Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 9250 KI
Eingetragen
5.9.2007
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Flaschen und anderen Behältnissen aus GlasGroßhandel mit Anstrichmitteln
Gegenstand
Abfüllen und Verpacken von Aerosolen, flüssigen und festen Produkten für Dritte, die Auswertung von eigenen und fremden Patenten und Verfahren sowie die Herstellung von und der Großhandel mit Aerosolartikeln. Die Gesellschaft ist berechtigt, im In- und Ausland Zweigniederlassungen zu errichten, sich an anderen Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art im In- und Ausland zu beteiligen sowie solche Unternehmen zu erwerben, zu gründen und für eigene oder fremde Rechnung zu führen.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
90.00%
Rudolf-Dankwardt-Stiftung Lübeck
10.00%

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 4 angezeigt

Germany
3.499.999 €
70.00%
Rudolf-Dankwardt-Stiftung Lübeck
Germany
500.001 €
10.00%

Beteiligungen

NameAnteil
Daruma GmbHAufgelöst
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Rudolf Dankwardt GmbH

Norderstedt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

(Amtsgericht Kiel, HRB 9250 KI)

Bilanz

AKTIVA

31.12.2019 Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
1. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 163.614,00 169.138,00
II. Sachanlagen
I. Grundstücke und Bauten 17.335.157,87 17.981.907,54
2. technische Anlagen und Maschinen 7.712.292,07 8.924.535,51
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 838.465,65 752.128,14
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 86.831,96 478.043,56
25.972.747,55 28.136.614,75
26.136.361,55 28.305.752,75
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 6.457.277,00 6.385.998,35
2. unfertige Erzeugnisse 1.399.276,00 1.229.531,20
3. fertige Erzeugnisse 553.592,00 1.168.358,81
4. geleistete Anzahlungen 64.407,28 0,00
8.474.552,28 8.783.888,36
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 15.234.638,75 22.111.454,92
2. sonstige Vermögensgegenstände 491.037,55 1.265.499,90
15.725.676,30 23.376.954,82
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 360.208,64 1.407.629,38
24.560.437,22 33.568.472,56
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.687,90 0,00
50.700.486,67 61.874.225,31

PASSIVA

31.12.2019 Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 5.000.000,00 5.000.000,00
II. andere Gewinnrücklagen 16.000.000,00 16.000.000,00
III. Gewinnvortrag 1.686.406,57 2.240.127,78
IV. Jahresfehlbetrag -2.702.990,18 -553.721,21
19.983.416,39 22.686.406,57
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 123.262,00 129.211,00
2. Steuerrückstellungen 2.900,00 0,00
3. sonstige Rückstellungen 1.181.092,43 1.819.607,40
1.307.254,43 1.948.818,40
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 22.545.880,55 26.949.064,68
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.112.067,57 8.788.832,68
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 968.252,30 625.245,07
4. sonstige Verbindlichkeiten 783.615,43 875.857,91
- davon aus Steuern EUR 143.536,68 (Vorjahr: EUR 120.292,15 ) -
29.409.815,85 37.239.000,34
50.700.486,67 61.874.225,31

Gewinn- und Verlustrechnung

2019 Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 73.088.846,80 99.533.985,95
2. Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -445.022,01 333.322,19
3. sonstige betriebliche Erträge 1.042.892,70 378.793,37
- davon aus Währungsumrechnung EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,01)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-. Hilfs- und Betriebsstoffe 49.990.860,08 71.609.176,08
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 73.806,23 - 50.064.666,31 7.360,26 - 71.616.536,34
5. Rohergebnis 23.622.051,18 28.629.565,17
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 12.456.538,15 13.037.133,06
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 2.554.581,18 2.532.089,03
- davon für .Altersversorgung EUR 11.385,64 (Vorjahr: EUR 7.495,16 )- - 15.011.119,33 - 15.569.222,09
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 2.454.632,62 - 2.409.411,31
8. sonstige betriebliche Aufwendungen - 8.297.711,13 - 10.795.594,63
- davon aus Währungsumrechnung EUR 16.339,97 (Vorjahr: EUR 6.092,10)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 490.398,69 - 463.984,06
- davon an Gesellschafter EUR 13.007,23 (Vorjahr EUR 12.128,49 )-
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellung EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 7.657,00 )-
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 + 119.011,91
11. Ergebnis nach Steuern - 2.631.810,59 -489.635,01
12. sonstige Steuern - 71.179,59 - 64.086,20
13. Jahresfehlbetrag - 2.702.990,18 - 553.721,21

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Rudolf Dankwardt GmbH, Norderstedt wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und 264 ff. HGB und den entsprechenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gliederung der Bilanz erfolgte im Rahmen der Vorschriften in § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren).

