Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 767785
Eingetragen
14.1.2019
Branche
Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels CarsharingVermietung von SchienenfahrzeugenElektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung
Gegenstand
Die Elektromobilität in Form der Errichtung und dem Vertrieb elektrischer Ladeinfrastruktur sowie die Bereitstellung und Überlassung von Elektrofahrzeugen. Dazu gehört auch die Erbringung von elektromobilitätsnahen Dienst- und Serviceleistungen, insbesondere E-Carsharing.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Energie Calw GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

deer GmbH

Calw

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände Konzessionen und ähnliche Rechte 929.551,07 515.155,05
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.511.918,62 571.428,92
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 175.122,02 162.681,33
3. Alagen im Bau 152.444,12 147.799,91
1.839.484,76 881.910,16
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 448.836,31 236.122,89
2. unfertige Leistungen 4.752.465,45 2.422.279,45
5.201.301,76 2.658.402,34
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.783.485,48 882.181,11
2. Forderungen gegen Gesellschafter 285.254,67 182.720,34
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 0,00
4. sonstige Vermögensgegenstände 1.327.760,74 6,72
3.396.500,89 1.064.908,17
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 226.803,01 283.449,32
8.824.605,66 4.006.759,83
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.546,41 246,41
11.603.187,90 5.404.071,45

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 508.630,01 508.630,01
III. Gewinnvortrag 0,00 0,00
IV. Jahresüberschuss 0,00 0,00
533.630,01 533.630,01
B. Rückstellungen
sonstige Rückstellungen 294.000,00 366.575,03
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.891.425,23 3.216.832,67
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 387.646,93 255.717,92
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen 2.346.636,75 915.535,62
4. sonstige Verbindlichkeiten 149.848,98 115.780,20
10.775.557,89 4.503.866,41
11.603.187,90 5.404.071,45

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 7.143.656,69 2.839.637,41
2. Erhöhung des Bestands aus fertigen und unfertigen Erzeugnissen 2.330.186,00 744.133,00
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 338.416,98 270.899,06
4. Sonstige betriebliche Erträge 4.340.514,28 3.994.025,26
14.152.773,95 7.848.694,73
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 9.691.607,83 4.764.493,03
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 616.835,51 10.308.443,34 536.653,90 5.301.146,93
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.760.441,03 1.196.988,54
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorgung und für Unterstützung 498.776,40 2.259.217,43 335.090,91 1.532.079,45
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 421.348,90 198.365,14
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 731.181,02 544.907,98
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.212,55 570,45
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 126.757,92 59.569,08
11. Ergebnis nach Steuern 309.037,89 213.196,60
12. Sonstige Steuern 0,00 0,00
13. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn 309.037,89 213.196,60
14. Jahresergebnis 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben

Rechnungslegungsgrundsätze

Die deer GmbH hat Ihren Sitz in Calw. Sie ist beim Amtsgericht Stuttgart unter HRB 767785 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff und §§ 264 ff HGB, sowie den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt und gegliedert.

Nach § 10 Abs. 6, des Gesellschaftsvertrages hat die Gesellschaft ihren Jahresabschluss nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufzustellen.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Erläuterungen zu den Positionen der Bilanz

Aktivseite

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird aufgrund der Stabilität und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells linear über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben.

Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- und Herstellungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen.

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert angesetzt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde ein Ausfallrisiko durch die Bildung einer Wertberichtigung berücksichtigt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

Die Forderungen gegen die Gesellschafter beinhaltet Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2.915 T€ (Vorjahr 2.146 T€). Diese sind in der Bilanz mit den Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter verrechnet.

Sämtliche Forderungen sind zum voraussichtlich realisierbaren Betrag bewertet.

Passivseite

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen 7.891 T€.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betrugen 388 T€.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Für die Verbindlichkeiten bestehen folgende Restlaufzeiten:

Restlaufzeiten
Verbindlichkeiten bis zu 1 Jahr zwischen 1 und 5 Jahren mehr als 5 Jahre Summe
T€ T€ T€ T€
- aus Lieferungen und Leistungen 7.891 0 0 7.891
(Vorjahr) (3.216) (0) (0) (3.216)
- gegenüber verbundenen Unternehmen 2.347 0 0 2.347
(Vorjahr) (915) (0) (0) (915)
- gegenüber Gesellschafterin 388 0 0 388
(Vorjahr) (256) (0) (0) (256)
Sonstige 150 0 0 150
(Vorjahr) (116) (0) (0) (116)
Summe 10.776 0 0 10.776
(Vorjahr) (4.503) (0) (0) (4.503)

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023 31.12.2022
T€ T€
Verbindlichkeiten aus Steuern 131 104
Übrige sonstige Verbindlichkeiten 19 12

Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert.

