr starken Schwankungen.

Durch unsere Vertriebskompetenz und Produktqualität sehen wir die Chance, sowohl die Absatzmenge als auch die Produktivität weiter zu steigern.

Für die kommende Wirtschaftsperiode planen wir in Summe mit einer leichten Steigerung der Absatzmenge bei sinkenden Preisen. Die Ergebnissituation wird sich hingegen aufgrund relativ konstanter Energie- und Rohstoffpreise verbessern. Wir gehen von einem leicht steigenden EBITDA in 2023/2024 aus. Dieser positive Trend wird sich in den Folgejahren fortsetzen.

Obwohl sich das EBITDA in den Folgejahren weiter positiv entwickeln wird, erwarten wir in den nächsten zwei Geschäftsjahren aufgrund der durchgeführten Investitionen und den damit einhergehenden gestiegenen Abschreibungen negative Jahresergebnisse, die das Eigenkapital aufbrauchen werden. Die erwarteten künftigen Erträge aus den Investitionen werden erst ab dem Geschäftsjahr 2025/2026 zu positiven Jahresergebnissen führen. Die Erreichung des Umsatz- und Ergebnisziels wird insbesondere von der weiteren gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der Entwicklung der Rohstoffpreise abhängen.

Für die kommende Wirtschaftsperiode befinden sich weitere Investitionen im Bereich Kapazitätserhöhung, Automatisierung und Nachhaltigkeit in Höhe von rund TEUR 500 in der Umsetzung, welche sich ab dem Geschäftsjahr 2024/2025 auf den Geschäftsverlauf auswirken werden.

 

Spremberg, den 15. Dezember 2023

SPRELA GmbH

Roman Frost

Robert Scheele

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die SPRELA GmbH, Spremberg

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der SPRELA GmbH, Spremberg - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SPRELA GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, 15. Dezember 2023

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Horn, Wirtschaftsprüfer

Tretow, Wirtschaftsprüferin

Protokoll der Gesellschafterversammlung der SPRELA GmbH, Spremberg

Die Unterzeichner, gesamtvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Kronospan Holding GmbH, diese wiederum als alleinige Gesellschafterin der SPRELA GmbH, Spremberg, beruft hiermit unter Verzicht auf alle Form- und Fristvorschriften im Gesetz und Gesellschaftsvertrag der SPRELA GmbH, Spremberg, eine Gesellschafterversammlung ein und beschließen wie folgt:

1.

Der Jahresabschluss der SPRELA GmbH, Spremberg, zum 30.09.2023 wird festgestellt.

2.

Den Geschäftsführern wird für das Geschäftsjahr 2022/2023 Entlastung erteilt.

3.

Der Jahresabschluss der SPRELA GmbH, Spremberg, weist eine Bilanzsumme in Höhe von EUR 20.495.588,31 und einen Jahresfehlbetrag von EUR 1.404.690,61 aus. Der Jahresfehlbetrag wird in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Bischweier, den 18. Dezember 2023

Für die Kronospan Holding GmbH

Vertreten durch die gesamtvertretungsberechtigten Geschäftsführer

David Brenner

Dr. Wolfgang Seifert

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