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatzmethoden und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet.

Zur besseren Darstellung werden die in der Bilanz anzugebenden Davon-Vermerke in den Anhang aufgenommen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wurde gemäß den handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung vorgenommen.

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Übergangs mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei Vorliegen einer voraussichtlich dauernden Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. I HGB. Die Nutzungsdauern der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände betragen 2 bis 5 Jahre. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung zeitanteilig.

Das Sachanlagevermögen wird im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen und rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten vermindert, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen bewertet. Bei Vorliegen einer voraussichtlich dauernden Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die Abschreibungen errechnen sich nach der linearen bzw. degressiven Abschreibungsmethode unter Zugrundelegung der jeweiligen Nutzungsdauer. Bei degressiven Abschreibungen erfolgt ein planmäßiger Übergang auf lineare Abschreibungen, falls diese zu höheren Abschreibungsbeträgen führen. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Die Nutzungsdauern der Bauten einschließlich Einbauten betragen zwischen 10 und 40 Jahre. Technische Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung werden über einen Zeitraum von 2 bis 23 Jahren abgeschrieben.

Im Geschäftsjahr zugegangene Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten über EUR 800,00 werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG aktiviert und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Zugegangene Wirtschaftsgüter bis EUR 800,00 wurden in entsprechender Anwendung des § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben.

Umlaufvermögen

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Abschreibungen auf den niederen beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn der Börsen- oder Marktpreis niedriger war als die ursprünglichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Als solche werden bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen die Wiederbeschaffungskosten, bei fertigen und unfertigen Erzeugnissen die voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlöse abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten oder niedrigere Wiederherstellungskosten angesetzt.

Die Anschaffungskosten der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden nach der gleitenden Durchschnittspreis-Methode ermittelt.

Die unfertigen Erzeugnisse werden bis zum Gewinnrealisationszeitpunkt zu Herstellungskosten bilanziert. Die Herstellungskosten enthalten neben den Fertigungs-, Materialeinzelkosten und Sonderkosten der Fertigung auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Kosten des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist.

In den Herstellungskosten nicht enthalten sind angemessene Teile der Kosten für allgemeine Verwaltung, Aufwendungen für soziale Einrichtungen, freiwillige soziale Leistungen und die betriebliche Altersvorsorge, soweit diese auf den Zeitraum der Herstellung entfallen.

Die fertigen Erzeugnisse werden nach der retrograden Bewertungsmethode bewertet.

Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Für unfertige und fertige Erzeugnisse erfolgt im Rahmen der sog. retrograden Bewertung zum Abschlussstichtag eine Verlustantizipation durch Vergleich des Verkaufserlöses mit dem am Abschlussstichtag beizulegenden Wert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit ihrem Nennwert bewertet. Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden wegen des allgemeinen Zins- und Kreditrisikos Pauschalwertberichtigungen vorgenommen.

Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung der Posten erfolgt linear entsprechend der wirtschaftlichen Zurechnung zum Geschäftsjahr.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes von 30,0 %. Dieser berücksichtigt für die Körperschaftsteuer einen Steuersatz von 15 % zzgl. des Solidaritätszuschlags von 5,5 % und bei der Gewerbesteuer einen Gewerbesteuersteuermessbetrag von 3,5 % und einen Hebesatz von 406 % für die Städte Norderstedt und Jessenitz. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuern angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung wird von dem Aktivierungswahlrecht für aktive latente Steuern nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

Rückstellungen

Die Rückstellungen werden für alle ungewissen Verpflichtungen und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Dabei wird vorsichtig bewertet und alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter der Verwendung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck ermittelt. Gehaltssteigerungen waren nicht einzubeziehen. Für die Abzinsung des Erfüllungsbetrags wird pauschal der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, verwendet. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe eines pauschalen Marktzinssatzes aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe eines pauschalen Zinssatzes aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren beträgt zum Abschlussstichtag EUR 3.908,00.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen wurden soweit erforderlich bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrages berücksichtigt.

Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften werden auf Basis von Vollkosten ermittelt.

Die Rückstellungen für Produktschäden werden pauschal in Höhe von 0,5 % der (gewährleistungspflichtigen) Umsatzerlöse gebildet (Vorjahr 0,65 %).

Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Bilanzierungsgrundsätze zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse werden realisiert, wenn die Lieferungen und Leistungen ausgeführt sind und der Gefahrenübergang erfolgt ist.

Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahrs sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, werden berücksichtigt. Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind.

3. Grundlagen der Fremdwährungsumrechnung

Vermögensgegenstände und Schulden werden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

Die Folgebewertung der Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung mit einer Restlaufzeit < einem Jahr erfolgt zum Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag. Das Imparitätsprinzip wird in diesen Fällen nicht beachtet.

4. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Entwicklung der Abschreibungen im Geschäftsjahr sind in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Aktive latente Steuern

Zum 31.12.2019 errechnen sich künftige Steuerentlastungen saldiert aus abweichenden Wertansätzen in der Steuerbilanz im Wesentlichen bei den Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten und Bauten, der Rückstellung für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen und den sonstigen Rückstellungen. Der Berechnung liegt ein Steuersatz von 30,0 % zugrunde. Aufgrund des ausgeübten Wahlrechts, auf den Ansatz aktiver latenter Steuern zu verzichten, werden zum 31.12.2019 keine aktiven latenten Steuern angesetzt.

Zusammenfassende Darstellung ausschüttungsgesperrter Beträge i.S.v. § 253 Abs. 6 S. 2 HGB

Für die Ausschüttung gesperrte Beträge i.S.d. § 253 Abs. 6 S. 2 HGB (Unterschiedsbetrag aus dem Ansatz der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen) bestehen in Höhe von EUR 3.908,00.

Rückstellungen

Der Posten "sonstige Rückstellungen" betrifft im Wesentlichen Rückstellungen für Produktschäden (EUR 359.626,00), Drohverlustrückstellung (EUR 189,764,00), Personalrückstellungen (EUR 200.873,93) und Berufsgenossenschaftsbeiträge (EUR 97.953,00).

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

Restlaufzeit von bis zu einem Jahr Restlaufzeit von mehr als einem Jahr davon Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren Gesamtbetrag
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 16.017.174,25 6.528.706,30 2.829.474,52 22.545.880,55
(Vorjahr: 18.924.383,75 8.024.680,93 3.664.164,16 26.949.064,68)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.112.067,57 0,00 0,00 5.112.067,57
(Vorjahr 8.788.832,68 0,00 0,00 8.788.832,68)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 968.252,30 0,00 0,00 968.252,30
(Vorjahr: 625.245,07 0,00 0,00 625.245,07)
4. sonstige Verbindlichkeiten 359.448,67 424.166,76 0,00 783.615,43
(Vorjahr: 307.338,84 568.519,07 73.924,74 875.857,91)
Gesamtsumme 22.456.942,79 6.952.873,06 2.829.474,52 29.409.815,85
(Vorjahr: 28.645.800,34 8.593.200,00 3.738.088,90 37.239.000,34)

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 22.545.880,55 (Vorjahr: EUR 26.949.064,68) sind in Höhe von EUR 7.545.800,55 durch Grundpfandrechte an den Betriebsgrundstücken und Sicherheitsübereignung von Maschinen besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen sonstige Verbindlichkeiten aus der laufenden Verrechnung in Höhe von EUR 968.252,30 (Vorjahr: EUR 625.245,07).

5. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt:

2019 2018
TEUR TEUR
Inland 30.220 36.540
EU 42.601 62.598
Drittland 268 396
73.089 99.534

Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

davon periodenfremd
EUR EUR
sonstige betriebliche Erträge
aus dem Abgang von Sachanlagevermögen mit Buchgewinn 398.138,00 398.138,00
aus der Auflösung von Rückstellungen 365.395,94 365.395,94
aus der Herabsetzung der Pauschalwertberichtigung 110.176,00 110.176,00
873.709,94 873.709,94

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aufgrund abgeschlossener Leasing- und Mietverträge in Höhe von EUR 6.843.194,00 (Vorjahr: EUR 5.319.761,00). Die Dauer der Verpflichtungen erstreckt sich auf einen Zeitraum von maximal 10 Jahren.