Latente Steuern

Aufgrund der steuerlichen Organschaft fallen etwaige latente Steuern beim Organträger Stadtwerke Calw GmbH, Calw, an.

3. Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Im Geschäftsjahr werden 7.144 T€ Umsatzerlöse ausgewiesen. Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt nach den Tätigkeitsbereichen verteilen: Carsharing 1.985 T€, Ladeinfrastruktur 730 T€, Abrechnung Ladesäulen 875 T€, Dienstleistung und Beratungsleistung 3.554 T€.

Weitere Umsatzerlöse aus der Errichtung von Ladesäulen (Ladeinfrastruktur) erscheinen unter Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen.

Finanzergebnis

Im Geschäftsjahr sind Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von 127 T€ ausgewiesen.

Außergewöhnliche Aufwendungen

Im Geschäftsjahr sind keine außergewöhnlichen Aufwendungen ausgewiesen.

4. Verbundene Unternehmen

Der aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinn beträgt 309 T€. Im Vorjahr betrug dieser 213 T€.

5. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Gegenüber der Gesellschafterin besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Gemäß § 73 AO haftet die Gesellschaft als Organgesellschaft für die Gewerbe-, Körperschaft- und Umsatzsteuer des Organträgers. Die Gesellschafterin kommt den Zahlungsverpflichtungen rechtzeitig nach, weshalb nicht mit einer Inanspruchnahme der Gesellschaft aus der Haftung zu rechnen ist.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus dem Geschäftsbesorgungsvertrag in Höhe von jährlich 100 T€ gegenüber dem Gesellschafter.

6. Ergänzende Angaben

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer der deer GmbH, Calw, ist:

Dipl.-Ing. Horst Graef

Auf die Angabe der Bezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Nach Ende des Geschäftsjahres zum 31.12.2023 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die an dieser Stelle zu berichten wäre.

Aufsichtsrat der deer GmbH, Calw, ist:

Vorsitzender: Florian Kling, Oberbürgermeister, Calw
stellv. Vorsitzender: Bodo Moray, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor, Stuttgart
Martin Blaich, Landwirtschaftsmeister, Calw
Matthias Stephan, Manager kommunale Beteiligungen, Stuttgart
Florian Fuchs, Buchhändler, Calw
Dieter Kömpf, Baustoffhändler, Calw
Evelin Menges, Sekretärin i.R., Calw
Andreas Lorey, Leiter kommunale Beziehungen, Stuttgart
Hans Necker, Ingenieur, Calw
Jürgen Ott, Dipl.-Betriebswirt (FH), Calw
Christoph Perrot, Dipl.-Ing., Dipl.- Wirt.-Ing., Calw
Hans-Joachim Seigel, Dipl.-Kaufm., Karlsruhe (bis 30.06.2023)
Kristof Herga, Leiter Performance Controlling, Netze BW GmbH, Stuttgart (ab 01.07.2023)

Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers

Die Honorare für Abschlussprüfungsleistungen des gesetzlichen Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen betrugen im Geschäftsjahr 2023 insgesamt 2.500€.

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 53 Mitarbeiter für die deer GmbH tätig.

Aufgrund der Ergebnisabführungsverträge entfällt die Angabepflicht bezüglich des Vorschlags zur Ergebnisverwendung.