7. Derivative Finanzinstrumente

Es besteht ein Zins-Swap (Payer-Swap) über einen Bezugsbetrag in Höhe von EUR 2.296.875,00. Dieses Zinsbegrenzungsgeschäft hat eine Laufzeit bis zum 30. September 2027. Der beizulegende Zeitwert ist negativ und beträgt EUR 115.265,13 (marktorientierte Bewertung).

8. Bewertungseinheit

Risiko Grundgeschäft Sicherungsinstrument Art Bewertungseinheit prospektive Effektivität
Variable Art Art Betrag Risiko Betrag
Zins kontrahierter Zahlungsstrom variabel TEUR 2.297 Swap TEUR 2.297 Antizipativer Hedge Laufzeit- und Volumenkongruenz.
verzinsliches Darlehen

Die Laufzeit des Sicherungsinstruments (bis 30.09.2027) liegt innerhalb der Laufzeit des Grundgeschäftes (bis 30.09.2028).

9. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr 2019 waren durchschnittlich 412 (im Vorjahr: 421) Mitarbeiter beschäftigt. Von den beschäftigten Arbeitnehmern entfallen auf Angestellte 137 sowie auf gewerbliche Arbeitnehmer 275.

Das für das Geschäftsjahr 2019 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers entfällt in Höhe von EUR 48.000,00 (davon für das Vorjahr EUR 3.000,00) auf Abschlussprüfungsleistungen, EUR 7.116,10 auf Steuerberatungsleistungen.

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2019 an:

Herr Thomas-Michael Willig, Diplom-Ingenieur, Norderstedt,

Herr Henner Jahnke, kaufmännischer Leiter, Lübeck.

Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft zusammen mit einem weiteren Geschäftsführer oder einem Prokuristen.

Unter Anwendung der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB werden die Gesamtbezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9a) HGB nicht angegeben.

Mitglieder des Beirates im Geschäftsjahr 2019 waren:

Herr Heribert Gondert, Diplom-Kaufmann (Vorsitzender),

Herr Heinz von Kempen, Kaufmann, (stellvertretender Vorsitzender)

Herr Hans Köster, Steuerberater.

Die Bezüge des Beirates betrugen im Geschäftsjahr 2019 insgesamt TEUR 34.

10. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- oder Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

11. Vorschlag oder Beschluss über die Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung wird dem Beirat und der Gesellschaftsversammlung vorschlagen, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Norderstedt, den 23. März 2020

Rudolf Dankwardt GmbH

gez. Thomas-Michael Willig, Geschäftsführer

gez. Henner Jahnke, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand 1.1.2019 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2019
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 384.329,97 42.082,00 0,00 0,00 426.411,97
Summe 1.: 384.329,97 42.082,00 0,00 0,00 426.411,97
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 28.688.007,39 60.245,55 150.414,44 1.393.237,47 27.505.429,91
2. technische Anlagen und Maschinen 27.815.419,04 356.243,03 0,00 0,00 28.171.662,07
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.791.335,19 255.465,15 65.738,66 80.527,84 3.032.011,16
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 478.043,56 65.950,00 -216.153,10 241.008,50 86.831,96
Summe II.: 59.772.805,18 737.903,73 0,00 1.714.773,81 58.795.935,10
Summe I. u. II.: 60.157.135,15 779.985,73 0,00 1.714.773,81 59.222.347,07
Abschreibungen
Stand 1.1.2019 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2019
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 215.191,97 47.606,00 0,00 262.797,97
Summe 1.: 215.191,97 47.606,00 0,00 262.797,97
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 10.706.099,85 660.215,73 1.196.043,54 10.170.272,04
2. technische Anlagen und Maschinen 18.890.883,53 1.568.486,47 0,00 20.459.370,00
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.039.207,05 178.324,42 23.985,96 2.193.545,51
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe II.: 31.636.190,43 2.407.026,62 1.220.029,50 32.823.187,55
Summe I. u. II.: 31.851.382,40 2.454.632,62 1.220.029,50 33.085.985,52
Buchwerte
Stand 31.12.2019 Stand 31.12.2018
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 163.614,00 169.138,00
Summe 1.: 163.614,00 169.138,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 17.335.157,87 17.981.907,54
2. technische Anlagen und Maschinen 7.712.292,07 8.924.535,51
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 838.465,65 752.128,14
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 86.831,96 478.043,56
Summe II.: 25.972.747,55 28.136.614,75
Summe I. u. II.: 26.136.361,55 28.305.752,75

Lagebericht 2019

der Rudolf Dankwardt GmbH

I. Grundlagen der Gesellschaft

1. Geschäftsmodell

Die Rudolf Dankwardt GmbH ist Lieferpartner namhafter, national und international tätiger Unternehmen der Körperpflege- und Kosmetikindustrie. Im Kundenauftrag übernimmt Dankwardt die Herstellung, Abfüllung und Konfektionierung von Produkten sowohl im Liquid- als auch im Aerosolsegment. Das Dienstleistungsspektrum reicht dabei von der reinen Lohnabfüllung bis hin zum Full-Service.

Die Produktionsstandorte befinden sich in Norderstedt und Jessenitz.

2. Ziele und Strategien

Mit erfahrenen Mitarbeitern und modernen, leistungsfähigen Anlagen verfolgt Dankwardt das Ziel, den Qualitätsansprüchen und Terminvorgaben des anspruchsvollen Kundenstamms wirtschaftlich erfolgreich gerecht zu werden.

Durch gezielte Investitionstätigkeiten in zukunftsweisende Technologien sowie Fertigungskapazitäten wird die Absicht verfolgt, den steigenden und sich wandelnden Anforderungen des Marktes jederzeit vollumfänglich gerecht zu werden sowie die Effizienz des unternehmerischen Handelns und somit die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der wirtschaftliche Aufschwung in Europa hat an Dynamik verloren. Zwar wächst die europäische Wirtschaft auch das siebte Jahr in Folge, doch fördern die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen das Wachstum deutlich weniger als in den Vorjahren. Die Arbeitsmärkte bleiben robust und die Arbeitslosigkeit sinkt weiter. Die durch weltweite Unsicherheiten ausgelöste Zurückhaltung trifft vor allem das verarbeitende Gewerbe in Europa (Quelle: EU Kommission).

Entgegen der europäischen wirtschaftlichen Abkühlung bewegt sich Dankwardt auf einem sich dynamisch entwickelnden Markt. Der Wettbewerbsdruck auf die namenhaften Markeninhaber durch Handelsmarken ist hierbei als groß zu bezeichnen, was maximal zu einer Preisstagnation führt.

Der auf der anderen Seite steigende Anteil an Naturkosmetik und Premiumkosmetik kompensiert diese Stagnation über, so dass insgesamt ein Wachstum zu verzeichnen ist. Dieses führt in Summe zu einem Wachstum der Branche, das preis-, nicht jedoch mengenindiziert ist. Somit besteht ein Verdrängungswettbewerb.

Wesentliche Wettbewerber sind andere Kontraktabfüller und die kundeneigenen Produktionswerke. Regional befinden sich unsere Wettbewerber überwiegend im Süddeutschen sowie süd- und osteuropäischen Raum.

2. Geschäftsverlauf

Bei den Bestandskunden von Dankwardt handelt es sich hauptsächlich um international operierende Großunternehmen, die bestrebt sind, durch Produktinnovationen und intensive Marktbeobachtung ihre Marktanteile auszubauen und mit den jeweiligen Produktionskapazitäten in Deckung zu bringen. Von daher sind im Produktportfolio ständige Veränderungen und Anpassungen zu registrieren, was auch zu einer schwankenden Beschäftigung sowohl im Jahresvergleich als auch unterjährig führt.

Das Geschäftsjahr 2019 hat sich erneut nicht zufriedenstellend entwickelt. In 2019 war ab dem zweiten Quartal ein deutlicher Umsatzeinbruch durch fehlende Auftragsmengen zu verzeichnen.

Dieser Auftragsrückgang führte zu einer Reduzierung des Outputs von rd. 30%. Eingeleitete Kosteneinsparungsmaßnahmen konnten aufgrund der lange ungeklärten Kundensituation und den personalvertraglichen Bedingungen nur zeitverzögert umgesetzt werden, so dass im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Verlust realisiert wurde.