Besondere Vorgänge nach Ende des Geschäftsjahres

Nach Ende des Geschäftsjahres 2023 sind keine besonderen Vorgänge zu bemerken.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird in den für den größten Kreis von Unternehmen aufgestellten Konzernabschluss der Stadtwerke Calw GmbH, Calw, einbezogen. Dieser wird gemäß § 325 HGB im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

 

Calw, 04. April 2024

deer GmbH

Horst Graef, Geschäftsführer

Anschaffungs-und Herstellungskosten
Posten des Anlagevermögens Anfangsstand Zugang Abgang Umbuchungen Endstand
2 3 4 5 6
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immat. Anlagewerte
Konzessionsähnl. Rechte sowie Baukostenzuschüsse 771.492,17 553.051,19 0,00 99.235,25 1.423.778,61
Summe I. 771.492,17 553.051,19 0,00 99.235,25 1.423.778,61
II. Sachanlagen
Grundstücke mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Zuschüsse 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Grundstücke ohne Bauten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Maschinen und masch. Anlagen 710.534,72 1.033.183,20 0,00 37.290,66 1.781.008,58
Betriebs- und Geschäftsausstattung 309.581,67 65.915,01 0,00 0,00 375.496,68
Sonstige Zuschüsse 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
309.581,67 65.915,01 0,00 0,00 375.496,68
Anlagen im Bau 147.799,91 141.170,12 0,00 -136.525,91 152.444,12
Summe II. 1.167.916,30 1.240.268,33 0,00 -99.235,25 2.308.949,38
Summe I. + II. 1.939.408,47 1.793.319,52 0,00 0,00 3.732.727,99
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe III. 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.939.408,47 1.793.319,52 0,00 0,00 3.732.727,99
Anschaffungs-und Herstellungskosten Abschreibungen
Posten des Anlagevermögens Anfangsstand Abschreibungen im Wirtsch.- jahr Umbuchungen angesammelte Abschreibung a.i. Spalte 4 ausgewiesenen Abgänge Endstand
7 8 9 10 11
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immat. Anlagewerte
Konzessionsähnl. Rechte sowie Baukostenzuschüsse 256.337,12 237.890,42 0,00 0,00 494.227,54
Summe I. 256.337,12 237.890,42 0,00 0,00 494.227,54
II. Sachanlagen
Grundstücke mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Zuschüsse 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Grundstücke ohne Bauten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Maschinen und masch. Anlagen 139.105,80 129.984,16 0,00 0,00 269.089,96
Betriebs- und Geschäftsausstattung 146.900,34 53.474,32 0,00 0,00 200.374,66
Sonstige Zuschüsse 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
146.900,34 53.474,32 0,00 0,00 200.374,66
Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe II. 286.006,14 183.458,48 0,00 0,00 469.464,62
Summe I. + II. 542.343,26 421.348,90 0,00 0,00 963.692,16
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe III. 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
542.343,26 421.348,90 0,00 0,00 963.692,16
Abschreibungen Kennzahlen
Posten des Anlagevermögens Restbuchwerte am Ende des Wirtschaftsjahres Restbuchwerte am Ende des vorangegang. Wirtschaftsjahres Durchschnittlicher Abschreibungssatz Durchschnittlicher Restbuchwert
12 13 14 15
Euro Euro v.H. v.H.
I. Immat. Anlagewerte
Konzessionsähnl. Rechte sowie Baukostenzuschüsse 929.551,07 515.155,05 16,7 65,3
Summe I. 929.551,07 515.155,05 16,7 65,3
II. Sachanlagen
Grundstücke mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 0,00 0,00 0.0 100,0
Sonstige Zuschüsse 0,00 0,00 0,0 100,0
0,00 0,00 0,0 100,0
Grundstücke ohne Bauten 0,00 0,00 0,0 100,0
Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,0 100,0
Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 0,00 0,00 0,0 100,0
Maschinen und masch. Anlagen 1.511.918,62 571.428,92 7,3 84,9
Betriebs- und Geschäftsausstattung 175.122,02 162.681,33 14,2 46,6
Sonstige Zuschüsse 0,00 0,00
175.122,02 162.681,33 14,2 46,6
Anlagen im Bau 152.444,12 147.799,91 0,0 100,0
Summe II. 1.839.484,76 881.910,16 7,9 79,7
Summe I. + II. 2.769.035,83 1.397.065,21 11,3 74,2
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,0 100,0
Beteiligungen 0,00 0,00 0,0 100,0
Summe III. 0,00 0,00 0,0 100,0
2.769.035,83 1.397.065,21 11,29 74,2

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Grundlagen des Unternehmens

Die deer GmbH, Calw, ist ein Dienstleistungsunternehmen im Bereich der Elektromobilität. Die deer GmbH, Calw, wurde als 100 % Tochtergesellschaft der Energie Calw GmbH, Calw, im Jahr 2018 gegründet. Der Gesellschaftsvertrag wurde am 10.12.2018 notariell beurkundet. Die Eintragung erfolgte ebenfalls am 10.12.2018.