Es wurde eine strategische Neuausrichtung beschlossen, die - beginnend in 2019 - ab 2020 Wirkung entfalten wird.

Bereits im zweiten Quartal 2019 eingeleitete Vertriebsmaßnahmen zur Gewinnung neuer Kunden und damit zur Kompensation der verlorenen Mengen verlaufen vielversprechend und werden in 2020 positive Auswirkungen mit sich bringen.

Im Übrigen war das Geschäftsjahr 2019 von personellen Umstrukturierungen geprägt. Ein Wechsel in der Geschäftsführung ermöglicht klare Aufgabenteilung der 2-köpfigen Geschäftsführung in technische und kaufmännische/vertriebliche Verantwortungsbereiche.

3. Lage

a. Ertragslage

Die durch Dankwardt produzierten Artikeleinheiten lagen mit knapp 30% unter dem Vorjahresniveau. Der Umsatz lag mit 73,1 Mio. EUR deutlich unter dem Vorjahresniveau. Die Prognose für das Geschäftsjahr 2019 ging von einem Umsatz zwischen 85 Mio. EUR und 95 Mio. EUR aus. Dieses Ziel wurde deutlich verfehlt.

Der Umsatzrückgang resultiert aus den so nicht erwarteten Auftragsrückgängen seit Beginn des zweiten Quartals 2019. Daher sank auch der Materialaufwand des Geschäftsjahres 2019 gegenüber dem Vorjahr um 21,5 Mio. EUR auf 50,1 Mio. EUR.

Im Geschäftsjahr 2018 hat der Rohertrag 28,6 Mio. EUR betragen. Die Prognose ging für 2019 von einem gleichbleibenden Rohertrag aus. Tatsächlich hat der Rohertrag in 2019 der geringen Menge entsprechend lediglich 23,6 Mio. EUR betragen.

Die Personalaufwendungen des Geschäftsjahres 2019 betragen 15,0 Mio. EUR und liegen damit 3,6 % unter dem Vorjahreswert. Dieser in Relation zum Output geringe Rückgang resultiert aus der zeitversetzten Wirkung personeller Maßnahmen und ist zudem durch Restrukturierungsaufwendungen belastet.

Die Abschreibungen in Höhe von 2,45 Mio. EUR liegen auf Vorjahresniveau. Die durchschnittliche Abschreibungsquote beträgt 4,1% vom Anlagevermögen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sinken gegenüber dem Vorjahr von 10,8 Mio. EUR auf 8,3 Mio. EUR. Dieser Rückgang resultierte im Wesentlichen auf gesunkene Aufwendungen für Zeitarbeiter und Instandhaltungsaufwendungen.

Das EBITDA hat sich im Geschäftsjahr 2019 im Vergleich zum Vorjahr von 2,3 Mio. EUR auf 0,3 Mio. EUR verschlechtert. Damit wurde die Prognose eines leicht steigenden EBITDA für das Geschäftsjahr 2019 deutlich verfehlt.

Das Jahresergebnis fiel von -0,55 Mio. EUR im Vorjahr auf -2,7 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2019. Die Erwartungshaltung zum Beginn des Geschäftsjahres mit einem ausgeglichenen Jahresergebnis wurde damit aufgrund der dargelegten Gründe ebenfalls deutlich verfehlt.

b. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um ca. 11,1 Mio. EUR auf insgesamt 50,7 Mio. EUR reduziert. Dies resultiert im Wesentlichen aus geringeren Forderungen aufgrund des reduzierten Umsatzes, aber auch aus der Realisierung von älteren Forderungen aus den Vorjahren. Aufgrund der besseren Auftragslage zum Jahresende konnten die Vorräte stichtagsbetrachtet nicht reduziert werden.

Die Anlagenzugänge im Geschäftsjahr 2019 betrugen rd. 780,0 Mio. EUR und die Abschreibungen auf das Anlagevermögen rd. 2,5 Mio. EUR. Die wesentlichen Anlagenzugänge betreffen eine Etikettier-Maschine (0,2 Mio. EUR) sowie eine Brandmeldeanlage (0,2 Mio. EUR).

Das Eigenkapital beträgt im Geschäftsjahr 2019 rd. 20,0 Mio. EUR. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 39,4 % (VJ 36,7 %) und einer Anlagendeckung von 76,9 %.

Die gesamten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um 4,4 Mio. EUR gesunken. Die Tilgung langfristiger Finanzkrediten betrug 1,6 Mio. EUR.

Dem Unternehmen stand jederzeit ausreichend Liquidität zur Verfügung. Zugesagte Kreditlinien mussten nie voll ausgenutzt werden.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Durch die Neuausrichtung der Bereiche Finanzen und Controlling wurden bekannte Kennzahlen regelmäßig ermittelt, analysiert und berichtet. Das Unternehmen zieht für die interne Unternehmenssteuerung folgende Kennzahlen heran:

Umsatzerlöse

Rohertrag

EBITDA

Jahresüberschuss

Diese sollen künftig zu einer schnelleren Reaktionsmöglichkeit bei Abweichungen führen und Handlungsbedarfe frühzeitig aufzeigen.

Der Rohertrag berechnet sich aus den Umsatzerlösen, der Bestandsveränderung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse sowie dem Materialaufwand.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Die sich verändernden Rahmenbedingungen des Marktes und sich ändernde Kundenstrukturen sorgen für neue Anforderungen der Kunden. Für das Geschäftsjahr 2020 bewegt sich die Auftragslage auf erwartetem Niveau, in der Planung sind nennenswerte Auftragsvolumina von Neukunden berücksichtigt.

Die Höhe des Umsatzes hängt stark von der Art der Produktionsaufträge (Lohnfertigung oder Full-Service) ab und ist aufgrund des Neukundenanteils, bei dem die Art der Beauftragung noch ungewiss ist, volatil. Vorbehaltlich des angenommenen "Produktmixes" erwarten wir in 2020 einen Umsatz von 82,7 Mio. EUR. Aufgrund der erläuterten Schwankungsbreite liegt der betriebliche Fokus auf dem geplanten Rohertrag, der diese Umstände bereits berücksichtigt. Hier wird für 2020 ein Wert in Höhe von 28,0 Mio. EUR erwartet.

Das Unternehmen hat in 2019 Potentialbereiche zur Effizienzsteigerung identifiziert. Diese gilt es in 2020 konsequent umzusetzen.

Das Unternehmen hat bereits in 2019 zahlreiche strukturelle und organisatorische Maßnahmen eingeleitet, die in 2020 zu einem Turnaround in der Ertragslage führen werden. Die Investitionsstrategie wurde aufgrund der Ertragslage angepasst und beinhaltet für 2020 im Wesentlichen Ersatzinvestitionen bzw. Investitionen zur Erweiterung der von Kunden geforderten Sortimente. Zur digitalen Optimierung der Geschäftsprozesse wird ab dem ersten Quartal 2020 ein neues ERP-System projektiert, dass das bisherige ERP-System ab dem vierten Quartal 2021 ablösen wird. Für 2020 wird ein EBITDA von 3,0 Mio. EUR und zwar noch ein Jahresergebnis von -0,4 Mio. EUR erwartet, dass den Turnaround nach dem großen Verlustjahr 2019 jedoch klar widerspiegelt. Ob die sich zum Berichtszeitpunkt ausbreitende Covid 19-Pandemie nennenswerte Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens mit sich bringt, ist schwer abzuschätzen. Zum einen steigt der globale Bedarf an Desinfektionsmitteln, ein Produkt, dass unser Unternehmen anbieten kann. Somit eröffnet sich die nennenswerte Chance einer Umsatzausweitung. Fraglich ist jedoch die Verfügbarkeit der benötigten Rohstoffe, insbesondere Alkohol. Diese Knappheit kann dazu führen, dass die Chancen der Krise von unserem Unternehmen nicht gehoben werden können. Risiken genereller Natur können aus Produktionsengpässen oder Lieferverzögerungen bei Roh- und Packstofflieferanten resultieren. Aktuell gibt es keine Anzeichen für derartige Engpässe. Das Unternahmen hat umfangreiche Maßnahmen umgesetzt, die Ausbreitung des Virus unter Mitarbeitenden zu verhindern oder zu verzögern. Im Falle einer behördlichen Quarantäne würden die Auswirkungen die Wirtschaftlichkeit negativ beeinflussen. Insgesamt sieht sich das Unternehmen für die Krise gut vorbereitet.