Unternehmensziele und -Strategie

Als ein Dienstleistungsunternehmen bietet die deer GmbH, Calw, mit den Elektromobilitätsangeboten eine preisgünstige Alternative für Kunden in ganz Deutschland. Unser Ziel ist es, Kunden nicht nur Dienstleistungen im Bereich der Elektromobilität anzubieten, sondern auch den Aufbau nachhaltiger Verkehrskonzepte in Deutschland aktiv zu gestalten.

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Die Verbraucherpreise in Deutschland erhöhten sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, lag die Inflationsrate im Vorjahr noch bei +6,9 %. Im Dezember 2023 war die Inflationsrate - gemessen am Verbraucherpreisindex - höher als in den Vormonaten und erreichte einen Wert von +3,7 %.

Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Ergebnis nach Steuern von 309 T€, nachdem im Geschäftsjahr 2022 ein Ergebnis von 213 T€ ausgewiesen wurde. Das Ergebnis wird an die Muttergesellschaft abgeführt.

Den Erlösen des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von T€14.153 (inkl. Bestandserhöhungen und aktivierten Eigenleistungen) steht der Materialaufwand (T€ 10.308) und der Personalaufwand (T€ 2.259) gegenüber.

Laufende Investitionstätigkeit

Im Geschäftsjahr 2023 wurden insgesamt 1.793 T€ investiert. Investitionsschwerpunkte waren vor allem die unternehmenseigene Ladesäuleninfrastruktur.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme erhöht sich gegenüber dem Vorjahr auf 11.603 T€. Die Veränderung der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen um 1.372 T€ ergibt sich aus den Investitionen (1.793 T€) abzüglich den Abschreibungen (421 T€).

Die Forderungen gegen Gesellschafter erhöhen sich um 769 T€ auf 2.915 T€. Diese sind in der Bilanz mit den Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter verrechnet.

Die Eigenkapitalquote beträgt 4,6 % (Vorjahr: 9,88 %) der Bilanz.

Die flüssigen Mittel betrugen am Stichtag 227 T€.

Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 53 Mitarbeiter für die deer GmbH, Calw, tätig.

Chancen- und Risikobericht

Das Risikomanagement wurde bei der ENCW im Jahre 2007/2008 eingeführt. Über das Programm Ready4Risk von HKS wurde das Risikomanagement dokumentiert und jährlich eine Risikoidentifizierung vorgenommen. Aufgrund der wachsenden Anforderungen an das Risikomanagement eines Energieversorgungsunternehmens und auch bedingt dadurch, dass sich die Struktur der ENCW durch die Gründung der Tochterunternehmen se und deer GmbH sowie die Aufnahme des Geschäftsfeldes Dienstleistungen seit der Einführung des Risikomanagements im Jahre 2007/2008 deutlich ver- ändert hat, beschloss die Geschäftsführung das Risikomanagement grundlegend zu durchleuchten und konsequent an die Konzernstruktur anzupassen.

Die deer GmbH als eigenständiges Unternehmen in der ENCW-Gruppe erhält ein speziell an ihre Geschäftstätigkeit angepasstes Risikomanagement. Als Dienstleister erbringt die ENCW das Risikomanagement für die deer GmbH. Aus den Schwerpunkten der e-Mobilität und dem e-Carsharing der deer GmbH, ergeben sich für die deer GmbH neue Chancen und Risiken die in einem eigenen Chancen- und Risikobericht genauer dargelegt werden. Die Dokumentation der einzelnen Chancen- und Risiken erfolgt über die Software R2C (Risk 2 Chance) von der Schleupen AG.

Voraussichtliche Entwicklung

Laut Wirtschaftsplan 2024 wird für das Geschäftsjahr 2024 mit einem Jahresergebnis in Höhe von 317 T€ gerechnet.

 

Calw, 04. April 2024

deer GmbH

Horst Graef, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die deer GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der deer GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethode - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der deer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 4. April 2024

BBH AG
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Thomas Straßer, Wirtschaftsprüfer

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