2. Chancenbericht

Nach wie vor bieten die modernen Mischanlagen und Abfüllmaschinen die Gewähr für kostengünstige und termingerechte Produktion, verbunden mit einem hohen Qualitätsstandard und leistungs- und wettbewerbsfähiger Logistik. Der durch den Kurswechsel im Bereich Finanzen/Controlling bedingte Transparenzgewinn zeigt nennenswerte Möglichkeiten der Effizienzsteigerung in allen Bereichen ohne nennenswerte Investitionen.

Die ERP-Umstellung wird Einsparpotential in den Verwaltungsbereichen und Produktionsabläufen mit sich bringen.

3. Risikobericht

a. Umfeld und Branchenrisiken

Sollte sich die Situation an den Märkten, insbesondere im EURO-Raum, wieder verschlechtern und sollte sich dadurch die Konjunktur abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden durch eine Verlagerung der Nachfrage nach ihren Produkten hin zu günstigen Alternativen, die aktuell noch nicht durch unsere Gesellschaft produziert werden, verschlechtern. Dadurch könnten für das Unternehmen Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen, weil sich die Marge der Markenhersteller - nach wie vor unser größter Kundenkreis - durch den durch Handelsmarken verursachten Preisdruckes, reduzieren und dies sich auf die vom Unternehmen zu erzielenden Preise auswirkt. Allerdings führt die Covid 19-Pandemie zu einer Erhöhten Nachfrage von Hygieneprodukten, so dass wir aktuell und mittelfristig keine negativen Preisauswirkungen erwarten.

Ein weiteres Risiko besteht in der Anhebung kurzfristiger Zinsen.

b. Leistungswirtschaftliche Risiken

Die wirtschaftliche Entwicklung bei den Großkunden bedarf, wie bereits in den Vorjahren, weiterhin Beachtung.

Risiken können durch die im Wirtschaftsbericht genannten Insourcingstrategien und Änderung im Produktprogramm unserer Kunden sowie durch eine gestiegene Preissensibilität der Großkunden entstehen.

Auf Lieferantenseite bestehen keine nennenswerten Risiken. Vielmehr bauen wir im Rahmen des Strategiewechsels und die neue Kundenstruktur neue und alternative Lieferanten auf.

c. Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz

Zur Minimierung von Umweltrisiken, die sich aus der Herstellung und Abfüllung von Körperpflegeprodukten ergeben können, hat unsere Gesellschaft ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001:2015 eingeführt und erfüllt zudem die Forderungen des Standards DIN EN 22716:2007 Kosmetik - Gute Herstellungspraxis (GMP) - Leitfaden zur guten Herstellungspraxis. Die letzte Überprüfung durch die Zertifizierungsgesellschaft ist im Mai 2018 durchgeführt worden und ist gültig bis Mai 2021. Als chemischer Betrieb unterliegen wir zudem einer engen behördlichen Überwachung. Alle externen Überwachungsmaßnahmen wurden im Berichtsjahr erfolgreich absolviert.

Sämtliche bislang erreichten und in 2019 neu eingeführten Zertifizierungen wurden im fälligen Turnus bestätigt. Die bisher erreichte Qualitätskompetenz soll dauerhaft gesichert und auch weiterentwickelt werden.

d. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt.

Zinsrisiken wurden in einem Fall mittels Zinsswap abgesichert, der einen variablen laufzeit- und tilgungskongruenten Kredit absichert.

Das Gesamtbild der Risikolage zeigt auf, dass die Fortführung des Unternehmens nicht gefährdet ist.

 

Norderstedt, 23. März 2020

Die Geschäftsführung

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Rudolf Dankwardt GmbH, Norderstedt

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der Rudolf Dankwardt GmbH, Norderstedt - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rudolf Dankwardt GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grund-sätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Flensburg, 2. April 2020

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Golz, Wirtschaftsprüfer

gez. Marquardsen, Wirtschaftsprüfer

Auszug aus dem Protokoll über die Gesellschafterversammlung hinsichtlich des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019

Der vorgelegte Jahresabschluss 2019 wurde einstimmig festgestellt. Der Jahresfehlbetrag von rund 2.703 T€ wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Norderstedt, den 14. Mai 2020

Rudolf-Dankwardt-Stiftung

gez.: Richter

gez.: v. Oertzen

gez.: Beeker

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